DE2528811A1 - Dichtungskoerper fuer rohrmuffenverbindungen - Google Patents

Dichtungskoerper fuer rohrmuffenverbindungen

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DE2528811A1
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DE
Germany
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groove
sealing ring
base
socket
pipe
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Ceased
Application number
DE19752528811
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English (en)
Inventor
Sven Nyman
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POLYPUTKI Oy AB
Original Assignee
POLYPUTKI Oy AB
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L17/00Joints with packing adapted to sealing by fluid pressure
    • F16L17/02Joints with packing adapted to sealing by fluid pressure with sealing rings arranged between outer surface of pipe and inner surface of sleeve or socket
    • F16L17/03Joints with packing adapted to sealing by fluid pressure with sealing rings arranged between outer surface of pipe and inner surface of sleeve or socket having annular axial lips
    • F16L17/035Joints with packing adapted to sealing by fluid pressure with sealing rings arranged between outer surface of pipe and inner surface of sleeve or socket having annular axial lips the sealing rings having two lips parallel to each other

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints With Sleeves (AREA)

Description

  • Dichtungskörper für Rohrmuffenverbindungen Die Erfindung betrifft einen Dichtungskörper für Rohrmuffenverbindungen, bestehend zwischen einem ersten Rohrende mit einem Muffenkörper und einem zweiten Rohrende, welches in den Muffe körper einführbar ist, wobei die Rohrenden im wesentlichen glatte Berührungsflächen aufweisen und der Muffenkörper mit einer ringförmigen Nut mit einer Schulter zur Aufnahme eines elastischen Dichtungsringes ausgestattet ist, dergestalt, dass der Querschnitt des Dichtungsringes von Y-Form ist, die Schenkel des Dichtungsringes unterschiedliche Länge besitzen und der Dichtungsring so durch die Nut aufnehmbar ist, dass sich die Schenkel im wesentlichen in Längsrichtung des Rohrs erstrecken, so dass die Maximaldicke der Ringdichtung an den Spitzen der Schenkel im entspannten Zustand grösser ist als der Tiefe der Nut entspricht.
  • Davon ausgehend besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine einfache und verlässliche Dichtung zu schaffen, welche billig ist und leicht eingebaut werden kann und welche sich zur Verwendung an Rohrleitungen eignet, welche flüchtige bzw. flüssige Medien, vorzugsweise Flüssigkeiten, transportieren.
  • Die Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich durch die Merkmale nach den beigefügten Ansprüchen bzw. durch den Kennzeichnungsteil nach Anspruch 1.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand von einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung erläutert.
  • Fig. 1 ist eine Längsschnittansicht einer Rohrmuffenverbindung unter Darstellung des Dichtungskörpers; Fig. 2 stellt in vergrössertem Maßstab den als Dichtungsring ausgebildeten Dichtungskörper in entspanntem Zustand dar; und Fig. 3 ist eine Schnittansicht des Muffenkörpers mit einer an ihm vorgesehenen Nut, jedoch ohne Darstellung des Dichtungskörpers.
  • Die zwei miteinander zu verbindenden und gegenseitig abzudichtenden Rohre sind in der Zeichnung mit Bezugsnummern 2 und 3 bezeichnet.
  • Das Rohr 2 ist glatt verlaufend ausgebildet und weist ein glatt geschnittenes Ende auf. Dieses Ende ist in das zweite Rohr 3 einführbar. Das Ende des Rohrs 3 ist mit einem Muffenkörper 1 versehen, dessen Innendurchmesser grösser ist als der Aussendurchmesser des Rohrs 3 selbst. Der bestehende Unterschied entspricht der Wanddicke des Rohrs 2, um auf diese Weise eine glatte Verbindung bzw. einen glatten Übergang zwischen den beiden Rohrflächen zu erreichen.
  • Der Muffenkörper 1 ist zusätzlich mit einem Ringkörper 4 grösserer Materialdicke ausgestattet. Die Innenfläche des Ringkörpers ist mit einer ringförmigen Nut 5 versehen, welche zur Aufnahme des Dichtungsringes 6 dient.
  • Der Querschnitt des Dichtungsringes 6 ist Y-förmig und weist einen ringförmigen Basiskörper 6c auf. Der Querschnitt dieses Basiskörpers 6c ist im wesentlichen rechtwinklig, wobei sich zwei Schenkel 6a und 6b aus diesem erstrecken. Die Schenkel bestehen aus einem elastischen Material, so aus Kunststoff, Gummi oder dergleichen, was in gleicher Weise für den Baiskörper 6c zutrifft.
  • Dieser kann jedoch aus einem etwas härteren Material gefertigt sein, falls dies erwünscht sein sollte. Die Länge des Schenkels 6a ist etwas grösser als diejenige des Schenkels 6b und bildet einen grösseren Winkel bezüglich der Längsmittellinie des Basiskörpers 6c als dies für den Schenkel 6b zutrifft. Das Material der Schenkel ist elastisch, so dass die Schenkel gemäss Fig. 1 aufeinander zu gedrückt werden können.
  • Die Tiefe der ringförmigen Nut 5, senkrecht zur Längsrichtung des Rohrs gemessen, entspricht im wesentlichen der Dicke des Basiskörpers 6c als auch der kombinierten Dicke der Schenkel, wenn diese gegenseitig gepresst werden. In spannungsfreiem Zustand ist die Maximaldicke des Dichtungsringes an den Spitzen der Schenkel jedoch wesentlich grösser als der Tiefe der Nut entspricht. Die Nut 5 ist mit einer ringförmigen Schulter 5a versehen, welche den freien Raum für den längeren Schenkel 6a begrenzt, wenn dieser in die Nut gedrückt ist. Der Basisteil der Nut ist jedoch etwas schmäler und entspricht der kombinierten Länge des Schenkels 6b und des Basiskörpers 6c.
  • Wenn der Dichtungsring einzubauen ist, dann wird er so in die Nut 5 eingeführt, dass die Schenkel in Richtung des inneren Endes der Muffe gerichtet sind. Wenn das Rohr 2 nachfolgend in seine Position geschoben wird, gleitet sein Endteil entlang der äusseren Schrägfläche des Schenkels 6a, wodurch dieser in die Nut geschoben wird.
  • Infolge seiner Elastizität besitzt der Schenkel die Neigung, seinen entspannten Zustand wieder zu erreichen, weshalb er sich in naher Berührung mit dem Rohr 2 befindet. In gleicher Weise wird der Schenkel 6b in die Nut bzw. in den Nutteil 5b gedrückt und übt gegenüber der Basis der Nut einen Druck aus, da der Schenkel 6b an seiner Spitze etwas dicker ist als an seiner Basis.
  • Untersuchungen haben gezeigt, dass der beschriebene Dichtungsring den unvermeidlichen Abstand zwischen inneren und äusseren Rohrenden sehr gut abdichtet. Da ein gewisses Spiel zwischen den Rohren bestehen muss, dringt das das Rohr durchsetzende Medium in Richtung des Dichtungsringes aus und erreicht den Zwischenraum zwischen den zwei Schenkeln. Der Druck des im Rohr befindlichen Mediums wirkt dabei auf den Basiskörper 6c des Dichtungsringes und drückt diesen gegen die Wand der Nut 5 in Richtung des freien Muffenendes. Darüber hinaus werden beide Schenkel gegenseitig verspreizt, also voneinander abgewandt mit Druck beaufschlagt, was die Dichtung zwischen Schenkel 6a und Rohr 2 als auch zwischen Schenkel 6b und der Basis der Nut begünstigt. Es wurde gleichfalls gezeigt, dass die Dichtung grossen Drücken widersteht, da der Dichtungseffekt bei Zunahme des Druckes seinerseits ansteigt bzw.
  • erhöht wird. Da die Spitze des Schenkels 6a abgeschrägt ist, kann der Druck nicht zwischen Schenkel 6a und Rohr 2 eintreten, was die Dichtungswirkung weiterhin verbessert und verstärkt.
  • Es ist auch möglich, die Nut am inneren Rohr auszubilden. Dies setzt gewisse Bedingungen hinsichtlich der Dicke des Rohrmaterials voraus und bringt gewisse Probleme bei Einführung des inneren Rohrs mit sich, da auf diesem der Dichtungsring aufgezogen ist.
  • Falls die Dichtung so in die Nut eingeführt wird, dass ihre Schenkel in Richtung des freien Endes des Rohrs 2 zeigen, dann muss der Schenkel 6a bei Einführung des Rohrs 2 in die Muffe sehr sorgfältig in den Muffenkörper geschoben werden, um die geeignete Position in der zusammengefügten Verbindung oder Kupplung einzunehmen.
  • Falls der Dichtungsring jedoch so eingeführt wird, dass die Schenkel in der entgegengesetzten Richtung verlaufen, dann erreicht der Druck im Rohr nicht den Raum zwischen den Schenkeln, weshalb der Druck der Schenkel gegenüber dem Rohr 2 bzw. gegenüber der Basis der Nut nicht verstärkbar ist.
  • Nach Wunsch kann die Rohr- bzw. Rohrmuffenverbindung mit mehr als einer Nut und entsprechend zugeordnetem Dichtungsring versehen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPR ÜCHE
    Di Dichtungskörper für Rohrmuffenverbindungen, bestehend zwischen einem ersten Rohrende mit einem Muffenkörper und einem zweiten Rohrende, welches in den Muffenkörper einführbar ist, wobei die Rohrenden im wesentlichen glatte Berührungsflächen aufweisen und der Muffenkörper mit einer ringförmigen Nut mit einer Schulter zur Aufnahme eines elastischen Dichtungsringes ausgestattet ist, dergestalt, dass der Querschnitt des Dichtungsringes von Y-Form ist, die Schenkel des Dichtungsringes unterschiedliche Länge besitzen und der Dichtungsring so durch die Nut aufnehmbar ist, dass sich die Schenkel im wesentlichen in Längsrichtung des Rohrs erstrecken, so dass die Maximaldicke der Ringdichtung an den Spitzen der Schenkel im entspannten Zustand grösser ist als der Tiefe der Nut entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass die Axiallänge der Basis (5b) der Nut (5), welche in bekannter Weise eine konzentrisch bezüglich der Rohre liegende Bodenfläche aufweist, der Länge der äusseren Hälfte des Dichtungsringes (6) in Form des kürzeren Schenkels (6b) entspricht, dass die Axiallänge des verbleibenden Teils der Nut wenigstens der Länge der inneren Hälfte des Dichtungsring es in Form des längeren Schenkels (6a) entspricht, und dass die radialen Endflächen der Nut, welche die Endfläche des kürzeren Schenkels (6b) oder die Basis (6c) des Dichtungsringes berühren, wenigstens einen im wesentlichen rechten Winkel zur Bodenfläche der Nut bilden, wodurch die Radialtiefe des die Basis des Dichtungsringes aufnehmenden Teils der Nut so gross ist oder grösser ist, als die radiale Dicke der Basis.
  2. 2. Dichtungskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das innere Rohrende (2) berührende freie Spitze des Schenkels (6a) abgeschrägt ist.
  3. 3. Dichtungskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (6c) im wesentlichen entlang der Hälfte der Axiallänge der Nut gleichförmigen Querschnitt besitzt.
    L e e r s e i t e
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3423952A1 (de) * 1984-06-29 1986-01-09 MANIBS R. Mannesmann GmbH & ibs Nagel GmbH & Co KG, 5630 Remscheid Muffe zum verbinden von rohrenden einer gasleitung
EP0486949A1 (de) * 1990-11-17 1992-05-27 Dipl.-Ing. Dr. Ernst Vogelsang GmbH & Co. KG Rohrverbinder aus Muffe und Einsteckteil, insbesondere für Kunststoffrohre
TR26947A (tr) * 1991-12-20 1994-09-12 Vogelsang Ernst Gmbh Co Kg Ozellikli plastik borular icin manson ve saplama parcasindan mütesekkil boru rekoru.

Cited By (4)

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US5324083A (en) * 1990-11-17 1994-06-28 Dipl.-Ing. Dr. Ernst Vogelsang Gmbh & Co. Kg Pipe connection with sleeve, insert part and retaining ring
TR26947A (tr) * 1991-12-20 1994-09-12 Vogelsang Ernst Gmbh Co Kg Ozellikli plastik borular icin manson ve saplama parcasindan mütesekkil boru rekoru.

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