DE254286C - - Google Patents

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DE254286C
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plate
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/04Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls
    • B04B1/08Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls of conical shape
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B7/00Elements of centrifuges
    • B04B7/08Rotary bowls
    • B04B7/12Inserts, e.g. armouring plates
    • B04B7/14Inserts, e.g. armouring plates for separating walls of conical shape

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Me 254286 KLASSE 45 g. GRUPPE
bei RENDSBURG.
befindlichen Trenn- oder Zwischenstücke gebildet werden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. April 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Tellereinsätze für Schleudertrommeln, bei welchen die Abführung des Rahmes mit Hilfe von besonderen Rahmabläufen erfolgt, welche von Durchgangsöffnungen in den Tellern und in oder an den zwischen diesen angeordneten Trennoder Zwischenstücken (besondere Teile oder Warzen bzw. Verdickungen der Teller) gebildet werden, die sich nach Aufeinanderschichten
ίο der Teller und Trennstücke zu nach dem Rahmsammeiraum führenden Rahmabläufen zusammensetzen, und betrifft die Zuführung des ausgeschiedenen Rahmes aus den einzelnen Tellerzwischenräumen oder Arbeitsschichten in diese Rahmabläufe durch in oder an den Trenn- oder Zwischenstücken vorgesehene schmale oder enge Spalte, Überläufe oder Bohrungen, die so angeordnet sind, daß sie innerhalb der äußersten Rahmniveaufläche lie-
ao gen. Diese den Rahmabläufen vorgeordneten Spalte, Überläufe usw. stellen also die Verbindung zwischen den einzelnen Arbeitsschichten oder Tellerzwischenräumen und den Rahmabläufen her und bewirken, daß sich der geschiedene Rahm in den einzelnen Arbeitsschichten anstaut und mit einem gewissen Druck durch die engen Spalte usw. dem gemeinschaftlichen Rahmablauf zugeführt wird, so daß der aus einer Arbeitsschicht ausgetretene Rahm keine Möglichkeit hat, in andere Arbeitsschichten einzudringen oder den Abfluß des Rahmes aus den anderen Arbeitsschichten 35
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zu stören. Zwischen den Rahmabläufen mit den engen Zutrittsspalten usw. ' sind die Arbeitsschichten oder Tellerzwischenräume für das Ausscheiden von Fremdteilen (mitgerissene Magermilch usw.) zum Arbeitsraum der Trommel hin offen.
Die Durchgangsöffnungen im oder am inneren Rande der Teller und die Trenn- oder Zwischenstücke mit ihren senkrechten Durchlässen, Rinnen o. dgl. sind so anzuordnen, daß sich die von ihnen gebildeten Rahmabläufe in der Rahmzone des Tellereinsatzes befinden, derart, daß die freie öffnung der innerhalb der äußersten Rahmniveaufläche liegenden engen Zuführungsspalte, -Überläufe oder -bohrungen der Trenn- oder Zwischenstücke in radialer Richtung nach der Mitte der Trommel zu durch das entsprechend der Vollmilchzufuhr wechselnde Niveau des hohlzylindrischen Rahmkörpers nicht ausgefüllt wird, damit die jeweils innerste Schicht des hohlzylindrischen Rahmkörpers, also der wertvollste Teil des Rahmes, ungehindert in die senkrechten Ablaufkanäle eingeleitet und darin weitergeführt wird.
Es empfiehlt sich, die Teller bis dicht an das mittlere Einlaufrohr hinantreten zu lassen.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einer Schleudertrommel mit einem Einsatz aus kegelförmigen Tellern veranschaulicht. Fig. 1 zeigt die Schleudertrommel und den Einsatz in senkrechtem Schnitt nach der Linie A-B-C
der Fig. 2 mit drei verschiedenen Ausführungs- j formen der Rahmablaufkanäle. Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt durch die Schleudertrommel nach Linie D-E-F-G der Fig. 1. Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen in vergrößertem Maßstabe je in senkrechtem und in wagerechtem Schnitt die als Beispiele gegebenen drei Aüsführungsformen der Trenn- oder Zwischenstücke.
Auf der Zeichnung bezeichnet a die Schleudertrommel, b die Teller, p die Tellerzwischenräume oder Arbeitsschichten, η das mittlere Einlaufrohr, d die Eintrittsöffnungen für die Vollmilch, 0 den Magermilchsammeiraum, h den Magermilchauslauf, χ den Rahmsammeiraum, i den Rahmauslauf und ζ den inneren Rand der mittleren,, Tellerausschnitte.
Die inneren Ränder der Teller b sind bis an das mittlere Einlaufrohr η herangeführt und mit Durchgangsöffnungen oder Bohrungen versehen. Diese Bohrungen bilden im Verein mit den senkrechten Öffnungen, Rinnen o. dgl. der Zwischenstücke r, r1 oder r 2, die mit den Tellern b verbunden oder aus einem Stück gefertigt sind, z. B. in Form örtlicher Verdickungen, Anschwellungen oder Warzen des , Tellerrandes, Rahmabläufe q (Kanäle oder Rinnen), die nach dem Rahmsammeiraum χ führen. Um dem Rahm den Zutritt zu diesen Ablaufkanälen zu ermöglichen, ist zwischen jedem Zwischenstück r und dem nächsten Teller ein enger Spalt s (Fig. 3) belassen, oder die Zwischenstücke r1 (Fig. 4) haben zwecks Bildung eines Wehrs oder Überlaufs für den Rahm einen spaltförmigen Ausschnitt s1 (Fig. 4), oder die Zwischenstücke r2 sind mit einer Querbohrung t versehen (Fig. 5).
Auch können die aus den senkrechten Durchgangsöffnungen in den Tellern und in den Zwischenstücken r, r1 oder r2 gebildeten, aufsteigenden Ablaufkanäle q außerhalb, d. h. innen neben dem Tellerrande unmittelbar in die Wandung des Einlaufrohres η oder in auf dem Einlaufrohr vorgesehene wagerechte Rippen angeordnet sein. Diese, durch wagerechte Nuten oder Rinnen voneinander getrennten kreisförmigen Rippen oder Stege sind dann als eine Fortsetzung der Einsatzteller zu denken, ebenso wie die zwischen den Rippen befindlichen kreisförmigen Nuten als je eine Fortsetzung der Tellerzwischenräume oder Arbeitsschichten anzusehen sind, so daß,- praktisch genommen, auch bei dieser Ausführungsform die Teller als bis an das Einlaufrohr η herangeführt betrachtet werden können.
Der Rahm wird ungefähr in Richtung der Pfeile u (Fig. 2) den Zwischenräumen oder Spalten s, den Überläufen s1 bzw. den Bohrungen t und damit den Ablauf kanälen q zuströmen. Das Rahmkreisniveau des hohlzylindrischen' Rahmkörpers wird sich ungefähr in der punktierten Kreislinie ν (Fig. 2) einstellen, so daß der Rahm den Innenrand der Teller nicht umgehen und sich dem vorgezeichneten Durchlauf durch die Ablaufkanäle nicht entziehen kann.
Zwischen den Rahmablaufkanälen q bleiben die Arbeitsschichten oder Tellerzwischenräume offen, damit die mitgerissene Magermilch usw. noch abgestoßen werden kann. Bei dem Ausführungsbeispiel besitzt demnach jede Arbeitsschicht am inneren Umfange vier große Öffnungen, die zum Ausscheiden-von mitgerissener Magermilch usw. nach dem Arbeitsraum hin unversperrt bleiben.
Durch entsprechende Wahl und Anordnung der Rahmwege und Bemessung des Querschnittes der Rahmablaufkanäle hat man es in der Hand, dem gewonnenen Rahm eine beliebige bzw. gewünschte Dicke zu geben (Schlagsahne).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch.:
    Tellereinsatz für Schleudertrommeln, bei welchem die Abführung des Rahmes durch Rahmabläufe (Kanäle oder Rinnen) erfolgt, welche von Bohrungen der Teller und der zwischen diesen befindlichen Trenn- oder Zwischenstücke gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß in oder an den Trennoder Zwischenstücken innerhalb der äußersten Rahmniveaufläche enge oder schmale Spalte, Überläufe, Bohrungen o. dgl. vorgesehen sind, durch welche der ausgeschiedene Rahm aus den einzelnen Tellerzwischenräumen oder Arbeitsschichten in die Rahmabläufe tritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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