DE2532880B2 - Vorrichtung zum schuppen und ablegen von hintereinander gefoerderten bogen auf einen stapel - Google Patents
Vorrichtung zum schuppen und ablegen von hintereinander gefoerderten bogen auf einen stapelInfo
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Description
J11J5 und einer unterhalb der Förderebene
Saug-Bremseinrichtung, in deren Wirkungsbere.cn die Bogenenden durch ein oberhalb der
Ffirderebene angeordnetes Ablenkorgan bnngbar sind.
Bogen die- belogen auf ihre Hinterkante, hinterein-
A ;™ Takt gefördert werden, entstehen z. B. bei
RoIa ilsqueisÄrn. Bei einem bekannten Querschneider
der mit einer Vorrichtung zum Stapeln zusammenarbeitet, gelangen nach dem Schnitt die
Bogen zwischen schnellaufenden oberen und unteren Förderbändern. In Förderrichtung hinter dem unteren
schnellaufenden Förderband ist ein langsamlaufendes Förderband angeordnet, dessen Oberseite gegenüber
Jer gemeinsamen Förderebene der schnell· und iangsamlaufenden unteren und oberen Förderbänder
nach unten versetzt ist. Am Ubergangsbere.ch zwischen den schnell- und langsamlaufenden unteren Förderbändern
befindet sich oberhalb der Förderebene ein Ablenkorgan, das im Takt der ankommenden hinteren
Bogenkanten gesteuert wird und dabei die h.ntere
Bogenkante aus der Förderebene nach unten auf das untere langsamer laufende Förderband ablenkt. Die
Ablenkung nach unten erfolgt, um fur den Anfang des nächsten Bogens Platz zu schaffen, der sich mit dem
vSergehenden Bogen schuppen soll. Die Steuerung
der Blasluft durch das Ablenkorgan bereitet aber Schwierigkeiten, denn es ist insbesondere bei schneller
Bogenfolge nicht möglich, die das Ende des einen Bogens nach unten ablenkende Blasluft fernzuhalten
von dem Anfang des nächsten Bogens. ein sauberes
Schuppen ist deshalb zumindest bei schnell aufeinanderfolgenden Bogen nicht möglich. Sofern aber eine
Überlappung stattgefunden hat, werden die auf dem
unt-ren langsamlaufenden Förderband überlappt abgelegten
Bogen weiter zur Stapelstelle transportiert. Eine weitere sihuppung auf diesem Weg findet nicht statt.
Das bedeutet, daß in Abhängigkeit von der Zufuhrgeschwindigkeit der Bogen und dem Uberlappungsgrad
die Bogenvorderkante mit einer nicht unerheblich großen Geschwindigkeit an dem Anschlag des Stapels
anstoßen. Bei großformatigen dünnen Bogen kann bei einem aus diesem Grunde ungünstigen Verhältnis
zwischen der Bogensteifigkeit und der kinetischen Energie des Bogens das Anstoßen zum Stauchen des
Bogens führen (DT-OS 12 45 702). _
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung zu schaffen, bei der das Ablenkorgan gleichzeitig als Förderorgan ausgebildet ist, wobei ohne
besondere Steuereinrichtungen gewährleistet ist, daß das Bogenende in den Wirkungsbereich der Bremsvorrichtung
gebracht wird und mit der ein sicheres Verarbeiten von Bogen mit geringer Eigensteifigkeit
m<Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß das Ablenkorgan eine Saugförderwaize ist, die auf
ihrem Umfang Vorsprünge trägt und die im Takt der
Bogenenden derart umläuft, daß die Bogenenden auf den Vorsprüngen zum Aufliegen kommen.
Allein dadurch, daß die Bogenenden durch die
Vorsprünge, also mechanisch und nicht pneumatisch aus dem Wirkungsbereich der Saugförderwalze in den
Wirkungsbereich der Saug-Bremseinrichtung gebracht werden, wird von der fördernden auf die bremsende
Wirkung auf den Bogen übergegangen. Besondere
Steuereinrichtungen für die Schaltung der Saugluft sind demnach nicht mehr erforderlich. Diese Art der
Umsteuerung der Förderwirkung in ciie Saugwirkung erfolgt sehr exakt, so daß mit der Vorrichtung Bogen in
schneller Folge geschuppt werden können.
Bei einer andersartigen, nicht mit pneumatischen Förder- und Bremseinrichtungen, sondern mit das zu
fördernde Gut berührenden Walzen arbeitenden Vorrichtung zum Schuppen ist als Bremseinrichtung ein
Walzenpaar vorgesehen, dessen eine Walze einen Vorsprung und dessen andere Walze eine damit
synchron umlaufende Ausnehmung hat. Während ein in den Walzenspalt einlaufender Bogen von dem übrigen
Bereich der beiden Walzen nicht erfaßt wird, wird sein Bogenende von dem Vorsprung und der Ausnehmung
erfaßt Der Bogen kann demnach ohne Beeinflussung durch das Walzenpaar so weit gefördert: werden, bis daß
sein Ende von dem Vorsprung und der Ausnehmung erfaßt wird. Da die Umlaufgeschwindigkeit des
Walzenpaares geringer als die Fördergeschwindigkeit des Bogens ist, wird der Bogen abgebremst. Da der
des Vorsprunges und der Ausnehmung kleinen Walze. Dadurch wird der Bogen praktisch bis
zum Erreichen seiner endgültigen Lage im Stapel definiert gefördert.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind hinter dem Ablenkorgan oberhalb der Förderebene
mit Blasluft betriebene Schwebeleisten angeordnet.
Sofern die Bogen von einem Querschneider erzeugt werden, ist das Ablenkorgan synchron mit dem
Querschneider angetrieben.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher
erläutert. Im einzelnen zeigt
F i g. 1 eine Vorrichtung zum stapelweisen Ablegen von Bogen in schematischer Darstellung in Seitenansicht,
F i g. 2 einen vergrößerten Ausschnitt aus F i g. 1 und F i g. 3 die Förderung und Schuppung der stapelweise
abzulegenden Bogen, wobei die Flucht gegenüber F i g. 1 beibehalten ist und der Maßstab der Höhe stark
vergrößert ist.
Eine Bahn 1 aus Papier wird zwischen einer unteren und einer oberen Förderwalze 2,3 einem Querschneider
zugefördert der aus einem unteren feststehenden Messer 4 und einem rotierenden oberen Messer 5
Umkreis — ,.--.„.
gegenüber der Förderebene nach unten versetzt sind,
wird gleichzeitig mit der Bremseinwirkung auch das ...„<,<„.. -. „,.„
wird gleichzeitig mit der Bremseinwirkung auch das ...„<,<„.. -. „,.„
Bogenende nach unten abgelenkt, so daß der Bogenan- 25 besteht. Die Schneide des oberen Messers 5 hat einen
fang des nächsten, mit größerer Geschwindigkeit als der leicht spiralförmigen Verlauf, so daß sie bei Rotation mit
abgebremste Bogen geförderte Bogen darüber ge- dem unteren Messer 4 die Bahn 1 nach Art eines
schuppt werden kann. Scherenschnittes in Bogen zerteilt Der Bogen wird von
Zwar wird auch bei dieser bekannten Vorrichtung das dem Querschneider 4, 5 mittels eines unterhalb der
Bogenende aus seiner Förderebene nach unten durch 30 Förderebene angeordneten, aus mit Blasluft betriebe-
-1---1-—'-* J~"u ^1""* A'·""· iklml"'"" nen Schwebeleisten bestehenden Tisches 6 zu einer
Saugförderwalze 7 gefördert. Die Förderwalze 7 ist bis auf einen Bereich perforiert In diesem nicht perforierten
Bereich trägt sie sichelförmig ausgebildete Vorsprünge 16, die sich in Umfangsrichtung erstrecken und
die am ablaufseitigen Ende ihre größte radiale Höhe haben. Die Vorsprünge 16 sind in axialer Richtung mit
Abstand voneinander angeordnet Ein ortsfester Kamm 21 greift in die Zwischenräume der Vorsprünge 16 ein.
Die Saugförderwalze 7 dreht sich um ein in ihr verdrehungssicher angeordnetes Saugrohr 8, das im
unteren Bereich an der innen glatten Saugwalze Abdichtleisten 9 aufweist, die die Saugwirkung der
perforierten Saugförderwalze 7 nur im unteren Bereich wirksam werden lassen. In Förderrichtung hinter der
Saugförderwalze 7 und oberhalb der Förderebene ist eine Gruppe aus mit Blasluft betriebenen Schwebeleisten
10 angeordnet. Unterhalb der Förderebene im Bereich der Saugförderwalze 7 und der Schwebeleistengruppe
10 ist ein Saugtisch angeordnet, der aus mehreren mit geringem Abstand nebeneinander angeordneten
Walzen 11,12,14a, 14b, 14c, 14c/, 14e, 14/; 15
und einem darunter angeordneten Saugkasten besteht Die Walzen 11 bis 15 sind perforiert und bilden
' Vorsprung abgelenkt, doch dient diese Ablenkung lediglich dem Schuppen. Eine Überführung aus dem
Wirkungsbereich der Fördereinrichtungen in den Wirkungsbereich der Bremseinrichtungen ist nicht
vorgesehen. Die Fördereinrichtungen bleiben voll wirksam (DT-AS 20 32 800).
Damit das von der Saugförderwalze unten abgelenkte Bogenende möglichst leicht von der Saugförderwalze
abgenommen werden kann, ist die Saugförderwalze nur in dem Bereich außerhalb der Vorsprünge perforiert.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung besteht die Bremseinrichtung aus einem sich in Förderrichtung bis
hinter das Ablenkorgan, insbesondere bis zum Stapel erstreckenden Saugtisch. Der Saugtisch besteht dabei
vorzugsweise aus mehreren mit geringem Abstand nebeneinanderliegenden, insbesondere in Förderrichtung
mit abnehmender Umfangsgeschwindigkeit angetriebenen Walzen. Die Walzen des Saugtisches sorgen
dafür daß die einzelnen Bogen ml definierter Geschwindigkeit in Richtung des Stapels gefördert
werden. Sofern außerdem noch die Umfangsgeschwindigkeit der Walzen in Förderrichtung abnimmt, wird die
Schuppung auch im Bereich des Saugtisches fortgesetzt, so daß die Bogen mit einer so minimalen Geschwindig-
so daß die Bogen mit einer so minimalen urcbunwmuig- υ^ο^.,κ. ~.„
keit am Anschlag des Stapels anstoßen, daß es zu keiner 55 den oberen Abschluß des Saugkastens 13, so daß die
die Ablage beeinträchtigenden Stauchung einzelner Saugwirkung des Saugkastens 13 an der freien
Bogen kommt. Um ohne Knittern eine wirksame Ohprseite der Walzen 11 bis 15 wirksam werden kann.
Bremsung des mit seinem Ende abgelenkten Bogens zu
erreichen, haben die erste und zweite Walze, die im
Unterschied zu den übrigen Walzen auf denselben 60
erreichen, haben die erste und zweite Walze, die im
Unterschied zu den übrigen Walzen auf denselben 60
Bogen gleichzeitig einwirken, die gleiche Umfangsge- lmc nuwnuung uv. ^1...e~..
schwindigkeit. Ferner ist es vorteilhaft, wenn die letzte die Saugluft durch das Gewinde wirksam werden. Die
und vorletzte Walze die gleiche Umfangsgeschwindig- Umfangsgeschwindigkeit der Walzen 11, 12 ist gegen-
keit haben, wobei die letzte Walze einen wesentlich über der Fördergeschwindigkeit der Saugförderwalze 7
kleineren Durchmesser als die übrigen Walzen hat. Der 65 stark vermindert Während die Umfangsgeschwindig-
kleinere Durchmesser ermöglicht ein sehr nahes keit der Walzen U112 untereinander gleich ist nimmt
Heranrücken des Stapels an den letzten Stützpunkt des die Umfangsgeschwindigkeit der Walzen 14a bis 14/" in
Saugtisches, nämlich an den oberen Scheitelpunkt der Förderrichtung allmählich ab. Die Umfangsgeschwin-
üaugwirKung aes oaugn-aaitwo .- -..
Oberseite der Walzen 11 bis 15 wirksam werden kann.
Im Zwickel zwischen den einzelnen Walzen 11,12,14a bis 14/ ist jeweils eine Gewindestange 22 bis
angeordnet die lose auf den Walzen U bis 15 aufliegt.
Die Ausbildung der Stangen als Gewindestangen läßt die Saugluft durch das Gewinde wirksam werden. Dip
Umfangsgeschwindigkeit der Walzen 11, 12 ist gegen über der Föidergeschwindigkeit der Saugförderwalze
digkeit der in Förderrichtung letzten Walze 15, deren Durchmesser kleiner als der der übrigen Walzen 11 bis
14/ ist, ist dagegen wieder gleich der der vorletzten Walze 14/ Damit die Walzen 11,12 den Bogen wirksam
bremsen können und damit auch zwischen den mit abnehmender Geschwindigkeit fördernden Walzen 14a
bis 15 nach Möglichkeit keine Relativgeschwindigkeit zwischen Bogen und Walzenoberfläche auftritt, ist ihre
Oberfläche mit einer Beschichtung mit großem Reibwert versehen. Die Gewindestangen 22 bis 28 dagegen,
die von den Walzen in Drehung versetzt und damit sich entgegen der Förderrichtung der Bogen drehen, sind
dagegen mit einer Beschichtung mit anti-adhesiven Eigenschaften versehen, damit sie einen möglicherweise
noch nicht verwischfesten Druck des Bogens nicht verwischen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet auf folgende Weise:
Der durch den Querschneider von der Bahn 1 abgetrennte und durch den Schwebeleistentisch 6 der
Saugförderwalze 7 zugeführte Bogen wird an seinem Anfang von der Saugförderwalze 7 in deren wirksamen
unteren Bereich erfaßt. Da die im Takt mit dem umlaufenden Messer 5 des Querschneiders 4, 5
rotierende Saugförderwalze 7 einen größeren Durchmesser als der Messerkreis des Messers 5 hat, ist ihre
Umfangsgeschwindigkeit größer als die des umlaufenden Messers 5. Infolgedessen wird der von der
Saugförderwalze 7 erfaßte Bogen derart beschleunigt, daß zwischen der Bogenhinterkante und dem Anfang
des nächsten Bogens ein Abstand geschaffen wird. Der von der Saugförderwalze 7 erfaßte Bogenanfang wird
an die oberen Schwebeleisten 10 übergeben. Die Übergabe wird durch den Kamm 21 und dadurch
erleichtert, daß im Übergabebereich die Saugluft des Saugrohres 8 wegen der Abdichtleiste 9 nicht wirksam
ist. Wegen des gleichen Taktes des Querschneiders 4,5 und der Saugförderwalze 7 gelangt das Bogenende auf
die Vorsprünge 16, die es nach unten in den Wirkungsbereich der mit wesentlich geringerer Umfangsgeschwindigkeit
umlaufenden Bremswalzen 11,12 ablenken. Diese Saugbremswalzen 11, 12 übernehmen
das Bogenende, so daß oberhalb des Bogenendes Platz für den nächsten Bogenanfang geschaffen wird. Die
Saugbremswalzen 11,12 bremsen dabei derart stark den
Bogen vom Ende her, daß seine Fördergeschwindigkeit z. B. um 75% vermindert wird. Da die Saugbremswalzen
11,12 die gleiche Umfangsgeschwindigkeit haben, wird trotz der großen Bremseinwirkung auf denselben Bogen
ein Knittern oder Falten des Bogens vermieden. Da der übrige, nicht unter der unmittelbaren Einwirkung der
Saugbremswalzen 11,12 stehende Bereich, insbesondere
der Bogenanfang, noch unter der Einwirkung der in Förderrichtung wirkenden Schwebeleisten 10 steht, ist
gewährleistet, daß der Bogen straff gehalten wird. Sobald der Bogen den Wirkungsbereich der Saugbremswalzen
11, 12 verläßt, gelangt er in den Wirkungsbereich der stufenweise langsamer fördernden Saugförderwalzen
14a bis 14/ die eine weitere Überlappung der Bogen bewirken, wie in Fig.3 schematisch
dargestellt ist. Im Ergebnis erreicht der Bogen unmittelbar vor dem Anschlagen am Anschlag 18 im
Stapel 19 eine so geringe Geschwindigkeit, daß ein schädliches Stauchen nicht mehr eintritt. Während der
gesamten Förderung über den Saugtisch 11 bis 15 ist gewährleistet, daß die einzelnen Bogen mit einer
definierten, stufenweise verminderten Geschwindigkeit weiter gefördert werden und damit die Hinterkanten
immer enger aneinandergerückt werden. Ein Einziehen der Bogen in den Zwickel zwischen den einzelnen
Walzen 11 bis 14/ wird durch die eingelegten Gewindestäbe 22 bis 28 verhindert. Die letzte Walze 15
wirkt nicht bremsend auf den Bogen ein. Dies ist wegen der an dieser Stelle kleinen Fördergeschwindigkeit auch
nicht erforderlich. Sie hat lediglich die Aufgabe, eine saubere Übergabe des Bogens bis unmittelbar vor
dessen Endlage im Stapel zu gewährleisten. Damit die Bogenhinterkante nicht eingezogen wird, ist die
Walzenoberfläche mit Rillen versehen, in die ein nicht dargestellter Abstreifkamm eingreift.
Mit der Vorrichtung wird also auf einer sehr kurzen Strecke mit geringem vorrichtungstechnischem Aufwand
ein störungsfreies Schuppen und Ablegen der nacheinander mit hoher Geschwindigkeit geförderten
Bogen auch dann noch gewährleistet, wenn die Eigensteifigkeit der Bogen klein ist, denn das im Takt
der Förderung der Hinterkanten der Bogen die Bogen an der Hinterkante nach unten in den Wirkungsbereich
der Bremseinrichtung ablenkende Ablenkorgan wirkt nicht störend auf den Anfang des nächsten Bogens ein,
so daß dieser in den freigemachten Raum oberhalb des zuvor abgelenkten Bogens bei maximaler Überlappung
gefördert werden kann. Die aktive Förderung der Bogen jeweils von deren Hinterkante aus mit
zunehmend kleinerer Geschwindigkeit praktisch bis zum Anstoßen der Vorderkante am Anschlag des
Stapels gewährleistet, daß die Bogen mit geringster Geschwindigkeit am Anschlag des Stapels anstoßen.
Weitere Hilfsmittel, wie Förderorgane, oberhalb des Stapels sind nicht erforderlich, so daß der Stapel von
oben frei zugänglich bleibt, eine Forderung, die vor allem von Druckern gestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Schuppen und Ablegen von Bogen auf einen Stapel, die, bezogen auf die
Bogenhinterkante, im Takt einzeln hintereinander angefördert werden, bestehend aus einer Fördereinrichtung
und einer unterhalb der Förderebene angeordneten Saug-Bremseinrichtung, in deren
Wirkungsbereich die Bogenenden durch ein oberhalb der Förderebene angeordnetes Ablenkorgan
brip.gbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablenkorgan eine Saugförderwalze (7,8,9)
ist, die auf ihrem Umfang Vorsprünge (lfc) trägt und
die im Takt der Bogenenden derart umläuft, daß die Bogenenden auf den Vorsprüngen (16) zum Aufliegen
kommen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugförderwalze (7, 8, 9) nur in
dem Bereich außerhalb der Vorsprünge (16) perforiert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung aus
einem sich in Förderrichtung bis hinter das Ablenkorgan (7,16) erstreckenden Saugtisch (11 bis
15) besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugtisch (11 bis 15) aus mehreren mit geringem Abstand nebeneinanderliegenden
Walzen (11,12,14a bis 14i 15) besteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Walzen (12, 14a bis 14/? in Förderrichtung mit abnehmender Umfangsgeschwindigkeit
angetrieben sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in Förderrichtung erste und
zweite Walze (11, 12) mit derselben Umfangsgeschwindigkeit angetrieben sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in Förderrichtung
vorletzte und letzte Walze (14/; 15) mit derselben Umfangsgeschwindigkeit angetrieben sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die letzte Walze (15)
einen wesentlich kleineren Durchmesser als die übrigen Walzen (11,12,14a bis 14/?hat.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Ablenkorgan
(7, 16) oberhalb der Förderebene mit Blasluft betriebene Schwebeleisten (10) angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem Ablenkorgan
(7,16) vorgeordneter Querschneider (4,5) synchron
mit dem Ablenkorgan (7,16) angetrieben ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zwickel der nebeneinander angeordneten Walzen (11,12,14a bis
14/; 15) Füllkörper, insbesondere lose aufliegende Gewindestangen (22 bis 28) angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (11,12,
14a bis 14/", 15) des Saugtisches mit einem Material
mit großem Reibwert oberflächenbeschichtei sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gewindestangen (22 bis 28) mit einem anti-adhesiven Mittel cberflächenbeschichtet
sind.
Die Erfindung betrifft e.ne Vorrichtung zum Schupnen
und Ablegen von Bogen auf einen Stape, die,
bergen auf die Bogenhinterkante im Takt e.nzeln
bezogen au. _,fordert werden, bestehend aus einer
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752532880 DE2532880C3 (de) | 1975-07-23 | 1975-07-23 | Vorrichtung zum Schuppen und Ablegen von hintereinander geförderten Bogen auf einen Stapel |
| GB29024/76A GB1549203A (en) | 1975-07-23 | 1976-07-13 | Device for overlapping sheets which are regularly individually conveyed one after the other |
| FR7622154A FR2318813A1 (fr) | 1975-07-23 | 1976-07-20 | Dispositif de mise en nappe et d'empilage de feuilles transportees successivement en cadence |
| US05/707,100 US4019731A (en) | 1975-07-23 | 1976-07-20 | Device for placement of rhythmically conveyed sheets on a stack |
| JP51087400A JPS6030624B2 (ja) | 1975-07-23 | 1976-07-23 | シート分離・累積装置 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752532880 DE2532880C3 (de) | 1975-07-23 | 1975-07-23 | Vorrichtung zum Schuppen und Ablegen von hintereinander geförderten Bogen auf einen Stapel |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2532880A1 DE2532880A1 (de) | 1977-01-27 |
| DE2532880B2 true DE2532880B2 (de) | 1977-09-29 |
| DE2532880C3 DE2532880C3 (de) | 1978-05-18 |
Family
ID=5952224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752532880 Expired DE2532880C3 (de) | 1975-07-23 | 1975-07-23 | Vorrichtung zum Schuppen und Ablegen von hintereinander geförderten Bogen auf einen Stapel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2532880C3 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2908362C2 (de) * | 1979-03-03 | 1981-04-30 | Vits-Maschinenbau Gmbh, 4018 Langenfeld | Vorrichtung zum Schuppen von hintereinander geförderten Bogen und zum Ablegen der geschuppten Bogen an einer Stapelstelle |
| DE3836604A1 (de) * | 1988-10-27 | 1990-05-03 | Hilmar Vits | Querschneider fuer materialbahnen mit nachgeordneter ablage fuer die geschnittenen bogen |
| DE4020398C1 (de) * | 1990-06-27 | 1992-02-13 | Hilmar 5653 Leichlingen De Vits |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE59401047D1 (de) * | 1993-05-05 | 1996-12-19 | Vits Maschinenbau Gmbh | Vorrichtung zum schuppen und ablegen von bogen auf einen stapel |
| DE4314756C2 (de) * | 1993-05-05 | 1995-02-23 | Vits Maschinenbau Gmbh | Vorrichtung zum Schuppen und Ablegen von Bogen auf einen Stapel |
| US5492318A (en) * | 1994-08-25 | 1996-02-20 | Pitney Bowes Inc. | Sheet accumulator |
-
1975
- 1975-07-23 DE DE19752532880 patent/DE2532880C3/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2908362C2 (de) * | 1979-03-03 | 1981-04-30 | Vits-Maschinenbau Gmbh, 4018 Langenfeld | Vorrichtung zum Schuppen von hintereinander geförderten Bogen und zum Ablegen der geschuppten Bogen an einer Stapelstelle |
| DE3836604A1 (de) * | 1988-10-27 | 1990-05-03 | Hilmar Vits | Querschneider fuer materialbahnen mit nachgeordneter ablage fuer die geschnittenen bogen |
| DE4020398C1 (de) * | 1990-06-27 | 1992-02-13 | Hilmar 5653 Leichlingen De Vits |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2532880C3 (de) | 1978-05-18 |
| DE2532880A1 (de) | 1977-01-27 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |