DE25083C - Winkelhaken für Buchdrucker - Google Patents

Winkelhaken für Buchdrucker

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DE25083C
DE25083C DENDAT25083D DE25083DA DE25083C DE 25083 C DE25083 C DE 25083C DE NDAT25083 D DENDAT25083 D DE NDAT25083D DE 25083D A DE25083D A DE 25083DA DE 25083 C DE25083 C DE 25083C
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DE
Germany
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sheet metal
angle
hook
angle hook
walls
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Application number
DENDAT25083D
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English (en)
Original Assignee
W. H. GOLDING in Boston, Mass., V. St. A
Publication of DE25083C publication Critical patent/DE25083C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B1/00Elements or appliances for hand composition; Chases, quoins, or galleys
    • B41B1/26Composing or setting sticks

Landscapes

  • Connection Of Plates (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 15: Druckerei.
Winkelhaken für Buchdrucker.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 eine perspectivische Ansicht des Winkelhakens dar. Fig. 2 ist ein Schnitt nach λ;-λ der Fig. 1. Fig. 3 zeigt eine modificirte Gestalt des zugeschnittenen Bleches für den Hauptkörper A des Winkelhakens. Fig. 4 ist eine perspectivische Ansicht des Verstärkungswinkels A1. Fig. 5 ist der Grundrifs des zugeschnittenen, umgebogenen Bleches, aus welchem der Schieber oder das Gleitstück B gebildet wird. Fig. 6 zeigt eine modificirte Gestalt desselben Bleches. Fig. 7 zeigt das eine Ende des nach Fig. 3 zusammengefalteten Bleches A.
Der eigentliche Winkelhaken A besteht aus den drei Wänden ««' und a2 und ist aus Stahlblech oder anderem passenden Material hergestellt und an der Stelle, wo die drei Wände a a1 und a1 zusammenstofsen, durch einen Winkel verstärkt. Das zugeschnittene Blech, aus welchem der Haken A in Fig. 1 gebogen ist, hat im Grundrifs die Gestalt eines Parallelogramms, an- dessen einer Ecke ein quadratisches Stück herausgeschnitten ist, dessen Seiten gleich der Breite des Rückens a1 oder der Wand α2 sind, wenn das Blech zusammengefaltet wird, Fig. 1. An dieser Stelle, wo die Wände α α1 und #2 des gebogenen Bleches zusammenstofsen, ist ein Blechwinkel A1, Fig. 4, angelöthet, welcher die Wände a1 und β2 zusammenhält. Bei dieser Herstellungsweise bildet der Winkel A1 einen wesentlichen Theil des Hauptkörpers A.
Bei dem nach Fig. 3 zugeschnittenen Blech A bilden die Wände al und a2 ein Stück, α2 ist die Verlängerung von a\ anstatt, wie bei Fig. 1, die Verlängerung des Bodens a. Die Wände a und λ2 sind um die Ränder aB und a3 verbreitert, welche durch den diagonalen Schlitz «9 von einander getrennt sind. Die Wand «2 ist an ihrer anderen Seite noch mit der Verstärkungslasche ae a7 verbunden, wobei a3 und a7 wieder durch einen Schlitz von einander getrennt sind. In der Wand α sind Löcher a4, in der Wand a l Löcher a5, in dem Rande «8 ist das Loch a10 und in a3 der Schlitz «" angebracht. Dieses in Fig. 3 dargestellte Blech wird folgendermafsen umgebogen: Man biegt die Rückenwand al nach Linie 1 nach der einen Richtung und den
anderen Rich-Verstärkungs- nach Linie 5, und a2 in wird der
a'
so
Rand β3 nach Linie 8 nach der
tung zu, dann β2 nach Linie 6,
lasche ae nach Linie 7 und a7
und bringt alsdann die Wände
eine zu α rechtwinklige Lage,
Rand α3 auf as zu liegen und die Verstärkungslaschen «6 und a7 werden in die in Fig. 7 deutlich gezeichnete Lage kommen. Der Schlitz «" fällt gerade auf das Loch a10. Damit die Wände α α1 und β2 in eine feste Verbindung zu einander kommen, wird durch β10 und ff11 entweder ein Niet gezogen, oder as und α3 werden durch Löthen oder in anderer Weise passend mit einander verbunden.
Das Gleitstück B wird ebenfalls aus einem Stück Stahlblech oder anderem Metall gebildet, das nach dem Muster Fig. 5 zugeschnitten ist und das den Boden b und die Wände bl und P enthält. Hier hat die Wand bx eine Verstärkungslasche b3 und die Wand P eine solche bl, an welcher als Fortsetzung eine zweite Lasche b5 sitzt. Die Laschen b3 und b5 sind von b2 bezw. b durch Einschnitte getrennt und die Wände b und b1 sind mit Schlitzen bB und b7 versehen, so dafs die letzteren, wenn das Gleit-
stück B fertig zusammengestellt ist, mit den Löchern a4' und a5 im Winkel A übereinstimmen. Die Wand ί>' wird nun nach der Linie 3, P nach Linie 4, Lasche P nach Linie 5, Lasche b* nach Linie 7 und Lasche b5 nach Linie 8 umgebogen, wodurch ein steifes, starkes Gleitstück gebildet wird, dessen Gestalt in Fig. 1 deutlich erkennbar ist. Es ist nicht nöthig, dafs das Gleitstück B so grofs sei, wie in Fig. 5 gezeichnet, es kann auch nach dem Muster Fig. 6 hergestellt sein, wo der Boden b nur die Breite der Wand P hat und welcher nach den in diese Figur eingezeichneten Linien 4, 5 und 6 umgebogen wird. Hier hat der Boden b zwei parallele Schlitze bs und b7, denen entsprechend dann im Boden α des Winkelhakens A zwei Lochreihen «4 angebracht sein müssen, um das Gleitstück mittelst zweier durch ^6 b7 und a4 gesteckten Schrauben mit Muttern, ähnlich wie bei E in Fig. 1 und 2, auf dem Boden a des Winkelhakens befestigen zu können. Das Gleitstück B wird in dem Winkelhaken A durch eine Klammer C gehalten, deren hinterer Haken c hinter den Boden des Winkelhakens fafst, der aber auch in einen Längsschlitz des Rückens ax fassen könnte. In das vordere Ende von' C ist die Klemmschraube C1 eingeschraubt, welche in eine Vertiefung d des Winkelblockes D fafst. Letzterer pafst genau in das rechtwinklige Gleitstück B und· wird durch die Schraube C fest , gegen Rücken und Boden desselben geprefst, und während er dieses in der gewünschten Stellung im Winkelhaken festhält, drückt er gleichzeitig die Rücken und Böden von Gleitstück B und Winkelhaken A rechtwinklig aus einander. Auf solche Weise erhält der aus Blech hergestellte Winkelhaken die Vorzüge eines vollständig oder theilweise aus Gufs hergestellten, nämlich genaue rechtwinklige Stellung von Boden und Rücken zu einander, und Festigkeit. Das obere Ende des Gleitstückes B wird durch eine Schraube E und aufgeschraubte Mutter e mit dem Boden α des AVinkelhakens verbunden, so dafs ein Federn der Wand Z>2 nicht eintreten kann. Die Schraube E ist mit versenktem Kopf, der aus dem Boden α nicht hervortritt, in eines der Löcher al eingesetzt und die Mutter e mit Unterlegscheibe«1 versehen. Das Gleitstück B ist aufserdem noch durch die Laschen bl und bb, Fig. i, bedeutend verstärkt, so dafs dieses aus Blech hergestellte Gleitstück ebenfalls die erforderliche Steifigkeit besitzt, die gewöhnlich nur den schweren, dicken, gegossenen oder geschmiedeten Gleitstücken anhaftet.
Durch die Anwendung von Löchern al im Boden des Winkelhakens anstatt eines Schlitzes ist die Grenze der Einstellbarkeit für ein Loch «4 so bemessen, dafs die Steifigkeit des Instruments in keiner Weise vermindert wird.
Es mag bemerkt werden, dafs anstatt der Klemmvorrichtung CC1D eine zweite Schraube E mit Mutter e gebraucht werden könnte, und ferner, dafs das ans Blech hergestellte Gleitstück auch in Verbindung mit einem gewöhnlichen Winkelhaken gebraucht werden kann, ebenso wie der Winkelhaken aus Blech in Verbindung mit einem gewöhnlichen Gleitstück. Dasselbe gilt auch von dem Block D. Es sei "weiterhin bemerkt, dafs, wenn das Gleitstück B aus etwas stärkerem Blech hergestellt wird, dasselbe eine so hohe Steifigkeit besitzt, dafs die obere Mutter e und Schraube E ganz fehlen können, ebenso wie auch die eine oder andere der Verstärkungslaschen, z. B. b5.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Winkelhaken, bestehend aus dem aus einem einzigen Stück Metallblech gebildeten Theil A in Verbindung mit dem ebenfalls aus einem einzigen Stück Metallblech gebildeten Schieber B, welcher mittelst des Adjustirblockes D, der Klammer C und der Schraube C1 am Rücken«1 und der Schraubet? mit Mutter« am Boden a, oder durch zwei durch zwei parallele Schlitze b6 und b7 des Bodens b und zwei parallele Lochreihen ö4 des Bodens a gehende Schrauben mit Muttern in dem Theil A befestigt und genau winklig eingestellt werden kann, Fig. 1, 2 und 6.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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