DE2504023B2 - Schutzschaltung gegen Überhöhung einer aus einer Ablenkschaltung abgeleiteten Gleichspannung - Google Patents
Schutzschaltung gegen Überhöhung einer aus einer Ablenkschaltung abgeleiteten GleichspannungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Ableitung einer Betriebsgleichspannung aus einer
Ablenkschaltung eines Fernsehempfängers, wie sie im Oberbegriff des Anspruchs 1 vorausgesetzt ist. Insbesondere
betrifft die Erfindung Maßnahmen zum Schutz gegen eine übermäßige Erhöhung der abgeleiteten
Gleichspannung.
Bei Fernsehempfängern ist es allgemein bekannt (beispielsweise DE-OS 21 03 501 oder das Schaltbild
»Ablenkschaltungskonzept »step 3« für Farbbildröhren A67—150X«, ausgelegen auf der Tagung der FKTG in
Berlin am 9. Oktober 1973), aus der Zeilenablenkstufe durch Gleichrichtung von infolge der erzeugten
Ablenksägezahnströme auftretenden Impulsspannungen Betriebsgleichspannungen für andere Teile des
Empfängers abzuleiten und Regeleinrichtungen vorzusehen, mit Hilfe deren diese abgeleiteten Gleichspannungen
stabilisiert werden.
In den meisten Fernsehempfängern werden die hohen Spannungen, die der Bildröhre als Fokussierungs- und
Anodenspannungen zugeführt werden müssen, mittels einer Wicklung des Horizontalendtransformators erzeugt
Manche Hochspannungserzeuger neigen dazu, unter bestimmten Bedingungen, etwa bei Störungen der
an der Hochspannungsregelung beteiligten Elemente oder bei hoher Netzspannung, übermäßig hohe
Spannungen abzugeben. Dies kann zum Ausfall von Bauteilen führen, und es besteht gegebenenfalls auch die
Gefahr einer Erzeugung möglicherweise schädlicher Röntgenstrahlung durch die Bildröhre. Durch den
Hersteller werden daher im allgemeinen Maßnahmen zum Abschalten des Empfängers vorgesehen, wenn die
darin erzeugten Hochspannungen bestimmte Grenzen überschreiten. Solche Schutzeinrichtungen sind meist so
ausgelegt, daß sie das Fernsehbild unsichtbar machen, wenn die erzeugte Hochspannung so weit ansteigt daß
übermäßige Röntgenabstrahlungen oder Beschädigungen von Bauteilen befürchtet werden müssen.
Eine derartige Schaltung ist in der DE-OS 15 12 131 beschrieben, wobei an den leitenden Außenbelag der
Bildröhre ein nach Masse geführter Widerstand
ίο angeschlossen ist Wird der Slrahlstrom der Bildröhre
zu groß, so fließt von der Hochspannungsquelle ein Impulsstrom über den Kondensator, welcher durch die
die Innenseite des trichterförmigen Teils der Bildröhre auskleidende Anode, das Glas des trichterförmigen Teils
und den leitenden Außenbelag der Röhre gebildet wird, durch den erwähnten Widerstand und hat dort einen
Spannungsabfall zur Folge. Durch Gleichrichtung dieses Spannungsabfalls wird eine negative Regelspannung
erzeugt, welche an den Wehnelt-Zylinder der kathodenseitig
mit dem Videosignal angesteuerten Bildröhre gelegt wird und bei zu starkem Strahlstrom die Röhre
dunkel steuert, so daß auf dem Bildschirm kein Bild mehr erscheint
Ein Unsicherheitsfaktor bei vielen dieser Einrichtungen besteht jedoch darin, daß sie vom Empfänger
abgetrennt oder im Empfänger überbrückt werden können, ohne daß dadurch der normale Empfängerbetrieb
beeinträchtigt wird. Wenn also übermäßig hohe Spannungen auftreten, dann kann es vorkommen, daß
diese Schutzeinrichtungen infolge ihrer Abtrennung vom Empfänger nicht funktionieren oder daß sie zwar
funktionieren, aber wegen einer Überbrückung den Empfangsbetrieb beim Auftreten abnormal hoher
Spannung nicht beeinflussen. In ähnlicher Weise kann bei vielen solchen Einrichtungen ein Ausfall eigener
Bauteile dazu führen, daß sie keine Warnmeldung mehr geben, wenn' übermäßig hohe Spannungen vom
Empfänger erzeugt werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun in der
*o Schaffung einer Schutzeinrichtung, die so beschaffen ist,
daß sie unter normalen Bedingungen den Betrieb des Empfängers nicht beeinflußt, andererseits aber bei
Erzeugung zu hoher Spannungen mit Sicherheit die notwendige Warnung durch Abschalten des sichtbaren
Bildes abgeben. Außerdem soll eine solche Warnung auch gegeben werden, wenn die Schutzeinrichtung
überbrückt oder vom Empfänger abgetrennt ist oder überhaupt, wenn sie fehlerhaft arbeitet
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst Hierdurch
wird sichergestellt, daß nicht nur im Falle einer übermäßigen Spannungserhöhung, sondern auch im
Falle eines Ausfalls der Schutzeinrichtung selbst die erzeugte Gleichspannung so weit herabgesetzt wird,
daß der mit ihr versorgte Schaltungsteil des Empfängers
die Bildwiedergabe unterdrückt, so daß der Benutzer des Gerätes auf den Fehler aufmerksam gemacht wird.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel
anhand von Zeichnungen erläutert.
F i g. 1 zeigt teilweise in Blockform Teile eines Fernsehempfängers mit einer erftndungsgernäßen
Schutzeinrichtung;
Fig.2 zeigt die Strom/Spannungs-Kennlinie einer
Gleichrichterschaltung in der Anordnung nach F i g. 1;
F i g. 3,4 und 5 zeigen in Schaubildern Wellenformen
zur Erläuterung der Arbeitsweise der in F i g. 1
gezeigten Anordnung.
Bei der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsform der
Erfindung synchronisiert ein auf eine Klemme Si gegebenes Horizontalsynchronsignal den Betrieb einer
einen Horizontalablenkgenerator- und Verstärker aufweisenden Horizontalablenkeinheit 14, wit; sie üblicherweise
in Fernsehempfängern verwendet wird. Die Ablenkeinheit 14 erzeugt einen Horizontalablenkstrom,
der über die beiden Anschlüsse X-X auf ein um eine Bildröhre 22 gelegtes Wicklungspaar 16 zur Horizontalablenkung
gegeben wird. Die Ablenkeinheit 14 ist außerdem reit einer Primärwicklung 20a eines Horizontalendtransformators
20 gekoppelt Eine Hochspannungswicklung 206 des Horizontalendtransformators 20 ist zwischen Masse und einen Eingang eines Hochspannungsvervielfachers
26 geschaltet. Ein Ausgang des Hochspannungsvervielfachers 26 ist mit einem Hochspannungsanodenanschluß
28 der Bildröhre 22 verbunden. Die Spannungsänderungen, die an der Wicklung
20ύ infolge des durch die Wicklung 20a fließenden Stroms erscheinen, werden im Hochspannungsvervielfacher
26 gleichgerichtet und vervielfacht, um der
Bildröhre 22 eine hohe Beschleunigungsspannung anzulegen.
Die auf eine Klemme Sz gegebenen Vertikalsynchronsignale
synchronisieren den Betrieb einer Vertikalablenkeinheit 15, die einen Vertikalablenkgenerator und
-Verstärker aufweist Die Einheit 15 liefert über zwei Anschlüsse Y— Y Vertikalablenkstrom an ein um die
Bildröhre 22 gelegtes Wicklungspaar 17 zur Vertikalablenkung.
An einer Klemme £T einer Anordnung aus Video-Verarbeitungsschaltungen
30 werden Videosignale zugeführt Von der Schaltungsanordnung 30 führen Ausgänge zu einem oder mehreren Steuergittern der Bildröhre
22, die symbolisch durch ein Steuergitter 24 dargestellt sind. Die Schaltungsanordnung 30 kann unter anderem
Videoverstärkerstufen und Farbschaltungen enthalten. Die Schaltungsanordnung 30 liefert Steuerspannungen
an die Kathode 23 und das Gitter 24, so daß auf der Bildröhre 27 ein sichtbares Bild entsteht wenn richtig
synchronisierte Vertikal- und Horizontal-Ablenkströme durch die Wicklungen 17 bzw. 16 fließen.
Die Betriebsgleichspannungen für die Schaltungsanordnung
30 und die Vertikalablenkeinheit 15 erhält man durch Gleichrichtung der Spannungsänderungen, die an
einer Hilfswicklung des Endtransformators 20 erscheinen, ähnlich wie es oben in Verbindung mit der
Hochspannungserzeugung an der Wicklung 206 erläutert wurde. Hierzu ist eine Wicklung 20c des
Horizontalendiransiorrnaiors 20 zwischen masse und eine Klemme Cgeschaltet
Zwischen der Klemme C und einer Klemme A liegt ein Zweipol, der aus einer Gleichrichterdiode 35 und
einem siliziumgesteuerten Gleichrichter oder »Thyristör«
36 besteht die antiparallel geschaltet sind. Dieser Zweipol sei vorzugsweise eine integrierte Thyristor-Gleichrichter-Schaltung.·
Die Anode der Diode 35 und die Kathode des Thyristors 36 liegen an der Klemme Q
und die Kathode der Diode 35 und die Anode des Thyristors 36 sind mit der Klemme A verbunden. Eine
Steuerelektrode G des Thyristors 36 bleibt ohne Anschluß und braucht bei der Herstellung des hier
verwendeten Thyristors/Gleichrichter-Zweipols in integrierter Bauweise nicht einmal mit einer äußeren
Zuleitung versehen zu werden.
Ein zwischen die Klemme A und Masse geschalteter Kondensator 40 dient zur Glättung und Speicherung des
in der Wicklung 20c erzeugten und durch die Diode 35 des integrierten Thyristor/Gieichrichter-Zweipols
gleichgerichteten Wechselstroms. Dieser gleichgerichtete und geglättete Strom wird von der Klemme A auf
die Video-Verarbeitungsschaltungen 30 und die Vertikalablenkeinheit 15 gegeben, um diese Schaltungen
mit Betriebsgleichstrom zu versorgen. In F i g. 1 ist der Horizontalendtransformator 20 als Trenntransformator
dargestellt, die Erfindung kann jedoch auch mit einem Horizontalablenksystem realisiert werden, welches
ein Autotransformator enthält
Es sei erwähnt, daß die Hilfsleistung auch aus anderen Quellen gewonnen werden kann, an denen sich fühlen
läßt, wann der Bildröhre 22 eine Überspannung angelegt wird. So ist es beispielsweise bekannt, daß die
Hilfsleistung bei einem thyristorgesteuerten Horizontalablenksystem, wie es z. B. in der USA-Patentschrift
34 52 244 beschrieben ist durch Gleichrichtung der an der Eingangsdrossel erscheinenden Spannungsänderungen
erhalten werden kann. Die Erfindung eignet sich zur Leistungsversorgung der Video-Verarbeitungsschaltungen
30 und der Vertikalablenkeinheit 15 durch Gleichrichtung solcher Spannungsänderungen an der
EingangsdrosseL Durch Überwachung der Amplitude der Spannungsänderungen an der Eingangsdrossel läßt
sich bei einem solchen System erkennen, wann der Hochspannungserzeuger Überspannung liefert Während
die F i g. 1 ein System veranschaulicht, welches sowohl die Video-Verarbeitungsschaltungen 30 als auch
die Vertikalablenkeinheit 15 versorgt, kann andererseits auch nur die eine oder die andere dieser Funktionsgruppen
mit aus der Horizontalablenkung abgeleiteter Hilfsleistung versorgt werden.
Die Strom/Spannungs-Kennlinie des aus dem Gleichrichter
35 und dem Thyristor 36 bestehenden Zweipols ist in Fig.2 dargestellt Die Schalteigenschaften von
integrierten Thyristor/Gleichrichter-Schaltungen sind ausführlich in einem Aufsatz von R. W. A1 d r i c h und
N. Holonyak, Jr, mit dem Titel »Two-Terminal
Asymmetrical and Symmetrical Silicon Negative Resistance Switches« (siehe Journal of Applied Physics,
Band 30, Nr. 11 vom November 1959, Seiten 1819 bis 1824) und in den darin angegebenen Literaturstellen
beschrieben. Sie seien jedoch an dieser Stelle kurz erläutert, um das Verständnis der vorliegenden Erfindung
zu erleichtern. Die Strom/Spannungs-Kurve im ersten Quadranten der grafischen Darstellung nach
F i g. 2 (d. h. für positive Strom- und Spannungswerte) ist die Durchlaßkennlinie des Gleichrichters 35. Diese
Durchlaßkennlinie gilt für eine Diode mit kurzer Erhöiungszeit, wie sie für einen Betrieb mit Horizontalablenkgeschwindigkeit
geeignet ist Die Sperrkennlinie des aus dem Gleichrichter 35 und dem Thyristor 36
bestehenden Zweipols ist ähnlich der Durchlaßkennlinie eines typischen Thyristors bei einem Gitter- oder
Steuerstrom von annähernd Null. Der Thyristor 36 bleibt im »gesperrten« Zustand, wobei er einen relativ
niedrigen Durchlaßstrom etwa in der Größenordnung von 10 Mikroampere führt, bis die an ihm liegende
Spannung den Wert Vbox, erreicht. Bei diesem Strom
und bei dieser Spannung (dem sogenannten Sättigungsstrom /536 und der sogenannten Durchbruchsspannung
Veax) schaltet der Thyristor 36 in den durchlässigen
Zustand, bei welchem er gut leitend wird und eine Durchlaßspannung Vk36 von etwa 1 Volt an ihm abfällt
Der Thyristor 36 bleibt in diesem durchlässigen oder eingeschalteten Zustand, bis der durch ihn fließende
Strom unter einen sogenannten Haltestrom Itm abfällt,
womit der Thyristor 36 wieder in den gesperrten Zustand zurückschaltet.
Man erkennt somit, daß der aus dem Gleichrichter 35 und dem Thyristor 36 gebildete Zweipol die Spannung
an der Klemme A auf einen niedrigen Wert herabsetzt, wenn die Spannung am Thyristor 36 die Durchbruchsspannung
V'ecee des Thyristors überschreitet. Diese
schnelle Spannungsabnahme an der Klemme A unterbricht die Zufuhr von Betriebsgleichstrom an die
Video-Verarbeitungsschaltungen 30 und die Vertikalablenkeinheit 15.
Die Funktion der in F i g. 1 dargestellten bevorzugten Ausführungsform sei nun anhand der Wellenform in den
Fig.3, 4 und 5 näher erläutert. Wenn an der Primärwicklung 20a des Horizontaltransformators ein
Horizontalrücklaufimpul« erscheint, dann erscheint an
der Hilfsveraorgungswicldung 20c ein ähnlicher Spannungsimpuls,,
der mit Vc in F i g. 3 gezeigt ist. Dieser Spannungsimpuls, der die Spannung an der Klemme C
der Wicklung 20c darstellt, wird durch den Gleichrichter
35 des aus diesem Gleichrichter und dem Thyristor 36 gebildeten Zweipols gleichgerichtet Die gleichgerichtete
und geglättete Spannung wird im Kondensator 40 gespeichert, wie es mit der Wellenform Va (der an der
Klemme A erscheinenden Spannung) gezeigt ist.
Wenn mit der Entladung des Kondensators 40 ein Betriebsgleichstrom an die Video-Verarbeitungsschaltungen
30 und die Vertikalablenkeinheit 15 gesendet wird, dann nimmt die Spannung VA ab. Wenn der
nächstfolgende Rücklauf impuls an den Wicklungen 20a und 20c erscheint und mit dem Gleichrichter 35
gleichgerichtet wird, dann lädt sich der Kondensator 40 wieder aus dem an der Wicklung 20c erscheinenden
Impuls Vc auf. Wie die F i g. 3 zeigt, kommt es während
des Normalbetriebs der Horizontalablenkeinheit zu keiner Zeit vor, daß die gesamte Spannungsdifferenz
Vac zwischen Vc(d. h. der Spannung an der Klemme C
bezüglich Masse) und Va (d.h. der Spannung an der
Klemme A bezüglich Masse) die Durchbruchsspannung Vbox, des Thyristors 36 überschreitet Da die an der
Wicklung 2OC erzeugte Spannung und somit auch die Spannung zwischen den Klemmen A — Cm direkter
Beziehung zu der an den Wicklungen 20a und 2Oi erzeugten Spannungen steht, zeigt ein Leitendwerden
des Thyristors 36 an, wann die erzeugte Hochspannung an der Wicklung 20b die Grenzen für den Normalbetrieb
überschreitet
Die Spannung, bei welcher der Thyristor 36 in seinen Zustand hoher Durchlässigkeit übergeht, d. h. bei
welcher der Thyristor »einschaltet«, ist ein Parameter, der sich bei der Herstellung des Thyristors einstellen
läßt. Wie die Fig.4 zeigt, ist der Thyristor auf eine
solche Durchbruchsspannung Vbok eingestellt, daß
diese Spannung Vbox erreicht wird und der Thyristor 36
in seinen gut leitenden Zustand übergeht, wenn die an der Wicklung 20t erscheinende Spannung, d.h. die
Differenzspannung zwischen Va und Vc gemäß F i g. 4 übermäßig hoch wird. Der Fall ist beim Zeitpunkt u>
in Fig.4 dargestei... Die Folge ist, daß die Spannung an
der Klemme A auf einen niedrigen Wert absinkt, womit die Zufuhr von Betriebsftleichstrom an die Video-Verarbeitungsschaltungen
30 und die Vertikalablenkeinheit 15 unterbrochen wird. Hierdurch verschwindet das mit
der Bildröhre dargestellte Bild, was dem Zuschauer anzeigt, daß der Hochspannungsgenerator im Empfänger
fehlerhaft arbeitet und einer Wartung bedarf.
Die F i g. 5 zeigt den Spannungsverlauf an den Klemmen A und Cder F i g. 1 für den Fall, daß nach dem
erstmaligen Erreichen der Durchbruchsspannung
(vergl. F i g. 4) die Spannung an der Wicklung 206 und somit auch an der Wicklung 20c während der nachfolgenden Perioden der Horizontalablenkung weiterhin übermäßig hoch ist Nachdem der Wert Vbox einmal erreicht worden ist, bleibt der Thyristor 36 in seinem gut leitenden Zustand, bis der durch ihn fließende Strom unter den Haltestrom Ihx sinkt, wie es in F i g. 2 gezeigt ist
(vergl. F i g. 4) die Spannung an der Wicklung 206 und somit auch an der Wicklung 20c während der nachfolgenden Perioden der Horizontalablenkung weiterhin übermäßig hoch ist Nachdem der Wert Vbox einmal erreicht worden ist, bleibt der Thyristor 36 in seinem gut leitenden Zustand, bis der durch ihn fließende Strom unter den Haltestrom Ihx sinkt, wie es in F i g. 2 gezeigt ist
Nachdem also an der Wicklung 206 zum ersten Mal eine Überspannung aufgetreten ist und die übermäßige
Spannung weiterhin erzeugt wird, bleibt die Spannung an der Klemme A des Horizontalablenkintervalls
weiterhin auf etwa dem Wert der Spannung an der
Klemme C, bis die Überspannung beseitigt ist Wie die F i g. 5 zeigt, steigt die Spannung Va an der Klemme A
mit der Impulsspannung Vc an der Klemme Q wie sie der Gleichrichter 35 gleichrichtet und im Kondensator
40 speichert Wenn die Spannung Vac zwischen den
Klemmen A und C den Wert Vbox erreicht, wird der
Thyristor 36 leitend und läßt die Spannung an der Klemme A auf einen Wert abfallen, der etwa der
Spannung an der Klemme Centspricht
Wenn der Thyristor 36 ein langsamschaltendes Element ist, dann wird er zwischen den Rücklaufimpulsen
Vc nicht in den gesperrten Zustand übergehen. In diesem Fall bleibt die Spannung Va vom Zeitpunkt des
ersten Erscheinens der Überspannung bis zur Korrektur der Überspannungsbedingung auf etwa dem Wert für
Vc- Unabhängig davon, ob der Thyristor 36 während des Abtastintervalls in den nichtleitenden Zustand umschaltet
oder nicht, in jedem Fall bleibt das Bild auf der Bildröhre unsichtbar, bis die Bedingung, die zu einer
übermäßigen Spannung an den Wicklungen 206 und 20c geführt hatte, beseitigt ist.
Da die aus der Diode 35 und dem Thyristor/Gleichrichter-Schaltung ein Zweipol ist, ist es unmöglich, diese
Schaltung durch ihre Abtrennung vom Empfänger oder ihrer Überbrückung aus ihrer aktiven elektrischen
Verbindung zu nehmen. In keinem dieser Fälle würde der Empfänger noch ein sichtbares Bild erzeugen
können, da der Klemme A keine gleichgerichtete Spannung mehr angelegt werden würde, um den
Video-Verarbeitungsschaltungen 30 oder die Vertikalablenkeinheit 15 zu betreiben.
Wenn anstelle der Elemente 35 und 36 eine integrierte Thyristor-Gleichrichter-Schaltung verwendet,
dann wird in ähnlicher Weise das Bild unsichtbar sobald diese Schaltung selbst fehlerhaft arbeitet Da die
so Elemente 35 und 36 in einer integrierten Schaltung gemeinsame Übergangszonen haben würden, könnte
der Thyristor 36 nicht kurzgeschlossen oder offen sein wenn nicht mit dem Gleichrichter 35 dasselbe geschieht
Man erkennt somit, daß bei Verwendung einei integrierten Schaltung für die Funktionen des Gleich
richters 35 und des Thyristors 36 ein kurzgeschlossene: Thyristor 36 dazu führt, daß an der Klemme A die
Wellenform Vc der F i g. 3 erscheint Da die Spannung an der Klemme A nicht gleichgerichtet ist und für einet
großen Teil jedes Horizontalablenkzyklus keine positi ve Betriebsgleichspannung für die Video-Verarbei
tungsschaltungen 30 oder die Vertikalablenkeinheit 1! zur Verfügung steht, wird das Bild durch di<
resultierenden Störungen unsichtbar.
Wenn andererseits der Thyristor 36 in der integrier ten Thyristor-Gleichrichter-Schaltung den Schade!
einer offenen Stelle hat, dann bildet auch de Gleichrichter 35 einen offenen Stromkreis und dei
Schaltungen 30 bzw. 15 wird kein Betriebsgleichstrom
zugeführt, so daß auch kein Bild erzeugt wird. Das gleiche gilt auch für den Fall, daß die Hilfswicklung 20c
kurzgeschlossen ist oder eine offene Stelle hat, wie es bei einer Funktionsstörung vorkommen kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Schutzschaltung gegen Überhöhung einer aus einer Ablenkschaltung abgeleiteten Betriebsgleichspannung
für einen die Bildwiedergabe bestimmenden Schaltungsteil eines Fernsehempfängers mit
einem an die Ablenkschaltung angeschlossenen Gleichrichter und einer bei einer Erhöhung der
abgeleiteten Gleichspannung diese zur Unterdrükkung der Bildwiedergabe herabsetzenden Schaltungsanordnung,
dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem Gleichrichter (35) ein mit diesem zu einer Baueinheit zusammengefaßter, spannungsgesteuerter
Schalter (36) liegt, der bei Überschreiten eines vorbestimmten Spannungswertes (Vbox) der
gleichzurichtenden Spannung in den leitenden Zustand geschaltet wird, so daß die Betriebsgleichspannung
für die Bildwiedergabe auf einen Wert abgesenkt wird, bei dem der die Bildwiedergabe
bestimmende Schaltungsteil (30) nicht mehr arbeitet
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der spannungsgesteuerte
Schalter (36) ein Thyristor ist
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Thyristor (36) in einem
gemeinsamen Gehäuse mit dem Gleichrichter (35) zusammengebaut ist
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Thyristor (36) und der
Gleichrichter (35) in einer einzigen integrierten Schaltung zusammengefaßt sind.
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