DE2502776B2 - Adapter für eine elektrische Verbindung - Google Patents
Adapter für eine elektrische VerbindungInfo
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- H01R33/00—Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
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Description
Die Erfindung betrifft einen Adapter für eine elektrische Verbindung, bestehend aus einem Hohlkörper
aus einem die Elektrizität nicht leitenden Material, mit einem runden, im wesentlichen ebenen Grundteil
j'.nd einer zu dem Grundteil senkrechten zylindrischen
Wand, zwei elektrischen Anschlußteilen in dem Hohlkörper, von denen das äußere Ende des ersten
Anschlußteils von dem Grundteil einen größeren Abstand als das äußere Ende des zweiten AnschivSuils
hat und über das Ende der zylindrischen Wand hinaus vorstehf, sowie zwei elektrischen Verbindungsleitern,
die sich von dem Grundteil parallel mit Abstand nach außen erstrecken und elektrisch mit dem ersten bzw.
zweiten Anschlußteil verbunden sind.
In vielen herkömmlichen Fahrzeugscheinwerfern ist eine elektrische Verdrahtung mit einem drei Schlitze
iufweisenden Verbinder zum Einstecken einer herkömmlichen
Glühfaden* ampe mit drei Verbindungsstekkern vorgesehen. Die Schlitze des Verbinders sind so
angeordnet daß die Glühfadenlampe nur in einer ganz bestimmten Orientierung eingesetzt werden kann.
Vielfach ist es nun erwünscht, in Fahrzeugscheinwerfer
Quarz-Halogen-GIühlampen einzusetzen, die ein
wesentlich helleres Licht als Glühfadenlampen abstrahlen. Die Anordnung der Anschlußstecker von Quarz-Halogen-Lampen
ist jedoch eine andere als bei herkömmlichen Glül "adenlampen, so daß beim Einsatz
einer Quarz-Halogen-Glühlampe in eiri-rn herkömmlichen
Scheinwerfer die Verdrahtung geändert und mit einem Verbinder versehen werden ruß, der für die
Aufnahme von Halogenlampen-Steckern eingerichtet ist
Zwar ist schon ein Adapter (GB-PS 9 40 944) für den elektrischen Verbinder eines Fahrzeugscheinwerfers
fers auf eine andere Lichtquelle ermöglicht doch ist dieser Adapter für den Einsatz einer hermetisch
angeschlossenen Einheit aus Reflektor und Abdeckglas, in der der Glühfaden angeordnet ist vorgesehen. Dieser
Adapter ermöglicht nicht den Einsatz einer Quarz-Haiogen-GlOhlampe.
Bei einer Glühlampe dieser Art sind die Anschlußstecker asymmetrisch und abgestuft
angeordnet Wenn versucht wird, die Glühlampe nicht in der richtigen Stellung einzusetzen, können die Kontakte
oder Anschlußteile des Adapters verformt und geknickt
rA^xw. A\<* A !.Fn4U
für die Aufnahme einer Quarz-Halogen-Glühlampe in der Fassung eines herkömmlichen Scheinwerfers zur
Verfügung zu stellen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Adapter der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
daß an einem Teil tier Seitenwand; ein Wandstück sich
höher von dem Grundteil als der übrige Teil der
Seitenwand erhebt und das erste Anschlußteil an dem Wandstück anliegt
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen angegeben.
Bei dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Adapter ist die Gefahr einer Verformung oder Knickung der
Anschlußteile beim Einsetzen der Halogenlampe beseitigt Dank seines einfachen Aufbaues ermöglicht er
eine einfache und mit nur geringem Kostenaufwand verbundene Umstellung eines herkömmlichen Scheinwerfers
auf den Einsatz einer Halogenlampe. An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispie! der
Erfindung beschrieben. Es zeigt ι ο
F i g. 1 eine Draufsicht auf den Adapter;
F i g. 2 eine Ansicht des Adapters nach F i g. 1 von unten und
F i g. 3 eine Schnittansicht des Adapters nach F i g. 1 längs der linie A-A.
Der Adapter besteht allgemein aus eineir Hohlkörper 10, einem ersten Anschlußieil Ii, eine»·· zweiten
Anschlußteil 12 sowie zwei elektrischen Verhitiaungsleitern
13,15 bzw. 14,16 in Form von Metallstreifen.
Der Hohlkörper 10 besteht aus f' -tn ebenen, runden
Grundteii Π ink zwei rechtecki^ii Durchbrächen IS,
39. Am Umfang des Gse-dieils 17 ist eine im
wesentlichen ringförmige, zylindrische Wand 21 angeformt Ein Wandstück 22 ist über eine Abstufung 23,24
mit dem Grundtei! 17 einstückig verbunden, wrbei ein 2s
Teil 24 der Abstufung ein einstückiges Teil der zylindrischen Wand 21 büdet Das Wandstück 22 erhebt
sich höher von dem Grundteil 17 als ein Teil 25 der zylindrischen Wand 21, der dem Wandstück 22
gegenüberliegt
Der Hohlkörper 10 weist ferner zwei parallele Innenwände 26. die einstückig an dem Grundteil 17
angeformt sind. Die parallelen Innenwände 26 sind an einem Ende durch den einstückig angeformten Teil 25
der zylindrischen Wand 21 und am anderen Ende durch das Wandstück 22 und das Teil 23 der Abstufung
miteinander verbunden. Das Wandstück 22 und das Abstufungsteil 23 erstrecken sich zwischen den Enden
der Innenwände 26 und bestehen mit diesen aus einem Stück. Die Unterkanien der Innenwände 26 sind so
abgestuft, daß ihre Form dem Abstufungsteil 23 entspricht (Fig. 3).
Die Oberkanten der Innenwände 26 sind zum Teil nach oben zur Wandpartie 22 hin abgeschrägt (F i g. 3).
Zwischen den Wänden 26 erhebt sich von dem Grundteil 17 eine mit diesem und den Wänden 26
einstückig ausgebildete Trennwand 30. Die Trennwand 30 sitzt zwischen dem Abstufungsteil 23 und dem
Wandte» 25. Die Wände 26, 30 und die Teile 22, 23 bilden eine erste Ausnehmung 31, in der das erste
Anschlußteil 11 sitzt Die Wände 26, 30 und die Wandpartie 25 bilden eine zweite Ausnehmung 32, in
der der zweite Anschluß 12 untergebracht ist Die Trennwand 30 ist daher zv.ischen den Anschlußteilen 11
und 12 angeo-dnet Die Breite jeder Ausnehmung 31.32 ist im wesentlichen gleich der Breite des betreffende ι
Anschlußteils 11 bzw. 12
und erstreckt sich rechtwinklig dazu. Der Leiterstreifen
15 liegt an dem Abstufungsteil 23 an und ist derart abgestuft, daß er dessen Form entspricht Der
Leiterstreifen 15 ist an dem Abstufungsteil 23 des Hohlkörpers 10 durch einen Niet 35 befestigt Der Tt-U
13 des Verbindungsieiters 13,15 liegt in einer Ebene mit dem Teil 15 und ist durch den Durchbruch 18 ins
Grundteii 17 im wesentlichen rechtwinklig dazu nach außen geführt
Das zweite Anschlußteil 12 greift an der Trennwand 30 an einem Ende, das zu einer Krampe 36 geformt ist
an der Kante 37 der Trennwand 30 an und verhindert dadurch beim Einsetzen einer Halogenlampe in den
Adapter eine Bewegung des Anschlußteils 12 zum Grundteil 17 hin. Das äußere Ende des ersten
Anschlußteiis 11 hat daher einen größeren Abstand vom
Grundteil 17 als das äußere Ende des zweiten Anschlußteils IZ
Mit dem Anschiußteil 12 ist ein Ende des Streifens 16
aus einem Stück ausgebildet und erstreckt sich rechtwinklig von diesem weg. Der Streifen 16 ist durch
ein Niet 38 aus dem Grundteil 17 des Hohlkörpers 10 befestigt Der Teil 14 des Verbindungsleiters 14, 16
erstreckt sich rechtwinklig zu dem TeL :fi und erstreckt
sich durch den Durchbrach 19 des GrunJteüs 17 im
wesentlichen im rechten Winkel dazu nach außen. Die Verbindungsleiterteile 13, 14 erstrecken sich somit im
wesentlichen in paralleler Anordnung zueinander durch das Grunceil 17.
An dem Grundteii 17 ist einstückig eine Fahne 40 aus einem die Elektrizität nicht leitenden Material angeformt
die sich in der gleichen Richtung wie die Verbindungsleiterteile 13,14 und um die gleiche Strecke
wie diese von dem Grundteil 17 nach außen erstrecken. Die Fahne 40 liegt in einer Ebene rechtwinklig zu den
Verbindungsleiterteilen 13,14 und hat zu diesen Teilen gleichen Abstand (F i g. 2).
Der Adapter verbindet bei der Anwendung eine Quarz-Halogen-Lampe in einem Fahrzeugscheinwerfer
(nicht dargestellt) mit einer Stromquelle. Die Quarz-Ka-Iogen-Lampe
(von der ein Teil gestrichelt in Fig.3 dargestellt ist) ist mit einem ersten Fahnenkontakt 41,
de- von einem Sockel 42 der Glühlampe ausgeht und einem zweiten Fahnenkontakt 43 versehen, der mit
einer Verlängerung 44 des Sockels 42 aus einem Stück ausgebildet ist Die Fahnenkontakte 41 u:,d 43 sind
parallel zueinander angeordnet, und e'er Kontakt 4!
erstreckt sich weiter vom Körper 42 als der Kontakt 43. Die beiden Kontakte greifen, wie in F i g. 3 dargestellt,
an den Anschiußteilen 12 und 11 an.
Die Verbindungsleiterteile 13, 14 und die Fahne 40
dringen in entsprechende Schlitze eines herkömmlichen dreipoligen Verbinders (nicht dargestellt) ein, der Teil
eines herkömmliche;! Verdrahtungsbaums ist Das Vorhandensein der Fahne 40 gewährleistet daß die
Verbindungsleiterteile 13, 14 in der richtigen Orientierung in die Schlitze eingreifen, so daß ein Kurzschluß
zu einer Krampe 33 geformt ist, über die Kante 34 des
Wandstücks 22 und verhindert dadurch beim Einsetzen einer Halogenlampe in den Adapter eine Bewegung des
Anschlußteils 11 zum Grundteil 17 hin.
Mit dem Anschluß 11 ist ein Ende des Leiterstreifens
15 des Verbindungsieiters 13,15 einstückig ausgebildet
Der vorteilend beschriebene Adapter sitzt an einer öffnung des Reflektors (nicht dargestellt) des Scheinwerfers,
und eine Jie Wand 21 des Adapters umgebende
Haube (ebenfalls rricht dargestellt) schützt die Öffnung
gegen das; Eindringen yon Staub und/oder Wasser und
damit auch die Quarz-Halogen-Glühlampe.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Adapter für eine elektrische Verbindung, bestehend aus einem Hohlkörper aus einem die Elektrizität nicht leitenden Material, mit einem runden, im wesentlichen ebenen Gnindteil und einer zu dem Gnindteil senkrechten zySndrischen Wand, zwei elektrischen Anschlußteilen in dem Hohlkörper, von den das äußere Ende des ersten Anschlsißteüs von dem Grundteil einen größeren Ό Abstand als das äußere Ende des zweiten AnschluS-teils hat und über das Ende der zylindrischen Wand hinaus vorsteht sowie zwei elektrischen Verbindungsleitern, die sich von dem Grundteil parallel mit Abstand nach außen erstrecken und elektrisch mit is dem ersten bzw. zweiten Anschlußteil verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Teil der Seitenwand (21) ein Wandstück (22) sich höher von dem Grundteil (17) als der übrige Teil der Seitenwand (21) erhebt und das erste Anschlußteil (It) an dem Wandstück (22) anliegt2. Adapter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daG das Wandstück (22) über eine Abstufung (23,24) einstückig mit dem Grundteil (17) verbunden und der dem ersten Anschlußteil (11) zugeordnete elektrische Verbindungsleiter (13, 15) entsprechend abgestuft ist3. Adapter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (10) zwei im wesentlichen parallele Innenwände (26) aufweist die an einem Ende durch das Wandstück (22) und ein Teil (23) der Abstufung (23,24) und am anderen Ende durch einen Teil (25) der zylindrischen Wand (21) miteinander verbunden sind, und daß sich zwischen dem Wandstück (22) und dem gegenüberliegenden Teil (25) der zylindrischen Wand (21) eine Trennwand (30) befindet die sich von dem Grundteil (17) erhebt die parallelen Innenwände (26) miteinander verbindet und mit den parallelen Innenwänden (26), dem Wandstück (22) sowie dem Abstufungsteü (23) eine erste Ausnehmung (31), in der das erste Anschlußteil (11) sitzt sowie mit den parallelen Innenwänden (26) und dem Teil (25) der zylindrischen Wand (21) eina zweite Ausnehmung (32) bildet in der das zweite Anschlußteil (12) untergebracht ist4. Adapter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Anschlußteil (12) «in der Trennwand (30) anliegt5. Adapter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch so gekennzeichnet daß die Breite der beiden Ausnehmungen (31, 32) im wesentlichen gleich der Breite der betreffenden AnschluPteile(Jle 12) ist6. Adapter nach einem der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet daß die Anschlußteile (11, 12) und die zugeordneten Verbindungsleiter (13,15; 14, i6) aus einem Stück bestehen.■7 ^.j~_t„ —*; ~\~~— Λ~- a——-.—ι « u:_ cdadurch gekennzeichnet daß die Verbindungsleiter (13, 15; 14, 16) aus Metallstreifen bestehen, die an dem Hohlkörper (10) angenietet sind.8. Adapter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende eines jeden Änschlußteiis (11, 12) zuT einer Krampe (33, 36) geformt ist und damit über den Rand (34, 37) von Hohlkörperteilen greift9. Adapter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine Fahne (40) aua einem die Elektrizität nicht leitenden Material von dem Grundtefl (17) in die gleiche Richtung wie die aus dem Grundteil (17) herausgeführten Verbindungsleiterteile (13, 14) erstreckt und diesen gegenüber so angeordnet ist daß Verbindungsleiterteile (13,14) und Fahne (40) nur in die zugeordneten Schlitze eines mit drei Schlitzen versehenen elektrischen Verbinders eingeführt werden können.
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