DE2503525A1 - Luftablassvorrichtung fuer den verdichter eines gasturbinentriebwerks - Google Patents

Luftablassvorrichtung fuer den verdichter eines gasturbinentriebwerks

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Kermit Ivan Harner
William Wrenn Hixson
Michael Anthony Spadafora
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    • F02C9/00Controlling gas-turbine plants; Controlling fuel supply in air- breathing jet-propulsion plants
    • F02C9/16Control of working fluid flow
    • F02C9/18Control of working fluid flow by bleeding, bypassing or acting on variable working fluid interconnections between turbines or compressors or their stages
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/02Surge control
    • F04D27/0207Surge control by bleeding, bypassing or recycling fluids
    • F04D27/0223Control schemes therefor
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Luftablassvorrichtung für den Verdichter eines Gasturbinentriebwerkes und insbesondere auf eine Vorrichtung zum Oeffnen der Ablassklappen des Triebwerkes während einem Übergangsbetriebszustand.
Alle Axialverdichter der Gasturbinentriebwerke sind anfällig auf Verdichterpumpen oder Abwürgen unter bestimmten Betriebsbedingungen. Das Verdichterpumpen und das Abwürgen des Verdichters ist noch nicht in allen Einzelheiten bekannt. Man hat jedoch festgestellt, dass unter bestimmten Betriebsbedingungen die· Strömung vom aerodynamischen Profil der Verdichterschaufeln abreisst, wodurch eine Druckschwankung auftritt, die wiederrum Schwingungen verursacht, welche schliesslich nicht nur den Wirkungsgrad des Verdichters vermindern sondern auch Beschädigungen am Triebwerk hervorrufen können.
Es ist bekannt Luft aus dem Axialverdichter eines Turbinentriebwerkes abzulassen durch Einstellen der Ablassklappen in Abhängigkeit eines vorbestimmten Betriebsparameters oder einfach durch Offenhalten der Ablassklappen während dem Starten des Triebwerkes« Zum Beispiel ist die hierin beschriebene Steuervorrichtung für den Reiseflug ein Beispiel einer Vorrichtung zum -Einstellen der Ablassklappe in Abhängigkeit eines Betriebsparameters. Aus der Figur 2 kann man erkennen, dass die programmierte Steuervorrichtung die Ablassklappen unterhalb einer vorbestimmten korrigierten Drehzahl ) öffnet, die Ablassklappen zwischen einer vorbestimmten
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korrigierten Drehzahl schliesst und oberhalb dieser vorbestimmten korrigierten Drehzahl die Ablassklappen geschlossen hält.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, eine Vorrichtung zu schaffen, welche die Ablassklappen während bestimmten Übergangsbetriebsbedingungen des Triebwerkes, z.B. die Beschleunigung und die Verzögerung, öffnet und welche oberhalb einer vorbestimmten korrigierten Drehzahl die Ablassklappcn für die Reiseflugbedingungen geschlossen hält. Desweiteren soll die erfindungsgemässe Vorrichtung gewährleisten, dass die Ab3.assklappen geschlossen bleiben falls die Reiseflugkennlinie des Triebwerkes sich durch Alterung des Triebwerkes, durch Aenderung der Reynoldszahl und durch Ablassen der Triebwerks.luft ändert. Die unerwünschten durch die Veränderung der Triebwexkcgeometrie bedingten Signale sollen dabei vermieden werden, so dass der Druck am Auslass des Verdichters kennzeichnend ist für die Beschleunigung und die Verzögerung.
Die Erfindung schafft, parallel zu einer programmierten Steuervorrichtung der Verdichterablassklappen für den Reiseflug, eine Vorrichtung zur Übersteuerung der programmierten Beiseflugsteuerung in Abhängigkeit einer vorbestimmten Kraftstoffströmung oder eines vorbestimmten Drucksignales am Auslass des Verdichters.
Desweiteren schafft die Erfindung eine Vorrichtung zum Oeffnen und zum Schliessen der Verdichterablassklappen, mit drei auf Druck ansprechende parallele Absperrorgane, welche alle einzeln zum Oeffnen der Äblassklappen dienen. Eines dieser Organe spricht auf die korrigierte Drehzahl an, während ein anderes auf das Signal einer Aenderungsgeschwindigkeit entweder in Richtung einer Zunahme oder einer Abnahme anspricht und wobei dieses Signal kennzeichnend für eine Übergangsbetriebsbedingung des Triebwerkes ist.
Schliesslich schafft die Erfindung eine übersteuernde Steuervorrichtung für die Verdichterablassklappen mit einem Fühler zum Messen des Druckes am Auslass des Verdichters als übersteuerndes Übergangssignal und mit einer Vorrichtung zum Vermeiden der unerwünschten Auswirkung auf die Steuervorrichtung im Falle einer Abnahme des gegebenen Druckes am Auslass des Verdichters bei Oeffnen oder Schliessen der Verdichterablassklappen, d.h. bei Veränderungen der Triebwerksgeometrie.
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Ein Ausführungsboispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden ausführlicher beschrieben, es zeigen:
Figur 1 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, zur schematischen Darstellung der.'erfindungsgemässen Vorrichtung.
Figur 2 eine graphische Darstellung zur Erklärung der Betriebsweise der Vorrichtung nach Figur 1.
In Figur 1 ist eine Luftablasssteuervorrichtung dargestellt, welche eine Reiseflugsteuervorrichtung, insgesamt mit 10 bezeichnet, sowie eine übersteuernde Steuervorrichtung für Übergangsbetriebsbedingungen, insgesamt mit 12 bezeichnet, aufweist. Beide Steuervorrichtungen wirken auf einen pneumatischen Betätiger 14, , der seinerseits die Ablassklappen 16 einstellt. Obschon nur die Verbindung einer einzigen Ablassklappe 16 mit der Stange 18 des Betätigers 14 dargestellt ist, werden natürlich alle anderen Ablassklappen gemeinsam gesteuert. Es können jedoch auch mehrere Betätiger vorgesehen sein.
Die Betriebsweise der Luftablasssteuervorrichtung lässt sich am einfachsten anhand der Figur 2 erläutern. Es ist eine Aufgabe der Steuervorrichtung entsprechend der Erfindung die Ablassklappen offen zu halten, falls das Triebwerk unterhalb einer vorbestimmten korrigierten Drehzahl, z.B. unterhalb N/^$ = 60% arbeitet und oberhalb einer vorbestimmten korrigierten Drehzahl, z.B. oberhalb N/T§ = 70% geschlossen zu halten. Hierin ist N die Verdichterdrehzahl in Umdrehungen pro Minute und $ - die Verdichtereinlasstemperatur dividiert durch 15°C. Dies wird durch die Reiseflugsteuervorrichtung 10 durchgeführt, wie durch die festausgezogene Linie A angedeutet ist. .
Es ist jedoch erwünscht, die Ablassklappen in dem korrigierten Drehzahlbereich zu öffnen wo die Reiseflugsteuervorrichtung die Klappen geschlossen hält und zwar bei bestimmten Obergangsbedingungen während dem Betrieb des Triebwerkes z.B. bei Beschleunigung und Verzögerung des Triebwerkes, wie in Figur 1 durch die gestrichelte Linie B dargestellt ist. Das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Vorrichtung beschrieben worin die Aenderungsgeschwindigkeit des Druckes am Auslass des Verdichters als Betriebsparameter gemessen wird. Man kann jedoch
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andere Parameter verwenden, die kennzeichnend für Übergangsbedingungen des Triebwerkes sind, wie z.B. die Aenderungsgeschwindigkeit der Kraftstoffströmung zu der Brennkammer des Triebwerkes.
Die in Figur 1 dargestellte Ablassteuervorrichtung hat drei parallel zueinander angeordnete pneumatische Klappenventile 22, 24 und 26, welche alle mit dem pneumatischen Betätiger 14 wirksam verbunden
sind. Der pneumatische Betätiger 14 kann einen bekannten Aufbau
haben und eine geradlinige Bewegung des Plungers oder der Stange
18 proportional zu dem Druck in der Leitung 32 bewirken. Der Verdichterdruck wird dem Betätiger 14 über Leitungen 28 und 30 züge-
zu
führt , won welchem er/den Klappenventilen 22, 24 und 26 gelangt
und abgelassen wird. Es ist offensichtlich, dass ein Druckabfall, schematisch durch die Verengung 31 dargestellt, verhanden sein
muss, um den erforderlichen Steuerdruck zu erhalten. Demnach
wird bei Oeffnung eines der Klappenventile 22, 24 oder 26 der Druck aus dem Betätiger 14 über die Leitung 32 abgeleitet, um einen
Steuerdruck in Abhängigkeit des Programmes nach Figur 2 zu erhalten, wie im folgenden ausführlicher beschrieben wird.
Die AblasSteuervorrichtung 10 für den Reiseflug hat einen Winkelhebel 38, der schwenkbar an einem Schwenkstift 40 gelagert ist.
Ein Ende des Winkelhebels 38 trägt eine Rolle 42, welche gegen
einen Hebel 44 drückt und das andere Ende trägt eine Rolle 46,
die an einem dreidimensionalen Nocken 48 anliegt. Der Nocken
ist zur Bereitstellung des geeigneten programmierten Signales
geformt. Der Nocken 48 wird in Abhängigkeit der Verdichterdrehzahl und der Turbineneinlasstemperatur axial verschoben oder in Rotation versetzt, wodurch man das Signal der korrigierten Geschwindigkeit (N/iJßi1 ) und die in Figur 2 durch die Linie A dargestellte Programmierung erhält. Bei einer Drehung des Winkelhebels 48 im Uhrzeigersinn erhält man eine Rotation im Gegenuhrzeigersinn des Hebels 44, der durch die Kraftstoff/Luft-Trennlinie am Hebel 50
befestigt ist. Der Hebel 50 trägt eine einstellbare Stange 52,
die das federbelastete Klappenventil 22 in Offenstellung drückt.
Bei einer Bewegung des Klappenventiles 22 nach oben wird der Ventilteller abgehoben und die Leitung 32 über die Verbindungsleitung 54 an die freie Umgebung angeschlossen. Der Betätiger 14 stellt
die Stange 18 bei verschiedenen Oeffnungsgraden des Klappenventiles 22 ein und somit erhält man einen Übergang von der Offenstellung
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in die Schliesstellung,
Unterhalb einer Drehzahl von 60% der korrigierten Drehzahl hält die Stange 52 das Klappenventil 22 offen zur Entlüftung der Leitung 32. Dadurch bleiben die Ablassklappen 16 in Offenstellung, wie in Figur 1 dargestellt ist. Falls die Triebwerksdrehzahl· zunimmt bewirkt die programmierte Reiseflugsteuarvorrichtung das Schliessen des Klappventiles 22. Dadurch wird die Entlüftung der Leitung unterbrochen und der Betätiger 14 stellt die Stange 18 zum Schliessen der Ablassklappen 16 ein.
Die Ventile 24 und 26 der Übergangssteuervorrichtung 12 werden von einem einzigen Hebel 60 eingestellt, der an einem Schwenkstift in dem Gehäusehohlraum 64 gelagert ist. Auf gegenüberliegenden Seiten des Schwenkstiftes 62 sind Stangen 66 und 68 am Hebel befestigt und dienen zur Einstellung des Klappenventiles 24 bzw. 26. Geeignete Stifte in länglichen Schlitzen der Stangen 66 und 68 gestatten eine Bewegung der Stange 66 oder der Stange 68 ohne sich gegenseitig zu störend Der Gehäusehohlraum 64 ist in zwei Kammern 70 und 72 unterteilt und der Druck (P ) am Auslass des Verdichters ist an beide Kammern über die Leitungen 28 und 3O angeschlossen. In der Anschlussleitung für die Kammer 70 ist eine Verengung 74 für laminare Strömung vorgesehen. Dementsprechend dient die Membran 76 als bewegliche Wand zwischen den Kammern 70 und 72 zum Messen der Aenderungsgeschwindigkeit des Druckes (P~). Ein Verbindungsstück 78 ist an der Membran 76 befestigt und mit derselben beweglich. Dieses Verbindungsstück 78 ist ebenfalls am Hebel 60 angeschlossen, um denselben im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn zu verschwenken.
Falls der Druck P zunimmt oder abnimmt stellt sich an der Membran 76 ein Druckunterschied ein. Dadurch wird der Hebel 60 bewegt zum Oeffnen des Klappenventiles 24 oder 26 in Abhängigkeit davon ob der Druck P zunimmt, wie bei einer Beschleunigung , oder bei einer Verzögerung der Triebwerksdrehzahl abnimmt. Eine Membran 80 bzw. 82 ist am Klappenventil 24 bzw. 26 befestigt zur Unterteilung des Gehäusehohlraumes 64 in weitere Kammern 84 bzw. Dadurch werden bei einer Bewegung des Klappenventiles 24 oder die Leitungen 88 und 90 über die Kanäle 92 bzw. 94 zur Entlüftung an die Umgehung angeschlossen.
Da jedes Klappenventil eine Membran 80 bzw. 82 aufweist dienen
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dieselben ebenfalls als Höhenausgleich, (da sie in Verbindung mit der Umgebung sind) und man erhält ein positives Verhalten der Vorrichtung.
Ein anderes pneumatisches Klappenventil 100 dient zur Entlüftung der Leitung 30 zwecks Veränderung des P Signales in Abhängigkeit der Stellung der Stange 18 infolge des Nockens 102 und des an einem Schwenkstift 106 gelagerten Winkelhebels 104. Durch diese Anordnung wird der Einfluss einer Verminderung des Druckes P3 vermieden, die bei Oeffnung der Verdichterablassklappen auftritt. Falls sich die Stange 18 bewegt, so nimmt sie den Nocken 102 mit, der zur Einstellung des Winkelhebels 1Θ4 und dementsprechend des Klappenventiles 100 inbezug auf das Ende der Leitung 30 geformt ist. Die Strömung durch die Verengung 100 ändert sich in Abhängigkeit des Oeffnüngsgrades des Klappenventiles 100 und dementsprechend erzeugt dieses Ventil in Zusammenhang mit dem Profil des Nockens 102 und der Stellung der Stange 18 ein Rückführsignal t welches den Einfluss einer Veränderung des Druckes P bei einer Oeffnung der Ablassklappen durch die Übergangssteuervorrichtung 12 beseitigt. Der Nocken 1Ö2 kann eine Form aufweisen zur vollständigen Ausschaltung des Einflusses der P -Aenderung oder für eine teilweise Ausschaltung, welche sich als vorteilhaft erweist.
Betriebsweise der Vorrichtung.
Beschleunigung; Bei einer Beschleunigung von einem Punkt auf der Reiseflugkennlinie des Triebwerkes (Ablassklappen geschlossen, Kennlinie A, Figur 2) tritt eine Aenderung des Druckes P auf. Die Aenderung des Druckes P bedeutet dabei eine Zunahme dieses Druckes. Infolge der laminaren Verengung 74 zwischen den Kammern 72 und 70 nimmt der Druck in der Kammer 70 langsamer zu als in der Kammer 73 und dadurch erhält man einen Druckunterschied an der Membran 76. Infolge dieses Druckunterschiedes bewegt die Membran 76 den Hebel 60 und öffnet das Beschleunigungsventil 24 wodurch der Druck in der Leitung 32 ins Freie abgeleitet wird. Dies bewirkt eine Oeffnung der Ausblasklappen durch den Betätiger 14.
Entsprechend einer weiteren Ausbildung dieser Erfindung ist das P Drucksignal eine genaue Kennzeichnung der- Beschleunigung und Verzögerung des Triebwerkes, Zum Vermeiden des Einflusses der Aenderung der Triebwerksgeometrie bei Oeffnung der Ablassklappen 16, wodurch der Druck P_ sich ändert, schliesst der Winkel-
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hebel 102, welcher von der Betätigerstange 18 eingestellt ist das Klappenventil 100 zur Verringerung des Druckabfalles an der Verengung 108. Dadurch bleibt der Druck stromabwärts der Verengung 108 im wesentlichen konstant. Andernfalls würde bei dem Schliessen der Ablassklappen der Druckabfall zunehmen und auch bei der Verzögerung wäre ein ähnliches Verhalten zu verzeichnen. Iii beiden Fällen wird eine Auswirkung auf das P Signal beim Oeffnen und beim Schliessen der Ablassklappen vermieden. Dementsprechend ist das P -Aenderungssignal eine genaue Anzeige für eine Beschleunigung oder Verzögerung des Triebwerkes.
Falls die Triebwerksdrehzahl auf die Reiseflugkennlinie zurückgelangt nähert sich die Aenderungsgeschwindigkeit des P -Druckes dem Nullwert und das Beschleunigungsventil 24 schliesst. Dabei erhält der Betätiger 14 ein Signal zum Schliessen der Ablassklappen 16,
Verzögerung: Während einer Verzögerung des Triebwerkes ausgehend von einem Punkt auf der Reiseflugkennlinie mit geschlossenen Ausblasklappen, Figur 2, öffnet die Vorrichtung die Triebwerksklappen 16 durch Messen der Verzögerungsgeschwindigkeit des P_-Druckes und durch Oeffnen des Verzögerungsventiles 26. Falls das Triebwerk sich der Reiseflugkennlinie wieder nähert, so nähert sich die Aenderungsgeschwindigkeit des P_-Druckes dem Nullwert und die Ablassklappen schliessen.
Reiseflug: Unterhalb einer vorbestimmten Triebwerksdrehzahl ist das Ν/η]^1 Klappenventil 22 offen zum Ableiten des Betätigerdruckes P ins Freie. Dadurch-bleiben die Ablassklappen in dem erwünschten Geschwindigkeitsbereich offen.
Die Betätigungsvorrichtung für die Ablassklappen entsprechend der Erfindung hat folgende neue Merkmale:
1) Die Vorrichtung ist ein einfaches pneumatisches Gerät, welches die Nachteile der zugeordneten programmierten Steuervorrichtung vermeidet.
2) Die Übergangssteuervorrichtung ermöglicht die Veränderung der Reiseflugkennlinie des Triebwerkes ohne Einfluss auf die Arbeitsweise der Übergangssteuervorrichtung für die Ablassklappen. Dadurch ist eine periodische Einstellung der Triebwerksablassanlage nicht erforderlich.
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3) Die Anlage verwendet flughöhenkompensierte Klappenventile zwecks Erzeugung eines positiven Verhaltens der Anlage.
4) Die Anlage verwendet ein Rückführsignal, welches den Einfluss einer Verminderung des Druckes am Auslass des Verdichters ausschaltet bei Oeffnung der Triebwerksausblasklappen.
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Claims (10)

  1. PATENTÄNSPRUECH. E
    'Vorrichtung zum Ablassen von Luft aus dem Verdichter eines Gasturbinentriebwerkes· mit einer Anordnung zum Oeffneu oder Schliessen der Ablassklappen in Abhängigkeit der korrigierten Drehzahl während einem Betrieb auf der Reiseflugkennlinie des Triebwerkes, dadurch gekennzeichnet, dass eine von der Verdichterablassvorrichtung für den Reiseflug unabhängige Übersteuerungsanordnung vorgesehen ist zum Oeffnen der von der Verdichterablassvorrichtung für den Reiseflug normalerweise geschlossenen Ablassklappen in Abhängigkeit -von einer vorbestimmten Beschleunigung und Verzögerung des Triebwerkes . ' -
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übersteuerungsvorrichtung auf den Druck in dem Gasturbinentriebwerk anspricht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übersteuerungsvorrichtung auf die Aenderungsgeschwindigkeit eines Betriebsparameters des Gasturbinentriebwerkes anspricht, welcher kennzeichnend ist für eine Beschleunigung oder Verzögerung des Gasturbinentriebwerkes .
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fühler vorgesehen ist zum Messen des Verdichterdruckes das Gasturbinentriebwerkes und dass ein Gerät an den Fühler angeschlossen ist zum Erzeugen eines Aenderungsgeschwindigkeitssignales.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung zum programmierten Einstellen der Ausblasklappen ein erstes Steuerventil aufweist und dass die Übersteuerungsvorrichtung ein zweites Steuerventil aufweist, welches parallel zu dem ersten Steuerventil angeordnet ist und dass das Gerät zum Erzeugen des für die Aenderungsgeschwindigkeit kennzeichnenden Signales auf das zweite Steuerventil unabhängig von dem ersten Steuerventil einwirkt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät zur Erzeugung des für die Aenderungsgeschwindigkeit kennzeichnenden Signales ein Gehäuse mit einem Hohlraum aufweist in welchem eine Membran angeordnet ist zur Unterteilung des Hohlraumes in Kammern, dass eine Leitung ohne Verengung den Verdichterdruck an eine Seite der Membran anschliesst, dass eine Leitung mit einer
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    Verengung den Verdichterdruck an die andere Seite der Merabran anschlies'st und dass an der Membran ein Verbindungsstück befestigt ist zur Bewegungsübertragung auf das zweite Steuerventil.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Obersteuerungseinrichtung ein drittes Steuerventil aufweist/ das parallel zu dem zweiten Steuerventil angeordnet ist und wirksam, an das Verbindungsstück angeschlossen ist, und dass das zweite Steuerventil auf die Äenderungsgeschwindigkeit in Richtung einer Zunahme des Verdichterdruckes und das dritte Steuerventil auf die Äenderungsgeschwindigkeit in Richtung einer Abnahme des Verdichterdruckes anspricht«
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, mit einem Betätiger der die Ablassklappen über eine Verbindungsstange einstellt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ventil mit der Betätigerstange gekoppelt ist zur' Einstellung der Strömung in der unverengten Leitung zwecks Aenderung des Druckes in der Leitung, um Auswirkungen infolge Aenderungen der Triebwerksgeometrie auszugleichen.
  9. 9. Vorrichtung zum Ablassen von Verdichterluft in einem Gasturbinentriebwerk wobei durch Oeffnen von Ausblasklappen die Geometrie des Triebwerkes verändert wird und durch Auswirkung auf den Verdichterdruck eine Messung desselben nicht kennzeichnend für die Beschleunigung und Verzögerung des Triebwerkes wäre, dadurch gekennzeichnet., dass eine auf den Verdichter druck ansprechende Anordnung vorgesehen ist zum Erzeugen eines für die Äenderungsgeschwindigkeit des Druckes kennzeichnenden Signales, und durch eine auf die Triebwerksgeometrie ansprechende Ausgleichvorrichtung des Druckes auf welchen die Anlage zur Erzeugung des Signales anspricht, so dass das Signal kennzeichnend für die Beschleunigung und Verzögerung des Triebwerkes ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Leitung den Verdichter des Triebwerkes mit der Vorrichtung zum Messen der Äenderungsgeschwindigkeit verbindet und dass in der Leitung zwischen ihren Enden eine Verengung vorgesehen ist, und dass ein Regelventil mit einer Oeffnung in der Leitung zusammenwirkt, und eine Rückführvorrichtung für Aenderungen der Triebwerksgeometrie an das Regelventil angeschlossen ist zwecks Veränderung des Druckabfalles an der Verengung.
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