DE249189C - - Google Patents
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- DE249189C DE249189C DENDAT249189D DE249189DA DE249189C DE 249189 C DE249189 C DE 249189C DE NDAT249189 D DENDAT249189 D DE NDAT249189D DE 249189D A DE249189D A DE 249189DA DE 249189 C DE249189 C DE 249189C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B25/00—Tracks for special kinds of railways
- E01B25/16—Tracks for aerial rope railways with a stationary rope
- E01B25/18—Ropes; Supports, fastening or straining means for ropes
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Ropes Or Cables (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20«. GRUPPE
OTTO GOTSCHE in SCHÖNINGEN.
Fahrbahn für Tragseile, insbesondere Einzeltragseile.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. April 1910 ab.
Der starke Verschleiß der Tragseile an
Drahtseilbahnen hat vielfach dazu Veranlassung gegeben, die Drahtseile mit einer besonderen
Schutzhülle zu versehen. Derartige Schutzhüllen bestehen u. a. aus einzelnen rohrförmigen
Teilen, die das Seil dicht und fest umschließen. Infolge der dichten Umhüllung muß
eine solche Schutzhülle allen auftretenden Durchbiegungen des Seiles folgen und bricht
ίο daher leicht. Außerdem hindert die dichte
Umhüllung die durch die verschiedene Ausdehnung der Teile bedingte gegenseitige Lagenänderung
von Seil und Schutzhülle.
Es ist auch bereits versucht worden, das mit einer dicht anschließenden Schutzhülle
versehene Tragseil mit einer besonderen, schienenartigen Fahrbahn auszurüsten. Um
die beim Anziehen derartiger Seile unvermeidliche Seildrehung und damit ein Kippen der
Fahrbahn zu verhindern, war es hierbei erforderlich, zwei oder mehr Tragseile nebeneinander
anzuordnen und diese entweder durch die geeignet ausgebildete Fahrbahn selbst oder
durch eine Hilfskonstruktion starr miteinander zu verbinden, wodurch naturgemäß nachteilige
Spannungen in den Seilen und der Fahrbahn hervorgerufen und außerdem sowohl das Gewicht
als auch die Kosten der Anlage ganz wesentlich erhöht wurden.
Durch vorliegende Erfindung sollen diese Nachteile durch eine Ausgestaltung und Lagerung
der Fahrbahn vermieden werden, welche dem Tragseil sowohl eine ungehinderte Bewegung in der Längsrichtung als auch ein
Drehen um seine Längsachse gestatten, ohne daß hiervon die Lage der Fahrbahn beeinflußt
wird, so daß die Möglichkeit gegeben ist, auch ein einzelnes Tragseil mit einer selbständigen
Fahrbahn auszustatten.
Es ist hierbei den die Fahrbahn bildenden Schienen ein an sich bekannter kappenförmiger
Querschnitt mit stark verlängerten Schenkeln gegeben, so daß einerseits die Schienen auch
bei einer Drehung des Seiles in stabiler Gleichgewichtslage verbleiben und andererseits die
durch die verschiedenartige Ausdehnung der Teile bedingte gegenseitige Lagenänderung von
Seil und Schutzhülle nicht behindert wird.
Diese kappenförmigen Fahrschienen sind nun gemäß der Erfindung frei beweglich auf
sattelartigen, frei auf dem Tragseil aufliegenden Seilschuhen angeordnet, welche einerseits,
ohne sich mitzudrehen, eine Drehung des Tragseiles um seine Längsachse zulassen und
andererseits das Seil in solcher Länge überfassen, daß dieses beim Befahren Knickungen
an den Stoßstellen der Fahrschienen nicht er fährt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Fahrbahn dargestellt, und
zwar zeigt
Fig. ι einen Querschnitt und
Fig. 2 einen Längsschnitt der Fahrbahn gemäß der Erfindung.
Auf dem am einen Ende in bekannter Weise verankerten, am anderen Ende gespannt
gehaltenen und in bestimmten Entfernungen von Seilstützen getragenen Seil a
sind in kurzen Abständen voneinander sattelartige Schuhe b angeordnet, die als Auflager
für besondere Schienen c dienen.
Die Seilschuhe überfassen das Seil α lose und
sind so lang, daß sie unter Vermeidung der Seilknickung das Gewicht der rollenden Last
auf eine genügende Länge des Seiles übertragen.
Die Schienen c besitzen im allgemeinen einen kappenförmigen Querschnitt und weisen derartig
weit nach unten gerichtete schenkelartige Verlängerungen ο auf, daß ihre Schwerachse
möglichst tief zu liegen kommt, und
ίο sie mitsamt ihren Auflagern b in bezug auf
die Seilachse sich stets im stabilen Gleichgewicht befinden und die Fahrbahn somit ihre
Lage auch dann beibehält, wenn das Seil beim Anspannen infolge des ■ in ihm vorhandenen
Dralles Dehnungen ausführt.
Die neue Fahrbahn beläßt dem Tragseil überdies auch Bewegungsfreiheit in der Längsrichtung,
und zwar dadurch, daß Auflager und Schienen durch Verwendung geeigneter Verbindungsmittel der Länge nach gegeneinander
verschiebbar sind. Die Verbindung kann wie aus den gezeichneten Ausführungsformen zu erkennen ist, beispielsweise durch
in Schlitzen e der Auflager geführte Schrauben gebildet sein, die ihrerseits in den Schienenschenkeln
0 festsitzen. Die Anordnung kann auch umgekehrt bzw. mit andern Mitteln getroffen
werden.
Vollzieht das Seil eine Längsbewegung, so werden die Auflager b für gewöhnlich nicht
daran teilnehmen, nehmen sie aber daran teil, so überträgt sich diese Bewegung nicht auf
die eigentliche Fahrbahn c. Ähnlich verhält es sich bei einer Drehung des Seiles. In jedem
dieser Fälle macht die Fahrbahn keine der Bewegungen des Seiles mit, sondern verharrt
in ihrer Lage auf dem Seil im stabilen Gleichgewicht.
Die neue Fahrbahn wird zweckmäßig zusammen mit dem Ende des Seiles eingespannt
und braucht nur auf den Seilstützen besonders befestigt zu werden. Sie ist derart
gelenkig, daß sie allen im Betriebe auftretenden Durchbiegungen des Tragseiles leicht folgen
kann, indem sie fortgesetzt als brückenartige Verbindung von einem Auflager zum andern wirkt.
Infolge der indirekten Inanspruchnahme wird das Seil sehr geschont, seine Lebensdauer
verlängert und die Betriebssicherheit der mit dem Erfindungsgegenstand ausgestatteten
Drahtseilbahnen erhöht. Außerdem besitzt der Erfindungsgegenstand den Vorzug der
Einfachheit und Billigkeit.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Fahrbahn für Tragseile, insbesondere Einzeltragseile, bei der die die Fahrbahn bildenden Schienen kappenartigen Querschnitt mit stark verlängerten Schenkeln aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrschienen (c) frei beweglich auf sattelartigen, frei auf dem Tragseil (a) aufliegenden Seilschuhen (b) ruhen, die einerseits, ohne sich mitzudrehen, eine Drehung des Tragseiles um seine Längsachse zulassen und andererseits das Seil in solcher Länge überfassen, daß dieses beim Befahren ; Knickungen an den· Stoßstellen der Fahrschienen nicht erfährt. 'Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249189C true DE249189C (de) |
Family
ID=507836
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249189D Active DE249189C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249189C (de) |
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0
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