DE250544C - - Google Patents

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DE250544C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C7/00Holding-devices for laces

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 250544 KLASSE 71 b. GRUPPE
ADAM SCHMITT in MAINZ.
Schnürverschluß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1910 ab.
Das Schließen des Schnürverschlusses geschieht im allgemeinen dadurch, daß (beispielsweise beim Schuh) nach genügendem Zusammenziehen der beiden mit entsprechenden Schnurführungsgliedern versehenen Lederlaschen die übrigbleibenden Schnurenden zu einer Schleife oder Masche zusammengebunden werden.
Es gibt aber auch eigene Vorrichtungen,
ίο mittels welcher nach genügendem Zusammenschluß der Lederlaschen die übrigbleibenden Schnuren den aufgerollt oder aufgenommen werden, und zwar von Hand oder automatisch. Ferner gibt es Vorrichtungen, bei welchen durch das Aufrollen der Schnurbandenden erst der genügende Zusammenschluß der Lederlaschen herbeigeführt werden soll.
Dabei sind die genannten Vorrichtungen gewöhnlich fest mit den Lederlaschen verbunden, so daß bei Herstellung der betreffenden Fabrikate hierauf Rücksicht genommen werfien muß.
Diese bisherigen Vorrichtungen haben den Nachteil, daß beim jedesmaligen Schließen des Schnürverschlusses die Schnurbandenden jedesmal aufgerollt, aufgenommen oder eingestellt bzw. beim jedesmaligen öffnen des Schnürverschlusses jedesmal wieder abgerollt, abgegeben oder abgestellt werden müssen.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung beseitigt die Notwendigkeit der jedesmaligen Einstellung der richtigen Schnurlänge. Hier werden die freien Enden der Schnurbänder mit an sich bekannten Aufwickel- oder Ein-Stellvorrichtungen versehen, mit welchen das Einstellen der richtigen Schnurlänge vor dem 40
Verschnüren überhaupt nur einmal nötig ist, worauf die Einstellvorrichtungen beim jedesmaligen Anziehen, z. B. des Schuhes, nach erfolgtem Zusammenziehen der Lederlaschen nur mittels Haken und ösen oder anderer gleichwertiger Mittel verbunden bzw. beim Ausziehen des Schuhes getrennt werden. Die Einstellvorrichtung kann auch nur an einem Schnurbandende angebracht sein, wobei das andere Schnurbandende eine entsprechende Einhakvorrichtung o. dgl. aufweist.
Da diese Einstellvorrichtungen gegenüber den anfangs erwähnten nur an den Schnurbandenden hängen, so ist bei Herstellung solcher mit diesem Schnürverschluß ausgerüsteten Fabrikate auf die Anbringung der Apparate weiter keine Rücksicht zu nehmen.
Der mit solchen Vorrichtungen versehene Schnürverschluß funktioniert, wenn die Schnur-.bänder über offene, hakenförmige, am sichersten aber, wenn sie über Schnurführungsglieder geleitet werden, welche ein leichtes Gleiten der Schnur durch alle Glieder gestatten (z. B. solche mit beweglichen Rollen, Achsen usw.).
In der dargestellten Anordnung eines solchen Schnürverschlusses sind z. B. Schnurführangsglieder α mit beweglichen Rollen angedeutet, während das oberste Paar aus offenen, hakenförmigen Führungsgliedern b besteht, von welchen jedes einzelne so weit seitlich versetzt ist, als es die Größe der Einstellvorrichtung und die Öffnungsmöglichkeit bzw. die erforderliche Schnurlänge des betreffenden Schnürverschlusses bedingt. Die Zeichnung stellt die beiden Laschen c nach dem Zusammenschließen derselben dar. Die Schnurbänder d sind (und
zwar bereits vor dem Anziehen und infolgedessen auch vor dem Zusammenziehen der Laschen c) durch die hier verwendeten, an beiden Schnurbandenden angebrachten Ein-Stellvorrichtungen e auf die zum richtigen Verschluß nötige Länge gebracht und die Einstellvorrichtungen bei f ineinandergehakt. Das Lösen des Verschlusses erfolgt durch Trennen der beiden Einstellvorrichtungen, die Schnur ίο selbst wird jedoch nicht wieder von den Einstellvorrichtungen abgerollt oder abgegeben. Es ist auch nicht direkt nötig, die Einstellvorrichtungen beim Ausziehen von z. B. Schuhen zu trennen. Durch Herausnahme der Schnur aus den hakenförmigen Schnurführungsgliedern bei noch verbundenen Einstellvorrichtungen können dieselben leicht vom Fuße genommen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schnürverschluß, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Schnurbänder mit an sich bekannten Aufwickel- bzw. Einstellvorrichtungen versehen sind, die durch Haken und ösen oder andere gleichwertige Mittel verbunden werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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