DE2504236B2 - Wandler mit Massen- and Differentialsystem - Google Patents

Wandler mit Massen- and Differentialsystem

Info

Publication number
DE2504236B2
DE2504236B2 DE19752504236 DE2504236A DE2504236B2 DE 2504236 B2 DE2504236 B2 DE 2504236B2 DE 19752504236 DE19752504236 DE 19752504236 DE 2504236 A DE2504236 A DE 2504236A DE 2504236 B2 DE2504236 B2 DE 2504236B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
cage
speed
differential
converter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752504236
Other languages
English (en)
Other versions
DE2504236C3 (de
DE2504236A1 (de
Inventor
Antoine Chapelon
Didier Freyermuth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
D'outillage General - Sog David Sarl Lapte Haute-Loire (frankreich) Ste
Original Assignee
D'outillage General - Sog David Sarl Lapte Haute-Loire (frankreich) Ste
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by D'outillage General - Sog David Sarl Lapte Haute-Loire (frankreich) Ste filed Critical D'outillage General - Sog David Sarl Lapte Haute-Loire (frankreich) Ste
Publication of DE2504236A1 publication Critical patent/DE2504236A1/de
Publication of DE2504236B2 publication Critical patent/DE2504236B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2504236C3 publication Critical patent/DE2504236C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H33/00Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy
    • F16H33/02Rotary transmissions with mechanical accumulators, e.g. weights, springs, intermittently-connected flywheels
    • F16H33/04Gearings for conveying rotary motion with variable velocity ratio, in which self-regulation is sought
    • F16H33/08Gearings for conveying rotary motion with variable velocity ratio, in which self-regulation is sought based essentially on inertia
    • F16H33/10Gearings for conveying rotary motion with variable velocity ratio, in which self-regulation is sought based essentially on inertia with gyroscopic action, e.g. comprising wobble-plates, oblique cranks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

JO
Die DE-PS 3 27 065 zeigt insbesodere in den Fig. 17 und 19 einen Wandler gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, der nur eine Wandlup^ von 0 bis 1:1 ermöglicht Bei diesem bekannten Wandler ist die treibende Welle mit der getriebenen Welle durch ein Planetengetriebe verbunden, welches zwei Gruppen zu je zwei exzentrischen Massen trägt Die beiden Massen der ersten Gruppe sind starr verbunden mit Planetenrädern, welche durch einen Arm verbunden sind. Die beiden Massen der zweiten Gruppe sind starr verbunden mit zweiten Planetenrädern, die ebenfalls durch einen Arm verbunden sind. Diese Arme müssen eine Relativbewegung zueinander haben, derart, daß jede Gruppe ihre eigenen Impulse der getriebenen Hauptwelle übermitteln kann. Zu diesem Zweck entspricht der Verbindungsarm der ersten Planetenräder einer mittleren Welle und der Verbindungsarm der zweiten Planetenräder einer Hohlwelle, die sich konzentrisch zu der ersten Welle bewegt. Die Planetenräder greifen alle mit dem gleichen Zahnkranz auf der treibenden Welle ein. Der mittleren Welle und der Hohlwelle sind vier Einwegkupplungen zur Verbindung des Massensystems mit einem Differentialsystem zugeordnet, von dem eine gemeinsame getriebe- « ne Hauptwelle die positiven und negativen Antriebsimpulse der beiden Massengruppen erhält.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Drehzahlwandlung mit Werten auch über 1 :1 zu erreichen.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung gemäß dem t>n Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst. Während bei dem bekannten Wandler die Achsen des Massensystems und des zugehörigen Rädersystems parallel liegen, ist bei dem erfindungsgemäßen Wandler eine senkrechte Anordnung der beiden Achsen vorgesehen. Anstelle μ von vier werden lediglich zwei Einwegkupplungen benötigt, die dem Differentialsystem bzw. dem Massensystem direkt oder indirekt zugeordnet sind.
In gesteuerter Version (mechanisch, hydraulisch, elektrisch usw.) gestattet der erfindungsgemtße Wandler eine beliebige Veränderung seines Übersetzungsverhältnisses. Bei Anwendung in einem Kraftfahrzeugantrieb ermöglicht der Wandler eine Anpassung seines Obersetzungsverhältnisses an die jeweiligen Funktionsbedingungen des Motors. In Verbindung mit Verbrennungsmotoren gestattet der Wandler, wesentliche Brennstoffersparnisse zu erzielen.
Ein Wandler, der eine stufenlose Regulierung jedes Obersetzungsverhältnisses von 0 bis 100% zulassen soll, ist in dem DE-Gbm 18 01 064 beschrieben. Dieser Wandler weist ebenfalls ein erstes System mit um eine erste Achse drehenden Massen auf, das Teil eines um eine zweite, zur ersten senkrechten Achse drehenden zweiten Systems ist, wobei die Systeme über Kegelräder in Form eines einfachen Differentials gekoppelt und mit einer An- und einer Abtriebswelle direkt verbunden sind. Die Wirkungsweise dieses Getriebes beruht auf der Ausnutzung des sogenannten Kreiseleffekts, d. h. auf der Neigung eines Kreisels, insbesondere bei hohen Drehzahlen eine einmal angenommene Richtung beizubehalten.
Die Zeitschrift »Antriebstechnik« beschäftigt sich ebenfalls mit Wandlern, die Zentrifugalkräfte oder Massenkräfte zur Kraftübertragung aiisnutzen, und insbesondere mit einur Getriebeform, welche speziell als Fahrzeuggetriebe entwickelt wurde. Mit dem vorliegenden Wandler besteht Übereinstimmung lediglich darin, daß ebenfalls Einwegkupplungen bzw. Freiläufe in die Kraftübertragung eingeschaltet sind.
Anhand der Zeichnungen werden nachfolgend die theoretischen Grundlagen sowie Ausführungsformen der Erfindung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1, 2, 3 und 4 in schematischen Ansichten ein erstes System einer sich um eine erste Achse drehenden Masse, das Teil eines sich um eine zweite Achse drehenden zweiten Systems ist,
F i g. 5 ein erstes Ausführungsschen;α des Wandlers,
F i g. 6,6b und 7,7b weitere Ausfuhrungsschemata des Wandlers.
Fig.8 und 9 schematische Ansichten hydraulischer Einwegkupplungen,
Fig. 10 eine schematische Ansicht einer Ausführungsform des Wandlers mit einer mechanischen Geschwindigkeitskontrolle oder -steuerung,
Fig. 1 Ob und 1 Oc ein Funktionsschaubild der Ausführungsform von F i g. 10,
Fig. 11 einen Längsschnitt einer rein mechanisch arbeitenden Ausführungsform des Wandlers,
Fig. 12 in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt längs der Linie 12-12 in F i g. 11,
Fig. 13 und 13b ein Dämpfungssystem der Einwegkupplungen,
Fig. 14 die Anwendung dieses Dämpfungssystems bei einer Ausführungsform gemäß F i g. 10 und
Fig. 15 und 16 schematisch eine Ausführungsform des Differentialsystems.
Wie sich aus den F i g. 1,2 und 3 schematisch ergibt, ist eine Achse X-X' drehbar angeordnet, die in einem gegebenen Augenblick mit einer konstanten Winkelgeschwindigkeit ω umlaufen möge. An einem Punkt Oder Achse X-X' ist ein Hebelarm OA angelenkt, der an seinem äußeren freien Ende eine Masse Mträgt.
Diese Masse M soll auf der Achse X-X' eine vollständige Kreisbewegung von 360° beschreiben können.
Die Geschwindigkeit V2 der Masse M in der
betrachteten Fbene XOA kann durch die allgemeine Formel
O2 = V Pq + err sin2,*
wiedergegeben werden, in welcher
r die Länge des Hebelarms OA,
χ die Winkelverschiebung von Mund
Vb die Anfangsgeschwindigkeit bei Eoder D ist.
Wenn Vb = 0, so reduziert sich die Formel zu V2 = mr sin oi, und man kann dann nachweisen, daß in jedem Augenblick die Geschwindigkeit vi in der betrachteten Ebene gleich der Drehgeschwindigkeit v\ um die Achse
In dem betrachteten Fall ergibt sich die Raumgleichung als Funktion der Zeit wie folgt:
= j- Log tg ~ + C.
">r > I1 > V0 oder
d\ / dA \
ο > > "<o( V2 = X Γ, (b = "OM ·
dt \ dt /
Unter Bezugnahme auf Fig.3 ist festzustellen, daß, wenn eine Anfangsgeschwindigkeit vo in_D gegeben ist, auf der gesamten Länge des Bogens DH V2 > als die Geschwindigkeit ν, um X-X' ist, die den Wert v\ = ω η hat, während
C2 = V V0 + <->V sin2*'
■= V V0 + (n2r\ (also > <>r,).
Unter diesen Bedingungen erreicht V2 den Maximalwert cor im Punkt /. Man kann es so^einrichten, daß auf der gesamten Länge des Bogens JH die Kraft auf die Achse X-X übertragen wird, so daß die Masse M bei ihrer Drehung um O nicht die Drehgeschwindigkeit der Achse A'-.Y'überschreitet.
Wenn umgekehrt die Masse M an der Stelle H mit der Geschwindigkeit wr ankommt, wird im Hinblick auf die zuvor dargelegten Bedingungen die Masse M die Stelle Emit der Geschwindigkeit O erreichen.
Es existiert ein Punkt (siehe F i g. 4), wo v2, das sich von ojr auf O vermindert, gleich der Geschwindigkeit vo ist.
Man kann es so einrichten, daß v2 durch eine von außen dem System zugeführte Kraft auf dem Wert v0 gehalten werden kann.
Daraus ergibt sich, daß ein Motor in einem
gewünschten Augenblick die Elementarenergie -^ Mv0 7 abgibt und daß das System diese Energie unter einer
10 anderen Form 5 Λ/ v7 ohne irgendeine Betrachtung der Relativgeschwindigkeit, jedoch unter der Bedingung
/ , da \
Vi > ib (oder — > (.i0J,
aufnimmt
Wenn ot\ der zu / gehörige Winkel und «2 der zu L gehörige Winkel ist, kann man schreiben
mr = S Vl + mV sin2 λ
und
20
In dieser Formel sind α = Winkel (Grad), t = Zeit (Sekunden), C = Konstante.
Ausgehend von den vorhergehenden mathematisehen Betrachtungen baut der vorliegende Wandler darauf auf, daß man es einrichtet, in jedem Augenblick folgende mathematische Beziehung zu haben:
V0 = f«rsiiK\,
Wenn nuui in die Formel A
m2,-2 = C0 -I- irr r SJn2S1 oder
sin2*, = 1 —
f.·; ι
aus der Formel B sin λ2 = —
Formel A FaIlJ
Formel B FaIlL
Formel C
jo einsetzt, so ergibt sich
sin2«i = 1 —sin2«2 = cos2<X2·
Es sei angenommen |sin «jj[ = |cos a2\
Daraus folgt: OJ±OUd. h. LE = JH:
J5 Antriebsbogen = Aufnahmebogen.
Die vorausgehenden Berechnungen nehmen implizit eine Beziehung 1 :1 zwischen der Drehbewegung des Hebelarms OA und der Welle X-X'an.
Wenn diese Beziehung anders, beispielsweise < 1 ist, werden die obigen Beziehungen modifiziert, wobei aber das Λjstauschprinzip das gleiche bleibt.
Eine erste allgemeine schematische Ausführungsform eines Wandlers ist in F i g. 5 dargestellt, und das erste umdrehende System besteht hier aus den Massen oder Flügeln 1 und 2, die sich um die Achse Z-Z'drehen und die Wellen 3 und 5 antreiben.
Das zweite sich umdrehende System besteht beispielsweise aus einem Käfig 4, in dessen Innern sich die Massen oder Flügel 1 und 2 umdrehen. Der Käfig 4 ist
>o mit einer Verzahnung 9a verbunden und dreht sich lose auf den Wellen 3 und 5.
Die Welle 5 ist im dargestellten Beispiel durch ZahnrHer 5a, 5b. 5c mit einem Differentialsystem 6 verbunden, wobei das Übersetzungsverhältnis von 5a zu 5c beispielsweise -f 1 ist. Die Welle 3 ist ebenfeJls durch Zahnräder 3a, 3b mit dem Differentialsystem 6
verbunden (mit dem Übersetzungsverhältnis von beispielsweise1 -1).
Es schließt außerdem ein Motor 7 an das Differential-
bo system 6 an, das auch bei 3c mit dem Käfig 4 verbunden ist. Die Antriebswelle oder die Ausgangswelle kann sich beispielsweise bei 8 befinden, wobei ihre Bewegung infolge der Zahnräder 9a und 9b von derjenigen des Käfigs 4 abgeleitet ist.
t·> Der sequentielle Energieaustausch zwischen den sich umdrehenden Systemen wird durch Einwegkupplungen gewährleistet die schemalisch bei 10a und iOb einerseits zwischen dem Motor und dem Differentialsvstem und
andererseits zwischen dem Differentialsystem und dem Käfig 4 dargestellt sind, um fortwährend die Beziehung aufrechtzuerhalten
«ir > V2 > Vn oder r» >
dt
a
In den Fig. 6, 6b, 7, 7b sind schematisch vier veränderte Ausführungsformen dargestellt, wobei die sich umdrehenden Massen oder Flügel mit 1 und 2. die Welle mit 3 und der Käfig mit 4 bezeichnet sind.
Wie sich aus F i g. 6 ergibt, ist die Welle des Motors 11 durch Zahnräder 11a. 116 mit dem Käfig des als Planetengetriebe ausgebildeten Differentialsystems 12 verbunden, dessen eines Zentralrad mit der Welle 3 w<ij*KMriH^n je» während d2s ändere in um^ek^hrisr Rotation durch die Zahnräder 12a, 126, 12cund 13a, 136 mit dem Käfig 4 verbunden ist. Die Ausgangswelle 8 wird durch den Käfig angetrieben.
Die Einwegkupplungen sind bei 14 zwischen dem Motor 11 und dem Käfig des Differentialsjstems 12 und bei 15 zwischen der Welle 3 und einem festen Gehäuseteil angeordnet.
In Fig. 6b ist die Welle des Motors 16 mit einem Zentralrad des Differentialsystems 17 verbunden. Das andere Zentralrad ist durch Zahnräder 17a, 17b mit dem Käfig eines zweiten Differentialsystems 19 verbunden. Die Ausgangswelle 8 wird vom Käfig 4 angetrieben.
Die Zentralräder des zweiten Differentialsystems 19 sind einerseits mit der Welle 3 und andererseits mit dem Käfig 4 durch Zahnräder 16a. 166, 16c und 18a, 186 verbunden. Einwegkupplungen sind bei 20 zwischen dem Käfig des ersten Differentialsystems und einem festen Gehäuseteil und bei 21 zwischen der Welle 3 und einem festen Gehäuseteil angeordnet.
Die Fig. 15 und 16 sind schematische Darstellungen der erwähnten Differentialsysteme, welche aus einfachen Planetengetrieben bestehen. Fig. 15 zeigt einen Axialschnitt, Fig. 16 eine Endansicht. Die Planetenräder si, 5 2 (und s'l, s'2) stehen einerseits in Eingriff untereinander (mittlerer Teil von Fig. 15) und andererseits mit einem der Zentralräder pi, pi. Die zwei Gruppen von Planetenrädern sind durch Joche j I und /'2 des Käfigs cgetrennt.
In den Fig. 7, 7b sind schematisch zwei weitere Ausführungsformen dargestellt, wobei wieder die umdrehenden Massen oder Flügel mit 1 und 2, die Welle mit 3 und der Käfig mit 4 bezeichnet sind.
Aus Fig.7 ergibt sich, daß die Welle des Motors 11 mit dem Zentralrad des als Planetengetriebe ausgebildeten Differentialsystems 12 verbunden ist, während dessen Käfig mit der Welle 3 durch die Zahnräder 11 a, Wb verbunden ist Das andere Zentralrad des Differentialsystems ist durch Zahnräder 12a, 12f> mit dem Käfig 4 verbunden. Die Ausgangswelle 13 des Wandlers wird von dem genannten Käfig 4 angetrieben.
Einwegkupplungen sind bei 14 zwischen dem Käfig des Differentialsystems und den sich umdrehenden Massen und bei 15 zwischen der Welle 5 und einem festen Gehäuseteil angeordnet
In Fig.7b ist die Welle des Motors 16 mit einem Zentralrad des Differentialsystems 17 verbunden. Das andere Zentrairad ist über Zahnräder 17a, \Jb mit dem Käfig 4 verbunden, und die Ausgangswelle 18 des Wandlers wird von dem genannten Käfig angetrieben.
Das Zentralrad eines zweiten Differentialsystems 19 ist mit der Welle 3 verbunden, während das andere Zentralrad mit dem Käfig des ersten Differentialsystems 17 durch Zahnräder 16a, 166, 16c verbunden ist. Einwegkupplungen sind bei 20 in Verbindung mit dem Käfig des Differentialsystems 19 und bei 21 auf der Welle 5 angeordnet. Diese zwei Einwegkupplungen stützen sich an einem festen Gehäuseteil ab.
Wie bei den Ausführungsformen der F i g. 5,6,6b und 7, 7b gezeigt, weist der Wandler zwei Einwegkupplungen auf, die periodisch eine Achse der beiden sich umdrehenden Systeme mit einer Verschiebung von .τ/2 blockieren, wenn man die Rotation der sich in dem Käfig umdrehenden Massen oder Flügel betrachtet.
Eine Einwegkupplung besteht in bekannter Weise aus einer durch eine Feder in ein Sperrad gedrückten Sperrklinke. Im Hinblick auf die Geschwindigkeit, bei denen der Wandler funktionieren muß, ergibt sich eine
hydraulischer Anordnungen als Einwegkupplungen.
Nimmt man, wie in F i g. 8 gezeigt, eine volumetrische Pumpe P, die mit einem Einwegventil 22 verbunden ist, so kann man eine Umdrehungsrichtung auswählen, die diejenige ist, bei der der Ansaugvorgang das Ventil öffnet.
Man kann auch parallel einen by-pass 23 zufügen, r, welchei eine genaue Einstellung der hydraulischen Einwegi^jpplung erlaubt und nötigenfalls einen gewissen »Schlupf« nvt vermindertem Abfluß der Flüssigkeit, d. h. eine Restdrehung in Blockiervorrichtung zuläßt.
Es ist in gleicher Weise möglich, durch Verdoppeln
in des Systems die Funktionsrichtung umzukehren, wobei, wie in Fig.9 gezeigt, eine Pumpe P und ein Doppelventilsystem 23, 24 mit einem entsprechenden by-pass 25,26 vorgesehen ist.
Diese Anordnung eröffnet vier Möglichkeiten:
'' — 25 geschlossen und 26 geöffnet: Der Antrieb erfolgt bevorzugt in einer Richtung;
- 26 geschlossen und 25 geöffnet: Der Antrieb erfolgt bevorzugt in der umgekehrten Richtung;
- 25 und 26 geöffnet: D Antrieb erfolgt in unbestimmter Richtung;
- 25 und 26 geschlossen: Das System ist blockiert.
Wenn man diese Anordnungen bei den Wandlern gemäß F i g. 6b und 7b als Einwegkupplungen 20 und 21 anwendet, so erhält man eine äußerst weich arbeitende Vorrichtung. Die by-pass-Anordnungen 25 und 26 können manuell oder servogesteuert sein. Es ist hervorzuheben, daß die Anordnung by-pass-Ventil auch durch ein Servoventil ersetzt sein kann, was leine prinzipiellen Schwierigkeiten bereitet da der Arbeitstakt dieser Vorrichtungen leicht zehn bis Hunderte von Hertz je nach Modell erreicht
Wenn man sich auf die Schemata derF i g. 5,6,6b, 7,7b bezieht zeigt es sich, daß man bei Umkehren der Richtung der Einwegkupplungen der F i g. 8 und 9 auch die Wirkungsrichtung umkehrt:
tfa > ti > tor oder M0 > ——
Mit anderen Worten wird der Ausgang zum Eingang und umgekehrt Es ist hervorzuheben, daß man indessen nicht ohne Obergang von einer Richtung in die andere aberwechseln kann, denn die Ausgangsgeschwindigkeit muß immer oberhalb oder gleich der Eingangsgeschwindigkeit sein (zumindest bei Betrachtung einer Beziehung 1 :1). Es muß zuerst bewerkstelligt werden,
daß -^S-* I, indem man auf ωο oder auf ω oder auf beide ItI
einwirkt. Man sieht, daß in diesem Fall umgekehrter Wirkung die Beziehung— auf /2~ oder auf einen zu
diesem Wert proportionalen Faktor zustreben kann.
Die verwendung hydraulischer Einwegkupplungen ermöglicht diesen Übergang, da man durch Verringern des Antirücklaufeffekts vor der Richtungsumkehr fortschreitend und sanft auf die Richtung der Kraftübertragung einwirken kann. Diese Möglichkeit ist als Motorbremsung bei Einbau des Wandlers in ein Fahrzeug interessant.
Die vier mit dem System gemäß F i g. 9 aufgezeigten Möglichkeiten äußern sich in den folgenden Phasen, beispielsweise bei einem Kraftfahrzeug unter der Annahme, daß man zwei hydraulische Einwegkupplungen vorsieht, die eine Pi mit ihren by-pass-Steuerungen 25 und 26, die andere P2 mit ihren by-pass-Steuerungen
ίο 25a und 26a:
25-25 o, 26-26a geöffnet, Totpunkt, freie Umdrehung
25-25fl fortschreitend aktiv) Starten und Ansteigen der Geschwindigkeit-Dosierung
26-26α geöffnet I Regelung derselben
25-25α mit abklingender Aktivität 1 geringer werdende Geschwindigkeit (oder Begrenzung der
26-26α geöffnet
anliegenden Kraft
25-25« geöfTneM .
.._ Totpunkt, freie Umdrehung
26-26« geöffnet I ' B
25-25« geöffnet
26-26« zunehmende Aktivität
25-25« geöffnet
26-26α abnehmende Aktivität
25-25« geöffnet
26-26« geöffnet
Motorbremse
Abnahme der Motorbremswirkung
Totpunkt, freie Umdrehung
Wenn 25—25a und 26—26a geschlossen sind, sind die freien Räder blockiert und der Motor ist mit minimalem Übersetzungsverhältnis mit den Rädern verbunden, wie bei einem klassischen Getriebe, das im ersten Gang verbleibt.
Die beschriebene hydraulische Einwegkupplung setzt vorzugsweise eine automatische Steuerung der Elemente durch ein Servosystem voraus.
Man kann auch als Variante rein elektrische Lösungen ins Auge fassen, die Momentanverbindungen ohne Reibung herstellen, wie sie z. B. mit Foucaultschen Strömen erzieli werden.
Fig. 10 zeigt einen Wandler mit mechanischer Steuerung der Geschwindigkeit.
Aus dem Schema ist das erste sich umdrehende System mit den Massen oder Rügein 1,2 zu ersehen, die um die Achse Z-Z'rotieren und die Welle 3 antreiben.
Das zweite sich umdrehende System wird durch einen Käfig 4 gebildet, in dessen Innern sich die Flügel 1, 2 umdrehen. Der Käfig 4 ist mit seiner Ausgangswelle 5 verbunden.
Es ist ein System von zwei Differentialen 27 und 28 vorgesehen, die z. B. über Zahnräder einerseits mit dem Motor oder der Eingangswelle 29 und der Welle 3 und andererseits mit dem KaHg 4 zusammenarbeiten.
Einwegkupplungen 31, 32 mit doppelter Richtung sind in geeigneter Weise verbunden, um den sequentiellen Energieaustausch zu gewährleisten.
Dieser Ausführungsform ist eine Steuer- und Kontrollanordnung zugefügt. Diese Anordnung besteht aus einem Differential- oder äquivalenten System 33, das gemäß dem gezeigten Verbindungsschema einerseits mit der Welle 3 und andererseits mit dem Käfig des Differentialsystems 28 verbunden ist Der Käfig des Differentials 33 kann zwischen zwei einstellbaren Anschlägen 34 und 35 hin- und herschwingen. In dieser Anordnung ist:
Οι die Geschwindigkeit der Flügel im Käfig 4,
ω—Wi die Geschwindigkeit der Welle 3, die in Verbindung mit einem Zentralrad der Differentiale 27 und 33 steht,
ωο—Wi die Geschwindigkeit des anderen Zentralrades des Differentials 33, das in Verbindung mit dem Käfig des Differentials 28 steht.
Wenn man ω-ω\ und ωο — ωι in das Differential 33 einführt, so dreht sich der Käfig mit der Geschwindigkeit:
= «ι y.
Man weiß, daß ωι ständig zwischen ω und ωο oszilliert wobei die Geschwindigkeiten an einem dieser beiden Werte für eine Zeitspanne konstant bleiben.
Drei Fälle a, b und c sind zu betrachten:
a) ItI1 = Hi0 : if)y =
«Ί = ~ -toy = 0
C) H)1 = it): iny = —
O) — O)0
Wenn man folglich den Käfig 33 in Endansicht durch einen Kreis verwirklicht betrachtet (F i g. 10b), so ergibt sich unter Bezugnahme auf einen Punkt dieses Kreises eine oszillierende Bewegung.
In Fig. 10c ist die Bewegung der Masse $ in einer Phase (1/2 KreisJ^nit dem Aufnahmebcgen ///und dem Antriebsbogen LE, wie sie bereits in den F i g. 3" und 4 gezeigt sind, dargestellt
Es wurde gezeigt, daß OjlQL, d. h. daß ßL
(und man hat durch die Konstruktion OH\OE).
Es sei vorausgesetzt, daß man von D ausgeht. In diesem Punkt ist ωι = ωο, also
id y =
Ht ff)Q
D'auf dem Krer^ des oszillierenden Punktes (Fig. IOb) (dieser bewegliche Punkt sei u genannt). Im Augenblick, wo OMsich mit der Geschwindigkeit
Andererseits wi_iß man, daß Vo=t schreiben
«ι2 r2 = (»η r2 + (H2 r2 sin2 λ j
III2
folglich sin2 \j = 1 — -'-§-
Λ, also kann man
und sin λ/ =
bewegt, am Punkt N, ωγ=0, ergibt sich ein Anhaltender Bewegung (welche progressiv abnahm): Punkt N' (Fig. 10b).
Die Geschwindigkeit von OM vergrößert sich noch bis zu /. dann kehrt man in umgekehrter Richtung mit wachsender Geschwindigkeit bis zum Entsprechungspunkt von /zum Punkt /'zurück. ^
Bei /' ist oj konstant, denn auf dem Bogen JH^t Wi= ω, also auf einem entsprechenden Bogen J'H' verschiebt sich O'Umh der Geschwindigkeit
in — (rjQ
">y = - —-ϊ—■
( —- = cost/ = das Geschwindigkeitsverhältnis ). V "> /
Man sieht, daß der Sinusj»egen 1 ^geht, wenn ω endlos wächst, also die Bogen IH und LE gegen 0 und der Winkel txj gegen π/2 laufen.
Eine zweite Feststellung kann unter Bezugnahme auf das Zirkulationsdiagramm des Punktes υ (Fig. 10b) getroffen werden. Man sieht insbesondere, daß, wenn man die Bewegung an einem Punkt erstarren läßt,
Von H nach L fällt die Geschwindigkeit des Armes OM ab, jedoch hat sie beim Durchlaufen von O den Wert:
Die Geschwindigkeit von O'Ufällt bis zu 0 ab, bis zum entsprechenden Punkt (J', da
>y = 0 für
Bei Q' kehrt die Bewegung um und sie beschleunigt sich dann.
Wenn OM L erreicht, bleibt seine Geschwindigkeit konstant und gleich ωο-
Parallel erreicht die Geschwindigkeit von O'U be) L' den Wert
und sie bleibt konstant bis zu D'; dem Punkt, welcher zum Anfangszustand zurückführt
Eine erste Feststellung liegt darin^wie^bei der Zirkulation des Apnes OMgezeigt daß JH= LE
Jedoch wird JH mieder Winkelgeschwindigkeit ω durchlaufen, während LE mit der Winkelgeschwindigkeit a>o durchlaufen wird.
Da auf dem Diagramm der Zirkulation von αω>ωο, wird der Bogen pH' < dem Bogen ΟΊΛ ^
Es ist festzustellen, daß die Bogen JH und LE in dem Maße kleiner werden wie ω wächst, da im Augenblick des Beginns der Verlagerung, d. h. bei /, gilt:
P = air
= V Pq
(«/ist der entsprechende Winkel bei J).
also O = (I)O, das System sich also auf eine einfache Übertragung reduziert; es gibt keine Übersetzung der Geschwindigkeit. Wenn man ausgehend hiervon eine Auslenkung von u zwischen zwei Grenzen zuläßt, ergibt sich hieraus eine gewisse Vergrößerung, verbunden mit einer angehängten Spreizung.
Mit dem Auseinanderbewegen der beiden Anschläge 34 und 35 ermöglicht man das Anwachsen der Ausgangsgeschwindigkeit und umgekehrt beim Annähern der beiden Anschläge deren Verminderung.
Eine andere Feststellung liegt darin, daß man eine Motorbremse erhält, indem man auf die Anschläge einwirkt.
Man kann auch die Funktion in der einen oder der anderen Richtung erhalten, wenn man doppelte Freiläufe verwendet, welche umgekehrt paarweise derart befestigt sind, daß beim Freilassen des einen oder des anderen äußeren Käfigs die Sperre sich in der einen oder der anderen Richtung äußert.
Nachfolgend wird anhand der Fig. 11 und 12 eine rein mechanische Ausführungsform des Wandlers beschrieben, die sich auf das Wesentlichste beschränkt, so Mit 36 ist ein Gehäuse bezeichnet, in dem ein Käfig 40 drehbar gelagert ist In dem Käfig 40 ist eine Welle 39 festgelegt, um die sich die Massen oder Flügel 37, 38 drehen.
Die Massen oder Flügel 37,38 sind mit Kegelrädern 37a, 38a verbunden, die in Eingriff mit Kegelrädern 41a, 42a auf den den Käfig tragenden Wellen 41 und 42 stehen. Die Flügel drehen sich in umgekehrter Richtung im Innern des Käfigs 40.
Eine Einwegkupplung 43 ist zwischen der Welle 41 und dem Gehäuse angeordnet Diese besteht beispielsweise aus Rampen und Rollen 43a zum Festklemmen und Blockieren in einer Richtung.
Bei 44 ist eine Ausgangswelle vorhanden, weiche durch Zahnräder 45, 45a mit einer mit dem Käfig 40 verbundenen Manschette 4öa verbunden ist
Die Welle 42 ist über eine Einwegkupplung 46 mit einer Welle 47 verbunden, die drehbar im Gehäuse angeordnet ist und durch Zahnräder 48,49, die am Käfig
eines Differentialsystems 50 angreifen, angetrieben werden. Die Planetenräder des Differentialsystems sind in Eingriff mit den Zentralrädern 51a, 52a, welche auf einer Motorwelle oder einer Eigangswellc 51 biiw. auf einer Welle 52 angeordnet sind.
Auf dieser letzteren Welle 52 ist ein Zahnrad 53 zum Eingriff mit einem Zahnrad 54 befestigt, welches an einer mit dem Käfig 40 verbundenen Manschette 406 befestigt ist.
Die Funktionsweise dieses Wandlers ist wie folgt, wobei, um die Funktionsweise klarer ausdrücken zu können, vorausgesetzt wird, daß die Kegelräder 37a, 38a,41a,42a im Verhältnis 1 :1 stehen:
Die Rotationslichtungen werden wie folgt festgelegt:
1. Ein mit dem Käfig 40 verbundener Beobachter sieht die Umdrehung der Flügel 37. 38 in Richtung OA, d. h. indem er sein Auge in Richtung der Welle 39 von df, r Seite der Schraube 39a aus richtet. Die Richtung entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn wird als positive Richtung bezeichnet.
2. Ein äußerer Beobachter sieht die Umdrehung des Käfigs 40 in Richtung OB, d. h. indem er sein Auge in Richtung der Wellen 41, 42 von der Seite der Welle 47 aus richtet; man nimmt ebenfalls die Richtung entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn als positive Richtung an.
Durch die Antriebswirkung dreht sich der Flügel 37 in der Richtung >0 (gesehen in Richtung OA) mit einer Geschwindigkeit +toi.
Die Flügel setzen dadurch die Achse 41 in Umdrehung in Richtung <0 (gesehen in Richtung OB), also mit der Geschwindigkeit — u>\.
Es wird vorausgesetzt, daß der Käfig, dessen Geschwindigkeit a priori in der Richtung jnd der Intensität unbestimmt ist, sich mit der positiven Geschwindigkeit +ω umdreht.
Aus dem zuvor erwähnten Funktionsprinzip ergibt sich, daß immer ω > ωι ist.
Daraus ergibt sich, daß sich die Welle 41 mit der Geschwindigkeit ω —ωι umdreht, welche positiv oder 0 ist.
Insbesondere ist die Geschwindigkeit der Welle 41 0 für ü)i=ö), d.h. während der gesamten Periode der Kraftübertragung entsprechend dem Aufnahmebogen JH.
Man kann von da an dieses Anhalten sicherstellen, um zu verbieten, daß ωι>ω. Es genügt z.B. eine Einwegkupplung 43 zwischen der Welle 41 und dem Gehäuse 36 anzuordnen.
Es ergibt sich, daß der Flügel 37, der die Welle 41 für eine gewisse Geschwindigkeit stillsetzt, sich auf dem Freilauf abstützt, um seine Energie auf den KaHg zu übertragen (der Flügel 38 verdoppelt seinen Effekt).
Indem so eine erste einfache Lösung für die Leistungsübertragung auf den Käfig gegeben worden ist, wird nunmehr die Einführung der Motorleistung besprochen.
Der Flügel 37, welcher sich in der Richtung >0 umdreht, drückt der Welle 42 eine Rotation + ωι auf.
Da der Käfig sich mit der Geschwindigkeit +ω umdreht, erhebt sich hieraus, daß die Geschwindigkeit der Welle 42=ω+ωι ist Es handelt sich nun darum, a>\ zu extrahieren und mit ωο des Motors zu vergleichen und es so einzurichten, daß oh > ωο-Man hat jedoch, wie in der Zeichnung dargestellt, mit ω+ ωο verglichen, so daß
ι was eine Variante ist und auf dasselbe hinausläuft.
Um dies durchzuführen, wird die Geschwindigkeit des Käfigs 40 über die zwei Zahnräder 53 und 54 ntit dem Verhältnis 1 :1 in dem Differentialsystem 50 derjenigen der Motorwelle 51 hinzugefügt, wobei die Motorgeschwindigkeit durch die Weile 51 eingeführt wird. <uodes Motors hat eine solche Richtung, daß sie sich zu ω addiert.
Folglich dreht sich der Käfig des Differentialsystems 50 mit der Geschwindigkeit
und drückt er seine Bewegung den Zahnrädern 48, 49
2i) mit dem Verhältnis 2 :1 auf.
Daraus ergibt sich, daß die Welle 47 mi! ω + ωο umdreht, ebenso wie der äußere Käfig 46, den sie antreibt und der ein Teil der Einwegkupplung ist, die gegebenenfalls die Welle 47 mit der Welle 42 verbindet.
_>-> Da die Welle 42 sich mit ω +ωι umdreht, kann man es einrichten, daß die Einwegkupplung bewirkt, daß
ω + (ι>ι>
Wie zuvor ausgeführt, ergibt dies die Ungleichung ü)i>ö)o, was eine wesentliche Beziehung gemäß der Erfindung ist.
Es werden nunmehr anhand der Fig. 13 und 13b Dämpfungssysteme der Einwegkupplungen beschrie-
S-, ben, wonach anhand Fig. 14 die Einfügung eines solchen Systems in einen Wandler der Fig. 10 erläutert wird.
Gemäß Fig. 13 sind die zwei EinwegkuDplungen, dargestellt durch ihren beweglichen Teil 36a und 37a und durch ihren festen oder pseudofesten Teil 36i> und 37f>, auf einer gleichen Achse y—y' angeordnet. Sie beziehen einen um die Achse y—y'drehbaren Hebel 38 derart ein, daß die Reaktionsmomente von 366 UuJ 376 ihn einmal nach der einen und einmal nach der anderen
4-, Richtung beanspruchen. Zv/ei einstellbare elastische Anschläge 39 und 40 (perspektivisch dargestellt) begrenzen die Auslenkungen des Hebels 38, der andererseits mit einem durch die Federn 41, 42 dargestellten Dämpfungssystem verbunden ist, welche Federn mit festen Teilen 43 bzw. 44 verbunden sind, die zusammen oder getrennt in bezug auf das Gehäuse einstellbar sind.
Aus dem Vorerwähnten ergibt sich, daß die Einwegkupplungen, die aufeinanderfolgend in umgekehrter Richtung arbeiten, ihre partiell verminderte Wirksamkeit durch die eingeführte Verstellung haben, wobei die Rolle der elastischen Anschläge 39 und 40 darin besteht, diese Wirkung zu dosieren, während die Stellung des Dämpfungssystems es ermöglicht, eine der Einwegkupplungen mehr zu beeinflussen als die andere. Die elastischen Anschläge können auch allein vorhanden sein, wobei die gleichen Wirkungen durch getrenntes Einstellen der Elastizität jedes Anschlages erhalten wird. Die gleiche Anordnung kann bei einer einzigen Einwegkuppiung angewendet werden, wie in F i g. 13b dargestellt, wo die zwei elastischen Anschläge 45 und 46 (perspektivisch dargestellt) mit einer einstellbaren Rückholfeder 47 verbunden sind.
In einem Fall, wo der pseudofeste Teil der Systeme der Fig. 13 oder 13b schwer beweglich sein kann, wie dies bei hydraulischen Einrichtungen vorkommt, kann beispielsweise a*n Punkt Z(Fig. 13b) ein Differential eingeschaltet und die Bewegung von dessen Käfig gesteuert werden, während die entgegengesetzte Seite Z'dann wirklich fest mit dem Gehäuse verbunden ist
Fig. 14 stellt eine praktische Verwirklichung des
vollständigen Systems von Fig. 13 dar, dessen zwei Einwegkupplungen auch in zwei Systeme entsprechend F i g. 13b aufgelöst werden könnten, von denen das eine unterdrückt sein kann (d. h. daB der pseudofeste Teil fest wird), sei es von der Seite der Welle 3, wenn man nur auf den Aufnahmebogen einzuwirken wünscht, sei es von der Seite des Differentials 28, wenn man nur auf den Antriebsbogen einzuwirken wünscht.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    1, Wandler mit einem ersten System einer Anzahl sich um eine erste Achse drehender Massen, das Teil eines sich um eine zweite Achse drehenden zweiten Systems ist, mit einem Differentialsystem, mit dem einerseits das erste System verbunden ist und das andererseits in bestimmten Funktionsphasen über eine Einwegkupplung mit dem zweiten System verbunden ist, sowie mit einer An- und einer Abtriebswelle, die direkt oder indirekt mit den Wellen der Systeme oder des Differentialsystems verbunden sind, wobei eine weitere Einwegkupplung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Achse (Z-Z') unter Verwendung eines Kegelgetriebes senkrecht zu der zweiten Achse (X-X') angeordnet ist und daß das Differentialsystem (6,12,17,50) aus einem einfachen Planetengetriebe gebildet ist, wobei die eine Einwegkupplung (iOa, 14, 20, 46) dem Differeniialsystem und die andere (10ό, 15, 21, 43) dem ersten System direkt oder indirekt zugeordnet ist
  2. 2. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einwegkupplungen als hydrauli- sehe Kupplungen aus einer Pumpe mit einer Einwegventilanordnung gebildet sind.
DE19752504236 1974-02-01 1975-02-01 Wandler mit Massen- und Differentialsystem Expired DE2504236C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7404205A FR2260034B1 (de) 1974-02-01 1974-02-01

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2504236A1 DE2504236A1 (de) 1975-08-07
DE2504236B2 true DE2504236B2 (de) 1979-07-05
DE2504236C3 DE2504236C3 (de) 1982-09-16

Family

ID=9134641

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752504236 Expired DE2504236C3 (de) 1974-02-01 1975-02-01 Wandler mit Massen- und Differentialsystem

Country Status (9)

Country Link
BE (1) BE825098A (de)
CH (1) CH591033A5 (de)
DE (1) DE2504236C3 (de)
ES (1) ES434373A1 (de)
FR (1) FR2260034B1 (de)
GB (1) GB1495443A (de)
IT (1) IT1031164B (de)
NL (1) NL163002C (de)
SE (1) SE406497B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2163317C2 (ru) * 1999-09-20 2001-02-20 Кочетков Борис Федорович Автоматическая бесступенчатая механическая передача
RU2163316C2 (ru) * 2000-01-05 2001-02-20 Кочетков Борис Федорович Автоматическая бесступенчатая инерционная передача

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
KR840000097B1 (ko) * 1982-04-10 1984-02-10 김영일 무단 자동변속 장치
JPS6098521U (ja) * 1984-10-25 1985-07-05 株式会社クボタ 移動農機の車体構造
DE3635519A1 (de) * 1986-10-18 1988-04-28 Ladislaus Dipl Ing Soro Vollautomatisches, kreiselgesteuertes, stufenloses differenzialschaltgetriebe fuer strassen- und schienenfahrzeuge
GB2383101A (en) * 2001-12-15 2003-06-18 Roger David Harrison Regenerative braking device with uni-directional clutches

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE327065C (de) * 1918-10-03 1920-10-06 Jean Edouard Andreau Zentrifugalgetriebe
CH367026A (de) * 1958-05-09 1963-01-31 Amsler Rudolf Verfahren, um eine Drehbewegung durch ein mechanisches stufenloses Übersetzungsgetriebe in eine sich dem aufgezwungenen Drehmoment anpassende Drehbewegung umzuwandeln, und Übersetzungsgetriebe zur Durchführung des Verfahrens
DE1801064U (de) * 1958-12-30 1959-11-26 Willi Haeberle Getriebe, insbesondere fuer kraftfahrzeuge.
FR1588205A (de) * 1968-06-12 1970-04-10

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2163317C2 (ru) * 1999-09-20 2001-02-20 Кочетков Борис Федорович Автоматическая бесступенчатая механическая передача
RU2163316C2 (ru) * 2000-01-05 2001-02-20 Кочетков Борис Федорович Автоматическая бесступенчатая инерционная передача

Also Published As

Publication number Publication date
ES434373A1 (es) 1977-05-01
NL163002B (nl) 1980-02-15
IT1031164B (it) 1979-04-30
DE2504236C3 (de) 1982-09-16
NL7501175A (nl) 1975-08-05
BE825098A (fr) 1975-05-15
SE7500996L (de) 1975-08-04
SE406497B (sv) 1979-02-12
FR2260034B1 (de) 1977-06-10
FR2260034A1 (de) 1975-08-29
NL163002C (nl) 1980-07-15
GB1495443A (en) 1977-12-21
CH591033A5 (de) 1977-08-31
DE2504236A1 (de) 1975-08-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0056032B1 (de) Antriebsaggregat mit einer antriebsmaschine und einem schwungrad
DE10105068B4 (de) Drehzahluntersetzungsgetriebe mit exzentrisch umlaufenden Ritzeln
DE3616343A1 (de) Uebersetzungsgetriebe
DE2446036C2 (de) Zahnrad-Schaltgetriebe mit rückkehrenden Getriebeschleifen
DE2037513C3 (de) Antrieb für ein rotierendes Arbeltssystem mit einem Ausgleichssystem
DE1216643B (de) Stufenlos regelbares Getriebe, vorzugsweise fuer Kraftfahrzeuge
DE2504236B2 (de) Wandler mit Massen- and Differentialsystem
DE2835973C3 (de) Getriebe
DE2343804C2 (de) Zahnradgetriebe für ein zyklisch variables Übersetzungsverhältnis
DE2352231B2 (de) Fuehrungsgetriebe fuer eine mittelachsige rotationskolbenmaschine
DE4036957C2 (de) Rotationsübertragungsvorrichtung mit Drehmomentbegrenzungsfunktion
WO2019166478A1 (de) Stufenloses getriebe und verfahren zum betreiben eines stufenlosen getriebes
DE102017202484B4 (de) Antriebseinrichtung für ein Kraftfahrzeug mit einem über ein mittels eines Fliehkraftstellers angesteuerten Gangwechselgetriebe antreibbaren Nebentrieb sowie Verfahren zum Betreiben einer solchen Antriebseinrichtung
DE2921326A1 (de) Mechanischer drehzahl-drehmomentwandler
DE3922281A1 (de) Stufenlose getriebeanordnung
DE2606379A1 (de) Mechanischer rechteckgenerator
DE478103C (de) Kupplungsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, mit zwei in der Vorwaerts- bzw. Rueckwaertsrichtung wirksamen Kupplungen
DE4337858A1 (de) Mechanischer Drehmomentwandler
DE2721153A1 (de) Maschine zum antrieb von fahrzeugen durch gegenlaeufige rotation von rotationssymmetrischen koerpern im inneren des fahrzeuges
DE102018104465A1 (de) Stufenloses Getriebe und Verfahren zum Betreiben eines stufenlosen Getriebes
DE3641463A1 (de) Antriebs- und verriegelungseinrichtung
DE916866C (de) Schaltwerksgetriebe
DE3720236C2 (de)
DE102023132197A1 (de) Greif- und/oder Spannvorrichtung mit einem hemmenden Getriebe
DE4014241A1 (de) Hydrostatisches-selbstsperrendes- differential-planeten-getriebe

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee