DE248604C - - Google Patents

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DE248604C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J5/00Shuttles
    • D03J5/24Tension devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Webschützen mit selbsttätigem Spulenwechsel und betrifft jene Gattung von Fadeneinziehkörpern, welche hinreichend schwer sind, um der Befestigungs-Vorrichtung für den Kötzer auch bei Schnellbetrieb das Gleichgewicht halten zu können, und hinreichend starr, um das Zusammendrücken des an der verschwächten Stelle federnden Schützens und die damit verknüpfte
ίο Verschließung des Einführungsschlitzes zu verhüten. Um jenen beiden Bedingungen genügen zu können, darf der Einziehkörper nicht aus dünnem Blech bestehen, sondern er muß, was an sich bekannt ist, aus einem kräftigen Gußkörper angefertigt werden. Das Wort Gußkörper soll in diesem Zusammenhang den Gegensatz zu Blechkörper bedeuten, umfaßt also beispielsweise auch Preßkörper.
Mit der Erfindung wird bezweckt, solche Einfädelvorrichtungen in der Weise durchzubilden, daß sie gleichzeitig folgenden Anforderungen genügen:
1. soll beim Einfädeln der Faden schnell in den Einführungsschlitz gelangen und dort sofort, nämlich schon nach dem ersten Eintreten, festgehalten werden;
2. soll es möglich sein, durch eine leicht vorzunehmende Umänderung die Einfädelvorrichtung je nach Bedarf für die Aufnahme von rechts- wie für die Aufnahme von linksgewickelten Kötzern geeignet zu machen und
3. soll außer einer ersten Gruppe von Fadenfangmitteln, welche am oberen Rande , des Einführungsschlitzes sitzen und den Zweck haben, den eingebrachten Faden im Sinne der ersten Forderung unverzüglich nach der Einbringung festzuhalten (vorübergehende Führung für die Zeit unmittelbar nach dem Eintritt des Fadens in den Schlitz), auch ein tiefer liegendes Fadenfangmittel vorhanden sein, welches den Faden für die eigentliche Arbeit in der als Dauerführung ausgebildeten erweiterten tiefsten Stelle des Einführungsschlitzes erhält.
Die gleichzeitige Erreichung aller dieser Zwecke gelingt nach der Erfindung dadurch, daß eine in die Schenkel des Einziehkörpers eingeschnittene Winkelnut in ihrem unteren Teil durch zwei unter spitzem Winkel zusammenlaufende Bohrungen erweitert, dadurch an der Treffstelle der beiden Bohrungen eine Fangnase für den Faden erzeugt und unmittelbar am oberen Rande der Winkelnut ein Paar von aus Draht bestehenden Fadenfangstiften 10 und 11 eingesetzt ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel durch Fig. i, 2 und 3 im Grundriß, im Seitenriß und im Querschnitt nach x-x (Fig. 1) dargestellt.
ι ist das in eine senkrechte Nut 2 und in eine ebenfalls senkrechte, unter spitzem Winkel in diese Nut einmündende Schrägnut 3 eingesetzte Winkelstück aus Gußmetall, ζ. Β. Messing. Im Winkelstück ist eine mit der Öffnung nach oben gezeichnete Winkelnut 4
angebracht, deren unterer Abschluß durch zwei in spitzem Winkel zusammenlaufende Bohrungen 5 und 6 erweitert ist.
In den Scheitel der Winkelnut 4 ist ein Stift 7 aus hartem, glattem Material, z. B. Stahl, Glas, Porzellan, eingesetzt, über welchen der Faden beim Übergang vom Längenschenkel der Winkelnut in den Schrägschenkel gleitet.
An der äußeren Mündung der Winkelnut 3 sind ebenfalls zwei Führungsstifte 8 aus hartem, glattem Material eingesetzt, über welche der Faden beim Austreten aus dem Schützen gleitet. Auf diese Weise ist der Faden im Winkelstück nur über harte Körper geführt, welche vom Faden nicht angegriffen werden und ihrerseits infolge ihrer glatten Oberfläche auch auf den Faden nicht nachteilig einwirken.
Ein unmittelbar an der wenig erweiterten oberen Einmündung des Längenschenkels der Winkelnut angebrachter, in die Öffnung einer Bohrung 9 des Winkelstückes reichender Stift 10 und ein auf gleicher Höhe angeordneter Eckstift 11, der ebenfalls in die Öffnung einer Bohrung 12 des Mittelstückes 1 hineinragt, verhindern den Faden am Herausspringen aus der Winkelnut.
Ein mit Gewinde versehener Bolzen 13 ragt von der Unterseite des Winkelstückes 1 durch eine Bohrung 14 des Schützens und trägt eine in einer Vertiefung 15 des Schützens liegende Schraubenmutter 16. Mittels des Bolzens 13 und der Schraubenmutter 16 ist das Winkelstück ι im Schützen befestigt. Das Einziehen des Fadens kann von Hand oder bei Webschützen mit selbsttätiger Spulenwechslung während des Ganges des Stuhles selbsttätig geschehen und vollzieht sich sehr leicht, rasch und vollkommen sicher. Infolge der rechteckigen Querschnittsform der Schenkel der Vorrichtung läßt sich die Winkelnut leicht und rasch in den Schützen einfräsen. Diese Einfräsung gefährdet die Dauerhaftigkeit des Schützens in keiner Weise. Die eingearbeitete Winkelnut bedingt keine Unebenheiten an der Außenfläche des Schützens, vielmehr füllt das eingesetzte Winkelstück die ausgefräste Vertiefung vollkommen aus. Daher zeigt die Einfädelvorrichtung nach dem Einsetzen in den Schützen nirgends Grate oder Rauhigkeiten, an denen die Fäden hängen bleiben oder zerreißen könnten.

Claims (1)

  1. Patent-AnSPRUCH :
    Einfädelvorrichtung für Webschützen mit selbsttätigem Spulenwechsel, bestehend aus einem Fadeneinziehkörper aus Gußmetall, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Schenkel des Einziehkörpers eingeschnittene Winkelnut (4) in ihrem unteren Teil durch zwei unter spitzem Winkel zusammenlaufende Bohrungen (5 und 6) erweitert und dadurch an ihrer Treffstelle eine Fangnase für den Faden erzeugt ist und daß unmittelbar am oberen Rande der Winkelnut Fadenfangstifte (10 und 11) aus Draht eingesetzt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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