DE2536201C2 - Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen insbesondere für Fernsprechapparate zur Abgabe von Wählimpulsen mit einem Transistor - Google Patents
Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen insbesondere für Fernsprechapparate zur Abgabe von Wählimpulsen mit einem TransistorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen zur Abgabe von Wählimpulsen mit
einem Transistor, der die Teilnehmerleitungsschleife im Takt der Wählimpulsserien unterbricht und von einem
Wahlumsctzer gesteuert wird.
In Fernsprechanlagen werden die Wählimpulse (Wählzeichen) normalerweise mittels eines am Fernsprechapparat
angebrachten Nuinmernschalters erzeugt. Dabei werden die Wählzeichen in Form von
Impulsreihen zur Vermittlungsstelle gesendet. Indirekte Wahlsysteme dagegen ermöglichen den Einsatz von
Tastwahl-Fernsprechapparaten, die so eingerichtet sind, daß die Wählzeichen nicht mehr in Form von
Impulsreihen, sondern in Form von einschrittigen Kodezeichen übertragen werden. Die Wählzeicheneingabe
erfolgt mittels einer Wähltastatur. Um nun solchen Teilnehmern, deren zugeordnete Einrichtung in der
Vermittlungsstelle für die direkte Wahl eingerichtet sind, die Möglichkeit der Benutzung der Wähltastatur zu
geben, muß im Fernsprechapparat ein Umsetzer vorhanden sein, der die eingegebenen kodierten
Wählziffern zwischenspeichert und in Wählimpulsreihen umwandelt. Derartige Umsetzer sind bekannt.
Durch die deutsche Offenlegungsschrift 23 07 316 ist eine Schaltungsanordnung bekannt, die mit einem
derartigen Wahlumsctzer arbeitet und die zur Abgabe von Wählimpulsen einen Transistor benutzt, der den
üblichen nsi-Kontakt ersetzt, der von einem Wahlumsetzer
gesteuert wird und der die Teilnehmcrieitungsschlcife im Takt der Wählimpulsserien unterbricht.
Durch diese Offenlegungsschrift ist es auch bekannt.
bO in die Teilnehmerleitungschieife eine Gratez-Gleichrichterbrücke
einzufügen, um unabhängig von der Polarität der Teilnehmerleitung immer die gleiche
Spannungspolarität für den den nsi-Kontakt ersetztenden Transistor und den Wahlumsetzer zu gewinnen. Da
in der Gleichrichterbrücke je Stromrichtung jeweils zwei Gleichrichter in Reihe liegen, ist der an dieser
Gleichrichterbrücke erzeugte Spannungsabfall verhältnismäßig groß.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art
zuschaffen, bei der geringere Spannungsverluste auftreten.
Dies wird durch die in Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale erreicht. Die bekannte Gleichrichterbrücke
und die bekannte Transistorschaltung zur Abgabe von Wählimpulsen sind somit in einer Schaltung vereinigt.
Der Spannungsabfall an den beiden Transistoren ist im durchgeschalteten Zustand dieser Transistoren wesentlich
geringer als der Spannungsabfall an den Dioden der Brücke.
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. In
Fig. 1 ist ein Prinzipschaltbild eines Tastwahlfernsprechapparats
dargestellt, der mit einem Wahlumsetzer arbeitet und bei dem die Erfindung eingesetzt ist.
während in
F i g. 2 die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung näher dargestellt ist.
In fig. I ist ein Fernsprechapparat mit seiner
Sprechschaltung SPüber die Ruheseite eines Umschaltkontaktes nsa und einen Arbeitskontakt eines Gabelumschalters
GU an die Teilnehmerleitung a, d angeschlossen. Über die Arbeitsseite des Kontaktes nsa ist eine
Wählimpulsabgabeanordnung Wl mit ihren Eingangen
ea. cb an die Teilnehmerleitung «ι. b anschaltbar. Diese Anordnung weist Ausgänge aa, ab und s auf, die mit
einem Wahlumsetzer WLJ verbunden sind. Der Wahlumsetzer weist in nicht dargestellter Weise auch einen
als örtliche Stromquelle verwendeten Kondensator auf, der an die Ausgänge aa, ub angeschlossen ist. Beim
Betätigen einer Wähltaste wird in nicht dargestellter
Weise veranlaßt, daß der Umschaltkontakt nsa umschaltet. Dieser Kontakt wird in dieser Lage in nicht
dargestellter Weise gehalten, bis der letzte Impuls aus dem Wahlumsetzer WUausgespeichert ist. In F i g. 2 ist
die Wahlimpulsabgabeanordnung Wl der Fig. 1 ausführlich
dargestellt.
In F i g. 2 liegt zwischen dem Eingang ca und dem
Ausgang aa eine Diode DX, während zwischen dem Eingang cb und dem Ausgang aa eine gleichgerichtete
Diode D 2 angeordnet ist. Ferner liegt zwischen dem Eingang ea und dem Ausgang ab die Kollektor-Emitter-Slrcckc
eines npn-Transistors TX angeordnet ist. Diesen beiden Transistoren ist ein gemeinsamer
Steuertransistor Γ3 zugeordnet. Der Transistor 7~3 ist
mit seinem Emitter an den Ausgang na angeschlossen. Der Kollektor dieses Trasistors ist über einen
Widerstand WZ und jeweils einer Diode D3 bzw. D4
mit den Basen der Transistoren TX, T2 verbunden. Die Basis des Transistors Γ3 ist über einen Widerstand HM
an den Abgriff eines Spannungsteilers angeschlossen, der aus /vi ei Widerständen VVl, W2 besteht und an die
Eingänge ea, eb angeschlossen ist. Über den Ausgang s wird der Transistor Γ3 vom Wahlumsetzer im Takt der
Wählimpulsserien gesteuert.
Im folgenden wird die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung
in F i g. 2 beschrieben.
Für die folgenden Betrachtungen sei angenommen, daß der Umschaltkontakt nsa in Fig. 1 umgeschaltet
hat und daß der Gabelumschaltkontakt GU geschlossen sit, so daß die Wahlimpulsabgabeanordnung Wl mit
ihren Eingängen ea, eb an der Teilnehmerleitung a, b liegt Zunächst sei der FaIi betrachtet, in dem die
Speisestromquelle in der Vermittlungsstelle so gepolt ist, daß das Potential am Eingang ea negativer ist als das
des Eingangs eb. Der Transistor TZ wird in einem Stromzweig ausgesteuert, der über den Eingang eb, die '"
Diode DI, die Basis-Emitter-Strecke des Transistors Γ3, den Widerstand W4, den Widerstand IVl und den
Eingang ea führt. Dadurch wird der Transistor Π ine einem Stromzweig leitend gesteuert, der über den
Eingang eb, die Diode D 2, die Kollektor-Emitter- ΐϊ
Strecke des Transistors T3, den Widerstand W3, die Diode D3, die Basis-Emitter-Strecke des Transistors
Ti und den Eingang ea führt. Damit kann ein Strom vom Eingang eb über die Diode D 2, den Ausgang aa,
den nicht dargestellten Wahlumsetzer, den Ausgang ab -"
und die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors Tt zum Eingang ea fließen.
Wenn andererseits die Speisestromquelle in der Vermittlungsstelle so gepolt ist, daß das Potential am
Eingang eb negativer als das des Eingangs ea ist, so wird -'■
der Transistor T3 in einem Stromzweig ausgesteuert, der über den Eingang ea, die Diode Dl, die
Basis-Emitter-Strecke des Transistors 7"3, den Widerstand IV4. den Widerstand Wl und den Eingang eb
verläuft. In diesem Fall wird der Transistor 7~2 in einem *''
Stromzweig durchgesteuert, der über den Eingang ea, die Diode Di, die Kollektor-Emitter-Strecke des
Transistors 7"3, den Widerstand W3, die Diode W4, die
Basis-Emitter-Strecke des Transistors T2 und den Eingang eb führt. In diesem Fall kann also vom Eingang
ea ein Strom über die Diode D 1, den Ausgang aa, den nicht dargestellten Wahlumsetzer, den Ausgang ab und
die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors T2 zjm Eingang eb fließen.
In beiden Fällen weist der durchgeschaltete Transistor
Π bzw. T2 einen sehr geringen Spannungsabfall an seiner Kollektor-Emitter-Strecke auf. Dieser Spannungsabfall
kann beispielsweise 0,1 V betragen, während der Spannungsabfall an der Diode Di bzw. D 2
immerhinn 0,7 V beträgt. Wenn einer der Transistoren
Ti, T2 leitend ist, so wird der andere Transistor gesperrt. Die Dioden D 3, D 4 dienen dazu, den
gesperrten Transistor vor zu hoher Sperrspannung zu schützen. Wenn der zuletzt dargestellte Fall betrachtet
wird, in dem der Transistor T2 leitend ist. so gelangt das negative Potential am Eingang eb über die Basis-Emitter-Strecke
des Transistors T2 und über die Diode D4
an den gemeinsamen Verbindungspunkt der Diode D 3 und des Widerstanden W3. Die Diode D3 verhindert
dabei, daß dieses Potential in voller Höhe an die Basis
des Transistors Ti gelangt.
Wird der Transistor T3 vom Wahlumsetzer über den Ausgang s mit einem Sperrpotential angesteuert, so
gerät der Transistor T"3 in den nicht leitenden Zustand.
Der leitende Transistor T\ bzw. T2 wird dadurch ebenfalls gesperrt, so daß die Leitungsschleife unterbrochen
ist. In diesem Zustand steigt die Spannung zwischen den Eingängen ea und eb auf einen hohen
Wert an. Um die Belastung für die den Transistor steuernden Steuerquelle im Wahlunisetzer klein zu
halten, ist der Begrenzungswiderstand W4 eingefügt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen (insbesondere Fernsprechapparate) zur Abgabe von
Wählimpulsen mit einem Transistor, der die ί Teilnehmerleitungsschleife im Takt der Wähümpulsserien
unterbricht und von einem Wahlumsetzer gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltstrecke dieses Transistors (T2) die Schaltstrecke eines weiteren Transistors (TX) und
zwei Dioden (DX, DT) eine in die Leitungsschlcife eingefügte Brücke bilden, derart, daß je nach
Richtung des über die Leitung übertragenen Speisestroms jeweils ein Transisitor (TX bzw. T2)
ein gemeinsamer Steuertransistor (T3) vorgesehen H ist, dessen Steuerstrecke zwischen dem Abgriff eines
— von der Leitung gesehen — vor der Brücke liegenden, an die Leitungsadern angeschlossenen
Spannungsteilers (W 1, W2) und einem hinter der Brücke liegenden Punkt (aa) der einen Leitungsader -n
(ea)angeordnet und durch dem Wahlumsetzer fWi//
im Wählimpulstakt steuerbar ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindungen der
gesteuerten Elektrode des Steuertransistors (Tl) -"' mit den Steuerelektroden der beiden erstgenannten
Transistoren (TX, T2), jeweils eine Diode (D 3, D4)
eingefügt ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen )()
dem Abgriff des Spannungsteilers und der Steuerelektrode des Steuertransistors ein Strombegrenzungswiderstand
(WA) angeordnet ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752536201 DE2536201C2 (de) | 1975-08-13 | 1975-08-13 | Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen insbesondere für Fernsprechapparate zur Abgabe von Wählimpulsen mit einem Transistor |
| GB3122576A GB1516906A (en) | 1975-08-13 | 1976-07-27 | Circuit for supplying impulses from a telephone instrumen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752536201 DE2536201C2 (de) | 1975-08-13 | 1975-08-13 | Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen insbesondere für Fernsprechapparate zur Abgabe von Wählimpulsen mit einem Transistor |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2536201A1 DE2536201A1 (de) | 1977-02-24 |
| DE2536201C2 true DE2536201C2 (de) | 1982-06-03 |
Family
ID=5953958
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752536201 Expired DE2536201C2 (de) | 1975-08-13 | 1975-08-13 | Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen insbesondere für Fernsprechapparate zur Abgabe von Wählimpulsen mit einem Transistor |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2536201C2 (de) |
| GB (1) | GB1516906A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0487501A1 (de) * | 1990-11-20 | 1992-05-27 | Austria Mikro Systeme International Aktiengesellschaft | Schaltungsanordnung für eine schleifenstromgespeiste Fernsprechteilnehmerstation |
| DE4425824A1 (de) * | 1994-07-08 | 1996-01-18 | Deutsche Telephonwerk Kabel | Vollelektronischer, einpoliger Schalter |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AU518350B2 (en) * | 1978-11-08 | 1981-09-24 | International Standard Electric Corp. | Bidirectional amplifier |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1347929A (en) * | 1972-02-17 | 1974-02-27 | Standard Telephones Cables Ltd | Telephone subscribers instruments |
-
1975
- 1975-08-13 DE DE19752536201 patent/DE2536201C2/de not_active Expired
-
1976
- 1976-07-27 GB GB3122576A patent/GB1516906A/en not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0487501A1 (de) * | 1990-11-20 | 1992-05-27 | Austria Mikro Systeme International Aktiengesellschaft | Schaltungsanordnung für eine schleifenstromgespeiste Fernsprechteilnehmerstation |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1516906A (en) | 1978-07-05 |
| DE2536201A1 (de) | 1977-02-24 |
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