DE250910C - - Google Patents

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DE250910C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C20/00Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like
    • A47C20/02Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like of detachable type
    • A47C20/027Back supports, e.g. for sitting in bed
    • A47C20/028Back supports, e.g. for sitting in bed with a table attached thereto

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3Oe. GRUPPE
CARL HEINRICH LUHR in WINSEN a. Luhe. krankenbettstütze.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Dezember 1911 ab.
Die gebräuchlichen Krankenbettstützen besitzen meistens in der Seitenansicht gesehen die Form eines Dreiecks, dessen Schenkel aus der Rückenstützfläche und dem die letztere stützenden Stab gebildet sind, während die Basis aus einem Brett oder Rahmen besteht, welcher die Enden der beiden Schenkel erreicht und verbindet.
Die Basis dieses Dreiecks ist nun für gewohnlich an dem untersten Ende der Rückenstützfläche beweglich befestigt und liegt mit ihrer ganzen Länge auf der Bettmatratze oder sonstiger Unterlage auf.
Hierdurch ist es dem Kranken unmöglich, die Stütze selbst in eine andere Höhenlage zu bringen. Zum Verstellen der Stütze ist vielmehr eine, zweite Person stets erforderlich.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung
ermöglicht nun, daß der Kranke durch den Schub seines Körpers gegen den unteren Teil der Rückenstützfläche die letztere selbst in eine höhere Lage einstellen kann und die Stütze in der vom Kranken gegebenen Stellung arretiert wird.
Dieser Vorteil des Erfindungsgegenstandes wird dadurch erreicht, daß die Basis des aus der Rückenstützfläche, dem die letztere stützenden Stab und dem beide verbindenden Rahmen gebildeten Dreiecks in der Mitte der Rücken-Stützfläche derart hoch an dem Rahmen für die letztere angelenkt ist, daß der obere Teil durch einen nach hinten auf den unteren Teil ausgeübten Schub des Krankenkörpers nach vorn schwingen und der Rahmen sich auf diese Weise steiler stellen und mittels des nachgleitenden Stützstabes selbsttätig arretiert werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. ι und 2 im Vertikallängsschnitt in zwei verschiedenen Stellungen und in Fig. 3 im Grundriß nach Fig. 2 dargestellt.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, ist die Rückenstützfläche der Bettstütze, aus zwei Schienen a, b gebildet, welche durch eine Leiste c sowie durch Gurte d o. dgl. miteinander verbunden sind.
Ungefähr in der Mitte der Schienen a b der Rückenstützfläche sind zwei durch Leisten e, f zusammengehaltene Längsstäbe g, h beweglich befestigt. Zwischen den Leisten e, f ist eine mit Einkerbungen i versehene Schiene k angeordnet. In die Einkerbungen i der Schiene k greift ein an den Schienen a, b mittels einer Traverse m angelenkter Stab.
In Fig. ι ist die Bettstütze in der niedrigsten Lage gezeichnet. Der Stab η ruht daher in der unteren der Einkerbungen i.
Wünscht nun der die Bettstütze benutzende Kranke eine höhere Stellung der letzteren, so ist es nur erforderlich, daß sich der Kranke aufrichtet und mit seinem Körper gegen den unteren Teil der aus den Schienen a, b gebildeten Rückenstützfläche in Richtung des in Fig. ι gezeichneten Pfeiles schiebt.
Hierdurch gleitet der Stab η auf der Schiene k entlang und stellt sich in eine der oberen Einkerbungen i ein (Fig. 2).
Um dem die Bettstütze benutzenden Kranken auch einen Tisch zu bieten, sind an den Schienen a, b zwei Stäbe 0, ft drehbar befestigt, welche sich. mit ihrem kurzen Hebelärm ft, I gegen an den Schienen a, b befestigte Anschläge u lagern, so daß die Stäbe 0, ft in der Stellung der Fig. 1 und 2 gehalten
werden. Auf den Stäben o, ft kann ein mit Schienen r, s versehenes Tischbrett t geschoben werden, welches vom Kranken selbst leicht nach Bedarf von oder zu sich bewegt werden kann. Die Stäbe o, p können zweckmäßig schwalbenschwanzförmigen Querschnitt besitzen, welche den Schienen r, s angepaßt sind, um ein Kippen des Tischbrettes t zu vermeiden.
ίο Bei Nichtbenutzung der Bettstütze ist es möglich, dieselbe flach zusammenzulegen, indem die Stäbe g, h sowie der Stab η nach dem unteren Teil der Schienen n, b herumgeschlagen werden und mit denselben in eine Ebene zu liegen kommen, während die Stäbe 0, ft nach Entfernung des Tischbrettes t nach dem oberen Ende der Schienen a, b herumzulegen sind und in dieser Lage sich ebenfalls mit dem letzteren decken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Krankenbettstütze, bei der der Hauptrahmen für die Rückenstützfläche mittels eines nach hinten führenden Basisrahmens und eines auf dem letzteren aufruhenden, am ersteren angelenkten Stützstabes in verschiedenen Neigungen einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Basisrahmen (h, g) derart hoch an dem Hauptrahmen (a, b) angelenkt ist, daß bei einem auf den unteren Teil des Hauptrahmens vom Krankenkörper nach hinten ausgeübten Schub der obere Rahmenteil entsprechend nach vorn schwingt und in der so erreichten steileren Stellung durch das auf der Zahnstange (k) des Basisrahmens nachgleitende Ende des Stützstabes (n) selbsttätig arretiert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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