DE25331C - Verfahren, Schleudermaschinen für Flüssigkeiten während des Betriebes zu speisen und zu entleeren - Google Patents
Verfahren, Schleudermaschinen für Flüssigkeiten während des Betriebes zu speisen und zu entleerenInfo
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- DE25331C DE25331C DENDAT25331D DE25331DA DE25331C DE 25331 C DE25331 C DE 25331C DE NDAT25331 D DENDAT25331 D DE NDAT25331D DE 25331D A DE25331D A DE 25331DA DE 25331 C DE25331 C DE 25331C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B11/00—Feeding, charging, or discharging bowls
- B04B11/02—Continuous feeding or discharging; Control arrangements therefor
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Der Zweck dieser Erfindung ist, eine oder verschiedene der centrifugal geschiedenen Flüssigkeiten
während des Betriebes aus dem Schleudergefäfs in der Weise zu entfernen, dafs dieselbe
oder dieselben mit möglichst geringer Geschwindigkeit austritt bezw. austreten , um
Schäumen, Umherspritzen und andere mit den bekannten Entleerungsmethoden verknüpften
Uebeistände, welche die Anwendung der Centrifuge für manche Flüssigkeiten unmöglich
machen, zu beseitigen.
Die bisher bekannten Methoden, die getrennten Flüssigkeiten während des Betriebes
abzuleiten, waren entweder das Ueberschwappen (Herausschleudern), das Abzapfen oder das Abschälen. In allen diesen Fällen erfolgte die
Entfernung der Flüssigkeit aus dem Gefäfs durch die Fliehkraft oder dadurch, dafs die Fliehkraft
mit gewisser Geschwindigkeit rotirte. Beim Ueberschwappen wird dieselbe über die mitrotirende
Gefäfskante hinausgeschleudert, bei dem Abzapfen und Abschälen niefst dagegen die
fortzuführende Flüssigkeit über die Rohr- bezw. Messerkante hin und wird dadurch von dem
Flüssigkeitsringe getrennt.
Im vorliegenden Falle ist die Entfernung der geschiedenen Flüssigkeit von der Centrifugalkraft
und der Rotationsgeschwindigkeit unabhängig , dieselbe erfolgt lediglich. durch einen
durch die zutretende Flüssigkeit erzeugten Ueberdruck. Während bei allen bekannten Flüssigkeits-Schleuderanordnungen
nach erfolgter centrifugaler Einstellung des Flüssigkeitsringes in der idealen Achse des Schleudergefäfses der Druck
gleich Null ist, wird nach dieser Erfindung künstlich ein Ueberdruck in der Achslinie erzeugt,
dessen Gröfse beliebig gewählt werden kann. Dieser Ueberdruck wird benutzt, entweder
die zu entfernende Flüssigkeit mit einem beliebigen, event, einem ganz geringen Ueberdruck,
oder mit ganz geringer Geschwindigkeit ausströmen zu lassen, oder auch die Flüssigkeit
durch Wahl eines-, entsprechenden Ueberdruckes auf jede geforderte Höhe heben zu können.
Während demnach bei den bekannten Centrifugensystemen
die Austrittsgeschwindigkeit der Flüssigkeiten unter anderem von der ertheilten Rotationsgeschwindigkeit abhängig ist, ist dieselbe
im vorliegenden Falle abhängig von der Höhe einer aufserhalb des Schleudergefäfses befindlichen
Ueberdruckssäule gegen die Ausfiufsmündung.
Die Erfindung ist in beiliegender Zeichnung erläutert. In Fig. 1 bedeutet A ein Schleudergefäfs,
welches mit seiner verticalen Achse unten bei / und t gelagert ist und durch Scheibe s in
Rotation gesetzt wird. Das sonst allseitig geschlossene Gefäfs A hat im Deckel eine Stopfbüchse
m, durch welche ein feststehendes Rohr B, hinreichend abgedichtet, tritt, um welches das
Gefäfs während des Betriebes rotirt. Läfst man durch Oeffnungen 0 0 im unteren Rohrende
die - zu scheidende zusammengesetzte Flüssigkeit in das rotirende Gefäfs einströmen,
so füllt sich dasselbe bald, und die centrifugale Scheidung findet in der Weise statt, dafs die
schwereren Theile sich am Umfange, die leichtesten in der Achslinie aufstellen.
Würde man in B nur so viel Flüssigkeit zuführen, als zur Füllung des Gefäfses A erforderlich,
so würde in der Achslinie der Druck gleich Null sein, wie bei jeder anderen gefüllten
Centrifuge. Führt man dagegen in B ein Weiteres Flüssigkeitsquantum ein, beispielsweise die Säule h,
so wird, da die Flüssigkeitssäule im stillstehenden Rohr B nicht der Einwirkung der Centrifugalkraft
ausgesetzt ist, der Inhalt des Gefäfses A, unabhängig von den sonst auf ihn wirkenden
Kräften, noch unter dem Druck der Säule h stehen und dieser Druck mufs auch in der
Achslinie wirksam sein. Infolge dessen wird auch aus dem Gefäfs A Flüssigkeit durch ein
in der Achslinie eingeführtes Rohr e aus dem Schleudergefäfs heraustreten können, so lange
die Austrittsmündung/ des Rohres e entsprechend unterhalb dem Niveau der Säule h sich befindet.
Auf die Flüssigkeit im Rohr e wirkt aber allein der Ueberdruck der Säule h und wird daher
die Flüssigkeit bei geringem Ueberdruck gegen / ruhig und mit ganz geringer Geschwindigkeit
aus der Mündung/ ausfliefsen. Mit der Höhe der Säule h ist die Geschwindigkeit zu variiren,
ebenso kann p beliebig hoch gelegt werden gegen das Schleudergefäfs, sobald nur h entsprechend
gewählt wird.
Statt das Ausflufsrohr e durch das Einströmungsrohr B axial hinaufzuführen, kann der Ausfiufs
auch durch die Achse nach unten erfolgen, wie Fig. 2 zeigt; bei dieser Anordnung kann die
innere Mündung von e im Schleudergefäfs in beliebiger Entfernung von der Achse sich befinden,
um schwerere Flüssigkeitsschichten zu entfernen, ohne das Princip zu ändern, da die
Centrifugalkraft im mitrotirenden Rohr e, innerhalb des Gefäfses A in denselben radialen Abständen,
derjenigen im Gefäfs selbst gleich ist. An der Austrittsmündung / ist auch in der
Construction nach Fig. 2 nur der Ueberdruck der Flüssigkeitssäule h wirksam.
Fig. 3 zeigt eine analoge Anordnung, in welcher die Centrifuge nach diesem System sowohl
die leichteste als die schwerste Schicht ableitet; erstere wird nach oben durch p, letztere
nach unten durch p' abgeleitet.
Fig. ι a, 2 a und 3 a sind den erstgenannten . Constructionen entsprechende Anordnungen der
wirkenden Theile für horizontal gelagerte Maschinen, welche ohne weiteres verständlich sind.
Selbstverständlich kann in allen Fällen der Zuflufs auch durch eine hohle Achse erfolgen,
die gegen die feste Zuflufsvorrichtung abgedichtet ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Das Verfahren, Flüssigkeitscentrifugen durch äufseren Ueberdruck einer Flüssigkeitssäule während des Betriebes zu speisen, sowie eine oder mehrere der geschiedenen Schichten aus dem Schleudergefäfs zu entfernen unter Anwendung einer feststehenden centralen Zuflufsvorrichtung, um welche das Schleudergefäfs oder eine hohle Spindel dicht schliefsend rotirt und eines oder mehrerer centralen Abflufsrohre für einen oder verschiedene der centrifugal geschiedenen Theile.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE25331C true DE25331C (de) |
Family
ID=301781
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT25331D Active DE25331C (de) | Verfahren, Schleudermaschinen für Flüssigkeiten während des Betriebes zu speisen und zu entleeren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE25331C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747990C (de) * | 1935-01-10 | 1944-10-25 | Behandlung von Fruchtsaeften in geschlossener Schleudertrommel | |
| DE944118C (de) * | 1950-09-02 | 1956-06-07 | Escher Wyss Gmbh | Schleudermaschine fuer ununterbrochenen Betrieb |
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- DE DENDAT25331D patent/DE25331C/de active Active
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE747990C (de) * | 1935-01-10 | 1944-10-25 | Behandlung von Fruchtsaeften in geschlossener Schleudertrommel | |
| DE944118C (de) * | 1950-09-02 | 1956-06-07 | Escher Wyss Gmbh | Schleudermaschine fuer ununterbrochenen Betrieb |
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