DE2523949C2 - Klemmschelle für die Befestigung von gitterartigen Zaunfeldern an Zaunpfosten - Google Patents
Klemmschelle für die Befestigung von gitterartigen Zaunfeldern an ZaunpfostenInfo
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- E04H17/14—Fences constructed of rigid elements, e.g. with additional wire fillings or with posts
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Description
Die Erfindung betrifft eine Klemmschelle entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei einer bekannten Klemmschelle dieser Art (DE-GM
19 23 639) muß ein in Pfostenlängsrichtung weisender
Klemmlappen um den jeweilig zu haltenden horizontal verlaufenden Stab des Zaunfeldes geformt werden.
Die bekannte Klemmschelle erfordert eine solche Anpassung der Zaunfeldcr an den Zaunpfosten, daß keine
lotrecht verlaufenden Stäbe vor den Befestigungsflansch des Zaunpfostens zu liegen kommen. Bei dem
Verlauf eines lotrechten Stabes des Zaunfeldes unmittelbar vor dem Befestigungsflansch des Zaunpfostens
liißi sich nämlich die bekannte Klemmschelle nicht mehr
verwenden. Außerdem kann die bekannte Klemmschelle nur ein geringes Gewicht auf den Pfosten übertragen,
da die freien Schenkel der C-förmigen Führung lediglich bei der Montage an den Befestigungsflansch des Pfostens
angedrückt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Klemmschelle entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches
1 so weiterzubilden, daß sie die Übertragung auch eines höheren Gewichtes des Zaunfeldes auf den
Zaunpfosten gestattet und die Befestigung des Zaunfeldes an dem Zaunpfosten auch dann möglich ist, wenn
unmittelbar vor den Befestigungsflansch des Pfostens ein lotrecht verlaufender Stab des Zaunfeldes zu liegen
kommt
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 aufgeführten
Merkmale gelöst.
Dadurch, daß die neue Klemmschelle nicht über die horizontalen Stäbe des Zaunfeldes hinausragt dnd in
den Armen in Längsschlitzen verschiebbar gehaltene Hakenschrauben aufnimmt, ergeben sich pro Schelle
zwei Kiemmsteiien, weiche den zu erfassenden horizontalen
Stab des Zaunfeldes halten, wobei diese Klemmstellen durch die Verschieblichkeit der Hakenschraube
in den Schlitzen dorthin verlegt werden können, wo sie nicht mit den lotrechten Stäben des Zaunfeldes kollidieren.
Die flache Ausbildung der Schelle sorgt dabei dafür, daß auch parallel vor dem Befestigungsflansch des
Zaunpfostens ein lotrechter Stab des Zaunfeldes liegen kann, ohne daß hierdurch die Befestigung des Zaunfel-
jo des an dem Pfosten behindert wird.
Zweckmäßig ist es, wenn die Scheue in der Frontansicht
eine etwa T-förmige Umrißgestalt aufweist. Dabei bilden die Arme den Querschenkel der T-Form, während
in dem Längsschenkel die Klemmschraube aufgenommen ist. Diese Klemmschraube kann entweder so
angeordnet werden, daß sie frontal gegen den Befestigungsflansch des Zaunpfostens geschraubt werden
kann oder aber in einer seitlichen Bohrung des Längsschenkels Aufnahme findet, um klerr.xend hinter den
Befestigungsflansch des Zaunpfostens zu greifen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn bei der genannten T-förmigen Umrißgestalt der Frontansicht der Schelle
die seitlichen Arme eine den waagerecht verlaufenden Stäben des Zaunfeldes in der Umrißform angepaßte
Stützschulter bilden mit oberhalb der Stützschulter versehener Aussparung des Mittelabschnittes, so daß der
von der Schelle erfaßbare, waagerecht verlaufende Stab im eingeklemmten Zustand am Befestigungsflansch des
Zaunpfostens anliegt. Die Stützschulter kann dabei in Form einer Hohlkehle entlang c)>t vorderen oberen
Kante der seitlichen Arme vorgesehen sein.
Cie Klemmschelle ist zweckmäßigerweise als metallisches Gußteil ausgebildet.
Die neue Klemmschelle kann auch als Sianzformteil
hergestellt werden. Bei einem solchen Stanziormteil besteht die Möglichkeit, die C-förmige Führung des Mittelabschnitts
erst während der Montage, allerdings unter Zuhilfenahme spezieller Werkzeuge zu formen.
Die Zeichnung gibt Ausführungsbeispielc der Erfin-
Die Zeichnung gibt Ausführungsbeispielc der Erfin-
W) dung in schcmatischer Darstellung wieder. Es zeigi
Fig. I die teilweise Frontansicht eines Zauns im Bereich
des Zaunpfostens mit einem kleinen Ausschnitt des gitterartigen Zaunfeldes im Bereich der Befestigungsstellc.
b5 F i g. 2 die Draufsicht auf den Zaun nach Fig. I.
F i g. 3 eine Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie
Ill-Ill der F ig. 2.
F i g. 4 in der Darstellung der Fig. 1 eine andere Aus-
F i g. 4 in der Darstellung der Fig. 1 eine andere Aus-
führung eines Zaunes,
F i g. 5 eine Seitenansicht des Zauns nach Fig. 4,
F i g. 6 eine Draufsicht auf den Zaun nach den F i g. 4 und 5 und
F i g. 7 in Seitenansicht ähnlich wie in F i g. 5 eine weitere Ausführungsform eines Zauns.
In den Figuren ist jeweils der Zaunpfosten 1 in Form
eines dreieckförmigen Hohl- oder mit einer Füllmasse ausgefüllten Profilstabes ausgebildet, an dessen einer
Ecke ein T-förmiger Befestigungsflansch 2 angeformt ist. Von dem gitterartigen, aus waagerecht und lotrecht
verlaufenden Stäben bestehenden Zaunfeld, welches an dem Pfosten 1 bzw. dem Befestigungsflansch 2 gehalten
ist, sind lediglich ein horizontaler Stab 3 sowie zwei lotrecht verlaufende Stäbe 4 und 5 dargestellt. Die Stäbe
3, 4 und 5 sind jeweils an ihren Kreuzungsstellen miteinander fest verbunden, beispielsweise verschweißt,
und könrcsn Teile einer Baustahlmatte ggf. mit einem
Kunststoffüberzug sein.
Der horizontale Stab 3 ist am Befestigungsflansch 2 mittels einer Klemmschelle 6 gemäß den F i g. 1 —3 bzw.
6a nach den Fig. 4—6 oder 66 entsprechend Fig. 7
gehalten.
Die Klemmschelle 6, 6a, 66 ist in allen Fälleii als flaches,
mit ihrer Frontseite die horizontalen Stäbe 3 des Zaunfeldes nicht überragendes Bauteil ausgebildet. Sie
weist in der Frontansicht jeweils eine etwa T-förmige Umrißgestalt auf, wie die Fig. 1 und 4 besonders deutlich
zeigen.
Einzelheiten der Ausbildung der Klemmschelle werden zunächst in Verbindung mit den Fig. 1—3 näher
erläutert. Man erkennt einen Mittelabschnitt 7, an den sich integral seitliche Arme 8 und 9 anschließen, die aus
der Draufsicht nach Fig. 2 erkennbar Längsschlitze 10 bzw. 11 aufweisen mit darin gehaltenen Hakenschrauben
12, die mit einem hakenförmig gebogenen Ende 13 zum Umgreifen des waagerecht verlaufenden Stabes 3
(Fig.3) und am anderen Ende mit einer sich auf den Armen 8 bzw. 9 abstützenden Spannmutter 14 versehen
sind. Die Hrkenschrauben 12 sind in den Schlitzen 10 bzw. 11 seitlich soweit verschiebbar, daß sie jeweils in
Bereiche gebracht werden können, in denen sie nicht mit den lotrechten Stäben 4 bzw. 5 kollidieren. Die Stäbe
4 bzw. 5 können somit an jeder beliebigen Stelle vor dem Befestigungsflansch 2 des Zaunpfostens 1 zu liegen
kommen, ohne daß hierdurch die Funktion der Klemmschelle beeinträchtigt wird.
Gehalten und geführt ist die Klemmschelle 6 auf dem Befestigungsflansch 2 des Zaunpfostens I durch eine
etwa C-förmige Ausnehmung 15, die sich über den Mittelabschnitt 7 der Klemmschelle 6 erstreckt, und die in
ihrer Umriflgestalt dem Befestigungsflansch 2 des Zaunpfostens
1 angepaßt ist.
Aus der F i g. 3 erkennt man fernerhin, daß die obere Kante des Querschenkels der T-förmigen Klemmschelle
6 eine der Umrißform des horizontalen Stabes 3 angepaßte Stützschulter 16 bildet, die im Falle der dargestellten
Ausführungsbeispiele als Hohlkehle ausgeführt ist. In der Ausführung nach den F i g. 1 —3 sind in den seitlichen
Armen 8 bzw. 9 die Schlitze 10 und 11 so angeordnet,
daß sie in lotrechter Richtung von den Hakenschrauben 12 durchdringbar sind. Hierdurch ergibt sich
eine besonders flache Bauweise der Klemmschelle 6, die in der Ansicht des Zaunes nur wenig sichtbar in Erscheinung
tritt.
Bei dem Ausführuiigsbeispiel nach den F i g. A — 6 sind
die mit den Fig. 1—3 übereinstimmenden Teile der Klemmschelle 6 bzw. 6.Ί jeweils mit dem gleichen Bezugszeichen
unter Hinzufügung des Buchstabens »a« bezeichnet.
Die Fig.4—6 zeigen, daß bei diesem Ausführungsbeispiel die seitlichen Arme 8a und 9a den Mittelab-
schnitt 7a nach oben hin überragen, während der Mitteiabschnitt
7a in dem oberen Bereich zwischen den Armen ausgespart ist. In den Armen 8a und 9a sind horizontal
durchdringbare Schlitze 10a bzw. 11a vorgesehen, durch die Hakenschrauben 12a gegenüber der Ausführung
nach den F i g. I —3 um 90° gedreht angeordnet sind, wobei die hakenförmigen Enden 13a nicht nur den
horizontal verlaufenden Stab 3 des Zaunfeldes erfassen,
sondern sich auch noch über den unterhalb dieses Stabes verlaufenden Teil der Arme 8a bzw. 9a erstrecken.
Bei der Anordnung nach F i g. 7 ist die Klemmschelle 66 als Stanzformteil wiedergegeben, und zwar in einer
Ausführung, wie sie den Fig. 1—3 entspricht. Der Mittelabschnitt
Ib ist bei dieser Ausführungsform mit dem Befestigungsflansch 2 des Zaunpfahls 1 umgreifenden
und entsprechend geformten seitlichen Lappen 7c versehen. Die seitlichen Arme 86 und 9/.'bestehen aus entsprechenden
Abwinkelungen und sine, v-ie die Anordnung nach den Fig. 1—3 mit lotrecht durchdringbaren
Schlitzen versehen, in denen die Hakenschrauben 126 mittels der Spannmuttern 146 so gehalten sind, daß sie
den horizontalen Stab 3 des Zaunfeldes erfassen und gegen eine entsprechende Stützschulter 166 drücken,
die wiederum von dem Stanzformteil durch die entsprechende Formgebung gebildet ist.
jo In allen Ausführungsbeispielen ist die Schelle 6,6a, 66
mit einer in dem jeweiligen Mittelabschnitt angeordneien Klemmschraube 17 ausgerüstet, die sich auf dem
Befestigungsflansch 2 des Zaunpfostens 1 abstützt und damit ein Verschieben der Schelle auf dem Befesti-
•5 gungsflansch 2 des Zaunpfostens 1 mit Sicherheit verhindert.
Die Ausbildung der Klemmschelle nach den Fig. i—3 hat den besonderen Vorzug der einfachen
Montage des Zaunfeldes an dem Zaunpfosten, wobei diese Montage durch eine einzelne Person vorgenommen
werden kann. Hierzu ist es erforderlich, die Kleinmschelle 6 zunächst einmal in der entsprechenden
Höhe an dem Zaunpfosten zu befestigen, und zwar ohne die Hakenschrauben 12. Es kann nun das Zaunfeld mit
dem von den Hakenschrauben 12 zu erfassenden Horizontalstab 3 in eine solche Stellung gebracht werden,
daß dieser Stab an der Stützschulter 16 zur Anlage kommt. In dieser Stellung werden die Hakenschrauben
12 von oben her in die Schlitze 10 und 11 eingeschoben,
wobei das hakenförmig gekrümmte Ende 13 auch ohne die Befestigung der Spannmuttern 14 dafür sorgt, daß
der Horizontalstab 3 nicht mehr von der Stützschulter 16 abgleiten kann. Nach einer Sicherung der Hakenschni
..b.;n 12 gegen Herausgleiten aus den zugehörigen Schlitzen 10 bzw. 11 durch loses Aufschrauben der
Spannmuttern 14 kann eine Nachjustierung der Höneneinstellung
der Klemmschelle 6 an dem Zaunpfosten 1 erfolgen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Klemmschelle für die Befestigung von gitterartigen Zaunfeldern aus waagerecht und lotrecht verlaufenden
Stäben, insbesondere Baustahlmatten, an einem zum Zaunfeld parallel verlaufenden und dem
Zaunfeld zugekehrten Befestigungsflansch eines Zaunpfostens, die einen flachen, mit seiner Frontseite
die horizontalen Stäbe des Zaunfeldes nicht Oberragenden Mittelabschnitt, der am Befestigungsflansch
mittels Klemmung gehalten ist und eine im Querschnitt etwa C-förmige, den Befestigungsflansch
des Pfostens umgreifende Führung bildet, aufweist und einen waagerecht verlaufenden Stab
des Zaunfeldes hakenförmig umgreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelabschnitt (7,
7a, Tb) mittels einer in ihm angebrachten Klemmschraube (17) am Befestigungsflansch (2) gehalten ist
und sich an den Mittelabschnitt (7, 7a, Tb) seitliche die horizontalen Stäbe (3) des Zaunfe'ldes nicht überragende
Arme (8, 9; 8a. 9a, Sb. 9b) integral anschließen mit je einem Längsschlitz (10,11; 10a, Wa) und
darin gehaltener Hakenschraube (12; 12a; 126/ die
mit einem hakenförmig gebogenen Ende (13; 13a, 136,}zum Umgreifen eines waagerecht verlaufenden
Stabes (3) des Zaunfeldes und am anderen Ende mit einer sich auf dem Arm abstützenden Spannmutter
(14; 14a, 140/versehen ist.
2. Klemmschelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ^dU sie in der Frontansicht eine etwa
T-förmige Umrißgestalt »ufweis?
3. Klemmschelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die seitlichen .' rme (8, 9; 8a, 9a; Sb, 9b) eine den waagerecht verlaufenden Stäben
des Zaunfeldes in der Urnrißform angepaßte Stützschulter(16; 16a; 16tybilden mit oberhalb der Stützschulter
versehener Aussparung des Mittelabschnittes (7a^, so daß der von der Schelle erfaßbare, waagerecht
verlaufende Stab (3) im eingeklemmten Zustand am Befestigungsflansch (2) des Zaunpfostens
(1) anliegt.
4. Klemmschelle nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützschulter
(16; 16a, i(jb)\n Form einer Hohlkehle entlang der
vorderen oberen Kante der seitlichen Arme (8,9; 8b,
9b) vorgesehen ist.
5. Klemmschelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie als metallisches
Gußteil ausgebildet ist.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2523949A DE2523949C2 (de) | 1975-05-30 | 1975-05-30 | Klemmschelle für die Befestigung von gitterartigen Zaunfeldern an Zaunpfosten |
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Family
ID=5947789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| GB (1) | GB1510574A (de) |
| IT (1) | IT1060442B (de) |
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- 1976-05-19 FR FR7616276A patent/FR2312628A1/fr not_active Withdrawn
- 1976-05-25 BE BE2055058A patent/BE842175A/xx unknown
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