DE2551776C2 - Motorangetriebenes, von Hand geführtes Arbeitsgerät - Google Patents

Motorangetriebenes, von Hand geführtes Arbeitsgerät

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DE2551776C2
DE2551776C2 DE19752551776 DE2551776A DE2551776C2 DE 2551776 C2 DE2551776 C2 DE 2551776C2 DE 19752551776 DE19752551776 DE 19752551776 DE 2551776 A DE2551776 A DE 2551776A DE 2551776 C2 DE2551776 C2 DE 2551776C2
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Bernhard 7410 Reutlingen Baltzer
Helmut 7401 Dusslingen Hirn
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Rilco Maschinenfabrik & Co Kg 7401 Dusslingen De GmbH
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Rilco Maschinenfabrik & Co Kg 7401 Dusslingen De GmbH
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    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/26Lubricating
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    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D3/00Improving or preserving soil or rock, e.g. preserving permafrost soil
    • E02D3/02Improving by compacting
    • E02D3/046Improving by compacting by tamping or vibrating, e.g. with auxiliary watering of the soil
    • E02D3/068Vibrating apparatus operating with systems involving reciprocating masses

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Description

Die Erfindung betrifft ein motorangetriebenes, von Hand geführtes Arbeitsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solches Arbeitsgerät ist aus der DE-AS 12 27 849 bekannt. Bei dem bekannten Arbeitsgerät reicht der zwischen dem Mantel bzw. dem Balgen einerseits und dem Führungsgehäuse andererseits gebildete Ringraum nur bis zu einer Stelle erheblich unterhalb der Anschlußebene zwischen dem Führungsgehäuse und dem Getriebegehäuse und ist nach oben dicht abgeschlossen. Die Ölversorgung der höherliegenden, schmierbedürftigen Teile, insbesondere des Getriebes, erfolgt bei dem bekannten Gerät durch die Pumpwirkung der dem Federschwingsystem zugehörigen, mit Durchgangsdüsen versehenen Kolben, deren einer innerhalb eines den Werkzeugträger bildenden Rohr-Stücks verschiebbar geführt und nach beiden Enden des Rohrstücks hin durch Federn abgestützt ist und deren anderer am oberen Ende dieses Rohrstücks angeordnet ist und als obere Federabstützung dient. Diese Kolben erzeugen eine Pump- und Vernebelungswirkung, wobei das hochgepumpte und vernebelte Ol durch weitere Durchgänge eines kolbenartigen Pleuel-Angriffstücks hindurch zu den Getriebeteilen gelangen kann. Das ölangebot für das Getriebe ist deshalb insbesondere im Anlauf sparsam. *>5
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, daß ölangebol für die höherliegenden, schmierbedürftigen Teile, insbesondere des Getriebes, zu vergrößern.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden erfindungsgemäß die Maßnahmen nach dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 vorgeschlagen.
Es hat sich gezeigt, daß allein durch die Schleuderwirkung schon beim Anlauf des Getriebes Öl in überreicher Menge bis zu den Getriebeteilen hochgelangt.
Die Maßnahme des Anspruchs 2 schafft eine baulich einfache Ausbildung der Übergangskanäle
Die Maßnahme des Anspruchs 3 sorgt für eine reiche Ölversorgung auch des Federschwingsystems aufgrund der Schleuderwirkung.
Die Maßnahme des Anspruchs 4 sorgt für eine Ölversorgung der Gleitbahn zwischen Führungsgehäuse und Werkzeugträger durch das in dem Ringraum hochgeschleuderte öl, die durch die Maßnahmen der Ansprüche 6 und 7 noch weiter verbessert werden kann.
Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert, welches in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt
F i g. 1 einen Schnitt durch ein erfindungsgemäß ausgebildetes Arbeitsgerät und
F i g. 2 die Ansicht des Getriebegehäuses von unten (Schnittebene H-IIin Fig. 1).
In F i g. 1 ist ein von einem Motor angetriebenes, von Hand geführtes Arbeitsgerät 10 — im Ausführungsbeispiel ein Vibrationsstampfer — zu erkennen. Das Motorgehäuse 12, in dem der Antriebsmotor untergebracht ist, sowie ein Handgriff 14 zum Führen des Arbeitsgerätes 10 sind nur teilweise dargestellt. An das
Motorgehäuse 12 ist ein Getriebegehäuse 16 angeflanscht, an welches sich nach unten ein Führungsgehäuse 18 anschließt. In dem Führungsgehäuse 18 ist ein Werkzeugträger 20 geführt, der als Rohrstück ausgebildet ist und aus dem unteren Ende des Führungsgehäuses 18 heraustritt. Am unteren Ende des Werkzeugträgers 20 ist ein Werkzeug 22 — im Ausführungsbeispiel ein Stampffuß — befestigt
Mit der aus dem Motorgehäuse 12 herausragenden Motorwelle 24 ist das Ritzel 26 eines Getriebes 28 verbunden. Mit dem Ritzel 26 kämmt ein Zahnrad 30, welches einen exzentrischen Kurbelzapfen 32 aufweist Auf dem Kurbelzapfen 32 ist ein Pleuel 34 mittels eines Wälzlagers 36 gelagert. Zur Lagerung des Zahnrades 30 in dem Getriebegehäuse 16 dient ein weiteres Wälzlager 38.
Das untere Pleuelauge 40 des Pleuels 34 ist über einen Gelenkbolzen 42 mit einem Gelenkglied 44 verbunden. Das zylindrische Gelenkglied 44 ist in einer Führungsbuchse 46 des Führungsgehäuses 18 auf- und abbeweg- Hch geführt.
Das Gelenkglied 44 ist starr mit der Kolbenstange 48 eines Kolbens 50 verbunden, der in dem Werkzeugträger 20 auf- und abbeweglich ist. Der Werkzeugträger 20 ist nach oben durch eine Deckelplatte 52 und nach unten durch eine Stützplatte 54 abgeschlossen. Die Deckelplatte 52 ist mit einer Führungsbuchse 56 versehen, durch die die Kolbenstange 48 nach oben aus dem Werkzeugträger 20 heraustritt. Zwischen der Oberseite des Kolbens 50 und der Deckelplatte 52 sowie zwischen der Unterseite des Kolbens 50 und der Stützplatte 54 ist je ein aus einer Spiralfedergruppe 58 bestehendes Federschwingsystem 60 abgestützt.
Am unteren Ende des Werkzeugträgers 20 ist ein Befestigungsflansch 62 angebracht. Dieser Befesti- ^ gungsflansch 62 ist mit einem zylindrischen Teil 64 über eine Schweißnaht 66 mit dem Werkzeugträger 20 verbunden. Zur weiteren Befestigung ist der zylindrische Teil 64 mit radialen Bohrungen 68 versehen, deren Innenränder ebenfalls mit dem unteren Ende des 4<> Werkzeugträgers 20 verschweißt sind. An dem Befestigungsflansch 62 ist die Stützplatte 54 mit Hilfe von Schrauben 70 befestigt.
An der Unterseite des Befestigungsflansches 62 ist das Werkzeug 22 mittels Schrauben 72 angeschraubt, während an der Oberseite des Befestigungsflansches mittels derselben Schrauben 72 ein Ölaufnahmebecher 74 befestigt ist. Der Ölaufnahmebecher 74 umschließt das untere Ende des Werkzeugträgers 20. Zwischen dem oberen Ende des Ölaufnahmebechers 74 und einem 5() das Führungsgehäuse 18 umgebenden, am Getriebegehäuse 16 angeflanschten Mantel 76 ist eine Balgenverbindung 78 vorgesehen. Diese Balgenverbindung 78 ist mittels Schlauchschellen 80 an dem Mantel 76 bzw. an dem Ölaufnahmebecher 74 festgeklemmt.
Zur ausreichenden Versorgung der höher liegenden Teile des Arbeitsgerätes 10, insbesondere des Getriebes 28 und der zugehörigen Lager, weist der zwischen dem Mantel 76 bzw. dem Balgen 78 einerseits und dem Führungsgehäuse 18 andererseits gebildete Ringraum b0 82 eine Fortsetzung 82' mit mehreren Schmiermitteldurchtrittsöffnungen 84 und 84' auf, die den Ringraum 82 mit dem Inneren des Getriebegehäuses 16 verbinden. Die SchmiermiUeldurchtriUsöffnungen 84 sind, wie aus F i g. 2 hervorgeht, auf dem Umfang eines ßefestigungs- p ' flansches 86 des Getriebegehäuses 16 verteilt, während die Schiniermitteldurchtrittsöffnungen 84' auf dem Umfang eines Befestigungsflansches 8S am oberen Ende des Führungsgehäuses 18 verteilt sind.
Ebenfalls zur Sicherstellung einer ausreichenden Schmierung der bewegten Teile des Arbeitsgerätes 10 sind in dem Befestigungsflansch 62 und der daran anliegenden Oberwand 90 einer Kammer 92 in dem Werkzeug 22 miteinander fluchtende Öffnungen 94 vorgesehen. Die in einer Ausnehmung der Oberwand 90 angeordnete Stückplatte 54 ist mit einer zentralen Schmiermitteldurchtrittsöffnung 96 versehen. Über diese Schmiermitteldurchtrittsöffnung 96 und die öffnungen 94 kommuniziert der Ölaufnahmebecher 74 mit dem Innenraum des als Rohrstück ausgebildeten Werkzeugträgers 20. Der Ölaufnahmebecher 74 ist mit einer Einfüllschraube 98 ausgerüstet, die zum Verschließen einer Öleinfüllöffnung bestimmt ist Zum Ablassen des Schmiermittels ist in einem vertikalen Wandstück der Kammer 92 eine Ablaßschraube 100 vorgesehen.
Im Betrieb des Arbeitsgerätes 10 wird die Drehbewegung der Motorwelle 24 über das Getriebe 28 und den Pleuel 34 in eine hin- und hergehende Bewegung des Kolbens 50 umgewandelt. Durch die hin- und hergehende Bewegung des Kolbens 50 wird über das Federschwingsystem 60 der Werkzeugträger 20 und damit das Werkzeug 22 in eine vibrierende Bewegung versetzt. Die Aufwärtsbewegungen des Werkzeugträgers 20 werden dabei durch eine den oberen Teil der Kolbenstange 48 umgebende Dämpfungsbuchse 102 aus elastischem Werkstoff abgebremst.
Sobald das Arbeitsgerät 10 in der beschriebenen Weise in Bewegung gesetzt wird, wird das im Innenraum des Werkzeugträgers 20, in der Kammer 92 und im Ölaufnahmebecher 74 befindliche Öl nach oben in den Ringraum 82 geschleudert, so daß öl bereits beim ersten Arbeitshub durch die Schmiermitteldurchtrittsöffnungen 84 und 84' in das Innere des Getriebegehäuses 16 gelangt und dort zur Schmierung der sich bewegenden Teile zur Verfügung steht.
Zur Schmierung der Gleitflächen zwischen dem Kolben 50 und der Innenwand des Werkzeugträgers 20 sowie der oberen Federgruppe 58 ist der Kolben 50 gegenüber der Innenwand des Werkzeugträgers 20 mit einer derart groben Passung ausgeführt, daß das öl durch die hin- und hergehende Bewegung des Kolbens 50 ständig in den die obere Federgruppe 58 aufnehmenden Raum des Werkzeugträgers 20 gelangen kann.
Eine weitere Schmierung ist zwischen der Innenwand des Führungsgehäuses 18 und der Außenwand des Werkzeugträgers 20 erforderlich. Hierzu sind in dem Führungsgehäuse 18 Öldurchtrittsöffnungen 104 vorgesehen, die die Wand des Führungsgehäuses 18 mit einer Neigung von oben und außen nach unten und innen durchsetzen. Durch diese öldurchtrittsöffnungen 104 kann das in dem Ringraum 82 nach unten fallende Schmiermittel leicht in das Innere des Führungsgehäuses 18 gelangen. Um das Schmiermittel an der Innenwand des Führungsgehäuses 18 über die gesamte Führungslänge für den Werkzeugträger 20 zu verteilen, sind an der Innenseite des Führungsgehäuses 18 Ölverteilerräume angeordnet, die als Wendelnut 106 ausgebildet sind und sich über die gesamte Führungslänge des Führungsgehäuses 18 erstrecken. Wie F i g. 1 zeigt, münden dabei die Öldurchtrittsöffnungen 104 jeweils im Bereich der Wendelnut 106 in die Innenseite des R'^rungsgehauses 18. Über die Wendelnut 106 kann das Schmiermittel an der Innenwand des Führungsgehäuses 18 gleichmäßig nach unten gelangen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Motorangetriebenes, von Hand geführtes Arbeitsgerät mit einem Antriebsmotor, einem an das mit dem Motorgehäuse verbundene Getriebegehäuse nach unten anschließendes Führungsgehäuse, einem mit der Motorwelle verbundenen Getriebe innerhalb des Getriebegehäuses, einem in dem Führungsgehäuse geführten und aus dessen unterem Ende austretenden Werkzeugträger, einem Werk- '-o zeug am unteren Ende des Werkzeugträgers, einer einen Pleueltrieb und ein Federschwingsystem enthaltenden Antriebsverbindung zwischen dem Getriebe und dem Werkzeugträger, einem das untere Ende des Werkzeugträgers umschließenden ölaufnahmebecher und einer Balgenverbindung zwischen dem oberen Ende des ölaufnahmebechers und einem das Führungsgehäuse umgebenden, mit dtr Baugruppe Getriebegehäuse-Führungsgehäuse fest verbundenen Mantel, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen dem Mantel (76) bzw. Balgen (78) und dem Führungsgehäuse (18) gebildete Ringraum (82) eine Fortsetzung (82') bis zur Anschlußebene zwischen dem Führungsgehäuse (18) und dem Getriebegehäuse (16) besitzt und daß zwischen dieser Fortsetzung (82') und dem Innenraum des Getriebegehäuses (16) Übergangskanäle (84', 84) vorgesehen sind, welche dem durch die Bewegung des ölaufnahmebechers (74) hochgeschleuderten Schmiermittel Durchtritt zum Getriebe 3ü (28) gewähren.
2. Arbeitsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangskanäle (84', 84) von fluchtenden Schmiermitteldurchtrittsöffnungen in den Befestigungsflanschen (88,86) des Führungsgehäuses (18) und des Getriebegehäuses (16) gebildet sind.
3. Arbeitsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Werkzeugträgers (20) in Form eines Rohrstücks und Unterbringung des Federschwingsystems (60) innerhalb dieses Rohrstücks (20) eine Veii>indung zwischen dem öüufnahmebecher (74) und dem Innenraum des Rohrstücks (20) über eine Kammer (92) im Werkzeug (22) und das untere Ende des Rohrstücks (20) hergestellt ist, wobei das untere Ende des Rohrstücks (20) durch eine Stützplatte (54) für das Federschwingsystem (60) abgeschlossen ist, welche mindestens eine Schmiermitteldurchtrittsöffnung (96) aufweist
4. Arbeitsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsgehäuse (18) öldurchtrittsöffnungen (104) aufweist.
5. Arbeitsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die öldurchtrittsöffnungen (104) die Wand des Führungsgehäuses (18) mit einer Neigung von oben und außen nach unten und innen durchsetzen.
6. Arbeitsgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite des Führungsgehäuses (18) ölverteilungsräume angeordnet sina, die mit den öldurchtrittsöffnungen (104) kommunizieren.
7. Arbeitsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ölverteilerräume von einer sich über die gesamte Führungslänge des Führungsgehäuses (18) erstreckenden Wendelnut (106) gebildet sind.
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