DE2555083B2 - Registriereinrichtung für elektronische Musikinstrumente - Google Patents
Registriereinrichtung für elektronische MusikinstrumenteInfo
- Publication number
- DE2555083B2 DE2555083B2 DE2555083A DE2555083A DE2555083B2 DE 2555083 B2 DE2555083 B2 DE 2555083B2 DE 2555083 A DE2555083 A DE 2555083A DE 2555083 A DE2555083 A DE 2555083A DE 2555083 B2 DE2555083 B2 DE 2555083B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- registration device
- registration
- control
- control voltage
- actuator
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000015654 memory Effects 0.000 claims description 47
- 230000006870 function Effects 0.000 claims description 3
- 101000878595 Arabidopsis thaliana Squalene synthase 1 Proteins 0.000 claims description 2
- 230000005236 sound signal Effects 0.000 description 11
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 9
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 8
- 230000003750 conditioning effect Effects 0.000 description 4
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 4
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 3
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 2
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 2
- 238000009527 percussion Methods 0.000 description 2
- 230000033764 rhythmic process Effects 0.000 description 2
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000013500 data storage Methods 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
- 230000005669 field effect Effects 0.000 description 1
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
- 239000013642 negative control Substances 0.000 description 1
- 230000008520 organization Effects 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 230000001052 transient effect Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
- 230000003936 working memory Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
- G10H1/00—Details of electrophonic musical instruments
- G10H1/18—Selecting circuits
- G10H1/24—Selecting circuits for selecting plural preset register stops
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S84/00—Music
- Y10S84/12—Side; rhythm and percussion devices
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Electrophonic Musical Instruments (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Registriereinrichtung
für elektronische Musikinstrumente, bei denen von einem Tongenerator erzeugte Tonsignale mittels Tasten
o. dgl. ausgewählt und über einen Verstärker einem Lautsprecher zugeführt werden, mit einer Viejzahl von
die Tonsignale beeinflussenden Funktionseinheiten, die wirksam zu machen sind durch Betätigung (a) von je
einer Funktionseinheit zugeordneten Betätigungsorganen einer Einzel-Registriervorrichtung oder (b) von
Betätigungsorganen von Sammel-Registriervorrichtungen,
welche je mittels einer Speicherschaltung jeweils eine vorgegebene Kombination von je einer Funktionseinheit
zugeordneten ,Steuerleitungen mit einer Steuerspannung belegen.
Elektronische Musikinstrumente haben eine große is
Zahl verschiedener Funktionseinheiten (Wersi-Katalog
W 52/71, Seiten 26—27). Eine große Gruppe dient der Tonformung; beispielsweise werden Filter verwendet,
um Rechteck- oder Sägezahn-Signalen einen bestimmten Oberwellengehalt und damit eine bestimmte
Klangfarbe zu geben. Andere Funktionseinheiten dienen der Erzeugung von Toneffekten. Beispielsweise
werden Hü'lkurvenschaltungen verwendet, urn ein
Einschwingtremolo, Perkussionseffekte, Pianoeffekte u.dgl. zu erzeugen. Ein Frequenz vibrato oder einen
Hawaii-Effekt kann man durch eine Spannungsansteuerung erzielen. Wenn das Musikinstrument außer
Festregistern in verschiedenen Fußlagen ein Sinus-Zugriegel-System aufweist, kann eine weitere Funktionseinheit
der Bildung von Sinusschwingungen dienen. Zum Wirksammachen dieser und anderer Funktionseinheiten
dienen manuell zu betätigende Wahlschalter, in der Regel Registrierschalter genannt, die mit den zugehörigen
Funktionseinheiten über elektrische Leiter verbunden sind. Ein großer Teil der Wahlschalter liegt im Zuge
der Tonsignale, sei es in der zum Verstärker führenden Leitung oder in der Verbindung dieser Leitung mit
Masse.
Zum Registrieren eines solchen Musikinstruments müssen zahlreiche Wahl- oder Registrierschalter
betätigt w.-rden, beispielsweise fünf Wahlschalter für
Festregister in verschiedenen Fußlagen und zwei Wahlschalter für bestimmte Effekte, zum Beispiel Hall
und Einschwingtremolo. Dies ist bei manueller Betätigung mühsam, insbesondere wenn während des Spiels
erhebliche Umregistrierungen vorgenommen werden müssen.
Aus derselben Literaturstelle ist es bekannt, mittels eines manuell zu betätigenden Kombinations-Umschalters
sogenannte »freie Kombinationen« wirksam zu machen. Hierzu werdei; vorgewählte Ausgänge diverser
Filter verschiedener Fußlagen mit Sammelpunkten verbunden, die mittels des genannten Umschalters
abgreifbar sind. Wegen der Mehrfachbelastung der Filter und der vorgeschalteten Tonsignalquellen ergibt
sich hierdurch aber eine geringere Ausgangsspannung. Außerdem dürfen die zu dem zusätzlichen Wahlschalter
führenden Tonsignal-Leitungen nur kurz sein, weil andernfalls die Gefahr der Störspannungs-Einstrahlung
zu groß wird.
Es ist daher bereits eine Registriereinrichtung der eingangs beschriebenen Art bekannt (US-PS 36 59 488),
bei der Registrierschalter, welche die Tonsignale führen, von Hand eingestellt und die so gewählte Registrierkombination
mittels einer Leitung für die Zustandser- es fassung in einen internen Arbeitsspeicher aufgenommen
werden kann. Bei Bedienung von anderen Betätigungsorganen kann diese Kombination der Registerschalter
über Setz- und Rücksetz-Relais vorrichtungen mit entsprechenden Betätigungs- und Rücksetzleitungen
wieder eingestellt werden. Der Arbeitsspeicher kann auch durch Informationen aus einer Magnetkarte oder
einem anderen externen Speicher gespeist werden. Hierbei benötigt man für jeden Registerschalter
insgesamt vier Leitungen. Die Relaisschaltungen benötigen eine erhebliche Leistung und können daher nur über
Leistungsstufen und auch nur in einzelnen Gruppen betätigt werden, wofür ein starkes Netzteil erforderlich
ist. Alidies führt zu einem erheblichen Aufwand. Da sämtliche Registerschalter vor einer Betätigung aufgrund
eines gespeicherten Programms zurückgestellt werden, geht eine vorgewählte manuelle Einstellung der
Registerschalter verloren. Die Einstellung kann daher nur zwischen bereits eingespeicherten Programmen
wechseln; die gerade das individuelle Spiel ausmachende Handregistrierung muß immer wieder neu eingestellt
werden, was unerlaubt lange Zeit beansprucht.
Es ist ferner bekannt (ITT Intermetall »Integrierte Schaltungen für elektronische Musikinstrumente, 1972,
S. 62—69), mechanische Taster^ontakte durch als
Transistoren ausgebildete elektronisLfie Schalter zu
ersetzen. Es genügt dann ein einziger mechanischer Kontakt pro Taste, mit dessen Hilfe diejenigen
Transistoren aufgesteuert werden können, die die zu diesei Taste gehörenden Tonsignale führen. Außerdem
ist es aus dieser Literaturstelle bekannt, mittels eines mechanischen Sustainschalters durch Anlegen einer
Spannung an eine Diode eine Sustainschaltung wirksam zu machen.
Es ist auch schon bekannt (DE-OS 24 21 633), mehrere Tonsignalausgänge des Tongenerators über
Dioden und Widerstände an den generatorseitigen Anschluß eines mechanischen Tastenkontakts zu legen.
Wenn man mit Hilfe eines mechanischen Schalters eine Steuerspannung an die Anode einer Diode legt, gelangt
das Tonsignal über den mechanischen Schalter zum Ausgang. Auch hierbei werden Tonsignale durchgeschaltet.
Es ist ferner bekannt (»Audio«. Dez. 1964. Seite 68), rrit Hilfe von Lochkarten mechanische Registerschalter
gemeinsam zu betätigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Registriereinrichtung der eingangs beschriebenen Art
anzugeben, die einen sehr viel einfacheren Aufbau hat und es erlaubt, während des Wirksamseins einer
Sarrmelregistrierung die zuvor eingestellte Einzelregistrierung aufrechtzuerhalten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jeder Funktionseinheit ein sie wirksam machender
elektronischer Wahlschalter zugeordnet ist, der mit je einer Steuerleitung verbunden ist und in Abhängigkeit
von der Steuerspannung schaltet, daß jedes Betätigungsorgan der Einzel-Registriervorrichtung einen
Schalter aufweist, der bei Betätigung eire die Steuerspannung
zuführende, gemeinsame Zuleitung über ein Entkopplungsglied mit der zum zugehörigen elektronischen
Wahlschalter führenden Steuerleitung verbindet, und daß eine Un' jrbrecherschaltung vorgesehen ist, die
bei Betätigung eines Betätigungsorgans die Steuerspannung auf der gemeinsamen Zuleitung fortfallen läßt.
Bei dieser Registriereinrichtung werden elektronische Wahlschalter verwendet, die mit einheitlichen
Stcuer&pannungen geschaltet werden. Sie können aus beliebigen, bekam.'en elektronischen Schaltelementen
bestehen; es kann sich beispielsweise um Feldeffekt-Transistoren,
C-Mos-Analogschalter und andere han-
dein. Es genügt eine einzige Steucrleitung pro
Wahlschalter, um diesen zu öffnen oder zu sperren. Die
gleichen Steuerleitungen können auch der Zustandsan zeige der Betätigungsorgane der Einzelregistriervor
richtung und, bei einer Speicherung, unmittelbar als Informations-Eingabeleitungen benutzt werden. Die
von Hand verstellbaren Betätigungsorgane der Einzel-Registriervorrichtung werden beim Betätigen einer
Sammel-Registriervorrichtung nicht verändert. Eine
einmal gewählte Hand-Einstellung bleibt auch bei zwischenzeitlichem Spiel gemäß einer gespeicherten
Samtnel-Rcgistricriing erhalten. Trotzdem kann die
Hand-Einstellung durch Fortfall der Stcucrspaniuing auf dei gemeinsamen Zuleitung unwirksam gemacht
werden. Darüber hinaus ist es nicht erforderlich, die Wahlschalter in den Bereich des Orgelspielers zu
bringen. Die Tonsignallcitiing kann vielmehr kurz gehalten werden, so daß der Störstnnlungseinfluß
minimal ist. Die von den Bctätigiingsorgancn zu den
Wahlschaltern liilirenden Sleuericitungen dagegen
können beliebig lang ausgeführt werden, dl sie lediglich
eine Stcucrspaniuing führen, so daß z. B. eine Fernbedienung
der gesamten Orgelrcgisirierting möglich wird.
Fin besonders einfacher Aufbau ergib! sich, wenn als
Betätigungsorgan der UnterbrecherschalMng die Betätigungsorgane
der Sanimel-RcgiMriervorriehtungen verwende! sind. Dies kann /u einer direkten Versorgung
der Steucrleiiung führen, wenn das Betätigungsorgan
jeder Sammel-Registriervorrichtung ein Umschalter ist, der die Sieuerspannung entweder an die gemeinsame
Zuleitung oder an die Speicherschaltung legt. Die Versorgung der .Steuerleitung kann aber auch indirekt
erfolgen, wenn tlic gemeinsame Zuleitung über einen die Steuerspannung abgebenden Inverter mn einer Sammelleitung
verbunden ist. die vom Betätigungsorgan der Sammel-Registriervorrichiungen gleichzeitig mit der
Speicherschaltung angesteuert wird.
Für den Aufbau der Speicherschaltung gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Beispielsweise kann die
Speicherschaltung mit Fntkopplung^iiedern versehene,
an Stcuerlcitungen angeschlossene Verbindungsleitungen aufweisen, und das Betätigungsorgan der
SaiTimel-Registriervorrichiungen kann ein Schulter sein.
der die Verbindungsleitungen an die .Steuerspannung legt.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist dafür gesorgt, daß die Speicherschaltung mindestens eine
Steckkarte aufweist, die einen .Steckeingang zur
Zuführung der Steuerspannung in Abhängigkeit vom Betätigungsorgan der Sammel-Registriervorrichtungen
und Steckausgange zur Verbindung mit je einer Steuerleitung <;;jwie einem Steckausgang zur Verbindung
mit der .Sammelleitung besitzt, und daß eine vorgewählte Kombination von Ausgängen mittels
Überbrückungsgliedern mit dem Eingang verbunden ist. Durch einen Austausch von Steckkarten kann das einem
Betätigungsorgan zugeordnete Registrierprogramm schnell geändert werden. Außerdem können neue
Registrierprogramme sehr leicht dadurch erzeugt werden, daß eine andere Kombination von Ausgängen
mittels der Überbrückungsglieder mit dem Eingang verbunden wird.
Ein besonders einfacher Aufbau ergibt sich hierbei,
wenn die Überbrückungsglieder Entkopplungsdioden sind. Diese Elemente erfüllen dann eine Doppelfunktion.
Das Registrierprogramm kann auch auf andere Weise
in der Verteilerschaltung vorgegeben werden. Beispielsweise können die Verbindungsleitungen durch Steckstifle (Kreuzschienenverteiler) oder Miniaturschalter dargestellt werden, welche an ausgewählten Kreuzungspunkten Eingangsleitungen, welche in Abhängigkeit von
einem Betätigungsorgan die Steuerspannung führen, mit Ausgangsleitungen, an welche die Steuerleitungen
angeschlossen sind, verbinden. In allen vorgenannten Fällen ist es möglich, frei zusammenstellbare Registrierkombinationen mit einem einzigen einpoligen Sammel-Regislrierschalter wirksam zu machen.
ίο Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsfo, rr, bei
der die Speicherschaltung einen Datenspeicher aufweist,dessen
Speicherplätze durch die Bctätigiingsorg.ine
der Sammel-Registriervorrichtungen adressierbar sind, ist dafür gesorgt, daß der Datenspeicher eine
Anzahl von gemeinsamen Fin- und Ausgängen aufweist die je einer Steuerleilung zugeordnet sind, so daß die
Speicherplätze beim Fingeben eine Information aufnehmen,
die der Kombination aller eine Steiicrspannung
führenden Steucrleitungcn entspricht, und beim Ausgcben mit Hilfe dieser information die beireifeniieii
Steucrleitungen mit der Steuerspannung bclegbar sind
Bei Verwendung eines solchen Datenspeichers wird das gewünschte Registrierprogramm mittels der Bctäti
gungsorganeder Einzcl-Registricrvorrichtungcn vorgewählt
und dann an einer durch ein Betätigungsorgan der Sammel-Registriervorrichtungen bestimmte Adresse
eingespeichert. Bei der Ausgabe stellt sich dann dieses gespeicherte Programm als Stcuerspannungen auf der
cntspi sehenden Steucrleitungen dar.
JO Besonders einfach wird der Aufbau, wenn der Datenspeicher ein RAM-Datenspeicher ist. dessen
gemeinsame Ein- und Ausgänge über eine Signalaufbereitungsschaltung
mit den zugeiiörigen Steucrlcitungen verbunden sind. In der Signalaufbereitungsschaltung
muß im wesentlichen lediglich der Signalpegcl vom
Steuerspannungsniveau auf das Informationssignalniveau umgesetzt werden.
Des weiteren kann der Datenspeicher eine Anzahl von binär ansteuerbaren Adressiereingängen aufweiser
und ein Binär-Codierer kann das jeweils einem seiner Eingänge von einem Betätigungsorgan der Sammel-Registriervorrichtung
zugeführte Signal in ein Binärsigna UiVi5ci/.cn.
Hierbei können die Betätigungsorgane der Sammelns Registriervorrichtungen zu einem Zähler zusammenge
faßt sein, der durch Steuerschaltimpulse weiterschaltbai
ist und dessen nacheinander gesetzte Ausgänge jeweils mit einem Eingang des Binär-Codierers verbunden sind
Es können aber auch der Binär-Codierer und die so Betätigungsorgane der Sammel-Registriervomchtun
gen zu einem Binärzähler zusammengefaßt sein, dei durch Steuerschaltimpulse weiterschaltbar ist unc
dessen Ausgänge jeweils mit einem Adressiereingang des Datenspeichers verbunden sind. Wenn der Zählei
einen Steuerschaitimpuls empfängt, wird das nachfol gende Registrierprogramm eingeschaltet. Die Steuer
schaltimpuise können auf verschiedene Weise erzeug1 werden; sie können von Hand ausgelöst, von einei
Schaltuhr abgegeben oder durch das Rhythmusgerä erzeugt werden. Es ist auch möglich, eine Wählscheibe
vorzusehen, mit der der jeweils gewünschte Zähleraus gang angewählt wird.
Hieraus ist auch ersichtlich, daß die Betätigungsorga
ne keine direkt von Hand zu betätigenden Schalter seir müssen, sondern irgendwelche willkürlich oder automa
tisch zu betätigenden Organe sein können. Günstig sine auch Schaltorgane, die auf die Annäherung oder di<
Berührung (touch control) eines Fingers ansprechen.
Des weiteren empfiehlt es sich, an jede Steuerleitung
eine Leuchtanzeigevorrichtung anzuschließen. Wenn das Betätigungsorgan einer Sammel-Registriervorrichtung
betätigt und dadurch die Einzelregistrierung abgeschaltet worden ist. kann man das geltende ■>
Registrierprogramm nicht mehr an der Stellung der Betätigiingsorgane der Einzel-Registriervorrichtung
erkenticn. Dem wird durch die Leuchtanzeigevorrichtungen abgeholfen. Wenn jede Leuchtanzeigevorrichtung
neben dem Betätigungsorgan der Einzel-Regislriervorrichtung des zugehörigen Wahlschalters angeordnet
ist. benötigt man lediglich eine Beschriftung zur Kennzeichnung.
Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbcispicle näher r,
erläutert. Es zeigt
E i g. 1 eine schematische Darstellung eines elektronischen Musikinstruments mit der erfindiingsgemäßcn
Kegist rierci η richtung.
I" i g. 2 eine Abwandlung eines Teils der Registrierein- m
richtung.
Γ ι g. 3 eine Speicherschaltung mit Steckkarten,
I i g. 4 eine Speicherschaltung mit Datenspeicher.
Ii g. 5 eine Abwandlung der Eingabevorrichtung des
Datenspeichers. r>
F' i g. b eine andere Ausführung der Eingabevorrichtung
ücs [Datenspeichers und
Γ i g. 7 eine räumliche Darstellung eines Musikinstruments
mit der erfindungsgemäßen Registriereinrichtung. IC
Das Musikinstrument der E i g. 1 weist einen Tongenerator 1 auf. der beispielsweise 8 Oktaven umfaßt
und daher 9b Ausgänge A 1 bis A 96 aufweist. Diese sind mit Tastenkontakten 2 für beispielsweise 9 Fußlagen
verbunden, so daß sich 9 Ausgangsleitungen S 1 bis S9 ü
ergeben. Diese sind mit einer Filter-Anordnung 3 verbunden, die beispielsweise 20 Filter Fl bis F20
aufweist, von denen Tonsignalleitungen Cl bis C20 ausgehen. In diese sind elektronische Wahlschalter Wl
bis W20 eingeschaltet. Dahinter sind die Tonsignallei· in tungen miteinander verbunden und werden einer
Ausgangseinheit 4. bestehend aus einem Verstärker 5 und einem Lautsprecher 6. zugeführt.
Mit Hilfe der Filteranordnung 3 werden die Tonsignale in den einzelnen Fußlagen, zum Beispiel 16,
8. 4. 2-7 s. 2. IVs. l'/i und 1 Fuß geformt, so daß sich
verschiedene Klangfarben ergeben. Außerdem können die Tonsignale im Sinne bestimmter Effekte beeinflußt
werden. Zu diesem Zweck sind weitere Funktionseinhei ten vorgesehen. Lediglich als Beispiel und schematisch so
ist eine Hüllkurvenschaltung F25 dargestellt, mit der die Amplitude der Tonsignale beeinflußt werden kann, zum
Beispiel zur Erzielung eines Perkussionseffektes, und eine Spannungssteuerschaltung F30, mit der die
Frequenz aller Töne des Tongenerators 1 geändert werden kann, zum Beispiel zur Erzielung eines
Frequenzvibrato. Diese Funktionseinheiten werden durch elektronische Wahlschalter W25 und H730
wirksam gemacht. Insgesamt seien 30 Funktionseinheiten
Fl bis F30 mit zugehörigen Wahlschaltern WX bis &o
W 30 vorhanden.
Die Steuerleitungen L 1 bis L 30 dieser Wahlschalter
W1 bis W30 liegen einerseits über je einen Widerstand
Λ I bis Ä 30 an Masse und andererseits über je ein
Betätigungsorgan 51 bis 530. das hier als von Hand zu
betätigender Schalter ausgebildet ist, und einer Entkopplungsdiode
DX bis D 30 an einer gemeinsamen Zuleitung L 31. Zwischen die Widerstände Rl bis R 30
und die Steuerleitungen Li bis L 30 sind noch Leuchtdioden LD1 bis LD 30 geschaltet, die am
Musikinstrument nahe den Betätigungsgliedern der Organe 5 1 bis S30 angeordnet sind. Die Betätigungsorgane
51 bis 530 und die Entkopplungsdioden Dl bis
D30 bilden eine Einzel-Registriervorrichtung ER. Die
gemeinsame Zuleitung ZTJT liegt über einen Inverter 8 an einer Sammelleitung Z. 31.
Ferner sind mehrere, hier 16, Sammel-Registriervorrichtungen SR 1 bis SR 16 vorgesehen. Jede von ihnen
besitzt ein Betätigungsorgan PSl bis /'5 16. hier in der
Gestalt eines von Hand zu betätigenden Programmschalter, der eine negative Steuerspanming i/mit einer
Speicherschaltung V1 bis V16 verbinden kann. Im
vorliegenden Alisführungsbeispiel besteht jede Speicherschaltung aus Eingangsleitungen /. 101 bis
/. 116 und einer Reihe von gleichartigen Verbindungsleitungen
/. 201 bis L 216, die je eine Entkopplungsdiode
öiöi bis öiib aufweisen. Außerdem isi jede
Eingangleitung über eine ebenfalls eine Entkopplungsdiode aufweisende Verbindungsleitung /.301 bis /.316
mit der Sammelleitung L 31 verbunden.
Fliese Schaltung arbeitet wie folgt. Bei der veranschaulichten
Schalterstellung können durch wahlweises Drücken eines oder mehrerer der Bctätigungsorganc
51 bis 530 beliebige Stcuerlcitungen /.I bis /.30 mit Stejerspannungen 17 belegt werden, so daß die
entsprechenden Wahlschalter VVI bis W30 schalten.
Wenn nun eines der Betätigungsorgane PSl bis AS 16 eingeschaltet wird, erhält der Inverter 8 ein Signal, so
daß auf der gemeinsamen Zuleitung /.31 die Steuerspannung
fortfällt. Über die Einzel-Registriervorrichtung ER wird daher keine Steuerung mehr vorgenommen.
Statt dessen erhalten diejenigen Steuerleitungen L\ bis L 30 Spannung, welche mit der betätigten
Sammel-Registriervorrichtung SR 1 bis SR 16 verbunden sind. Wird beispielsweise das Betätigungsorgan
PSl gedrückt, so erhalten die Wahlschalter Wl, W8
und W25 Steuerspannung. Wird das Betätigungsorgan ASl wieder geöffnet, wird das durch die Einzel-Registriervorrichtung
ER vorgegebene Programm fortgesetzt. Wenn ein anderes Betätigungsorgan ASl bis
AS 16 betätigt wird, ergibt sich das ihm zugeordnete Registrierprogramm. Gegebenenfalls sind die Betätigungsorgane
ASl bis AS 16 so mechanisch oder elektrisch miteinander verriegelt, daß bei Betätigung
des einen der jeweils andere unwirksam wird.
In F i g. 2 ist veranschaulicht, daß der Inverter 8 auch
fortfallen kann, wenn die Betätigungsorgane der Sammel-Registriervorrichtungen als Umschalter PSUX
bis PSU16 ausgebildet sind. Solange keiner dieser
Umschalter betätigt ist, erhalten die Steuerleitungen über die Einzel-Registriervorrichtung ER Steuerspannung.
Sobald einer der Umschalter betätigt worden ist, fällt diese Art der Spannungszuführung fort und die
Steuerspannung liegt an einer der Eingangsleitungen /,101 bis L 116. Auch diese Umschalter PSUX bis
PSU 16 sind zweckmäßigerweise mechanisch gegeneinander
verriegelt.
In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel für die Sammel-Registriervorrichtungen SR 1 bis SR 16 veranschaulicht
Auf einer Grundplatte 9 sind 16 Stecksockel St X bis St 16 montiert, welche je 32 Steckbuchsen Bu 1
bis Bu 32 aufweisen. An der Unterseite der Grundplatte verlaufen Leiterbahnen LbX bis Lb3t, die nahe der
Stirnseite der Grundplatte 9 mit Anschlußstiften verlötet sind, an denen die Steuerleitungen L 1 bis L 30
und die Sammelleitung L 31 angebracht werden können.
Die Buchse ßi/32 ist init einem Anschlußstift verbunden,
an welchen eine der Eingangsleitungen L 101 bis L 116
angeschlossen werden kann, ledern Stecksockel ist eine Steckkarte 10 zugeordnet, deren Steckstifte SS 1 bis
5S32 in die Buchsen BuX bis Bu32 passen. Die >
Steckstifte SSI bis SS31 bilden Steckausgängü, die
über Leiterbahnen mit Löchern 11 verbunden sind, der
Steckstift SS32 bildet einen Steckeingang, der über eine Leiterbahn mit Löchern 12 verbunden ist. Eine
Verbindungsleitung L 202 mit Entkopplungsdiode D102 bildet ein Überbrückungsglied, mit welchem
zugeordnete Paare der Löcher 11 und 12 verbunden werden können. Auf diese Weise läßt sich eine
vorgegebene Kombination von Steiierleimngen /.. I bis
/.30 bzw. der Sammelleitung /.31 mit der Sleucrspan- i', nung belegen, wenn das Betätigungsorgan PS 2
geschlossen wird. Auf der Grundplatte 9 finden 16 verschiedene Registrierprogramme Platz Sollten diese
nicht ausreichen, kann man einfach durch Auswechseln einiger Steckkarten mit anderen Kombinationen der jn
Uucrurückürigsg'icclcr neue Rcgisiricrprograrnini: vor
wählen.
In F i g. 4 sind die Steuerlcitungen /.1 bis LlO an
einer entsprechenden Anzahl von Ein/Ausgängen einer Signalaufbereiuingsschaliung 13 angeschlossen. Diese >>
steht über eine gleiche Anzahl von Inforniationskf.nälen A. I bis K 30 mit den Ein/Ausgängen eines RAM
(random access memory)-Datenspeicher 14. also eines
Speichers mit wahlfreiem Zugriff, in Verbindung. Mittels
einer Umsehaltvorriehuing 15 ist sowohl die Signalaufbereitungsschaltung
13. als auch der Datenspeicher 14 auf Eingabe oder Ausgabe schaltbar. Der Datenspeicher
14 hat ferner vier Eingänge El bis E4. die mit den
Ausgängen eines Binär-Codierers 16 verbunden sind. Dessen 16 Eingängen können über je ein Betätigungsor- r>
gan PSI bis PS 16 an Spannung gelegt werden. Die
Nummer des Eingangs des Binär-Codierers wird in eine Binärzahl umgesetzt, welche über die vier Adressiereingänge
zur Festlegung der Adresse des Speicherplatzes im Datenspeicher 14 abgegeben wird. -to
Zum Einspeichern der Registrierprogramme wird zunächst die Umschaltvorrichtung 15 auf »Eingabe«
geschaltet. Dann wird ein Speicherplatz durch Betäiigen ei.ies BetätigungsorgöTis PSi bis PS !6 ausgewühlt.
Nunmehr werden mit Hilfe der Einzel-Registriervor- ■»>
richtung ER bestimmte Steuerleilungen L I bis L 30 an Steuerspannung gelegt. Diese Steuerspannungen werden
in der Signalaufbereitungsschaltung 13 auf ein für den Datenspeicher geeignetes Signalniveau umgesetzt
und als Informationssignale über die Kanäle K 1 bis in
K 30 an den Datenspeicher 14 abgegeben. In ähnlicher Weise können auch die anderen Speicherplätze belegt
werden. Wenn ein Registrierprogramm eingeschaltet werden soll, muß die Umschaltvorrichtung 15 auf
»Ausgabe« stehen. Durch Betätigen eines Betätigungsorgans PS 1 bis PS 16 wird ein Speicherplatz adressiert.
Dessen Information steht über die Kanäle K 1 bis K 30 an der Signalaufbereitungsschaltung 13 an. Die Informationen
werden auf das Steuerspannungsniveau angehoben, so daß auf der entsprechenden Kombination von
Steuerleitungen LX bis /.30 Steuerspannung herrscht.
Bei Betätigung eines anderen Betätigungsorgans ergibt sich eine andere Kombination. Auch bei dieser
Schaltung kann über die Betätigungsorgane PS 1 bis PS 16 mittels eines Inverters die Einzel-Registriervorrichtung
unwirksam gemacht werden.
Aus F i g. 5 ist ersichtlich, daß die Betätigungsorgane nicht aus Schaltern PSl bis PS 16 bestehen müssen,
sondern auch zu einem Zähler Z"l zusammengefaßt werden können, der von einem Impulsgeber /1
Steuerschaltimpulse empfängt und beim Zählen nacheinander seine Ausgänge mit Spannung belegt. Diese
Spannung wird an die Eingänge des Binär-Codierers 16 geführt, der dann in ähnlicher Weise wie in F i g. 4
arbeitet.
Gemäß Fig. 6 ersetzt ein Binärzähler Zl sowohl die
Betätigungsorgane PS 1 bis PS 16, als auch den Ginär-Codicrcr !6. Der Binärzählcr Z2 wir;! cbe:if;:l!s
mittels Steuerschaltimpulsen weitergeschaltet. In der
Impulszuleitung liegt ein Drei-Stcllungs-Schaltcr 17, mit
dem wahlweise einer der Impulsgeber 12, 13 oder 14
wirksam gemacht werden kann.
In Abhängigkeit von der Zahl der zugeführten Impulse treten an den vier Ausgängen des Binärzühlcrs
/ 2 einer Binärzahl entsprechende Spannungen auf.
Als Beispiel sei angegeben, daß der Impulsgeber /1 eine Handauslösetaste ist, der Impulsgeber /2 durch
eine Schaltuhr gebildet wird, die in einstellbaren Abständen je einen Impuls abgibt, der Impulsgeber /3
durch das Rhythmusgerät gebildet ist, das nach vorbestimmten Taktzahlen einen Impuls erzeugt, und
der Impulsgeber /4 mit Manualauslösung arbeitet.
Aus F i g. 4 ist ersichtlich, daß alle veranschaulichten Teile die Sammel-Registriervorrichtungen SR 1 bis
SR 16 bilden, wobei die Speicherschaluingen Vl bis
V16 im wesentlichen durch die Teile 13, 14 und 15
gebildet werden, an welche die Betätigungsorganc PS 1 bis PS 16 über den Binär-Codierer 16 angeschlossen
sind.
In F i g. 7 ist ein Musikinstrument dargestellt, das ein
Manual 18 aufweist. Oberhalb des Manuals sind hinter
einer Blende die Einzel-Registrierschaller 51 bis 5 30
angeordnet. Die Schalter für verschiedene Fußlagen werden durch Zungen 19 betätigt, die Schalter für
verschiedene Tonformungen werden durch Zungen 20 betätigt. Oberhalb einer jeden Zunge ist eine der
Leuchtdioden LD1 bis LD 30 vorgesehen. Aus der
Blende können auch noch andere Bedienungselemente, wie Zugriegel 21 herausragen. In einem Seitenbrett
neben dem Manual 18 sind zwei Reihen von Drucktasten 22 vorgesehen, die je einer der Sammel-Registriervorrichtungen
SR1 bis SR16 zugeordnet
sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (15)
- Patentansprüche:t. Registriereinrichtung für elektronische Musikinstrumente, bei denen von einem Tongenerator erzeugte Tonsignale mittels Tasten o. dgl. ausgewählt und über einen Verstärker einem Lautsprecher zugeführt werden, mit einer Vielzahl von die Tonsignale beeinflussenden Funktionseinheiten, die wirksam zu machen sind durch Betätigung (a) von je einer Funktionseinheit zugeordneten Betätigungsorganen einer Einzel-Registriervorrichtung oder (b) von Betätigungsorganen von Sammel-Registriervorrichtungen, weiche je mittels einer Speicherschaltung jeweils eine vorgegebene Kombination von je einer FuniUionseinheit zugeordneten Steuerleitungen mit einer Steuerspannung belegen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Funktionseinheit (Fi- F30) ein sie wirksam machender elektronischer Wahlschalter (Wt-W30) zugeordnet ist, <ks mit je einer Steuerleitung (LX-L30) verbunden ist und in Abhängigkeit von der Steuerspannung schaltet, daß jedes Betätigungsorgan ("51—530) der Einzel-Registriervorrichtung (ER) einen Schalter aufweist, der bei Betätigung eine die Steuerspannung zuführende, gemeinsame Zuleitung (HJl) über ein Entkopplungsglied (D 1 — D 30) mit der zum zugehörigen elektronischen Wählschalter führenden Steuerleitung verbindet, und daß eine Unterbrecherschaltung vorgesehen ist, die bei Betätigung eines Betätigungsorgans (PSi- PS 16; PSUi-PS'J 16) die Steuerspannung auf der gemeinsamen Zuleitung fortfallen läßt.
- 2. Registriereinriditung n^ch Anspruch !.dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungsorgan der Unterbrecherschaltung die Betätigungsorgane (PSI-PS 16; PSUi-PSU16) der Sammel-Registriervorrichtungen (SR i — SR 16) verwendet sind.
- 3. Registriereinrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (PSU 1 — PSU 16)jederSammel-Registriervorrichtungf.5i'/? 1 — SR 16) ein Umschalter ist, der die Steuerspannung entweder an die gemeinsame Zuleitung (X 31) oder an die Speicherschaltung (V 1 — V16) legt.
- 4. Registriereinrichtung nach Anspruch 2, daidurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Zuleitung (L 31) über einen die Steuerspannung abgebenden Inverter (8) mit einer Sammelleitung (Z-31) verbunden ist, die vom Betätigungsorgan (7*51 — PS 16) der Sammel-Registriervorrichtungen gleichzeitig mit der Speicherschaltung (Vi-V 16) angesteuert wird.
- 5. Registriereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherschaltung (Vi-V16) mit Entkopplungsgliedern (D 101 — D116) versehene, an Steuerleitun- gen (L 1 — /.30) angeschlossene Verbindungsleitungen (L 201 — L 216) aufweist und daß das Betätigungsorgan (PS \ — PS 16) der Sammel-Registriervorrichtungen ein Schalter ist, der die Verbinclungsleitungen an die Steuerspannung legt.
- 6. Registriereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherschaltung mindestens eine Steckkarte (10) aufweist, die einen Steckeingang (SS32) zur Zuführung der Steuerspannung in Abhängigkeit vom Betätigungsorgan (PSi- PS 16) der Sammel-Registriervorrichtungen und Steckausgänge (SS 1 — 5S30) zur Verbindung mit je einer Steuerluitung (Li-L30) sowie einem Steckausgang ^Z-31) zur Verbindung mit der Sammelleitung (L3i) besitzt, qnd daß eine vorgewählte Kombination von Ausgängen mittels Überbrückungsgliedern (D 102) mit dem Eingang verbunden ist.
- 7. Registriereinrichtungen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Überbrückungsglieder Entkopplungsdioden (D 102) sind.
- 8. Registriereinrichtung, bei der die Speicherschaltung einen Datenspeicher aufweist, dessen Speicherplätze durch die Betätigungsorgane der Sammel-Registriervorrichtungen adressierbar sind, nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Datenspeicher (14) eine Anzahl von gemeinsamen Ein- und Ausgängen aufweist, die je einer Steuerleitung (Li — L30) zugeordnet sind, so daß die Speicherplätze beim Eingeben eine Information aufnehmen, die der Kombination aller eine Steuerspannung führenden Steuerleitungen entfpricht, und beim Ausgeben mit Hilfe dieser Information die betreffenden Steuerleitungen mit der Steuerspannung belegbar sind.
- 9. Registriereinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Datenspeicher (14) ein RAM-Datenspeicher ist, dessen gemeinsame Ein- und Ausgänge über eine Signalaufbereitungsschaltung (13) mit den zugehörigen Steuerleitungen (Ll-L 30) verbunden sind.
- 10. Registriereinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Datenspeicher (14) eine Anzahl von binär ansteuerbaren Adressiereingängen (Ei — E 4) aufweist und ein Binär-Codierer (16) das jeweils einem seiner Eingänge von einem Betätigungsorgan (PSi-PS 16) der Sammel-Registriervorrichtungen zugeführte Signal in ein Binärsignal umsetzt.
- 11. Registriereinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsorgane der Sammel-Registriervorrichtungen zu einem Zähler CZl) zusammengefaßt sird. der durch Steuerschaltimpulse weiterschaltbar ist und dessen nacheinander gesetzte Ausgänge jeweils mit einem Eingang eines Binär-Codierers (16) verbunden sind.
- 12. Registriereinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Binär-Codierer und die Betätigungsorgane der Sammel-Registriervorrichtungen zu einem Binärzähler (ZT) zusammengefaßt sind, der durch Steuerschaltimpulse weiterschaltbar ist und dessen Ausgänge jeweils mit einem Adressiereingang des Datenspeichers (14) verbunden sind.
- 13. Registriereinrichtung nach einem der Ansprüche I bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Wahlschalter CVI- V30) dicht neben der zugehörigen Funktionseinheit ^l — F30) angeordnet ist.
- 14. Registriereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an jede Steuerleitung (Li-L30) eine Leuchtanzeigevorrichtung (LDi-LD30)angeschlossen ist.
- 15. Registriereinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß jede Leuchtanzeigevorrichtung (LD i — LD30) neben dem Betätigungsorgan (Si — S30) der Einzel-Registriervorrichtung des zugehörigen Wahlschalters (Wi- W 30) angeordnet ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2555083A DE2555083B2 (de) | 1975-12-06 | 1975-12-06 | Registriereinrichtung für elektronische Musikinstrumente |
| GB50582/76A GB1559389A (en) | 1975-12-06 | 1976-12-03 | Electronic musical instruments |
| US05/747,735 US4106383A (en) | 1975-12-06 | 1976-12-06 | Register arrangement for an electronic musical instrument |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2555083A DE2555083B2 (de) | 1975-12-06 | 1975-12-06 | Registriereinrichtung für elektronische Musikinstrumente |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2555083A1 DE2555083A1 (de) | 1977-06-16 |
| DE2555083B2 true DE2555083B2 (de) | 1979-11-22 |
Family
ID=5963773
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2555083A Withdrawn DE2555083B2 (de) | 1975-12-06 | 1975-12-06 | Registriereinrichtung für elektronische Musikinstrumente |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4106383A (de) |
| DE (1) | DE2555083B2 (de) |
| GB (1) | GB1559389A (de) |
Families Citing this family (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2738358B2 (de) * | 1977-08-25 | 1981-06-19 | Haus-Musikelektronik oHG, 8752 Schöllkrippen | Speicherprogrammierbares Registrierwerk |
| US4157049A (en) * | 1977-10-28 | 1979-06-05 | Kabushiki Kaisha Kawai Gakki Setsakusho | Organ performance supporting device |
| DE2807873C2 (de) * | 1978-02-24 | 1981-10-01 | Franz, Reinhard, 5401 Emmelshausen | Registriereinrichtung für elektronische Musikinstrumente |
| US4352311A (en) * | 1978-07-03 | 1982-10-05 | Norlin Industries, Inc. | Synthesizer preset editing techniques |
| US4236436A (en) * | 1978-11-08 | 1980-12-02 | Kimball International, Inc. | Electronic music synthesizer |
| US4244260A (en) * | 1978-12-28 | 1981-01-13 | Norlin Industries, Inc. | Footage volume control circuit |
| JPS55140892A (en) * | 1979-04-19 | 1980-11-04 | Nippon Musical Instruments Mfg | Musical tone controller for electronic musical instrument |
| JPS55153992A (en) * | 1979-05-19 | 1980-12-01 | Nippon Musical Instruments Mfg | Electronic musical instrument |
| US4291604A (en) * | 1979-08-01 | 1981-09-29 | Norlin Industries, Inc. | Memory override system for programmed electronic synthesizer |
| JPS5810496U (ja) * | 1981-07-09 | 1983-01-22 | ヤマハ株式会社 | 電子楽器の楽音制御装置 |
| JPS58211789A (ja) * | 1982-06-04 | 1983-12-09 | ヤマハ株式会社 | 楽音合成装置 |
| KR910004414B1 (ko) * | 1988-08-10 | 1991-06-27 | 삼성전자 주식회사 | 전자악기에서의 음색 믹싱장치 및 방법 |
| JP3142016B2 (ja) * | 1991-12-11 | 2001-03-07 | ヤマハ株式会社 | 電子楽器用鍵盤装置 |
| US5639979A (en) * | 1995-11-13 | 1997-06-17 | Opti Inc. | Mode selection circuitry for use in audio synthesis systems |
| US5719345A (en) * | 1995-11-13 | 1998-02-17 | Opti Inc. | Frequency modulation system and method for audio synthesis |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3725560A (en) * | 1972-03-09 | 1973-04-03 | Jasper Electronics Mfg Corp | Chord playing organ |
| US3844192A (en) * | 1973-05-04 | 1974-10-29 | Warwick Electronics Inc | Chord control system for electronic organ |
-
1975
- 1975-12-06 DE DE2555083A patent/DE2555083B2/de not_active Withdrawn
-
1976
- 1976-12-03 GB GB50582/76A patent/GB1559389A/en not_active Expired
- 1976-12-06 US US05/747,735 patent/US4106383A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4106383A (en) | 1978-08-15 |
| DE2555083A1 (de) | 1977-06-16 |
| GB1559389A (en) | 1980-01-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2555083B2 (de) | Registriereinrichtung für elektronische Musikinstrumente | |
| DE2053245B2 (de) | Elektronisches musikinstrument | |
| DE2926420A1 (de) | Elektronisches frage-antwortspiel | |
| DE3032609A1 (de) | Elektronisches tastenmusikinstrument mit mehreren tonerzeugungskanaelen. | |
| DE2539950B2 (de) | Bassakkordautomatik | |
| DE2511199B2 (de) | Elektronisches Musikinstrument | |
| DE2837114C2 (de) | Musikinstrument | |
| DE2755736A1 (de) | Roentgendiagnostikapparat mit funktionstasten zur organprogrammierten einstellung der aufnahmedaten | |
| DE2807873B1 (de) | Registriereinrichtung fuer elektronische Musikinstrumente | |
| DE2336425A1 (de) | Einrichtung zum vorzugsweisen waehlen von hohen oder niedrigen toenen fuer elektrische musikinstrumente mit tastatur | |
| DE2102335A1 (de) | Elektronisches Musikunstrument mit variabler Kopplung der Spielebenen | |
| DE2401352A1 (de) | Orgeleinrichtung zum selbsttaetigen spielen von verschiedenartigen laeufen | |
| DE3000704C2 (de) | Transponierungsanodnung für den Tongenerator eines elektronischen Musikinstruments | |
| DE2019246A1 (de) | Musiklerngeraet | |
| DE2446428B2 (de) | Schaltung zur Transposition und Bildung von Akkorden | |
| DE2156279A1 (de) | Vorrichtung zur Erzeugung musikalischer Tonmuster | |
| DE1497840C (de) | Vorrichtung zum Komponieren musikalischer Motive | |
| DE2520864A1 (de) | Elektronisches musikinstrument | |
| DE2362609C3 (de) | Schaltung zum Transponieren der Tonart für ein durch Tastaturschalter betätigtes, elektronisches Musikinstrument | |
| CH614303A5 (en) | Electronic tone-generating device for installation into a piano, and piano having the tone-generating device | |
| DE2117973A1 (de) | Automatische Begleitungsvorrichtung für ein elektronisches Tastenmusikinstrument | |
| DE10030899B4 (de) | Musikinstrument | |
| DE1772453C3 (de) | Anordnung zur elektronischen Rhythmusbegleitung elektronischer Musikinstrumente | |
| DE2510993B2 (de) | Elektronisches Rhythmusgerät | |
| DE2519114A1 (de) | Saitenmusikinstrument mit einer elektronischen zeitmultiplex-schaltung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8230 | Patent withdrawn |