DE2502910C2 - Informations-Sortiereinrichtung - Google Patents
Informations-SortiereinrichtungInfo
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Description
in einer gewünschten Reihenfolge schnell und zuverlässig sortiert werden können.
Bei einer Informations-Sortiereinrichtung der genannten
Art ist diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale
gelöst
Die neue Informations-Sortierein<-xhtung zeichnet
sich im wesentlichen dadurch aus, daß die zwischen einzelnen hintereinander angeordneten Informationseinheiten
vorgesehenen Positionscode bei jedem Vergleichsvorgang festgestellt und zur Steuerung des
Vergleichs/arganges ausgenutzt werden. Dieses, geschieht
in der Weise, daß ein erster, die einzelnen Informationseinheiten voneinander trennender Positionscode
beim Vergleich der Schlüsselworte zweier Informationseinheiten in einen sich vom ersten Positionscode
unterscheidenden zweiten Positionscode umgeformt wird, der dann die hintereinander gespeicherten
Informationseinheiten voneinander trennt, deren Schlüsselworte gerade miteinander verglichen
wurden. Diese beiden durch den zweiten i'ositionscode
voneinander getrennten Informationseinheiten bilden dann einen Informationsblock, der einem erneuten
Vergleich zugeführt werden kann. Anfang und Ende eines solchen Informationsblockes sind nach wie vor
durch einen ersten Positionscode gekennzeichnet. Werden diese Informationsblöcke nach Rückgabe an
die Eingangsspeicher einem erneuten Vergleich hinsichtlich der Wertigkeit ihrer Schlüsselworte unterzogen,
so wird mit Hilfe einer Positionscode-D'iskriminatorschaltung
festgestellt, ob einer Informationseinheit, deren Schlüsselwort einem Vergleich zu unterziehen ist,
ein erster oder zweiter Positionscode nachfolgt. Wird dabei ein erster Positionscode festgestellt, so findet ein
Vergleich der Schlüsselworte in der üblichen Weise statt und die Informationseinheit, deren Schlüsselwort
Vorrang hat, wird als erste in dem Ausgangsspeicher gespeichert. Bei diesem Vergleich bzw. bereits beim
Auslesen der Informationseinheiten aus den Eingangsspeichern stellt die Positionscode-Diskriminatorschaltung
gleichzeitig fest, ob der der Informationseinheit folgende Positionscode ein erster oder zweiter Positionscode
ist Wird dabei ein zweiter Positionscode festgestellt, so wird auch das Schlüsselwort der diesem
zweiten Positionscode folgenden Informationseinheit an die Vergleichseinrichtung gegeben, die dieses
Schlüsselwort mit dem keinen Vorrang habenden Schlüsselwort des vorhergehenden Vergleichs vergleicht
Hat z. B. das Schlüsselwort der dtm zweiten Positionscode folgenden Informationseinheit Vorrang
von diesem anderen Schlüsselwort des vorangegangenen Vergleichs, so wird die dem zweiten Positionscode
folgende Informationseinheit zusammen mit ihrem Vorrang habenden Schlüsselwort im Anschluß an die
zuerst gespeicherte Informationseinheit in oem *\usgangsspeicher
gespeichert, während die Informationseinheit, deren Schlüsselwort immer noch keinen
Vorrang hat, weiterhin in einer Wartestellung verbleibt. Dieser Vergleichsvorgang wiederholt sich solange, wie
von der Positionscode-Diskriminatorschaltung zweite Positionscode erkannt werden. Erst wenn ein erster
Positionscode erkannt wird, wird auch die ein Schlüsselwort ohne Vorrang habende Informationseinheit
im Anschluß an die dem letzten zweiten Positionscode folgende Informationseinheit in dem
Ausgangsspeicher gespeichert, vorausgesetzt!, daß die Schlüsselworte aller jeweils einem zweiten Positionscode
folgender Informationseinheiten Vorrang vor dem Schlüsselwort der zum Vergleich jeweils herangezogenen
Informationseinheii hatten.
Eine Ausgestaltung der Erfindung ist im Patentanspruch
2 angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert Im einzelnen zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild der Informations-Sortiereinrichtung,
F i g. 2 eine in einem Speicher gespeicherte Informationseinheit,
F i g. 3 zwei nacheinander in einem Speicher gespeicherte Informationseinheiten,
F i g. 4A bis 4D die aufeinanderfolgenden Schritte zur Sortierung von Folgen von Informationseinheiten in
einer vorgeschriebenen Reihenfolge,
F i g. 5A und 5B zusammen die konkrete Schaltungsanordnung des in F i g. 1 gezeigten Blockschaltbildes der
neuen Informations-Sortiereinrichtung und
Fig.6 die konkrete Schaltung der in Fig.5B
gezeigten Vergleichsschaltung
Anhand der Figuren wird nachfolgend ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der neuen Informations-Sortiereinrichtung
beschrieben. Die wesentliche Funktion der neuen Sortiereinrichtung wird in Verbindung mit den
F i g. 1 und 2 erläutert. Eine Folge von Informationseinheiten, die als Grundlage für die Bestimmung der
Reihenfolge benutzte Schlüsselworte enthält, wird beliebig in zwei Speichern gespeichert, wobei sie jeweils
von einem Informationseinheit-Positionscode gelrennt sind. Eine aufgezeichnete Informationseinheit besteht
aus einem Schlüsselwort, wie einem in F i g. 2 gezeigten numerischen Wert der zur Bestimmung der Reihenfolge
verglichen wird, und aus einer Gruppe von Datenworten, die von dem Schlüsselwort durch einen
Schlüsselwort-Positionscode WK getrennt sind. Die Datenwerte sind voneinander durch Datenwort-Positionscode
WD getrennt Die vorangegangene Informationseinheit ist von der nachfolgenden Informationseinheit
durch einen Informationseinheit-Positionscode BN getrennt. Diese Informationseinheiten werden nacheinander
in einem ersten und zweiten Speicher 11 a und 11 6
gespeichert. Nach Empfang eines Auslesebefehls erfassen Detektorschaltungen 18a. 186 den Informationseinheit-Positionscode
BN einer jeden Informationseinheit. Ausgangssignale von den Detektorschaltungen
18a. 186 werden einer Auslesesteuerschalturg 17 zugeführt, von der ein Auslesebefehl an den ersten und
zweiten Speicher 11a und 116 gegeben wird. Die Schlüsselworte der Informationseinheiten, die den
entsprechender. Kode ßiV folgen, werden eingeschrieben oder ausgelesen in oder aus den bezeichneten
Adressen von einem ersten und zweiten, mit freiem Zugriff arbeitenden Speichern 14a und 146 von den
zuvor erwähnten ersten und zweiten Speichern 11a und 116. Die aus den ersten und zweiten Speichern 14a, 146
ausgelesenen Schlüsselworte werden in einer Vergleichsschaltung 16 nach der Größe ihrer numerischen
Werte verglichen, die von den Schlüsselworten bestimmt sind, und in einer vorgeschriebenen Reihenfolge
angeordnet. Ausgangssignale der Vergleichsschaltung 16, die die in der Reihenfolge angeordneten Schlüsselworte
angeben, werden an eine Einschreibsteuerschaltung 15 gegeben. Hat ein z. B. in dem ersten Speicher
14a gespeichertes Schlüsselwort einen höheren Stellenwert für den Fall einer Anordnung mit steigender
Reihenfolge, so wird dieses Schlüsselwort über die Einschreibsteuerschaltunj» 15 an eine Klassiereinrichtung
19 gegeben. Danach werden die folgenden
Datenworte vom ersten Speicher 1 la an die Klassiereinrichtung 19 gegeben. Diese Klassiereinrichtung ist mit
einem Binärzähler versehen, der die Informationseinheil-Positionskode BNi, BN 2 von den Detektorschaltungen
18a, 186 jeweils erhält und die wahlweise Klassierung eines Informationsblockes steuert, der
durch Vergleich erhalten wird, um die Reihenfolge der indem ersten Speicher 11a gespeicherten Informationseinheit
zu bestimmen, die aus einem Schlüsselwort und nachfolgenden Datenworten besteht, sowie einer
weiteren Informationseinheit, die in dem zweiten Speicher 116 gespeichert ist, die in gleicher Weise aus
einem Schlüsselwort und nachfolgenden Datenworten besteht, und die beide in den dritten Speicher 12a oder in
den vierten Speicher 126 eingespeichert werden. Eine
aus dem ersten Speicher 11a bevorzugt ausgelesene Informationseinheit wird von der Kiassiereinrichtung 19
dazu bestimmt, in den dritten Speicher 12a eingespeichert
zu werden. Wenn der hinterste Informationseinheit-Positionskode BN durch die Detektorschaltung 18
erfaßt ist, so wird dieser Kode BN durch die Auslesesteuerschaltung 17 als ein Arbeitsbefehl an die
Einschreibsteuerschaltung 15 gegeben. Dieser Kode BN wird nun in einen anderen Positionskode BK umgewandelt.
Nach einem für die Reihenfolge vorgenommenen Vergleich wird eine in dem ersten Speicher 11a
gespeicherte Informationseinheit zuerst in den dritten Speicher 12a eingeschrieben und eine weitere in dem
zweiten Speicher 116 gespeicherte Informationseinheit wird dann in diesen Speicher eingeschrieben, wobei der
Block-Positionskode BK zwischen die nacheinander angeordneten beiden Informationseinheiten eingesetzt
wird, wie dieses in Fi g. 3 gezeigt ist. Der Informationsblock ist dabei an seinen beiden Enden durch
inforniaiionseinheil-Positionskode BN markiert. Danach
werden nachfolgende Informationseinheiten eine nach der anderen gleichzeitig aus dem ersten und
zweiten Speicher lla, 116 ausgelesen. Die durch Vergleich von jeweils zwei Informationseinheiten
erhaltenen Informationsblöcke werden wahlweise in den dritten oder vierten Speicher 12a oder i2b klassiert.
Wenn aus den ersten und zweiten Speichern lla. 116
ausgelesene Informationseinheiten in den dritten und vierten Speicher 12a, 126 in Form aufeinanderfolgend
angeordneter Blöcke eingeschrieben werden, werden die in dem dritten Speicher 12a gespeicherten Daten an
den ersten Speicher lla und die in dem vierten Speicher 126 gespeicherten Daten an den zweiten Speicher 116
zurückgeführt Auch die Schlüsselworte der jeweiligen Blöcke, die aus Informationseinheiten bestehen, die
bereits in einer Reihenfolge angeordnet sind, werden jetzt an den ersten und zweiten Speicher lla, 116
zurückgeschoben und an deren vorderer. Ender, emeu?
ausgelesen. Unter allen diesen Schlüsselworten wird wieder ein Vergleich durchgeführt, um diese z. B. in
einer ansteigenden Reihenfolge erneut zu sortieren. Die aus Informationseinhci' η bestehenden Blöcke, deren
Schlüsselworte auf diese Weise angeordnet sind, werden erneut in die dritten und vierten Speicher 12a.
126 eingeschrieben und iann an die ersten und zweiten go
Speicher lla, 116 zui utkjregeben. Dieser Vorgang wird
so lange wiederholt, bis die Schlüsselworte aller Informationseinheiten, die ursprünglich beliebig in den
ersten und zweiten Speicher 11 a, 116 gespeichert waren,
zusammen einen vollständigen Satz von z. B. einer ansteigenden Reihenfolge bilden. Dieser Vorgang der
aufeinanderfolgenden Anordnung der einzelnen Informationseinheiten
ist in den F i g. 4A bis 4D dargestellt. Wie in Fig.4A dargestellt ist, sind die Schlüsselworte
von Informationseinheiten ursprünglich beliebig in dem ersten und zweiten Speicher lla, 116 gespeichert.
Jeweils zwei gleichzeitig aus den vorderen Enden der Speicher lla, 116 ausgelesene Schlüsselworte werden
durch die Vergleichsschaltung 16 für eine anfängliche Reihenanordnung verglichen, um einen Block zu bilden,
wodurch sich die in Fig.4B gezeigte Reihenfolge ergibt. Diese Reihenfolge wird an den ersten und
zweiten Speicher lla, 116 zurückgegeben. Unter den
Schlüsselworten der jeweiligen Blöcke wird erneut ein Vergleich durchgeführt, um diese wiederum z. B. in einer
ansteigenden Reihenfolge anzuordnen, wodurch sich die in F i g. 4C gezeigte Reihenfolge ergibt. Eine Wiederholung
dieses Vorgangs ergibt die in Fig.4D gezeigte Reihenfolge. Eine weitere Wiederholung dieses Vorgangs
erzeugt schließlich eine Folge von Schlüsselworten.
die als ein voller Satz, z. B. einer ansteigenden Reihenfolge von 1, 2, 3,4.5,6, 7,8,9 und 10 angeordnet
sind. Wie sich aus den F i g. 4A bis 4D ergibt, haben die aus nacheinander angeordneten Schlüsselworten bestehenden
Blöcke ihre Länge jeweils verdoppelt, wenn ein Einschreib-Lese-Zyklus zwischen dem ersten und
zweiten Speicher lla, 116 einerseits und dem dritten
und vierten Speicher 12a, 126 andererseits wiederholt wurde.
Jetzt wird in Verbindung mit den F i g. 5A, 5B und 6 die wesentliche Arbeitsweise und konkrete Anordnung
der Informationssortiereinrichtung erläutert. Die Teile der F i g. 5A, 5B und 6, die den in F i g. 1 gezeigten Teilen
entsprechen, sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Außerdem wird zur Vereinfachung eine Vielzahl von
Paaren parallel angeordneter Speicher, die in gleicher Weise arbeiten und aufgebaut sind, gemeinsam beschrieben,
wobei ihre Bezugszeichen nebeneinander angegeben sind.
Die Adressensteuerschaltungen 13a, 136 sind mit Zählern 20a, 206 zur Bezeichnung der Adressen der
Speicher 14a, 146 versehen. Die von den Zählern 20a, 206 angegebenen Zählerstände wirken als Signale zur
Bezeichnung der Adressen der Speicher 14a, 146 und werden an Speicher 22a, 226 gegeben. Die Verknüpfungsglieder
2Ja, 2! 6 der Speicher 22s, 226 werden
durch Schlüsselwort-Positionskode WKX, WK 2 geöffnet,
die von den Detektorschaltungen 18a, 186 abgegeben werden. Erreichen Informationseinheit-Positionskode
BN, Informationsblock-Kode BK und Schlüsselwort-Positionskode WK den bestimmten,
durch die numerische Reihenfolge gegegenen Teil des ersten und zweiten Speichers lla, 116, aus dem
ausgelesen werden soll, so erzeugen die Detektorschaltungcn
ISa, 1S6 Erfassur.gssignale, die in den ersten und
ze/eit?n Speichern lla Wb gespeichert sind. Die aus
dem ersten Speicher lla ausgelesenen Erfassungssignale
sind mit BN1, BK1, WK1 bezeichnet, während die
aus dem zweiten Speicher 116 ausgelesenen Erfassungssignale mit BN 2, BK 2 und WK 2 bezeichnet sind.
Die jeweils von den Detektorschaltungen 18a, 186 erzeugten Erfassungssignale BNl, BN2 werden als
Rücksetzsignale an Flip-Flops 24a, 246 und 25a, 256
über zugehörige ODER-Glieder 23a, 236 und außerdem an ein UND-Glied 26 gegeben, während die Ausgangssignale
5Nl - BN 2 als Setzsignale an Flip-Flops 28a,
286 über zugehörige ODER-Glieder 27a, 276 gegeben werden. Die Flip-Flops 28a, 286 werden bei Empfang
der Schlüsselwort-Positionskode-Signale WKl, WK 2 zurückgesetzt Setz-Ausgangssignale von den Flip-Flops
28a, 286 werden als Auslesebefehle an die ersten
und zweiten Speicher 11a, 116 über die ODER-Glieder 29a, 296, außerdem als Einschreibbefehle an die
Speicher 14a, 14b und zusätzlich als Vorschubbefehle an die Zähler 20a, 206über die ODER-Glieder 30a, 306 und
31a, 31Zj gegeben. Erhalten zu diesem Zeitpunkt die Speicher 14a, 146 Einschreibbefehle, so werden in ihnen
Schlüsselworte an den bezeichneten Adressen entsprechend den Zählerständen der Zähler 20a, 2Oi gespeichert,
die von dem ersten und zweiten Speicher lla, 116 abgegeben werden. Aus den Speichern 14a, 140
ausgelesene Schlüsselworte werden an UND-Glieder 32a, 326 und außerdem als Schlüsselwort-Bezeichnungssignale
φ© an die Vergleichsschaltung 16 für die Ziffernanzahl gegeben. Ausgangssignale vom ersten
und zweiten Speicher 11a, 116 werden an UND-Glieder 33a, 336 gegeben. Ausgangssignale von den UND-Gliedern
32a, 33a und von den UND-Gliedern 326, 336 werden über ODER-Glieder 34a, 346 ausgelesen und an
einen Codeumformer 36 über ein ODER-Glied 35 gegeben. Erhält der Codeumformer 36 einen Befehl, so
formt er den dazwischenliegenden der Code BN von zwei nacheinander angeordneten Informationseinheiten
in einen sich davon unterscheidenden Informationsblock-Code BK um. Ein Ausgangssignal vom Codeumformer
36 wird an UND-Glieder 37a, 37b gegeben und außerdem wahlweise in den dritten und vierten Speicher
12a oder 126 klassiert.
Ausgangssignale von den Zählern 20a, 206 und den Speichern 22a. 226 der Adressensteuerschaltungen 13a,
136 werden an Koinzidenz-Detektorschaltungen 38a 386 gegeben. Priontätssignale© ©von der Vergleichsschaltung
16 werden an ODER-Glieder 40a, 406 gegeben, deren Ausgangssignale Flip-Flops 24a, 246
setzen. Setz-At-sgangssignale der Flip-Flops 24a, 246
werden an UND-Glieder 42a. 426 über Verzögerungsschaltungen 41a, 4l6 zusammen mit Ausgangssignaien
von den Koinzidenz-Detektorschaltungen 38a, 386 gegeben. Ausgangssignale von den UND-Gliedern 42a,
426 setzen Flip-Flops 25a, 256. Setz-Ausgangssignale der Flip-Flops 24a. 246 werden außerdem an die
ODER-Glieder 31a, 316 und die UND-Glieder 32a. 326 und außerdem an UND-Glieder 43a, 436 sowie
außerdem als Ansteuer-Signale an UND-Glieder 45a, 456 über ein ODER-Glied 44 gegeben. Ausgangssignale
von den Verzögerungsschaltungen 41a, 416 werden über Inverter 92a. 926 an die UND-Glieder 43a, 436 und
als Setzsignale an ein Flip-Flop 94 über ein ODER-Glied
93 und außerdem als Ansteuersignale an UND-Glieder 46a, 466 und 47a, 476 gegeben, die Kodeerfassungs-Signale
BK1, BK 2, BN1, BN 2 erhalten. Setz-Ausgangssignale
vom Flip-Flop 94 werden an die UND-Glieder 43a, 436 als Ansteuer-Signale gegeben. Dieses Flip-Flop
94 wird durch das Ausgangssignal BN1 · .ΒΛ/2 von dem
UND-Giied 26 zurückgesetzt. Die UND-Glieder 46a,
466 geben Ausgangssignale Cl, C2 ab. Ausgangssigna-Ie
von den UND-Gliedern 47a, 476 setzen Flip-Flops 48a, 486, die jeweils von den Kode-Erfassungssignalen
BN2, SJVl zurückgesetzt werden, um Signale £Ί, Ε2
und in ihrem gesetzten Zustand-Signale Di, D 2 zu
erzeugen. Setz-Ausgangssignale von den Flip-Flops 25a, 256 werden an die ODER-Glieder 29a, 296, UND-Glieder
33a, 336 und außerdem als Ansteuer-Signale an die UND-Glieder 32a, 326 über Inverter 49a, 496 gegeben.
Ausgangssignale C1, C2 von den UND-Gliedern 46a,
466 werden an die ODER-Glieder 27a, 276 gegeben. Das Signal C2 wird als ein Setzsignal an ein Flip-Flop
50a gegeben, das im gesetzten Zustand ein Signal an das ODER-Glied 30a gibt. Das Signal Cl wird als ein
Setzsignal an ein Flip-Flop 506 gegeben, das im gesetzten Zustand ein Signal an das ODER-Glied 306
gibt. Die Flip-Flops 50a, 506 werden durch Ausgangssignale von UND-Gliedern 51a, 516 zurückgesetzt, die
Ausgangssignale von den Invertern 52a, 526 der Koinzidenz-Detektorschaltungen 38a, 386 und Ausgangssignale
von Verzögerungsschaltungen 53a, 536 erhalten. Ausgangssignale von den Koinzidenz-Detektorschaltungen
38a, 386 werden an UND-Gliedern 55a, 556 zusammen mit Ausgangssignalen von den Invertern
54a, 546 gegeben, die mit den Setz-Anschlüssen der Flip-Flops 28a, 286 verbunden sind. Ausgangssignale
von den UND-Gliedern 55a, 556 werden als Rücksetzsignale an die Zähler 20a, 206 gegeben.
Das Ausgangssignal DX vom Flip-Flop 48a wird an
das ODER-Glied 406 gegeben. Ein Ausgangssignal El vom Flip-Flop 48a wird an ein UND-Glied 566gegeben,
das ein erfaßtes Informationsbiock-Kodesignai BK 2
erhält. Ein Ausgangssignal vom UND-Glied 566 wird an das ODER-Glied 236 gegeben. Ein Signal D 2 vom
Flip-Flop 486 wird an das ODER-Glied 40a und ein Signal E2 vom Flip-Flop 486 wird an ein UND-Glied
56a zusammen mit einem erfaßten Informationsblock-Codesignal BK1 gegeben. Ein Ausgangssignal vom
UND-Glied 56a wird an das ODER-Glied 23a gegeben. Ausgangssignale von den ODER-Gliedern 30a, 306
werden an UND-Glieder 57a, 576 und außerdem an diese über Verzögerungsschaltungen 58a, 586 gegeben,
die eine Verzögerung von einer Zeichenzeit bewirken. Ausgangssignale von den UND-Gliedern 57a, 576
werden als Einschreibebefehle© (?)an die Vergleichsschaltung
16 gegeben.
Codeerfassungssignale BNI ■ BN2 von dem UND-Glied
26 werden an einen Binärzähler 59 gegeben, dessen eines Ausgangssignal als ein Ansteuersignal an
die UND-Glieder 376,456gegeben wird. Ein Ausgangssignal
von einem Inverter 60 wird als ein Ansteuersignal an die UND-Glieder 37a, 45a gegeben, um damit
wahlweise verglichene Schlüsselworte in den dritten und vierten Speicher 12a oder 126 zu klassieren.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise einer in der vorstehend beschriebenen Weise aufgebauten Informations-Sortiereinrichtung
erläutert. Eine Vielzahl von Informationseinheiten sind anfangs beliebig in den ersten und zweiten Speichern 11a, 116 gespeichert,
wobei sie durch einen Informationseinheit-Positionscode BN voneinander getrennt sind. Gelangen bei der
kontinuierlichen Umlaufverschiebung, die in bekannter Weise aufgrund eines hier nicht angegebenen Verschiebetaktes
erfolgt, die Code BN in die Leseposition der ersten und zweiten Speicher 11a, 116, so werden die
Code BN von den Detektorschaltungen 18a, 186 erfaßt und Ausgangssignale an den UND-Gliedern 26 erzeugt
Die Aüsgangssignaie der Dctcktorschsltangcn 18s. 186
setzen die Flip-Flops 28a und 286. Die Ausgangssignale der Flip-Flops 28a, 286 werden als Auslesebefehle an die
ersten und zweiten Speicher 11a .und 116 gegeben.
Ausgangssignale der ersten und zweiten Speicher 11a, 116 werden an die Speicher 14a, 146 gegeben. Die dem
Code BN folgenden Schlüsselworte, die als Grundlage für die aufeinanderfolgende Sortierung benutzt werden,
werden gleichzeitig wiederum unter Steuerung durch den Verschiebetakt in die Speicher 14a und 146
eingeschrieben. Zu diesem Zeitpunkt gelangen Ausgangssignale der Flip-Flop 28a, 286 durch die ODER-Glieder
30a, 31a und 306,316 jeweils hindurch, so daß
die Zählerstände von den Zählern 20a, 206 der Adressensteuerschaltungen 13a, 136 ausgehend von
einem Zählerstand »0« synchron mit dem Verschiebetakt, also mit dem Auslesen der Daten aus dem ersten
und zweiten Speicher 11a, 116 weitergezählt werden.
Schlüsselworte sind damit in den Adressen der Speicher 14a, 146 gespeichert, die von den Zählerständen der
Zähler 20a, 206 bezeichnet sind.
Die Schlüsselwort-Positionscode IVKl, WK 2, die
den Schlüsselworten der jeweiligen Informationseinheiten folgen, werden von den Detektorschaltungen 18a,
186 erfaßt. Ausgangssignale der Detektorschaltungen 18a, 186 öffnen die Verknüpfungsglieder 21a, 216,
wodurch die Zählerstände der Zähler 20a, 20ό in den Speichern 22a, 226 gespeichert werden. Zu diesem
Zeitpunkt werden die Ausgangssignale der Koinzidenzschaltungen 38a, 386 an die UND-Glieder 55a, 556
gegeben und die die Code -WK 1, WK 2 bezeichnenden Signale der Detektorschaltungen setzen die Flip-Flops
28a, 286 zurück, wodurch dab Einschreiben der Schlüssclworte in die Speicher 14a, 146 unterbrochen
wird. Dadurch erzeugen die UND-Glieder 55a, 556 Ausgangssignale, die als Rücksetzsignale an die Zähler
20a. 20ft gegeben werden, um deren Zählerstände zu löschen. Gleichzeitig werden die in den Speichern 14a,
146 gespeicherten Schlüsselworte als Schlüsselwortsignale(T)(2)für
die Vergleichsschaltung 16 ausgelesen. In diesem Fall werden, da die Flip-Flops 28a, 286 gesetzt
sind, die von den Flip-Flops 28a, 286 erzeugten Ausgangssignalc über die ODER-Glieder 30a, 306 um
eine Zeichenzeit in den Verzögerungsschaltungen 58a, 586 verzögert, um als Einschreibebefehle φ © zu
wirken. Nach Erhalt dieser Einschreibebefehle φ @
werden die von den Speichern 14a. 146 abgegebenen Schlüsselwortsignale© ©in die Vergleichsschaltung 16
eingelesen. Geben zu dieser Zeit die Schlüsselwortsignale, z. B. wie in F i g. 4A gezeigt, die Werte 3 und 9 an und
wird eine ansteigende Reihenfolge gewünscht, so wird das Schlüsselwort-Signal, das von dem ersten Speicher
14a abgegeben wird, mit Vorrang von der Vergleichsschaltung 16 behandelt und ein Bewertungssignal®
abgegeben, das das Vergleichsergebnis angibt.
Die Arbeitsweise der Vergleichsschaltung 16 wird später erläutert. Das das Vergleichsergebnis oder
Bewertungssignal ©zeigende Ausgangssignal wird als ein Setzsignal an das Flip-Flop 24a über das
ODER-Glied gegeben, deren Setz-Ausgangssignal an den Zähler 20a der Adressensteuerschaltung 13a zu
seiner Zählung gegeben wird. Bei Erhalt des Ausgangszählsigmals vom Zähler 20a als ein Auslesebefehl gibt
der Speicher 14a Signale an das UND-Glied 32a, die den
Informationseinheit-Positionskode BNund das nachfolgende
Schlüsselwort als Ansteuersignal angeben. Da zu dieser Zeit das Flip-Flop 25a zurückgesetzt bleibt
gelangt das Schlüsselwortsignal vom Speicher 14a in die Klassieremnchtung 19, die den Binarzähier 5S umfaSi.
was bei Erhalt eines Ausgangssignals vom Inverter 49a über das UND-Glied 32a, die ODER-Glieder 34a,35 und
die Kodeumformerschaltung 36 geschieht Zeigt der Binärzähler 59 einen Zählerstand von 0, so wird ein
Ausgangssignal von der Kodeumformerschaltung 36 in den dritten Speicher 12a über das UND-Glied 37a bei
Erhalt eines Ausgangssignals vom Inverter 60 eingeschrieben. Sind alle in dem Speicher 14a gespeicherten
Schlüsselwortsignale ausgelesen, so wird ein Ausgangssignal von der" Koinzidenzschaltung 38a an einen der
Eingänge des UND-Gliedes 42a gegeben. Ein Ausgangssignal vom Flip-Flop 24a wird um eine Zeichenzeit
oder um die Schiebezeit eines Zeichens in der Verzögerungsschaltung 41a verzögert, dessen Ausgangssignal
als ein Ansteuersignal an den anderen Eingang des UND-Gliedes 42a gegeben wird. Das
Bewertungsausgangssignal(Dwird als ein Setzsignal an das Flip-Flop 24a gegeben. Ein Ausgangssignal vom
UND-Glied 42a setzt das Flip-Flop 25a. Ein Ausgangs-Setzsignal vom Flip-Flop 25a öffnet einen der Eingänge
des UND-Gliedes 33a. Dem Schlüsselwort folgende und in dem Speicher 1 la gespeicherte Datenworte bezeichnende
Signale gelangen durch das UND-Glied 33a, die
ίο ODER-Glieder 34a,35 und die Kodeumformerschaltung
36 hindurch und werden in dem dritten Speicher 12a nach der Klassierung durch die Klassiereinrichtung 19
gespeichert.
Wurde eine die vorderste Lage in dem ersten Speicher 11a einnehmende Informationseinheit an den
dritten Speicher 12a verschoben, so erfaßt die Detektorschaltung 18a erneut einen Informationseinheit-Positionskode
BN zum Rücksetzen der Flip-Fiöps
24a, 25a und unterbricht das Einschreiben im dritten Speicher 12a vom ersten Speicher Ua her. Zu dieser
Zeit setzt ein Ausgangssignal vom UND-Glied 47a das Flip-Flop 48a. das seinerseits ein Signal D1 erzeugt Das
Flip-Flop 246 wird daher über das ODER-Glied 406 gesetzt wodurch die im Speicher 146 gespeicherten
Daten über das UND-Glied 326 ausgelesen werden. Nacheinander werden die im zweiten Speicher 116
gespeicherten Daten durch das UND-Glied 336 ausgelesen und in dem dritten Speicher 12a auf die
zuvor in diesem eingeschriebene Informationseinheit folgend gespeichert Die Erfassung eines einen Informationseinheit-Positionskode
BN bezeichnenden Signals, das von der Detektorschaltung 186 abgegeben wird,
beendet einen Zyklus der aufeinanderfolgenden Anordnung von jeweils zwei aufeinanderfolgenden Informationseinheiten.
Zu dieser Zeil wird die Küdeumiorrnerschaliung 36
mit einem Befehlssignal mit einer Zeitverzögerung vom Setzen der Flip-Flops 24a, 246 durch die Wirkung der
Verzögerungsschaltungen 41a. 416 versehen. Bei Erhalt
des Befehlssignals formt die Umformerschaltung 36 den Informationseinheit-Positionskode BNin einen anderen
Informationsblock-Kode BK um.
Bewirken die Verzögerungsschaltungen 41a, 416 eine Verzögerung von einer Zeichenverschiebezeit wird der
Kode BN, der die vorderste Stellung im ersten Speicher 11a einnimmt sofort ausgelesen. Da ein Ausgangssignal
von der Verzögerungsschaltung 41a zu dieser Zeit immer noch ausgegeben wird, wenn der Kode BN 2, der
die vorderste Stellung in dem zweiten Speicher 116 einnimmt an die Umformerschaltung 36 gegeben wird,
wird dieser Kode BN 2 in einen anderen Informationsblock-Kode BK umgeformt und in den dritten Speicher
12a eingeschrieben. Ist die Behandlung der jeweils die vordersten Sicilcn in dein ersten und rwxitcn Speicher
11a, 116 einnehmenden Informationseinheiten beendet
so werden die erfaßten Kodesignale BN1 - BN 2 immer
noch von den Detektorschaltungen 18a, 186 abgegeben,
wodurch das UND-Glied 26 ein Signal abgibt und das Flip-Flop 94 zurückgesetzt wird. Die gleiche Behand-
lung wird jeweils für die Informationseinheiten wiederholt die durch die Umläufe die vorderste Lage der
ersten und zweiten Speicher Ha, 116 einnehmen. Jedesmal, wenn die zuvor erwähnte Behandlung
ausgeführt wird, wird ein Ausgangssignal vom Binärzähler
59 invertiert, wodurch eine Informationseinheit von dem ODER-Glied 35 ausgelesen und in dem vierten
Speicher 126 nach der Klassierung durch die Klassiereinrichtung 19 gespeichert wird. Infolge der Inversion
eines Ausgangssignals vom Binärzähler 59 jedesmal dann, wenn die zuvor erwähnte Behandlung vorgenommen
wird, werden die dritten und vierten Speicher 12a, 126 wechselweise mit Informationsblöcken gespeichert,
von denen jeder aus zwei aufeinanderfolgenden -, Informationseinheiten besteht, wodurch die in Fig.4A
gezeigte Reihenfolge in die in Fig.4El gezeigte Reihenfolge geändert wird. Wenn alle in dem ersten und
zweiten Speicher 11a, 116 gespeicherten Informationseinheiten in den dritten und vierten Speicher 12a, 126 κι
durch Umläufe eingeschrieben sind, werden die in dem dritten Speicher 12a gespeicherten Daten zum ersten
Speicher 11a und die in dem vierten Speicher 126 gespeicherten Daten zu dem zweiten Speicher 116
zurückgeführt, wodurch sich ein für den zweiten i, Vergleich bereiter Schaltzustand ergibt. Wenn unter
den zuvor erwähnten Bedingungen die Detektorschaliungen
ISa, ίου erfaßte !Codesignale SNi ■ BN 2
erzeugen, so werden die Flip-Flops 28a, 286 erneut gesetzt und mit der Vergleichsschaltung 16 ein ?n
Vergleich unter den numerischen Größen durchgeführt, die durch die Schlüsselworte der jeweiligen Blocks
bezeichnet sind, die jetzt doppelt so lang wie beim vorhergehenden Vergleich sind, wobei wieder die
vorderste Stelle im ersten und zweiten Speicher 11a, 11 £>
r, benutzt wird. Als Ergebnis gibt die Vergleichsschaltung 16 wiederum ein Ausgangs-Bewertungssignal©ab. Auf
diese Weise wird der im ersten Speicher 11a an der vordersten Stelle gespeicherte Block z. B. in den dritten
Speicher 12a durch Klassierung entsprechend des vom j»
Binärzähler 59 gezählten Zählerstandes eingeschrieben. Der vorderste, in dem ersten Speicher 11a gespeicherte
Block besteht, bevor er in den dritten Speicher 12a geschoben wird, aus zwei aufeinanderfolgend angeordneten
Informationseinheiten, die voneinander durch den j; Kode BK i getrennt sind, wobei beide Enden des
Blockes durch den Kode BN1 markiert sind, wie dieses
in F i g. 3 gezeigt ist Wird der vorderste Block aus dem ersten Speicher 11a ausgelesen, so erfaßt die Detektorschaltung
18a den Informationsblock-Kode BK I. Das Flip-Flop 486. das zu diesem Zeitpunkt rückgesetzt ist,
gibt ein Signal E2 ab. Erzeugt daher die Detektorschaltung 18a ein den Kode BK1 bezeichnendes Signal, so
erzeugt das UND-Glied 56a ein Ausgangs.signal zum Rücksetzen der Flip-Flops 24a, 25a Zu dieser Zeit gibt
das UND-Glied46a ein Auigangssignal Cl zum Setzen der Flip-Flops 28a, 506 ab. Als Folge werden die
Schlüsselworte des vordersten Blocks, der im ersten Speicher 11a gespeichert ist und aus zwei aufeinanderfolgend
angeordneten Informationseinheiten besteht, in den Speicher 14a eingeschrieben und aus diesem zur
Vergleichsschaltung 16 ausgelesen. Andererseits werden die Schlüsselworte des vordersten Blockes in dem
zweiten Speicher üb, der aus zwei aufeinanderfolgend angeordneten Informationseinheiten besteht, in den
Speicher 146 eingeschrieben und aus dies.em für die Vergleichsschaltung 16 ausgelesen.
Auf diese Weise wird mit der Vergleichsschaltung 16 ein Vergleich unter den Schlüsselworten dieser beiden
vordersten Blöcke vorgenommen, um ihre Reihenfolge zu bestimmen. Die verglichenen Schlüsselworte werden
in dem dritten Speicher 12a in einer Reihenfolge gespeichert, wobei die Reihenfolge der Schlüsselworte
von Fig.4B zu der in Fig.4C geändert wird. Ein
weiterer Vergleich ergibt, wie in F i g. 4D gezeigt, eine
Reihenfolge aufeinanderfolgend angeordneter Schlüsselworte, die in dem dritten Speicher 12a gespeichert
sind. Die Wiederholung des Vergleichs der Schlüsselworte von Informationseinheiten, die ursprünglich
beliebig in dem ersten und zweiten Speicher Ha, 116 gespeichert waren ergibt schließlich eine Reihe von
Schlüsselworten, die einen vollständigen Satz der vorgeschriebenen Reihenfolge, wie 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9
und 10, bilden.
jetzt wird in Verbindung mit F i g. 6 die Schaltungsanordnung der die Ziffernzahlen vergleichenden Vergleichsschaltung
16 erläutert. Ein vom Speicher 14a abgegebenes Schlüsselwort-Signal®das ein Schlüsselwort
bezeichnet, das später für die jeweilige Reihenfolge verglichen wird, wird unmittelbar an den einen
Eingang eines UND-Gliedes 61a und an den einen Eingang eines UND-Gliedes 616 über einen Inverter
806 gegeben. Andererseits wird das vom Speicher 146 zugeführte Schlüsselwort-Signal (D unmittelbar an den
anderen Eingang des UND-Gliedes 616 und an den anderen Eingang des UND Gliedes 6!a über einen
Inverter 80a gegeben. Ein dritter Eingang des UND-Gliedes 61.; erhält ein Signal, das als Einschreibebefehl(3;für
das zuvor erwähnte Schlüsselwort-Signal® dient. Ein dnaer Eingang des UND-Gliedes 616 erhält
ein Signal (J, das als Einschreibebefehl für das zuvor
erwähnte Schlüsselwort-Signal (2)dient. Ein Ausgangssignal vom UND-ulied 61a wird an einen Eingang eines
UND-Gliedes 67a gegeben. Ein Ausgangssignal vom UND-Glied 616 wird an einen Eingang tines UND-Gliedes
676 gegeben. Die anderen Eingänge des UND-Glieder 67a, 676 erhalten Ausgangssignale von
den UND-Gliedern 61a, 616 jeweils über eine Halteschaltung 90 zum Halten der Schlüsselwort-Signa-Ie(T)
2 und über einen Inverter 66. Die Halteschaltung 90 weist in Reihe geschaltet ein ODER-Glied 62, eine
Verzögerungsschaltung 63 und ein UND-Glied 64 auf. Der andere Eingang des UND-Gliedes 64 erhält die
Einschreibsigna!e(3) @über ein ODER-Glied 65. Ein Ausgangssignal vom UND-Glied 64 wird an das
ODER-Glied 62 und durch die Verzögerungsschaltung 63 gegeben, wodurch sich ein kreisförmiger Umlauf
durch die Bauelemente 62, 63, 64 ergibt. Ein Ausgangssignal vom UND-Glied 67a wird als ein
Setzsignal an ein Flip-Flop 69 über ein ODER-Glied 68a gegeben. Ein Ausgangssignal vom UND-Glied 676 wird
als ein Rücksetzsignal an das Flip-Flop 69 durch ein ODER-Glied 686 gegeben. Ein Ausgangs-Setzsignal
vom Flip-Flop 69 wird an einen Eingang eines jeden der UND-Glieder 71a, 716 gegeben. Ein Ausgangs Rücksetzsignal
vom Flip-Flop 69 wird an einen Eingang eines jeden der UND-Glieder 71c 71c/gegeben. Die anderen
Eingänge der UND-Glieder 71a, 71c erhalten einen Reihenfolgen-Befehl, nämlich ein »1«-Signal, wenn eine
abfallende Reihenfolge gewünscht ist, oder ein »0«-Signal,
wenn eine ansteigende Reihenfolge benutzt werden soll. Dieses Reihenfolgcn-Bcfchlssigna! «!<·.
oder »0« wird an die anderen Eingänge der UND-Glieder 716, 71<i über einen Inverter 87 gegeben.
Ausgangssignale von den UND-Gliedern 71a, 71c/ werden als Bewertungssignal 5 zuerst über ein
gemeinsames ODER-Glied 72a und dann über ein UND-Glied 73a ausgelesen. Der andere Eingang des
UND-Gliedes 73a erhält ein Ausgangssignal vom ODER-Glied 65 über eine monostabile Schaltung 91.
Diese monostabfle Schaltung 91 besteht aus einer VerzögerungsschaltungSl, einem Inverter82und einem
UND-Glied 83, dessen Eingang Ausgangssignale von der Verzögerungsschaltung 81 und einem Inverter 82
erhalten. Ausgangssignale von den UND-Gliedern 710, 71c werden als ein ähnliches Bewertungssignal 6 über
das gemeinsame ODER-Glied 726 und das UND-Glied 736 abgeleitet Der andere Eingang des UND-Gliedes
736 erhält ein Ausgangssignal von der zuvor erwähnten monostabilen Schaltung 91. Haben die für die jeweilige
Reihenfolge miteinander verglichenen Schlüsselworte unterschiedliche Anzahlen von Ziffern, wird einer der
Einschreibbefehle (3) (D nicht zugeführt. Wii d unter dieser Bedingung ein Vergleich vorgenommen, so wird
z. B. der Einschreibbefehl (3) an den Eingang des ODER-Gliedes 68a über das UND-Glied 70a gegeben
und der andere Einschreibbefehl®wird an den Eingang des ODER-Gliedes 686 über das UND-Glied 70ό
gegeben. Zu diesem Zeitpunkt, wo der Eingang des UND-Gliedes 70a den Einschreibbefehl ©erhält, wird
ein Eingangssignal durch Hindurchleiten des Einschreibbefehls (D durch das ODER-Glied 65 und ein
weiteres Eingangssignal durch Abgabe des anderen Eir.schreibbefehls(J)durch den Inverter 85 erhalten. Das
UND-Glied 706 erhält den Einschreibbefehl®ein durch Hindurchleiten des Einschreibbefehls @ durch das
ODER-Glied 65 erhaltenes Eingangssignal und ein weiteres durch Hindurchieiten des Einschreibbefehlsd)
durch einen Inverter 86 erhaltenes Eingangssignal.
Im folgenden wird die Arbeitsweise der Vergleichsschaltung 16 beschrieben. Gibt das Eingangs-Schlüsselwortsignal(T)eine
Reihenfolgeninformation von »3« und das Eingangs-Schlüsseiwortsigna@nne Reihenfolgeninformation
von »9« an und sollen diese Informationen in dem dritten Speicher 12a mit ansteigender Reihenfolge
gespeichert werden, nämlich in der Reihenfolge von »3« - »9«, so wird die Information »3« und »9« jeweils
im BCD-Kode mit »0011« und »1001« bezeichnet. Dann wird das die Information »3« bezeichnende Schlüsselwort-Signal
(T) ülier einen Inverter 806 und das die
Information »9« bezeichnende Schlüsselwort-Signal(2)
bit-seriell direkt an den Eingängen des UND-Gliedes 61 b erhalten. Zum Zeitpunkt des jeweils ersten Bit gibt
das UND-Glied 616 ein Ausgangssignal ab, das an den Eingang des UND-Gliedes 676 gegeben wird. Während
die Einschreibbefehle© ©weiterhin erzeugt werden, wird ein Ausgangssignal von diesem UND-Glied 61 b
über das ODER-Glied 62 und die Verzögerungsschaltung 63 an den Eingang des UND-Gliedes 64 gegeben,
das Teil der Halteschaltung 90 ist. die von dem UND-Glied 64, dem ODER-Glied 62 und der Verzögerungsschaltung
63 gebildet ist, so daß es damit in der Halteschaltung 90 dutch kreisförmiges Umlaufen in
dieser festgehalten wird. Zu dieser Zeit bleiben die UND-Glieder 67a, 67b geschlossen. Ein Ausgangssignal
vom UND-Glied 676 wird während einer Zeitdauer kontinuierlich erzeugt, die einer Verzögerungszeit
entspricht, die durch lie Verzögerungsschaltung 63 nach der Ausgabe eines Ausgangssignals vom UND-Glied
616 erzeugt wird, und wird als ein Rücksetzsignal an das Flip-Flop 69 über das ODER-Glied 686 gegeben.
Ein (J-Ausgangssignnl om Flip-Flop 69 wird an die
üeder 71c 71c/ gegeben. Ein ■ser Zeit als Befehl für eine
erzeugt wird, wird an den ies 71c/ über den Inverter 87
gnal vom UND-Glied 71c/wird
äls"ein Einschreibbefehl ©durch das ODER-Glied 72a und das UND-Glied 73a abgegeben, dessen Eingang
durch ein Ausgangssignal von der monostabilen Schaltung 91 geöffnet ist. Als Folge wird ein die Ziffer
»3« bezeichnendes Signal, das von dem ersten Speicher 11a abgegeben wird, in dem dritten Speicher 12a durch
die Bevorrechtigung nach dem Vergleich für die
Eingänge der UND
»O«-Signal, das zu d··
ansteigende Reihenfi
Eingang des UND-C
gegeben. Ein Ausgang1.
»O«-Signal, das zu d··
ansteigende Reihenfi
Eingang des UND-C
gegeben. Ein Ausgang1.
jeweilige Reihenfolge eingespeichert Wirci ein die Ziffer »9« bezeichnendes Signal, das in dem zweiten
Speicher 116 gespeichert ist durch eine Bevorrechtigung ausgelesen, um eine Reihenfolge mit der Ziffer »3«
zu bestimmen, dann wird ein Reihenfolgen-Befehlssignal »1« arudie Vergleichsschaltung 16 gegeben. Danach
wird ein (?-Ausgangssignal vom Flip-Flop 69 an den
Eingang des UND-Gliedes 71c gegeben, dessen Ausgangssignal als ein Einschreibbefehl © über das
in ODER-Glied 726 und das UND-Glied 736 ausgegeben
wird, das seinerseits das die Ziffer »9« bezeichnende Schlüsselwortsignal bewirkt, das aus dem zweiten
Speicher 116 ausgelesen wurde, um in dem dritten Speicher 12a gespeichert zu werden.
Ist die Ziffer »9« in dem ersten Speicher 11a und die
Ziffer »3« in dem zweiten Speicher 116 gespeichert und
sollen diese Ziffern in einer abnehmenden Reihenfolge »9«-»3« angeordnet werden, so wird ein Schlüsselwort-Signal(X)als
ein Setzsignal an das Flip-Flop 69 über die UND-Glieder 61a, 67a und das ODER-Glied 68a
gegeben. Ein Q-Ausgangssignal vom Flip-Flop 69 wird an den Eingang des UND-Gliedes 71s gegeben. Ein von
dem UND-Glied 7<a bei Erhalt eines Reihenfolgenbefehlssignals »1« abgegebenes Ausgangssignal wird als
ein EinschreibbefehKTidurch das ODER-Glied 72a und
das UND-Glied T3 hindurchgegeben, dessen Eingang durch ein Ausgangssignal von der monostabilen
Schaltung 91 geöffnet ist, wodurch die in dem ersten Speicher 11a gespeicherte Ziffer »9« vor der Ziffer »3«
ausgelesen und in dem dritten Speicher 12a gespeichert wird. Soll die in dem zweiten Speicher gespeicherte
Ziffer »3« durch eine Bevorrechtigung ausgelesen werden, um eine Reihenfolge mit der Ziffer »9« zu
bilden, so wird ein Reihenfolgen-Befehlssignal »0« an die Vergleichsschaltung 16 gegeben. Als Folge wird ein
Q-Ausgangssignal vom Flip-Flop 69 an den Eingang des
UND-Gliedes 716gegeben und als ein Einschreibbefehl © durch die ODER-Glieder 726, 736 abgegeben,
wodurch die Ziffer »3« mit Vorrang in den dritten
«ίο Speicher 12a eingeschrieben wird.
Hat ein durch das in dem ersten Speicher 11a gespeicherte Schlüsselwort bezeichneter Wert eine
unterschiedliche Anzahl von Ziffern gegenüber dem in dem zweiten Speicher 116 gespeicherten Schlüsselwort,
Hat z. B. das in dem ersten Speicher Ua gespeicherte Schlüsselwort eine größere Anzahl von Ziffern, so wird
der Einschreibbefehl(|)jedoch nicht der Einschreibbefehl ©als ein Setzsignal an das Flip-Flop 69 über das
ODER-Glied 68a gegeben. Ein (?-Ausgan£ssignal vom
Flip-Flop 69 wird an die Eingänge der UND-Glieder 71a, 716 gegeben. Da das in dem ersten Speicher 11a
gespeicherte Schlüsselwort eine größere Anzahl von Ziffern hat, erzeugt das UND-Glied 71a ein Ausgangssignal
bei Erhalt eines Reihenfolgenbefehlssignals von »1«. Als Folge wird das Bewertungssignal ©über das
ODER-Glied 72a und das UND-Glied 73a abgegeben, wodurch das in dem ersten Speicher 11a gespeichertes
Schlüsselwort, das eine größere Anzahl von Ziffern hat, mit Vorrang in den dritten Speicher 12<) eingeschrieben
wird. Die Bewertung wird danach vorgenommen, ob ein unterschiedliches Ziffernwort die gleiche Reihenfolge
besitzt, wie das die größere Anzahl von Ziffern aufweisende Ziffernwort. Das Flip-Flop 69 gibt ein Q-
i>5 oder <?-Ausgangssignal über das ODER-Glied 68a oder
686 in Abhängigkeit davon ab, ob ein das Ergebnis der zuvor erwähnten Bewertung angebendes Signal von
dem UND-Glied 70a oder 706 erzeugt wurde. Das Q-
oder (?-Ausgangssignal wird an die Eingänge der
UND-Glieder 71a bis 71 d gegeben. Ein Bewertungssignal (D oder © wird von dem ausgewählten der
UND-Glieder 71a bis 71 düber eine Strecke aus dem ODER-Glied 72a und dem UND-Glied 73a oder eine
Strecke aus dem ODER-Glied 726 und dem UND-Glied 73ö abgegeben.
Entsprechend des zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiels sind die ersten und zweiten Speicher 11a, Wb
an der Eingangsseite getrennt von den dritten und vierten Speichern 12a, \2b auf der Ausgangsseite
gezeigt Bei einer praktischen Anwendung ist es jedoch erforderlich, die Daten in dem dritten Speicher 12a
zurück zu dem ersten Speicher 11 a und die Daten in dem
vierten Speicher \2b zurück in den zweiten Speicher 116 zu schieben. Es ist daher selbstverständlich möglich,
den ersten und dritten Speicher 11a, 12a in einem einzigen Speichersystem und den zweiten und vierten
Speicher 116,126 in einem weiteren einzigen Speichersystem
zusammenzufassen. Soll eine größere Menge von gespeicherten Daten behandelt werden, ist es
sinnvoll, einen mit den Daten vollgespeicherten Magnetkern- oder Magnetbandspeicher in Reihe mit
der Eingangsseite der ersten und zweiten Speicher tla,
Wb zu schalten, um zwei unabhängige Speichereinheiten zu bilden, die aus diesen Speichern und magnetischen
Bauteilen bestehen. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Informationseinheit-Positionskode und
Informationsblock-Kode unterschiedlicher Art, um die Erfassung dieser Kode zu erleichtern. In der Praxis ist
jedoch die Anzahl der Informationsblöcke, die jeweils von den zugehörigen Kode, z. B. in F i g. 4 den Kode BN,
an den vorderen und rückwärtigen Enden markiert sind, durch die Anzahl der wiederholten Vergleichsvorgänge
zu bestimmen. Mit anderen Worten kann die Erfassung der Informationsblock-Kode BN durch Zählung der
dazwischenliegenden Informationseinheit-Positionskode, z. B. BK, in der Detektorschaltung 18 erfolgen. So
kann die gleiche Art von Informationseinheit- und Informationsblock-Positionskode benutzt werden und
die Unterscheidung der Inhalte dieser Kode durch die Zählschaltung 20 vorgenommen werden. Außerdem
wird bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel das vorderste Wort einer jeden Informationseinheit als
Schlüsselwort ausgelesen. Jedoch kann jedes Latenwort,
das eine gegebene Reihenfolge in jeder Informationseinheit einnimmt, als ein Schlüsselwort benutzt
werden und an die Vergleichsschaltung 16 gegeben werden. In diesem Fall kann ein höherer Wirkungsgrad
durch Speichern getrennter Speicher mit Informationseinheiten erreicht werden, die aus dem ersten und
zweiten Speicher 11 a, 11 b ausgelesen sind.
Wie zuvor erwähnt, ermöglicht die neue Informations-Sortiereinrichtung,
daß anfangs beliebig in Speichern gespeicherte Informationseinheiten in einer vorbestimmten Reihenfolge durch Wiederholung eines
Zyklus von Vergleichen der numerischen Größe von Schlüsselworten der Informationseinheiten sortiert
werden können, wobei ihre Zusammenfassung und aufeinanderfolgende Anordnung äußerst einfach durchgeführt
wird, wodurch sich eine sehr vorteilhafte
Wirkung bei der Datenverarbeitung, i. B. mit Hilfe eines
elektronischen Computers, ergibt.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
230 234/173
Claims (2)
1. Inforniations-Sortiereinrichtung mit zwei Eingangsspeichern
zum Speichern einer Gruppe von Informationseinheiten, die jeweils aus mehreren Datenworten einschließlich mindestens eines
Schlüsselwortes gebildet und seriell hintereinander angeordnet sind, einem Vergleicher, der mit den
Eingangsspeichern verbunden ist, um die Schlüsselworte von allen zwei Informationseinheiten, die aus
den zwei Eingangsspeichern ausgelesen sind, jeweils miteinander zu vergleichen und ein Vergleichsausgangssignal
zu erzeugen, mit den Eingangsspeichern und dem Vergleicher verbundenen Ausgangsspeichern
zum Speichern nach Maßgabe des Vergleichsausgangssignals einer der zwei verglichenen Informationseinheiten,
deren Schlüsselwort Vorrang hat und danach der anderen Informationseinheit, einer
Steuereinrichtung für die Eingangs- und Ausgangsspeicher sowie den Vergleicher, um die Informationseinheiten
in der Vorrangreihenfolge ihrer Schlüsselworte in den Ausgangsspeichern zu speichern
und, wenn alle Informationseinheiten in den Ausgangsspeichern gespeichert sind, diese in den
Ausgangsspeichern gespeicherten Informationseinheiten an die beiden Eingangsspeicher zu übertragen,
wodurch ein Sortiervorgang wiederholt wird, bis alle Informationseinheiten nach Maßgabe ihrer
Schlüsselworle in einer gewünschten Reihenfolge sortiert sind, dadurch gekennzeichnet,
daß mit den Eingangsspeichern (11a, Hb) eine Positionscode-Diskriminatorschaltung (18a, t8b)
verbunden ist, die feststellt, ob ein einer jeden aus den F.ingangsspeichern (11a, lib) ausgelesenen
Informationseinheit folgender Positionscode ein erster (BN) oder zweiter (BK) Positionscode ist, daß
die Steuerschaltung (17) mit der Positionscode-Diskriminatorschaltung (18a, VSb) verbunden ist und bei
Feststellung eines ersten Positionscodes (BN) eine Informationseinheit, deren Schlüsselwort verglichen
wurde und keinen Vorrang hat, in den Ausgangsspeichern (12a, \2b) nach der Informationseinheit
einspeichert, deren Schlüsselwort mit dem vorerwähnten Schlüsselwort verglichen wurde und
Vorrang hat, sowie bei Feststellung eines zweiten Positionscodes (BK) das Schlüsselwort einer Informationseinheit,
die diesem zweiten Positionscode (BK) folgt, mit dem vorerwähnten Schlüsselwort
ohne Vorrang vergleicht und in den Ausgangsspeichern (12a, \2b) diejenige der beiden Informationseinheiten
speichert, deren Schlüsselwort Vorrang hat und daß eine Umformerschaltung (36) vorgesehen
ist, mit der ein erster Positionscode (BN) vor seinem Einspeichern mit der jeweils zugeordneten,
nachfolgenden Informationseinheit in die Ausgangsspeicher in den zweiten Positionscode (ß.iQ umformbar
ist, wenn diese Informationseinheit ein Schlüsselwort hat, das bei Feststellung eines ersten Positionscodes (BN) durch die Positionscode-Diskriminatorschaltung(18a,
186,) keinen Vorrang hat oder bei der
Feststellung eines zweiten Positionscodes (BK) Vorrang hat.
2. Informations-Sortiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Eingangsspeicher (11a, 14a; Hb, 14b) einen Pufferspeicher
(14a, Ub) in Form eines Speichers mit freiem Zugriff aufweist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Informations-Sortiereinrichtung
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten ArL
Aus der CH-PS 3 47 031 ist eine Informations-Sortiereinrichtung bekannt, die mit zwei jeweils als Magnetbänder
ausgebildeten Eingangsspeichern und zwei, ebenfalls als Magnetbänder ausgebildeten Ausgangsspeichern
arbeitet Bei dieser bekannten Einrichtung ist eine Vielzahl von Informationseinheiten seriell hintereinander
auf den Magnetbändern gespeichert, wobei jede einzelne Informationseinheit mit einer Numerie-•
rungszah! als Schlüsselwort versehen sein kann, um die Informationseinheiten in der arithmetischen Reihenfolge
ihrer Numerierungszahlen zu sortieren. Dieses geschieht bei der bekannten Sortiereinrichtung nach
dem Prinzip.des bekannten Zwei-Wege-Mischverfahrens.
Dabei werden gleichzeitig aus den beiden als Eingangsspeicher wirkenden Magnetbändern ausgelesene
Informationseinheiten in einem Vergleicher hinsichtlich der Wertigkeit ihrer Schlüsselworte miteinander
verglichen und anschließend in ihrer durch das Vergleichsergebnis bestimmten Reihenfolge nacheinander
in einem der Ausgangsspeicher gespeichert. Die in "den Ausgangsspeichern gespeicherten Informationseinheiten
werden erneut an die Eingangsspeicher gegeben, wobei lediglich die Magnetbänder auszutauschen sind,
um erneut miteinander verglichen zu werden. Bei jedem Vergleichsdurchgang werden dabei Blöcke aus den
Informationseinheiten jeweils doppelter Länge gebildet, wobei eine Steuereinrichtung den Vorlauf der einzelnen
Magnetbänder so steuert, daß nicht nur ein Vergleich der Schlüsselworte der parallel von den beiden
Magnetbändern ausgelesenen Informationseinheiten, sondern auch ein Vergleich des als nicht vorrangig
festgestellten Schlüsselwortes einer bereits vergliche-' nen Informationseinheit mit dem Schlüsselwort der
nächstfolgenden Informationseinheit vorgenommen wird, um die Informationseinheit mit dem nicht
vorrangigen Schlüsselwort des ersten Vergleiches nicht zwangsläufig anschließend an die Informationseinheit
mit dem Vorrang habenden Schlüsselwort des ersten Vergleiches einzuspeichern, sondern vielmehr einen
eventuellen Vorrang des Schlüsselwortes einer nachfolgenden Informationseinheit zu beachten. Die bekannte
Sortiereinrichtung benutzt zur Steuerung des Vorlaufs der einzelnen Magnetbänder, des Auslesens der in ihr
gespeicherten Informationseinheiten und Schlüsselworte, zum Vergleich der Schlüsselworte und auch zum
erneuten Einspeichern in die die Ausgangsspeicher bildenden Magnetbänder einen Zähler innerhalb der
Steuereinrichtung, der die aus den einzelnen Informationseinheiten gebildeten Blöcke zahlenmäßig erfaßt
und ihren Vergleich steuert. Die bekannte Anordnung setzt dabei voraus, daß die Informationseinheiten
jeweils gleiche Länge haben.
Aus der DE-AS 11 03 647 ist es prinzipiell bekannt,
zur Bearbeitung von in einem Magnetspeicher gespeicherten Informationen Positionscode zu benutzen, die
den Anfang und das Ende von Datenworten oder Informationseinheiten bezeichnen, so daß Datenworte
und auch Informationseinheiten unterschiedlicher Länge verarbeitet werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Informations-Sortiereinrichtung
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art so weiterzubilden, daß unter Ausnutzung
von Informationseinheiten unterschiedlicher Länge trennenden Positionscode funktionell und damit auch
schaltungstechnisch einfach die Informationseinheiten
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|---|---|---|---|
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