DE2503520C2 - Fernsehanlage zur Aufnahme und Wiedergabe von Szenen mit geringen Beleuchtungsstärken - Google Patents

Fernsehanlage zur Aufnahme und Wiedergabe von Szenen mit geringen Beleuchtungsstärken

Info

Publication number
DE2503520C2
DE2503520C2 DE19752503520 DE2503520A DE2503520C2 DE 2503520 C2 DE2503520 C2 DE 2503520C2 DE 19752503520 DE19752503520 DE 19752503520 DE 2503520 A DE2503520 A DE 2503520A DE 2503520 C2 DE2503520 C2 DE 2503520C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recording
monitor
playing back
cathode ray
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19752503520
Other languages
English (en)
Other versions
DE2503520B1 (de
Inventor
Klaus Dr. 2000 Hamburg Meyerhoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19752503520 priority Critical patent/DE2503520C2/de
Publication of DE2503520B1 publication Critical patent/DE2503520B1/de
Priority to SE7600238A priority patent/SE7600238L/xx
Priority to NL7600852A priority patent/NL7600852A/xx
Priority to IT19695/76A priority patent/IT1054554B/it
Priority to BE163893A priority patent/BE838028A/xx
Priority to FR7602443A priority patent/FR2299777A1/fr
Application granted granted Critical
Publication of DE2503520C2 publication Critical patent/DE2503520C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Fernsehanlage zur Aufnahme und Wiedergabe von Szenen mit geringen Leuchtdichten (LLLTV — Low Light Level Television), bestehend aus einer Fernsehaufnahmeröhre mit nachge schalteten! Verstärker und mindestens einem Monitor.
Ein LLLTV-Gerät besteht aus der Zusammenschaltung eines Bildverstärkergerätes mit einer hochempfindlichen Fernsehkamera, wobei mindestens das Auflösungsvermögen des Bildverstärkergerätes erhalten bleibt. Für das Low Light Level Gebiet, dem eigentlichen Arbeitsfeld dieser Kamera, kann dieses Ziel durchaus erreicht werden. Bei höheren Szenenbeleuchtungsstärken kann eine LLLFV-Kamera zwangiäufig nicht ganz die Auflösung des zum Vergleich heranzuziehenden Bildverstärkergerätes bringen, da einmal die Zeilenstruktur eines Fernsehbildes begrenzend wirkt und auch die heute bevorzugt verwendeten kleinen Fernsehaufnahmeröhren eine sehr hohe, aber doch begrenzte Zahl von Bildpunkten aufnehmen können.
Das Auflösungsvermögen der in diesem Gerät verwendeten LLLTV-Patrone wird in Linienpaaren pro mm (Lp/mm) gemessen und fällt im Gebiet geringer Szenenbeleuchtungsstärken im wesentlichen auf Grund des »Quantenrauschens« an der ersten Fotokathode ab. Thermische Rauschbeiträge von dem Bildvorverstärker wirken sich hier noch nicht störend aus. Um in das Gebiet niedrigster Szenenbeleuchtungsstärken, dem sogenannten »Very Low Light Level Bereich« (VLLLTV) vorzudringen, ist durch eine spezielle Bildaufbereitung (signal processing) einmal eine optimale Bilddarstellung, insbesondere bezüglich des Kontrastes, durchgeführt worden, zum anderen aber auch eine Bildintegration oder eine Bildspeicherung für eine Vielzahl von Aufgaben möglich. So ist es bekannt, spezielle Fernsehaufnahmeröhren, z. B. SEC-Kameraröhren zu verwenden, deren Target Ladungen speichern und damit integrieren kann. Diese Röhren besitzen zwar ideale Integrationseigenschaften, jedoch ist eine automatische Anpassung der Integrationszeit schwierig, da die Röhre während der Integration kein Signal liefert. Darüber hinaus entsteht mit zunehmender Integrationszeit ein immer stärker flimmerndes Monitorbild, das
dann nur schwer ausgewertet werden kann.
Ferner ist die Verwendung von speziellen Bildspeicherröhren in einem Zusatzgerät bekannt. Hierbei sand zwei Speicher, die zwischen der Kamera und dem Monitor eingeschaltet sind, erforderlich, die wechselweise aufgeladen bzw. ierstörungsfrei ausgelesen werden. Als Speicher kommen vorteilhaft Röhren vom Vidikon-Typ in Frage, die ein Silizium-Target mit einer Vielzahl von diskreten Cteydinseln enthalten für die Ladungsintegration und die Steuerung der zerstörungsfreien Auslesung. Es ist auch hier ein aufwendiges Zusatzgerät erforderlich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Anwendungsbereich einer bekannten LLLTV-Aniage durch Einsatz geringer technischer Mittel bis in das Gebiet extremer Dunkelheit zu erweitern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Monitor eine Kathodenstrahlröhre mit zwei Schichten unterschiedlicher Nachleuchtzeitkonstanten aufweist, die durch eine an der Röhre liegende Spannung derart beeinflußbar sind, daß die Gesamtnachleuchtdauer und damit die Integrationszeit in Abhängigkeit von der Leuchtdichte veränderbar ist. Zur Veränderung der Integrationszeit wird der Rauschanteil des Monitorbildes mit Hilfe eines Sensors erfaßt, der die Anodenspannung der Kathodenstrahlröhre steuert
Mit Hilfe der Erfindung ist eine einfache und automatische Anpassung der Nachleuchtdauer bzw. der Integrationszeit an den Rauschanteil eines LLLTV-BiI-des möglich. Eine solche Anlage ist verhältnismäßig einfach zu realisieren.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt
F i g. 1 zeigt in einem Diagramm das Auflösungsvermögen einer typischen LLLTV-Kamera als Funktion der Kathodenbeleuchtungsstärke;
Fig.2 eine Schaltungsanordnung in schematischer Darstellung und
F i g. 3 schematisch die Ausbildung einer Kathodenstrahlröhre mit 2 Phosphorschichten.
Aus dem Diagramm nach F i g. 1 ist der typische Abfall des Auflösungsvermögens einer LLLTV-Kamera mit abnehmenden Kathodenbeleuchtungsstärken zu entnehmen, der daraus resultiert, daß pro Fernsehbild immer weniger Lichtquanten aus der Szene die 1. Kathode der Kamera erreichen, das Fernsehbild also zwangiäufig zunehmend »zerfällt«. Im Gebiet zu niedriger Kathodenbeleuchtungsstärken kann das Auflösungsvermögen hiernach dadurch angehoben werden, daß mehrere (großkörnige) Fernsehbilder zu einem (hochaufgelösten) Bild zusammengefügt werden.
Gemäß F i g. 2 wird das von einem lichtstarken Objektiv 1 erzeugte Abbild einer Szene von einer Bildverstärkerröhre 2 (Diode) aufgenommen, der hier eine Fernsehaufnahmeröhre 3 vom Typ »Ebsicon« mit elektronenbeaufschlagtem Siliziumdioden-Target nachgeschaltet ist. Über einen Verstärker 4 gelangen die eiektrischen Signale zu der K athodenstrahlröhre eines Monitors 5. Die Kathodenstrahlröhre 6 im Monitor 5, wie in Fig.3 schematisch dargestellt ist, erhält erfindungsgemäß zwei Phosphorschichten 7 und 8 mit unterschiedlichen Nachleuchtzeitkonstanten, Phosphor 7 mit normaler und Phosphor 8 mit langer Nachleuchtdauer. Die Schichten 7 und 8 werden über die Anodenspannung Ua angesteuert. Diese Steuerung erfolgt über den Rauschanteil des LLLTV-Bildes, der über einen Sensor 9 in der Verbindungsleitung 10 zwischen Aufnahmeröhre 3 und Monitor 5 angeordnet
ist Der Sensor beaufschlagt eine Spannungsverstelleinrichtung H für die Anodenspannung der Kathodenstrahlröhre.
Mit abnehmendem Lichtniveau und ansteigendem Rauschanteil im Fernsehbild wird entsprechend der Erfindung die Anodenspannung Ua an der Kathodenstrahlröhre erhöht. Das bedeutet gemäß F i g. 3, daß mit zunehmender Anodenspannung Ua der Kathodenstrahl SGwohl die Phosphorschicht 7 mit normaler Nachleuchtzeitkonstante als auch die zweite Phosphorschicht 8 mit langer Nachleuchtzeitkonstante beaufschlagt. Damit wird die Gesanitnachleuchtdauer und die !ntegrationszeit für ein LLLTV-BiId passend verlängert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Fernsehanlage für die Aufnahme und Wiedergabe von Szenen mit geringem Leuchtdichten, bestehend aus einer Fernseh-Aufnahmeröhre mil nachgeschaltetem Verstärker und mindestens einem Monitor, dadurch gekennzeichnet, daß der Monitor eine Kathodenstrahlröhre mit zwei Schichten unterschiedlicher Nachleuchtzeitkonstanten aufweist, die durch eine an der Röhre liegende Spannung derart beeinflußbar sind, daß die Gesamtnachleuchtdauer und damit die Integrationszeit in Abhängigkeit von der Leuchtdichte der Szene veränderbar ist «5
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung der Integrationszeit der Rauschanteil des Kamerabiloes mit Hilfe eines Sensors erfaßt wird, der die Anodenspannung der Kathodenstrahlröhre steuert.
3. Anlage nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Verlängerung der Integrationszeit bei steigendem Rauschanteil.
DE19752503520 1975-01-29 1975-01-29 Fernsehanlage zur Aufnahme und Wiedergabe von Szenen mit geringen Beleuchtungsstärken Expired DE2503520C2 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752503520 DE2503520C2 (de) 1975-01-29 Fernsehanlage zur Aufnahme und Wiedergabe von Szenen mit geringen Beleuchtungsstärken
SE7600238A SE7600238L (sv) 1975-01-29 1976-01-12 Televisionsanleggning for upptagning och atergivning av scener med svag belysning
NL7600852A NL7600852A (nl) 1975-01-29 1976-01-28 Televisie-inrichting voor het opnemen en weerge- ven van beelden met geringe verlichtingssterkte.
IT19695/76A IT1054554B (it) 1975-01-29 1976-01-28 Impianto televiso per la ripresa e la riproduzione di scene con basse luminanze
BE163893A BE838028A (fr) 1975-01-29 1976-01-29 Equipement de television pour l'analyse et la synthese de scenes a faibles eclairements
FR7602443A FR2299777A1 (fr) 1975-01-29 1976-01-29 Equipement de television pour l'analyse et la synthese de scenes a faibles eclairements

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752503520 DE2503520C2 (de) 1975-01-29 Fernsehanlage zur Aufnahme und Wiedergabe von Szenen mit geringen Beleuchtungsstärken

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2503520B1 DE2503520B1 (de) 1975-10-09
DE2503520C2 true DE2503520C2 (de) 1976-05-20

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3533922C2 (de) Festkörper-Bildabtastvorrichtung
DE69419098T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur ausstattung eines lichtdetektors mit einem offset
DE69818365T2 (de) Photoelektrische Umwandlungsvorrichtung
DE69631356T2 (de) Halbleiter-Bildaufnehmer mit gemeinsamer Ausgangsleistung
DE69736621T2 (de) Aktiver Farbpixelsensor mit elektronischen Verschlusseigenschaften, mit Überstrahungsschutzsteuerung und geringem Übersprechen
DE69918899T2 (de) Spalteverstärkerarchitektur in einem aktiven Pixelsensor
EP0517303B1 (de) Anordnung mit einer Sensormatrix und einer Rücksetzanordnung
DE3229771C2 (de)
DE69225930T2 (de) Bildaufnahmegerät
DE60030959T2 (de) Photodetektorvorrichtung
DE2902134A1 (de) Fehlerkompensiervorrichtung fuer einen festkoerper-bildabnehmer
DE3144219C2 (de) Photoelektrischer Wandler
DE3602806C2 (de)
DE19825048B4 (de) Aktiver Bildpunktsensor mit elektronischem Verschluß
DE3226680A1 (de) Festkoerper-bildaufnahmeeinrichtung
DE102009053281A1 (de) Bildsensor
DE4300829A1 (de) Röntgendiagnostikeinrichtung
DE602004000375T2 (de) Bildsensor mit aktiver Rücksetzung und wahlfreien Pixeln
DE69825428T2 (de) Verfahren zur steuerung einer lichtempfindlichen vorrichtung mit schwacher remanenz und lichtempfindliche vorrichtung zur durchführung des verfahrens
DE2503520C2 (de) Fernsehanlage zur Aufnahme und Wiedergabe von Szenen mit geringen Beleuchtungsstärken
DE2724573C2 (de) Automatische Belichtungssteuereinrichtung für ein Dokumentaufzeichnungsgerät
DE2801495C3 (de) Vorrichtung zur Erzeugung eines oder mehrerer Bildsignale, die eine Information über die Bildschärfe eines Bildes oder über die Lagedifferenz zwischen zwei Bildern enthalten
DE2929311A1 (de) Schaltungsanordnung zum entfernen von offset-spannungen oder von festbild- stoersignalen aus videosignalen
DE10125307A1 (de) Optischer Sensor
DE69008579T2 (de) Vorrichtung zum Feststellen der Richtung des Energiezentrums eines Licht strahlenden Gegenstandes.