DE2536209A1 - Klappbares tablett an rueckenlehnen von kraftfahrzeugen - Google Patents

Klappbares tablett an rueckenlehnen von kraftfahrzeugen

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Description

Dipl.-Ing. H. MITSCHERLICH Ο —8 MÜNCHEN
Dipl.-In9. K. GUNSCHMANN SteinsdorfstraBe 10
Dr. r.r. not. W. KÖRBER * m) ' 29M M Dipl.-Ing. J. SCHMIDT-EVERS 2 536209
PATENTANWÄLTE
13. August 1975
RtGIE NATIONALE DES USINES RENAULT 8/10 Avenue Emile Zola
Billancourt (Seine) Frankreich
una
AUTOMOBILES PEUPEOT
75, Avenue de la Grande Armee Paris / Frankreich
Patentanmeldung
Klappbares Tablett an Rückenlehnen von Kraftfahrzeugen
Die Erfindung betrifft die Gestaltung von Tabletts an den Rückenlehnen von Kraftfahrzeugen oder irgendeines ähnlichen Elements, wie einer Trennwand u. dgl..
Es sind bereits Tabletts oder Trennwände dieser Art bekannt, die durch zwei nebeneinander angeordnete dünne Bleche gebildet werden, welche die Oberfläche des Tabletts haben und von denen eines gewöhnlich mit Rippen versehen ist, um ihm Steifigkeit zu verleihen. Die Kanten der Bleche sind
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mit einem Schutzwulst ausgebildet, um Schnittverletzungen zu vermeiden. Das Ganze ist mit einer Stoff- oder KunstleGerverkleidurig überzogen.
Eine solche Bauform ist in den meisten Fällen zufriedenstellend. Der Erfindung liegt jedoch die Aufgabe zugrunde, an deren Stelle eine Bauform zu entwickeln, die leichter ist und geringere Kosten verursacht. Sie besteht in dem unmittelbaren Zusammenbau einer Kunststoffplatte mit einem Rohrrahmen mit bestimmten Eigenschaften, die nachfolgend beispielsweise und in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben werden und zwar zeigen:
Fig. 1 und 2 die Gesamtanordnung des Inneren eines Fahrzeugs mit einem erfindungsgemäßen Tablett;
Fig. 3 eine weggebrochene schaubildliche Darstellung der Gesamtheit des erfindungsgemäßen Tabletts;
Fig. 4 und 5 zwei Varianten der Befestigung der Kunststoffplatte am Rohrrahmen;
Fig. 6 die Einrichtung zur Verankerung des Tabletts.
Es sei zunächst auf Fig. 1 und 2 Bezug genommen. Das Tablett 1 ist durch Scharniere 2'an der Rückenlehne M- des Rücksitzes derart befestigt, daß wenn der letztere nach vorne geneigt wird, das Tablett längs desselben vertikal nach unten klappen und mit einer Einrichtung einrasten kann, die zu diesem Zweck an der Rückenlehne vorgesehen ist.
Dieser Vorgang läßt sich im rechten Teil der Fig. 2 verfolgen und kann gegebenenfalls dadurch herbeigeführt werden, daß
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der Sitz nach einer leichten Vorwärtsverschiebung eingeklagt wird.
Die Achse des Scharniers 2, die am besten in Fig. 6 dargestellt ist, wird durch ein rohrförmiges Element 5 gebildet, das an dieser Stelle mit dem Teil 8 des Tabletts fest verbunden ist, welches nachfolgend näher beschrieben wird. Es wird mit einem Element 6 aus Kunststoff zum Einrasten gebracht, das an der Rückenlehne 4- befestigt ist und das spreizbare Klauen aufweist.
Jede Seite des Tabletts weist einen Anschlag 3 auf, der sich auf mit der Karosserie fest verbundenen Seitenteilen abstützt.
Aus Fig, 3 und 4 ist ersichtlich, daß das Tablett 1 im wesentlichen durch einen Rohrrahmen 10 gebildet wird, der in seiner Mitte durch ein Rohr 11 verstärkt ist, dessen Enden zur Bildung der Anschläge überstehen können.
Der vorangehend beschriebene Rahmen dient zur Auflage einer billigen Kunststoffplatte I1+ aus Polypropylen, PVC und dgl. von einer Dicke von etwa 2-3 mm. Sie braucht nur von einer mittleren Steifigkeit zu sein, da sie an mehreren Stellen durch die metallische Unterlage 10, 11 unterstützt wird.
Im Falle der Fig. 4 läßt sich feststellen, daß anstelle der rohrförmigen Elemente die Kunststoffplatte Auswölbungen 15, 16 aufweist, die ausreichend umhüllend sind, damit sie unter Ausnutzung der Elastizität des Kunststoffes, aus dem sie bestehen, kontinuierlich oder absatzweise auf die rohrförmige Unterlage aufgerastet werden können. Obwohl nur die Auswölbungen der Platte 14, die den Querrohren entsprechen, dargestellt sind, kann auch eine völlig ähnliche Aufrastung
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an den Längsrändern der Platte vorgesehen werden.
Die Variante nach Fig. 5 unterscheidet sich von der in Verbindung mit Fig. 4 beschriebenen im wesentlichen dadurch, daß die Befestigung durch Aufrasten der Platte 14 auf die aus Rohren bestehende Unterlage nicht mehr unter Ausnutzung der Elastizität der Ausübungen geschieht, sondern mit Hilfe von Zapfen 18, die mit der Platte 14 fest verbunden sind und in entsprechende Öffnungen eindringen, deren Durchmesser etwas geringer als derjenige der Zapfen 18 ist und die in den Rohren der Unterlage vorgesehen sind.
Zu diesem Zweck weisen diese Rohre an ihrem oberen Teil entweder einen Längsschnitt zur Aufnahme der Zapfen 18 auf, oder gesonderte öffnungen an der Stelle der letzteren. In der Zeichnung sind die Auswölbungen 17 weniger umgreifend dargestellt und dienen lediglich zur Auflagerung.
Die Profile der Kunststoffplatte 14 und deren Ausbildungen (Auswölbungen, Zapfen) können durch Preßformen oder dadurch hergestellt werden, daß das entsprechende Profil extrudiert und dann auf die gewünschte Länge geschnitten wird.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die dargestellten und beschriebenen Tabletts beschränkt, sondern umfaßt jedes ähnliche Produkt, das die gleichen Eigenschaften hinsichtlich des geringen Gewichts und geringer Herstellungskosten aufweist.
Ansprüche;
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Claims (5)

  1. Ansprüche :
    1, Klappbares Tablett an Rückenlehnen von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß dieses durch einen Rohrrahmen (10) gebildet wird, auf den die entsprechenden Teile einer Kunststoffplatte (14·) aus billigem Material wie PVC, Polypropylen, aufHerastet werden.
  2. 2. Tablett nach Anspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, daft der Rahmen (10) ein mittiges Querstück (11) aufweist, dessen Enden überstehen und als Anschläge (3) für das Tablett (1) auf den benachbarten mit der Karosserie verbundenen Seitenteilen (9) dienen.
  3. 3. Tablett nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (8) des Rafrnens, der der Rückenlehne (4) des Rücksitzes benachbart ist, durch ronrförmige Elemente (S) gebildet wirci, die als Scharnierachsen dienen und in Halterungen (6) eingerastet werden, die an der Rückseite der Rückenlehne (4) des Rücksitzes befestigt sind, so daß das Tablett creo-en die letztere vertikal nach unten geklappt werden kann.
  4. 4. Tablett nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeich-
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    ORIGINAL INSPECTED
    25362Oi?
    net, daß die Kunststoffplatte (14) an der Stelle des Rahmens und dessen Ouerstück umgreifende Auswölbungen (15, 16) aufweist, we]ehe elastisch verforint werden können und die Aufrastverbindung der Platte (14) mit dem Rahmen (10, 11) sichern.
  5. 5. Tablett nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (10) durch rohrförmige Elemente (12, 13) gebildet wird, die eine oder mehrere Öffnungen an ihrem oberen Teil aufweisen, an deren Stelle die Kunststoffplatte (14) mit Zapfen (18) versehen ist, von denen ein Teil eine grössere Abmessung hat, um die Aufrastfunktion der Platte auf dem Rahmen sicherzustellen,
    Der Patentanwalt
    il'i/j'
    609809/0419
    ORIGINAL INSPECTED
    Leerseite
DE19752536209 1974-08-13 1975-08-13 Klappbares Tablett an Rückenlehnen von Kraftfahrzeugen Expired DE2536209C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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Publications (3)

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DE2536209A1 true DE2536209A1 (de) 1976-02-26
DE2536209B2 DE2536209B2 (de) 1980-05-22
DE2536209C3 DE2536209C3 (de) 1981-01-22

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DE (1) DE2536209C3 (de)
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DE2536209B2 (de) 1980-05-22
ES228069U (es) 1977-06-01
IT1041424B (it) 1980-01-10
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FR2281855B1 (de) 1977-03-18
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