DE2530122A1 - Verfahren zur herstellung von 4,4'- dihydroxy-3,3',5,5'-tetraalkyldiphenylmethanen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von 4,4'- dihydroxy-3,3',5,5'-tetraalkyldiphenylmethanen

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DE2530122A1
DE2530122A1 DE19752530122 DE2530122A DE2530122A1 DE 2530122 A1 DE2530122 A1 DE 2530122A1 DE 19752530122 DE19752530122 DE 19752530122 DE 2530122 A DE2530122 A DE 2530122A DE 2530122 A1 DE2530122 A1 DE 2530122A1
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    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C37/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
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Zentralbereich Patente. Marken und Lizenzen
509 Leverkusen. Bayerwerk Str/Ra _ !>, JU||
Verfahren zur Herstellung von 4,4'-Dihydroxy-3> 1>' s 5) 5' -1etraalkyldiphenylmethanen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 4,4'-Dihydroxy-3,51,5,5'-tetraalkyl-diphenylmethanen (im folgenden TetraalkyIbisphenol genannt) durch säurekatalysierte Umsetzung von 2,6-Dialkylphenolen mit Formaldehyd.
Die Verfahrensprodukte sind wertvolle Ausgangsprodukte für Kunststoffe. So können sie nach bekannten Verfahren in hochverseifungsstabile Polycarbonate übergeführt werden. Durch Hydrierung werden sie in entsprechende Diole umgewandelt, die hochverseifungsstabile Polyester ergeben.
Es ist bekannt, 2,6-Dialkylphenole mit Formaldehyd in Gegenwart sauerer Verbindungen zu TetraalkyIbisphenolen zu kondensieren, wobei Salzsäure als besonders wirksamer Katalysator bevorzugt verwendet wird. Es liegt also nahe, diesen Katalysator gerade bei der Umsetzung mit Dialkylphenolen zu verwenden,- da diese Phenole gegenüber unsubstituierten eine abgeschwächte Reaktivität aufweisen. Nun reagiert aber Formaldehyd mit HCl zu dem stark cancerogenen #,$£·-Dichlordimethyläther und außerdem sind HCl-haltige Lösungen stark korrosiv. Man hat daher nach Möglichkeiten gesucht, die Kondensation auf anderen Wegen durchzuführen.
So kann man beispielsweise 2,6-Dimethylphenol mit Formaldehyd
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und Dimethylamin in ^Hydroxy-j^S-dimethyl-NiN-dimethyl-benzylamin überführen, das bei Temperaturen von ca. 2oo°C unter Abspaltung von Dimethylamin in Tetramethylbisphenol P übergeht, (US-PS 2.839,586). Dieses Verfahren liefert zwar hohe Ausbeuten an Rohprodukt, das jedoch wegen der Anwesenheit von Base und durch die hohe Temperatur stark verfärbt ist. Weiterhin behindern verbleibende Spuren von Amin die nachfolgende Hydrierung durch Vergiftung des Katalysators, so daß umfangreiche und verlustreiche Reinigungsoperationen erforderlich sind. Außerdem muß Dimethylamin möglichst quantitativ zurückgewonnen werden. Wegen der Flüchtigkeit dieses Amins ist dies aber nicht leicht möglich.
Demnach erscheint es sinnvoll, die Kondensation mit physiologisch unbedenklicheren und weniger korrosiven Katalysatoren, Phosphorsäure oder Oxalsäure, durchzuführen. Um dabei zu erträglichen Reaktionsgeschwindigkeiten zu gelangen, muß man jedoch erhöhte Temperaturen anwenden. Nun hat Formaldehyd bei erhöhten Temperaturen schon einen erheblichen Dampfdruck und entweicht daher zum Teil ungenutzt aus der Reaktionslösung. Selbst bei Arbeiten unter Druck läßt sich nicht vermeiden, daß sich Formaldehyd an den kälteren, nicht von der Reaktionslösung bespülten Teilen des Reaktors in polymerer Form abscheidet und neben der Abluftverschmutzung auch zu Verstopfungen der Rohre führt. Besonders störend wirkt sich der hohe Dampfdruck des Formaldehyds aus, wenn das Reaktionswasser bzw. mit Formalin eingebrachtes Wasser zur Erhaltung der Wasserkonzentration im Reaktionsgemisch durch Abdestillieren gegebenenfalls als Azeotrop mit einem Schleppmittel entfernt werden soll. Dann enthält nicht nur das Abgas, sondern auch das Destillat erhebliche Mengen Formaldehyd. Diese sind schwer zurückzugewinnen und nutzbar zu machen.
Es wurde nun überraschend gefunden, daß Reaktionsgemische bestehend aus den Reaktionskomponenten Dialkylphenol und Formaldehyd, Wasser und einem Alkohol auch bei Reaktionstemperaturen oberhalb 800C einen ungewöhnlich niedrigen Formaldehyd-Dampfdruck aufweisen.
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Dies ermöglicht, Tetraalkylbisphenol mit unproblematischen Katalysatoren und ohne Formaldehydverlust in einfacher Weise herzustellen. Selbst die destillative Entfernung von Reaktionswasser gelingt ohne Schwierigkeiten. Das übergehende Wasser ist praktisch frei von Formaldehyd.
Man erhält TetramethyIbisphenol in ausgezeichneten, fast quantitativen Ausbeuten. Die aus der Reaktionsmischung abgetrennten Produkte sind so rein, daß sie beispielsweise unmittelbar zu den Diolen hydriert werden können, obwohl Hydrierungskatalysatoren schon gegen geringfügige Verunreinigungen sehr empfindlich sind.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung von 4,4'-Dihydroxy-j5i5j3' ,5'-tetraalkyl-diphenylmethanen der allgemeinen Formel
1 2
in der R und R , gleich oder verschieden, für einen Alkylrest mit 1-6 C-Atomen stehen,
durch säurekatalysierte Kondensation von 2,6-Dialkylphenolen mit Formaldehyd, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Umsetzung in Gegenwart von Wasser und Alkoholen durchgeführt wird.
Es war in keiner Weise vorauszusehen, daß die Kondensation in Gegenwart eines Alkohols ohne Formaldehydverlust vor sich gehen würde. Im Gegenteil, man mußte sogar mit einer Erhöhung des Formaldehyd-Dampfdruckes rechnen, da nach J. Chem. Soc. 127, 2855-8 (I925) der Dampfdruck durch Methanolzusätze zu wäßrigen Formaldehydlösungen beträchtlich erhöht wird.
Geeignete Katalysatoren für das erfindungsgemäße Verfahren sind Mineralsäuren wie Schwefelsäure, Salpetersäure und Phosphorsäure,
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starke organische Säuren wie Sulfon- und Phosphorsüuren, TrI-chlvirossigsäure, Trifluoressigsäure und Oxalsäure. Besonders gooLgnet ,ledoch sind feste Säuren, die leicht aus dem Reaktionsgeniisch zu entfernen sind. Zu diesen Säuren gehören z.B. säureaktivierte Tonerden, insbesondere aber Ionenaustauscher auf der Biisis sulfonierter vernetzter organischer Polymerer wie nulfonlerter Phenolformaldehydharze, besonders aber sulfonierter mit Divinylbensol vernetzter Polystyrole.
Es ist zwar bekannt, die Kondensation von Phenolen mit Aldehyden an sauren Ionenaustauschern durchzuführen. Gemäß dem Stand der Technik ist ihre Verwendbarkeit jedoch begrenzt. So eignen sich nach der F-1R-PS 1 2o7 818 nur Aldehyde mit 6-l"5, gegebenenfalls noch solche mit 4 C-Atomen für eine solche Umsetzung. Besonders problematisch ist ihr Einsatz offenbar dann, wenn Formaldehyd umgesetzt werden soll, da nach der Lehre des US-Patentes j5 242 nur Aldehyde mit 2 und mehr Kohlenstoffatomen als Ausgangsprodu'rcte für die Umsetzung mit Phenolen geeignet sind. Formaldehyd ist ausdrücklich als ungeeignet ausgeschlossen.
Dagegen können saure Ionenaustauscher bei dem erfindungsgemäßen Verfahren vorzugsweise eingesetzt werden. Sie besitzen auch in Gegenwart größerer Mengen Wasser noch genügend Aktivität, um hinreichend kurze Reaktionszeiten zu garantieren. Eine Einbuße an Ausbeute ist auch unter diesen Bedingungen nicht beobachtet worden. Gegenüber den homogen gelösten Katalysatoren besitzen die festen sauren Ionenaustauscher den Vorteil, daß sie keine Stoffe ins Reaktionsgemisch abgeben und damit verunreinigen, die Reaktionsgefäße nicht korrodieren und leicht abzutrennen sind.
Im Hinblick auf die oben zitierte französische Patentschrift 1 2o7 ;l3 muß das Gelingen der erfindungsgemäßen Umsetzung als außerordentlich überraschend bezeichnet werden. Es ist nämlich nicht nur möglich, den niedrig siedenden Formaldehyd verlustlos umzusetzen, sondern auch durch Verwendung von Alkoholen mit wenigstens 4 Kohlenstoffatomen aus dem Reaktionsgemisch azeotrop
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Wasser auszukreisen, das praktisch keinen Formaldehyd enthält.
Das erfindungsgemäße Verfahren stellt somit eine leistungsfähige und umweltfreundliche Herstellungsmethode für 4,4'-Dihydroxy-3jr)>5! j5 ' -tetraalkyl-dipheny!methane dar.
Geeignete Ausgangsprodukte für das erfindungsgemäße Verfahren sind 2,6-Dialkylphenole, deren Alkylreste aus 1-6 C-Atomen oestehen, z.B. 2,6-Diisopropylphenol, 2,6-Diäthylphenol, 2-Hethyl-5-äthyiphencl besonders aber 2,6-Dimethylphenol.
Formaldehyd kann gasformig oder fest, wie 2,B, als Paraformaldehyd, oder flüssig zugegeben werden, wobei beim Einsatz einer Lösung als Lösungsmittel HgO, Alkohole, Dialkylphenole oder Mischungen aus mehreren oder allen in Frage kommen.
Als Ionenaustauscher kommen alle festen sauren Ionenaustauscher in Präge, insbesondere solche, die auf der Basis von sulfonierten mit 2-2o Gewichtsprozenten Divinylbenzol vernetzten Polystyrolen hergestellt sind.
Als Alkohole können alle Alkohole eingesetzt werden, jedoch dnd zweckmäBigerweise diejenigen auszuwählen, deren Azeotrop mit Wasser oder dem jeweiligen Phenol einen höheren Siedepunkt als 7o°C hat, am bei einer höheren Reaktionstemperatur arbeiten zu können. Ss sind die Alkohole mit mindestens 2 Kohlenstoffatomen geeignet. Ferner ist eine Verwendung von solchen Alkoholen von Vorteil, die bei Raumtemperatur nicht unbegrenzt mit HgO mischbar sind, da dadurch die Abtrennung des Wassers nach der Reaktion erleichtert wird. Hier kommen vor allen Dingen die Alkohole mit mindestens 4 Kohlenstoffatomen in Frage, wobei aus preislichen Gründen und aufgrund der physikalischen Eigenschaften die Butanole, insbesondere n-, iso- und sek-Butanol bevorzugt sind.
Die Reaktionstemperatur liegt im allgemeinen zwischen 6o und 12o°C, bevorzugt 5o-loc°C, besonders bevorzugt zwischen 85-loo°C, urr. eine optimale Reaktionsgeschwindigkeit zu erreichen. Das Molver-
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hältnis von Dialkylphenol : Formaldehyd soll mindestens 2 : 1 betragen.
Eine obere Grenze des Molverhältnisses ist aus chemischen Gründen nicht gegeben, jedoch führen wirtschaftliche Überlegungen dazu, daß ein größeres Verhältnis Dialkylphenol : Formaldehyd von 15 : 1 nicht zweckmäßig ist. Normalerweise wird ein Verhältnis von Io : 1 nicht überschritten.
Der Gewichtsanteil an Alkohol in der Reaktionslösung liegt zwischen 5 Gewichtsprozenten und dem lo-fachen des Gewichts der Reaktionspartner, wobei die obere Grenze lediglich durch ökonomische Überlegungen gegeben und außerdem abhängig von der Art des verwendeten Alkohols, dem Molverhältnis Dialkylphenol : Formaldehyd und dem Wassergehalt ist. Vorzugsweise beträgt die Menge des Alkohols Io - 3oo Gewichtsprozente, bezogen auf die Reaktionspartner. Der Gewichtsanteil an H2O in der Reaktionslösung beträgt 1 - 5o Gewichtsprozente, vorzugsweise 3 - 3o Gewichtsprozente, bezogen auf das gesamte Reaktionsgemisch.
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Beispiel 1:
a) Ein Gemisch von 244 g (2 Mol) 2,6-Dimethylphenol, 86 g (1 Mol) 35 #iges Formalin, 25 g konzentrierter Phosphorsäure und 4o g n-Butanol wird innerhalb einer Stunde unter Rühren und Stickstoff auf Rückflußtemperatur (8o - 9o°) erhitzt. Dabei entweicht aus dem Reaktionsgemisch kein Formaldehyd. Nach 5 Stunden unter diesen Bedingungen wird das Reaktionsgemisch durch ausgefallene Kristalle von 4,4'-Dihydroxy-3,5,3',5'-tetramethyl-diphenylmethan schwer rührbar. Daher werden weitere 6o g Butanol zugesetzt und nach 13 Stunden Reaktionszeit loo g Wasser. Nach insgesamt 2o Stunden wird abgekühlt, das ausgefallene Bisphenol abgesaugt, mit etwas Butanol und Wasser gewaschen, abgepreßt und getrocknet. Man erhält 21o g schwach gelbgefärbtes TetramethyIbisphenol vom Schmelzpunkt 173 - 7°C. Die beim Absaugen aufgefangene wäßrige Phase enthält entsprechend etwa 2,3 g und die organische Phase 2,6 g Formaldehyd. Danach beträgt der Umsatz 82 % und die Ausbeute an 4,4'-Dihydroxy-3,5,3f,5'-tetramethyldiphenylmethan J^97 % der Theorie. Das Bisphenol ist so rein, daß es unmittelbar zum Diol hydriert werden kann. Das Butanol-Wasser-Filtrat wird durch azeotrope Destillation vom Reaktionswasser (72 g) befreit, das wäßrige Destillat enthält etwa 0,1 % Formaldehyd. Der Sumpf kann nach Aufkonzentrieren mit 2,6-Dimethylphenol und Formaldehyd für weitere Ansätze verwendet werden.
b) loo g Bis-(3,5-dimethyl-4-hydroxyphenyl)-methan werden in einem Schüttelautoklaven in Gegenwart von 2,5 g eines reduzierten Ni-Cr-Al-Cu-Katalysators bei I6o - 17o°C unter einem Wasserstoffdruck von 2oo - 28o bar bis zur Beendigung der Wasserstoffaufnahme geschüttelt (Dauer: 145 Min.). Das Reaktionsprodukt wird in Methanol aufgenommen, filtriert und eingeengt. Man erhält nach Destillation loo g Bis-(3,5-dimethyl-4-hydroxycyclohexyl)-methan (Kp0 ^1- l6o-l64°C), das sind 95 - 96 % der Theorie, mit einem Gehalt an phenolischem OH von 0,03 % und einer OH-Zahl von 415 (ber. 419).
5o Gewichtsteile eines ungeästtigten Polyesters, hergestellt nach üblichen Verfahren durch Polykondensation unter Stickstoff
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bei ca. 2oo°C aus 171,6 Gewichtsteilen Maleinsäureanhydrid und 492,5 Gewichtsteilen Bis-(3,5-dimethyl-4-hydroxycyclohexyl)-methan mit einer Säurezahl ^2o, werden mit 50 Gewichtsteilen Styrol und 0,005 Gewichtsteilen Hydrochinon vermischt und dann 2 Gewichtsteile Benzoylperoxid zugegeben.
Die Masse wird nun zwischen zwei mit Trennmittel versehenen Glasplatten gegossen, die durch Dichtungsstreifen in einem Abstand von 2 cm gehalten werden, 3 Stunden bei 75°C gehärtet und weitere 15 Stunden bei loo°C getempert. Die so hergestellte entformte Platte wird in Prüfkörper mit den Abmessungen 25 χ 4o χ 2 mm aufgeteilt.
In einem Autoklaven werden die Prüfkörper 4o - 50 Tage lang luftfreiem Ho0 heißem Wasserdampf ausgesetzt. Nach dieser Zeit ist das Harz unverändert.
Vergleichsbeispiel;
Wiederholt man Beispiel 1 mit der Ausnahme, daß man dem Reaktionsgemisch kein Butanol zusetzt, sondern stattdessen 4o g HpO, so entweicht beim Aufheizen und allmählich abnehmend auch während des Siedens Formaldehyd aus dem Reaktionsgemisch und schlägt sich in polymerer Form auf der Kühlerschlange nieder.
Beispiel 2;
Ein Gemisch von 244 g (2 Mol) 2,6-Dimethylphenol, 300 ml n-Butanol, 86 g (1 Mol) 35 #iges Formalin und 25 g konzentrierter Phosphorsäure wird unter Rühren und Stickstoff innerhalb von 2 Stunden bis zum Sieden erhitzt (80 - 900C). Dann wird azeotrop Wasser ausgekreist. Im Abgas wird kein Formaldehyd nachgewiesen. Nach 3-4 Stunden ist die Wasserabspaltung zu Ende. Man erhält 65 g Wasser, das einen Gehalt an Formaldehyd von 0,8 % besitzt.
Vergleiohsbeispielt
Beispiel 2 wird wiederholt mit der Ausnahme, daß statt n-Butanol 300 ml Toluol verwendet werden. Nach Beendigung der azeotropen
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Wasserabspaltung befinden sich 7o g Wasser im Abscheider mit einem Gehalt an Formaldehyd von 21 %.
Beispiel 3;
6lo g 2,6-Dimethylphenol und 17o g 35 #ige wäßrige Formalinlösung werden in Gegenwart von 8oo g Isobutanol und 35o g wasserfeuchten sauren Ionenaustauscherharzen vom Typ der sulfonierten, mit Divinylbenzol vernetzten Polystyrole bei 95 - loo°C 3 Stunden lang umgesetzt. Es entweicht kein Formaldehyd aus der Reaktionsapparatur. Die wäßrige Phase des abdestillierten Isobutanol-Wasser-Azeotrops wird über einen Wasserabscheider entnommen.
Der Umsatz an Formaldehyd beträgt am Ende der Reaktionszeit J5o %, die Ausbeute ist >98 %. Der Formaldehydgehalt der abdestillierten wäßrigen Phase beträgt 0,5 Gewichtsprozente, der der zurücklaufenden organischen Phase 0,4 Gewichtsprozente.
Beispiel 4;
J5o5o g 2,6-Dimethylphenol, 850 g 35 #ige wäßrige Formalinlösung und 5850 g Isobutanol werden kontinuierlich durch ein Festbett mit einem Ionenaustauscherharz, der mit Divinylbenzol vernetzten, sulfonierten Polystyrole gepumpt, so daß eine mittlere Verweilzeit von 4 Stunden erreicht wird. Der Umsatz an Formaldehyd beträgt 82 %, die Ausbeute>98 %. Das im Reaktionsprodukt enthaltene HgO und Isobutanol werden bei Normaldruck und 94°C abdestilliert. Die wäßrige Phase des Destillates enthält<0,1 Gewichtsprozente Formaldehyd.
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Claims (4)

  1. Patentansprüche;
    f 1. )J Verfahren zur Herstellung von 4,4'-Dihydroxy-35,5,3',5'-tetraalkyldiphenylmethanen der allgemeinen Formel
    durch Umsetzung von 2,6-Dialkylphenolen und Formaldehyd In Gegenwart sauerer Katalysatoren, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in Gegenwart von Wasser und mindestens einem Alkohol durchführt.
  2. 2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als saure Katalysatoren feste Ionenaustauscher auf der Basis von sulfonierten, mit Divinylbenzol vernetzten Polystyrolen eingesetzt werden.
  3. 3.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Alkohol mit wenigstens 2 C-Atomen verwendet wird.
  4. 4.) Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Alkohol Isobutanol, sekundärer Butanol oder n-Butanol eingesetzt wird.
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DE19752530122 1975-07-05 1975-07-05 Verfahren zur herstellung von 4,4'- dihydroxy-3,3',5,5'-tetraalkyldiphenylmethanen Pending DE2530122A1 (de)

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