DE2546366C2 - Schraubvorrichtung zum Kontern von Muttern - Google Patents

Schraubvorrichtung zum Kontern von Muttern

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DE2546366C2
DE2546366C2 DE19752546366 DE2546366A DE2546366C2 DE 2546366 C2 DE2546366 C2 DE 2546366C2 DE 19752546366 DE19752546366 DE 19752546366 DE 2546366 A DE2546366 A DE 2546366A DE 2546366 C2 DE2546366 C2 DE 2546366C2
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DE19752546366
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Auf Nichtnennung Antrag
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Walter Bau AG
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Dyckerhoff and Widmann AG
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    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B21/00Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose
    • B25B21/002Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose for special purposes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
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    • B25B23/0085Counterholding devices
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    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/16Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
    • E04C5/162Connectors or means for connecting parts for reinforcements
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schraubvorrichtung zum Kontern von Muttern — vorzugsweise für eine Schraubmuffenverbindung, bestehend aus zwei Bewehrungsstäben mit Gewindeenden, einer diese Gewindeenden verbindenden Schraubmuffe sowie je einer vorderen und hinteren auf den Gewindeenden aufschraub- und an der Schraubmuffe anlegbaren Kontermutter —, mit je einem an den Kontermuttern angreifenden vorderen und hinteren mit einem Schlitz versehenen Ringschlüssel, die mittels eines druckmittelbetriebenen Arbeitszylinders gegensinnig im Anzugsinne antreibbar sind.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DT-OS 33 046) ist der Zylinder der Presse in einem Schlüsselteil parallel zu der Achse der Schraubverbindung angeordnet. Während der eine Schlüsselten eine Kontermutter umfaßt, ist an dem anderen Schlüsselteil ein Steckschlüssel befestigt, der mit der anderen Kontermutter in Eingriff gelangt. Der Steckschlüssel und das ihm zugeordnete Schlüsselteil sind durch ein Gewinde mit steiler Steigung so miteinander verbunden, daß die Längsbewegung des Kolbens der mit Druck beaufschlagten Presse in eine Drehbewegung des Steckschlüssels umgesetzt wird.
Bei der bekannten Vorrichtung entstehen durch die Umsetzung der Längsbewegung des Kolbens in eine Drehbewegung des Steckschlüssels hohe Reibungskräfte, so daß auf beide Muttern unterschiedlich große Drehmomente wirken. Auch ist mii dieser Vorrichtung, die als zusammenhängendes Teil entsprechend schwer •st, die Anpassung an unterschiedliche Muffenlängcn nicht ohne weiteres möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die die beim Kontern auftretende Reibung im Gewinde vermindert und dadurch ein genaueres Einhalten des für den Kontervorgang vorgeschriebenen Festdrehmomentes gestattet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Arbeitszylinder an einem Schlüsselarm des vorderen Ringschlüssels schwenkbar befestigt ist und der Schlüsselarm des hinteren Ringschlüssels ein Widerlager für die Kolbenstange des Arbeitszylinders trägt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 4 gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt eine Schrägansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung während eines Kontervorganges an einer Schraubmuffenverbindung von zwei vertikalen Bewehrungsstäben. Wenn auch die Erfindung hier an einem vertikalen Schraubmuffenstoß erläutert wird, wie er beispielsweise beim Anschluß von Bewehrungsstäben in Stützen vorkommt, so ist mit der Vorrichtung nach der Erfindung doch die Konterung von in beliebiger Lage eingebauten Bewehrungsstäben möglich.
Ein unterer, einbetonierter Bewehrungsstab 1 soll im dargestellten Beispiel über eine Gewindemuffe 2 mit einem oberen Bewehrungsstab 3 verbunden werden. Da die Verbindung schlupffrei ausgeführt werden muß, wird eine Sicherung der Muffenverbindung durch eine untere Kontermutter 4 und eine obere — nicht sichtbare — Kontermutter 5 vorgenommen, die durch ein bestimmtes Drehmoment belastet werden.
Das Gerät nach der Erfindung, das zum Aufbringen dieses Drehmoments dient, besteht aus einem vorderen Ringschlüssel 6 und einem, hinteren Ringschlüssel 7, die mit radialen Schlitzen 8 und jeweils einem lnnenzwölfkant 9 versehen sind. Zum stirnseitigen Abschluß der öffnungen der Ringschlüssel 6 und 7 sind Anschlagscheiben 10 vorgesehen, die mit Schrauben 11 befestigt sind.
Der vordere Ringschlüssel 6 besitzt einen seitlichen Schlüsselarm 12, der an seinem Ende gabelförmig ausgebildet ist. Zwischen dem oberen Teil 13 und dem unteren Teil 14 des Schlüsselarms 12 ist kulissenartig ein Schwenkteil 15 angeordnet, das gegenüber den Teilen 13 und 14 des Schlüsselarms durch Lagerbolzen 16 schwenkbar gelagert ist. Von den Lagerbolzen, die nicht sichtbar sind, ist lediglich der obere Bolzen gestrichelt dargestellt.
An dem Schwenkteil 15 ist ein druckmittelbetriebener Arbeitszylinder 17 befestigt, der einen Anschluß 18 für das Druckmittel besitzt. An dem Zylinder 17, der zugleich als Handgriff für die Vorrichtung dient, ist ein Schalter 19 zur Betätigung des Druckerzeugers angebracht. Die Kolbenstange 20 ragt aus dem Schwenkteil heraus und trägt am Kopf ein Druckstück 21 mit einer gabelartigen, kreisbogenförmigen Ausnehmung 22.
U.
An dem hinteren Ringschlüssel 7 ist ebenfalls ein Schiüsselarm 23 befestigt, der in einer parallel zur Schraubverbindung verlaufenden Ausnehmung 24 eine Achse 25 aufnimmt. Die Achse 25 ist in der Ausnehmung 24 längsverschieblich; sie kann mittels iiner Feststellschraube 26 fixiert werden. Im hinteren Ringschlüssel 7 ist weiterhin eine Rändelschraube 27 vorgesehen, mit der dieser gegenüber der unteren Kontermutter 4 fixiert weiden kann.
Zum festen Verschrauben der aus der Schraubmuffe 2 und den Kontermuttern 4 und 5 bestehenden Schraubverbindung werden die Kontermuttern 4 und 5 zunächst handfest angezogen. Sodann wird der vordere Ringschlüssel 6 über den oberen Bewehrungsstab 3 radial angesetzt und über die obere Kontermutter 5 geschoben. Die Anschlagscheibc 10 verhindert ein Abfallen. Mit einer zusätzlichen Drehbewegung in Konterrichtung wird die Kontermutter 5 zusatzlich angezogen.
Sodann wird der hintere Ringschlüssel 7, der, da er gegenüber dem vorderen Ringschlüssel 6 lose ist, mit einer Kette 28 und einem Karabiner 29 an diesem befestigt ist, so aufgeschoben, daß die Achse 25 knapp an dem Druckstock 21 vorbeigleitei. Mit der Rändelschraube 27 wird der hintere Ringschlüssel 7 festgeklemmt.
Der Arbeitszylinder 17 wird nunmehr von Hand geführt. Die infolge Zufuhr von Druckmittel ausfahrende Kolbenstange 20 drückt mit dem Druckstück gegen die Achse 25, was zu einer Spreizung der beiden Ringschlüssel und zur Eintragung eines Drehmoments führt. Reicht die Winkelbewegung nicht aus, so kann der Schlüssel mit verkleinerter Spreizung erneut angesetzt werden.
Auf die gleiche einfache Weise kann das Gerät nach der Erfindung auch abgenommen und bei einer anderen Schraubverbindung angesetzt werden.
Mit dem Gerät nach der Erfindung können auch Erdverankerungen von Bewehrungsstäben ausgeführt werden, die praktisch nur aus zwei Kontermuttern bestehen, wobei an eine der Muttern eine Druckverteilungsplatte angesetzt ist. Hierzu ist der hintere Ringschlüssel mit einem lnnensechskant versehen.
Das Gerät kann auch zum Lösen von Kontermuttern verwendet werden. Hierzu wird der Pressenzylinder um 180" verschwenkt montiert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schraubvorrichtung zum Kontern von Muttern
— vorzugsweise für eine Schraubmuffenverbindung, bestehend aus zwei Bewehrungsstäben mit Gewindeenden, einer diese Gewindeenden verbindenden Schraubmuffe sowie je einer vorderen und hinteren auf den Gewindeenden aufschraub- und an der Schraubmuffe anlegbaren Kontermutter-, mit je einem an den Kontermuttern angreifenden vorderen und hinteren mit einem Schlitz versehenen Ringschlüssel, die mittels eines druckmittelbetriebenen Arbeitszylinders gegensinnig im Anzugsinne antreibbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder (17) an einem Schlüsseiarm (12) des vorderen Ringschlüssel (6) schwenkbar befestigt ist und der Schlüsselarm (23) des hinteren Ringschlüssels (7) ein Widerlager (25) für die Kolbenstange (20) des Arbeitszylinders trägt.
2. Schraubvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder (17) an einem Schwenkteil (15) befestigt ist, das kulissenartig in einer gabelförmigen Ausnehmung des Schlüsselarmes (12) schwenkbar gelagert ist, wobei ein Lagerbolzen (16) des Schwenkteiles parallel zu der von den beiden Ringschlüsseln (6,7) umgriffenen Schraubmuffenverbindung (1 bis 5) angeordnet ist.
3. Schraubvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Widerlager für die Kolbenstange (20) eine parallel zur Schraubverbindung (1 bis 5) am Schlüsselarm (23) längsverschieblich und auswechselbar befesngie Achse (25) vorgesehen ist.
4. Schraubvorrichtung nach einem der Ansprüehe 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (20) am freien Ende ein mit einer Ausnehmung (22) versehenes Druckstück (21) trägt, das der Form des Widerlagers (25) angepaßt ist.
40
DE19752546366 1975-10-16 1975-10-16 Schraubvorrichtung zum Kontern von Muttern Expired DE2546366C2 (de)

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DE2546366B1 DE2546366B1 (de) 1977-03-17
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19527115A1 (de) * 1995-07-25 1997-01-30 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Verfahren und Vorrichtung zum Einstellen und Kontern von Einstellschrauben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19527115A1 (de) * 1995-07-25 1997-01-30 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Verfahren und Vorrichtung zum Einstellen und Kontern von Einstellschrauben

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DE2546366B1 (de) 1977-03-17

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