DE2550709A1 - Passiver radarreflektor fuer anwendungen im bereich der luft- und schifffahrt - Google Patents

Passiver radarreflektor fuer anwendungen im bereich der luft- und schifffahrt

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DE2550709A1 DE19752550709 DE2550709A DE2550709A1 DE 2550709 A1 DE2550709 A1 DE 2550709A1 DE 19752550709 DE19752550709 DE 19752550709 DE 2550709 A DE2550709 A DE 2550709A DE 2550709 A1 DE2550709 A1 DE 2550709A1
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q15/00Devices for reflection, refraction, diffraction or polarisation of waves radiated from an antenna, e.g. quasi-optical devices
    • H01Q15/14Reflecting surfaces; Equivalent structures
    • H01Q15/18Reflecting surfaces; Equivalent structures comprising plurality of mutually inclined plane surfaces, e.g. corner reflector

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Aerials With Secondary Devices (AREA)

Description

  • Passiver Radarreflektor für Anwendungen im Bereich der Luft-
  • und Schiffahrt Die Erfindung betrifft einen Clusterreflektor für schwach reflektierende, in 3 Freiheitsgraden bewegliche Ziele, bestehend aus einer Mehrzahl von Cornerreflektoren.
  • Die Entdeckung und Verfolgung schwach reflektierender Ziele durch Radar wird in erheblichem Maße durch Störsignale wie Seegang-, Regen- und Bodenechos sowie Rauschen erschwert. Ein wirksames Verfahren zur Verbesserung der Entdeckungswahrscheinlich keit besteht darin, schwach reflektierende Ziele mit Radarreflektoren auszurüsten.
  • In der Luftfahrt besitzen in erster Linie Segelflugzeuge einen zu geringen Rückstrahlquerschnitt. in der Schiffahrt sind es Segelboote, kleinere Küstenmotorfahrzeuge und vor allem Fahrwassertonnen. Fahrwassertonnen werden heute ausnahmslos mit Radarreflektoren ausgerüstet, damit bei schlechten Sicatverhältnissen eine sicnere Navigation mit Radar auf engen Küsten-und Binnenwasserstraßen möglich ist.
  • Für die Auswahl eines Radarreflektors sind die Reflexionseigenschaften nicht allein maßgebend. Weitere wichtige Auswahlkriterien sind die mechanische Festigkeit, das Gewicht, die Widerstandsfänigkeit gegenüber den nerrschenden Umweltseinflüssen (z.B. Salzwasser im Seegebiet) und die Herstellungskosten.
  • Keiner der bisher bekannten Radarreflektoren kann - nach diesen Kriterien beurteilt - als zufriedenstellend bezeicnnet werden.
  • Im Schiffahrtsbereich werden fast ausschließlich Clusterreflektoren eingesetzt. Sie besitzen zwar im allg. eine hohe mecnanische Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einflüssen, die Reflexionseigenschaften (Rückstrahldiagramm) der bekanntgewordenen Clusterreflektoren sind jedoch nicht zufriedenstellend. Eaton-Lippman-Linsen (omnidirektionale Luneberglinsen ) stellen demgegenüber bezüglich der Reflexionseigenschaften nahezu ideale Reflektoren dar, da sie die radarwellen unabhängig von der Einfallsrichtung gleich gut reflektieren (omnidirektionale Charakteristik). Der Rückstrahlqueschnitt ist allerdings durch Verluste im Linsenkörper um etwa den Faktor 10 niedriger als der theoretisch erreichbare Wert. Wesentliche Nachteile sind der hohe Preis, der aus dem aufwendigen Herstellungsverfahren resultiert, die geringe mechanische Festigkeit und das relativ hohe Gewicht bei größeren Linsen.
  • Reflektoren nach anderen bekannten Prinzipien naben sich auch nicnt durchsetzen können, da die Winkelbedeckung der Rückstrahldiagramme für Ziele, die sich in 3 Freiheitsgraden bewegen, zu gering ist.
  • Eine cbjektive Bewertung der Reflexionseigenschaften eines Reflektcrs ist nur auf der Basis des Rückstranldiagramms möglich.
  • Dabei reicht es nicht aus, das Rückstranldiagramm allein in einer Ebene zu betrachten, z.3. in der Horizontalebene bei lotrechter Rotationsachse des Reflektors und horizontal einfallender Radarwelle, vielmehr muß das Rückstrahldiagramm im gesamten (#, #) -Raumwinkel (#=Azimut, #=Neigungswinkel) zur Bewertung nerangezogen werden, in dem sich das Ziel mit dem Reflektor bewegen kann.
  • Fig. 1 zeigt (a) schematisch die Wahrscheinlichkeitsverteilung des Neigungswinkels eines Zieles und (b) die daraus abgeleitete Zielvorstelung für die Winkelbedeckung des Rückstrahldiagramms eines auf dem Ziel fest montierten Reflektors. Für Fahrwassertonen reicht eine vertikale Winkelbedeckung von #= # 25 bis 30° völlig aus, da selbst kleinere Tonnen bei starkem Seegang kaum eine solche Schräglage erreicnen. Bei anderen Anwendungen im Bereich der Schiffanrt und Luftfahrt (z.B. bei Segelbooten und Segelflugzeugen) kann jedoch eine noch größere vertikale Winkelbedeckung erforderlich sein.
  • In ausführlichen theoretischen und technischen Untersuchungen sind erstmals die Rückstrahldiagramme der bekannten Clusterreflektortypen eingenend analysiert worden. Die wesentlichen Ergebnisse dieser Untersuchungen werden - soweit sie zur Erläuterung notwendig sind - nier wiedergegeben.
  • Grundelement eines jeden Clusterreflektors ist Cler Winkel- oder Corner- (Ecken-) Reflektor. Anzahl und räumliche Orientierung dieser Elementarreflektoren bestimmen den Clustertyp. Das räumliche Rückstrahldiagramm des Clusterreflektors entstent aus der Überlagerung der Rückstrahldiagramme der zu dem Clusterreflektor zusammengefügten Winkel- oder Cornrreflektoren. Das Rückstrahldiagramm des Cornerreflektors ist in Fig. 2 dargestellt, (a) in dreldimensionaler Darstellung, (b) als Grundriß. Es setzt sich aus 3 Komponenten zusammen: I: 1-Flächrenreflexion (Reflexion eines Planspiegels) mit nadelförmiger Charakteristik in den 3 Eckpunkten des Diagramms, II: 2-Flächenreflexion (Reflexion eines Winkelreflektoresa) mit scneibenförmiger Charakteristik auf den 3 Seitenlinien des Diagramns, III: 3-Flächenreflexion (eigentLiche Cornerreflexion) mit breiter Keule in der Diagrammitte.
  • Das Rückstranlmaximum #max liegt in der Symmetrieachse S des Cornerreflektors. Sie bildet mit den 3 senkrecht aufeinander stehenden Flächen je einen Winkel von 35,3°. Das Maximum ist außer von aer Größe des Cornerreflektors auch vn der Flächenform (Dreieck, Kreissektor, Quadrat etc.) abnängig. Die Flächenformbeeinflußt darüber ninaus aucn die Keulenbreite. ber Grundriß des Rückstrahldiagramms im (#,#)-Koordinatennetz wird maßgeblicn von der räumlichen Ausrichtung des Cornerreflektors bezüglich der Rotationsacnse bestimmt (Fig. 2c, Winkel#). Wie später gezeigt wird, weicnt der Grundriß des Rückstranldiagramms völlig von der Dreieckform ab, wenn der Winkelα einen größeren Wert annimmt.
  • Von Bedeutung für das Rückstrahldiagramm eines Clusterreflek.
  • tors, der aus Cornerreflektoren besteht, ist im allg. nur die 3-Flächenrefexion, da allein sie eine größere Winkelbedeckung lierert. Die 1- ind 2-Flächenreflexionentragen häufig nur zur weiteren kufzipfelung des Diagrams bei.
  • Die genaue Analyse der bisner bekannten Clusterreflektoren fünrt zu dem Ergebnis, daß keiner dieser Reflektoren zufriedenstellende Reflexionseigenschaften besitzt, wenn er auf kleinen, sich u die 3 Raumachsen bewegenden Zielen angeordnet ist.
  • Der Erfindung liegt daner die aufgabe zugrunde, einen ClusterrefleKtor der eingangs genannten Art so auszubilden, caß er in einem Raumwinkel, der azimutal 360° umfaßt und vertikal dem maximalen Neigungswinkel der Ziele angepaßt ist, eine möglichst vollständige Winkelbedeckung bei möglichst hohem Rückstrahlquerschnitt, bezogen auf den Reflektordurchmesser, besitzt.
  • Die Aufgabe wird in einem ersten Weg erfindungsgemäß cadurch gelöst, daß 6 Cornerreflektoren mit jeweils 3 aufeinander senkrecht stenden Flächen gemeinsam einen 1. Clusterreflektor bilden, bei dem die Symetrieachse eines jeden Cornerreflektors mit den Symetrieachsen benacnbarter Cornerreflektoren einen Azimutwinkel von ca. 600 einschließt und mit der Rotationsachse des Clusterreflektors einen Vertikalwinkel von ca. 900 bildet, wobei die Corneraperturen in azimutaler Richtung fortschreitend so ausgerichtet sind, daß bei lotrecht stenender Rotationsachse abwechselnd eine Apertur mit einer Spitze nach oben, die näcnste Apertur mit einer Spitze nach unten weist.
  • In einem zweiten eg wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß anstelle der 6 insgesamt 8 Cornerreflektoren einen 1. Clusterreflektor bilden, bei dem die Symmetrieachse eines jeden Cornerreflektors mit den Symetrieachsen benachbarter Cornerreflektoren einen Azimutwinkel von ca. 450 einschließt, bei sonst gleicher Anordnung der Cornerreflektoren.
  • Mit diesem 1. Clusterreflektor wird bei hohem Rückstrahlquerschnitt eine ausreicnende Winkelbedeckung innerhalb des Raumwinkels von azimutal 360° und vertikal von ca. + 300 erreicht.
  • Eine vertikale Winkelbedeckung in dieser Größe ist für viele Zielarten, u.a. auch für Fahrwassertonnen, völlig ausreichend.
  • Für andere Zielarten ist eine noch breitere vertikale Winkelbedeckung wünschenswert. Sie kann auf einfache Weise durch Anbau eines 2. Clusterreflektors oberhalb und/oder unternalb des 1. Clusterreflektores erreicht werden.
  • Diese weitere Ausbildung der Erfindung ist dadurcn gekennzeichnet, daß 4 bis 6 auf den Umfang annähernd gleichmäßig verteilte Cornerreflektoren einen 2. Clusterreflektor bilden, bei dem die Symmetrischsen der Cornerreflektoren mit der Rotatinsacase des Clusterreflektors jeweils Winkel zwischen 40 und 600 einschließen, und die Aperturen dieser Cornerreflektoren mit je einer Spitze auf die Rotationsachse weisen.
  • Liegt der Winkel zwischen Symmetrie- und Rotationsachse bei etwa 400, so ist eine 6-Cornerreflektor-Konfiguration zweckmäßig, erreicht der Winkel einen Wert von ungefähr 600, so ist eine 4-Cornerreflektor-Konfiguration vorzuziehen, da sie eine zu starke Diagrammüberlappung der einzelnen Cornerreflektoren vermeidet.
  • Um die Reflexionseigenschaften darüber ninaus nocn zu verbessern, wird vorteilhafterweise ein besonderer Zuschnitt der Cornerreflektorflächen gewählt. Die weitere Ausbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die 3 senkrecht aufeinander stehenden Flächen eines jeden Cornerreflektors bis zu ihren Schnittlinien mit den Flächen benachbarter Cornerreflektoren, bzw. bis zum gedachten Mantel des den 1. Clusterreflektor umschreibenden Zylinders, bzw. des den 2. Clusterreflektor umscnreibenden Kegels ausgedehnt sind.
  • Die Fig. 3 bis 6 zeigen den 1. Clusterreflektor mit 6 bzw. 8 Cornerreflektoren, den 2. Clusterreflektor mit 6 Cornerreflektoren und schließlich eine Kombination aus einem 1. Clusterreflektor und zwei 2. Clusterreflektoren mit jeweils 6 Cornerreflektoren. Der 1. Clusterreflektor füllt das verfügbare Zylindervolumen mit einem Durchmesser/Höhen-Verhältnis D/H # 1 maximal aus. Der 2. Clusterreflektor belegt ein Kegelvolumen, dessen D/H-Verhältnis von dem Vertikalwinkel zwischen Symmetrieachsen und Rotationsachse, d.h. von der geforderten vertikalen Winkelbelegung abhängt.
  • Steht für den Einbau eines Reflektors nur ein langgestrecktes Zylindervolumen mit geringem Durchmesser zur Verfügung, wie z.B.
  • bei Spierentonnen, die als typisches Kennzeichen einen schlanken zylindrischen Aufbau mit einem D/H-Verhältnis von 1:10 besitzen, so ist nur ein Reflektor mit sehr kleinem Rückstrahlquerschnitt# unterzubringen (# # D4!). In solchen Fällen wird vorteilhafterweise eine andere Ausführungsform des 1. Clusterreflektors gewählt. Eine weitere Ausbildung der Erfindung ist daner dadurcn gekennzeichnet, daß die 6 bzw. 8 Cornerreflektoren des 1. Clusterreflektors in 3 bzw. 4 Clusterreflektorsegmenten zu je 2 azimutal um 1800 versetzten Cornerreflektoren übereinander angeordnet sind, wobei jeder einzelne Cornerreflektor durch Vergrößerung seiner Flächen ein verfügbares Zylindervolumen maximal ausnutzt. Fig. 7 zeigt diese Ausführungsform in der 6- Cornerreflektor-Konfiguration.
  • Werden bei einer Metallausführung der Clusterreflektoren die Flächen an den Schnittlinien miteinander verscnweißt, so entstent eine reflektorkonstruktion außerordentlich hoher mechanischer Festigkeit. Der 1. Clusterreflektor kann beispielsweise als tragendes Element in den Laternenstuhl einer Leuchttonne eingebaut werden (Fig. 8). Ferner verhindert die völlig geschlossene Oberfläche das Eindringen von Luftfeuchtigkeit und Wasser in das Innere des Reflektors, so daß eine allmähliche Zerstörung von der Innenseite her durch Korrosion und Rostbildung verhindert wird.
  • Ist ein niedriges Gewicht besonders wichtig, so bietet sicn eine Reflektorkonstruktizn aus Runststoff (Kunststoffplatten oder Formteile) mit metallisierter Oberfläche an. Ein solcher Aufbau muß im allg. durch einen Radom geschützt werden. Ein Random bietet darüber hinaus den Vorteil, daß der Windwiderstand des Reflektors erheblich reduziert wird.
  • In den Fig. 9 bis 12 sind die Diagrammstrukturen der erfindungsgemäßen Clusterreflektoren als Abwicklung des (#,#) -Raumwinkels dargestellt.
  • Fig. 9: 1. Clusterreflektor mit 6 Cornerreflektoren Fig. 10: 1. Clusterreflektor mit 8 Cornerreflektoren Fig. 11: 2. Clusterreflektor mit 6 Cornerreflektoren Fig. 12: Kombinierter 1. und 2. Clusterreflektor mit je 6 Cornerreflektoren Aus den Diagrammstrukturen ist ZU ersehen, daß eine nahezu vollständige Winkelbedeckung im Bereich von 1 # 300 bei dem 1. Clusterreflektor und 9 + 750 bei einer Kombination aus einem 1. Clusterreflektor und zwei 2. Clusterreflektoren erreicht wird. Die Fig. 13 und 14 zeigen die gemessenen Rückstranldiagramme des 1. Clusterreflektors mit 6 bzw 8 Corner- reflektoren# (Die Reflektormeßanlage ist zur Zeit noch nicht in der Lage, Neigungswinkel > 300 zu erfassen, daner fenlen Diagramme des 2. Clusterreflektors und der Kombination beider Clusterreflektoren).
  • Die optimalen Reflexionseigenschaften des erfindungsgemäßen 1. Clusterreflektors werden durch folgende aufeinander abgestimmteMaßnahmen erreicht: - max. Kückstrlquersclunitt durch größtmögliche Cornerapertur (max. Kantenlänge, günstiger Flächenzuschnitt).
  • -Maximalwert des Rückstrahlquerschnitts beilotrechter Rotationsachse in der Horizontalebene, d.h. in der statistisch wanrscheinlichsten Winkellage der meisten Ziele (z.B. Fahrwassertonnen).
  • -Optimale Winkelbedeckung durch 6 oder 8 Keulen im Rückstrahldiagramm und abwechselnd um 180° versetzte Corneraperturen.
  • -Interferenzerschneinungen (Diagrammaufzipfelung durch Interferenzminima und -maxima) bleiben auf sctimale Winkelzonen beschränkt, da sich die Diagrammkeulen benachbarter Cornerreflektoren nur im Bereicn steiler Flanken überschneiden.
  • Da die 6-Corner-Konfiguration weniger Interferenzzonen mit geringerer Breite aufweist (vgl. Fig. 9 und 10) und einen höheren Rückstrahlquerschnitt besitzt, ist sie gegenüber der 8-Corner-Konfiguration im allg. vorzuziehen.
  • Für den erfindungsgemäßen 2. Clusterreflektor gelten grundsätzlich ähnliche Überlegungen.
  • Wie die hier abgebildeten Diagramme erkennen lassen, sind die erfindungsgemäßen Clusterreflektoren hinsichtlich der Winkelbedeckung und des Rückstrahlquerschnittes allen anderen bisner bekannten Clustzertypen weit überlegen. Nach den vorausgegangenen Erläuterungen ist auch zu übersehen, daß Clusterreflektoren mit noch günstigeren Reflexionseigenschaften nicht denkbar sind.
  • Die in Fig. 13 und 14 abgebildeten Reflexionsdiagrame sind mit linearer Polarisation gemessen worden. Da die Zirkularpolarisation zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist es zweckmäßig, Radarreflektoren auch für die Reflexion zirkularpolarisierter ellen zu entwickeln. Die erfindungsgemäßen Clusterreflektoren lassen sich auf einfacne Weise durch Belgen von Cornerflächen mit dielektrischen Materialien oder durch Einsatz von Paralleldrahtgittern vor den Corneraperturen auch für die Reflexion zirkularpolarisierter Wellen ausbilden.

Claims (9)

  1. Patentansprüche 1) Clusterreflektor für schwach reflektierende, in 3 Freiheitsgraden bewegliche Ziele, bestehend aas einer Mehrzanl von Cornerreflektoren dadurcn gekennzeicnnet, daß 6 Cornerreflektoren (1, Fig.3) mit jeweils 3 aufeinander senkrecht stehenden Flächen gemeinsam einen 1. Clusterreflektor bilden, bei dem die Symmetrieachse (2) eines jeden Cornerreflektors mit den Symmetrieachsen benachbarter Cornerreflektoren einen Azimutwinkel von ca. 600 einschließt und mit der Rotationsachse (3) des Clusterreflektors einen Vertikalwinkel von ca. 900 bildet, wobei die Corneraperturen in azimutaler Richtung forschreitend so ausgerichtet sind, daß bei lotrechter Rotationsachse abwechselnd eine Apertur mit einer Spitze (4) nach oben, die nächste Apertur mit einer Spitze nach unten weist.
  2. 2) Clusterreflektor für schwach reflektierende, in 3 Freiheitsgraden beweglicne Ziele, bestehend aus einer Mehrzahl von Cornerreflektoren dadurch gekennzeichnet, daß 8 Cornerreflektoren (5, Fig. 4) mit jeweils 3 aufeinander senkrecht stenenden Flächen gemeinsam einen 1. Clusterreflektor bilden, bei dem die Symmetrieacnse (6) eines jeden Cornerreflektors mit den Symmetrieactisen benacnbarter Cornerreflektoren einen AZi-Mutwinkel von ca. 450 einschließt und mit der Rotationsachse (7) des Clusterreflektors einen Vertikalwinkel von ca. 900 bildet, wobei die Corneraperturen in azimutaler Richtung fortschreitend so ausgerichtet sind, daß bei lotrechter rotationsachse abwechselnd eine Apertur mit einer Spitze (8) nacn oben, die nächste Apertur mit einer Spitze nach unten weist.
  3. 3) Clusterreflektor für schwach reflektierende, in 3 Freiheitsgraden bewegliche Ziele, bestehend aus einer Menrzahl von Cornerreflektoren, insbesondere zum Anbau oberhalb und/oder unterhalb des 1. Clusterreflektors nach Anspruch 1 oder 2 dadurcn gekennzeichnet, daß 4 bis 6 auf den rmfang annänernd gleichmäßig verteilte Cornerreflektoren (9, Fig. 5) einen 2. Clusterreflektor bilden, bei dem die Symmetrieachsen (10) der Cornerreflektoren mit der Rotationsachse (11) des Clusterreflektors jeweils Winkel zwischen 40 und 600 einschlißen, und die Aperturen dieser Cornerreflektoren mit je einer Spitze (12) auf die Rotationsacnse weisen.
  4. 4) Clusterreflektor nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeicnnet, daß die 3 senkrecht aufeinander stenenden Fläcnen eines jeden Cornerreflektors bis zu ihren Schnittlinien (13) mit den Flächen benacnbarter Cornerreflektoren, bzw.
    bis zum gedachten Mantel des den 1. Clusterreflektor umschreibenden Zylinders, bzw. des den 2. Clusterreflektor umschreibenden Kegels ausgedehnt sind.
  5. 5) Clusterreflektor nach Anspruch 1 oder 2 dadurcn gekennzeichnet, daß die 6 bzw. 8 Cornerreflektoren in 3 bzw. 4 Clusterreflektorsegmenten (14, Fig.7) zu je 2 azimutal um 180° versetzten Cornerreflektoren übereinander angeordnet sind, wobei jeder einzelne Cornerreflektor durch Vergrößerung seiner Flächen ein verfügbares Zylindervolumen maximal ausnutzt.
  6. 6) Clusterreflektor nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß er als geschweißte Metallkonstruktion gefertigt ist.
  7. 7) Clusterreflektor nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß er aus Kunststoffteilen mit OberfläcAenmetallisierung gefertigt ist.
  8. 8) Clusterreflektor nach einem der Ansprüche 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, daß er in einem Radom eingebaut ist.
  9. 9) Clusterreflektor nacn einem der ansprüche 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß er durch Belegen von Cornerflächen mit dielektrischen Materialien oder durch Einsatz von Paralleldrahtgittern vor den Corneraperturen auch für zirkularpolarisierte Radarwellen einen hohen Rückstrahlquerschnitt liefert.
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