DE24710C - Knopf ohne Fadenbefestigung - Google Patents

Knopf ohne Fadenbefestigung

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DE24710C
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DENDAT24710D
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FR. KAMMERER in Pforzheim
Publication of DE24710C publication Critical patent/DE24710C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/18Buttons adapted for special ways of fastening
    • A44B1/28Buttons adapted for special ways of fastening with shank and counterpiece
    • A44B1/30Screw-buttons

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  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
FR. KAMMERER in PFORZHEIM. Knopf ohne Fadenbefestigung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. März 1883 ab.
Die auf der beiliegenden Zeichnung dargestellten Knöpfe werden nicht angenäht, sondern auf einfachere Weise mit dem Stoff verbunden. Der besondere Vorzug der vorliegenden Construction besteht im wesentlichen darin, dafs der Knopfobertheil oder der Knopffufs mit dem Stege aus einem Stücke gebildet und hierdurch namentlich die billige Herstellung und die Haltbarkeit bedingt ist.
In der beiliegenden Zeichnung sind überall gleiche Theile durch gleiche Buchstaben bezeichnet.
Fig. ι zeigt einen auf dem Stoff befestigten Knopf, dessen Steg aus vier Schenkeln .r besteht, die aus der Kopfplatte k durch Ausstanzen und entsprechendes Herausbiegen hergestellt sind. Der Fufs des Knopfes wird durch eine'Platte/ gebildet, durch welche die Schenkel ί hindurchgesteckt und an ihren Enden umgebogen werden. Zwischen dem Kopf und dem Stoffe befindet sich das Gummiröhrchen g, durch welches der Steg hindurchgeht, als Zwischenlage. Der Knopf besteht demnach aus drei Theilen, die die Fig. 3, 5 und 6 einzeln darstellen. Fig. 2 zeigt den Knopf von oben, Fig. 4 denselben von unten gesehen; s1 s1 bezeichnen die durch das Ausstanzen der Schenkel s gebildeten Oeffnungen in der Kopfplatte k.
Es ist einleuchtend, dafs die Anzahl der den Steg bildenden Schenkel eine beliebige sein kann, und dafs sich diese Anzahl richten wird nach dem Zwecke, für welchen der Knopf bestimmt ist, und nach der Stärke und Qualität des verwendeten Materials.
Falls es erforderlich ist, diesen Knopf wieder zu lösen, so geschieht dies dadurch, dafs die umgebogenen Enden, soweit wie erforderlich, wieder zurückgebogen werden. Besteht jedoch der Steg nur aus zwei gegenüberliegenden federharten Schenkeln, so läfst sich der Knopf sehr einfach dadurch lösen, dafs die beiden Schenkel so weit zurückgebogen werden, dafs sich die Fufsplatte / abziehen läfst, worauf beide Schenkel in ihre ursprüngliche Lage zurückfedern. Die Form und Beschaffenheit der Gummizwischenlage g kann eine beliebige und wird am zweckmäfsigsten eine breite Basis für dieselbe zu wählen sein, um den Druck dieses Knopfes auf eine möglichst grofse Oberfläche zu vertheilen, Fig. 7.
Es ist klar, dafs man aus demselben Grunde eine besondere Klemmplatte/1, Fig. 8, bei den vorliegenden Knopfconstructionen in Anwendung bringen kann, so dafs in diesem Falle der Knopf aus vier Theilen bestehen würde.
Es ist nicht Bedingung, dafs die Schenkel des Steges durch ein entsprechendes Loch innerhalb der elastischen Zwischenlage hindurchgeführt werden, sondern es können solche auch aufserhalb derselben angeordnet werden, wie es Fig. 9 in der Ansicht von oben klarlegt. Auch brauchen die Schenkel nicht radial aus der Kopfplatte k ausgestanzt zu sein, sondern es kann dies in beliebiger Weise, z. B. wie in Fig. 9 durch punktirte Linien angedeutet, bewirkt werden.
Die Fig. 10, 11, 12 und 13 zeigen eine Knopfconstruction, bei welcher der aus zwei Schenkeln gebildete Steg an seinen Enden T-förmig gestaltet und die Fufsplatte/ in ihrer Mitte mit einem Schlitz versehen ist, durch welchen der Steg beim Befestigen auf dem Stoff hin-
durchgesteckt wird. Dreht man jetzt die Fufsplatte um 90°, so greifen die aufwärts gerichteten Nasen des Steges in entsprechende Vertiefungen / der Fufsplatte/ und verhindern hierdurch, sowie infolge der Elasticität der Gummizwischenlage g ein unbeabsichtigtes Lösen des Knopfes. Fig. 10 zeigt einen Querschnitt dieses Knopfes, Fig. 11 die Ansicht von oben, Fig. 12 einen Querschnitt nach x-y und Fig. 13 die Ansicht von unten.
Die Fig. 14, 15, 16, 17 und 18 zeigen im wesentlichen dieselbe Knopfconstruction, und ist hier für die Verbindung des Steges mit der Fufsplatte ein anderer Verschlufs in Anwendung gebracht. Die eine der beiden Nasen des T-förmigen Steges greift im geschlossenen Zustande des Knopfes in eine Vertiefung der Fufsplatte/ ein, während sich die andere in eine solche des Schiebers m hineinlegt und auf diese Weise den Verschlufs herstellt. Die Fufsplatte/ ist zu diesem Zweck mit dem mittleren Schlitz o, durch welchen beim Befestigen das T-förmige Ende des Steges gesteckt wird, und den beiden seitlichen Schlitzen η versehen, welche zur Führung des Schiebers dienen. Um den Schieber leichter bewegen zu können, ist an seiner Aufsenfläche eine Einkerbung oder ein etwas hervorstehender Rand angebracht, der die Anwendung des Fingernagels zu seiner Fortbewegung ermöglicht. Fig. 14 veranschaulicht einen Querschnitt dieser Construction in ihrer Befestigung auf dem Stoff, Fig. 15 die Ansicht von unten, Fig. 16 einen Querschnitt der Fufsplatte / mit dem Schieber m, Fig. 17 zeigt den Schieber m und Fig. 18 die Fufsplatte/ ohne den Schieber.
Eine ähnliche Anordnung wie die vorstehende zeigen die Fig. 19 und 20, nur tritt hier an Stelle des Schiebers m die um c drehbare, halbkreisförmige Drehplatte ml. 0 bildet auch hier den Schlitz, durch welchen das T-förmige Ende des Steges beim Befestigen des Knopfes geschoben wird, / und /' die Vertiefungen in der Fufsplatte/ bezw. der Drehscheibe ml zur Aufnahme der beiden Nasen des Steges i. Zur gröfseren Sicherheit gegen ein Selbstlösen des Knopfes ist die Drehplatte ml noch mit dem Haken u versehen, der beim Schliefsen des Knopfes in eine entsprechende Oeffnung r der Fufsplatte / einschnappt. Fig. 19 zeigt den Knopf, von unten gesehen, im geschlossenen Zustande und Fig. 20 die Fufsplatte/ geöffnet.
Wie leicht ersichtlich, ist es nicht erforderlich, dafs der Steg aus dem Obertheile k des Knopfes hergestellt wird, es kann ebensogut derselbe auch aus der Fufsplatte / in der behandelten Weise gebildet werden, und bringen beispielsweise die Fig. 21 und 2 2 eine derartige Construction zur Anschauung. Hier ist der Steg durch Ausstanzen der beiden Schenkel ί aus der Fufsplatte/ gebildet und die Knopf kopfplatte k in der Mitte mit entsprechender Oeffnung versehen, durch welche die Schenkel des Steges durchgesteckt und beim Befestigen des Knopfes umgelegt werden. Fig. 21 zeigt einen Querschnitt des Knopfes und Fig. 22 die Ansicht desselben von oben. Diese Construction ist sehr einfach und billig herzustellen und gestattet für die Kopfplatte k die Anwendung jedes beliebigen Materials, wie Metall, Glas, Horn, Knochen, Holz etc.
Wenn bisher angenommen wurde, dafs die einzelnen Schenkel des Steges durch Ausstanzen aus der Kopfplatte k bezw. der Fufsplatte / hergestellt sind, so ist es doch nicht ausgeschlossen, dafs der Knopfsteg in der Weise gebildet wird, wie es die Fig. 23 und 24 klarstellen. Die Schenkeln laufen, wie Fig. 24 zeigt, von der Peripherie aus radial nach aufsen und wird durch entsprechende Biegung der Knopfsteg hergestellt, wie Fig. 23 beispielsweise andeutet. Durch diese Anordnung wird es ermöglicht, Kopf und Steg oder Fufsplatte und Steg aus einem Stücke herzustellen, ohne dafs die Kopfbezw. Fufsplatte durchbrochen wird.
Die Fig. 25, 26, 27, 28 und 29 veranschaulichen eine Knopfconstruction, bei welcher die aus der Oberplatte ausgestanzten und herausgebogenen Schenkel s eine Schraubenmutter undrehbar fest umschliefsen, und bei welcher der Stoff zwischen diesem so gebildeten Stege und der mit Schraube versehenen Fufsplatte / eingeklemmt wird. Fig. 25 zeigt diesen Knopf in seiner Befestigung auf dem Stoff im Querschnitt, Fig. 26 die Kopfplatte k mit den heruntergebogenen Schenkeln s, Fig. 27 Querschnitt und Oberansicht des schraubenmutterförmigen Zwischenstückes w und Fig. 28 eine Seitenansicht der mit Schraube versehenen Fufsplatte/. Der Knopf kann zur gesicherteren Lage auf dem Stoff noch mit der Klemmplatte/1 versehen sein, die derart mit dem Stege verbunden ist, dafs die Schenkel s durch entsprechende Löcher von /' hindurcbgreifen und dann die Enden von ί durch Umlegen oder Vernieten mit /' fest verbunden werden. Fig. 29 zeigt die Klemmplatte /' in der Ansicht von unten. Damit beim Anziehen der Fufsplatte / eine Drehung des schraubenförmigen Zwischenstückes w verhindert wird, ist letzteres mit kleinen verticalen Nuthen n\ Fig. 27, versehen, in welchen die Schenkel s ihre Lage erhalten. Es ist nicht ausgeschlossen, dafs auch bei dieser Construction zwischen Stoff und Kopfplatte k eine Gummizwischenlage in Anwendung kommen kann, um vermöge der Elasticität der letzteren ein Selbstlösen der Schraubenverbindung zu, verhindern.
Diese Modification der Erfindung ist leicht und billig herzustellen und gestattet die weitgehendste Anwendung.
Es ist ersichtlich, dafs bei den vorstehend behandelten Knopfconstructionen die durch das
Ausstanzen des Steges gebildeten Oeffnungen s1 in der Kopfplatte verdeckt werden können, etwa durch Ueberziehen mit einer Stoff- oder Metallplatte oder auf sonstige beliebige und bekannte Weise.
An Stelle der in den Figuren gezeichneten Gummizwischenlage g kann sowohl innerhalb wie aufserhalb der den Steg bildenden Schenkel eine Spiralfeder ^1 in Anwendung kommen, wie Fig. 30 beispielsweise veranschaulicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Knöpfe für Bekleidungsstücke jeder Gattung, bei welchen der Steg durch entsprechende Stanz- und Biegarbeit mit dem Kopf bezw. Fufs des Knopfes aus einem Stücke gebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT24710D Knopf ohne Fadenbefestigung Active DE24710C (de)

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