DE2508706C2 - Schaltungsanordnung zur Codierung von Datenbitfolgen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Codierung von Datenbitfolgen

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DE2508706C2 DE2508706A DE2508706A DE2508706C2 DE 2508706 C2 DE2508706 C2 DE 2508706C2 DE 2508706 A DE2508706 A DE 2508706A DE 2508706 A DE2508706 A DE 2508706A DE 2508706 C2 DE2508706 C2 DE 2508706C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Codierung von Datenbitfolgen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Das US-Patent 36 89 899 und die entsprechende deutsche Patentanmeldung P 22 27 1483 beschreiben eine Codeart mit vorteilhaften Eigenschaften bezüglich Dichte und Lauflänge. Bei den beschriebenen Codes wechselt die Länge der zu codierenden und zu decodierenden Wörter bei verschiedenen Datcnanordmtngcn.
Bei jedem der aufeinanderfolgenden Wörter muß eine Entscheidung bezüglich der Bitzahl pro Wort getroffen werden, sind die Wörter abzugrenzen und sind die zugehörigen Bitzahlen zu codieren bzw. zu decodieren. Es ist wohl einzusehen, daß lauflängenbegrenzte Codes mit variierbaren Wortlängen wirtschaftlicher sind ais Codes mit festen Wortlängen. Bei solchen Codes mit variierbaren Wortlängen ist im allgemeinen eine Wortabgrenzung und saubere Markierung der einzelnen Codewörter erforderlich. Dazu können z. B. spezielle Wortmarkenbils am Beginn jedes einzelnen Wortes in Verbindung mit einem Tabellenauslesen verwendet werden. Dies ist verhältnismäßig langsam und aufwendig. Bei Anwendung der Wortmarkierung kann auch das Erkennen fehlerhafter Bits zur Verschiebung von Markierungsfehlern in nachfolgende Bilgruppen hinein erfolgen. Damit ergeben sich effektive Synchronisierungssch wicrigkci ten.
Es müßte von Vorteil sein, eine !auflängenbegrenzte Codiertecbnik mit variierbaren Wortlängen verwenden zu können, bei der keine Wortbegrenzungsentscheidungen erforderlich sind und die Übersetzung eingegebener Daten auch mit unvollständigen Wörtern durchführbar wäre.
Codes sind normalerweise durch die Spezifizierung eines Vorrates von möglichen Datenbitfolgen (Datenwörtern), einem Vorrat von möglichen Codebitfolgen (Codewörtern) und dem Zusammenha»g zwischen Datenwörtern und Codewörtern deflnierbar. Ev,\ Code hat ein festes Bitzahlverhältnis, wenn bei jedem zueinandergehörigen Paar eines Datenworts und eines Code worts das Datenwort eine Länge von m Bits und das Codewort eine Länge von π Bits aufweist und das Verhältnis von m zu π immer gleich ist Ein Code besitzt dann feste Wortlängen, wenn die Längen aller Codewörter gleich sind.
Mit Codieren wird der Arbeitsgang bezeichnet, in dem ein Datenworl oder eine Folge mehrerer Datenwörtcr in ein Codewort bzw. in eine Folge mehrerer Codewörter umgewandelt werden Decodieren ist der umgekehrte Arbeitsgang, d. h. wenn ein bzw. mehrere Codewörter zu einem bzw. mehreren Datenwörtern rückumgcwandelt werden.
Aus dem IBM TDB. Vol. 5. Nr. 8. Jan. 1963. S. 83. der DK-OS 22 04 766 und der US-PS 29 73 511 sind Verfahren und Schaltungsanordnungen /um Codieren von Datenbitfolgen mit einem Code variierbarer Wortlänge grundsätzlich bekannt Diese Codiereinrichtungen für die Codierung von Datenbitfolgen sind mit Schieberegistern ausgerüstet, die zur Aufnahme der umzusetzenden Datenfolge dienen und die außerdem kombinatorische Schaltungen zur Bildung der Codebits aus der eingegebenen Datenfolge aufweisen sowie Steuerkreise, die die aufeinanderfolgende Codierung der jeweils anstehenden Datenbits einer Datcnbitfolge steuern. Die in diesen Entjjcg^iiha'·1.1"»'?'' ΒΡ7Ρ\σίρτι .Srhaltunsen mit Schiebercgistern und zusätzlichen Addierschaltungen bzw. Verzögerungsschaltungen und sonstigen logischen Steuerschaltungcn sind jedoch technisch sehr aufwendig und fco führen nicht zu dem hier geforderten Ergebnis.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Schaltungsanordnung zur Codierung von Datenbitfolgcn zu schaffen, die mit einem Code variierba/cr Wortlängc und festem Bitzahlvcrhältnis. bei dem keine Wort-
b5 abgrenzung crfordprlich ist arbeitet wobei wenig Schaltungsaufwand bei der Realisierung der Schaltung getrieben werden soll.
Die erfindungsgemäße Lösung ist im Kennzeichen
des Patentanspruchs 1 charakterisiert
Eine weitere Ausgestaltung des Erfindungsgegenstands ist im Patentanspruch 2 gekennzeichnet
Entsprechend der vorliegenden Erfindung werden Gruppen von m Bits in Gruppen von π Bits umgesetzt, wobei m und π Fest gegebene ganze Zahlen sind, deren Verhältnis das Bitzahlverhältnis des Codes ist Die eingegebenen Wörter sind nicht rahmenbegrenzt: die Umsetzung kann auch mit unvollständigen Wörtern ablaufen.
Beim Codiei„-n und Decodieren, bei dem Wortgrenzen nicht durch Oberblicken begrenzter Datenmengen erkennbar sind, müssen Hiifszustandsvariable zur Bestimmung der Wortgrenzen eingeführt werden. Diese Hilfsvariablen können innerhalb eines Schiefc-'-egisters, eines löschbaren Zählers oder irgendeiner _..Jeren Schaltfolgeanordnung verwirklicht werten.
Bei einem gewählten Ausführun^sbeisp! ' ^Jr Codierung wird ein erstes Schieberegister ,nu sirei Bits und ein zweites mit zwei Bits oder ein —iiiprecher.der Zähler verwendet; das zweite Sc? * ^register bzw. der Zähler ändert jeweils seinen Schaltzustand mit dem Voranschreiten der Datenfolge. Die im ersten Schieberegister gespeicherten Bits werden bitweise codiert; die Verarbeitung der Daten ist unabhängig von der variierenden Bitzahl, die ins erste Schieberegister jeweils eingegeben wird.
Die im Codierer gespeicherten Informationen sind einerseits die Werte dreier aktueller Bits aus einer Serie von Eingangsbits und andererseits eine Lageinformation für die Wortgrenzen, wenn die drei gespeicherten Bits nicht zu ein und demselben Wort gehören.
Das gewählte Ausführungsbeispiel eines entsprechenden Decodierers enthält ein Schieberegister für acht Bits und kombinatorische Schaltungen, mil deren Hilfe Daten bitweise aus dem jeweiligen Inhalt des Schieberegisters heraus decodiert werden.
Die Erfindung wird anhand der zugehörigen Zeichnungen näher erläutert Es zeigen
F i g. 1 eine Codetabelle, die den Zusammenhang von Codewörtern und Datenwörtern bei einem lauflängenbegrenzten Code mit variierbarer Worüänge darstellt, wobei die codierten Folgen minimale und maximale Nullfolgen zwischen Einsen aufweisen, nämlich minimal zwei und maximal sieben Nullen,
F i g. 2 das Schema eines Codierers nach der vorliegenden Erfindung,
F i g. 3 das Schaltbild eines solchen C"odierers gemäii F i g. 2 für einen Code nach F i g. 1,
F i g. 4 ein Zeitschaubild für die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Signalen im Codierer,
F i g. 5 eine tabellenartige Darstellung für ein Codierbeispiel für Datenfolgen mittels des Codierers gemäß Fig. 3.
Fig.6 das Schema eines Decodierers zur Decodierung des Ergebnisses des Codierers gemäß F i g. 2,
F i fr 7 diK .Sphahh.M Hpq DprnHiprprt erpmäß ρ ι σ (\
für den Code nach F i g. 1,
F i g. 8 ein Zeitschaubild für die Zusammenhängc zwischen den verschiedenen Signalen im Decodierer und
F i g. 9 eine tabellenartige Darstellung eines Beispiels der Decodierung im Decodierer gemäß Fig. 7 nach der vorliegenden Erfindung.
Fig.] stellt einen lauf längen begrenzten Code mit variierbarer Wortlänge der Art dar, wie sie im genannten US-Patent 36 89 899 auftritt. Bei diesem Code besteht jedes Codewort aus zweimal soviel Bits wie das dazugehörige Daten*ort. Während der Code ein solcher mit variierbarer Wortlänge ist ist doch das Bitzahlverhältnis konstant: zwei Codebits entsprechen immer je einem Datenbit.
Ein diese Codierung ausführender Codierer gemä^ den F i g. 2 und 3 umfaßt ein erstes Schieberegister 15 mit Speicherschaltung 14,16 und 18. ein zweites Schieberegister oder Zähler 21 mit Speicherschaltungen 20 und 22 und kombinatorische Schaltungen 23. die ksine Speicherelemente enthalten.
Entsprechend F i g. 2 und 3 ist die Variable Peme »1«. wenn das in der Speicherschaltung 14 enthaltene Bit das letzte Bit eines Wortes ist Eine »1« ist in der Speicherschaltung 20 enthalten, wenn die Speicherschaltung Ϊ6 das letzte Bit eines Wortes enthält; eine »1« steht in der Speicherschaltung 22, wenn die Speicherschaltung 18 das letzte Bit eines Wortes speichert.
Gemäß F i g. 3 enthält jede Speicherschaltung, z. B. 14, zwei Flip-Flops. — 1 und —2. Für die Codierung wird ein Taktsignal verwendet, dessen Erzeugung nicht näher dargestellt ist und das mit einer Folgefrequenz von einem Zyklus pro zu codierendes Datenbit arbeitet Während der aufeinanderfolgenden faktzyklen werden seriell Binärdaten von einem nicht darv -stellten Quellspeicher bezogen und über den Eingang 10 '·. t das Schieberegister 15 eingegeben. Während jeder aufeinanderfolgenden positiven Taktphase wird der Binärwert des einzugebenden Datenbits über den Eingang 10 in die erste Speie herschaitung 14—1 eingeführt Wenn das binäre Datenbit eine »1« ist wird diese eingeschaltet und speichert diese Information.
Gleichzeitig mit der Eingabe des Datenbits in die Speicherschaltung 14— 1, wird der Inhalt der Speicherschaltung 14—2 und 16—2 in die Speicherschaltungen 16—1 und 18—1 weitergegeben. Während der negativen Taktphasen werden die in den Speicherschaltungen mit —1 stehenden Datenbits in die entsprechenden Speicherschaltungen mit —2 weitergegeben.
Die Funktionen des Schieberegisters 21 sind ähnlich, mit der Ausnahme jedoch, daß die Eingabe in die erste Speicherschaltung 20— 1 vom Inhalt der beiden Schieberegister 15 und 21 abgeleitet wird. Die kombinatorische Schaltung 23 tastet die Datenanordnungen ab und bestimmt, ob das Signal P auf der Ausgangsleitung 25 »!« oder »0« ist. Das Signal P ist »1«. wenn (1.) alle Speicherschaltungen 14 und 22 auf null stehen bzw. aus sind, oder (2) die Speicherschaltung 18 nd! und die Speicherschaltung 16 eine binäre Eins enthält oder (3.) die Speicherschaltungen 16 und 18 eine binäre Eins und die Speicherschaltung 20 eine Null enthält. Wenn irgendeine dieser drei vorstehenden Bedingungen gegeben ist dann ist P eingeschaltet und sorgt für die Eingabe einer binären Eins während der positiven Taktphase in die Speicherschaltung 20--1. Entsprechend Fig.3 wird P durch UND-Schaltungen 24,26 und 28 und eine ODER-Stauung 42 gebildet. Die Eingänge von 24, 26 und 28 kommen von den Speicherschaltungen mit —2 der
Taktphasen unverändert bleiben.
Die Variablen 70 und Ti verkörpern die Wei te der zu codierenden Date-.bits. 7Ö wird in die codierte Ausgangsdatenfolge während der negativen Taktphasen mittels der UND-Schaltung 36 und der ODER-Schaltung 40 überführt. Ti wird während der positiven Taktphasen über die UND-Schaltung 3Λ und die
s,5 ODER-Schaltung 40 durchgegeben. Die Variable 70 wird mittels der UKD-Schaltungen 30 und 32 und der ODER-Schaltung 44 gebildet. Die Eingänge für 30 und 32 werden von Speicherschaltungen —1 der Schiebere-
gister 15 und 21 gespeist, die während negativer Taktphasen unverändert bleiben- Die Variable Tt wird mittels der UND-Schaltung 34 gebildet. Die Eingänge von 34 werden von Speicherschaltungcn —2 der Schic beregister 15 und 21 gespeist, die während positiver Taktphase unverändert bleiben.
F i g.4 zeigt ein Zeitschaubild der auftretenden Signale mit erläuternden Texten.
Fi g. 5 stellt ein Codierbeispiel mit dem Code gemäß Fig, 1 dar. Zwei Codebits Werden dabei für jedes Eingangsbit gebildet. Die Sich ergebenen Ausgangssignalc TD und 71 gemäß F i g. 2 und 3 entsprechen den 1. und 2. Codebits für die einzelnen in die Speicherschaltung 18 eintretenden Datenbits. Die von links n^ch rechts gerichteten Pfeile deuten das Fortschreiten des ersten Datenbits vom Eingang 10 bis zur Erzeugung der zugehörigen Codebitpaare innerhalb der codierten Daten an. Die gestrichelten Linien markieren die Unterteilung der Wörter am Eingang.
Die Codierfolge läuft wie nachstehend angegeben ab: Ausgangs sind alle Speicherschaltungen der Schieberegister 15 und 2t auf Null. Synchron mit dem vorgesehenen Taktgeber werden die zu verarbeitenden Datenwörter seriell in das Schieberegister 15 eingeschoben. Während der ersten beiden Taktperioden werden die Codedatenausgangssignale TD und Ti nicht berücksichtigt Nachdem die ersten drei Datenbits in das Schieberegister 15 eingelaufen sind, bilden die sich ergebenden Codedatenausgangssignale die abzugebende Codedatenfolge, wobei pro eingegebenes Datenbit zwei Codebits erzeugt werden. Nach dem Einlauf des letzten Datenbits der eingegebenen Folge werden zwei Scheinbits oder Leerlaufbits zum Abschluß der Codierung nachgeschickt.
Ein Decodierer gemäß F t g. 6 und 7, der zur Decodierung der entsprechend F i g. 1 gebildeten Codewörter variierbarer Länge verwendbar ist. enthält ein Schieberegister 53 und dieses wiederum Speicherschaltungen 52, 54, 56, 58, 60, 62, 64 und 66 und kombinatorische Schaltungen 67 ohne Speicherelemente. Zur Decodierung des Codevorrates gemäß F i g. 1 sind keine Hilfszustandsvariablen erforderlich.
In F i g. 7 ist wiederum jede einzelne Speicherschaltung in Form von zwei Flip-Flops — 1 und —2 dargestellt Zur Decodierung wird ein bei 48 eingegebenes erstes Taktsignal, dessen Erzeugung nicht im einzelnen dargesteii* ist verwendet: die Folgefrequenz dieses Taktsignal ist ein Zyklus für jedes Codebit Ein Flip-Flop 68 dient als mit dem bereits genannten Taktsignal getriebener Frequenzteiler zur Erzeugung eines zweiten Taktsignals über die Leitung 49. dessen Folgefrequenz ein Zyklus pro zu decodierendes Datenbit ist Während der aufeinanderfolgenden Zyklen des ersten Takteignais über 48 werden z. B. von einem nicht dargestellten Speicher codierte Daten über den Dateneingang 50 in das Schieberegister 53 eingegeben. Während jeder positiven Phase des ersten Taktsignals wird der Binärwert des codierten Bits über Dateneingang 50 in die erste Speicherschaltung 52—1 eingegeben. Gleichzeitig mit dem Einlauf eines Codebils in 52—1 wird der Inhalt der SpeicherschaUungen 52—2, 54—2, 56—2, 58—2,60—2,62—2 und 64—2 in die Speicherschaltungen 54—1,56—1,58—1,60—1,62—1,64—1 und 66—1 übertragen. Während der negativen Phasen des ersten Taktsignals werden die in den Speicherschaltungen mit —ί enthaltenen Codebitwerte in die entsprechenden Speicherschaliungen mit —2 übertragen.
Die kombinatorischen Schaltungen 67 werden zur Bestimmung der aus dem Inhalt des Schieberegisters 53 decodierten Datenbits verwendet UND-Schaltungen 72,74 und 76 und eine ODER-Schaltung 78 dienen zur Erzeugung eines decodierten Datenbits pro Paar eingegebener Codebits. Die Ausgangssignale von 78 und des nachgcschaltelcn Inverters 80 sind gültig, wenn eine gerade Zahl von Codebits in das Schieberegister 53 eingeschoben worden ist. Ein Flip-Flop 70 am Ausgang wird zu entsprechenden Zeitpunkten je nach Binärwert des
gerade decodierten Bits eingestellt Dies erfolgt immer dann, wenn sich sowohl das erste Taktsignal als auch das zweite Taktsignal in einer positiven Phase befinden.
Gemäß F i g. 7 werden bei der Decodierung des Codes nach Fig. 1 die Wortenden im Schieberegister 53 seitens der kombinatorischen Schaltungen 67 erkannt. Ein Wortende kann nach jeder eingegebenen geraden Zahl codierter Bits auftreten. Die Codeanordnung im Schieberegister ist am Ende eines Wortes 0001 oder 0010 in den Speicherschaltungcn 52,54,56, 58 oder 56, : 20 58,60,62oder60.62,64.66.
Fi g. 8 ist ein Zeitschaubild mit erläuternden Texten, das den zeitlichen Verlauf der einzelnen Signale bei der Decodierung darstellt
F i g. 9 illustriert ein Decodierbeispiel für den Decodierer gemäß F i g. 7. Ein Datenbit wird für zwei codierte, in das Schieberegister eingegebene Codebits erzeugt Die von links nach rechts gerichteten Pfeile deuten das Voranrücken des ersten Paares von Codebits vom Eingang bis zum Entstehen des decodierten Datenbits am Ausgang an. Die Decodicrfolge ist dabei wie nachstehend angegeben: Anfangs werden die Speicherschaltungen 52,54,56 und 58 auf eine Wortende-Bitanordnung wie z. B. 001 gesetzt Im Synchronismus mit dem Takt über 48 werden Codedaten in das Schieberegister 53 eingeführt Während der ersten vier Taktperioden wird das Ausgangssignal der ODER-Schaltung 78 nicht berücksichtigt Nach Einlauf von drei Codebits in das Schieberegister 53 wird das Ausgangssignal der ODER-Schaltung 78 dazu verwendet decodierte Datenbitwerte in das Ausgangs-Flip-Flop 70 im Takte des zweiten Taktsignals auf der Leitung 49 einzugeben, und zwar imrpsr ein decodiertes Bit pro zwei Codebits. Nach dem Einlauf des letzten Codebits folgen drei Scheinoder Leerbits, die die Decodierung abschließen.
Abwandlungen der beschriebenen Ausführungsbeispiele bezüglich Kombinatorik beim Codieren und Decodieren, bezüglich Zahl und Anordnung der Hilfszustandsvariablen und der Anordnung und Zeitsteuerung der verwendeten Schieberegister liegen, aufbauend auf
den beschriebenen Beispielen, im Rahmen des Könnens |5 des Durchschnittsfachmanns. j|
Das beschriebene Verfahren kann zur Codierung und J| Decodierung mit beliebigem gegebenen Bitzahlverhält- Ci nis abgewandelt werden.
Hilfszustandsvariable sind dann nicht erforderlich, wenn bereits durch den Code Wortgrenzen anhand vor- '-gegebener Zahlen von Eingangsbits erkennbar sind, wie \ dies z. B. bei der Decodierung der Codes mit (d, k) = (2, | 7) und (d k) --* (1, 8) entsprechend dem eingangs ge- i
nannten US-Patent möglich ist i
Die Zahl der Schieberegisterstufen, die Zahl der ^ Hilfszustandsvariablen und die beim Codieren und De-1. codieren auftretenden Verzögerungen hängen von der f, Spezifizierung der Codewörter und von der Zuordnung §
zwischen Datenwörtern und Codewörtern ab. |
Zusammenfassung: Es wurde eine Schaltungsanord-fc nung zur Codierung und Decodierung von Daten mitp einem Code variierbarer Wortlänge und gegebenem^
Bitzahlverhältnis zwischen Datenwörtern und Codewörtern beschrieben. Die folgenden Operationen laufen dabei ab:
0. Eingabe einer konstanten Zahl von Eingabcbhs in ο ein Schieberegister (Löschung);
1. Hingäbe einer konstanten Zahl von liingabcbiis in das Schieberegister',
2. Codierung oder Decodierung einer konstanten Zahl vor·, Bits entsprechend dem Inhalt des Schicberegisters;
3. wiederholte Durchführung des 1- und 2. Schrittes, bis sämtliche anstehenden Eingabebits verarbeitet sind,
15
Zur Beendigung der Codierung oder Decodierung werden die I- Und 2. Schritte wiederholt mit Leer- oder Scheinbits durchgeführt
Die Codierung und Decodierung von Bits kann zusätzlich durch Hilfszustandsbhs begleitet werden, die Wortgrenzen abzählen.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
25
30
35
40
50
«0

Claims (2)

25 Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Codierung von Datenbitfolgen mit einem Code variierbarer Wcrtlänge und vorgegebenem Bitzahlverhältnis zwischen den Datenwörtern und Codewörtern, wobei der Code als Zuordnung der einzelnen Datenwörter zu den einzelnen Codewörtern gegeben ist, bei der Speicher bzw. Schieberegister zur Aufnahme der umzusetzenden Datenfolge sowie kombinatorische Schaltungen zur Bildung der Codebits aus der eingegebenen Datenfolge und Steuerkreise miteinander verbunden sind, die die aufeinanderfolgende Codierung der jeweils anstehenden Datenbits einer Datenbitfolge steuern, dadurch gekennzeichnet, daß das Schieberegister (15) zur Aufnahme der konstanten Anzahl m von Datenbits an jeder Stufe parallele Abgriffe aufweist, die mit einer ersten Gruppe von UND-Schaltungen (24, 26, 28) und mit einer zweiten G.jppe von UND-Schaltungen (30,32,34) verbunden sind,daß die Ausgänge aller UND-Schaltungen (24,26,28) der ersten Gruppe über eine erste ODER-Schaltung (42) verbunden sind, während die Ausgänge von zwei UND-Schaltungen (30, 32) der zweiten Gruppe über eine zweite ODER-Schaltung (44) verbunden sind, daß außerdem ein Zählregister (21) angeordnet ist. das mit dem Schieberegister (15) gemeinsam in zwei Taktphasen gesteuert wird und dessen Eingang mit dem Ausgang (25) des ersten ODER-Gliedes (42) verbunden ist und dessen Ausgang mit einem Eingang des ersten UND-Gliedes (24) der ersten Gruppe verbunden ist daß außerdem Zwischenausgänge des Zäh !registers (21) mit den UND-Schaltungen (30, i2 üi J 34) der zweiten Gruppe verbunden sind, so daß dh Ausgangsleitungen dieser zweiten Gruppe die Variablen (70 und 7Ί) der zu codierenden Datenbits führen, die durch zwei nachgeschaltete UND-Schaltungen (36 und 38) während der zwei Takiphasen (70, 7Ί) in die codierte Ausgangsdatenfolge umgeschlüsselt werden, die am Ausgang einer nachgeschalteten ODER-Schahung (40) zur Verfügung steht
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das Zähiregister (21) zur laufenden Markierung der Stellung der Datenwortenden im Schieberegister (15) dient und daß die erste und zweite Gruppe von logischen Schaltungen (24, 26,28 und 42 sowie 30,32,34 und 44) zur Ableitung von jeweils einer gebenen Codebit/ahl pro Datenbit dienen, wobei die Wortgrenzen zwischen den Datenwörtern einer Folge durch Feststellen einer vorgegebenen Anzahl von Datenbits im Schieberegister (15) feststellbar sind, das jeweils eine Folge gerade zu verarbeitender Datenbits speichert
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