DE2509262C3 - Verfahren zum Herstellen eines 5-Alkyliden-2-norbornens durch Isomerisieren eines 5-Alkenyl-2-norbornens - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines 5-Alkyliden-2-norbornens durch Isomerisieren eines 5-Alkenyl-2-norbornensInfo
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- C07C5/25—Migration of carbon-to-carbon double bonds
- C07C5/2506—Catalytic processes
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß der obcnstchendcn Anspruchsfassung.
5-Alkyliden-2-norbornene werden bekanntlich als Ausgangsmaterial für die sogenannten »EPDM-Kautschuke«
verwendet, bei denen es sich um ein Copolymer aus Äthylen und Propylen und einem nicht-konjugierten
Diolefin handelt.
Des weiteren ist es bekannt, daß 5-Alkyliden-2-norbornene durch Isomerisieren von 5-Alkenyl-2-norbornenen
hergestellt werden können. Zur Durchführung dieser Isomerisierung stehen verschiedene bekannte
Verfahren zur Verfugung, z. B. eines, bei dem als Katalysator ein auf einem Träger niedergeschlagenes
Alkalimetall verwendet wird (US-PS 33 47 944; DE-PS 93 660).
Des weiteren ist ein Verfahren bekannt, welches in einem geeigneten polaren Lösungsmittel, beispielsweise
Dimethylsulfoxid durchgeführt wird und bei dem als Katalysator eine starke Alkalibase, beispielsweise
Kaliumhydroxid eingesetzt wird (US-PS 33 47 944: DKPS 15 93 660).
Weilerhin ist ein Verfahren bekannt, bei dem als
Katalysator eine Mischung einer Natrium-Kalium-Le-
In dieser Formel bedeuten R1, R2, Rs und R4
Wasserstoff oder Alkylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise die Methylgruppe, Äthylgruppe,
Propylgruppe u. ä. Beispiele für derartige Verbindungen sind 5-Vinyl-2-norbornen, 5-lsopropenyl-2-norbornen,
5-Butenyl-2-norbornen und 5-Vinyl-6-methyl-2-norbornen.
Die organischen Alkalimetallverbindungen, die im
Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet werden, können durch die allgemeine Formel R —M
wiedergegeben werden, in der M ein Metall der Gruppe Lithium, Natrium und Kalium und R ein Radikal mit 1
bis 20 Kohlenstoffatomen bedeutet. Als Beispiel für das Radikal werden genannt eine Alkylgruppe, wie beispielsweise
die Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Butyl- und
Pentylgruppe; eine Alkenylgruppe, wie beispielsweise
die Allyl- oder Methallylgruppe; eine Cycloalkylgruppe
wie beispielsweise die Cyclohexylgruppe oder eine Aryl- oder Aralkylgruppe wie beispielsweise die Phenyl-
oder Benzylgruppe. Weiterhin können die Komplexe des Naphthalins, Anthracens und anderer polycyclischer
aromatischer Verbindungen mit Lithium, Natrium und Kalium ebenso wie die genannten organischen Alkalimetallverbindungen
eingesetzt werden. Die erwähnten organischen Alkalimetallverbindungen können einzeln
oder in Mischungen von zwei oder mehreren benutzt werden.
Die Verfahren zur Herstellung der erwähnten organischen Alkaliverbindungen sind bekannt und auch
nicht auf eine spezielle Methode beschränkt; allerdings hat sich gezeigt, daß die Reaktion zwischen Kohlenwasserstoffiralogeniden
und Alkalimetallen in Kohlenwasserstoff-Lösungsmitteln sowie die Reaktion zwischen
polycyclischen aromatischen Verbindungen von Alkalimetallen
in polaren Lösungsmitteln im allgemeinen angewandt werden können.
Die organischen Alkalimetallverbindungen können entweder getrennt von der Isomerisation oder auch in
der Reaktionsmischung, die zur Durchführung der Isomerisation 5-Alkenyl-2-norbornen enthält, bereitet
werden. Dabei stören Alkalimctallsalze wie beispielsweise Lilhiumchlorid, Liihiumbromid, Natriumchlorid,
Natriumbromid, Kaliumchlorid und Kaliumbromid, die als Nebenprodukte bei der Herstellung der organischen
Alkalimetallverbindungen entstehen sowie auch ein Übermaß von Alkalimetall wie beispielsweise Lithium.
Natrium und Kalium nicht. Es hat sich gezeigt, daß die Kombination der organischen Alkalimetallverbindungen
mit Wasser als wirksamer Katalysator bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
brauchbar ist und weder die Kombination von Alkalimelallsalzen mit Wasser noch die Kombination
von Alkalimetallen mit Wasser irgendeine katalytische Aktivität hat.
Es ist bekannt, daß beim Zusatz von Wasser zu organischen Alkalimetallverbindungen diese Verbindungen
hydrolysiert werden, so daß ein derartiger Wasserzusalz bei zahlreichen organischen Reaktionen
zur Dcsaktivierung des Katalysators führt. Es wurde festgestellt, daß, wenn die erfindungsgemäßc begrenzte
Wassermenge zu den organischen Alkalimetallverbindungen hinzugefügt wird, die katalytische Aktivität der
Verbindung im Hinblick auf die Isomerisation nicht verloren geht, sondern im Gegenteil stark gesteigert
wird. Diese Beobachtung liegt dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahren zugrunde.
Das zur Aktivierung der organischen Alkalimetallverbindungen verwendete Wasser kann reines Wasser,
beispielsweise deionisiertes Wasser sein, aber auch Stadtwasser oder Seewasser mit organischen oder
anorganischen Verunreinigungen. Die Wassermenge, die zur organischen Alkalimetallverbindung hinzugefügt
werden muß, beträgt 0,1 bis 0,8 Mol Wasser je Mol metallorganischer Verbindung. Zur Herstellung des
Katalysators wird die organische Alkalimetallverbin- ι dung zweckmäßigerweise in einem Lösungsmittel
gelöst oder suspendiert, beispielsweise durch Rühren, und das Wasser wird dann ebenfalls unter feiner
Verteilung hinzugefügt. Auch das hinzuzufügende Wasser kann vorher in einem geeigneten Lösungsmittel ι
dispergiert oder gelöst werden, oder es kann auch als Dampf hinzugefügt werden.
Die Lösungsmittel die für die Dispergierung oder
Auflösung der organischen Alkalimetallverbindung bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Verbund-Kataiysators
verwendet werden, müssen solche sein, welche den Katalysator nicht durch Reaktion der organischen
Alkaliverbindung deaktivieren. Als solche Lösungsmittel werden z. B. aliphatische Kohlenwasserstoffe, aromatische
Kohlenwasserstoffe sowie das zu isomerisierende 5-Alkenyl-2-norbornen selbst bevorzugt.
Als Lösungsmittel oder Verdünnungsmittel für den Zusatz des Wassers werden solche verwendet, die mit
Wasser mischbar sind und die die organische Alkalimetallverbindung weder zersetzen noch deaktivieren. Als
Beispiele werden genannt Äther mit 2 bis 20 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise Diäthyläther,
Tetrahydrofuran, Äthylenglycoldimethyläther und Tetrahydropyran, sowie ferner tertiäre Amine mit 3 bis 20
Kohlenstoffatomen, v/ie beispielsweise Triethylamin,
Ν,Ν,Ν',Ν'-Tetramethyläthylendiamin, N,N'-Dimethylpiperazin,
Triethylendiamin und N-Methylmorphin. Des weiteren kann das Wasser als Dispersion in solchen
Lösungsmitteln eingesetzt werden, die Wasser nicht in wesentliche!. Mengen lösen und die gegenüber organischen
Alkalimetallverbindungen inaktiv sind. Als derartige Lösungsmittel werden beispielsweise aliphaiische
und aromatische Kohlenwasserstoffe genannt. Unter diesen sind allerdings tertiäre Amine zu bevorzugen.
Die Reaktion zwischen der organischen Alkalimetallverbindu.ig
und Wasser wird im Temperaturbereich von 0 bis 2000C, vorzugsweise von 0 bis 1500C ausgeführt.
Wenn die Reaktionstemperatur zu gering ist, gefriert das Wasser und ist so an der Reaktion gehindert, was
zur Folge hat, daß die Reaktionsgeschwindigkeit sehr gering wird, so daß der Umsatz zur Herstellung des
Katalysators nicht vollständig abläuft. Wenn auf der anderen Seite die Temperatur zu hoch ist, wird die
organische Alkalimetallverbindung zersetzt und der Dampfdruck des Reaktionssystems steigt zu stark an,
was ebenfalls unerwünscht ist.
Die Menge des für die Isomerisierung von 5-Alkenyl-2-norbornen
eingesetzten Katalysators im erfindungsgemäßen Verfahren ist nicht speziell begrenzt. Allerdings
sollte sie in der Größenordnung von 0,1 Millimol bis 100 Millimol, vorzugsweise von 0,5 Millimol bis 50
Millimol der organischen Alkalimetallverbindung auf ein Mol 5-Alkenyl-2-norbornen liegen.
Die Isomerisierung des 5-Alkenyl-2-norbornens mit Hilfe des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Katalysators
kann ohne Lösungsmittel erfolgen. Allerdings können inerte Lösungsmittel, also solche, die die
Reaktion nicht stören, wie beispielsweise aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe vorhanden sein.
Die Isomerisationstemperatur liegt beim erfindungsgemäßen Verfahren im Bereich von 0°C bis 200° C,
vorzugsweise von 25° C bis 150° C.
Die Reaktion nach dem erfindungsgemäßen Verfahren kann unter normalem Druck oder auch unter
erhöhtem Druck im Chargen-, im halbkontinuierlichen oder auch im kontinuierlichen Verfahren durchgeführt
werden. Desgleichen kann beim erfindungsgemäßen Verfahren das nicht umgesetzte 5-Alkenyl-2-norbornen
vom gebildeten S-Alkyliden-Z-norbornen durch Fraktionierung
abgetrennt werden und das zurückerhaltene Produkt kann bei der folgenden Isomerisierung erneut
ingesetzt werden.
/ur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden im folgenden einige Ausführungsbeispiele
aufgeführt, welche jedoch keinerlei beschränkenden Charakter aufweisen.
Beispiele 1 bis 4 sowie Vergleichsbeispiel 1
6 kg 5-Vinyl-2-norbornen wurden in einem mit Stickstoffgas gefüllten 10-1-Autoklav aus rostfreiem
Stahl eingefüllt und 200 g einer Natriummetalldispersion (Natriumgehalt: 35 g, Disperionsmedium: 5-Äthyliden-2-norbornen)
hinzugefügt Danach wurden 65 g n-Butylchlorid zugesetzt und 30 Minuten lang gerührt,
wobei der Autoklaveninhalt sorgfältig auf einer Temperatur unter 203C gehalten wurde. Danach
wurden in jedem Beispiel die so hergestellte Dispersion von Butylnatrium (BuNa in Tab. 1) in 5-Vinyl-2-norbornen
in einen ?-l-Autoklav aus rostfreiem Stahl umgefüllt.
10 der vorher gut getrocknet und mit Stickstoffgas ausgespült war. Bei gutem Rühren und Kühlen
unterhalb 200C mit Eiswasser wurde die in der Tabelle aufgeführte Menge von demineraiisiertem Wasser
hinzugefügt und die Mischung 30 Minuten zur Reaktion sich selbst überlassen. Die Reaktionsmischung wurde
dann für 3 Stunden auf 500C erwärmt und anschließend
der Katalysator mit einer großen Wassermenge deaktiviert. Die organische Schicht eines jeden Ansatzes
wurde durch Gaschromatografie analysiert und die Resultate in die nachfolgende Tabelle 1 eingesetzt.
Beispiel 5 und Vergleichsbeispiel 2
Bei diesen Beispielen wurden 200 g 5-Vinyl-2-norbor- :<i
nen und 30 g einer Dispersion von 16 g Phenylnatrium in
Toluol in einen 500 ml fassenden Autoklav aus rostfreiem Stahl eingefüllt. 19 g wasserfreies Ν,Ν,Ν',Ν'-Tetramethyläthylendiamin
wurden für das Vergleichsbeispiel 2 zugefügt und 19 g Ν,Ν,Ν',Ν'-Tetramethyl- r,
äthylendiamin, welches 1,4 g Wasser enthielt wurde für Beispiel 5 hinzugesetzt. Der Autoklaveninhalt wurde
alsdann eine Stunde auf 500C zur Durchführung der
Reaktion erwärmt. Nach der Reaktion wurde der Katalysator jeweils deaktiviert und die organische
Schicht wurde ebenfalls unter Verwendung eines Gaschromatografen analysiert. Die Analysenresultate
sind in Tafel 2 wiedergegeben.
Beispiel 6 und Vergleichsbeispiel 3
In diesen Beispielen wurden 120 g 5-Isopropenyl-2-norbornen
und 40 ml einer Isooktandispersion, welche 2 g Phenylnatrium enthielt in einen 500 ml fassenden
Autoklav aus rostfreiem Stahl eingefüllt. In Beispiel 6 wurden 10 ml einer Isooktandispersion welche 0,18 g
Wasser (Isooktan löst lediglich 0,055% Wasser bei 2O0C) enthielt, hinzugefügt. Die Mischung wurde
unverzüglich auf 1600C erwärmt und zur Reaktion 3 Stunden auf dieser Temperatur belassen. Nach Beendigung
der Reaktion wurde der Autoklaveninhalt abgekühlt und der Katalysator deaktiviert. Die Produkte
wurden durch Gaschromatografie analysiert und die Resultate in die nachfolgende Tafel 3 eingetragen.
Tafel 1
Beispiel Nr. Menge demineralisiertes Wasser
H2O
ml
BuNa
-(Mol-Verhältnis)
5-Vinyl-norbornen-2 5-Äthyliden-norbornen-2 Anderes
| Beispiel 1 | 0,18 | 0,1 |
| Beispiel 2 | 0,45 | 0,25 |
| Beispiel 3 | 0,90 | 0,50 |
| Beispiel 4 | 1,35 | 0,75 |
| Vergleichs | 0 | 0 |
| beispiel 1 |
78,1 45,3 37,8 13,5 86,2 21,9
54,7
62,2
86,5
13,8
54,7
62,2
86,5
13,8
0
0
0
0
0
0
0
0
0
Tafel 2
Tetrarr^
diamin
diamin
(g)
Wasser 5-Vinyl-norbornen-2
5-Athyliden-norbornen-2 Andere
Vergleichsbeisoiel 2
19
19
19
1,4
0
0
48,6 69,3 51,4
30,6
30,6
0
0,1
0,1
Tafel 3
Menge Wasser H2O
(g)
PhNa
(Molverhältnis)
5-lsopropenylnorbornen-2
5-Isopropylidennorbornen-2
Methyltet hydroindi
Vergleichsbeispiel 3
Il I Il
0,18 0
0,5 0
26,7 64,3
73,3 30,5
Spuren 5,2
Claims (5)
1. Verfahren zum Herstellen eines 5-Alkyliden-2-norbornens
durch Isomerisieren eines 5-Alkenyl-2-norbornens mittels eines aus alkalimetallorganischen
Verbindungen hergestellten Katalysators, dadurch gekennzeichnet, daß bei 0—2000C in Gegenwart eines Verbundkatalysators
isomerisiert wird, der durch Reaktion von 0,1 bis 0,8 Mol Wasser mit 1 Mol einer metallorganischen
Lithium- und/oder Natrium- und/oder Kalium-Verbindung erhalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das 5-Alkenyl-2-norbornen ein Glied
der Gruppe 5-Vinyl-2-norbornen, 5-lsopropenyl-2-norbomen, 5-Butenyl-2-norbornen· und 5-Vinyl-6-methyl-2-norbornen
ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die alkalimetailorganische
Verbindung durch die allgemeine Formel R —M ausgedrückt wird, worin M ein Metall der Gruppe
Lithium, Natrium und Kalium und R eine Aikylgruppe, Alkenylgruppe, Cycloalkylgruppe, Arylgruppe
oder Aralkylgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die alkalimetallorganischen
Verbindungen Komplexe von polycyclischen aromatischen Verbindungen mit Alkalimetallen sind.
5. Verfahren nach Anspruch 1—4, dadurch gekennzeichnet, daß die Isomerisation in Gegenwart
wenigstens einer Verbindung aus der Gruppe der Äther, tertiären Amine, aliphatischen oder aromatischen
Kohlenwasserstoffe ausgeführt wird, welche zur Herstellung des erwähnten Verbundkaialysators
angewandt werden.
gierung und Hexameihylphosphortriamid verwendet
W;rd(FR-PS 15 29 455; DE-PS 15 93 660).
Bei einem weiteren Verfahren wird als Katalysator eine Mischung von Alkalimetallamid, beispielsweise
Natriumamid mit einem stickstoffhaltigen Lösungsmittel wie beispielsweise Äthylendiamin eingesetzt (FR-PS
15 34 366). Schließlich ist noch ein Verfahren bekannt, bei dem organische Alkalimetall-Katalysatoren eingesetzt
werden (FR-PS 15 25 727; DE-OS 15 68 533).
Bei sämtlichen vorgenannten Verfahren bestehen jedoch Nachteile, die beispielsweise in der schwierigen
Herstellung des Katalysators liegen oder darin, daß die vorgeschlagenen Katalysatoren nur geringe Aktivität
aufweisen. Außerdem sind schwierige Reaktionsbedingungen, wie hohe Reaktionstemperaturen oder große
Mengen teurer Lösungsmittel erforderlich, welche Lösungsmittel schließlich nur schwierig vom Reaktionsprodukt zu trennen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen eines 5-Alkyliden-2-norbornen
durch Isomerisieren eines 5-Alkenyl-2-norbornens vorzuschlagen, das mit Hilfe eines wirksamen und
billigen Katalysators durchführbar ist und das bei seiner Durchführung keine aufwendigen Lösungsmittel bcnötigt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird von einem Verfahren zum Herstellen eines 5-Alkyliden-2-norborncns
durch Isomerisieren eines 5-Alkenyl-2-norborncns mittels eines aus alkalimetallorganischen Verbindungen
hergestellten Katalysators ausgegangen. Ein solches Verfahren ist beispielsweise in der DE-OS 15 68538
beschrieben. Das Verfahren ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß bei 0—200°C in Gegenwart
eines Verbundkatalysators isomerisiert wird, der durch Reaktion von 0,1 —0,8 Mol Wasser mit einem iviol einer
metallorganischen Lithium- und/oder Natrium- und/ oder Kalium-Verbindung erhalten wird. Weitere Ausgestaltungen
und bevorzugte Ausführungsformen des Verfahrens sind in den Untcransprüchcn angegeben.
Das als Alisgangsprodukt für die Durchführung der Isomerisierung verwendete 5-Alkenyl-2-norbornen hat
folgende allgemeine Formel:
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| JP2479374A JPS5710848B2 (de) | 1974-03-05 | 1974-03-05 |
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| DE2509262A1 DE2509262A1 (de) | 1975-09-11 |
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| JPS643132A (en) * | 1987-06-23 | 1989-01-06 | Japan Synthetic Rubber Co Ltd | Production of 5-alkylydene norbornene |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |