DE253994C - - Google Patents

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DE253994C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G15/00Chain couplings, Shackles; Chain joints; Chain links; Chain bushes
    • F16G15/02Chain couplings, Shackles; Chain joints; Chain links; Chain bushes for fastening more or less permanently

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 253994-KLASSE 47d. GRUPPE
ANGLO-ÖSTERREICHISCHE BANK in WIEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Mai 1911 ab.
20. März 1883 14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Österreich vom 1. Juni 1910 anerkannt.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom die Priorität
Gegenstand der Erfindung ist ein Verbindungsglied für Ketten mit Gliedern, die aus zwei aufeinander senkrecht stehenden Augen gebildet sind. Zur Vereinigung der Enden solcher Ketten wurden bereits Verbindungsglieder vorgeschlagen, die durch Verschweißung oder andere mechanische Mittel geschlossen wurden, was aber stets den Nachteil hatte, daß das Verbindungsglied entweder weniger widerstandsfähig als die übrigen Kettenglieder war, oder aber infolge seiner Form den Kettenrädern nicht angepaßt werden konnte.
Dieser Ubelstand wird dadurch beseitigt, daß das Verbindungsglied gemäß der Erfindung der Form nach den übrigen Kettengliedern vollkommen gleicht, ohne aber Verbindungsstellen aufzuweisen, deren Verläßlichkeit fraglich wäre. Das Verbindungsglied besteht aus zwei zusammengewachsenen, mit ihren Mittelebenen aufeinander senkrecht stehenden Haken, deren schwalbenschwanzförmige oder ähnlich geformte Enden, nachdem die Haken in die zu verbindenden Kettenglieder eingehängt und augenartig zugebogen worden sind, in entsprechend geformte Nuten des Teiles, an dem die Haken zusammengewachsen sind, eingehängt werden. Die schwalbenschwanzförmigen Enden der Haken und die zugehörigen Nuten des Mittelteiles sind vorteilhaft gegen das Innere des Hakens zu keilförmig verengt, um die Innigkeit der Verbindung durch die Zugbeanspruchung zu erhöhen.
Ein solches Verbindungsglied ist in der Zeichnung in mehreren Ansichten veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des in die Endglieder einer Kette eingehängten, aber noch offenen Verbindungsgliedes, wobei der rechte Haken in der Mittelebene der Kette abgeschnitten ist, Fig. 2 eine Draufsicht der in Fig. 1 dargestellten Kette, wobei der linke Haken abgeschnitten ist, und Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht der Kette bei geschlossenem Verbindungsglied.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht das Verbindungsglied aus zwei mit ihren Mittelebenen aufeinander senkrecht stehenden Haken α und h, die bei c zusammengewachsen sind. Die freien Enden der Haken d, e sind schwalbenschwanzförmig ausgebildet und überdies gegen das Innere der Haken zu keilförmig verengt. Diesen schwalbenschwanzförmigen Enden d, e entsprechen Nuten f, g des Mittelteiles c, so daß die Enden der Haken d, e, nachdem sie durch die Endglieder der zu verbindenden Kette hindurchgesteckt und augenförmig zusammengebogen worden sind, in diese Nuten f, g eingefügt werden können (vgl. auch Fig. 3).
Durch die keilförmige Ausbildung der Enden d, e und der Nuten f, g wird, wie ersichtlich, erzielt, daß durch die Zugbeanspruchung die Enden d, e gegen das verengte Ende der Nuten f, g hin geschoben, also in den Nuten innig festgeklemmt werden, so daß eine feste und sichere Verbindung ohne irgendein die Form des Gliedes störendes Mittel geschaffen ist.
ίο Zur Erhöhung der Festigkeit des Verbindungsgliedes können die Enden der Haken und auch der Mittelteil c etwas stärker bemessen werden als die entsprechenden Stellen der anderen Kettenglieder, und zwar in der Weise, daß das Plus gegen das Innere der Augen verlegt wird, so daß die äußere Form und Größe des Verbindungsgliedes den übrigen Kettengliedern vollkommen entspricht.
Das Zusammenfügen des Verbindungsgliedes
ao geschieht im erhitzten Zustande.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verbindungsglied für ungeschweißte Ketten, deren Glieder aus zwei aufeinander senkrecht stehenden Augen gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Augen an dem Teil, wo sie zusammengewachsen sind, aufgeschnitten sind und die Enden mit in der zugehörigen Mittelebene verlaufenden schwalbenschwanzförmigen Federn oder Nuten versehen sind, die nach dem Zusammenbiegen in entsprechend geformte Nuten (f, g) oder Federn des zusammengewachsenen Teiles eingreifen.
2. Verbindungsglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schwalbenschwanzförmigen Federn und Nuten gegen das Innere des Auges zu sich verjüngen, zum Zwecke, die Innigkeit der Verbindung bei Zugbeanspruchung zu erhöhen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE253994C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2844616A1 (de) * 1978-10-13 1980-04-24 Theile J D Bauteilesatz aus rundgliederketten

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DE2844616A1 (de) * 1978-10-13 1980-04-24 Theile J D Bauteilesatz aus rundgliederketten

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