DE2502575C3 - Ventilkorb für Brennkraftmaschinen - Google Patents

Ventilkorb für Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE2502575C3
DE2502575C3 DE19752502575 DE2502575A DE2502575C3 DE 2502575 C3 DE2502575 C3 DE 2502575C3 DE 19752502575 DE19752502575 DE 19752502575 DE 2502575 A DE2502575 A DE 2502575A DE 2502575 C3 DE2502575 C3 DE 2502575C3
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DE
Germany
Prior art keywords
valve cage
groove
ring
cylinder head
sealing ring
Prior art date
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Expired
Application number
DE19752502575
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English (en)
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DE2502575B2 (de
DE2502575A1 (de
Inventor
Jean-Claude Pantin Bouquet (Frankreich)
Original Assignee
Societe D'etudes De Machines Thermiques S.E.M.T., Saint Denis (Frankreich)
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Publication date
Priority claimed from FR7402899A external-priority patent/FR2259233B1/fr
Application filed by Societe D'etudes De Machines Thermiques S.E.M.T., Saint Denis (Frankreich) filed Critical Societe D'etudes De Machines Thermiques S.E.M.T., Saint Denis (Frankreich)
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Publication of DE2502575B2 publication Critical patent/DE2502575B2/de
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Description

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Die Erfindung betrifft einen Ventilkorb für Brennkraftmaschinen, welcher im Betrieb seines ventiltellerseitigen Sitzes im Zylinderkopf, mit entsprechenden Gegenflächen im Zylinderkopf zusammenwirkend, an seinem Ende eine zylinderförmige und daran anschließend eine kegelförmige Gestalt hat, wobei in seiner Zylinderfläche eine Nut vorgesehen ist, in welcher ein sich an der Gegenfläche des Zylinderkopfes unter Spannung abstützender Dichtungsring vorgesehen ist.
Vcntilkörbe dieser Art (CH-PS 4 58 833) müssen bei ihrer Montage mit dem zylinderförmigcn. die Ventilsitzl'lache tragenden Ende voraus in die mit den entsprechenden Gegenflächen versehene Öffnung des Zylinderkopfcs eingeführt werden. Dabei verschwindet naturgemäß am Anfang des Vorganges die Nut aus dem Blickfeld des Bedienungsmannes, der den weiteren [jnschubvorgcing blind durchführen muß. ohne im Bereich der Nut helfend eingreifen zu können. Der sich unter Spannung nach außen abstützende Dichtungsring, der im expandierten Zustand größer als die Nut ist, beispielsweise ein offener kolbenringartiger Ring, neigt da/u, sich mit seinen aus der Nut herausragenden Teilen, beispielsweise seinen Enden /wischen dem Ventilkorb und den Gegenllächen der Zvlinderkopföffnung ein/uklemmen. Der Bedienungsmann ist mangels Eingriffs moylichkeit auf mehrfaches langwieriges Probieren und auf sein Glück angewiesen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Ventilkorb der eingangs genannten Art zu schaffen, der ein störungsfreies Einsetzen ohne Beschädigung des Dichtungsringes ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst.
daß die Nut die Kegelfläche des Korbes derart begrenzt, daß dort der Außendurchmesser der Nut in dem Maß größer als ihr durch die Zylinderfläche bestimmter Außendurchmesser ist. daß auf dem gesamten Dichtungsringumfang jeweils mindestens ein Teil der im eingebauten Zustand des Ventilkorbes der Kegelfläche zugewandten Stirnfläche des Dichtungsringes in jeder La<?e seines entspannten Zustandes eine Anlage an der ihm gegenüberliegenden Nutfläche findet.
Die beim Einschubvorgang den Ring seitlich erfassende und vorantreibende, an die Kegelfläche angrenzende Seitenwand der Nut ist also etwas größer als die gegenüberliegende von der Zylinderfläche begrenzte Nutwand und gewährleistet daher aufgrund ihres größeren Außendurchmessers eine Abstützung auch der aus der Nut herausragenden Ringteile. Der Ring kann daher über seine volle Länge gestützt werden, so daß ein Einklemmen vermieden wird. Der Einsetzvorgang kann blind durchgeführt werden und ermöglicht schon beim ersten Versuch den gewünschten Erfolg.
Der erfindungsgemäße Ventilkorb ist weiterhin vorteilhaft dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsfläche des Dichtungsringes an ihren Rändern symmetrisch zur Mittelachse des Ringes angeordnete Fasen aufweist und nur an der zylindrischen Gegenfläche anliegt.
Die Fasen ermöglichen zum einen ein besseres Gleiten des Ringes auf der kegelstumpfförmigcn Gegenfläche des Zylinderkopfes und schränken zum anderen die zur äußeren Anlage kommende Umfangsfläche des Ringes in axialer Richtung so weit ein. daß der Ring mit seiner Umfangsfläche nur auf der zylindrischen Gegenfläche anliegt und nicht auf der geringfügig in dl·* Nut hereinragenden kegelförmigen Kegelfläche. Dadurch wird eine Be^ hädigung des Ringes an der Kante zwischen Kegelfläche und Zylinderfläche vermieden.
Schließlich ist der erfindungsgemäße Ventilkorb vorteilhaft dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelfläche Sitzfläche ist. Auf diese Weise wird eine insbesondere unter Gesichtspunkten des Ein- und Ausbaues optimale Abstützung des Ventilkorbes im Zylinderkopf gewährleistet.
Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel den unteren Teil eines erfindungsgemäßen Ventilkorbes im Schnitt.
Der Ventilkerb I ist in dem Zylinderkopf 2 eingebaut. Das nicht dargestellte Ventil wird in den Innenraum 3 des Ventilkorbes eingesetzt.
Das untere als Sit/. 4 in dem Zylinderkopf 2 dienende Ende des Ventilkorbes 1 weist einen kegelförmigen Teil 5 und einen zylinderförmigcn Teil 6 auf.
In einer Nut 7. die im Bereich des Sitzes 4 vorgesehen ist. ist ein Dichtungsring 8 angeordnet. Vorzugsweise sind die äußeren oberen und unteren Kanten des Dichtungsringes 8. die zwischen den oberen und unteren waagerechten Begrenzungsflächen des Ringes und seiner Umfangsfläche gebildet sind, bei 11 ahpcfast.
Die Innenflache 10 des Ringes 8 umgibt den Grund der Nut 7. E'n geringer Zwischenraum 12 ist /wischen dem zylindrischen Teil des Ventilkorbes 1 und dem Zylinderkopf vorgesehen.
Der Dichtungsring 8 verhindert das Entweichen von Gasen durch den Zwischenraum 12 hindurch. Die kegelstumpffönnige Sitzfläche 5 zwischen dem Ventilkorb 1 und dem Zylinderkopf 2 kann mit Oberflächenfehlern behaftet sein, so daß an dieser Stelle die Dichtheit nicht sichergestellt ist und die Gase dann durch den Zwischenraum 12 entweichen könnten, so
'■f
daß die Gefahr einer schnellen Beschädigung des Zylinderkopfes besteht
Die Nut 7 aes Ringes 8 ist im zylinderförmigen und kegelförmigen Bereich so angeordnet daß die radiale Abmessung D der oberen waagerechten flachen Wand der Nut 7 größer als die radiale Abmessung J der unteren Wand der Nut ist. Die Nut 7 bildet somit tine kontinuierliche Abstützung für den Ring 8 und insbesondere für die Enden dieses Ringes.
Diese Anordnung erweist sich bei dem Einbau des Venlilkorbes in den Zylinderkopf als besonders vorteilhaft. Der den Enden des Ringes gegenüberliegende Ringteü kann z. B. am Grund der Nut anliegen. In diesem Fall ragen — wenn diese Anordnung nicht vorliegt — die Enden des Ringes im entspannten Zustand in radialer Richtung vollkommen nach außen aus der Nut heraus. Bei der Moniage (reffen die Enden des Ringes dun· auf die kegelförmige Wandung des Gehäuses, so daü eine Verklemmung enisteht und das sachgemäße Einsetzen der Enden des Ringes in die Nul verhindert wird. Der Einbau des Ventilkorbes in den Zylinderkopf des Motors ist auf diese Weise wesentlich erschwert und sogar wegen der Biegung der Enden des Ringes praktisch unmöglich.
Es ist außerdem von Vorteil, den Ring 8 an den Rändern seiner äußeren Fläche 9 beiderseitig abzufasen. und /war sowohl im Bereich der oberen Fläche des Ringes als auch im Bereich der unteren Fläche desselben. Der Dichtungsring stützt sich dann tatsächlich ausschließlich an der zylinderförmigen Wandung 6> üb. Hinzu kommt, daß diese Abstützung dann in bezug auf die mittlere waagerechte Fbene des Ringes 8 symmetrisch ist. Auf diese Weise w >rd die Verformung des Ringes durch Verwendung bei dem Einbau des Ventilkorbes in den Zylinderkopf vermieden.
Erfindungsgemäß ausgebildet wird der Einbau des Ventilkorbes in den Zylinderkopf des Motors besonders zufriedenstellend vorgenommen. Die erzielte Dichtheit zwischen dem Ventilkorb und dem Zylinderkopf ist in diesem Fall einwandfrei. Die Auspuffgase strömen dann tatsächlich nur im Inneren 3 des Ventilkorbes und nicht mehr in dem Zwischenraum 12 zwischen dem Ventilkorb und dem Zylinderkopf.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Ventilkorb für Brennkraftmaschinen, welcher im Bereich seines ventiltellerseitigen Sitzes im Zylinderkopf, mit entsprechenden Gegenflächen im Zylinderkopf zusammenwirkend, an seinem Ende eine zylinderförmige und daran anschließend eine kegelförmige Gestalt hat. wobei in seiner Zylinderflache eine Nut vorgesehen ist, in welcher ein sich an der Gegenfläche des Zylinderkopfes unter Spannung abstützender Dichtungsring vorgesehen ist. dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (7) die Kugelfläche (5) des Korbes (1) derart begrenzt, daß dort der Außendurchmesser der Nut in dem Maß größer als ihr durch die Zylinderfläche (6) bestimmter Außendurchmesser ist, daß auf dem gesamten Dichtungsringumfang jeweils mindestens ein Teil der im eingebauten Zustand des Ventilkorbes der Kegelfäche zugewandten Stirnfläche des Dichtungsringes in jeder Lage seines entspannten Zustandes eine Anlage an der ihm gegenüberliegenden Nutfläche findet.
2. Ventilkorb nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsfläche (9) des Dichtungsringes (8) an ihren Rändern symmetrisch zur Mittelachse des Ringes angeordnete Fasen (11) aufweist und nur an der zylindrischen Gegenfläche (6) anliegt.
3. Ventilkorb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelfläche (5) Sitzfläche ist.
DE19752502575 1974-01-29 1975-01-23 Ventilkorb für Brennkraftmaschinen Expired DE2502575C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7402899A FR2259233B1 (de) 1974-01-29 1974-01-29
FR7402899 1974-01-29

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2502575A1 DE2502575A1 (de) 1975-07-31
DE2502575B2 DE2502575B2 (de) 1976-09-30
DE2502575C3 true DE2502575C3 (de) 1977-05-12

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