DE2502569C3 - Bandzugregelvorrichtung - Google Patents

Bandzugregelvorrichtung

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DE2502569C3 DE19752502569 DE2502569A DE2502569C3 DE 2502569 C3 DE2502569 C3 DE 2502569C3 DE 19752502569 DE19752502569 DE 19752502569 DE 2502569 A DE2502569 A DE 2502569A DE 2502569 C3 DE2502569 C3 DE 2502569C3
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  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description

derantriebes.
Durch dia Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich folgende Vorteile:
Das Band kann in die Bearbeitungsanlage mittels einer Bandeinziehvorrichtung durch die Bandzugregeleinrichtung hindurch eingezogen werden, da zur Führung der Tänzerwalze ein Gelenkviereck dient und das Gelenkviereck mit der auf der verlängerten Koppel angeordneten Tänzerwalze auf eine Seite der Bahn der Bandeinziehvorrichtung geschwenkt werden kann. Der Verlauf der Bandeinziehvorrichtung wird nicht durch Führungssysteme behindert Nach erfolgtem Bandeinzug taucht die Tänzerwalze zwischen zwei Leitwalzen ein und zieht eine Bandsrhleife, deren Längenänderung die Tänzerwalze bewegt und damit auf den Drehwinkelgeber wirkt
Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, daß die Reibung in den Drehgelenken durch Wälzlagerungen in bekannter Weise klein gehalten werden kann.
Das dynamische Verhalten des rotatorischen Systems ist günstiger als das des translatorischsn Systems, wobei die erfindungsgemäße Vorrichtung in ihre-n Bewegungsablauf alle Vorteile einer geradlinig translatorischen Tänzerwalze aufweist Dies beruht darauf, daß die Massenkräfte der Schwingen nur zum Teil als dynamische Belastung in den Bandzug eingehen. Weiterhin ergeben sich durch die Konzeption der erfindungsgemäßen Vorrichtung erhebliche konstruktive Vorteile: Zur Entlastung der auf den Bahnzug wirkenden Gewichtskraft des Systems kann in an sich bekannter Weise sehr einfach ein reibungsarmer Membranzylinder an einer Schwinge angelenkt werden. Dadurch können Bandzüge in der Nähe der Nullgrenze gefahren werden.
Die Zuordnung der Winkelstellung der längeren Schwinge zur gespeicherten Bandlänge ist in größerem Maße proportional als bei einfachen Pendelwalzen.
In an sich bekannter Weise kann an einer Schwinge, z. B. an der der Tänzerwalze benachbarten Schwinge, ein Schubglied angelenkt sein. Das Schubglied kann dabei als pneumatisch oder hydraulisch beaufschlagter Zylinder ausgebildet sein. Er dient zum Einstellen des Sollbandzuges und gegebenenfalls zum Herausschwenken der Tänzerwalze aus dem Regelbereich.
Es hat sich als besonders günstig erwiesen, die Tänzerwalze zwischen den Koppeln zweier kongruenter Gelenkvierecke anzuordnen. Die beiden Gelenkvierecke können dabei zusätzlich starr miteinander verbunden werden.
Zweckmäßig wird die Regelwirkung des Drchwinkelgebers während der Einziehstellung des Gelenkvierecks ausgeschaltet und selbsttätig beim Eintauchen zwischen die Leitwalzen eingeschaltet
In einer weiteren Ausführungsform wird die Bandeinziehvorrichtung verriegelt solange sich die Tänzerwalze auf der Regelseite der Bahn der Bandeinziehvorrichtung befindet. In einer besonderen Ausführungsform wird die Tänzerwalze beim schnellen Absinken der Bandspannung, z. B. beim Bandriß, durch Stoßdämpfer aufgefangen. Dabei kann man vorsehen, daß die Tänzerwalze nach dem Auftreffen auf die Stoßdämpfer durch einen dabei automatisch eingeschalteten Schwenkantrieb aus dem Regelbereich herausgeschwenkt wird.
Man kann den Schwenkantrieb zum Herausschwenken aus dem Regeibereich im Regelbereich solange mechanisch entkoppeln, bis er durch Auftreffen der Tänzerwalze auf die Stoßdämpfer automatisch eingeschaltet wird.
In einer besonderen Ausführungsform wird in an sich bekannter Weise die Kraft, die mit dem Bandzug I-Ti Gleichgewicht steht, durch das Gewicht des Systems, hauptsächlich dem der Tänzerwalze, ausgeübt Es ist natürlich auch möglich, die Gewichtskraft, die den Bandzug erzeugt, in an sich bekannter Weise durch einen Drehantrieb zu beeinflussen, der belastende oder entlastende Wirkung haben kann. Dabei soll dieser
ίο Drehantrieb nur im Regelbereich eingreifen.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung ist in den Abbildungen I! und 2 die erfindungsgemäße Vorrichtung schematisch dargestellt Dabei zeigt Abb. 1 eine Ansicht senkrecht zur Bandlaufrichtung. Abb. 2 zeigt die Anordnung der Vorrichtung in räumlicher Darstellung.
Die lange Schwinge 1 und die kurze Schwinge 2 sind in den Drehpunkten 3 und 4 mit einem Freiheitsgrad an der Basis des Viergelenkgetriebes, z. B. einem Maschinenrahmen, gelagert In den Gelenkpunkten 5 und 6 ist die Koppel 7 angelenkt Auf der verringerten Koppel 7 ist die Tänzerwalze 9 im Lager 8 drehbar gelagert Wegen der Zwangsläufigkeit des gesamten Viergelenkgetriebes, bestehend aus den Schwingen 1 und 2 sowie der Koppel 7, kann die Tänzerwalze nur auf der im Regelbereich 11 wesentlich geradlinigen Koppelkurve 12 bewegt werden. Das in seiner Zugkraft und Laufgeschwindigkeit zu regelnde Band 10 wird über die Antriebswalzen 13 und 14 sowie 15 und 16 mit einer vorgegebenem Sollgeschwindigkeit geführt Über die Umlenkwalze»! 17 und 18 wird das Band 10 um die Tänzerwalze 9 herumgeführt Die gesamte Tänzervorrichtung erzeugt durch ihr Eigengewicht ein rechtsdrehendes Moment um den Drehpunkt 3, dem eine resultierende Kraft aus der. beiden Bandzugkomponenten zwischen der Umlenkwalze 17 und der Tänzerwalze 9 sowie der Umlenkwalze 18 und der Tänzerwalze 9 entgegenwirkt In der Ruhelage des Systems stehen beide Kräfte iim Gleichgewicht
Ändert sich die Länge des Bandes 10 zwischen den Antriebswalzen 13,14 und 15,16 der Förderantriebe, so ändert sich auch die Lage der Tänzerwalze 9.
Jeder Lageänderung der Tänzerwalze 9 ist eine Drehbewegung der Schwinge 1 um den Drehpunkt 3 zugeordnet Diese Drehwinkeländeruiig wird von einem Übersetzungsgetriebe 19 auf einen Drehwinkelgeber 20 übertragen. Am Drehwinkelgeber 20 ist jeder Winkelstellung ein bestimmter elektrischer Spannungsabfall zugeordnet der einen Drehzahlregler 21 beeinflußt Der Drehzahlregler regelt den Antrieb 22, der auf die Antriebswalzcn 15 und 16 wirkt
Die Zugkraft des Bandes 10, die durch d?s rechtsdrehende Lastmoment des Systems um den Drehpunkt 3 erzeugt wird, kann durch den Zylinder 23 in ihrem Grundwert bleibend verändert werden. Der als Drehantrieb wirkende Zylinder 23 kann den Grundwert des Bandzuges erhöhen, wenn er ein rechtsdrehendes Moment um den Drehpunkt 3 auf das System bringt; er kann den Grundwert des Bandzuges vermindern, wenn er ein linksdrehendes Moment um den Drehpunkt 3 auf das System bringt, und er kann die Tänzerwalze vom Bandzug freimachen und in eine obere Endposition 24 schwenken, wenn das linksdrehende Entlastungsmoment größer wird als das rechtsdrehende Lastmoment Die obere Endposition 24 stellt gleichzeitig die Bandeinzugstellung dar, in der das Band 10 mittels einer Einziehvorrichtung 25 in die Maschine eingezogen werden kann.
Abb. 2. stellt eine perspektivische Ansicht der A b b. 1 dar.
Die Vorrichtung ist aus zwei in kongruenter Stellung befindlichen Gelenkvierecken aufgebaut. Demnach sind die Schwingen 1 und 2 und die Koppel 7 zweifach vorhanden. Die Tänzerwalze 9 ist in den Lagern 8 zwischen den Koppeln 7 gelagert.
Die in jeder Lage der Tänzerwalze kongruente Stellung der beiden Gelenkvierecke wird durch eine Verbindungswelle 26 erzwungen, die in den Drehpunkten 3 gelagert ist und an der die Schwingen I befestigt sind. Der Zylinder wirkt über die Schwinge 27 auf das gesamte System.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

für Veredelungsanlagen, in denen das Arbeitseron der Konstanz des ßandzuges abhängt, oft
1. Bandzugregelvorrichtung mit einer an der unbrauchbar.
Koppel eines in der Nullstellung trapezförmigen Bei beiden Vorrichtungen ist es nicht möglich, mittels
Gelenkvierecks gelagerten Tänzerwalze, wobei die 5 einer in horizontaler Linie verlaufenden Bandeinzugs-
Tänzerwalze über eine Regeleinrichtung auf einen vorrichtung, das Band durch die Bandzugregeleinrich-
oder mehrere Bandförderantrieb(e) wirkt, da- tunghindurchzuführen.
durch gekennzeichnet, daß die Tänzerwal- Der Erfindung liegt die Aufgabi; zugrunde, eine
ze in der Bewegungsebene und senkrecht zur Bandzugregeleinrichtung zu finden, welche dir obenge-
Bewegungsrichtung der Koppel auf der geradlinigen io nannten Nachteile vermeidet und auch zur Bandzugre-
Verlängerung ihrer Gelenkpunkte gelagert ist, gulierung bei Verwendung zugempfindlichen Materials
wobei die an den Schwingen angelenkte Koppel mit eingesetzt werden kann.
diesen jeweils einen rechten Winkel bildet und Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst,
wobei die Geometrie des Gelenkvierecks derart daß die Tänzerwalze in der Bewegungsebene und
ausgelegt ist, daß bei einer Bewegung des Gelenk- 15 senkrecht zur Bewegungsrichtung der Koppel auf der
Vierecks im Regelbereich die Tänzerwalze im geradlinigen Verlängerung ihrer Gelenkpunkte gelagert
wesentlichen geradlinig beweglich ist ist, wobei die an den Schwingen angelenkte Koppel mit
Z Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- diesen jeweils einen rechten Winkel bildet und wobei
zeichnet, daß die Tänzerwalze zwischen den die Geometrie des Gelenkvierecks derart ausgelegt ist,
Koppeln zweier kongruenter Gelenkvierecke an- 20 daß bei einer Bewegung des Gelenkvierecks im
geordnetisL Regelbereich die Tänzerwalze im wesentlichen geradlinig beweglich ist
Die im wesentlichen geradlinige Bewegung der
Tänzerwalze ergibt sich dadurch, daß bei paralleler 25 Stellung der ungleich langen Schwingen, die die
Die Erfindung betrifft eine Bandzugregelvorrichtung Nullstellung im Regelbereich darstellen, der Momentan-
mit einer an der Koppel eines in der Nullstellung pol der Koppel im Unendlichen liegt und beim
trapezförmigen Gelenkvierecks gelagerten Tänzerwal- Durchfahren dieser Stellung von + ~ nach — 00
ze, wobei die Tänzerwalze über eine Regeleinrichtung springt
auf einen oder mehrere Bandörderantrieb(e) wirkt 30 Vom Verhältnis der Schwingenlängen zueinander Die Verwendung von Pendel- oder Tänzerwalzen zur wird die Lage des Punktes auf der Koppel bestimmt der Bandzug- und Geschwindigkeitsregelung beim Durch- als Mittelpunkt einer Tänzerwalze eine im wesentlichen lauf eines Bandes durch eine Bes-beitungsanlage, wobei geradlinige Bewegung ausführt Dabei gilt: Je mehr sich dann durch die PendeJ- oder Tänzerwalzen die das Verhältnis der Schwingenlängen zueinander der verschiedenen Antriebe des Bandes geregelt werden, ist 35 Zahl 1 nähert, desto weiter wird der Mittelpunkt der bekannt Prinzipiell unterscheidet man rotatorische Walze auf der geradlinigen Verlängerung der Koppel Systeme, die überwiegend als Pendelwalzen ausgeführt vom Gelenkviereck weg verschoben. Die Verlängerung sind und translatorische Systeme, bei denen überwie- der Koppel erfolgt stets durch geradlinige Verbindung gend geradlinige Führungen angewendet werden. der Koppelgelenkpunkte über den Gelenkpunkt der In der DE-OS 17 74 689 wird eine kombinierte 40 längeren Schwinge hinaus. Das Geicnkviereck kann als Bandlauf- und Bandzugregeleinrichtung gezeigt, bei der Doppelschwinge ausgebildet sein,
eine Bandsteuerrolle, die die Bandschlinge bildet, in Die Bandzugregelfunktion wird dadurch erreicht, daß einer Ebene als Pendelwalze wirkt und in der senkrecht in an sich bekannter Weise die Tänzerwalze eine dazu stehenden Ebene mittels eines Gelenkvierecks die Bandschlaufe zwischen zwei ortsfesten Walzen zieht Funktion einer Bandlenkvorrichtung übernimmt Als 45 und sich zwischen dem Bandzug und der von der Bandzugregelvorrichtung wird die Bandsteuerrolle auf Bandzugregeleinrichtung ausgeübten Kraft ein Gleicheiner Kreisbahn um den Anlenkpunkt auf der Basis gewicht einstellt Die Bandschlaufe dient dabei als geführt Bandspeicher, der in der Nullstellung der Bandzugregel In der DE-AS 19 38 814 ist eine Spannungsprüfrolle vorrichtung vorzugsweise zu 50% gefüllt ist Bei beschrieben, die an einer endlosen Kette geradlinig so Bandlängen- und Bandgeschwindigkeitsänderungen begeführt wird. Die translatorische Bewegung der Rolle wegt sich die Tänzerwalze aus ihrer Nullstellung, wirkt wird in eine pneumatische Regelgröße umgewandelt, so dabei über eine Regeleinrichtung auf einen oder daß bei einer bestimmten Stellung der Rolle eine mehrere Bandförderantriebe derart und solange ein, bis zugeordnete Wirkung auf zwei Bremsen ausgeübt wird. sie »ich wieder in der Nullstellung befindet Hierdurch ist Die beschriebenen Vorrichtungen weisen unter 55 erreicht, daß der Bandzug praktisch konstant gehalten anderem folgende Nachteile auf: wird
Bei der rotatorischen Pendelwalze ändert sich der In an sich bekannter Weise wird die Schwenkbewe-Bandzug, wenn dieser zum Teil oder ausschließlich gung einer Schwinge mittels eines Drehwinkelgebers an durch das Gewicht des Systems erzeugt wird. Zur einem Gelenkpunkt an der Basis erfaßt Hierzu kann ein Speicherung größerer Bandlängen im Regelbereich ω Drehpotentiometer verwendet werden, so daß jeder werden lange Pendelarme benötigt Die Zuordnung von Winkelstellung ein elektrischer Spannungsabfall zugespeicherter Bandlänge zur Winkelstellung des Armes geordnet ist Zur Erlangung einer besseren Auflösung ist nicht direkt proportional. des Meßwertes kann diesem Drehwinkelgeber noch ein Bei der translatorischen Vorrichtung sind Geradfüh- mechanisches Übersetzungsgetriebe vorgeschaltet sein, rangen erforderlich, die meistens mit mehr Reibung 65 Ebenso sind aber auch induktive, kapazitive, pneumabehaftet sind als rotatorische Vorrichtungen. Die tiscüie, hydraulische oder mechanische, auf ein Verstelldadurch entstehenden Bandzugschwankungen bei einer getriebe wirkende Drehwinkelgeber denkbar. Der Bewegungsumkehr des Systems machen diese Vorrich- Drehwinkelgeber wirkt auf den Regler eines Bandför-
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