DE2531503C3 - Pasten-Spender, insbesondere Handwaschpasten-Spender - Google Patents

Pasten-Spender, insbesondere Handwaschpasten-Spender

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DE2531503C3 DE19752531503 DE2531503A DE2531503C3 DE 2531503 C3 DE2531503 C3 DE 2531503C3 DE 19752531503 DE19752531503 DE 19752531503 DE 2531503 A DE2531503 A DE 2531503A DE 2531503 C3 DE2531503 C3 DE 2531503C3
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47K5/00Holders or dispensers for soap, toothpaste, or the like
    • A47K5/06Dispensers for soap
    • A47K5/12Dispensers for soap for liquid or pasty soap
    • A47K5/1211Dispensers for soap for liquid or pasty soap using pressure on soap, e.g. with piston

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Description

Die Erfindung betrifft einen Pasten-Spender, insbesondere Handwaschpasten-Spender, mit einem über einen Betätigungshebel antreibbaren, mittig und in Nähe des Bodens eines Pastenvorratsbehälters drehbar gelagerten Treiber zum Austreiben der im Behälter unter Druck stehenden Paste durch eine Austrittsöffnung im den Treiber aufnehmenden Unterteil des Behälters, welcher Treiber eine Mehrzahl von Aussparungen mit Treibflächen aufweist, welcher Treiber über ein zentral den Boden durchsetzendes Lagerteil mit Betätigungshebel verbunden ist, der in einem anschlagbegrenzten Bereich schwenkbar ist.
Es ist ein Pasten-Spender der einleitend genannten Gattung bekannt (DE-AS 12 21 408), bei dem zwischen dem Betätigungshebel und dem Lagerteil eine Ratsche zwischengeschaltet ist, so daß bei einer Schwenkbewegung des Betätigungshebels in einer Richtung der Treiber entsprechend weitergedreht wird. Bei mehrmaliger Wiederholung der Schwenkbewegung des Betätigungshebels in Vorwärtsrichtung, wobei sich an jede Vor-Schwenkbewegung eine Rück-Schwenkbewegung, bei welcher keine Paste durch die Austrittsöffnung ausgetrieben wird, des Betätigungshebels anschließt, führt also der Treiber um die Behälter-Längsachse eine Drehbewegung aus, so daß zwischen den Flügeln des Treibers belassene Aussparungen nacheinander die Austrittsöffnung passieren und dabei Paste, die aus dem Behälter in die Aussparungen gelangt oder gedrückt worden ist, durch die Austrittsöffnung ausgetrieben wird.
Soll bei diesem Pasten-Spender die Menge der pro einer Hin- und Herbewegung des Betätigungshebels austreibbaren Paste verändert werden, so ist entweder die Querschnittsfläche der Austrittsöffnung oder das Volumen der Aussparungen des Treibers zueinander und damit der Treiber auszutauschen. Sollen desweiteren unterschiedliche Pasten im Pasten-Spender einsetzbar sein oder Anpassungen an während der Verweilzeit der Paste im Pasten-Spender veränderte Beschaffenheit, beispielsweise Konsistenz, der Paste vorgenommen werden, so ist ein Austausch des Treibers unumgänglich. Da der Antriebsmechanismus des Treibers verglichsweise kompliziert und aus mehreren Teilen aufgebaut ist, ist der Austausch des Treibers zeitaufwendig und — um den Pastenausschuß gering zu halten — praktisch nur bei leerem Pasten-Spender bzw. Behälter des Pasten-Spenders möglich.
Der Erfindung ist sonach die Aufgabe als zugrundeliegend anzusehen, einen Pasten-Spender, insbesondere einen Handwaschpasten-Spender, zu schaffen, bei welchem eine Änderung der Fördermenge und/oder insbesondere eine Anpassung an unterschiedliche oder sich verändernde Pasteneigenschaften auch bei gefülltem Pasten-Spender darstellbar ist, ohne daß der Treiber auszutauschen oder der Pasten-Spender /u zerlegen ist.
Dies wird erfindurgsgemäß dadurch erreicht, daß als
Treiber eine Scheibe mit mehreren, unterschiedlich gestalteten Aussparungen dient, die jeweils von zu einem Scheibenradius symmetrisch angeordnet, in die Urnfangsfläche der Scheibe übergehenden, als Treibflächen wirkenden Flächen begrenzt sind, daß die Scheibe zwischen zwei Endlagen eines Schwenkbereichs, bei denn die Austrittsöfinungen münden, schwenkbar ist, und daß am aus dem Behälter herausragenden Abschnitt des Lagerteils mehrere den Aussparungen zugeordnete Koppelstellen, an welchen der Betätigungshebel lösbar befestigt ist, vorgesehen sind.
Für flüssige Materialien sowie für Seifenpulver od. dgl. puiverförmige Materialien ist eine Ausgabeeinheit bekannt (US-PS 21 91 928), die einen Vorratsbehälter aufweist, in dessen unterem, abnehmbaren Teil im Boden eine Öffnung zur Ausgabe der flüssigen oder pulverförmigen Materialien vorgesehen und ein am Boden anliegendes, zentrisch und drehbar angeordnetes Ausgabeteil oder Ausgaberad mit mehreren, identischen, zu einem Radius symmetrischen Aussparungen aufgenommen ist. Das Ausgaberad ist mit einem in einem Anschlag begrenzten Schwenkbereich hin- und herbewegbaren Betätigungshebel verbunden und über diesen in einem bestimmten Schwenkbereich, in dem die Austrittsöffnung mündet, schwenkbar. Der Betätigungshebel ist am Ausgaberad drehbar fest befestigt, in dem ein am Betätigungshebel ausgebildeter Vierkantabschnitt einen im Boden vorgesehenen Durchlaß durchsetzend auf die Nabe des Ausgaberads aufsteckbar und durch eine Schraubverbindung axial gesichert ist. J0
Soll zur Veränderung der austreibbaren Fördermenge oder zur Anpassung an unterschiedliche Materialien der Treiber ausgetauscht werden — eine andere Möglichkeit zur Änderung der Fördermenge oder zur Anpassung an unterschiedliche Materialien ist abgesehen von einer Änderung der Durchtrittsfläche der Austrittsöffnung oder .des anschlagbegrenzten Schwenkbereichs des Betätigungshebels nicht gegeben — so ist das untere Teil abzunehmen, die Schraubverbindung zu lösen und Teile zur Halterung einer ίο Abdeckplatte zur Abschirmung der Austrittsöffnung gegen das Behälterinnere zu entfernen. Das mögliche Einstellen des Betätigungshebels in andere als die vorgesehene Koppelstelle mit der Nabe ist nicht nur wegen der identischen Aussparungen im Ausgaberad ohne Bedeutung für Fördermenge und Materialqualität, sondern kann auch nicht ohne Demontage — zumindest des unteren Teils — der Ausgabeeinheit und damit zweckmäßigerweise nur bei leerer Ausgabeeinheit durchgeführt werden. Die Anwendung eines im Bereich v> der Austrittsöffnung hin- und herschwenkbaren Ausgaberads führt für sich genommen noch nicht zur angestrebten und dabei schnell und einfach auszuführenden Anpaßbarkeit eines Pasten-Spenders an unterschiedliche oder sich verändernde Pastenqualitäten, so π daß hieraus ein Anregungswert für die Erfindung nicht gegeben ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis 11.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 2 wird wi erreicht, daß für den Fall, daß eine andere Aussparung des Treibers als Förderkammer der Austrittsöffnung zugeordnet bzw. in Arbeitsposition gebracht werden soll, diese Umstellung auf einfache Weise durch ein- oder mehrmaliges Drehen des Treibers um diesen i*> Versatzwinkel vorgenommen werden kann, ohne daß der Pasten-Spender zu öffnen oder der Treiber auszuwechseln ist.
Mit der Ausgestaltung nach Anspruch 3, insbesondere in Verbindung mit Anspruch 4, ist eine konstruktiv äußerst einfache Lösung gegeben, in welcher wenige, geometrisch vergleichsweise einfache Bauteile in funktionellem Zusammenwirken vereint sind.
Die Ausgestaltungen nach Anspruch 7 geben in Abhängigkeit von der Beschaffenheit der Pasten auszuwählende Formen für die Aussparungen wie auch in Abhängigkeit von der angestrebten Fördermenge zu wählende Größen der Aussparungen an. Die Lage, Querschnittsform und -fläche der Aussparungen nehmen ebenfalls Einfluß auf Pastenfördermenge wie auch die Stärke des Treibers, die nach der Ausgestaltung nach Anspruch 8 vorzugsweise 15 bis 30% des Scheiben- bzw. Treiberdurchmessers beträgt Die Ausgestaltung nach Anspruch 9 gibt eine weitere Möglichkeit, um Einfluß auf die Pastenfördermenge zu nehmen.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 10 wird erreicht, daß gegen und von den Aussparungen getriebene und durch die Austrittsöffnung ausgetriebene Pastenmasse sauber abgetrennt wird.
Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung am Beispiel von Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform des Pasten-Spenders als Blech-Tiefziehteil mit massiver Treiberscheibe und einschraubbarem Betätigungshebel,
F i g. 2 einen Querschnitt durch den in F i g. 1 dargestellten Pasten-Spender längs der Linie A-A,
F i g. 3a Ausnehmungen an einer Treiberscheibe für weiche Pasten,
F i g. 3b Ausnehmungen an einer Treiberscheibe für mittelsteife Pasten und unterschiedliche Fördermengen,
Fig.3c Ausnehmungen an einer Treiberscheibe für steife, feste Pasten,
Fig.4 einen Längsschnitt durch eine zweiteilig aufgebaute Treiberscheibe in Spritzgußausführung und
Fig.5 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform eines Pasten-Spenders in mehrteiliger Kunststoff-Konstruktion.
Bei der Ausführungsform des Pasten-Spenders nach F i g. 1 und 2 ist Vorratsbehälter 1 und Gehäuse 3 des Unterteils 24 des Pasten-Spenders einstückig ausgebildet. An dem Unterteil 24 entgegengesetzten Ende des Vorratsbehälters 1 ist dieser durch einen Deckel 12 verschlossen. Im Gehäuse 3 des Unterteils 24 mit dem Boden 2 und dessen ausgestülptem, hülsenförmigem, zentralem Teil 3' ist als Treiber eine Scheibe 4 ruhend auf einem zentralen Ansatz 5 um die senkrechte Längsund Schwenkachse 6 drehbar gelagert und wird durch einen Betätigungshebel 7, der in einer radialen Bohrung als Koppelstelle 8 eines Lagerteile 8' der Scheibe 4 einschraubbar oder einsteckbar befestigt ist, bewegt. Der Betätigungshebel 7 ist in einer Langlochausnehmung 9 im zentralen Teil 3' geführt und durch Anschläge 9' der Ausnehmung 9 in der Schwenkbewegung begrenzt. Die gegebenenfalls mit Halte- oder Einrastmitteln versehenen Anschläge 9' bilden die Endstellungen des Schwenk- bzw. Arbeitsbereichs. Die Paste 10, die durch eine zwischen dem Deckel 12 und einer Druckplatte Il vorgespannte Druckfeder 13 unter Druck steht, füllt Aussparungen 14 in der Scheibe 4, da ihre Haftung an der Gehütisewand 3 und am freigegebenen Teil des Gehäusebodens 2 des Unterteils 24 des Pasten-Spenders großer ist als die Reibung an den Begren/ungsflächen 20 der Scheibe 4, durch eine Austrittsöffniinn 15 im unteren Teil des Gehäuses 3 nach
außen gefördert.
Der Pasten-Spender ist mit einer Halterung 16, die auch mit einer Schlitzführung 17 versehen sein kann, ausgestattet und in eine Befestigungsplatte 18 einhängbar.
In F i g. 2 ist die Scheibe 4 mit nur einer Aussparung 14 in Mittelstellung im Arbeits- bzw. Schwenkbereich gezeigt. Die Symmetrielinie der Aussparung 14, die Austrittsöffnung 15 im Mantel des Gehäuses 3 oder die Austrittsöffnung 19 im Gehäuseboden 2 wie auch der Betätigungshebel 7 in Mittelstellung fluchten hierbei vorzugsweise.
In den F i g. 3a, 3b und 3c sind an drei im Querschnitt gezeigten Treiberscheiben 4 verschiedene Aussparungen dargestellt. Die F i g. 3a zeigt drei an einer Scheibe ausgebildete Aussparungen oder Förderkammern 14a, \4b und 14c für sehr weiche Pasten mit etwa 90° Preßwinkel β zwischen den Begrenzungsflächen 20 der Aussparungen 14 und der Tangente zur Wand des Gehäuses 3 am Übergang dieser Flächen, welcher als Schneidkante 21 ausgebildet ist. Durch Verdrehen des Betätigungshebels 7 um den Versatzwinkel γ können die drei gezeigten Aussparungen 14a, 14ft und 14c mit unterschiedlichen Öffnungswinkeln λ und unterschiedlichen Förderquerschnitten in die Arbeitsposition gebracht werden.
Die F i g. 3b zeigt zwei an einer Scheibe 4 vorhandene Aussparungen 14d und 14e für mittelfeste Pasten mit einem Preßwinkel β von etwa 60° und einem Versatzwinkel γ um 180° zueinander sowie mit unterschiedlichen Öffnungswinkeln <x und Fördermengen.
Die F i g. 3c zeigt zwei sichelförmige Ausnehmungen 14/" und Hg an einer Scheibe 4 für steife Pasten mit einem Preßwinkel β von etwa 15° und mit gleichen Öffnungswinkeln, aber unterschiedlichen Förder- bzw. Grundflächen und einem Versatzwinkel γ von 180°.
In F i g. 4 ist als Treiber eine zweiteilige Scheibe 4 mit Lagerteil 8' dargestellt. Die beiden verbindbaren Teile 4a, 4b, der Grundkörper als Teil 4a mit Lagerteil 8 sowie der Deckel als Teil 4b, der Scheibe 4 sind in Gieß-Druckguß- oder Spritzgußverfahren aus Nichteisenmetall oder Kunststoffen hergestellt und durch Zusammenpressen, Klemmen, Kleben oder Schweißen miteinander verbunden. Damit sich bei Verwendung von elastischem Material das Teil 4b nicht durchbiegt, ist es mit einer oder mehreren ringförmigen Stützrippen 22 versehen.
Die F i g. 5 zeigt ein zweiteiliges Pasten-Spender-Gehäuse in Voll-Kunststoff-Ausführung, welches aus einem den Vorratsbehälter 1 bildenden Rohrstück 23 und derr Gehäuse 3 des Unterteils 24 aufgebaut ist. Diese; Unterteil 24 weist neben der Rohrfassung 25, derr Boden 2, der Treiberzapfen-Lagerung 3', der Langloch-Ausnehmung 9 als Führung und Anschlag 9' für der Betätigungshebel 7, die Austrittsöffnung 15 sowie eine Halterung 16 auf.
Rohrstück 23 und das Gehäuse 3 des Unterteils 2t sind entweder verschweißt, verklebt, gesteckt odei verpreßt.
Der Pasten-Spender bzw. das Unterteil des Pasten Spenders für die Förderung insbesondere von Hand waschpasten in beiden Bewegungsrichtungen, mi Verschluß der Austrittsöffnung, völliger Entleerung de! Pasten-Spenders, mit der Möglichkeit der Fördermen genveränderung oder der Anpassung an Paster verschiedener Beschaffenheit, besteht danach nur au: der Treiberscheibe und dem in diese einsteckbaren odei einschraubbaren Betätigungshebel, welche als einfache solide Bauteile absolut betriebssicher und kostengünstig in der Herstellung sind, wobei die Fördermenge durch die Größe des Schwenkwinkels, durch die Größe de! öffnungswinkels der Aussparungen durch die Größe des Preßwinkels, durch die Höhe der Scheibe, durch die Lage, Form und Größe der Austrittsöffnung und durch die Oberflächenrauhigkeit der Gehäuseinnenwand unc der die Begrenzung bildenden Flächen der Scheibe beeinflußbar ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Pasten-Spender, insbesondere Handwaschpasten-Spender, mit einem über einen Betätigungshebel antreibbaren, mittig und in Nähe des Bodens eines Pastenvorratsbehälters drehbar gelagerten Treiber zum Austreiben der im Behälter unter Druck stehenden Paste durch eine Austrittsöffnung im den Treiber aufnehmenden Unterteil des Behälters, welcher Treiber eine Mehrzahl von Aussparungen mit Treibflächen aufweist, welcher Treiber über ein zentral den Boden durchsetzendes Lagerteil mit Betätigungshebel verbunden ist, der in einem anschlagbegrenzten Bereich schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Treiber eine Scheibe (4) mit mehreren, unterschiedlich gestalteten Aussparungen (14) dient, die jeweils von zu einem Schejbenradius symmetrisch angeordnet, in die Umfangsfläche der Scheibe übergehenden, als Treibflächen wirkenden Flächen (20, 20') begrenzt sind, daß die Scheibe (4) zwischen zwei Endlagen eines Schwenkbereichs, bei dem die Austrittsöffnungen (15; 19) münden, schwenkbar ist, und daß am aus dem Behälter (1) herausragenden Abschnitt des Lagerteils (8') mehrere den Aussparungen zugeordnete Koppelstellen (8), an welchen der Betätigungshebel (7) lösbar befestigbar ist, vorgesehen sind.
2. Pasten-Spender, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Symmetrielinien der Aussparungen (14) der Scheibe (4) jeweils denselben Winkel (γ) einschließen.
3. Pasten-Spender, nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Scheibe (4) als Lagerteil (8') ein zentraler Zapfen ausgebildet ist, der als Koppelstellen (8) radiale Bohrungen zum lösbaren Einschrauben oder Einstecken des Betäti · gungshebels (7) aufweist
4. Pasten-Spender nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellinien der radialen Bohrungen entsprechend den Symmetrielinien der Aussparungen (14) jeweils denselben Winkel einschließen.
5. Pasten-Spender nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (7) als Gegenanschlag mit den am Unterteil (24) ausgeformten Anschlägen (9') zur Begrenzung des Schwenkbereichs zusammenwirken.
6. Pasten-Spender nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der herausragende Abschnitt des Lagerteils (8') von einem ortsfesten, hülsenförmigen Teil umgeben ist, in welchem in einer zum Boden (2) parallelen Ebene eine Langlochausnehmung (9), deren Seitenbegrenzungen die Anschläge (9') bilden, vorgesehen ist.
7. Pasten-Spender nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (14) in Form von Kreisabschnitten (Ud), Kreisausschnitten (14e^, Kreisringstücken (14ajoder Kreissichelstücken (Uf) aufweisen (F i g. 2,3a, 3b. 3c).
8. Pasten-Spender nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke der Scheibe (4) etwa 15 bis 30% des Scheibendurchmessers beträgt.
9. Pasten-Spender nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (4) eine Oberfläche mit einer im Vergleich zur Innenwand des Unterteils (24) geringeren Oberfläehenrauhigkeit aufweist.
10. Pasten-Spender nach Anspruch I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang der
Begrenzungsflächen (20) der Aussparungen (14) zur Umfangsfläche der Scheibe (4) als Schneidkante (21) ausgebildet ist
11. Pasten-Spender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (4) etwa quer zur Schwenkachse (6) geteilt aus zwei miteinander verbindbaren Teilen (4a, 46,)aufgebaut ist
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