DE2513402C2 - Schneidkopf für eine elektrische Haarschneidmaschine - Google Patents
Schneidkopf für eine elektrische HaarschneidmaschineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sieh auf einen Schneidkopf für
eine elektrische Haarschncidmaschinc mit einem Haarschncidmcssersatz,
der ein feststehendes und ein mil diesem zusammenarbeitendes, vom Moior her hin- und
hergehend --'.nircibbarcs Messer aufweist, welche Messer
mit je einer Zahnreihe versehen und zusammen in der Nähe eines Endes des Gehäuses mit den Zahnreihen
aus dem Gehäuse herausragend angeordnet sind, und
', mit einer unter Federdruck stehenden, schwenkbaren
Klappe zum federnden Aneinanderrücken der beiden Messer.
Aus der I)Li-PS 8 08 200 ist eine Haarschneidemaschine
der eingangs genannten Art bekannt, bei der eine
ίο Klappe in Gestalt einer schwenkbaren Druckplatte von
einer Schraubenfeder, die sich am Gehäuse abstützt, gegen die I laarsehncidmcsscr gedrückt wird, um diese
Haarschneidincsscr federnd aneinanderzudrücken. Dabei ist es jedoch unter anderem von großem Nachteil,
ι·; daß. wenn beispielsweise die Messer gereinigt oder ausgewechselt
werden sollen, die Druckplatte oder Klappe entgegen der Federkraft in ihre Offenstellung geschwenkt
und gehalten werden muß, was die Handhabung, d. h. im besonderen die Messerreinigung oder das
Auswechseln der Messer, erschwert.
Ks ist Aufgabe der Erfindung, einen Schneidkopf der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei dem eine MesscrrcinijTung
oder Auswechselung erleichtert ist und die Klappe im geschlossenen Zustand die Messer zusam-
2r> mcndrückt.
Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Federn zwischen der Klappe und dem
Haarschncidmcssersatz angeordnet sind und in geschlossenem Zustand der Klappe einerseits gegen diese
jo und andererseits gegen das antreibbare Messer drükken,
bei geöffneter Klappe hingegen nur an dieser anliegen und daß zur Verriegelung der Klappe federbelastete
Verriegclungsmittel vorgesehen sind.
Mit den wcgklappcnden Federn ist es möglich, die
Mit den wcgklappcnden Federn ist es möglich, die
j1) Klappe zum Reinigen aufzuklappen und sie offen stehen
zu lassen; das Reinigen wird dadurch wesentlich erleichtert.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß bei Verwendung von schraubenförmig
gewickelten Federn mit sich gerade erstreckenden verlängerten linden das eine Ende der Feder im geschlossenen
Zustand der Klappe das antreibbare Messer und das andere Ende die Klappe federnd belastet und im
geöffneten Zustand der Klappe der Winkel zwischen
Vi den beiden Enden geringer ist als der Winkel, um den
die Klappe schwenkbar ist.
Vorzugsweise wird eine Ausführungsform verwendet, die dadurch gekennzeichnet ist, daß auf der mildem
Gehäuse fest verbundenen Achse der Klappe ein z.u-
Sd mindest im geschlossenen Zustand der Klappe mil dem
Antriebsmotor gekuppeltes Antriebselement angeordnet ist, welches Antriebselement mit dem antreibbaren
Messer im geschlossenen Zustand der Klappe mittels eines Antriebsnockens auf einem dieser beiden Teile,
ν-, der in eine entsprechende öffnung im anderen der beiden
Teile eingreift, gekuppelt ist, und daß die Federn zwischen der Klappe und dem Antriebselement angeordnet
sind, wobei im geschlossenen Zustand der Klappe sieh das eine Ende der Federn an dem Antricbselc-
w) ment abstützt und dieses an das Messer drückt. Der
Schneidkopf nach der Erfindung läßt sich aus diesem Grunde leicht reinigen, wobei die Haarschneidemesser
jetzt leicht und zweckmäßig erreichbar sind.
Eine weitere Ausführungsform weist das Kcnnzcichen aiii, daß die Klappe und d;is Antriebsclemcnl mil
Anschlägen versehen sind, die ein Verschwenken der Klappe und des Antriebselementes gegeneinander auf
einen Winkel ,\ begrenzen, der kleiner ist als der Winkel,
um den die Klappe schwenkbar ist.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Klappe und das Antriebselement auch bei maximaler
gegenseitiger Verschwenkung bis v.j den Anschlägen
durch die Federn in entgegengesetztem Sinn belastet.
Ausführungsbcispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht des vorderen Teils eines Schneic/kopfes nach einer ersten Ausfühningsform
der Erfindung mit geöffneter Klappe,
Fig. 2 eine Explosionsansicht (teilweise) des in F i g. 1 dargestellten Schneidkopfes,
Fig.3 eine schaubildliche Ansicht (teilweise) des
Schneidkopfes nach F i g. 1,
F i g. 4 eine Ansicht eines Teils einer zweiten Ausl'ührungsform
der Erfindung, wobei die Klappe teilweise geschnitten ist,
F i g. 5 eine schaubildliche Ansicht des vorderen Teils des Schneidkopfes nach Fig. 4 mit geöffneter Klappe,
Fig.6 und 7 schematisiere Schnitte durch den
Schneidkopf nach den F i g. 4 und 5.
Die elektrische Haarschneidemaschine nach F i g. I enthält ein Gehäuse 1, das aus zwei Hälften 2 und 3
besteht, mit einer Längsabmessung, die wesentlich größer ist als die Querabmessung. Im Gehäuse 1 ist ein
elektrischer Antriebsmotor angeordnet, der in der Figur nicht dargestellt ist, der auch für die Erfindung nicht
wesentlich ist. Die Haarschneidemaschine enthält einen Messersatz 4, der aus einem ortsfesten Messer 5 und
einem damit zusammenarbeitenden, vom Motor hin und her antreibbaren Messer 6 besteht. Die Messer 5,6 sind
mit je einer Zahnreihe 7 bzw. 8 versehen und sind zusammen in der Nähe eines Endes des Gehäuses I derart
angeordnet, daß die Zahnreihen 7,8 aus dem Gehäuse I herausragen. Die Fedcrmittcl zum Gegeneinandercliükken
der beiden Messer 5, 6 werden durch vier Blattfedern 9 gebildet, die alle einen Teil eines einzigen, aus
Federstahl hergestellten Teils 10 bilden.
Der innerhalb des Gehäuses 1 liegende Teil des Messersatzes
4 wird durch eine um einen Gelenk/apfen 24 parallel zu den Zahnreihen 7 und 8 der Messer 5 und 6
gelenkig mil der Gchäuschälfie 2 verbundene Klappe Il abgedeckt. Diese Klappe Il bestehl aus Kunststoff
und ist mit einem Stift 12 verschen, mit dem das Teil 10 auf der Klappe 11 befestigt ist. und zwar derart, daß der
Stift 12 mittels eine: Wärmebearbeitung verformt isi. In
geschlossener Lage der Klappe 11 drücken die Federn 9
einerseits gegen die Klappe It selbst und andererseits
gegen das bewegliche Messer 6. In diesem Zustand isi
die Klappe 11 mit Hilfe der durch Federn 13 (Fig. 3) belasteten Vcrriegelungsmitlel verriegelt, die aus den
Nocken 14 und den damit in geschlossenem Zustand der Klappe 11 zusammenarbeitenden Rändern 15 der Gehäusehälfte
3 bestehen.
Das Maß, um das die Blattfedern 9 zum Erreichen der federnden Belastung der Messer 5 und 6 eingedrückt
werden, ist geringer als das, um das das gegen die Klappe 11 drückende Teil 10 beim öffnen der Klappe 11
abgehoben wird. Diese letztgenannte Maßnahme gewährt, daß in geöffneter Lage der Klappe 11 der Messersatz
4 auch tatsächlich zugänglich ist und nicht länger durch die Federn 9 belastet wild.
Das bewegliche Messer 6 isi auf an sich bekannte Weise gegenüber dem ortsfesten Messer 5 mil I IiIIe der
miteinander zusammenarbeitenden Nocken 16 und Schlitze 17 verschiebbar gelagert und isi bei geöffneter
Klappe 11 leicht entfernbar. Das ortsfeste Messer 5 ist
mit Hilfe der Ausnehmungen 18 gegenüber den Nocken 16 zentriert (F i g. 2). Mit seiner Vorderseite liegt dieses
Messer 5 ;<uf einem Rand 19 der Gehäusehälfte 3 und
r, mil seiner Rückseite auf einer in der Gehäusehälfte 3
gebildeten Auflage 20. Das bewegliche Messer 6 kann mittels eines Antriebshebels 2i, der mit einem geschlitzten
und abgerundeten Ende 22 versehen ist, das in die Aussparung 23 des beweglichen Messers 6 ragt, hin- und
κι hergehend angetrieben werden.
Die Klappe 11 (Fig. 3) ist an dem gelenkigen Ende
mit einem ein Ganzes damit bildenden Gelenkzapfens 24 versehen. Mit seinen Enden 25 ragt dieser Gelenkzapfen
24 auf beiden Seiten der Klappe 11 in Kammern
26, in denen die Federn 13 angeordnet sind und die mit Hiife von Deckeln 27 abgeschlossen werden. Die Deckel
27 werden mit Hilfe von in Wärme verformten Vorsprüngen 28 gesichert. Der Gelenkzapfen 24 hat einen
im wesentlichen quadratischen Querschnitt, so daß sich
_>[) die Klappe Jl in der in Fig. 3 dargesieJJien Lage in
einem stabilen Zustand befindet. Zum Schließen der Klappe 11 muß nur auf diese selbst gedrückt werden, so
daß bei fast geschlossener Klappe 11 die schrägen Kanlen
29 der Nocken 14 längs der Ränder 15 gleiten, bis
2r> der Nocken 14 jenseits des Randes 15 gelangt ist, wonach
durch die beiden Federn 13 die Klappe 11 etwas nach hinten gezogen wird und diese federnd verriegelt
ist. Bei geöffneter Klappe 11 sind die beiden Messer 5,6
des Messersatzcs 4 mit der Hand auf einfache Weise zu
jo entfernen, so daß der Raum zwischen den beiden Messern
5,6 sowie der umgebende Rauir. in der Haarschneidemaschine
leicht gereinigt werden können.
Die Haarschneidemaschine nach den Fig.4 und 5
weist ein Gehäuse 30 auf, das ebenfalls eine Langsab-
Γ) messung hat, die wesentlich größer ist als seine Querabmessung,
und das aus zwei Gehäuseliälften 31 und 32 besteht. Auch in diesen Figuren ist der elektrische Antriebsmotor
nicht dargestellt und auch weiter für die Erfindung nicht von Bedeutung. Der Messersatz 4 ist
mit dem Bc/ugszcichcn 33 angegeben und umfaßt ein ortsfestes Messer 34 und ein bewegliches Messer 35; sie
sind mit Zahnreihen 36 und 37 versehen, die in der Nähe
des Endes des Gehäuses 30 aus diesem herausragen. Die Messer 34, 35 werden durch zwei Federn 38 federnd
i gegeneinander gedrückt.
Der innerhalb des Gehäuses 30 liegende Teil des Mcssersalzcs 33 wird durch eine Klappe 19 abgedeckt, die
mit dem Gehäuse 30 gelenkig verbunden und um eine Mittellinie parallel zu den Zahnreihen 36,37 drehbar ist.
to Die Federn 38 sind mit der Klappe 39 verbunden und
drücken in geschlossenem Zustand der Klappe 39 einerseits gegen das bewegliche Messer 35 und andererseits
gegen die Klappe 39 selbst. In Fig. 5 ist deutlichkeitshalber
eine Situation dargestellt, in der die Klappe 39
ν-, geöffnet ist und die Federn 38 nicht länger mit der Klappe
39 verbunden sind. Die F i g. 5 entspricht aus diesem CJrunde nicht völlig der Realität, was untenstehend noch
näher erläutert wird. Zur Verriegelung der Klappe 39 ist in der Nähe der Zahnreihen 36, 37 ein Federbügel 40
W) vorgesehen, dessen beide Enden 41 mit der Klappe 39
zusammenarbeiten können. Die Klappe 39 ist dazu mit Nocken 42 und mit Schlitzen 43 versehen. Die Federn 38
werden zum Erzielen der federnden Belastung der Messer 34, 35 um ein Maß eingedrückt, das geringer ist als
hr) das, um das der gegen die Klappe 39 drückende Teil
beim öffnen verschoben wird.
Die (jehäuschälfte 32 isi mit ein Ganzes damit bildenden
Fiihrungsnocken 44 verschen, die mit Schlitzen 45
des beweglichen Messers 35 zusammenarbeiten. Die Zusammenarbeit mit dem ortsfesten Messer 34 erfolgt
bei der Haarschneidemaschine nach den Fig.4 und 5
auf dieselbe Art und Weise, wie dies bereits obenstehend bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 r>
beschrieben wurde.
Die Federn 38 sind schraubenförmig gewickelt, aus Stahldraht hergestellt und um eine sich parallel zu den
Zahnreihen 36 und 37 erstreckende, mit dem Gehäuse 30 fest verbundene Achse 46 angeordneten Federn mit
verlängerten und sich gerade erstreckenden Enden 47 und 48. Die beiden Enden 47 drücken in geschlossenem
Zustand der Klappe 39 gegen das antreibbare Messer 35 und die Enden 48 gegen die Klappe 39.
Die Enden 47 drücken nicht unmittelbar gegen das Haarschneidemesser 35, sondern gegen ein auf der Achse
46 hin und her beweglich und zugleich um dieselbe gelenkig gelagertes Antriebselement 49. Dieses enthält
an der dem beweglichen Messer 35 zugewandten Seile einen Antriebsnocken 50, der mit einer entsprechenden
Aussparung 51 zusammenarbeitet (siehe dazu insbesondere Fig. 5 und 7). Die Federn 38 sind zwischen der
Klappe 39 und dem Antriebselement 49 angeordnet, und die Enden 47 und 48 stützen sich in geschlossenem
Zustand auf dem Antriebselement 49 bzw. der Kiappe 39 ab. Seinerseits drückt in geschlossenem Zustand der
Klappe 39 das Antriebselement 49 gegen das bewegliche Messer 35. Weiter ist das Antriebselement 49, wenigstens
in geschlossenem Zustand der Klappe 39, mit dem im Gehäuse 30 der Haarschneidemaschine angeordneten
Antriebsmotor gekuppelt. Auf welche Art und Weise diese Kupplung erfolgt, ist in den Figuren, da
ebenfalls nicht von wesentlicher Bedeutung für die Erfindung, nicht dargestellt.
Die Klappe 39 und das Antriebselement 49 sind zu- js
einander um einen Winkel «drehbar, der kleiner ist als der Winkel ß, um den die Klappe 39 gegenüber ihrem
geschlossenen Zustand klappbar ist, und zwar dadurch, daß die Klappe 39 und das Antriebselement 49 mit entsprechenden
Anschlagmitteln 52 und 53 versehen sind, die eine weitere gegenseitige Verdrehung verhindern.
In den Fig.5, 6 und 7 ist eine Ausführungsform der
Erfindung dargestellt, wobei die Klappe 39 ebenfalls, ebenso wie das Antriebselcment 49, auf der Achse 46
gelagert ist. Die Achse 46 ist an den beiden F.ndcn in Stützen 54 angeordnet, die mit dem Gehäuse 30 verbunden
sind. Aus Konstruktionsgründen kann es jedoch vorteilhaft sein, die Klappe 39 nicht auf der Achse 46 zu
befestigen, sondern mit Hilfe seillich angeordneter Lagerzapfen
gegenüber dem Gehäuseteil 31 selbständig gelenkig zu machen.
In der in Fig. 7 dargestellten Situation, in der die
Klappe 39 sich in dem maximal verdrehten Zustand befindet, werden die Klappe 39 und das Antricbsclenicnt
49 durch die beiden Enden 47 und 48 der Federn 38 in einander entgegengesetzten Richtungen belastet, wodurch
die Anschläge 52 und 53 federnd gegeneinander gedrückt werden.
In Fig. 5 hätte eigentlich diese Situation dargestellt
werden müssen, es wurde jedoch, wie schon obenste- m>
hend erläutert, in Fig.4 von dieser Situation abgewichen,
und zwar aus Gründen der Deutlichkeit der Zeichnung. In dem maximal verdrehten Zustand der Klappe
39 sind die beiden Messer 34 und 35 auf einfache Weise aus dem Apparat entfernbar. Sie können auch auf einfa- b5
ehe Weise dadurch, daß der Apparat umgekehrt gehalten
wird, über der geöffneten Hand aus dem Apparat geschüttelt werden. Auch kann der Apparat auf diese
Weise sehr einfach gereinigt werden. Die beiden Bügel 55, die sich auf beiden Seiten des Messersatzes 33 befinden,
sind dabei keine Hemmung. Diese Bügel 55 sind mit Hilfe des an der entgegengesetzten Seite des Gehäuses
30 angeordneten Sehiebeknopfcs 56, der mit dem Schiebekörper 57 verbunden ist, parallel zu den Zahnreihen
36, 37 verschiebbar und bilden eine einstellbare Abschirmung des Messersatzes 33. Die Klappe 39 wird erst
bei möglichst weit ausgeschobenen Bügeln 55 geöffnet. Beim Erreichen dieser äußersten Stellung drückt der
Schiebekörper 57 gegen die beiden Enden 41 des Federbügcls 40, wodurch diese Enden 41 aus den Schlitzen 43
gedrückt werden und die Klappe 39 unter dem Einfluß des durch die Enden 48 der Feder 38 darauf ausgeübten
Druckes sich öffnet. Die Klappe dreht nun um einen Winkel λ. wobei die Anschläge 52 und 53 einander berühren,
wonach die Klappe 39 weiter von Hand geöffnet werden kann. Da die Bügel 55 sich in völlig ausgeschobencr
Lage befinden, bilden diese keine weitere Hemmung zum Entfernen bzw. zum Fallenlassen der beiden
Messer 34, 35. Der Schiebekörper 57 wird durch die Enden 41 federnd zurückgedrückt, so daß. nachdem die
beiden Messer 34,35 gereinigt und gegebenenfalls geölt worden sind und auch der Raum im Gehäuse 30 gereinigt
worden ist. die Klappe 39 wieder von Hand geschlossen werden kann, wonach erst das Antriebselement
49 das antreibbare Messer 35 berührt, danach die Klappe 39 über einen Winkel /^entgegen dem Druck der
Feder 38 weiter von Hand geschlossen werden kann und zum Schluß die Nocken 42 die Enden 41 leicht
verbiegen, bis diese unter eigener Federwirkung in den Schlitzen 39 einrasten. Die Klappe 39 ist nun wieder
geschlossen und gesichert. Sollte der Antriebsnocken 50 nicht genau gegenüber der Aussparung 51 liegen, so
wird beim nachherigen Einschalten des Apparates bei der ersten hin- und hergehenden Bewegung des Antriebselemente
49 der Nocken 50 unter Federkraft in der Aussparung 51 einrasten und danach das Messer 35
mitnehmen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Schneidkopf für eine elektrische Haarschneidmaschine
mit einem Haarschncidmcssersatz, der ein
feststehendes und ein mit diesem zusammenarbeitendes, vom Motor her hin- und hergehend antreibbares
Messer aufweist, welche Messer mil je einer Zahnreihe versehen und zusammen in der Nähe eines
Endes des Gehäuses mit den Zahnreihen aus dem Gehäuse herausragend angeordnet sind, und
mit einer unter Federdruck stehenden, schwenkbaren Klappe zum federnden Aneinandcrdrücken der
beiden Messer, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federn (9; 38) zwischen der Klappe (II; 39) und dem Haarschneidmessersatz (4) angeordnet sind
und in geschlossenem ZustanJ der Klappe einerseits gegen diese und andererseits gegen das antrcibbare
Messer(6;35) drücken, bei geöffneter Klappe hingegen nur an dieser anliegen und daß zur Verriegelung
der Klappe federbelastete Verriegelungsmittcl (14, 15;41,42) vorgesehen sind.
2. Schneidkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von schraubenförmig
gewickelten Federn (38) mit sich gerade erstreckenden verlängerten Enden (47, 48) das eine Ende (47)
der Feder im geschlossenen Zustand der Klappe (39) das antreibbare Messer (35) und das andere Ende
(48) die Klappe federnd belastet und im geöffneten Zustand der Klappe der Winkel zwischen den beiden
Enden (47,48) geringer ist als der Winkel, um den die Klappe schwenkbar ist.
3. Schneidkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der mit dem Gehäuse fest verbundenen
Achse (46) der Klappe (39) ein zumindest im geschlossenen Zustand der Klappe mit dem Antriebsmotor
gekuppeltes Antriebselcment (49) angeordnet ist, welches Antriebsclcment (49) mit dem
antreibbaren Messer (35) im geschlossenen Zustand der Klappe mittels eines Antriebsncckcns (50) auf
einem dieser beiden Teile, der in eine entsprechende öffnung (51) im anderen der beiden Teile eingreift,
gekuppelt ist, und daß die Federn (38) zwischen der Klappe (39) und dem Antricbselemcnt (49) angeordnet
sind, wobei im geschlossenen Zustand der Klappe sich das eine Ende (47) der Federn (38) an dem
Antriebselement abstützt und dieses an das Messer (35) drückt.
4. Schneidkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (39) und das Antriebsclcment
(49) mit Anschlägen (52, 53) versehen sind, die ein Verschwenken der Klappe und des Aniriebselcmenies
gegeneinander auf einen Winkel (λ) begrenzen, der kleiner ist als der Winkel, um den die Klappe
schwenkbar ist.
5. Schneidkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (39) und das Antriebsclenient
(49) auch bei maximaler gegenseitiger Verschwenkung bis zu don Anschlägen (52,53) durch die
Federn (38) in entgegengesetztem Sinn belastet sind.
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1975
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