DE250447C - - Google Patents
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
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- C21D9/00—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
- C21D9/0006—Details, accessories not peculiar to any of the following furnaces
- C21D9/0025—Supports; Baskets; Containers; Covers
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein schmiedeeiserner Glühzylinder, bei welchem
sämtliche Schweißnähte in Wegfall kommen und der ganze Glühzylinder (Mantel, Boden
und der verstärkte, ausgekröpfte Rand) aus einem einheitlichen Material nahtlos hergestellt
und bearbeitet ist. Bisher wurden schmiedeeiserne Glühzylinder mit verschiedenen Wandstärken,
insbesondere auch mit einem verstärkten Deckelauflagerungsrand nur durch Anschweißung
verschiedener Teile, wie Mantel, Boden und ausgekröpften Rand, hergestellt. Diese Glühzylinder sind aber nicht für alle
Glüh- und Härtungsverfahren verwendbar, indem sie höhere Temperaturen nicht auszuhalten vermögen. Um diesen Übelständen entgegenzutreten,
ist der Glühzylinder hergestellt, welcher auf Grund seiner Beschaffenheit bedeutende
und bessere Vorteile der geschweißten Glühzylinder erreicht, indem es unmöglich ist, daß undichte Stellen durch die Bearbeitung
und die Betriebsdauer des Glühprozesses, besonders bei höheren Temperaturgraden, vorkommen
können, so daß das Glühgut, welches die hohe Glühtemperatur unbedingt verlangt, nicht verdorben wird, indem der Luftzutritt
in das Innere des Zylinders während des Prozesses ausgeschlossen ist.
Mit diesem Erfindungsgegenstand, können auch solche Metalle ausgeglüht werden, welche
bis jetzt weder in Stahlguß noch in schmiedeeisernen Töpfen älterer Ausführung wegen der
höheren Temperaturen geglüht werden konnten ; auch kann vorliegender Glühzylinder für
Salzbad- und Bleibadhärtungen zum Glühen und Härten von Werkzeugen usw. verwendet
werden. Eine solche Härtungsart ist mit geschweißten Töpfen nicht möglich, weil die
flüssigen Salze bei den hohen Temperaturen von 1100 bis 12000 durch die Schweißnähte
bzw. Poren dringen, auch selbst dann, wenn die Schweißung noch so sorgfältig ausgeführt
ist. Bei den beanspruchten Glühtöpfen ist es unmöglich, daß eine Flüssigkeit durch die
Wandung dringen kann. Dieser Glühzylinder eignet sich mehr für solche Metalle, die höhere
Temperaturen während des Glühens verlangen, als für Metalle, deren Glühereitemperatur nicht
besonders hoch zu sein braucht. Die Herstellung des Glühzylinders erfolgt nach dem bekannten
Preß- und Ziehverfahren aus einem Block und wird aus diesem in seiner Form hergestellt und dann weiter auf seine bestimmten
Maße und Materialstärken maschinell bearbeitet. Der fertige schmiedeeiserne Glühzylinder
erhält dadurch verschiedene Materialstärken, insbesondere im Deckelauflagerungsrand.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schmiedeeiserner Glühzylinder mit ausgekröpftem, verstärktem Deckelauflagerungsrand, aus einem einheitlichen Material nahtlos hergestellt und nachträglich bearbeitet.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250447C true DE250447C (de) |
Family
ID=508969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250447D Active DE250447C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250447C (de) |
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