DE2532829C3 - Behelfsbereifung für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Behelfsbereifung für Kraftfahrzeuge

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DE2532829C3
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segments
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Anton Eyerle
Hans Vorbach
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RHEIN-BAYERN J HERMANNS KRAFTFAHRZEUGE 8950 KAUFBEUREN
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RHEIN-BAYERN J HERMANNS KRAFTFAHRZEUGE 8950 KAUFBEUREN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
    • B60C27/06Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables
    • B60C27/16Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables formed of close material, e.g. leather or synthetic mats

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Description

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Die Erfindung betrifft eine Behelfsbereifung für Kraftfahrzeuge gemäß dem Oberbegriff de:s Anspruchs 1.
Eine solche Behelfsbereifung ist (FR-PS 6 50 791) bekannt. Bei ihr sind alle Segmente an ihren inneren Umfangsflächen auf einem Trägerbund befestigt, das zur Montage auf die Felge aufgelegt wird. Eines der Segmente unterscheidet sich von den anderen Segmenten insofern, als es eine Ausnehmung zur Aufnahme des Spannschlosses aufweist. Alle Segmente haben einen sich über die gesamte Segmentlänge erstreckenden Kanal in Form einer von der äußeren Umfangsfläche ausgehenden Umfangsnut.
Die Notwendigkeit, die Segmente auf dem Trägerband zu befestigen, verteuert die Bereifung. Würde man &o das Trägerband aber weglassen, so wäre eine Vormontage der Bereifung nicht möglich, weil die einzelnen Segmente nach innen fallen würden, da sie ja am Spannorgan nicht gehalten sind, Ein nicht vormontierter Behelfsreifen ist aber in der Praxis nicht einsetzbar, weil das Auffädeln der einzelnen Segmente an der Montagestelle viel zu arbeitsaufwendig wäre und von einem Arbeiter allein auch gar nicht geschafft werden könnte, da immer wieder einzelne Elemente herunterfallen würden, solange das Spannband nicht geschlossen ist.
Schließlich hat sich in der Praxis gezeigt, daß derartige Behelfsbereifungen hohen Kantenpressungen an den Laufflächen ausgesetzt sind, so daß die vier Ecken an der Umfangsnut gefährdet sind und die Bereifung somit nur eine kurze Standzeit haber-» wird.
Für den erfindungsgemäßen Zweck, Fahrzeuge und insbesondere schwere Lastfahrzeuge aus der Werkhalle in das Freigelände bzw. auf die Transportmittel zu fahren oder zu schieben, ist (DE-GM 69 34 250) ein einstückiger Behelfsreifen aus Strukturschaum ohne Spannband bekannt. Dieser ist ausschließlich auf geteilte Felgen aufziehbar, nicht jedoch auf einteilige Felgen, die in viel größerer Zahl im Einsatz sind. Ein einstückiger Kunststoffreifen erfordert für jede Felgengröße eine entsprechende Reifengröße, was wiederum verschiedene Formwerkzeuge notwendig macht. Die Formwerkzeuge sind wegen ihrer Größe teuer. Der einstückige Reifen ist leichter zu beschädigen und hat eine begrenzte Haltbarkeit.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Behelfsbereifung der eingangs genannten Art zu schaffen, die mit geringeren Kosten herstellbar und vielseitiger verwendbar ist und eine längire Lebensdauer gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruchs 1 gelöst.
Gemäß der Erfindung wird kein Trägerband benötigt, auf welchem die einzelnen Segmente befestigt werden. Die einzelnen Segmente werden vielmehr auf dem Spannorgan aufgefädelt, wobei die abwechselnd von innen und außen ausgehenden Ausnehmungen ein Herausfallen der Segmente verhindern. Der Wegfall des Trägerbandes verbilligt nicht nur ganz erheblich die Herstellung, sondern ermöglicht darüber hinaus die Verwendung ein und desselben Segmentes für einen gewissen Bereich unterschiedlicher "elgengrößen. Es ist somit auch nur ein einziges Formwerkzeug erforderlich, da alle Segmente die gleiche Gestaii haben können.
Vorteilhaft ist weiterhin, daß eine größere Aufstandfläche jedes Segmentes geschaffen wird, weil sich die in der äußeren Umfangsfläche befindliche Ausnehmung nur über einen Teil der Segmentlänge erstreckt. Der übrige Teil steht als zusätzliche Aufstandfläche zur Verfügung. Günstig ist auch, daß die besonders beanspruchten Eckbereiche an der Lauffläche des Reifens, und zwar die Eckbereiche zwischen Stirnflächen und mittleren Außenkanal zur Aufnahme des Spannbandes dann wegfallen, wenn die mittlere Ausnehmung im Abstand von den Stirnflächen des Segmentes endet, weil die Stirnflächen im Laufbereich über die gesamte Breite nicht unterbrochen sind.
Anhand der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben. F.s zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer aus Einzelsegmenten zusammengesetzten Bereifung.
Fig. 2 einen Schnitt durch die mittlere, parallel zur Reifenebene liegende Ebene durch einen Teil der Behelfsbereifung vor dem Verspannen der Segmente,
F i g. 3 eine Draufsicht auf die äußere Umfangsfläche benachbarter Segmente, die durch den Spanndraht miteinander verbunden, jedoch noch nicht miteinander verspannt sind,
Fig.4 einen Axialschnitt durch das Segment längs der Linie 4-4 der F i g. 2 und 3 und
Fig,5 einen Axialschnitt durch das Segment längs der Linie 5-5 der F i g. 2 und 3.
Die Behelfsbereifung gemäß Fig. I besteht aus einer Anzahl von Reifensegmenten 1, von denen im Ausführungsbeispiel acht Stück veranschaulicht sind. Die Segmente können aber ggf. auch langer gemacht werden, so daß sechs Segmente einen geschlossenen Ring bilden, wie es daneben auch möglich ist, beispielsweise zwölf Seginente zu verwenden. Alle Segmente 1 werden durch ein Spannorgan 2 zusammengehalten, das aus einem ringförmig gebogenen Eisendraht besteht, der an seinen beiden Enden gegenläufige Gewindeabschnitte aufweist, die mittels einer Spannhülse 3 miteinander verbunden sind. Durch Drehen der Spannhülse wird der Spanndraht 2 gespannt und spannt damit die Segmente 1 aufdienichtdargestelite Felge.
Jedes Segment 1 hat einen rechteckigen Querschnitt (Fig.4 und 5), wobei die beiden Stirnseiten 4 und 5 in Axialebenen liegen, die jeweils einen Winkel miteinander bilden, der beispielsweise bei einem aus acht Segmenten bestehenden Ring45° beträgt.
In der mittleren Reifenebene werden drei Ausnehmungen in Form von Schlitzen gebildet, die miteinander in Verbindung stehen. Eine mittlere Ausnehmung 6 erstreckt sich von der äußeren Umfangsfläche des Segmentes 1 radial nach innen und endet an einer konvex gewölbten Bodenfläche 7. An den Enden des 2ϊ Segmentes sind jeweils zwei Ausnehmungen 8 vorgesehen, die von der inneren Umfangsfläche des Segmentes ausgehen und radial nach außen ragen und ieweils an einer konkav gewölbten Bodenfläche 9 enden. Die konkav gewölbte Bodenfläche 9 liegt dabei auf einem so größeren Durchmesser als die konvex gewölbte Bodenfläche 7 des mittleren Schlitzes 6, wobei die Differenz der Radien dieser beiden Bodenfiächen 9 und 7 mindestens gleich dem Durchmesser des Spanndrahtes 2 ist. In Umfangsrichtung überlappen die Endausnehmungen 8 die Mittelausnehmung 6, so daß in jedem Fall auch bei Toleranzungenauigkeiten eine Verbindung der beiden benachbarten Schlitze sichergestellt ist. Die Endausneh Zungen 8 verlaufen jeweils bis an die Stirnseiten 4 bzw. 5 des Segmentes. ao
An der einen Stirnseite 4 ist ein Vorsprung 10 vorgesehen, welcher eine Breite gleich der Ausnehmungen 6,8 hat. An der gegenüberliegenden Seite ist an der entsprechenden Stelle eine Aussparung 11 vorgesehen, die in die Ausnehmung 8 übergeht. Der Vorsprung 10 4'. paßt in die Aussparung 11 des jeweils benachbarten Segmentes, womit während der Montage eine selbsttätige Fixierung der Segmente aneinander erfolgt.
Selbstverständlich kann die Ausbildung der Ausnehmungen auch umgekehrt werden, etwa derart, daß der mittlere Schlitz von der inneren Umfangsfläche aus nach außen ragt, während die Endschlitze entsprechend von der äußeren Umfangsfläche radial nach innen ragen. Auch ist es möglich, mehr als drei Ausnehmungen vorzusehen. Die dargestellte Ausführung hat jedoch den Vorteil, daß während der Verspannung des Spanndrahtes 2 die Spannkraft auf den Mittelteil des Segmentes ausgeübt wird, der insgesamt länger als die Summe der beiden Endschlitze ist. In diesem Mittelabschnitt ist das Bereifungssegment 1 nicht geschwächt. Die Spannkraft kann also gleichmäßig über die gesamte Segmentfläche verteilt werden.
Die Montage der neuen Behelfsbereifung ist sehr einfach. Acht Segmente werden auf den vorgebogenen Spanndraht 2 aufgefädelt. Der Sp-.ndraht tritt dabei zuerst durch die eine Endausnehmung 8 dann durch die Mittelausnehmung 6 und schließlich durch die gegenüberliegende Endausnehmung 8 hindurch, wobei der Vorsprung 10 in die Aussparung 11 des jeweils vorher aufgeschobenen Segmentes 1 eingreift Schon bei der Montage tritt daher eine selbsttätige Fixierung der Segmente aneinander ein, so daß ein nachträgliches Verklammern der Segmente entfällt Nachdem alle Segmente aufgeschoben sind, wird die Spannhülse 3 auf die beiden Schraubenden des Spanndrahtes 2 aufgeschraubt. Die Behelfsbereifung ist damit betriebsbereit. Um sie an einer Felge anzubringen, ist es nur nötig, den Segmentring über die Felge zu schieben und dann die Spannhülse 3 mittels eines geeigneten Werkzeuges zu verdrehen, wobei aufgrund der gegenläufigen Schraubgewinde an den Spanndrahtenden der Spanndraht zusammengezogen und die Segmente fest an die Felgenwand gespannt werden.
Grundsätzlich könnte man die Segmente 1 aus Holz fertigen. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel wird je· Och das Segment 1 als einstückiges Kunststoff-Spritzgußteil geformt, wobei jegliche Nachbearbeitungsgänge entfallen. Da Abfallgranulat für die Spritzgußteile verwendet werden kann und sämtliche Segmente in einer einzigen Form hei gestellt werden können, sind die Herstellungskosten insbesondere bei großen Serien gering.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Behelfsbereifung für Kraftfahrzeuge, insbesondere Lastkraftwagen, bestehend aus einer Anzahl starrer, ringförmig aneinandergesetzter Bereifungs-Segmente, die je mit einem in ihrer mittleren Radialebene angeordneten, in Umfangsrichtung über die ganze Segmentlänge verlaufenden Kanal versehen sind und die mit einem im Kanal angeordneten ringförmigen Spannorgan zusammen- ic gehalten und auf einer Radfelge festspannbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal sich aus mindestens zwei Ausnehmungen (8, 6, 8) zusammensetzt, die abwechselnd von entgegengesetzten Umfangsflächen ausgehen, einander in ·5 radialer Richtung um mindestens die radiale Dicke des Spannorgans (2) überlappen und in Umfangsrichtung miteinander in Verbindung stehen.
2. Bereifung nach Anspruch 1, dadurch gekenn-7eichnet, daß jeder Kanal sich aus einer von der äußeren Umfangsfläche nach innen weisenden mittleren Ausnehmung (6) und zwei beidseitig angrenzenden, bis zu den Stirnseiten (4, 5) des Segmentes reichenden und von der inneren Umfangsfläche radial nach außen weisenden Ausnehmungen (8,8) zusammensetzt.
3. Bereifung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (8, 6, 8) abwechselnd konvex und konkav gewölbte Bodenflächen(9,7 9}aufweisen. so
4. Bereifung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß alle Ausnehmungen (8, 6, 8) mindestens angenähert die gleiche Breite aufweisen.
5. Bereifung nach einem der Ansprüche 1—4, *■> dadurch gekennzeichnet, daß jedes Segment (1) an seiner einen Stirnseite {4) mindestens einen Vorsprung (10) und an der gegenüberliegenden Stirnseite eine Aussparung (11) zur Aufnahme des Vorsprunges (10) des benachbarten Segmentes -to aufweist.
DE19752532829 1975-07-23 1975-07-23 Behelfsbereifung für Kraftfahrzeuge Expired DE2532829C3 (de)

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DE2532829B2 (de) 1979-04-05

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