DE254658C - - Google Patents

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DE254658C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D17/00Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps
    • F04D17/08Centrifugal pumps
    • F04D17/18Centrifugal pumps characterised by use of centrifugal force of liquids entrained in pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 254658 KLASSE 27c. GRUPPE
in HAMBURG.
Kreiselverdichter.
Zusatz zum Patent 240004 vom 11. August 1910.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1911 ab. Längste Dauer: 10. August 1925.
Im Patent 240004 ist ein Kreiselverdichter mit Hilfsflüssigkeit beschrieben, dessen Wesen in der eigenartigen Unterteilung der Schleuderflüssigkeit liegt. Im folgenden ist eine Er-Weiterung des diesem Patent zugrunde liegenden Prinzips der pendelnden bzw. schraubenförmigen Bewegung der Wasserteilchen nach dem Verlassen des Streukörpers an Hand einiger Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Die Erweiterung.besteht in der gesonderten Ausführung des Schleuderrades und des Streukörpers.
Die getrennte Ausführungsform ist begründet durch den verhältnismäßig schlechten Wirkungsgrad, den Kreiselverdichter stets dann aufweisen, wenn sie gleichzeitig Energieübertragung und Unterteilung der Schleuderflüssigkeit zu übernehmen haben. Statt dessen soll hier durch eine zeitliche und räumliche Trennung beider Tätigkeiten, derart, daß jede Tätigkeit für sich mit dem denkbar besten Wirkungsgrad durchgeführt wird, eine Verbesserung des Gesamtwirkungsgrades erzielt werden. Die Fig. 1 und 2 zeigen Beispiele derartiger Ausführungen.
So erteilt in Fig. 1 ein Schleuderrad 1 üblicher Ausführung mit einem den Wirkungsgrad verbessernden Leitapparat 2 vor und hinter dem Laufrad der Schleuderflüssigkeit die notwendige Energie, die in vorliegendem Falle zum größten Teil in Form von Energie der Ruhe, d. h. Druck, auftritt. Die Schleuderflüssigkeit wird nun einem Hohlkörper 3 zugeführt, der selbst nicht zur Flüssigkeitsförderung fähig und bestimmt ist, jedoch durch seine düsenförmig ausgebildeten Ausflußöffnungen 4 den Druck nahezu restlos in Geschwindigkeit umzusetzen vermag. Die Ausfluß Öffnungen sind dabei so, wie im Patent 240004 beschrieben ist, angeordnet. Auch die Wirkungsweise bleibt dieselbe wie bei den in dem genannten Patent geschilderten Ausführungsformen. Die Verdichtung erfolgt wie dort in einem in mehrere Düsenringe unterteilten Düsensystem 5, kann jedoch ebenso auch in einer oder mehreren tangential angeordneten, sich über die ganze Breite der Schleuderradbahn erstreckenden Einzeldüsen erfolgen. Das zu verdichtende Gas tritt durch das Rohr 7 ein, durch Aussparungen im Düsenkranze auch auf die andere Seite desselben und wird nach der Verdichtung als Gas- und Flüssigkeitsgemisch durch die Spirale 6 wieder abgeführt.
Da der Streukörper 3 nach der Fig. 1 beispielsweise sehr wohl aus zwei Teilen bestehen kann, ist es durch einfache konstruktive Maßnahme möglich, die Ausflußkanten des Streukörpers während des Betriebes einander zu nähern oder voneinander zu entfernen und damit eine Einstellung des Verdichtungsgrades während des Betriebes durch Regelung der
Menge und Geschwindigkeit der Schleuderflüssigkeit zu erreichen.
Es können auch, wie in Fig. 2 dargestellt, Schleuderrad 1 und Streukörper 3 ohne Zwischenschalfung eines festen Leitapparates starr miteinander verbunden sein.
In Fig. 2 ist beispielsweise gezeigt, wie auch die Ausfluß Öffnungen 4 mit Unterbrechungen auf dem Umfang des Streukörpers 3 verlaufen können, ohne daß dabei die Wirkungsweise der Verdichtungstätigkeit eine andere wird. Wie oben, erfolgt auch hier die Gaszuführung durch 7, die Abführung des Gas- und Flüssigkeitsgemisches durch das Spiralrohr 6.
Wie bei den Ausführungen nach dem Patent 240004 sind auch hier wieder kinematische Umkehrungen möglich.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    20
    i. Kreiselverdichter nach Patent 240004, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleuderkörper aus einem in Drehung befindlichen, nicht zur Flüssigkeitsförderung ausgebildeten Hohlkörper (3) besteht, dem Flüssigkeit unter Druck zugeführt wird (Fig. i).
  2. 2. Kreiselverdichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurve der Austrittsquerschnitte auf dem Umfang des Schleuderrades mit Unterbrechungen
    (3) verläuft (Fig. 2).
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Unterdrucksetzen der Verdichtungsflüssigkeit dienende, mit der Schleuderpumpe sich drehende Kreiselpumpe dem genannten Hohlkörper auf derselben Welle, erforderlichenfalls auch unter Zwischenschaltung eines Leitapparates, vorgeschaltet ist.
  4. 4. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verstellung der Ausflußöffnungen des Streukörpers während des Betriebes die Verdichtungstätigkeit geregelt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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