DE2506995B2 - Verfahren zur Steuerung von periphere« Geräten in einer Fernmeldeanlage mittels zweier oder mehrerer Steuereinrichtungen und Anwendung des Verfahrens zur Fehlereingrenzung - Google Patents

Verfahren zur Steuerung von periphere« Geräten in einer Fernmeldeanlage mittels zweier oder mehrerer Steuereinrichtungen und Anwendung des Verfahrens zur Fehlereingrenzung

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren 2ur Steuerung von peripheren Geräten in einer Fernmeldeanlage, insbesondere in einer zentralgesteuerten Fernmelde-Vermittlungsanlage, mittels zweier oder mehrerer identischer Steuereinrichtungen, welche peripheren Geräte gruppenweise zusammengefaßt über jeweils eine jeder Gruppe fest zugeordnete Schaltstelle je nach Steuervorgang individuell an die Steuereinrichtungen anschaltbar sind, wobei die Steuereinrichtungen, von denen in jedem Zeitpunkt jeweils nur eine einzige sämtliche zu steuernden peripheren Geräte und Schaltstellen steuert, bis zum Auftreten tines Fehlers oder bis zur Außerbetriebnahme einer Steuereinrichtung in periodischem Wechsel sich gegenseitig einschalten und bei jedem Ausschalten einer Steuereinrichtung die Schaltstellen sämtliche angeschalteten peripheren Geräte von der Steuereinrichtung trennen.
Aus der DE-AS 22 17 665 ist eine Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittiungsanlagen mit mindestens zwei Rechnern zum abwechselnden Steuern von Vermittlungsvorgängen und mit mindestens zwei Verbindern, an die jeweils eine Anzahl von peripheren Geräten angeschlossen ist, bekannt. Jeder Verbinder enthält eine Umschalteeinrichtung, die im Störungsfall oder bei Routineumschaltungen die am betreffenden Verbinder angeschlossenen peripheren Geräte auf eine vom jeweiligen Betriebsrechner abgegebene Umschalteaufforderung hin von diesem Rechner abtrennt und mit dem jeweiligen Reserverechnet verbindet und eine entsprechende Umschaltung der zwischen den Rechnern und den Verbindern verlaufenden Leitungen veranlaßt. Damit beim Auftreten von Störungen die Umschaltung aller peripheren Geräte an den jeweiligen Betriebsrechner sichergestellt ist, wird vom betreffenden, iii jedem Rechner vorhandenen Zeitglied beim Übergang des in Betrieb befindlichen Rechners in den Reservezustand für eine vorgegebene Zeitdauer ein Nachimpuls erzeugt und an die Umschaltceinrichtungen der Verbinder geleitet, wodurch von diesen eine gegebenenfalls noch nicht durchgeführte Umschaltung nachvollzogen werden kann. Zudem stellt vor jrder Umschaltung eine Prüfeinrichtung fest, ob die vorgesehene Umschaltung sinnvoll ist oder nicht und verhindert eine Umschaltung, falls nur noch ein einziger Rechner betriebsfähig ist.
Aus dem Artikel von H. Willrett, »Maßnahmen zur Sicherstellung der Zuverlässigkeit im Fernsprechvermittlungssystem HE-60L« in »SEL-Nachrichten«, 11.Jg. 1963, Heft 3, Seiten 145-149 ist es bekannt, Einrichtungen in Fernsprechvermittlungsanlagen doppelt vorzusehen und diese im Normalfall alternierend zu benutzen, d. h, beide sind ständig betriebsbereit und wechseln sich im Wahrnehmen eintreffender Belegungsanforderungen gegenseitig ab. Beim Ausfall der einen Einrichtung übernimmt die andere den gesamten Verkehr. Eine den beiden Einrichtungen gemeinsame Kippschaltung bereitet jeweils diejenige Einrichtung vor, die die nächste eintreffende Belegungsanforderung wahrzunehmen hat. Ferner werden bei jedem Verbindungsvorgang eine Reihe von Prüfungen vorgenommen, wobei eine Registriereinrichtung dabei festgestellte Fehler sowie die am Verbindungsvorgang beteiligten Geräte und Verbindungsglieder aufzeichnet.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, ein einfacheres Verfahren anzugeben, das ohne großen Aufwand eine stets sichere Betriebsbereitschafl aller Steuereinrichtungen gewährleistet und gleichzeitig die Möglichkeit bietet, ohne übergeordnete Überwachungseinrichtung Störungen festzustellen und die Lage der fehlerhaften Geräte einzugrenzen.
Gemäß der Erfindung gelingt dies dadurch, daB beim Einschalten einer ersten Steuereinrichtung in derselben ein die Dauer des Einschaltens bestimmendes erstes Zeitglied gleichzeitig mit einem zweiten Zeitglied einer zweiten Steuereinrichtung in Betrieb gesetzt wird, welches zweite Zeitglied eine gegenüber dem ersten Zeitglied größere Zeitkonstante aufweist, daß ferner beim Ausfall des ersten Zeitgliedes der momentan in Betrieb befindlichen Steuereinrichtung eine zweite Steuereinrichtung durch deren eigenes zweites Zeitglied unter gleichzeitiger Abgabe einer Fehlermeldung in Betrieb gesetzt wird, und daß beim Auftreten eines Fehlers vorerst in an sich bekannter Weise die Adressen und Betriebszustände der peripheren Geräte, Schaltstellen und der jeweiligen Steuereinrichtung, die am momentanen Steuervorgang beteiligt sind, in einem zentralen Speicher eingeschrieben werden, und daraufhin von der betreffenden Steuereinrichtung sowohl die angeschalteten peripheren Geräte als auch alle Schaltstellen sowie diese Steuereinrichtung selbst abgeschaltet werden und dadurch eine zweite Steuereinrichtung oder wiederum die vorherige Steuereinrichtung zur Betriebsübernahme veranlaßt w:rd
Eine stets sichere Betriebsbereitschaft der Steuereinrichtungen wird somit auf einfache Weise dadurch erreicht,
— indem im Normalbetrieb jede Steuereinrichtung nach Ablauf einer durch deren erstes Zeitglied bestimmten Zeitdauer sich selbst abschaltet und dadurch die Schaitstellen zur Abschaltung der am betreffenden Steuervorgang beteiligten peripheren Geräte veranlaßt und eine zweite Steuereinrichtung zur Betriebsübernahme veranlaßt,
— indem bei Ausfall des ersten Zeitgliedes der in Betrieb befindlichen Steuereinrichtung das gleichzeitig mit dem genannten ersten Zeitglied in Betrieb gesetzte zweite Zeitglied einer zweiten Steuereinrichtung die letztere in Betrieb setzt, und dadurch die bisher in Betrieb befindliche Steuereinrichtung abschaltet, wodurch wiederum die Schaltstellen zur Abschaltung der am betreffenden Steuervorgang beteiligten peripheren Geräte veranlaßt werden,
— indem bei Auftreten eines Fehlers die in Betrieb befindliche Steuereinrichtung abgeschaltet und dadurch die Schaltstellen zur Abschaltung der am betreffenden Steuervorgang beteiligten peripheren Geräte veranlaßt werden und eine zweite Steuereinrichtung zur Betriebsaufnahme veranlaßt wird,
— indem auch dann, wenn nur noch eine Steuereinrichtung betriebsfähig ist, diese trotzdem nach Ablauf des ersten Zeitgliedes bzw. bei Auftreten eines Fehlers sich selbst abschaltet und dadurch die Schaltstellen zur Abschaltung der am betreffenden Steuervorgang beteiligten peripheren Geräte veranlaßt. Wenn dann eine zweite zur Betriebsaufnahme veranlaßte Steuereinrichtung den Betrieb nicht wie vorgesehen aufnimmt, übernimmt wiederum die am letzten Steuervorgang beteiligte Steuereinrichtung den Betrieb, sobald sich deren erstes Zeitglied wiederum in Ruhelage befindet.
Das streng sich wiederholende Abschalten, wie auch das Abschalten im Falle auftauchender Fehler, von allen am jeweiligen Steuervorgang beteiligten peripheren Geräte, Schaitstellen wie auch der betreffenden Steuereinrichtung bewirkt, daß gewisse Fehler, beispielsweise sich zu'ällig ergebende Blockier- oder Haltestromkreise, ohne weiteres Duzuiun zum Verschwinden gebracht werden können und zudem sämtliche Geräte möglichst oft in eine eindeutige Ausgangslage zurückversetzt werden. Das Einschreiben der Adressen und Betriebszustände von allen am momentanen Steuervorgang beteiligten Geräten in einen zentralen Speicher im Falle auftretender Fehler und das Ausdrucken dieser gespeicherten Daten in Form einer Statistik ermöglicht auf besonders einfache
ίο Weise eine Eingrenzung von Fehlern oder zumindest ein Erkennen der einen Fehler, vor allem einen immer wieder auftretenden Fehler, verursachenden Geräte. Hierzu ist keine besondere Prüfeinrichtung erforderlich, es wird lediglich die Tatsache, daß überhaupt ein Fehler aufgetreten ist, zur Kenntnis genommen, wobei zusätzlich die Art des Fehlers, beispielsweise ein vorübergehend aufgetretener Fehler, Dauerfehler, schwerwiegender Fehler oder ein weniger schwerwiegender Fehler zur Kenntnis genommen wird.
Anhand der Zeichnungen wird nachfolgend das erfindungsgemäße Verfahren b rispielsweise näher erläutert. Dabei zeigen Fig. I eine Fernmeldeanlage mit drei Steuereinrichtungen, Fig.2 eine Anordnung mit zwei Steuereinrichtungen, Fig.3 eine Anordnung mit drei Steuereinrichtungen und Fig.4 eine statistische Darstellung ausgedruckter Betriebszustände.
In der in F i g. 1 dargestellten Fernmeldeanlage hat jede der drei Steuereinrichtungen 57"Zugang zu einem gemeinsamen zentralen Speicher SP und zu sämtlichen
W Schaltstellen S. Die zu steuernden peripheren Geräte P sind gruppenweise zusammengefaßt an der jeder Gruppe fest zugeordneten Schaltslelle 5 angeschlossen. Jedes periphere Gerät P ist durch die ihm zugeordnete Schaltstelle 5 individuell an die in Betrieb befindliche Steuereinrichtung Sranschaltbar. Ein an den zentralen Speicher SPangeschlossenes Ausgabegerät A erfaßt die im Speicher SP eingeschriebenen Adressen und Betriebszustände der peripheren Geräte P, Schaltstellen S und der jeweiligen Steuereinrichtung ST die am momentanen Steuervorgang beteiligt sind, zu einer Statistik zusammen. Diese Statistik kann dann vom Ausgabegerät A ausgedruckt oder über ein Datensichtgerät angezeigt werden.
Fig. 2 zeigt eine Anordnung mit zwei identischen
4". Steuereinrichtungen ST\, ST2, von denen jede unter anderem ein erstes Zeitglied ZG1 und ein zweites Zeitglied ZC 2 mit einer gegenüber dem ersten Zeitglied ZC 1 längeren Zeitkonstante sowie ein über logische Torschaltungen T\ bis 7"4 mit den Zeitgliedern
in ZG 1, ZG 2 verknüpftes Relais Eaufweist. Dieses Relais E symbolisiert in angesprochenem Zustand den EIN-Zustand und im Ruhezustand den AUS-Zustand der betreffenden Steuereinrichtung. Anstelle der in den Steuereinrichtungen der Fig. 2 dargestellten elektro-
ii mechanischen Relais E können selbstverständlich ebensogut elektronische Relais eingesetzt werden. Selbstverständlich enthält jede Steuereinrichtung weitere in Fig. 2 der Einfachheit wegen nicht dargestellte Schaltungselemente und Verbindungen wie beispielsweise für die eigentliche Steuerung der peripheren Geräte P und Schaitstellen S, für die Weiterleitung von Daten an den zentralen Speicher etc.
In jeder Steuereinrichtung ist die Wicklung des Relais £eincrseits mit dem einen Pol (-) der Speisespannung und andererseits mit dem Ausgang des logischen UND-Tores 7"4 elektrisch verbunden. Vom UND-Tor 7"4 ist der erste Eingang über einen logischen Inverter 7"5 mit einem nicht dargestellten Fehlerdetektor nnH
der zweite Eingang mit dem Ausgang des logischen ODER-Tores Vl elektrisch verbunden. Vom logischen ODER-Tor 7"! ist ein erster Eingang mit dem Ausgang des logischen UND-Tores 7"2 elektrisch verbunden und der zweite Eingang über das zweite Zeitglied ZG 2 und über die Arbeitsseite des Umschaltekontaktes e in der jeweils anderen Steuereinrichtung an den zweiten Pol (Erde) der Speisespannung anschaltbar. Vom logischen LJND Tor T2 ist ein erster Eingang über die Ruheseitc des Umschaltekontaktes c der jeweils anderen Steuereinrichtung mit dem zweiten Pol (Erde) der Speisespannung elektrisch verbunden und der zweite Eingang über einen logischen Inverter 7~3, das erste Zeitglicd ZG t und den Arbeitskontakt oder eigenen Steuereinrichtung an den zweiten Pol (Erde) der Speisespannung anschaltbar.
Nachfolgend sei die Funktionsweise der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 kurz erläutert. In der den Betrieb aufnehmenden Steuereinrichtung ist das Relais weise für die eigentliche Steuerung der periphcren Geräte Pund Schaltstellen S. für die Weiterleitung von Daten an den zentralen Speicher etc.
In jeder Steuereinrichtung ist die Wicklung des Relais Eeinerseits mit dem einen Pol (-)der Speisespannung und andererseits mit dem Ausgang des logischen UND-Tores 7" 4 elektrisch verbunden. Vom UND-Tor 7" 4 ist der erste Eingang über einen logischen Inverter T5 mit einem nicht dargestellten Fehlerdetektor und der zweite Eingang mit dem Ausgang des logischen ODER-Tores Ti elektrisch verbunden. Vom logischen ODER-Tor TX ist ein erster Eingang mit dem Ausgang des logischen UND-Tores 7"2 elektrisch verbunden. Der zweite Eingang des ODER-Tores Ti ist über das zweite Zeitglied ZG 2, eine Entkopplungsdiodc DI, die Ruheseite des Umschaltekontaktes U i und sowohl über die Arbeitsseite des Umschaltekontaktes e2 der einen der beiden anderen Steuereinrichtungen als auch über die Arbeitsseite des Umschaltekontaktes u 1 der einen
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und andererseits auch das zweite Zeitglied ZG 2 der nicht in Betrieb befindlichen Steuereinrichtung aus. Das erste Zeitglied ZG 1 gibt bis zu dessen vollständigem Ablauf eine logische »0« an den nachgeschalteten Inverter T3 und dieser seinerseits eine logische »L« an den zweiten Eingang des UND-Tores T2. Da auch am ersten Eingang des UND-Tores T2 der in Betrieb befindlichen Steuereinrichtung eine logische »L« anliegt, weil einerseits keine Fehlermeldung am Inverter Γ5 anliegt und andererseits das Relais Ein der nicht in Betrieb befindlichen Steuereinrichtung nicht erregt ist, kann sich das Relais F. in der in Betrieb befindlichen Steuereinrichtung über diesen Weg halten. Die nach Ablauf des ersten Zeitgliedes ZG1 von diesem abgegebene logische »L« gelangt nach erfolgter Invertierung durch den Inverter TZ als logische »0« an den zweiten Eingang des UND-Tores T2, worauf das Relais Π abfällt. Durch das Abfallen von Relais Ein der bisher in Betrieb befindlichen Steuereinrichtung gelangt nun über die Ruheseite des Umschaltekontaktes e eine logische »L« an den ersten Eingang des UND-Tores T2 in der nicht in Betrieb befindlichen Steuereinrichtung, worauf diese infolge Ansprechens ihres eigenen Relais E den Betrieb aufnimmt.
Bei Ausfall eines ersten Zeitgliedes ZG 1 erfolgt die jeweilige Abschaltung der betreffenden Steuereinrichtung aufgrund der durch deren eigenes zweites Zeitglied ZG 2 veranlaßten Betriebsaufnahme der jeweils anderen Steuereinrichtung.
F i g. 3 zeigt eine Anordnung mit drei identischen Steuereinrichtungen STX. ST2. ST3, von denen jede unier anderem ebenfalls ein erstes Zeitglied ZG 1 und ein zweites Zeitglied ZC 2 mit einer gegenüber dem ersten Zeitglied ZG 1 längeren Zeitkonstante sowie ein über logische Torschaltungen TI bis TA mit den Zeitgliedern ZG 1, ZG 2 verknüpftes Relais £ aufweist Dieses Relais E symbolisiert in angesprochenem Zustand wiederum den EIN-Zustand und im Ruhezustand den AUS-Zustand der betreffenden Steuereinrichtung. Ferner enthält jede Steuereinrichtung ein abfallverzögertes Vorbereitungsrelais V sowie ein Umschaltrelais U. Auch hier kann jedes der in den Steuereinrichtungen der Fig.3 dargestellten elektromechanischen Relais E, U und V ebensogut durch ein elektronisches Relais ersetzt werden. Selbstverständlich enthält auch hier jede Steuereinrichtung weitere in F ig. 3 der Einfachheit wegen nicht dargestellte Schaltungselemente und Verbindungen wie beispielstakl e2 der anderen der beiden Steuereinrichtungen an den zweiten Pol (Erde) der Speisespannung anschaltbar. Vom logischen UND-Tor T2 ist ein erster Eingang über Arbeitskontakt ν 2 und Ruhekontakt ο 2 einerseits mit der Arbeitsseite des Umschaltekontaktes υ 3 verbunden und andererseits in einer der beiden anderen Steuereinrichtungen über die Ruheseite des Umschaltekontaktes u 3 und die Ruheseite des Umschaltekontaktes e2 mit dem zw.: Ucn Pol (Erde) der Speisespannung elektrisch verbunden. Der zweite Eingang des UND-Tores T2 ist über einen logischen Inverter T3, das erste Zeitglied ZG 1 und Arbeitskontakt e 1 an den zweiten Pol (Erde) der Speisespannung anschaltbar. Das eine Wicklungsende des abfallverzögerten Vorbereitungsrelais V ist einerseits über die Arbeitskontakte vl und e3 und andererseits über die Entkopplungsdiode D 2, die Ruheseite des Umschaltekontaktes u 1 und in einer der beiden anderen Steuereinrichtungen über die Arbeitsseite des Umschaltekontaktes e2 an den zweiten Pol (Erde) der Speisespannung anschaltbar. Das andere Wicklungsende des Vorbereitungsrelais V wie auch das eine Wicklungsende des Umschalterelais U sind mit dem ersten Pol (-) der Speisespannung elektrisch verbunden. Das andere Wicklungsende des Relais t/ist über einen Betätigungsschalter £7 mit dem zweiten Pol (Erde) der Speisespannung verbindbar.
Die Funktionsweise der Schaltungsanordnung gemäß F i g. 3 entspricht weitgehend derjenigen der F i g. 2. weshalb hier lediglich noch auf die Funktionsweise der in F i g. 3 zusätzlichen Schaltelemente eingegangen sei. Das Vorbereitungsrelais V spricht immer in derjenigen Steuereinrichtung an, die als nächste den Bc .rieb aufzunehmen hat, und zwar aufgrund der über die Entkopplungsdiode D 2, die Ruheseite des Umschalte-
- kontaktes öl und in der in Betrieb befindlichen Steuereinrichtung über die Arbeitsseite des Umschaltekontaktes e2 des erregten Relais Verfolgten Verbindung mit dem zweiten Pol (Erde) der Speisespannung. Das Relais V hält sich in der in Betrieb befindlichen
• Steuereinrichtung über die Arbeitskontakte v\ und e3 bis zum Abfallen von Relais E
Das durch einen Schalter LAbetätigbare Umschalterelais U dient mittels des Ruhekontaktes «2 der Außerbetriebsetzung der betreffenden Steuereinrichtung, wobei über die Umschaltekontakte i/l und u3 eine abwechselnde Betriebsübemahme durch die beiden nicht außer Betrieb gesetzten Steuereinrichtung gewährleistet wird.
Aus dem in Γ i g. 4 gc/ciglen [ictspiel einer statistischen Darstellung der aufgrund aufgetretener Fehler ausgedruckten Betricbs/ustände wird deutlich, wie wiederkehrende Fehler festgestellt und Fehlcrc|uellcn eingegrenzt werden können. So tritt beispielsweise in den /eilen 101, 107, III und 118 während des Sieuervor iMtigcs 2 stets die Fehlerart A auf, und zwar uv abhängig von der Steuereinrichtung .S-/ 1 oder .S-/'2, abc immer im Zusammenhang mit der Schaltslellc 5 3 und dem peripheren Gerät PM. Ferner tritt in den /eilen 104. 108 und I Ib während des S'euervorganges 3
ebenfalls die Fehletm t A auf, und /war auch unabhängig von der .Steuereinrichtung STi oder .ST2, aber immer im Zusammenhang mit der Schaltstelle 53 und dem peripheren Gerät P13. Da die übrigen an der Schaltstclle S3 angeschalteten peripheren Geräten P 11. P14 und P15 auf der Fchlcrliste nicht ausgedruckt sind, besteht keine Gewißheit, ob diese überhaupt an einem Steuervorgang beteiligt sind. Es besteht somit die Möglichkeit, daß sich die Fehlerquellen in der Schaltstclle 53 oder aber in den beiden peripheren Geräten /'12 und P13 befinden.
Hier/u 4 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    1, Verfahren zur Steuerung von penpheren Geräten in einer Fernmeldeanlage, insbesondere in einer zentralgesteuerten Fernmelde-Vermittlungsanlage, mittels zweier oder mehrerer identischer Steuereinrichtungen, welche peripheren Geräte gruppenweise zusammengefaßt über jeweils eine jeder Gruppe fest zugeordnete Schaltstelle je nach Steuervorgang individuell an die Steuereinrichtungen anschaltbar sind, wobei die Steuereinrichtungen, von denen in jedem Zeitpunkt jeweils nur eine einzige sämtliche zu steuernden peripheren Geräte und Schaltstellen steuert, bis zum Auftreten eines Fehlers oder bis zur AuQerbetriebnahme einer Steuereinrichtung in periodischem Wechsel sich gegenseitig einschalten und bei jedem Ausschalten einer Steuereinrichtung die Schaltstellen sämtliche angeschalteten peripheren Geräte von der Steuereinrichtung trennen, dadurch gekenrczeichnet, daß beim Einschalten einer ersten Steuereinrichtung' (ST) in derselben ein die Dauer des Einschaltens bestimmendes erstes Zeitglied (ZG 1) gleichzeitig mit einem zweiten Zeitglied (ZG 2) einer zweiten Steuereinrichtung (ST) in Betrieb gesetzt wird, welches zweite Zeitglied (ZG 2) eine gegenüber dem ersten Zeitglied (ZG 1) größere Zeitkonstante aufweist, daß ferner beim Ausfall des ersten Zeitgliedes (ZG 1) der momentan in Betrieb befindlichen Steuereinrichtung (ST) eine zweite Steuereinrichtung (ST) durch deren eigenes Zeitglied (ZG 2) unter gleichzeitiger Abgabe einer Fehlermeldung in Betrieb gesetzt wird, und daß beim Auftreten eines Fehlers vorerst in an sich bekannter Weise die Adressen und Betriebszustände der peripheren Geräte (P), Sc.altstellen (S) und der jeweiligen Steuereinrichtung (ST), die am momentanen Steuervorgang beteiligt sind, in einem zentralen Speicher (SP) eingeschrieben werden, und daraufhin von der betreffenden Steuereinrichtung (ST) sowohl die angeschalteten peripheren Geräte (P), als auch alle Schaltstellen (S) sowie diese Steuereinrichtung selbst abgeschaltet werden und dadurch eine zweite Steuereinrichtung (ST)oder wiederum die vorherige Steuereinrichtung (ST) zur Betriebsübernahme veranlaßt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je nach Art eines in einem peripheren Gerät (P) oder einer Schaltstelle (S) auftretenden Fehlers die betreffende Schaltstelle (S) und die derselben zugeordneten peripheren Geräte (P) für eine vorbestimmte Zeitdauer oder für die Dauer eines auftretenden Fehlers abgeschaltet werden.
  3. 3. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 zur Fehlereingrenzung, dadurch gekennzeichnet, 5> daß die im zentralen Speicher (SP)eingeschriebenen Adressen und Betriebszustände der peripheren Geräte (P), Schaltstellen (S) und der jeweiligen Steuereinrichtung (ST) die am momentanen Steuervorgang beteiligt sind, von einem am zentralen h> Speicher (SP) angeschlossenen Ausgabegerät (A) in Form einer Statistik ausgegeben werden.
DE2506995A 1974-08-22 1975-02-19 Verfahren zur Steuerung von periphere« Geräten in einer Fernmeldeanlage mittels zweier oder mehrerer Steuereinrichtungen und Anwendung des Verfahrens zur Fehlereingrenzung Withdrawn DE2506995B2 (de)

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