DE255134C - - Google Patents

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DE255134C
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DENDAT255134D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/008Feed bags

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 255134-KLASSE 45 Ji. GRUPPE
ADOLF FRANCKENSTEIN in STETTIN.
Futterbeutel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1912 ab.
Es sind verschiedene Futterbeutel bekannt,
bei denen durch Heben und Senken des Kopfes eine Verschiebung des Futterbeutels vor dem Maul des Tieres erfolgen kann, so daß das Maul nicht dauernd im Futter steckt.
Diese Beweglichkeit ist dadurch zustande gebracht, daß der Futterbeutel an Schnüren oder Riemen aufgehängt ist, welche an den Seiten des Kopfgeschirres verschiebbar über
ίο Rollen oder Haken geführt und auf dem Rücken des Tieres am Sattelhaken befestigt sind. Hierdurch wird erreicht, daß sich das Maul des Tieres beim Heben des Kopfes von dem hängenden Futtergefäß entfernt und sich diesem beim Senken des Kopfes nähert. Beim Wenden des Halses wird jedoch das Futtergefäß schief gezogen, da infolge der Halskrümmung das eine Ende der Schnur angezogen und dadurch die eine Seite des Futtergefäßes angehoben wird. Wenn das Gefäß frei hängt, kann sehr leicht bei Bewegen des Halses Futter ausstreuen.
Im Gegensatz zu den bisherigen Einrichtungen wird gemäß vorliegender Erfindung ein Hilfsband verwendet, das an dem Geschirr derartig festgehakt oder -geschnallt ist, daß ein Verschieben desselben nicht stattfinden kann. Verschiebbar ist dagegen ein Ring, an dem das Futtergefäß mit den durch ösen oder Rollen am Kopfgeschirr geführten Schnüren hängt. Dieser Ring wandert bei seitlichen Halsbewegungen des Tieres mit dem daran hängenden Futtergefäß hin und her auf dem Hilfsbande. Da dieses Hilfsband beim Senken des Kopfes unter Umständen etwas straff vor der Brust anliegen kann, wodurch die Verschiebbarkeit des Ringes gehindert werden könnte, so ist auf dem Bande vor der Brust bügelartig ein Stück Schnur oder ein fester Bügel angebracht, auf dem sich der Ring auf alle Fälle leicht verschieben kann. Statt des Ringes kann auch ein lösbarer Haken verwendet werden. Beim Senken des Kopfes schiebt das Pferd nun das Maul in den Futterbeutel hinein und zieht es heraus, wenn der Kopf gehoben wird.
Die Zeichnung läßt diese Einrichtung ohne weitere Erläuterung deutlich erkennen.
Vor der oberen Brust des Tieres ist die geeignetste Stelle, um die Schnüre, an denen das Futtergefäß hängt, zu befestigen. Bei Befestigung an einer tiefer liegenden Stelle vor der Brust, etwa an dem Brustriemen der Geschirre, würde es erforderlich sein, daß das Tier den Kopf bis auf den Erdboden senken müßte, um mit dem Maul bis auf den Boden des Futtergefäßes zu kommen, was für das Tier zu beschwerlich erscheint.
Die Befestigung der Schnüre an einem wandernden Ring ist einer unmittelbaren Befestigung mitten vor der Brust vorzuziehen, weil im letzteren Falle der Futterbeutel schon bei seitlicher Halsbewegung vor das Maul des Tieres gezogen wird, was nicht der Natur des Tieres beim Fressen entspricht.
Statt der besten Ausführungsform mit dem wandernden Ring sind noch andere weniger gute Ausführungsformen denkbar.
Es können die vereinigten Enden der über die ösen geführten Futterbeutelschnüre unmittelbar an dem Ende eines Hilfsbandes befestigt sein, dessen anderes Ende am Geschirr des Tieres auf dem Rücken festgemacht ist, das also an der einen Seite des Körpers entlanggeführt ist. Diese Ausführungsform ist weniger zweckdienlich, da auch hier der Futterbeutel bei seitlicher Halsbewegung etwas ίο schief gezogen wird.
Die Bänder können bestehen aus Schnur, Lederriemen, Ketten oder anderem geeigneten Material. Das Futtergefäß kann aus Holz, Metall oder anderem geeigneten Material be-■ stehen. Es kann auch ein zusammenlegbarer Beutel sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Futterbeutel, der an seitlichen, durch Ösen oder über Rollen am Kopfgeschirr geführten Schnüren hängt, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden dieser Schnüre vor der Brust zusammengeführt und hier fest oder in wagerechter Richtung verschiebbar an einem am Geschirr befestig- ' ten, um den Hals gelegten Hilfsbande angebracht sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT255134D Active DE255134C (de)

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Publication Number Publication Date
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DE (1) DE255134C (de)

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