DE2503512A1 - Elektromotorisch angetriebenes geraet zum schneiden von graesern, hecken und dergleichen - Google Patents

Elektromotorisch angetriebenes geraet zum schneiden von graesern, hecken und dergleichen

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DE2503512A1
DE2503512A1 DE19752503512 DE2503512A DE2503512A1 DE 2503512 A1 DE2503512 A1 DE 2503512A1 DE 19752503512 DE19752503512 DE 19752503512 DE 2503512 A DE2503512 A DE 2503512A DE 2503512 A1 DE2503512 A1 DE 2503512A1
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spring element
cutting
spring
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DE19752503512
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English (en)
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Wilhelm Ing Grad Geis
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G3/00Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees
    • A01G3/06Hand-held edge trimmers or shears for lawns
    • A01G3/067Motor-driven shears for lawns

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Ecology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)

Description

  • Elektromotorisch angetriebenes gerät zum Schneiden von Gräsern, Hecken und dergleichen Die vorliegende erfindung bezieht sich auf ein elektromotorisch angetriebene Gerät zum Schneiden von Gräsern, iecken und dergleichen, das zwei übereinanderliegende Schermesser enthält, von denen wenigstens eines angetrieben ist und gegenüber dem anderen eine oszillierende Relativbewegung ausführt.
  • Beim Gebrauch derartiger Geräte besteht einerseits ie Gefahr,.daß die ßedienungsperson beispielsweise einen Finger versehentlich in den Schneidbereich bringt, was zu erheblichen Verletzungen führen kann, und zum anderen können Gegenstände wie Steine, knorrige Äste etc. mit einer solchen Scherfestigkeit in den Schneidbereich der Schermesser gelangen, daß der Antriebsmotor zum Stillstand kommt und dessen Wicklung aufgrund dieses Kurzschlußzustandes beschädigt wird.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, elektromotorisch angetriebene Geräte der im vorstehenden beschriebenen Art mit einer Sicherheitsvorrichtung auszustatten, welche sowohl die Gefahr von Verletzungen der Bedienungsperson als auch eine vorzeitige Beschädigung des Antriebsmotors weitestgehend ausschließt.
  • Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß der den Drehpunkt für das die oszillierende Bewegung ausführende Schermesser bildenden Lagerung mindestens ein Federelement kraftschlüssig zugeordnet ist, das beim Auftreten eines bestimmten, durch eine im Schneidbereich angreifende Kraft hervorgerufenen Widerstandsmoments eine die Drehpunktsfunktion der Lagerung aufhebende Auslenkung erfährt.
  • Sicherheitsvorrichtungen für elektromotorisch angetriebene Heckenscheren sind insoweit bekannt, als diese ein unbeabsichtigtes Anschalten der Heckenschere in Halte- oder Transportstellung vermeiden sollen. Zu diesem Zweck enthält die Heckenschere zwei beidseits des Motoraggregats angeordnete Handgriffe, von denen jeder einen Schalter aufweist, der beim Loslassen des Handgriffs automatisch den Stromkreis öffnet, in dem die Schalter in Reihe zueinander und zum Antriebsmotor liegen (DT-AS 1 507 021).
  • Abgesehen davon, daß solche, nur mit Zweihandbedienung in Tätigkeit setzbare Heckenscheren an schwer zugänglichen Stellen nicht oder nur unzulänglich einsetzbar sind, ist hierbei das Ansprechen der Sicherungsvorrichtung nicht wie beim Gegenstand der Erfindung schnittgutbedingt.
  • Sowohl hinsichtlich der Wirksamkeit als auch in bezug auf den Aufwand der erfindungsgemäßen Vorrichtung hat es sich als besonders zweckmäßig erwiesen, die den Drehpunkt des beweglichen Schermessers bildende Lagerung durch eine Kugel zu verwirklichen, die in der Bohrung eines Gehäuseteils untergebracht ist und in eine konische Ansenkung des relativ zum feststehenden Gehäuseteil beweglichen Schermessers eingreift, und daß das Federelement als Druckfeder ausgebildet ist, die schermesserseitig auf die Kugel und im Bereich ihres anderen Endes auf einen Bolzen einwirkt, der einen sich an einem Gegenlager des Gehäuseteils abstützenden bundförmigen Ansatz oder auch einen geeigneten Sicherungsring enthält. Um dabei die Möglichkeit zu haben, unterschiedliche Federkräfte zu erzielen, kann dem auf die Druckfeder einwirkenden Bolzen im Bereich seines oberen Endes ein Hebelelement zugeordnet werden, das beispielsweise eine manuelle Axialverschiebung des Bolzens und damit in Grenzen eine Änderung des auf die Kugel ausgeübten Anpreßdrucks ermöglicht.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird ferner alternativ vorgeschlagen, die den Drehpunkt des beweglichen Schermessers bildende Lagerung mit Hilfe eines in einem am Schermesser vorgesehenen Lagerauge drehbar gelagerten Zapfens zu verwirklichen, welcher über ein Federelement in Form eines Biege'stabs mit einem in einem Gehäuseteil drehbar gelagerten, in seinem Zentrum einen Achsbolzen enthaltenden Aufnahmeteil kraftsclüssi verbunden ist. Um bei dieser Konzeption die Möglichkeit zu haben, die Sicherheitsvorrichtung wahlweise unwirksam zu machen, enthält das Schermesser eine Bohrung zur Aufnahme des mittels eines Hebels gegen die Kraft einer Riickstellfeder axial verschiebbaren Achsbolzens, der im Einrastzustand dann die vom Biegestab unbeeinflußte Lagerstelle für das oszillierende Schermesser bildet.
  • Die Erfindung kann grundsätzlich sowohl bei Einzweckgeräten wie auch bei Vor- oder Zusatzgeräten verwirklicht sein.
  • Die Erfindung und deren Wirkungsweise werden im nachstehenden anhand der Zeichnung, die zwei Ausführungsbeispiele schematisch veranschaulicht, noch näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 die Seitenansicht einer als Vorsatzgerät ausgebildeten raschere im Schnitt, Fig. 2, Teilansichten des Vorsatzgeräts gemäß Fig. 1, 3 u. 4 ebenfalls im schnitt Fig. )fl Draufsichten auf die Schermesser, u.
  • Fig. 7 die Seitenansicht eines Vorsatzgeräts mit konstruktiv anders ausgeführter Sicherungsvorrichtung im Schnitt, Fig. 8 eine Draufsicht auf die Schermesser einschließlich der in Fig. 1 längs A - B geschnittenen Lagerstelle.
  • Wie Figur 1 zeigt, ist die als Vorsatzgerät ausgebildete Grasschere mittels eines Spannrings 1 am zylindrischen Schaft 2 einer Antriebsmaschine 3 befestigt. Die Spindel 4 der Antriebsmaschine treibt über eine Zweikantmitnahme 5 eine Hohlwelle 6 an, welche über ein Kugellager 7 in der Gehäusehälfte 8 des Vorsatzgeräts gelagert ist. Die Hohlwelle 6 ist mit einem Exzenterstück 9' fest verbunden, das einen exzentrisch angeordneten Zapfen 10 enthält, auf den ein Lager 11 aufgepreßt ist. Der Exzenterzapfen 10 greift in ein ovales Führungsstück 12 ein, das wiederum mit dem beweglichen Schermesser 13 eine Einheit bildet.
  • In eine rechtwinklig zum Schermesser 13 verlaufenden, in der zweiten Gehäusehälfte 14 befindlichen Bohrung 15 ist eine Druckfeder 16 eingelegt, welche einmal eine Kugel 17 in eine konische Ansenkung 18 im beweglichen Schermesser 13,.
  • und zum anderen einen Bolzen 19 in Richtung Gegenlager 20 drückt, der dort iiber einen Sicherungsring 21 zur Anlage kommt.
  • Bei eingeschalteter Antriebsmaschine bewegt nun der Exzenterzapfen 10 das Schermesser 13 um die von der Kugel 17 gebildete Achse. Vergleiche hierzu insbesondere auch die Figuren 5 und £.
  • Die Sicherheitsvorrichtung ist dabei drehmomentmäßig so eingestellt, daß die bei normalem Schneidbetrieb, also beim Schneiden von Gras, Rasenkanten, Hecken usw. auftretenden Kräfte nicht ausreichen, um die Kugel 17 aus ihrer Lage, d. h. - aus der Ansenkung 18 herauszuheben. Erst bei größerem Widerstand, wie er etwa auftritt, wenn die Bedienungsperson einen oder mehrere Finger zwischen die Schneiden der Schermesser bringt, wird, wie den Figuren 3 und 4 zu entnehmen ist, die Kugel 17 über die schräge 22 der Ansenkung 18 gegen die Kraft der Feder 1 aus ihrer Position heraus und nach oben gedrückt. Dies hat zur Folge, daß sich, wie Figur 6 zeigt, das Schermesser 13 nunmehr frei um die vom Finger bzw. einem sonstigen Gegenstand 23 gebildete Achse bewegen kann.
  • Nach dem Abschalten der Antriebsmaschine und der Befreiung des oder der Finger bzw. des betreffenden Gegenstandes wird nun das Schneidmesser 13 manuell oder mittels einer geeigneten Vorrichtung wieder in seine Normallage gemäß Figur 5 gebracht. Der normale Schneidbetrieb kann daraufhin wieder aufgenommen werden.
  • Sollen stärkere Materialien, wie Zweige entsprechender Stärke oder kleine Äste geschnitten werden, so kann, wie die Figuren 1, 2 und 3 zeigen, durch Niederdrücken des Hebels 24 die Federkraft in Grenzen beliebig verstärkt werden, wodurch das Ausklinken der Kugel 17 aus der Ansenkung 18 entweder verzögert oder erheblich erschwert wird. Dabei ist durch eine zweckmäßige Anordnung des Hebels 24 am Hals des Getriebes ein sicherer Schutz für die Bedienungsperson gewährleistet.
  • Bei der durch die Figuren 7 und 8 veranschaulichten AusführungsvarianÜen der Sicherungsvorrichtung enthält das bewegliche Schermesser 13 ein Lagerauge 25, in welchem ein Zapfen 26 drehbar gelagert ist. Dieser Zapfen ist über einen Biegestab 27 mit einem als Lagerstück dienenden Aufnahmeteil 28 verbunden, beispielsweise derart, daß der Biegestab in diesem Aufnahmeteil mittels einer Gewindemutter 29 befestigt ist. Das Aufnahmeteil 28 ist im Gehäuse 35 ebenfalls drehbar gelagert. Im Zentrum des Aufnahmeteils 28 ist axial verschiebbar ein Bolzen 30 angeordnet, der mittels einer Feder 31 soweit nach oben gedrückt wird, bis ein am Bolzen 30 angebrachter Sicherungsring 36 am Aufnahmeteil 28 anschlägt.
  • Während des Schneidbetriebs - der Antrieb des Schermessers 13 entspricht demjenigen gemäß Fig. 1 - wird nun das Schermesser 13 um die Achse des Bolzens 30 bewegt, wobei sich der Biegestab 27 Je nach seiner Dimensionierung und je nach dem, welche Leistung vom Gerät aufgebracht werden muß, mehr oder weniger durchbiegt. Das heißt, beim Schneiden beispielsweise von Gräsern gibt der Biege stab 27 nur verhältnismäßig wenig nach, bei größerem Widerstand hingegen, wie er durch einen starken Zweig oder durch den Finger der Bedienungsperson aufgebracht wird, nimmt der Biegestab den gesamten Scherhub auf.
  • Die Sicherheitsvorrichtung kann nun dadurch unwirksam gemacht werden, daß der Hebel 32 beispielsweise manuell nach unten gedrückt wird, so daß der Bolzen 30 in die Bohrung 33 im gegenüber dem feststehenden Schermesser 34 beweglichen Schermesser 13 einrastet. Dadurch wird erreicht, daß die Bewegung des Schermessers 13 nunmehr ausschließlich über diese stabile Lagerstelle und damit vom Biegestab 27 unbeeinflußt erfolgt. In diesem Zustand eignet sich das Gerät insbesondere zum Schneiden von ein relativ hohes Drehmoment bewirkenden Materialien, wie sie beispielsweise starke Äste verkörpern. Nach Freigabe des Hebels 32 wird die Sicherheitsvorrichtung wieder wirksam.
  • - Patentanspruch -

Claims (5)

  1. Patentansprüche (1; Elektromotorisch angetriebenes Gerät zum Schneiden von Gräsern, Hecken und dergleichen, das zwei übereinanderliegende Schermesser enthält, von denen wenigstens eines angetrieben ist und gegenüber dem anderen eine oszillierende Relativbewegung ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß der den Drehpunkt (17, 30) für das die oszillierende Bewegung ausführende Schermesser (13) bildenden Lagerung mindestens ein Federelement (16, 27) kraftschlüssig zugeordnet ist, das beim Auftreten eines bestimmten, durch eine im Schneidbereich angreifende Kraft hervorgerufenen Widerstandsmoments eine die Drehpunktsfunktion der Lagerung aufhebende Auslenkung erfährt.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Drehpunkt des beweglichen Schermessers (13) bildende Lagerung durch eine Kugel (17) verkörpert ist, die in der Bohrung (15) eines feststehenden Gehäuseteils (14) untergebracht ist und in eine konische Ansenkung (18) des beweglichen Schermessers (13) eingreift, und daß das Federelement als Druckfeder (16) ausgebildet ist, die schermesserseitig auf die Kugel (17) und im Bereich ihres anderen Endes auf einen Bolzen (19) einwirkt, der einen sich an einem Gegenlager (20) des Gehäuseteils (14) abstützenden bundförmigen Ansatz enthält.
  3. 3. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung unterschiedlicher Federkräfte dem auf die Druckfeder (16) einwirkenden Bolzen (19) ein dessen Axialverschiebung in Grenzen ermöglichendes Hebelelement (24) zugeordnet ist.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Drehpunkt des beweglichen Schermessers (13) bildende Lagerung durch ein im feststehenden Gehäuse (35) drehbar gelagertes, in seinem Zentrum einen Achsbolzen (30) enthaltendes Aufnahmeteil (28) verkörpert ist, das über ein Federelement in Form eines Biegestabes (27) mit einem in einem am Schermesser vorgesehenen Lagerauge (25)-drehbar gelagerten Zapfen (26) kraftschlüssig verbunden ist.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schermesser (13) eine Bohrung (33) zur Aufnahme des im Aufnahmeteil (28) befindlichen Achsholzens (30) enthält, und daß der Achsbolzen mittels eines Hebels (32) gegen die Kraft einer Rückstellfeder (31) axial verschiebbar ist und im Einrastzustand in der Bohrung (33) des Schermessers 13 eine vom Biegestab (27) unbeeinflußte Lagerstelle bildet.
DE19752503512 1975-01-29 1975-01-29 Elektromotorisch angetriebenes geraet zum schneiden von graesern, hecken und dergleichen Withdrawn DE2503512A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010031542A3 (de) * 2008-09-19 2010-06-24 Wolf-Garten Gmbh & Co. Kg Akku-gartenschere
WO2012048733A1 (de) * 2010-10-12 2012-04-19 Gardena Manufacturing Gmbh Messeranordnung für ein gartenschneidgerät und gartenschneidgerät mit einer solchen messeranordnung

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WO2010031542A3 (de) * 2008-09-19 2010-06-24 Wolf-Garten Gmbh & Co. Kg Akku-gartenschere
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