DE2504762C3 - Arbeitsplattform für Konsolgerüste - Google Patents
Arbeitsplattform für KonsolgerüsteInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G11/00—Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
- E04G11/06—Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for walls, e.g. curved end panels for wall shutterings; filler elements for wall shutterings; shutterings for vertical ducts
- E04G11/20—Movable forms; Movable forms for moulding cylindrical, conical or hyperbolical structures; Templates serving as forms for positioning blocks or the like
- E04G11/28—Climbing forms, i.e. forms which are not in contact with the poured concrete during lifting from layer to layer and which are anchored in the hardened concrete
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Arbeitsplattform für Konsolgerüste einer Kletterschalung zum Bau von
hyperbolisch gestalteten Kühltürmen großer Höhe, die aus Plattformelementen zusammengesetzt ist, von
denen jeweils zwei Plattformelemente miteinander verbunden sind.
Es ist eine Arbeitsplattform der genannten Art bekannt (DE-OS 15 34 905), bei welcher jeweils zwei
Plattformelemente zu einem Paar teleskopisch miteinander verbundener Plaitformelemente zusammengefaßt
sind, die eine Verkürzung oder Verlängerung des Plattformelementenpaares in einem Verhältnis von
etwa 2 :1 zulassen. Die teleskopische Verbindung ist jedoch bei stabiler Ausführung sehr aufwendig, und es
besteht die Gefahr, daß bei den bei Betonarbeiten unvermeidlich auftretenden Verschmutzungen eine
teleskopartige Verschiebung der Plattformelemente unter Umständen nicht mehr möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Arbeitsplattform der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei einfachem Aufbau auch unter
Berücksichtigung der bei Betonarbeiten unvermeidbaren Verschmutzungen voll funktionsfähig ist
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß als
Verbindung für zwei benachbarte Plattformelemente ein Scharniere aufweisender, horizontal angeordneter
Träger vorgesehen ist, der seinerseits auf einer
ίο Horlzontalstrebe eines Gerüstelementes gelagert ist,
und daß diese so verbundenen Plattformelemente in zwei Gruppen aufgeteilt sind, deren aus den verbundenen
Plattformelementen gebildete Glieder in Umfangsrichtung des Gerüstes abwechselnd derart aufeinander
folgen, daß die äußeren freien Enden der Glieder der ersten Gruppe unmittelbar auf den Horizontalstreben
aufliegen, während die äußeren freien Enden der an die Glieder der ersten Gruppe angrenzenden Glieder der
zweiten Gruppe sich unter Zwischenschaltung der freien Enden der Glieder der ersten Gruppe auf
denselben Horizontalstreben wie die ersten abstützen.
Die Plattformelemente können sich hier also mit ihren Endbereichen flach aufeinander abstützen, wobei
eventuelle Verschmutzungen, wie sie gerade bei Betonarbeiten unvermeidbar sind, keinen Anlaß zu
Störungen geben. Außerdem sind die Plattformelemente durch die Scharnierträger mit dem Schalungsgerüst
fest verbunden, wodurch die Sicherheit erhöht wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
jo Erfindung wiedergegeben. Es zeigt
Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch eine im Bau befindliche Betonwand mit Gleitschalung und Gerüstelementen;
F i g. 2 einen waagerechten Schnitt durch das
F i g. 2 einen waagerechten Schnitt durch das
v> Klettergerüst nach Fig. 1 mit Draufsicht auf die Arbeitsplattformen;
F i g. 3 in Seitenansicht einen Kühlturm, der mit einer derartigen Gleitschalung gebaut werden kann;
Fi g. 4 und 5 Seitenansichten zweier Scharnierträger nach der Erfindung;
Fi g. 4 und 5 Seitenansichten zweier Scharnierträger nach der Erfindung;
F i g. 6 und 7 Ansichten von unten bzw. von oben der Scharnierträger; und
F i g. 8 schematisch den Vorgang des Anhebens der Arbeitsplattformen nach jedem Arbeitszyklus.
Das in der Zeichnung dargestellte Konsolgerüst entspricht genau dem in der französischen Patentschrift
11 46 785 des Anmelders beschriebenen, so daß es, da es
auch nicht Gegenstand der Erfindung ist, in seinen Einzelheiten nicht erläutert zu werden braucht. Es
genügt festzustellen, daß das Gerüst aus einer Anzahl von Konsolen 1 mit untereinander gleichem Abstand
besteht, an denen jeweils ein dreikantiges Gerüstelement 2 befestigt ist, wobei diese Anordnung an aus
übereinander gesetzten Trägern 4 bestehenden Befestigungen 3 befestigt und getragen ist, welche Träger die
Höhe einer Schüttung 5 der Wand während des Aufbaus haben und mittels Spannbolzen 6 an Abschnitten der
Wand aufgehängt ist, die vorher geschüttet und ausgehärtet sind.
Jedes der Gerüstelemente trägt eine bestimmte Anzahl von Horizontalstreben 7 in unterschiedlicher
Höhe, welche Elemente 8 der Arbeitsplattformen unterstützen, die aus aneinander gelegten Bohlen 9
bestehen.
h5 Wenn es sich bei dem Bauwerk um einen hyperbolisch
gestalteten Kühlturm handelt, wie er in der Fig. 3 angedeutet ist, dann ist der Durchmesser d an der
engsten Stelle des Turmes beträchtlich geringer als der
Durchmesser D an seiner Basis. Es müssen also Maßnahmen ergriffen werden, um die nutzbare Länge
der Plattformelemente im selben Verhältnis verringern zu können, ohne dabei die Bohlen, aus denen die
Plattformelemente aufgebaut sind, absägen zu müssen.
Die Fig.4 und 6 lassen erkennen, daß die inneren
Enden 10a und 106 der Bohlen eines jeüen Plattformelementenpaars,
die aneinanderliegend die Plattform bilden, mittels Bolzen 11a und 11 6 auf Tragplatten 12a
und 126 geschraubt sind. An der Unterseite dieser Tragplatte;: stehen vertikal zwei Scharnieraugen 13a
und 13'a, 136 und 13'b, ab die miteinander fluchten und
durch die waagrechte Scharnierbolzen 14a, 146 hindurchgeführt sind. Diese Scharnierbolzen 14a und
146 durchsetzen außerdem zwei weitere Scharnieraugen 15a und 15'a bzw. 156 und 15'6, die an den
Schenkeln 16a und 166 eines Scharnierträgers 17 aus einer umgekehrten U-Schiene befestigt sind, die auf der
Horizontalstrebe 7 des entsprechenden Gerüstelementes aufliegt und befestigt ist.
Die Zeichnung zeigt zwei unterschiedliche Arten von Scharnierträgern, die in den Fig.4 und 5 dargestellt
sind. Sie unterscheiden sich lediglich dadurch, daß die Scharnieraugen 13a, 136 an den Tragplatten eine
unterschiedliche Höhe haben, wobei der Unterschied die Stärke der Bohlen ausmacht. Wenn also die
aufeinanderfolgenden Plattformen wechselweise mit Scharnieren größerer Höhe und geringerer Höhe
aufgelegt werden, dann sind sämtliche Arbeitsplattformen waagrecht, wie dies die F i g. 8a erkennen läßt.
Wenn eine neue Schicht eingeschüttet worden ist, dann können die Gerüstelemente in der nachfolgend
beschriebenen Weise um eine Höhe, die dieser Schicht entspricht, welche z.B. 1,20m beträgt, heraufgesetzt
werden, indem mittels der Seile 18 oder mittels Hubzylindern die Konsolen 1 und die Gerüstelemente 2,
die auf ihren Horizontalstreben 7 die Scharnierträger 19 tragen, um etwa die Hälfte der Höhe der Schüttung, das
sind z. B. 60 cm, angehoben werden, wobei die Gesamtheit der Plattformelemente aus der Stellung
gemäß F i g. 8a in die Stellung gemäß F i g. 8b übergeht und dabei die äußeren Enden der Bohlen der
zusammenhängenden Plattformelemente, die angehoben werden, auf den äußeren Enden der zusammenhängenden
Plattformelemente gleiten, die nicht angehoben werden. Anschließend werden dann die Konsolen der
Gerüstelemente auf die gleiche Höhe angehoben, an denen sich die Horizontalstreben 7 befinden, welche die
Scharnierträger mit den kleineren Abmessungen tragen, wobei dann die Plattformelemente aus der mit b
angegebenen Lage der F i g. 8 in die Lage gemäß Fig. 8c übergehen, so daß die äußeren Enden der
Plattformelemente, die gerade angehoben werden, auf den Horizontalstreben 7 der Gerüstelemente 21 gleiten,
die sich zwischen den die Scharnierträger 19 der größeren Abmessungen und der Scharnierträger 20 der
kleineren Abmessungen tragenden Gerüstelemente · befinden. Es genügt schließlich, auf dieselbe Weise auch
die letztgenannten Stützelemente und Scharnierelemente 21 anzuheben, um wieder horizontale Lage auf
einem höheren Nivau zu erzielen, das sich um die Hälfte der Höhe der Schüttung höher als zuvor befindet, was in
F i g. 8d dargestellt ist.
Durch Wiederholung des vorstehend beschriebenen Hebevorgangs um die Hälfte der Schütthöhe wird dann
das Anheben um die gewünschte gesamte Schütthöhe erreicht. Die zweite und dritte Operationsstufe kann
möglicherweise gleichzeitig durchgeführt werden. Man geht dann unmittelbar von der Stellung gemäß 8b in die
Stellung nach F i g. Sd über.
Wenn die Betonwand keinen vertikalen Verlauf hat, sondern hyperbolisch geformt ist, wie dies bei
Kühltürmen der Fall ist, dann nähern sich die Konsolen und die Gerüstelemente mit fortschreitendem Bau
allmählich aneinander an, was mit der Fig.8e angedeutet ist. Diese Figur zeigt auch, daß bei
Verwendung der beschriebenen Arbeitsplattformen dann, wenn der Abstand zwischen den Konsolen und
Gerüstelementen nicht unter den halben Ausgangsabstand verringert wird, die äußeren Enden der obeniiegenden
Plattformelemente, die auf den untenliegenden Plattformelementen gleiten, die Enden der nächsten
obenliegenden Piattformelemente nicht berühren, so daß der Bauvorgang fortschreitend durchgeführt
werden kann, ohne daß die Enden der Bohlen beschnitten werden müssen.
Die mit 22 bezeichneten Arbeitsplattformen, deren Elemente durch die Scharnierträger paarweise zusammengefügt
sind, und zwar abwechelnd mit kleinen und mit großen Abmessungen, können auch für die
Außengerüste 23 verwendet werden, die beim Bau des Kühlturms Einsatz finden. Diese Gerüste können
leichter sein, da sie lediglich für die Bauarbeiter vorgesehen sind, die den Abbau der äußeren Schalungselemente 24 und deren Wiederanbau an höherer Stelle
besorgen sowie deren Anhebung nach jedem Arbeitszyklus. Die äußeren Gerüstelemente 23 werden wie die
Elemente des inneren Gerüstes von Stützen 25 getragen, die jeweils zwischen zwei Traggerüsten 3 des
Innengerüstes eingefügt sind und die in derselben Weise an bereits vorher geschütteten und ausgehärteten
Wandschichten befestigt sind. Man verwendet ebenfalls für das stufenweise Anheben der verschiedenen
Gerüstelemente Zugseile 26 oder Hubzylinder, die an den Befestigungsschienen 25 angebracht sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Arbeitsplattform für Konsolgerüste einer Kletterschalung zum Bau von hyperbolisch gestalteten
Kühltürmen großer Höhe, die aus Plattformelementen zusammengesetzt ist, von denen jeweils
zwei Plattformelemente miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß als
Verbindung für zwei benachbarte Plattformelemente (10a, 106,1 ein Scharniere aufweisender, horizontal
angeordneter Träger (19, 20) vorgesehen ist, der seinerseits auf einer Horizontalstrebe (7) eines
Gerüstelementes gelagert ist, und daß diese so verbundenen Plattformelemente in zwei Gruppen
aufgeteilt sind, deren aus den verbundenen Plattformelementen gebildeten Glieder in Urnfangsrichtung
des Gerüstet abwechselnd derart aufeinanderfolgen, daß die äußeren freien Enden der Glieder der
ersten Gruppe unmittelbar auf den Horizontalstreben (7) aufliegen, während die äußeren freien Enden
der an die Glieder der ersten Gruppe angrenzenden Glieder der zweiten Gruppe sich unter Zwischenschaltung
der freien Enden der Glieder der ersten Gruppe auf denselben Horizontalstreben wie die
ersten abstützen.
2. Arbeitsplattform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnierträger der beiden
Gruppen von Plattformelementen unterschiedliche Höhen aufweisen.
3. Arbeitsplattform nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Scharnierträger
ein auf eine Horizontalstrebe (7) des Schalungsgerüstes aufsetzbares U-Profil enthält, an dessen
Schenkeln (16a, 166,} je eine Tragplatte (12a, 12tyzur
Befestigung von Plattformelementen schwenkbar angelenkt ist.
4. Verfahren zum Anheben einer Arbeitsplattform nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zuerst die durch die Scharnierträger größerer Höhe miteinander verbundenen
Plattformelemente angehoben werden, daß anschließend die durch die Scharnierträger geringerer Höhe
miteinander verbundenen Plattformelementc angehoben werden und daß schließlich oder gleichzeitig
mit den letzteren die dazwischenliegenden Plattformelemente angehoben werden.
Applications Claiming Priority (1)
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