DE252811C - - Google Patents

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DE252811C
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solder
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/0008Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for particular articles or work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

Ρλ τ ε ν τ - A ν a γ r υ c II:
Verfahren zur Herstellung von gelötetem Ringelgeflecht für Börsen, Taschen und ähnliche Gegenstände, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Verwendung gelangende Lotdraht mit einem metallischen Überzug, insbesondere aus Eisen oder Kupfer, versehen ist, welcher nach erfolgter Steiflötung des Geflechts durch Ätz- oder Lösungsmittel beseitigt wird, wodurch die Steiflötung aufgehoben und ein bewegliches Ringelgeflecht erzielt wird.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT
    Gelötete Ringelgeflechte für Börsen, Taschen und ähnliche Gegenstände hat man bisher in der Weise hergestellt, daß man die Stoßfuge eines jeden Geflechtsringes einzeln verlötete. Das Verlöten mehrerer Stoßfugen miteinander war aus dem Grunde nicht möglich, weil durch das überfließende Lot eine Steiflötung oder das Zusammenlöten mehrerer Geflechtsringe unausbleiblich war.
    ίο Gemäß dem die Erfindung ausmachenden Verfahren gelangt bei der Herstellung von Ringelgeflechten ein Lotdraht zur Anwendung, welcher mit einem metallischen Überzug, insbesondere aus Eisen oder Kupfer, versehen ist, so daß die Steiflötung während des Lötvorganges nicht vermieden, sondern vielmehr nach erfolgter Lötung, d. h. Steiflötung, der Überzug durch Ätz- oder Lösungsmittel beseitigt wird, wodurch gleichzeitig dis Steiflötung aufgehoben und ein Ringelgeflecht mit beweglichen Teilen erzielt wird. Nimmt man z. B. einen Lotdraht aus Silber und versieht denselben mit einem Überzug von Eisen, so wird bei Erhitzung des aus diesem Lotdraht hergestellten Ringelgeflechts das Lot in den Fugen der einzelnen Geflechtsringe austreten, wodurch eine Steiflötung verursacht wird.
    Legt man dieses steifgelötete Ringelgeflecht hierauf in eine verdünnte Salzsäure, so wird der Überzug mit dem etwa aus den Fugen herausgetretenen Lot weggeätzt, wodurch die Steiflötung beseitigt und das Geflecht in seinen einzelnen Teilen beweglich wird, ohne daß die Verlötung der Stoßfugen der einzelnen Ringe aufgehoben wird.
    Die Form und Größe der einzelnen Geflechtsringe kann natürlich eine ganz beliebige sein. Auch können nach dem vorliegenden Verfahren Ketten und ähnliche Gegenstände gelötet werden.
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