DE2508541A1 - Triazolo eckige klammer auf 4,3-d eckige klammer zu eckige klammer auf 1,4 eckige klammer zu benzodiazepin- 3,6-dione - Google Patents
Triazolo eckige klammer auf 4,3-d eckige klammer zu eckige klammer auf 1,4 eckige klammer zu benzodiazepin- 3,6-dioneInfo
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Description
E.R. SQUIBB Sc SONS, INC.
Princeton, New Jersey, V.St.A.
Princeton, New Jersey, V.St.A.
^,3-d//i ,4/benzodiazepin-3,6~dione
Priorität: 4. März 1974, V.St.A.,Nr. 447 625
4. März 1974, V.St.A.,Nr. 447 719
Die Erfindung betrifft den in den Ansprächen gekennzeichneten
Gegenstand.
Der Ausdruck "Alkylrest" bedeutet unverzweigte oder verzweigte Reste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Der Ausdruck Alkoxyrest
bedeutet einen Rest der allgemeinen Formel Y-O-, in der Y einen Alkylrest der vorgenannten Art darstellt. Ms Halogenatome
kommen Fluor-, Chlor-, Brom- und Jodatome in Frage. Beispiele für den heterocyclischen Rest der allgemeinen Formel
CH2-(CH2)n
-N^ A
)—CHo — .
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sind die 1-Pyrrolidinyl-, 1-Piperidinyl-, 3-Oxazolidinyl-,
4-Morpholinyl-, 1-Imidazolidinyl-, 1-Piperazinyl-, 4-Alkyl-1-piperazinyl-,
3-Alkyl-i-imidazolidinyl-, 4-Alkyl-1~piperidiriyl-
und 3-Alkyl-1-pyrrolidinylgruppe.
Die Verbindungen der allgemeinen .Formel I werden aus Verbindungen
der allgemeinen Formel II
(II)
E5
hergestellt, in der R^ einen Alkylrest, eine Phenyl- oder Benzylgruppe
und R1- ein Halogenatom, vorzugsweise ein Chlor- oder
Bromatom, eine Sulfhydryl-, Alkoxy-, Alkylthiο- oder Phenylalkylthiοgruppe
bedeutet. Verbindungen der allgemeinen Formel II sind aus der US-PS 3 414 563 und der CH-PS 485 742 bekannt.
Die Umsetzung der Benzodiazepine der allgemeinen Formel II mit einem Alkylcarbazat der allgemeinen Formel HpN-NHC-OZ, in der
Z einen Alkylrest darstellt, liefert Verbindungen der allgemeinen Formel III
(III)
-N-C-OZ
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in der R^ einen Alkylrest, eine Pheßyl- oder Benzylgruppe darstellt.
Die Umsetzung kann in Abwesenheit oder in Gegenwart eines inerten organischen Lösungsmittels bei Temperaturen von
etwa 50 bis 250°C während eines Zeitraumes von etwa 5 Minuten
bis 24 Stunden, vorzugsweise bei Temperaturen von 80 bis 14O0C
während eines Zeitraumes von 30 Minuten bis 6 Stunden durchgeführt
werden. ·
Das Benzodiazepin der allgemeinen Formel II und das Alkylcarbazat
werden in einem Molverhältnis von etwa 1 : 1 umgesetzt. Beim Erhitzen der Verbindungen der allgemeinen Formel III auf
Temperaturen von 80 bis 2000C, vorzugsweise 100 bis 1800C,
werden Verbindungen der allgemeinen Formel IV
(IV)
erhalten, in der R^ einen Alkylrest, eine Phenyl- oder Benzylgruppe
bedeutet. Die Verbindungen der allgemeinen'Formel IV
sind neue Zwischenprodukte, die ebenfalls Gegenstand der Erfindung sind.
Zur Herstellung der Verbindungen der allgemeinen Formel I werden die Triazolobenzodiazepine der allgemeinen Formel IV mit
einer Base umgesetzt, die das Amidproton entfernt, beispielsweise Thallium(l)-äthoxid, Natriumhydrid, Natriumäthoxid oder
Natriumamid. Es bildet sich ein Anion der allgemeinen Formel V ,
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(ν)
Dieses Salz wird sodann mit einer Verbindung der allgemeinen
Formel VIIa
R3(CH2)nX, (VII-a)
in der X ein Chlor-, Brom- oder Jodatom, einen' Alkylsulfonatrest,
wie die Methansulfonatgruppe, oder einen Arylsulfonatrest wie die Toluolsulfonatgruppe, bedeutet, und FU und η die
vorstehend angegebene Bedeutung haben, umgesetzt. Es wird eine Verbindung der allgemeinen Formol VI
(VI)
erhalten, in der R-, einen Alkylrest, eine Phenyl- oder Benzylgruppe
bedeutet. Die Umsetzung der Verbindung der allgemeinen Formel IV mit Thallium(l)-äthoxid wird in einem inerten polaren
Lösungsmittel, wie Dimethylfοιmamid, bei. Temperaturen von
etwa 0 bis 1800C, vorzugsweise bei Temperaturen von Raumtemperatur
bis 80 C, während eines Zeitraumes von etwa 1 Minute bis 5 Stunden, vorzugsweise während 10 Minuten bis 1 Stunde
durchgeführt. Die Umsetzung des Salzes der allgemeinen Formel
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V mit der Verbindung der allgemeinen Formel VII-a wird bei Temperaturen
von etwa 50 bis 2000C während eines Zeitraumes von etwa 30 Minuten bis 72 Stunden, vorzugsweise bei Temperaturen
von 80 bis 140°C während eines Zeitraumes von 2 bis 24 Stunden durchgeführt.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel VI können auch durch ■
Umsetzen eines Salzes der Verbindung V mit einer Verbindung der allgemeinen Formel VII-b
H0-(CH2)n-X (VII-b)
hergestellt werden, in der X und η die vorstehend angegebene
Bedeutung haben. Ss werden Verbindungen der allgemeinen Formel
VIII
(VIII)
P Wo
(CH2Jn-OH
erhalten, in der R. einen Alkylrest, eine Phenyl- oder Benzylgruppe
bedeutet. Die Umsetzung der Salze der Verbindungen der allgemeinen Formel V mit einer Verbindung der allgemeinen
Formel VII-b wird bei Temperaturen von etwa 50 bis 200 C während
eines Zeitraumes von etwa 30 Minuten bis 72 Stunden, vorzugsweise bei Temperaturen von 80 bis 1400C während eines Zeitraumes
von 2 bis 24 Stunden durchgeführt. Die Verbindungen der allgemeinen Formel VIII sind neue- Zwischenprodukte, die
ebenfalls Gegenstand der Erfindung sind.
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Die Verbindungen der allgemeinen Formel VIII können in an sich bekannter Weise in die entsprechenden Verbindungen der
allgemeinen Formel VI überführt werden. Das Proton der Hydroxylgruppe in den Verbindungen der allgemeinen Formel VIII wird
zunächst in eine "leaving group" verwandelt, beispielsweise durch Umsetzen der Verbindungen mit einem Alkyl- oder Arylsulfonylhalogenid
in Gegenwart einer inerten organischen. Base. Das erhaltene Zwischenprodukt wird sodann durch Umsetzen
mit Ammoniak, einem Alkylamin, Dialkylamin oder einem Amin
der allgemeinen Formel
HN
CH2CH2
in der A und m die vorstehende Bedeutung haben, in eine Verbindung
der allgemeinen Formel VI überführt. Diese Umsetzung kann in "einem organischen Lösungsmittel, wie Toluol, bei Temperaturen
von 25 bis 2000C während eines Zeitraumes von
15 Minuten bis 24 Stunden, vorzugsweise bei Temperaturen von
80 bis 1500C während eines Zeitraumes von 1 bis 5 Stunden
durchgeführt v/erden.
Die Reduktion der Triazolobenzodiazepine der allgemeinen Formel VI, in der R>| eine Benzylgruppe bedeutet, liefert Verbindungen
der allgemeinen Formel IX
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(ix)
Die Reduktion kann durch katalytisch^ Hydrierung mit Wasserstoff
unter Druck in Gegenwart von beispielsweise Palladium oder Raney-Nickel oder durch Umsetzen der Verbindung mit wasserfreiem
flüssigen Fluorwasserstoff durchgeführt werden.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der R2 ein Wasserstoff
atom bedeutet, sind bevorzugt. Ferner sind Verbindungen der allgemeinen Formel I bevorzugt, in der R^ eine Dialkylaminogruppe
darstellt. Schließlich sind Verbindungen der allgemeinen Formel I bevorzugt, in der η den Wert 2 oder 3 hat.
Verbindungen der allgemeinen Formel I sind bevorzugt, in der R^ in der 9- oder 10-Stellung steht. Besonders bevorzugt sind
Verbindungen der allgemeinen Formel I, in der R^ in der
10-Stellung steht. Verbinduxigen der allgemeinen Formel I
sind bevorzugt, in der R^ ein Halogenatom oder eine Trifluormethylgruppe
bedeutet. Als Halogenatom ist das Chloratom besonders bevorzugt.
Die Salze der Verbindungen der allgemeinen Formel I leiten sich von anorganischen und organischen Säuren ab. Beispiele
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für diese Säuren sind die Halogenwasserstoffsäuren, insbesondere Salzsäure und Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure,
Phosphorsäure, Weinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Citronensäure, Bernsteinsäure, Methansulfonsäure, Benzolsulfonsäure
und Toluolsulfonsäure.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel I und ihre Salze sind wertvolle Arzneistoffe mit antiphlogistischer Wirkung. Sie
können daher "beispielsweise zur Behandlung von rheumatoider Arthritis verwendet werden.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
10-Chlor-2-/2- (dimethylamine)) -'aihylJ-2,7-dihydro-7-nethyl-3H-s-
triazolo/4, 3-U.7/3, 4/benzodiazepin-5,>6(!3H)-d.ion-hvdrochlorid
(1:1)
A. IO-Chlor-2, 7-dihvdro-7-methyl-~5H-s-triazoloÄ, 3-d/Z?l ,4/ben-
A. IO-Chlor-2, 7-dihvdro-7-methyl-~5H-s-triazoloÄ, 3-d/Z?l ,4/ben-
zodiazepin~5,6(5H)-dion
50 g 5,7-Dichlor-1,3--dihydro-1-methyl-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
und 43 g Kohlensäureäthylesterhydrazid (Äthylcarbazat) werden
in 2 Liter Toluol 4 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Sodann wird das Toluol vom unlöslichen Gemisch dekantiert und der
Rückstand unter vermindertem Druck eingedampft. Es hinterbleibt ein weißes Pulver, das durch Digerieren mit Acetonitril
von einem viskosen Produkt befreit wird. Das weiße Pulver ist unlöslich und wird abfiltriert. Das Filtrat wird nicht verworfen.
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Der Rückstand des ursprünglichen Reaktionsgemisches wird 4 Stunden in Dioxan unter Rückfluß erhitzt. Sodann wird das
Lösungsmittel unter vermindertem Druck abdestilliert. Es hinterbleibt ein weißes Pulver, das mit Ace'tonitril zur Abtrennung
viskoser Verunreinigungen digeriert wird. Sodann wird das Gemisch abfiltriert. Das weiße Pulver wird mit dem vorher
erhaltenen Pulver vereinigt. Ausbeute 45 g. Nach Umkristallisation aus einem Gemisch gleicher Volumteile Methanol und
Dioxan wird die Titelverbindung vom P. 268 bis 269 C erhalten.
Die beiden Acetonitrilfiltrate werden vereinigt, eingedampft und 2 Tage auf etwa 100 C erhitzt. Hierbei werden weitere 5,5 g
der Titelverbindung erhalten.
B. 10-Chlor-2-/2- (dimethylamine?) -äthylT-2,7-dihydro-7-methyl-5H-s-triazolo/4,3-d77T,47benzodiaze-pin-3, 6(5H)-dionhydro chiο ri d (1:1)
7,92 g der in Beispiel 1 A. erhaltenen Verbindung werden in 120 ml Tetrahydrofuran suspendiert und unter Rühren tropfenweise
mit 7,5 g Thallium(l)-äthoxid versetzt. Nach beendeter Zugabe wird das Gemisch weitere 45 Minuten gerührt und sodann
filtriert. Der Filterrückstand wird mit Diäthyläther aufgeschlärnmt
und sodann abfiltriert. Es werden 13>5 g des Thalliumsalzes erhalten.
Eine unter Rückfluß kochende Suspension des Thalliumsalzes in 600 ml Toluol wird mit 1,5 Äquivalenten 2-(Dimethylamine))-äthylchlorid
versetzt. Nach 2-stündigem Rückflußkochen"wird
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nochmals die gleiche Menge 2-(Dimethylamine)-äthylchlorid zugegeben,
und das Gemisch weitere 5 Stunden unter Rückfluß er-' hitzt. Danach wird das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur abgekühlt
und zur Abtrennung der Thalliumsalze durch Kieselgur filtriert. Die Kieselgur wird in Benzol aufgeschlämmt und
durch frische Kieselgur filtriert. Die beiden Filtrate werden vereinigt und auf eine mit Magnesiumsilikat gefüllte Säule
mit den Abmessungen 12 χ 4,5 cm gegeben. Die Säule wird mit etwa 3 Liter Äthylacetat eluiert. Die Eluate werden vereinigt
und unter vermindertem Druck eingedampft. Ausbeute 7,5 g Produkt.
Nach Umkristallisation aus Äthylacetat und sodann aus
Hexan wird die reine Verbindung erhalten.
3j5 g des Produktes.werden in einem Gemisch von Methanol und
Diäthyläther gelöst. Das Methanol wird dabei in solcher Menge verwendet, das gerade eine Lösung erzielt v/irci. Sodann wird
die Lösung mit etwas mehr als einem Äquivalent einer Lösung von Chlorwasserstoff in Diäthyläther versetzt. Die entstandene
Fällung wird abfiltriert, in heißem Methanol gelöst und durch Zusatz von Diäthyläther wieder ausgefällt. Ausbeute
3,6 g der Titelverbindung, die unter vermindertem Druck bei 140 C 15 Stunden getrocknet wird. Das Produkt schmilzt bei
284 bis 285,5°C.
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Beispiel 2 ~~~^
10-Chlor-2-/3-(dimethvlamino)-propYl7-2,7-dihvdro-7-methyl-5H-
s-triazolo/4, ~?-<l]/λ ,4/benzodiazepin-5,6(5H)-dion
2,64 g der in Beispiel 1 A. erhaltenen Verbindung werden in 40 ml Dimethylformamid bei 7O0C gelöst und unter Rühren
tropfenweise mit 2,49 g Thallium(l)-äthoxid versetzt. Nach beendeter
Zugabe wird das Gemisch weitere 45 Minuten gerührt, sodann auf 25°C abgekühlt und mit 200 ml Diäthyläther versetzt.
Die entstandene Fällung wird abfiltriert und 4 Stunden unter vermindertem Druck bei 25°C getrocknet. Es werden 4,5 g
des Thalliumsalzes erhalten.
Eine unter Rückfluß kochende,Lösung des Thalliumsalzes in
150 ml Toluol v/ird mit 1,5 Äquivalenten 3-(Dimethylamine)-propylchlorid
versetzt. Nach 3-stündigem Rückflußkochen v/ird nochmals die gleiche Menge 3-(Dimethylamine)-propylchlorid
zugegeben und das Rückflußkochen weitere 5 Stunden fortgesetzt. Danach v/ird das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur abgekühlt
und zur Abtrennung der Thalliumsalze durch Kieselgur filtriert. Die Kieselgur v/ird in Toluol auf geschlämmt und
durch frische Kieselgur filtriert. Die beiden Filtrate v/erden vereinigt und auf eine mit Magnesiums'ilikat gefüllte Säule mit
den Abmessungen 12 χ 3 cm gegeben. Die Säule wird mit etwa 3 Liter Äthylacetat eluiert. Die Eluate werden vereinigt und
unter vermindertem Druck eingedampft. Ausbeute 2,6 g'Produkt.
Nach Umkristallisation aus Äthylacetat wird die Titelverbindung erhalten, die 2 Stunden bei 10O0C unter vermindertem Druck
getrocknet wird. Die Verbindung schmilzt bei 178 bis 179°C.
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Beispiele 3 bis 13
Gemäß Beispiel 1, jedoch unter Verwendung der in Spalte I aufgeführten
Verbindungen, werden die in Spalte II aufgeführten' Verbindungen erhalten.
Beispiel
Spalte I
i-Benzyl-5-chlor-i,3-dihydro-7-(trifluormethyl)-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
5-Chlor-1,3-dihydro-i-methyl-7-nitro-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
5-Chlor-7-äthylthio-1,3-dihydro-1-methyl-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
5-Chlor-1,3-dihydro-1,7-dimethyl~2H-1,4-benzodiazepin-2-on
5-Chlor-1,3-dimethyl-1,3-dihyd.ro-7-(trif
luormethyl)-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
8-Brom-5-äthoxy-1,3-dihydro-1-phenyl-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
1-Benzyl-7-cyano-1,3-dihydro-5-(methylthio)-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
Spalte II
7-Benzyl-2-/2-(dimethylamino)-äthyl7-2,7-dihydro-10-(triflu'ormethyl)-3H-s-triazolo
/4,3-d7/i,4/benzodiazepin-3,6(5H)-di on-hydrο chiοri d
/4,3-d7/i,4/benzodiazepin-3,6(5H)-di on-hydrο chiοri d
2-/2- (Dimethylamino) -äthylj7-2,7-dihydro-7-methvl-1O_ni-ΐΓο-3Η-8-ΐΓίΒζο1ο/493-d7/i,47
benzodiazepin-3> 6-(5H)-dionhydrοchlorid
2-/2-(Dimethylamino)-äthyl/-1O-äthylthio-2,7-dihydro-7r
methyl-3H-s-triazolo/4,3-d7-/Ϊ,4/benzodiazepin-3> 6(5H)-dion-hydrochlorid
methyl-3H-s-triazolo/4,3-d7-/Ϊ,4/benzodiazepin-3> 6(5H)-dion-hydrochlorid
2-/2-(Dimethylamino)-äthyl/-2,7-dihydro-7,1O-dimethyl-3H-s-triazolo/4,3-d7/i,
^benzd*-
diazepin-3j6(5H)-dion-hydrochlorid
2-/2-(Dimethylamino)-äthyl/-2,7-dihydro-5,7-dimethyl-10-(trifluormethyl)-3H-s-triazolo/4,3-d7/i,47benzodiazepin-3,6(5H)-dion-hydrochlorid
9-Brom-2-/2-(dimethylamino)-äthyl/-2,7-dihydro-7-phenyl-3H-s-triazolo/4,3-ä/fi>4/benzodiazepin-3,6(5H)-dionhydrochlorid
7-Benzyl-10-cyano-2-/2-(dimethylamino
)-äthyl7-2,7-dihydro-3H-s-triazolo/4,3-d7-/Ϊ
,4/benzodiazepin-3,6(5H)- x dion-hydrochlorid
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Beispiel
10
12
13
Spalte I
i-Benzyl-7-chlor-i,3-dihydro-2H-1,4-benzodiazepin-2-on-5-thion
5-Chlor-7-äthyl-1,3-dihydro-1-phenyl-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
5-Chlor-1-äthyl-1,3-dihydro-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
5-Chlor-1,3-dihydro-7-(methoxy)-1-methyl-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
Spalte II
7-Benzyl-10-chlor-2-/2~(dimethylamino
)-äthyl/-2,7-dihydro-3H-s-tria2olo/4.3-d//i,4/Denzodiazepin-3,6(5H)-dion-hydrochlorid.
2-/2- (Diniethylamino) -äthyl7-10-äthyl-2,7-dihydro-7-phenyl-3H-striazolo/4,3~d7/i
,4_/benzodiazepin-3,6(5H)-dion~hydrochlorid
2-/2- (Diniethylamino) -äthylJ-7-äthyl-2,7-dihydro-3H-s-triazolo
%, 3-d//i ,4_7benzodiazepin-3,6-
5H)-dion-hydrochlorid
2-/2- (Dimethylamino) -äthyl7~2,7-dihydro-10-(methoxyl-7-methyl-3H-s-triazolo/4o-d//i
,4_/benzodiazepin-3,6(5H)-dion-hydrochlorid
B e i s ρ i
Gemäß Beispiel 2, jedoch unter geführten Verbindungen, werden Verbindungen erhalten.
Spalte I 3-Aminopropylchlorid
3-(Äthylamino)-propylchlorid.
4-(Diisopropylamino)-butylchlorid
Beispi el
14 e 1 e 14 bis 16
Verwendung der in Spalte I auf-
die in Spalte II aufgeführten
Spalte II
2-/3-(Amino)-propylj-10-chlor-2,7-dihydro-7-methyl-3H-s-triazolo/4.3-dZ/i,4/benzodiazupin-3,6(5H)-dion
10-ChI or- 2-/3- ( äthylamino ) -pro-pyl/-2,7-dihydro-7-methyl-3H-striazolo/?,3-d7/i,4/-benzodiazepin-3,6(5H)-dion
.
10-Chlor-2-/4-(diisopropylamino)-butyl/-2,7-dihydro-7-methyl-3H-s-triazolo/4.3-47/Ϊ}4/benzodiazepin-3,6(5H)-dion.
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Beispiel '17
10-Chlor-2-/3-(dimethylamino)-propvl7-2,7-dih'vdro-3H-s-triazolo/4,3-d7/i,47benzodiazepin-3»6(5H)-dion
A. 7-Benzvl-1O-chlor-2,7-dihydro-3H-s-triazolo/4,3-d7/i,47-benzodiazepin-3,6(5H)-dion
0,10 Mol 1-Benzyl-5,7-dichlor-1,3-dihydro-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
und 0,11 Mol Athylcarbazat werden in 400 ml Dimethylformamid 30 Minuten auf 13O0C erhitzt. Es wird die Titelverbindung
erhalten.
B. 7-Benzyl-10-chlor-2-/3-(dimethylamino)-propyl/-2,7-dihydro-3H-s-triazolo/^,
3~.&//ΐ .,47bGnzodiazepin-3<6(5H)-dion
0,02 Mol der in Beispiel 1? A erhaltenen Verbindung werden in
100 ml Dimethylformamid bei 700C gelöst, mit 0,02 Mol Thallium
(l)-äthoxid versetzt und 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt;
Danach wird die Lösung mit 300 ml Diäthyläther verdünnt und die entstandene Fällung des Salzes abfiltriert.
Eine unter Rückfluß kochende Lösung des Thalliumsalzes in 150 ml Toluol wird mit 1,5 Äquivalenten 3-(Dimethylamino)-propylchlorid
versetzt. Nach 3-stündigem Rückflußkochen wird nochmals die gleiche Menge 3-(Dimethylamino)-propylchlorid zugegeben
und das Gemisch weitere 14 Stunden unter Rückfluß gekocht.
Danach wird das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur abgekühlt und zur Abtrennung der Thalliumsalze durch Kieselgur
filtriert. Die Kieselgur v;ird in Toluol auf ge schlämmt und nochmals
durch frische Kieselgur filtriert. Die beiden Filtrate
werden vereinigt und auf eine mit Magnesiumsilikat gefüllte
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Säule mit den Abmessungen 12 χ 3 cm gegeben. Die Säule wird
mit etwa 3 Liter Äthylacetat eluiert. Die vereinigten Eluate werden unter vermindertem Druck eingedampft. Es wird die Titelverbindung
erhalten.
C. 10-Chlor-2-/3-(dimethvlamino)-propvl7-2,7-dihvdro-3H-s-tria-
zolo/4,3-d7/T,47benzodiazepin-3i6(5H)-dion
0,01 Mol der in Beispiel 17 B. erhaltenen Verbindung werden bei 600C in 300 ml Essigsäure und in Gegenwart von 0,3 g vorreduziertem
Raney-Nickel hydriert. Der anfängliche Wasserstoffdruck
beträgt 4 at. Die Reduktion wird abgebrochen, nachdem 0,01 Mol Wasserstoff aufgenommen sind. Der Katalysator wird abfiltriert
und das Lösungsmittel abdestilliert. Der Rückstand wird mit Wasser digeriert. Die entstandene Titelverbindung wird
abfiltriert und getrocknet.
Beispiele 18 bis 20
Gemäß Beispiel 17, jedoch unter Verwendung der in Spalte I aufgeführten Verbindungen und der in Spalte II aufgeführten
Verbindungen werden die in Spalte III aufgeführten Verbindungen erhalten.
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Beispiel
18
O CD CD CO -3
20
Spalte I
1-Benzyl-5-chlor-1,3-dihydro-7-(methoxy)-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
y-i,3-dihydro-3,7-dimethyl-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
1-3enzyl-5-chlor-1,3-dihydro-2H-1,4-benzodiaze"Din-2-on
Sualte II
2-Aminoäthylchlorid
3-(Methylamino)-propylchlorid
2-(Isobutylamino) ·
äthylchlorid
Spalte III
2-/2-(Amino)-äthyi7-2,7-dihydro-10-(methoxy)-3H-s-triazoloZ4,3-d7
/Ϊ,4/benzodiazepin-3,6(5H)-dion
2,7-Dihydro-5,10-dimethyl-2-/B-(methylamino)
-propyV^H-s-triazolo/4,3-d7Z3
, Vt|enzod-iazePin-3, 6
(5H)-dion
2,7-Dihydro-2-/2-(isobutylamino)-äthyl7-3H-s-triazolo/4,3-ä/ß,4/-benzodiazepin-3,6(5H7~dion
cn ο co cn
Beispiel 21
10-Chlor~2,7-dihydro-2-/3- (isopropvlamino)-propvl7-7-methyl-3H-s-triazolo/4, 3-d7/i , 47"benzodiazepin-3,6(5H)-dion
A. 10-Chlor-2,7-dihvdro-2-(3-hvdroxypropvl)-7-methvl-3H-s-
triazolo/4,3-d//i , 4_/benzodiazepin-3,6(5H)-dion
7,92 g der in Beispiel 1 A. hergestellten Verbindung werden in 120 ml Tetrahydrofuran suspendiert und tropfenweise und unter
Rühren mit 7,5 g Thallium(I)-äthoxid versetzt. Nach beendeter
Zugabe wird das Gemisch weitere 45 Minuten gerührt und sodann
abfiltriert. Es werden 13,5 g des Thalliumsalzes erhalten.
Eine unter Rückfluß kochende Suspension von 3 g des Thalliumsal zes in Toluol wird unter Rühren mit 3 ml i-Ghlor-3-hydroxypro-.
pan versetzt. Nach 72-stündigem Rückflußkochen werden weitere 3 ml 1-Chlor-3-hydroxypropan zugegeben, und das Gemisch wird
weitere 24 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Danach wird die Lösung auf Raumtemperatur abgekühlt und zur Abtrennung der
Thalliumsalze durch Kieselgur filtriert. Die Kieselgur wird in Toluol aufgeschlämmt und durch frische Kieselgur filtriert. Die
beiden Filtrate v/erden vereinigt und auf eine mit Magnesiumsilikat gefüllte Säule mit den Abmessungen 12 χ 3 cm gegeben.
Die Säule wird mit etwa 3 Liter Äthylacetat eluiert. Die JEluate
werden vereinigt und unter vermindertem Druck eingedampft. Es '
werden 1,3 g eines Produkts erhalten. Nach Umkristallisation aus Äthylacetat und 2-stündigem Trocknen bei 1000C unter vermin
dertem Druck wird die Titelverbindung vom F. 171 bis 172°
erhalten.
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B. 10-Chlor-2.7-dihvdro-7-methvl-2-/5-(p-toluolsulfonvloxv)-propyl7-3H-s-triazolo/^·, 3-d7/i T 47ben2pdia2epin-3f 6(5H)-dion'
1,0g der in Beispiel 21 A. erhaltenen Verbindung und 0,20 Mol
p-Toluolsulfonylchlorid werden in 150 ml 'Pyridin eingetragen.
Das Gemisch wird 24 Stunden bei 50C gerührt und sodann in 700 ml
Wasser eingegossen. Die entstandene Fällung wird abfiltriert, der Filterrückstand mit frischem Wasser gewaschen und 24 Stunden
bei 250C unter vermindertem Druck getrocknet, Es wird die
Titelverbindung erhalten.
C. 10-Chlor-2,7-dihvdro-2-/3-(isopropylamirio)-OroPYl7-7-methvl-
3H-s-triazolo/4, p-ü/^jljjOenzpdi&zeOin-pj, 6 ( 5H) - dion
0,05 Mol der in:Beispiel 17 B. erhaltenen Verbindung und 0,1 Mol
Isoprcpylamin v/erden in 600 ml Toluol 3 Stunden unter Rückfluß
gekocht. Danach wird das Reaktionsgemisch, auf 25°C abgekühlt und die entstandene Fällung abfiltriert. Das Produkt wird aus
dem Toliiölfiltrat mit lOprozentiger Sal2säure extrahiert. Der
salzsaure Extrakt wird mit lOprozentiger Natriumbicarbonatlösung
alkalisch gemacht und das Produkt mit Chloroform extrahiert. Der Chloroformextrakt wird unter vermindertem Druck eingedampft
und der Rückstand aus Äthanol umkristallisiert. Die Kristalle werden 3 Stunden bei' 400C unter vermindertem Druck
getrocknet. Es wird die Titelverbindung erhaltene
509837/0943
Beispiel 22
1O-Chlor-2,7-dihvdro-7-methyl-2-Z2-(1-piperidinyl)-äthyl7-5H-s-triazolo/4,5-d7Zi^/benzodiazepine,6(5H)-dion
A. 1O-Chlor-2,7-dihydro-7-methvl-3H-s-triazolo^,3-d7Zi ,47-benzodiazepin-3,6(5H)-dion
Die Verbindung wird gemäß Beispiel 1 A. hergestellt. F. 268
bis 2690C
B. 10-Chlor-2,7-dihvdro-7-methvl-·2-/2-^ (1 ~piperidinyl)-äthyl7-3H-s-triazolo/4,3-,d7Zi .^/beng.odiazepin-g, 6(5H)"d.ion
7,92 g der in Beispiel 22 A.erhaltenen Verbindung v/erden in
120 jux Tetrahydrofuran suspendiert und tropfenweise und unter
Rühren mit 7,5 g Thallium(I)-äthoxid versetzt, lisch beendeter
Zugabe v^ird das Gemisch weitere 45 Minuten gerührt und sodann
filtriert. Der Filterrückstand wird mit Diäthyläther aufgeschlämmt
und abfiltriert. Ausbeute 13,5 g des Thalliumsalzes.
Eine unter Rückfluß kochende Suspension des Thalliunisalzes in
600 ml Toluol wird mit 1,5 Äquivalenten 2-(i-Piperidinyl)-äthylChlorid
versetzt und 2 Stunden unter Rückfluß gekocht. Danach wird nochmals'die gleiche Menge 2-(1-Piperidinyl)-äthylchlorid
zugegeben und das Gemisch v/eitere 5 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Hierauf wird das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur
abgekühlt und zur Abtrennimg der Thalliumsalze durch Kieselgur filtriert. Die Kieselgur wird in Benzol aufgeschlämmt
und durch frische Kieselgur filtriert. Die beiden Filtrate werden vereinigt und auf eine mit Magnesiumsilikat
gefüllte Säule mit den Abmessungen 12 χ 4,5 cm gegeben: Die
509837/0943
Säule wird mit etwa 3 Liter Äthylacetat eluiert. Die Eluate
werden vereinigt und unter vermindertem Druck eingedampft. Es hinterbleibt die Titelverbindung.
werden vereinigt und unter vermindertem Druck eingedampft. Es hinterbleibt die Titelverbindung.
Beispiel 23
10-Chlor-2,7-dihvdro-7-methvl-'2-/3- (1-piperidinvl) -propyl7-5H-
s-triazoloZA-, 3-d7Zi , 47benzodiazepin--3? 6,(,5H)-d.ion
2,64 g der in Beispiel 22 A. erhaltenen Verbindung werden in
40 ml Dimethylformamid bei 700G gelöst und tropfenweise und
unter Rühren mit 2,49 g Thallium(I)-äthoxid versetzt. Nach beendeter Zugabe wird das Gemisch weitere 45 Minuten gerührt,
sodann auf 250C abgekühlt und mit 200 ml Diäthylät-her versetzt. Die entstandene .Fällung wird abfiltriert und 4 Stunden bei
250C unter vermindertem Druck getrocknet. Ausbeute 4,5 g des
'Thalliumsalzes.
2,64 g der in Beispiel 22 A. erhaltenen Verbindung werden in
40 ml Dimethylformamid bei 700G gelöst und tropfenweise und
unter Rühren mit 2,49 g Thallium(I)-äthoxid versetzt. Nach beendeter Zugabe wird das Gemisch weitere 45 Minuten gerührt,
sodann auf 250C abgekühlt und mit 200 ml Diäthylät-her versetzt. Die entstandene .Fällung wird abfiltriert und 4 Stunden bei
250C unter vermindertem Druck getrocknet. Ausbeute 4,5 g des
'Thalliumsalzes.
Eine unter Rückfluß kochende Lösung des Thalliumsalzes in
150 ml Toluol wird mit 1,5 Äquivalenten 3-(1-Piperidinyl)-propylChlorid versetzt und 3 Stunden unter Rückfluß gekocht. Danach wird nochmals die gleiche Menge 3-(1-Piperidinyl)-propylchlorid zugegeben und das Gemisch weitere 5 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Hierauf wird das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur abgekühlt und zur Abtrennung der'Thalliumsalze durch Kieselgur filtriert. Die Kieselgur wird in Toluol aufgeschlämmt
und durch frische Kieselgur filtriert. Die beiden Filtrate werden vereinigt und auf eine mit Magnesiumsilikat gefüllte Säule mit den Abmessungen 12 χ 3 cm gegeben. 'Die Säule wird mit etwa 3 Liter Äthylacetat eluiert. Die Eluate werden vereinigt und
150 ml Toluol wird mit 1,5 Äquivalenten 3-(1-Piperidinyl)-propylChlorid versetzt und 3 Stunden unter Rückfluß gekocht. Danach wird nochmals die gleiche Menge 3-(1-Piperidinyl)-propylchlorid zugegeben und das Gemisch weitere 5 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Hierauf wird das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur abgekühlt und zur Abtrennung der'Thalliumsalze durch Kieselgur filtriert. Die Kieselgur wird in Toluol aufgeschlämmt
und durch frische Kieselgur filtriert. Die beiden Filtrate werden vereinigt und auf eine mit Magnesiumsilikat gefüllte Säule mit den Abmessungen 12 χ 3 cm gegeben. 'Die Säule wird mit etwa 3 Liter Äthylacetat eluiert. Die Eluate werden vereinigt und
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unter vermindertem Druck eingedampft. Es hinterbleibt die Titelverbindung.
Beispiele 24 bis 34
Gemäß Beispiel 22, jedoch unter Verwendung der in Spalte I aufgeführten Verbindungen, werden die in Spalte II aufgeführten
Verbindungen erhalten.
Beispi el
i-Benzyl-5-chlor-i,3-di- 7-Benzyl-2,7-dihydro-2-/2-(1-hydro-7-(trifluormethyl)-piperidinyl)-äthylj-10-(tri-
fluormethyl)-3H-s-triazolo /4,3-&7J3 j 4ybenzodiazepin-3,6(5H)-dion
2,7-Dihydro-7-methyl-10-nitro-2-/2-(1-piperidinyl)-äthyl7-3H~s-triazolo/4,3-47/Vt/-benzodiazepin~35
6(5Hj-dion
10-Äthylthio-2,7-dihydro-7-methyl-2-/2-(1-piperidinyl)-äthyl/-3H~s-triazolo/5-,
3-d/-/ΐ ,4_/benzodiazepin-3,6(5H)- ^
dion
2H-1,4-benzodiazepin-2-on
5-Chlor-1,3-dihydro-1-methyl-7-nitro-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
-
5-Chlor-7-äthylthio-1,3-dihydro-1-methyl-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
5-Chlor-1,3-dihydro-1,7-
2,7-/
^-uiixui- ι,j—u.-L±AyvzA w— ι j ί — c-, ι —j-ii.ii.y'u.j.\j— ffiU—dimethyl—2—
dimethyl-2H-1,4-benzodia- /β-(1-piperidinyl)-äthyl/-3H-zepin-2-on
s-träazolo/%,3-d7/3,4_7benzo-
diazepin-3,6(5H)-dion
5-Chlor-1,3-dim9thyl-1,3- Z1 7-Dihydro-5,7-dimethyiT2-dihydro-7-(trifluorme-/2-(1-piperidinyl)-äthyl/-10-
thyl )-2H-1,4-benzodiaze- (trif luormethyl)-3H-s-triazolo
y pin-2-on
8-Brom-5-äthoxy-1,3-dihydro-1-phenyl-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
Ih»3-d7/i, 4/benzodiazepin-3,6(5H)-dion
9-Brom-2,7-dihydro-2-/2-(1-piperidinyl
) -äthylLZ-Z-phenyl-SH-s-triazolo/4,3-d//i,
V/benzodiazepin-3j 6(5HJ-dion
1-Benzyl-7-cyano-1,3-di- 7-Benzyl-1O-cyano-2.7-dihydrohydro-5-(methylthio)-2H-2-/2-(1-piperidinyli-äthvl/-1,4-benzodiazepin-2-on
3H~s-triazolo/4,3-d//i,4/ben-
zodiazepin-r3,6 (5H)-dion
509837/0943
Beispiel
Spalte I
1-Benzyl-7-chlor-i,3-dihydro-2H-1,4-benzodiazepin-2-on-5-thion
y-i ,3-di hydro-1-phenyl-2H-1,4-.benzodiazepin-2-on
5-Chlor-1-äthyl-1,3-dihydro~2H-1,4-benzodiazepin-2-on
5-Chlor-1,3-dihydro-7-(methoxy)-1-methyl-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
Spalte II
7-Benzyl-1O-chlor-2.7-dihydro-2-/2-(1
-piperidinylj-äthyl/-3H-s-triazolo/4,3-dy/i,4/benzodiazepin-3,6(5H)-dion
1O-Äthyl-2,7-dihydro-2-/2-(1-piperidinyl)~äthyl7-7-phenyl-3H-s-triazoio/4,
3-d//i ,4/benzodiazepin-3,6(5H)-dion
7-lthyl-2,7-dihydro-2-/2-(1-piperidinyl)-äthyl/-3H-s-triazolo/4.3-uJ3,4/benzodiazepin-3,6(5H)-dion
2,7-Dihydro-10-(methoxy)-7-•methyl-2-/2-(1-piperidinyl^
äthy\i7-3H-s-triazolo/4._ 3-d/
/Ϊ", 4/bensodiazepin-3, "'
dion.
Beispiele 35 bis 37
Gemäß Beispiel 23» jedoch unter Verwendung der in Spalte I
aufgeführten Verbindungen, werden die in Spalte II aufgeführten Verbindungen erhalten.
Spalte I
3-(1-Pyrrolidinyl)-proBeispiel
3-(1-Pyrrolidinyl)-proBeispiel
Spalte II
y
pylchlorid
pylchlorid
3-(3-0xazolidinyl)-propylchlorid
4-(1-Imidazolidinyl)-butylchlorid
1O-Chlor-2,7-dihydro-7-methyl-2-/3-(1-pyrrolidinyl)-propyl/-3H-s-triazolo/4.3-d7/i,47benzodiazepin-3,6(5H)-dion
1O-Chlor-2,7~dihydro-7-methyl-
diazepin-3,6(5H)-dion
1O-Chlor-2,7-dihydro-7-methyl-2-/4-(1-imidazolidinyl)-butyl7-3Η-3-ΐΓΐ3ζο1ο/4.3-<ΐ7/ϊ
,47benzodiazepin-3,6(5H)-dion.
509837/09A3
Beispiel 38
10-Chlor-2,7-dihvdro-2-/r3-(1-piperidinvl)-propvl7-3H-s~triazo
Io /4,3-d/
'ß
^benzodiazepine,6(5H)-dion
A. 7-BBnZyI-IO-ChIOr^,7-dihydro-3H-s-triazolo/4,3~d7/i,47ben
zodiazepin-3,6(5H)-dion
0,10 MoI 1-Benzyl-5,7-dichlor-1,3-dihydro-2H-1,4-'benzodiazepin-2-on
und 0,11 Mol Äthylcarbazat werden in 400 ml Dimethyl
formamid 30 Minuten auf 1300C erhitzt. Es wird die Titelverbinduiig
erhalten.
B. 7-Benzyl~1O-chlor-2,7-dihydro-2-Z3-(i-piperidinyl)-propyl/
0,02 Mol der in Beispiel 38 A. erhaltenen Verbindung werden bei 70°C in 100 ml Dimethylformamid gelöst, mit 0,02 Mol
Thalliuni(l)-äthoxid versetzt und 1 Stunde bei Raumtemperatur
gerührt. Sodann wird die Lösung mit 300 ml Diäthyläther verdünnt und die entstandene Fällung des Salzes abfiltriert.
Eine unter Rückfluß kochende Lösung des Thalliumsalzes in 150 ml Toluol wird mit 1,5 Äquivalenten 3-(i-Piperidinyl)-propylchlorid
versetzt und 3 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Sodann wird nochmals die gleiche Menge 3-(1-Piperidinyl)-propylchlorid
zugegeben und das Gemisch weitere 14 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Hierauf wird.das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur
abgekühlt und zur Abtrennung der Thalliumsalze durch Kieselgur filtriert. Die Kieselgur wird in Toluol aufgeschlämmt
und durch frische Kieselgur filtriert. Die beiden Filtrate werden vereinigt und auf eine mit Magnesiumsilikat
gefüllte Säule mit den .Abmessungen 12 χ 3 cm gegeben. Die
509837/0943
-24- 25085A1 ~*
Säule wird mit etwa 3 Liter Äthylacetat eluiert. Die Eluate werden vereinigt und unter vermindertem Druck eingedampft. Es
hinterbleibt die Titelverbindung.
C 10-Chlor~2,7-dihvdro-2-/5-(1-T3iperidinyl)-propvl7-3H-s-
triazolo/4,3-d7/i,47benzodiaze-pin-3»6(5H)-dion
0,01 Mol der in Beispiel 38 B. erhaltenen Verbindung werden bei 600C in 300 ml Essigsäure In Gegenwart von 0,3 g vorreduziertem
Raney-Nickel hydriert. Der anfängliche Wasserstoffdruck
beträgt 4 at. Die Reduktion wird abgebrochen, sobald 0,01 Mol Viasserstoff aufgenommen sind. Der Katalysator wird
abfiltriert und das Lösungsmittel abdestilliert. Der Rückstand wird mit Wasser digeriert. Die entstandene Titelverbindung wird
abfiltriert und getrocknet.
Beispiele 39 bis 41
Gemäß Beispiel 38» jedoch unter Verwendung der in Spalte I und
II aufgeführten Verbindungen werden die in Spalte III aufgeführten Verbindungen erhalten.
J 509837/0943
σι ο co
Beispiel
39
40
41
Spalte I
1-Benzyl-5-chlor-1,3-dihydro-7-(methoxy)-2H-1,4-benzodiazepin-2~on
1-Benzyl-5-chlor-1,3-dihydror3,7-dimethyl-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
1-Benzyl-5-chl9r-1,3-dihydro-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
5υalte II
2-(4-Morpholinyl)>
äthylchlorid
äthylchlorid
3-(4-Methyl-1-piperazinyl)-propylchlorid
2-(4-Methyl-1-piperidinyl)-äthylchlorid
Spalte III
2,7-Dihydro-2-/2-(4-morpholinyl)-äthyl7-1O-(methoxy)-3H-s-triazolo
dion
2,7-Dihydro-5,1O-dimethyl-2-/3-_
(4-methyl-1-piperazinvll)-propy3ll7-3H- s-triazolo/4 13-dJJÄ, 4/b.enzodiazepin-3,6(5H)~dion·
(4-methyl-1-piperazinvll)-propy3ll7-3H- s-triazolo/4 13-dJJÄ, 4/b.enzodiazepin-3,6(5H)~dion·
2,7-Dihydro-2-/2-(4-methyl-1-piperidinyl)-äthyl7-3H-s-triazolo^,
3-d/Zi ,4/ benzodiazepin-3,6(5H)-dion
CD CX)
Beispiel 42
10-Chlor-2,7-dihvaro-7-methvl-2-Z3-(1-piperazinyl)-propvl7-5H-s-triazolo/4,3-d7/-1 , ^/benzodiazepine, 6(5H)-dion
A. 10-Chlor-2,7-dihydro-2-(3-hydroxypropyl)-7-methyl-3H-striazole»,/4,3-ά7Ζΐ ^/benzodiazepine, 6(5H)-dion
7,92 g der in Beispiel 22 A. hergestellten Verbindung werden
in 120 ml Tetrahydrofuran suspendiert und tropfenweise und unter Rühren mit 7,5 g Thallium(l)-äthoxid versetzt. Nach beendeter
Zugabe wird das Gemisch weitere 45 Minuten gerührt. Sodann wird das Thalliumsalz abfiltriert.
Eine unter Rückfluß kochende Suspension von 3 g des Thallium- · salzes in Toluol wird unter Rühren mit 3 ml 1-Chlor-3~hydroxypropan
versetzt. Nach 72-stündigem Rückflußkochen werden weitere 3 ml 1-Chlor-3-hydroxypropan zugegeben, und das Gemisch wird
weitere 24 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Die erhaltene Lösung wird auf Raumtemperatur abgekühlt und zur Abtrennung der
Thalliumsalze durch Kieselgur filtriert. Die Kieselgur wird in Toluol aufgeschlämmt und durch frische Kieselgur filtriert.
Die beiden Filtrate werden vereinigt und auf eine mit Magnesiumsilikat
gefüllte Säule mit den Abmessungen 12 χ 3 cm gegeben.
Die Säule wird mit etwa 3 Liter Äthylacetat eluiert. Die Eluate werden vereinigt und unter vermindertem Druck eingedampft.
Es hinterbleibt die Titelverbindung.
B. 10-Chlor-2,7-dihydro-7-methyl-2-/3-(p-toluolsulfonyloxy)-propyl7-3H-s-triazolo i /4,3-<l7Zi>4^benzodiazepin-3,6(5H)-dion
1,0 Mol der in Beispiel 42 A.. erhaltenen Verbindung und 0,20 Mol
_] 509837/0943
p-ToluolsulfonylChlorid werden in 150 ml Pyridin 24 Stunden
bei 5°C gerührt. Danach wird das Reaktionsgemisch in 700 ml
Wasser eingegossen und die entstandene Fällung abfiltriert. Der Filterrückstand wird mit frischem Was-ser auf geschlämmt, abfiltriert
und 24 Stunden bei 250C unter vermindertem Druck getrocknet.
Es wird die Titelverbindung erhalten.
C. 10-Chlor-2,7-dihvdro-7-methvl-2-Z3-(i-T3iperazinvl)-propvl7-
,47benzodiazepin-5> 6(5H)-dion
0,05 Mol der in Beispiel 42 B. erhaltenen Verbindung und 0,1 Mol Piperazin werden in 600 ml Toluol 3 Stunden unter Rückfluß erhitzt.
Danach wird das Reaktionsgemisch auf 25°C abgekühlt und
die entstandene Fällung abfiltriert. Die Toluollösung wird mit lOprozentiger Salzsäure extrahiert. Der salzsaure Extrakt wird
mit lOprozentiger Natriumbicarbonatlösung alkalisch gemacht und mit Chloroform extrahiert. Der Chloroformextrakt wird unter
vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand aus Äthanol ' umkristallisiert und 3 Stunden bei 400C getrocknet. Es wird die
Titelverbindung erhalten.
509837/0943
Claims (1)
- Patentansprüche,47"benzodiazepin-3,6-dione der allgemeinen Formel I(CH ) -R, 2 η 3in der R^ ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest, eine Phenyl- oder Benzylgruppe, Rp ein Wasserstoffatom oder einen Alkylroat, R eine Amino-, Alkylamino- oder Dialkylaminogruppe oder einen Rest der allgemeinen Formel^CH2-(CH,)bedeutet, in der A die Gruppe CH-Q, ein Sauerstoffatom, oder die Gruppe N-Q darstellt, Q ein Wasserstoffatom, einen Alkylrest oder eine Phenylgruppe "bedeutet und m den Wert 0 oder 1 hat, R^ ein Wasserstoff- oder Halogenatom, eine Nitro-, Cyan- oder Trifluormethylgruppe, einen Alkyl-, Alkoxy- oder Alkylthiorest bedeutet und η den Wert 2, 3 oder 4 hat, und wobei sämtliche Alkylreste 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthalten, und ihre Salze mit Säuren.509837/09432. Verbindungen nach Anspruch 1 der allgemeinen Formel I, in der R-. eine Aminogruppe bedeutet.5. Verbindungen nach Anspruch 1 der allgemeinen Formel I, in der Rv eine Alkylaminogruppe bedeutet.4. Verbindungen nach Anspruch 1 der allgemeinen Formel I, in der IU eine Dialkylaminogruppe bedeutet.5. Verbindungen nach Anspruch 1 der allgemeinen Formel I, in der R- eine Gruppe der allgemeinen Formel/CH2(CH2)^-na^CH2-CH2 bedeutet.6. Verbindungen nach Anspruch 1 der allgemeinen Formel I, in der R^ einen Alkylrest, eine Phenyl- oder Benzylgruppe bedeutet .7. Verbindungen nach Anspruch 1 der allgemeinen Formel I, in der R^ ein Wasserstoff atom bedeutet.8. Verbindungen nach Anspruch 1 der allgemeinen Formel I, in der R^ ein V7ass er stoff atom bedeutet.9. 10-Chlor-2-/2- (dimethylamino) -äthyl7-2,7-dihydro-7-methyl^- 3H-s-triazolo/Ä·, 3-47ΖΪ ,4/benzodiazepin-3,6(5H)dion-hydrochlorid.509837/094310. 10-Chlor-2-/3-(diraethylamino)-propyl7-2,7-dihydro-7-methyl-3H-s-triazolo1(/i, 3-d/Z3 ,4_7benzodiazepi'n-3, 6(5H)-dion.11. Verbindungen der allgemeinen Formel 'IV(IV)in der R^ einen Alkylrest, eine Phenyl- oder Benzylgruppe, R^ ein Wasserstoffatom oder einen Alkylrest, R^ ein Wasserstoff- oder Halogenatom, eine Nitro-, Cyan- oder Trifluormethylgruppe, einen Alkyl-, Alkoxy- oder Alkylthiorest bedeutet, und
sämtliche Alkylreste 1 bis 4 Kohienstoffatome enthalten.12. Verbindungen der allgemeinen Formel VIII(VIII)in der R^ einen Alkylrest, eine Phenyl- oder Benzylgruppe,· R^ ein Wasserstoffatom oder einen Alkylrest, R^ ein Wasserstoff- oder Halogenatom,· eine Nitro-., Cyan- oder Trifluormethylgruppe, einen Alkyl-, Alkoxy- oder Alkylthiorest bedeutet, η den f509837/0943Wert 2, 3 oder 4 hat und sämtliche Alkylreste 1 Ms 4 Kohlenstoff atome enthalten.13. 1O-Chlor-2,7-dihydro-2-(3-hydroxypropyl)-7-methyl-3H-striaz6lo/4j3-d//i ,4_7benzodiazepin-3,6(5H)dion.14. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Verbindung der allgemeinen Formel IV(IV)in der R1 einen Alkylrest, eine Phenyl- oder Benzylgruppe darstellt und Rp und R^ die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben, mit einer Base behandelt, und das erhaltene Anion der allgemeinen Formel V(V)θ mit einer Verbindung der allgemeinen Formel VII-aRf ΓΊΤ 1^ V /tttt _ \7lUno) Λ - Ivll-ajin der X ein Chlor-, Brom- oder Jodatom, einen Alkylsulfonat- oder Arylsulfonatrest darstellt und R^ und η die in Anspruch 1509837/0943angegebene Bedeutung haben, zu einer Verbindung der allgemeinen Formel I umsetzt, in der R^ einen Alkylrest, eine Phenyl- oder Benzylgruppe bedeutet, gegebenenfalls die erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel I, in der 'R^ die Benzylgruppe darstellt, zur Verbindung der allgemeinen Formel I reduziert, in der R^ ein Wasserstoffatom darstellt, und gegebenenfalls die erhaltene Verbindung mit einer Säure in ein Salz überführt.15. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Anion der allgemeinen Forwel V(V)mit einer Verbindung der allgemeinen Formel VII-bH0-(CH2)n-Z (VII-b)in der Z und η die in Anspruch 14 angegebene Bedeutung haben, umsetzt, in der erhaltenen Verbindung der allgemeinen Formel VIIIι1-n-^~ (viii)(CH2)n-OH509837/0943die Hydroxylgruppe in eine leicht austretende Gruppe (leavinggroup) überführt und das erhaltene Zwischenprodukt mit Ammoniak, einem Alkylamin, Dialkylamin oder einem Amin der allgemeinen Formel^CH(CH22.HNCH-, CHbehandelt und gegebenenfalls die erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel I, in der R1 eine Benzylgruppe darstellt, zu einer Verbindung der allgemeinen Formel I reduziert, in der FLj ein Wasserstoffatom darstellt, und gegebenenfalls die erhaltene Verbindung mit einer Säure in ein Salz überführt.16. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Benzodiazepin der allge meinen Formel II(II)R5in der R^ einen Alkylrest, eine Phenyl- oder Benzylgruppe und R^ ein Halogenatom, eine Sulfhydryl-, Alkoxy-, Alkylthio- oder. Phenylalkylthiogruppe darstellt und R2 und R^ die in Anspruch 11 angegebene Bedeutung haben, mit einem Kohlensäurealkylesterhydrazid der allgemeinen FormelH2N-NH-C-OZ509837/0943in der Z einen Alkylrest bedeutet, kondensiert und die erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel III(III)HN-N-C-OZH Il Oerhitzt.17. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Anion der allgemeinen Formel V(V)in der FL, Rp und FL die in Anspruch 12 angegebene Bedeutung haben, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel VII-bH0-(CH2)n-X · (VII-b)in der X ein Chlor-, Brom- oder Jodatom, einen Alkylsulfonat- oder Arylsulfonatrest darstellt und η den Weit 2, 3 oder 4 hat, umsetzt.509837/0943• -35-18. Arzneimittel, enthaltend eine Verbindung gemäß Anspruch 1 und übliche Trägerstoffe und/oder Verdünnungsmittel und/oder Hilfsstoffe.509837/0943
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