DE2504872B2 - Arbeitsständer für elektrische Heimwerkermaschinen - Google Patents
Arbeitsständer für elektrische HeimwerkermaschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25H—WORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
- B25H1/00—Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby
- B25H1/0021—Stands, supports or guiding devices for positioning portable tools or for securing them to the work
- B25H1/0042—Stands
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Description
Die Erfindung betrifft einen Arbeisständer für elektrische Heimwerkermaschinen, mit einem auf einer
vertikalen Führungssäule mittels eines in eine Zahnstange eingreifenden, durch eine Handkurbel antreibbaren
Zahnrades auf und ab bewegbaren Maschinenhalter, wobei die Abwärtsbewegung gegen die Kraft einer
Rückstellfeder erfolgt, welche als eine die Zahnradwelle umschließende Spiralblattfeder ausgebildet ist, deren
innenliegendes bewegliches Ende mit der Zahnradwelle verbunden ist.
Durch die US-PS 26 72 770 ist eine Bohrvorrichtung für ferromagnetische Werkstücke bekannt, welche aus
einem auf das Werkstück aufzusetzenden Ständer mit elektromagnetischem Fuß und einer Handbohrmaschine
besteht, bei welcher am Ständer ein Führungskanal für eine eine Bohrmaschine tragende Zahnstange
vorgesehen ist, in die ein am Ständer gelagertes Zahnrad eingreift. Das Zahnrad ist dort von einer
Spiralfeder umschlossen, deren bewegliches Ende an der Zahnradwelle und deren außenliegendes Ende am
stationären Teil des Ständers befestigt ist. Der Bohrhub wird mittels einer das Zahnrad antreibenden Handkurbel
gegen die Kraft der Spiralfeder ausgeführt. Die bekannte Vorrichtung, die für jeden Bohrvorgang auf
dem Werkstück versetzt werden muß, erlaubt aber nur eine Höhenverstellung der Bohrmaschine um etwa den
Bohrhub. Die dort gezeigte, spezielle Bohrvorrichtung entspricht damit nicht den Anforderungen an einen
Arbeitsständer für Heimwerkermaschinen, von dem vielmehr verlangt wird, daß er stationär an einer
Werkbank od. dgl. befestigbar ist und bei dem die Bohrmaschine über einen weiten Bereich hinweg
höhenverstellbar sein muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen mit einem Handkurbel-Zahnradantrieb versehenen Ab
ständer mit Rückholfeder zum selbständigen Aushub des Bohrwerkzeuges aus dem Bohrloch dahingehend zu
verbessern, daß der Maschinenhalter über einen weiten Bereich hinweg höheneinstellbar ist
Ausgehend von einem Arbeitsständer der eingangs genannten Art wird dies erfindungsgemäß dadurch erreicht daß in an sich bekannter Weise die Führungssäule als Zahnstange ausgebildet und das Zahnrad am Maschinenhalter gelagert ist daß das
Ausgehend von einem Arbeitsständer der eingangs genannten Art wird dies erfindungsgemäß dadurch erreicht daß in an sich bekannter Weise die Führungssäule als Zahnstange ausgebildet und das Zahnrad am Maschinenhalter gelagert ist daß das
ίο äußere Ende der Spiralblattfeder am Maschinenhalter
und das innere Ende der Spiralblattfeder an einer auf der Welle lose drehbar gelagerten Hülse befestigt ist,
die mit der Welle wahlweise drehfest kuppelbar oder von dieser entkuppelbar ist
Es ist zwar bereits ein Arbeitsständer (DE-PS 22 23 182) bekannt bei dem der Maschinenhalter
Klemmbackenpaare besitzt, durch die er an der Führungssäule mit einem solchen Reibschluß festgelegt
werden kann, daß der Maschinenhalter in der jeweils eingestellten Höhenlage sich an der Führungssäule
selbst hält jedoch durch Betätigung der Handkurbel in seiner Höhe verstellt werden kann. Ebenfalls wird dort
durch Betätigung der Handkurbel der Bohrhub und auch das Herausheben des Bohrwerkzeuges aus dem
Bohrloch ausgeführt. Eine Rückstellfeder für den Maschinenhalter ist dort nicht vorgesehen.
Vielfach wird jedoch gewünscht, daß das Bohrwerkzeug — nach Loslassen der Handhabe des Bohrständers
— selbsttätig aus dem Bohrloch ausgehoben wird, wozu
so bei dem Bohrständer gemäß der DE-OS 17 52 837 eine
Rückstellfeder am Bohrständer vorgesehen ist. Dieser bekannte Bohrständer besitzt als Handhabe einen
Hebel, der allerdings nur zur Ausführung des Bohrhubes niedergeschwenkt wird, während er zwecks allgemeiner
J5 Höheneinstellung nicht betätigt wird, sondern höchstens
als Vorschiebegriff ausnutzbar ist. Wegen dieses völlig andersartigen Aufbaus der Betätigungsteile des
bekannten Bohrständers ist die dort vorgesehene Rückstellfederanordnung nicht bei einem Bohrständer
gemäß Gattungsbegriff verwendbar.
Durch die Erfindung ist ein sehr bequem handhabbarer
Arbeitsständer erreicht, bei welchem mit einem Handgriff die Rückstellfeder auskuppelbar ist, so daß
die Bohrmaschine mittels des Zahnradantriebes rasch
ν-, auf oder ab in eine neue Grundstellung gebracht werden
kann, wonach die Rückstellfeder wiederum sehr rasch und bequem mit der Zahnradwelle gekuppelt werden
kann. Die als Rückstellfeder verwendete Spiralblattfeder kann infolgedessen ausschließlich im Hinblick auf
die Höhe des maximal in Frage kommenden Bohrhubes ausgelegt werden, während sie für darüber hinausgehende
Verstellwege außer Eingriff gebracht wird.
In spezieller Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen werden, daß die Welle an ihrem der
Handkurbel gegenüberliegenden Ende mit Gewinde versehen ist und einen Gewindeknopf trägt, zwischen
dessen einwärts gerichtetem Hals und einem starr auf der Welle angeordneten Widerlagerbund die das
bewegliche Ende der Spiralblattfeder haltende Hülse
W) festklemmbar ist.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 in Seitenansicht einen Arbeitsständer mit einem Handkurbel-Zahnradantrieb für den Maschinenhalter,
h5 Fig.2 einen Schnitt gemäß der Linie H-Il in Fig. 1
und
F i g. 3 einen Schnitt gemäß der Linie HI-III in F i g. 2.
Fie. 1 zeiet einen Arbeitsständer mit einem Fuß 1.
einer vertikalen Mehrkant-Führungssäule 2 und mit einem längs der Führungssäule auf- und abbewegbaren
Maschinenhalter 3, welcher mit einer Festspannvorrichtung 4 für den Hals einer elektrischen Heimwerkerbohrmaschine
versehen ist Die Führungssäule 2 ist mit einer Verzahnung 5 versehen, in die ein im Maschinenhalter
gelagertes, über eine Handkurbel 6 antreibbares Zahnrad 7 eingreift (vergleiche auch Fig.2}. Das
Zahnrad 7 ist auf einer mehrfach abgestuften Welle 8 festgekeilt, die an ihrem — nach F i g. 2 rechten — Ende
die Handkurbel 6 trägt Der Maschinenhalter 3 umgreift die Führungssäule 2 mit zwei Klemmbackenpaaren 9
und 10, die über Spannhebel 11, 12 derart stark gegen die Führungssäule 2 geklemmt werden können, daß der
Maschinenhalter in der jeweiligen Höhenstellung sich selbst reibschlüssig an der Führungssäule 2 hält, daß
aber durch Drehen der !Handkurbel 6 und damit des Zahnrades 7 der Maschinenhalter 3 längs der Führungssäule 2 auf- und abbewegt werden kann.
Die Welle 8 ragt an ihrem der Handkurbel 6 gegenüberliegenden Ende ein Stück weit aus dem
Maschinenhalter 3 heraus und besitzt am letzten Endabschnitt ein Linksgewinde 13, auf welches ein
Gewindeknopf 14 oder eine Griffmutter aufgeschraubt ist. Zwischen dem Hals 15 des Gewindeknopfes 14 und
einem starr auf der Welle 8 angeordneten Widerlagerbund 16 ist eine Hülse 17 lose drehbar auf der WeIi-; 8
angeordnet, die durch Anziehen des Gewindeknopies 14 drehfest mit dem Widerlagerbund 16, und damit mit
der Welle 8, kuppelbar ist Die Hülse 17 ist von einer Spiralblattfeder 18 umschlossen, deren äußeres Ende 19
im Schlitz eines Stiftes 20 festgehalten ist, der am Maschinenhalter 3 festgeschraubt ist Das innere Ende
21 der Spiralfeder 18 ist in einem Schlitz der Hülse 17 befestigt Ein die innerste Windung der Spiralfeder 18
untergreifender, am Maschinenhalter 3 befestigter Anschlagstift 22 verhindert ein Aufspringen der mit
Vorspannung eingebauten Spiralfeder.
ίο Zur Einstellung der Bohrmaschine auf die gewünschte
Ausgangsstellung wird der Gewindeknopf 14 gelöst, und
mittels der Handkurbel 6 wird der Maschinenhalter 3 in die entsprechende Höhenlage gefahren. Die Welle 8
dreht sich hierbei lose innerhalb der mit Spiel gelagerten Hülse 17, so daß die Spiralfeder 18 bei einer
solchen Höhenverstellung keine Wirkung ausübt Nachdem der Maschinenhalter auf die gewünschte
Ausgangshöhe eingestellt worden ist, wird über den Gewindeknopf 14 die Hülse 17 mit dem Widerlagerbund
16 bzw. mit der Welle 8 gekuppelt Bei dem über die Handkurbel 6 ausgeübten Bohrhub wird die Welle 8 in
Richtung des Pfeils A, B gedreht und die Spiralfeder 18 gespannt. Das innere Ende 21 der Spiralfeder wird dabei
von dem die Vorspannung der Feder aufrechterhaltenden Anschlagstift 22 weggedreht. Die Stärke und
Vorspannung aer Spiralfeder 18 sind hierbei so bemessen, daß bei Loslassen der Handkurbel 6 die
Spiralfeder den Maschinenhalter 8 zusammen mit der Bohrmaschine wieder in die Ausgangsstellung angebt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Arbeitsständer für elektrische Heimwerkermaschinen,
mit einem auf einer vertikalen Führungssäule mittels eines in eine Zahnstange eingreifenden,
durch eine Handkurbel antreibbaren Zahnrades auf und ab bewegbaren Maschinenhalter, wobei die
Abwärtsbewegung gegen die Kraft einer Rückstellfeder erfolgt, welche als eine Zahnradwelle umschließende
Spiralblattfeder ausgebildet ist, deren innenliegendes bewegliches Ende mit der Zahnradwelle
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die
Führungssäule (2) als Zahnstange ausgebildet und das Zahnrad (7) am Maschinenhalter (3) gelagert ist,
daß das äußere Ende (19) der Spiralblattfeder am Maschinenhalter und das innere Ende (21) der
Spiralblattfeder (18) an einer auf der Welle (8) lose drehbar gelagerten Hülse (17) befestigt ist, die mit
der WeIIe(S) wahlweise drehfest kuppelbar oder von
dieser entkuppelbar ist
2. Arbeitsständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (8) an ihrem der
Handkurbel (6) gegenüberliegenden Ende mit Gewinde (13) versehen ist und einen Gewindeknopf
(14) trägt, zwischen dessen einwärts gerichtetem Hals (15) und einem starr auf der Welle angeordneten
Widerlagerbund (16) die Hülse (17) festklemmbar ist
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19752504872 DE2504872C3 (de) | 1975-02-06 | 1975-02-06 | Arbeitsständer für elektrische Heimwerkermaschinen |
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| DE2504872B2 true DE2504872B2 (de) | 1979-09-20 |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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Families Citing this family (6)
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- 1975-02-06 DE DE19752504872 patent/DE2504872C3/de not_active Expired
Also Published As
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