DE2507245C3 - Kühlvorrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kühlvorrichtung
für Temperaturen unterhalb des λ-Punktes von Helium mit einem Behälter für flüssiges 4He I, welcher Behälter
über eine Verbindungsleitung, in die vom Behälter aus gerechnet nacheinander eine Seite eines Wärmeaustauschers,
in dem flüssigen 4He I eine Temperaturverringerung erfährt, und ein Drosselelement, in dem das 1He
eine Druckverringerung erfährt, aufgenommen sind, mit einer Verdampfungskammer für flüssiges 4HeII verbunden
ist, welche Verdampfungskammer mit einer Absaugleitung für 4He II-Gas versehen ist, in welche
Leitung die andere Seite des Wärmeaustauschers aufgenommen ist.
Bei einer aus der US. Patentschrift 34 27 817 bekannten Kühlvorrichtung der Art, auf die sich die
vorliegende Erfindung bezieht, enthält der Behälter normalerweise ein 4He-Bad von 4,2° K unter atmosphärischem
Druck. Dieses flüssige 4He in der normalen
Phase (4He I) erfährt im Wärmeaustauscher eine Temperaturverringerung und im Drosselelement eine
Druckverringerung, wobei ein Teil der Flüssigkeit verdampft Die restliche Flüssigkeit erreicht die
Verdampfungskammer, wo die Wärme aus dem zu kühlenden Gegenstand aufgenommen wird. Die Temperatur,
auf die der Gegenstand gekühlt wird, hängt vom Druck in der Verdampfungskammer ab. Je niedriger der
Druck, umso niedriger ist die Temperatur.
Über die Absaugleitung wird die Verdampfungskammer durch eine Pumpvorrichtung auf niedrigen Druck
abgepumpt.
Ein Vorteil dieser bekannten Kühlvorrichtung ist, daß sie lange Zeit ununterbrochen betrieben werden kann
und zwar dadurch, daß es die Möglichkeit gibt, kontinuierlich 4He aus dem Behälter der Verdampfungskammer
zuzuführen. Müssen jedoch Kühltemperaturen unterhalt des A-Punktes von Helium (2,18° K) erzeugt
werden (beispielsweise zum Kondensieren von konzentriertem 3He in 3He-4He-Verdünnungskühlmaschinen
oder zum Kühlen von Masern, Komputerspeichern, superleitenden Spulen, paramagnetischen Salzen usw.),
so tun sich Probleme dar, wodurch die bekannte Kühlvorrichtung in der Praxis nur noch kaum oder
überhaupt nicht verwendbar ist.
Die Ursache der Problematik liegt in dem Umstand, daß, wenn sich in der Verdampfungskammer flüssiges
Helium II mit seinen superfluiden Eigenschaften befindet (4He unterhalb 2,18° K), dieses He II als dünner Film
über die Wand der Kammer durch das Drosselelement hindurch nach oben in das Gebiet höherer Temperatur
kriecht. Diese Rückströmung von Helium tritt auf trotz der entgegenwirkenden Schwerkraft und trotz der
entgegenwirkenden Kraft infolge des höheren Druckpegels
an der Eingangsseite des Drosselelementes.
Das Resultat ist, daß kein He II ständig in die Verdampfungskammer gebracht werden kann, wodurch
die Wirkung der Kühlvorrichtung gestört ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine einfache Verbesserung der bekannten Vorrichtung eine Kühlvorrichtung zu schaffen, die sich für Kühltemperaturen unterhalb des λ-Punktes von Helium besonders eignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine einfache Verbesserung der bekannten Vorrichtung eine Kühlvorrichtung zu schaffen, die sich für Kühltemperaturen unterhalb des λ-Punktes von Helium besonders eignet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in die Verbindungsleitung zwischen dem Wärmeaustauscher
und dem Drosselelement ein Hilfsbehälter aufgenommen ist und zwischen der Verdampfungskammer
und dem Hilfsbehälter eine die Wärme gut austauschende Verbindung vorhanden ist und zwar
derart, daß flüssige 4He im Hilfsbehälter bis unter den
λ-Punkt gekühlt wird durch 4HeII in der Verdampfungskammer.
Auf diese Weise ist erreicht worden, daß die Temperatur an der Eingangsseite des Drosselelementes
im Hilfsbehälter der Temperatur an der Ausgangsseite des Drosselelementes in der Verdampfungskammer
entspricht bzw. nahezu entspricht. Es gibt nun keine oder praktisch keine Neigung von He Il in der
Verdampfungskammer mehr zu dem He II im Hilfsbehälter zurückzuströmen. Insofern von einem Zurückkriecheffekt
noch die Rede wäre, wird diei durch die Pumpkraft infolge des höheren Druckes des He II im
Hilfsbehälter, gegebenenfalls unterstützt durch die Schwerkraft, weitgehend ausgeglichen.
Bei einer günstigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kühlvorrichtung sind der Hilfsbehälter und
die Verdampfungskammer zu einem Ganzen zusammengefügt und durch eine wärmeaustauschende Zwischenwand,
in der sich eine Bohrung als Drosselöffnung befindet, voneinander getrennt
Dies bietet nicht nur den Vorteil einer gedrängten Konstruktion, sondern auch wird auf vorteilhafte Weise
unmittelbar die in der Drosselöffnung verursachte Kälte zum Kühlen des Hilfsbehälter verwendet.
Bei einer weiteren günstigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kühlvorrichtung ist ein mit der
Drosselöffnung zusammenarbeitender Ventilkörper vorhanden, der über einen durch eine Begrenzungswand
des Hilfsbehälter hinausgeführten Ventilstiel mit einem Bedienungselement verbunden ist.
Dies bietet den Vorteil, daß der wirksame Querschnitt der Drosselöffnung fernbedient werden kann und zwar
abhängig von den Betriebsumständen. Ist die Vorrichtung außer Betrieb, so kann die Drosselöffnung völlig
geschlossen werden.
Eine weitere günstige Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kühlvorrichtung weist das Kennzeichen
auf, daß der Hilfsbehälter eine Begrenzungswand aufweist, die durch einen Balgen gebildet ist, der koaxial
zum Ventilstiel angeordnet und einerseits an der wärmeaustauschenden Zwischenwand und andererseits
am Ventilstiel befestigt ist.
Hindurchlecken bzw. Kriechen von He II längs des Ventilstiels nach Zonen höherer Temperatur ist so auf
einfache Weise vermieden.
Zwischen dem He I auf dem Weg vom Behälter zum Hilfsbehälter und dem He II im Hilfsbehälter, das die
Neigung hat, in Richtung des auf höherer Temperatur befindlichen Behälters zu strömen, gibt es Viskositätsunterschiede. Diese Viskositätsunterschiede verursachen
Strömungsunstabilitäten infolge örtlicher Änderung im Strömungswiderstand. Der 4He-Strom vom
Behälter zum Hilfsbehälter ist dadurch Änderungen ausgesetzt, so daß eine kontinuierliche konstante
4He-Zufuhr zum Hilfsbehälter nicht gewährleistet ist.
Weiter weist bekanntlich He H ein ausgezeichnetes Wärmeleitungsvermögen auf. Das He II im Hilfsbehälter
droht dadurch und durch die Neigung zum Behälter zu strömen den Temperaturgradienten zwischen dem
Behälter und dem Hilfsbehälter zu stören. Dies beeinträchtigt den thermischen Wirkungsgrad der
Vorrichtung.
Um diese Nachteile auszuschalten weist eine weitere günstige Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Kühlvorrichtung das Kennzeichen auf, daß in die
Verbindungsleitung zwischen den Wärmeaustauscher und dem Hilfsbehälter ein Strömungswiderstandselement
aufgenommen ist um im Betrieb den 4He-Strom vom Behälter zum Hilfsbehälter zu stabilisieren.
Das Strömungswiderstandselement sorgt dafür, daß der Phasenübergang von He I nach He II an einer festen
Stelle in der Verbindungsleitung fixiert wird und zwar in einem Abstand vom Behälter.
Der 4He-Strom durch die Verbindungsleitung ist nun
stabilisiert, während ein guter thermischer Wirkungsgrad dadurch erhalten ist, daß namentlich der
Temperaturgradient am Wärmeaustauscher beibehalten wird.
Das Strömungswiderstandselement besteht einfachheitshalber vorzugsweise aus einer Kapillare.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden
näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform der Kühlvorrichtung,
ίο F i g. 2 einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform
der Kühlvorrichtung.
In F i g. 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 ein Behälter für flüssiges 4He bezeichnet, der über eine Verbindungslei
tungZ mit einer Verdampfungskammer 3 verbunden ist,
an die sich eine Absaugleitung 4 anschließt
Ein Wärmeaustauscher 5 ist einerseits in die Verbindungsleitung 2 und andererseits in die Absaugleitung
4 aufgenommen.
Die Verbindungsleitung 2 enthält weiter ein Strömungswiderstandselement 6, einen Hilfsbehälter 7 und ein Drosselelement 8, das beispielsweise als Kugelventil ausgebildet sein kann. Der Hilfsbehälter 7 steht mit der Verdampfungskammer 3 in gutem Wärmekontakt und zwar über eine Verbindung 9 aus die Wärme gut leitendem Material, beispielsweise Kupfer.
Die Verbindungsleitung 2 enthält weiter ein Strömungswiderstandselement 6, einen Hilfsbehälter 7 und ein Drosselelement 8, das beispielsweise als Kugelventil ausgebildet sein kann. Der Hilfsbehälter 7 steht mit der Verdampfungskammer 3 in gutem Wärmekontakt und zwar über eine Verbindung 9 aus die Wärme gut leitendem Material, beispielsweise Kupfer.
Die Verdampfungskammer 3 steht mit einem zu kühlenden Gegenstand 10 in gutem wärmeleitendem
Kontakt.
An die Absaugleitung 4 ist ein aus der Diffusionspumpe 11 und der Rotationspumpe 12 bestehendes Pumpsystem angeschlossen, das eine Abfuhr 13 aufweist.
An die Absaugleitung 4 ist ein aus der Diffusionspumpe 11 und der Rotationspumpe 12 bestehendes Pumpsystem angeschlossen, das eine Abfuhr 13 aufweist.
Derjenige Teil der Kühlvorrichtung, der sich im Betrieb auf niedriger Temperatur befindet, ist in einem
evakuierten Raum 14 innerhalb eines Dewar-Gefäßes 15 mit einem Deckel 16 angeordnet Das Dewar-Gefäß
15 wird auf nicht dargestellte, jedoch bekannte Weise innerhalb eines Systems weiterer Dewar-Gefäße, die
mit flüssigem Helium bzw. Stickstoff gefüllt sind, gekühlt. Der Behälter 1 kann über die Fülleitung 17
gefüllt werden. Im Betrieb befindet sich im Behälter 1 flüssiges 4He unter atmosphärischem Druck (Temperatur
4,2° K). Dieses 4He wird im Wärmeaustauscher 5
durch Niederdruckheliumgas, das von der Verdampfungskammer 3 herrührt, gekühlt, wodurch es in
Temperatur sinkt. Das 4He bleibt dabei in der normalen flüssigen 4He I-Phase. Vom Wärmeaustauscher 5 strömt
das 4He 1 über das Strömungswiderstandselement 6 zum Hilfsbehälter 7, wo das 4He 1 einen Phasenübergang zu
dem superfluide Eigenschaften aufweisenden 4He II erfährt und zwar durch eine Kühlung bis unter den
λ-Punkt durch superfluides 4He II in der Verdampfungskammer
3 über die die Wärme gut leitende Verbindung 9. Dabei sorgt das Strömungswiderstandselement 6
dafür, daß der Phasenübergang von 4He I nach 4He II
sich an einer festen Stelle innerhalb dieses Elementes oder innerhalb des Teils der Verbindungsleitung 2, der
zwischen dem Strömungswiderstandselement 5 und dem Hilfsbehälter 7 liegt, einstellt. Einerseits ist dadurch
ein stabiler konstanter 4-He-Strom vom Behälter 1 zum Hilfsbehälter 7 gewährleistet, andererseits erfährt der
Wärmeaustauscher 5 keine Belästigung des Phasenüberganges. Ein superfluider 4He-FiIm im Wärmeaustauschers
würde nämlich den Temperaturgradienten in diesem Wärmeaustauscher und damit den thermischen
Wirkungsgrad beeinträchtigen.
Das 4He II im Hilfsbehälter 7 strömt zum Drosselelement
8 und erfährt darin eine Druckverringerung. Dies
geht mit Kälteerzeugung einher, wobei ein Teil des 4He I! verdampft. Der restliche Teile des flüssigen
4He II verdampft in der Verdampfungskammer 3 unter Aufnahme von Wärme aus dem zu kühlenden
Gegenstand 10. Das kalte Niederdruck-4He-Gas wird
über die Absaugleitung 4 unter Aufnahme von Wärme im Wärmeaustauscher5 durch das Pumpsystem ϊί; 12
abgesaugt und verläßt die Vorrichtung durch die Abfuhr 13. Das abgesaugte 4He-GaS wird normalerweise nicht
in die Umgebung abgeführt sondern in einem Speicherbehälter für späteren Gebrauch gespeichert
oder unmittelbar einem Verflüssigungssystem zugeführt.
Die Vorrichtung nach F i g. 2 zeigt einen Behälter für flüssiges 4He ! der mit dem Bezugszeichen 20 bezeichnet
worden ist, welcher Behälter über eine Verbindungsleitung 21 mit der Verdampfungskammer 22 verbunden
ist, an die sich eine Absaugleitung anschließt, die aus einem Teil 23a besteht, der an der Oberseite in einen
Teil 236 größeren Durchmessers mündet Der Teil 23a geringeren Durchmessers bildet einen Strömungswiderstand,
der eine Strömung eines 4He-II-FiImS nach oben beschränkt
Eine in die Verbindungsleitung 21 aufgenommene und um einen Teil des Absaugleitungsteils 23b liegende
Spirale 24 bildet zusammen mit dem letztgenannten Teil einen Wärmeaustauscher, in dem durch die Spirale 24
strömendes 4He I mit kaltem Niederdruckheliumgas, das durch die Absaugleitung strömt, Wärme austauschen
kann.
Als Strömungswiderstandselement ist eine Kapillare 25 in der Verbindungsleitung 21 vorhanden. Die
Verdampfungskammer 22 ist mit dem Hilfsbehälter 26 zu einem Ganzen zusammengestellt Zwischen denselben
befindet sich eine die Wärme gut übertragende Wand 27 (beispielsweise eine Kupferwand oder eine aus
dünnem rostfreiem Stahl bestehende Wand), in der sich eine Drosselöffnung 28 befindet D;e Drosselöffnung 28
kann völlig oder teilweise durch einen Ventükörper 29,
der über einen Ventilstiel 30 mit einem äußeren Bedienungselement 31 verbunden ist, freigegeben
werden. Der Ventilstiel 30 ist durch den Hilfsbehälter 26 und durch den Absaugleitungsteil 23£>
nach außen geführt. Der Hilfsbehälter 26 hat eine Begrenzungswand, die durch einen Balgen 32, der koaxial um den
Ventilstiel 30 angeordnet ist und einerseits an der Zwischenwand 27 und andererseits am Ventilstiel 30
befestigt ist, gebildet ist.
Der Tieftemperaturteil der Vorrichtung befindet sich in einem evakuierten Raum 33, der durch ein Gehäuse
34 und einen Deckel 35, der auf nicht dargestellte Weise gekühlt wird, begrenzt ist.
Durch den Deckel 33 hindurch sind eine Fülleitung 36 für den Behälter 20 und ein Absaugleitungsteil 23£>, der
sich an ein nicht dargestelltes Purnpsysiern anschließt, hindurchgeführt.
Im Behälter 20 befindet sich vor dem Eingang der Verbindungsleitung 21 ein Filter 37 zum Abfangen von
Verunreinigungen. Der Behälter 20 steht über einem Block 38 aus die Wärme gut leitendem Material mit dem
abgeführten verhältnismäßig kalten 4He-GaS, das durch den Absaugleitungskanal 23b strömt, in gutem Wärmekontakt
Die Wirkungsweise der Vorrichtung entspricht in großen Zügen der der Vorrichtung nach Fig. 1. Mit
Hilfe des Bedienungselementes 3i kann die Drosselöffnung 28 im Betrieb geregelt und abgeschlossen werden,
wenn die Vorrichtung außer Betrieb ist Der Balgen 32 bewegt sich dabei mit dem Ventilkörper und sorgt für
eine hermetische Dichtung des Hilfsbehälters 26.
Die bei Druckverringerung in der Drosselöffnung 28
erzeugte Kälte trägt durch die Zwischenwand 27 unmittelbar zur Kühlung des 4He im Hilfsbehälter 25
bei.
Mit einer Vorrichtung, wie diese in F i g. 2 dargestellt ist wurden unter Verwendung nur einer Kreiselpumpe
Temperaturen unterhalb 1°K erreicht Es stellte sich heraus, daß die erreichten Temperaturen unbeschränkte
Zeit beibehalten werden konnten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Kühlvorrichtung für Temperaturen unterhalb des Α-Punktes von Helium mit einem Behälter für
flüssiges 4He I, welcher Behälter über eine Verbindungsleitung,
in die vom Behälter aus gerechnet nacheinander eine Seite eines Wärmeaustauschers,
in dem flüssigen 4He I eine Temperaturverringerung erfährt, und ein Drosselelement, in dem das 4He eine
Druckverringerung erfährt, aufgenommen sind, mit einer Verdampfungskammer für flüssiges 4He II
verbunden ist, welche Verdampfungskammer mit einer Absaugleitung für 4He-GaS versehen ist, in
welche Leitung die andere Seite des Wärmeaustauschers aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Verbindungsleitung (2; 21) zwischen dem Wärmeaustauscher (5; 24, 236,) und
dem Drosselelement (8; 28) ein Hilfsbehälter (7; 26) aufgenommen ist und zwischen der Verdampfungskammer
(3; 22) und dem Hilfsbehälter (7; 26) eine die Wärme gut austauschende Verbindung (9; 27)
vorhanden ist und zwar derart, daß flüssiges 4He im Hilfsbehälter (7; 26) durch 4He II in der Verdampfungskammer
(3; 22) bis unter den Α-Punkt gekühlt wird.
2. Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsbehälter (26) und die
Verdampfungskammer (22) zu einem Ganzen zusammengefügt und durch eine wärmeaustauschende
Zwischenwand (27), in der sich eine Bohrung als Drosselöffnung (28) befindet, voneinander
getrennt sind (F i g. 2).
3. Kühlvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Drosselöffnung (28)
zusammenarbeitender Ventilkörper (29) vorhanden ist, der über einen durch eine Begrenzungswand des
Hilfsbehälter (26) nach außen geführten Ventilstiel (30) mit einem Bedienungselement (31) verbunden
ist.
4. Kühlvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsbehälter (26) eine
Begrenzungswand aufweist, die durch einen Balgen (32) gebildet ist, der koaxial zum Ventilstiel (30)
angeordnet und einerseits an der wärrneauütauschenden Zwischenwand (27) und andererseits am
Ventilstiel (30) befestigt ist.
5. Kühlvorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindungsleitung
(2; 21) zwischen dem Wärmeaustauscher (5; 24, 23b) und dem Hilfsbehälter (7; 26) ein Strömungswiderstandselement
(6; 25) aufgenommen ist um im Betrieb den 4He-Strom vom Behälter (1; 20) zum
Hilfsbehälter (7; 26) zu stabilisieren.
6. Kühlvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Strömungswiderstandselement
aus einer Kapillare (25) besteht (Fig. 2).
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