DE2505789B2 - Verkalkungsanzeige - Google Patents

Verkalkungsanzeige

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DE2505789B2 DE19752505789 DE2505789A DE2505789B2 DE 2505789 B2 DE2505789 B2 DE 2505789B2 DE 19752505789 DE19752505789 DE 19752505789 DE 2505789 A DE2505789 A DE 2505789A DE 2505789 B2 DE2505789 B2 DE 2505789B2
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    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

3ie Erfindung bezieht sich auf eine Verkalkungsanee für elektrisch beheizte Durchlauferhitzer, vor
zugsweise in Haushalts-Kaffeemaschinen od. dgl.
Durchlauferhitzer neigen je nach Härtegrad des Wassers früher oder spater zum Verkalken. Die Verkalkung setzt den Durchflußbereich des Durchlauferhitzers zunehmend dicht. Infolgedessen erhöhl sich die Temperatur im Durchlauferhitzer, ohne daC dadurch das Wasser merklich heißer wird. Be Durchlauferhitzern mit Temperaturregler schaltet die ser den Durchlauferhitzer während des Filtervorgange«
ίο vorzeitig ab. Im Kaltwasserbehälter befindet sich dabei noch ein Teil des unverbrauchten Kaltwassers. Nach Abschalten kühlt der Durchlauferhitzer ab, woraufhin der Temperaturregler wieder einschaltet, so daß dei Brühvorgang wieder beginnen kann. Mit zunehmendei Verkalkung erhöht sich die Brühzeit bis zum völliger Dichtsetzen des Durchlauferhitzers.
Die Benutzer merken das Verkalken des Durchlauferhitzers meist relativ spät. Es ist dann schwierig, der Durchlauferhitzer vom Kalk zu befreien. Oft lohnt es nicht mehr, einen verkalkten Durchlauferhitzer zu reparieren.
Bekanntgeworden ist ein Verkalkungsabschalter insbesondere für Kaffeemaschinen (dänische Patentanmeldung 2717/72 vom 31.5.1972). Bei dieser Kaffeemaschine ist der Vorratsbehälter für das Kaltwasser mit einem Austrittsstutzen für das Zulaufrohr zum Durchlauferhitzer versehen, in welchem sich ein Schwimmer befindet, der sich mit fallendem Wasserstand absenkt Im Schwimmer ist ein Magnet vorhanden, der in der Absenkstellung einen Magnetschalter öffnet, welcher die Stromzufuhr zum Durchlauferhitzer abstellt. Am Durchlauferhitzer selbst ist ein Übertemperaturausschalter vorhanden, der immer dann schaltet, wenn die Temperatur des Durchlauferhitzers einen Nennwen überschreitet.
Diese Anordnung ist sehr umständlich. Zunächst wird die Übertemperatur des Durchlauferhitzers, beispielsweise bei Verkalkung, nicht angezeigt, sondern sie fühn direkt zur Abschaltung des Durchlauferhitzers. Hinzu kommt, daß das vom Schwimmer betätigte Magnetventil recht aufwendig ist. Der Vorratsbehälter für das Kaltwasser muß mit einem besonders geformten Auslaufstutzen versehen sein. Auch der Schwimmer mil dem darin angeordneten Permanentmagneten erhöhl die Kosten einer derartigen Kaffeemaschine nicht unwesentlich. Hinzu kommt, daß der Schwimmer beispielsweise bei nicht ordnungsgemäß aufgestellter Kaffeemaschine, verklemmen und dadurch ein öffner des Magnetschalters verhindern kann.
Bekanntgeworden ist ferner eine Kaffeemaschine mil einem hochliegenden Wasserbehälter mit einer Entleerungsanordnung am Boden, der über ein Rohr mit einem elektrisch beheizten Wärmetauscher und einem an dessen anderes Ende angeschlossenen Steigrohr in Verbindung steht, mit einem Austrittsstutzen sowie einer Warmhalteplatte zum Aufsetzen einer Kaffeekanne unter dem Austrittsstutzen. Eine einfache Überwachung der Temperatur und des Vorhandenseins vor Wasser, bei der sowohl eine Schwimmeranordnung als auch eine Thermostatsicherung entfallen können, ohne daß die Sicherheit darunter leidet, soll dadurch geschaffen werden, daß in Reihe mit dem Heizkörper des Wärmetauschers ein PTC-Widerstand angebracht ist, der mit dem Zuleitungsrohr für kaltes Wasser mindestens thermisch verbunden ist.
Dadurch soll erreicht werden, daß das Kühlen des PTC-Widerstandes aufhört, wenn der Wasserstrorr nach Beendigung des Kaffeeaufbrühens aufhört, wo
durch der PTC-Widerstand seine Curie-Temperatur erreicht, hochohmig wird und die Stärke des durch den Heizkörper fließenden Stromes auf einen unbedeutenden Wert abnimmt. Diese Wirkung kann verstärkt werden, wenn der PTC-Widerstand außerdem mit dem Wärmetauscher thermisch verbunden ist. Dadurch wird eine weitere Unterbrechung der Heizleistung erzitlt, wenn der Wärmetauscher so verkalkt ist, daß die im Heizkörper entwickelte Wärme nicht an das Wasser abgegeben werden kann.
Auch bei dieser Anordnung wird die Übertemperatur des Durchlauferhitzers, beispielsweise infolge Verkalkung, nicht angezeigt. Eine Übertemperatur führt direkt zur Abschaltung des Durchlauferhitzers und zwar immer dann, wenn der Wärmetauscher so verkalkt ist, daß die im Heizkörper entwickelte Wärme nicht an das Wasser abgegeben werden kann. Dieses ist ir der Regel dann der Fall, wenn die Verkalkung schon einen beträchtlichen Umfang erreicht-hat (DT-OS 23 53 465).
Weiterhin war es bei einem Durchlauferhitzer nach der DT-AS 10 20 743 bekannt, die Temperatur über eine Grundheizung thermostatisch zu regeln bzw. über einen Temperaturfühler die Heizung ein- und auszuschalten. Wenn auch diese Anordnung nicht speziell zum Abschalten eines Durchlauferhitzers bei übermäßiger Verkalkung entwickelt worden ist, so ließe sie sich gleichwohl hierfür einsetzen. Jedoch fehlt auch hier eine Anzeige, welche dem Benutzer den Grad der Verkalkungmitteilenwürde.
Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, dem Benutzer einer Kaffeemaschine frühzeitig anzuzeigen, daß eine Verkalkung des Durchlauferhitzers beginnt, und zwar zu einem Zeitpunkt, zu dem eine einfache Entkalkung des Durchlauferhitzers mit handelsüblichen Entkalkern ohne großen Aufwand möglich ist. Darüber hinaus soll die Anzeige betriebssicher sein und ohne großen Aufwand den Erfindungszweck erfüllen.
Es wurde gefunden, daß sich dieses in einfacher Weise mit einem vom Durchlauferhitzer thermisch auslösbaren Ausschalter sowie einer bei Betätigung dieses Ausschalters an Spannung legbaren Anzeigevorrichtung erreichen läßt, die mit mindestens einem Schaltorgan in Schaltverbindung steht, welches von einem elektrischen Wasserstandsmelder für das Kaltwasser beeinflußbar ist. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann der elektrische Wasserstandsmelder ein vom Strom für die Anzeigevorrichtung durchflossener, in den Kaltwasserbehälter hineinragender temperaturabhängiger Widerstand sein.
Bei ordnungsgemäßem Funktionieren des Durchlauferhitzers löst dieser nach Beendigung des Brühvorganges thermisch den Ausschalter aus, der den Heizwiderstand von der Stromzufuhr abschaltet. Nach öffnen des Ausschalters fließt ein Strom durch den temperaturabhängigen Widerstand und die Anzeigevorrichtung. Der temperaturabhängige Widerstand wird dadurch aufgeheizt und sein Widersland wesentlich vergrößert, so daß dieser den Stromkreis für die Anzeigevorrichtung praktisch sperrt. Dieses ist immer dann der Fall, wenn der Kaltwasserbehähcr, in dem der temperaturabhängige Widerstand angeordnet ist. leer ist. Befindet sich hingegen Wasser im Kaltwasserbehälter, wird der temperaturabhängige Widerstand gekühlt, so daß er dem Strom nur einen geringen Widerstand entgegensetzt. Hierdurch spricht die Anzeigevorrichtung an und läßt dadurch den Benutzer erkennen, daß Hpr Durchlauferhitzer verkalkt ist. Mit anderen Worten:
der über die normale Arbeitstemperatur während des Brühvorganges erhitzte Durchlauferhitzer hat mitteis thermischen Ausschalters die Stromzufuhr seiner Heizwicklung abgestellt, obwohl der Kaltwasserbehälter noch nicht leer gefördert worden ist
In einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der thermisch auslösbare Ausschalter zugleich als handbetätigbarer Einschalter für den Heizwiderstand des Durchlauferhitzers ausgebildet.
In einem anderen Ausführungsbeispiel ist der thermisch auslösbare Ausschalter in Reihe mit einem handbeiätigbaren Netzschalter geschaltet und die Anzeigevorrichtung (z. B. Lampe) sowie der temperaturabhängige Widerstand liegen parallel zu den Kontakten des Ausschalters.
Diese Schaltungsanordnung gestattet es, den Durchlauferhitzer zugleich als Warmhalteplatte für den fertig gebrühten Kaffee auszubilden.
Eine abgewandelte Schaltung ist dadurch gekennzeichnet, daß der thermisch auslösbare Ausschalter in Reihe mit dem handbetätigten Netzschalter liegt, und daß die Anzeigevorrichtung sowie der temperaturabhängige Widerstand über einen Einschalter an die Netzspannung legbar sind, der gleichzeitig mit dem Ausschalter thermisch vom Durchlauferhitzer auslösbar ist. Wenn der Ausschalter und der Einschalter an verschiedene thermische Auslöser angeschlossen sind, so müssen diese gleiche Werte und gleiches Temperaturverhalten aufweisen. Bei einer bevorzugten Schaltung sind der Ausschalter für den Durchlauferhitzer und der Einschalter für die Anzeigevorrichtung an denselben thermischen Auslöser des Durchlauferhitzers angeschlossen.
Bei diesen Verkalkungsanzeigen müssen die Werte des Anzeigestromkreises genau festgelegt sein. Der thermische Auslöser des Durchlauferhitzers ist als Temperaturregler ausgebildet. Zunächst bringt der erhitzte Durchlauferhitzer den Temperaturregler zum Ansprechen, woraufhin sich der Durchlauferhitzer abkühlt. Nach Erreichen der Wiedereinschalttemperatur des Reglers wird der Stromkreis für die Heizwicklung des Durchlauferhitzers wieder eingeschaltet, um die Warmhalteplatte erneut aufzuheizen. Wenn hierbei der temperaturabhängige Widerstand zu träge arbeitet, besteht die Möglichkeit, daß kurzzeitig die Anzeigevorrichtung anspricht, ohne daß der Durchlauferhitzer verkalkt ist.
Um gleichwohl zu erreichen, daß die Anzeigevorrichtung nur bei Verkalkung des Durchlauferhitzers anspricht, ist in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel die Anzeigevorrichtung in Reihe mit einer Brückenschaltung angeordnet, in deren Abstimmzweigen einander gleiche temperaturabhängige Widerstände geschaltet sind, von denen der Temperaturfühler des einen in dem Kaltwasserbehälter und der Temperaturfühler des anderen in die von der Temperatur de; Durchlauferhitzers unbeeinflußte Umgebung hinein rapt. Hierdurch wird erreicht, daß bei gleichei Aufheizung beider temperaturabhängiger Widerstände d. h. immer dann, wenn der Kaltwasserbehälter lee gefördert ist, die Anzeigevorrichtung mit Sicherhei ausgeschaltet bleibt. Ersi wenn einer der temperaturab hängigen Widerstände durch das noch im Kaltwasser behälter befindliche Wasser gekühlt wird, gerät dii Brückenschaltung ins Ungleichgewicht und veranlaß eine Einschaltung der Anzeigevorrichtung, die beispiel haft als Lampe dargestellt ist, aber auch als Summe oder ähnliche akustische oder optische Anzeigevorrict·
tung ausgebildet sein kann.
Von Vorteil ist, wenn mindestens einer der temperaturabhängigen Widerstände als PTC-Widerstand ausgebildet ist. Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, können bei entsprechender Schaltung auch NTC-Widerstände in umgekehrter Funktion verwendet werden.
In Reihe mit der Anzeigevorrichtung kann auch ein Vorwiderstand vorgesehen sein, der zur richtigen Dimensionierung des Anzeigestromkreises beiträgt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in der nachfolgenden Beschreibung erläutert, die sich auf die Zeichnung bezieht. Es zeigt
Fig. 1 achematisch eine Kaffeemaschine mit Einzelheiten der beanspruchten Einrichtung,
Fig.2 das Schaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels,
Fig. 3 das Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels,
Fig.4 das Schaltbild eines anderen Ausführungsbeispielsund
Fig.5 das Schaltbild eines weiteren möglichen Ausführungsbeispiels.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Kaffeemaschine, an der die im folgenden näher beschriebene Einrichtung mi; Vorteil eingesetzt werden kann. Die allgemein mit 1 bezeichnete Kaffeemaschine weist einen Durchlauferhitzer 2 auf, der über einen Wassereinlauf 30 mit einem Kaltwasserbehälter 3 verbunden ist. D;e andere Seite des Durchlauferhitzers 2 steht über einem Brühwasserrohr 4 mit einem Brühwasserauslauf 5 in Verbindung, der über einem Kaffeefilter 6 angeordnet ist. Der Kaffeefilter 6 steht in üblicher Weise auf einem Kaffeevorratsbehälter 7, in welchem sich der aus dem Kaffeefilter tropfende heiße Kaffee samme't.
In Fig. 1 ist, hineinragend in den Kaltwasserbehältcr 3, ein temperaturabhängiger Widerstand 18 angedeutet. Weiter ist eine als Lampe ausgebildete Anzeigevorrichtung Yl erkennbar, deren Bedeutung später erläutert wird. Das in F i g. 1 angedeutete Ausführungsbeispiel weist in Verbindung mit dem Durchlauferhitzer 2 eine Warmhalteplatte 13a auf, auf der der Kaffeevorratsbehälter 7 steht.
Fig. 2 zeigt das Schaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels. Über einen doppelpoligen Netzschalter 12 ist sowohl der Heizwiderstand eines Durchlauferhitzers 2 als auch der Heizwiderstand 13 einer nicht dargestellten Warmhalteplatte ans Netz angeschlossen. Der Durchlauferhitzer 2 steht mit dem Netzschalter 12 über einen Ausschalter 11, und der Heizwiderstand 13 der Warmhalteplatte über einen Schalter 14 in Schaltverbindung. Durch eine mit einer gestrichelten Linie angedeuteten Schaltverbindung 15 stehen der Netzschalter 12 und der Ausschalter 11 in Schaltverbindung. Der Schalter 14 kann zu einem beliebigen Zeitpunkt von Hand eingeschaltet werden. Er kann aber auch an den Schalter 12 angeschlossen sein und von diesem mitbetätigt werde, ι.
Wenn der Netzschalter 12 von Hand geschlossen wird, wird gemäß Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 auch der Schalter 11 geschlossen, so daß der Heizwiderstand des Durchlauferhitzers 2 an Spannung liegt und eingeschaltet ist. Er erwärmt das aus dem Kaltwasserbehälter 3 über den Wassereinlauf 30 dem Durchlauferhitzer 2 zugeführte Wasser, das anschließend über das Brühwasserrohr 4 und den Brühwasserauslauf 5 gefördert wird. Sobald alles Kaltwasser durch den Durchlauferhitzer 2 gefördert worden ist. erhöht sich dessen Temperatur, wodurch ein mit 10 bezeichnete Bimetallauslöser in Tätigkeit tritt, der den Ausschalte 11 öffnet. Der Netzschalter 12 sowie der Schalter 1' bleiben von diesem Öffnungsvorgang unberührt. Parallel zu den Kontakten des Ausschalters 11 lieg eine Reihenschaltung aus einem Vorwiderstand 16 einer Anzeigevorrichtung 17 und einem temperaturab hängigen Widerstand 18, deren Temperaturfühlei — wie in Fig. 1 angedeutet — in den Kaltwasserbehäl ίο ter 3 hineinragt. 1st der Kaltwasserbehälter 3 leer, heiz sich der temperaturabhängige Widerstand 18 relati\ rasch auf und sperrt den Stromkreis für die Anzeigevor richtung 17.
Ist hingegen noch Wasser im Kaltwasserbehälter :
vorhanden, so wird der Temperaturfühler des tempera unabhängigen Widerstandes 18 gekühlt und dei Anzeigevorrichtung 17 wird Strom zugeleitet. Die Anzeigevorrichiung spricht an und zeigt gleichzeitig dem Benutzer der Kaffeemaschine, daß die Verkalkung des Durchlauferhitzers so weit fortgeschritten ist, dat eine Entkalkung erforderlich ist. Mit anderen Worten Die Anzeigevorrichtung 17 zeigt an, daß während de«
Brühvorganges Übertemperatur am Durchlauferhitzei 2 den Bimetallauslöser 10 für den Ausschalter 11 ir Tätigkeit gesetzt hat. Dieses ist, wenn noch Wasser irr Kaltwasserbehälter 3 vorhanden ist, immer dann dei Fall, wenn der Durchsatz durch den Durchlauferhitzer Ί infolge Verkalkung zu einer Temperaturerhöhung geführt hat. Diese Temperaturerhöhung reicht aus, urr den Bimetallauslöser 10 in Tätigkeit zu setzen.
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel mn
einem Durchlauferhitzer 2a. der zugleich eine Warmhai
teplatte 13a aufheizt. Der Durchlauferhitzer 2a ist wie ir Fig. 1 mit einem Bimetallauslöser 10 für einer Ausschalter lla kombiniert, an dessen SchaNkontaktcr die Reihenschaltung des Vorwiderstandes 16. die Anzeigevorrichtung 17 bzw. der temperaturabhängige
Widerstand 18 angeschlossen ist. Sowohl in Fig. 2 ab
auch in der Schaltungsanordnung nach Fig. 3 ist dei
Vorwiderstand 16 nicht unbedingt erforderlich.
Der Ausschalter 11a kann auch mit einem nicht dargestellten einpoligen Netzschalter 12 in Reihe liegen Gemäß Fig. 3 ist der Bimetallauslöser 10 als Temperaturregler ausgebildet. Wenn der Brühvorgang beendet ist. schaltet der Bimetallauslöser 10 den Auslöser 11 a. so daß der Durchlauferhitzer 2a vom Net7 abgeschaltet ist. Die Reihenschaltung 16, 17, 18 lieg! dann jedoch an Spannung. Je nach Bemessung der Schaltungselemente 2a, 10,11a bzw. 16,17,18 wird die Warmhalteplatte 13a auf der gewünschten Warmhalte temperatur gehalten, ohne daß der temperaturabhängi ge Widerstand 18 ein Einschalten der Anzeigevorrichtung 17 bewirkt. Bei der in Fig.3 dargestellten Schaltung kann es jedoch passieren, daß die Anzeigevorrichtung 17 kurzzeitig anspricht ohne daß eine Verkalkung des Durchlauferhitzers 2a vorliegt Um gleichwohl sicherzustellen, daß die Anzeigevorrichtung 17 nur bei Vorliegen einer Verkalkung des Durchlauferhitzers 2 bzw. 2a schaltet kann die Schaltungsanord- nung nach F i g. 4 zur Anwendung kommen. Parallel zu den Schaltkontakten des vom Bimetallauslöser beeinflußten Ausschalters lla liegt die Reihenschaltung aus einem Vorwiderstand 16 und Brückenschaltung an welche die Anzeigevorrichtung 17 angeschlossen ist Die Abstimmkreise der Brückenschaltung 20 bestehen aus einem temperaturabhängigen Widerstand 18. einem temperaturabhängigen Widerstand 18a sowie Wider ständen 19, 19a. Der Temperaturfühler des einen
temperaturabhängigen Widerstandes 18 ragt in den Frischwasserbehälter 3 hinein, wohingegen der Temperaturfühler des anderen temperaturabhängigen Widerstandes 18a in die Umgebung hineinragt, die von der Temperatur des Durchlauferhitzers 2 unbeeinflußt ist. In diesem Fall wird die Anzeigevorrichtung 17 mit Sicherheit immer dann ausgeschaltet bleiben, wenn die Widerstände 18, 18a von der gleichen Temperatur beeinflußt werden, d. h. wenn der Kaltwasserbehälter 3, in den der Temperaturfühler des temperaturabhängigen Widerstands 18 hineinragt, leer ist. 1st hingegen der Kaltwasserbehälter 3 noch mit Wasser gefüllt, wird der Temperaturfühler des temperaturabhängigen Widerstandes 18 gekühlt, so daß er einen anderen Widerstandswert hat als der temperaturabhängige Widerstand 18a. Dann spricht mit Sicherheit die Anzeigevorrichtung 17 an.
F i g. 5 zeigt ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel, bei dem die Anzeigevorrichtung 17 auch mit einer Brückenschaltung 20 nach F i g. 4 kombiniert sein kann.
Neben dein durch den thermischen Auslöser 10 schaltbarcn Ausschalter Ha für den Durchlauferhitzer 2 ist ein von einem eigenen thermischen Auslöser 11.Ί auslösbarer umschalter 11/' für die Anzeigevorrichtung 16, 17, 18 vorgesehen. Diese Schallung setzt voraus, daß die beiden Schalter lla und 116 gleichzeitig schalten, d. h. durch thermische Auslöser 10,10;) betätigt werden, die gleiche Werte und Auslöseeigenschaften haben.
In einem anderen Ausführungsbeispiel können die Schalter 11,? und Wb auch an ein und denselben thermischen Auslöser angeschlossen sein.
Normalerweise werden in Verbindung mit den beschriebenen Vorrichtungen temperaturabhängige Widerstände verwendet, die als PTC-Widerständc 18 bzw. 18;f ausgebildet sind. F.s können jedoch die Widerstände 18, 18.·; auch als NTC-Widerständc ausgebildet sein. Jedem Fachmann ist es geläufig, nach Maßgabe der vorstehenden Erläuterung die dann notwendige Schaltung aufzubauen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen »09 507/21

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Verkalkungsanzeige für elektrisch beheizte Durchlauferhitzer, vorzugsweise in Haushaltskaffeemaschinen od.dgl., gekennzeichnet durch einen vom Durchlauferhitzer (2, 2a) thermisch (10, 10a) auslösbaren Ausschalter (11,1 la) sowie eine bei Betätigung dieses Ausschalters (11, Ua) an Spannung legbare Anzeigevorrichtung (17), die mit mindestens einem Schaltorgan in Schaltverbindung steht, welches von einem elektrischen Wasserstandsmelder für das Kaltwasser beeinflußbar ist.
2. Verkalkungsanzeige nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Wasserstandsmelder ein vom Strom für die Anzeigevorrichtung durchflossener, in den Kaltwasserbehälter hineinragender temperaturabhängiger Widerstand (18, 18a) ist
3. Verkalkungsanzeige nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der thermisch (10) auslösbare Ausschalter (11) zugleich als handbetätigbarer Einschalter für den Durchlauferhitzer (2) ausgebildet ist.
4. Verkaikungsanzeige nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der thermisch (10) auslösbare Ausschalter (Ha) in Reihe mit dem handbetätigbaren Netzschalter (12) liegt und daß die Anzeigevorrichtung (17) sowie der temperaturabhängige Widerstand (18, 18a) zu den Kontakten des Ausschalters (Ha) parallel geschaltet sind.
5. Verkalkungsanzeige nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der thermisch (10) auslösbare Ausschalter (lla) in Reihe mit dem handbetätigten Netzschalter (12) liegt und daß die Anzeigevorrichtung (17) sowie der temperaturabhängige Widerstand (18) über einen Einschalter ^l 16) an die Netzspannung legbar sind, der gleichzeitig mit dem Ausschalter (lla) thermisch vom Durchlauferhitzer (2,2a) auslösbar ist.
6. Verkalkungsanzeige nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschalter (lla) für den Durchlauferhitzer (2, 2a) und der Einschalter (lib) für die Anzeigevorrichtung (17, 18) an denselben thermischen Auslöser des Durchlauferhitzers (2, 2a) angeschlossen sind.
7. Verkalkungsanzeige nach einem der Ansprüche 1 und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlauferhitzer (2a) zugleich als Warmhalteplatte (13a) für den fertiggebrühten Kaffee ausgebildet ist.
8. Verkalkungsanzeige nach einem der Ansprüche 1 und 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung (17) in Reihe mit einer Brückenschaltung (20) liegt, in deren Abstimmzweigen einander gleiche temperaturabhängige Widerstände (18,18a) geschaltet sind, von denen der Temperaturfühler des einen (18) in den Kaltwasserbehälter (3) und der Temperaturfühler des anderen [18a) in die von der Temperatur des Durchlauferhitzers (2, 2a) unbeeinflußte Umgebung hineinragt.
9. Verkalkungsanzeige nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der temperalurabhängigen Widerstände ein PTC-Widerstand (18,18a) ist.
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