DE2459552B1 - Geschleppter Flugkoerper zur Zieldarstellung bei der Schiessausbildung - Google Patents

Geschleppter Flugkoerper zur Zieldarstellung bei der Schiessausbildung

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DE2459552B1
DE2459552B1 DE19742459552 DE2459552A DE2459552B1 DE 2459552 B1 DE2459552 B1 DE 2459552B1 DE 19742459552 DE19742459552 DE 19742459552 DE 2459552 A DE2459552 A DE 2459552A DE 2459552 B1 DE2459552 B1 DE 2459552B1
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J9/00Moving targets, i.e. moving when fired at
    • F41J9/08Airborne targets, e.g. drones, kites, balloons
    • F41J9/10Airborne targets, e.g. drones, kites, balloons towed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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  • Toys (AREA)

Description

  • Im Ausführungsbeispiel von F i g. 4 sind die Schenkel 10, 12 (und auch 10', 12' und 10", 12") auf unterschiedliche Art miteinander verbunden. Hierzu kann einmal die Schraube 30 mit Mutter 32 dienen, wobei der Wabenkern 24 im Bereich der Bohrung 34 mittels einer Kunstharzmasse 36 verfestigt ist. Zum anderen ist gezeigt, daß die Schenkel 12, 12' durch Verklebung 38 miteinander verbunden sind. Das Klebemittel ist hier mit 40 bezeichnet.
  • Die Art der Befestigung der Platten 4, 4' und 4" aneinander richtet sich nach den Betriebserfordernissen, wobei bei größeren Stückzahlen dem Verkleben der Vorzug zu geben ist. In jedem Fall ist es möglich, den Flugkörper 2 erst am Einsatzort zusammenzusetzen, so daß zum Einsatzort nur ineinander stapelbare Platten 4 raumsparend transportiert werden.
  • Durch die Endmontage erhält der Flugkörper 2 die notwendige Festigkeit und Formsteifigkeit, da durch die gewählte Zuordnung der Platten 4 eine gegenseitige Abstützung erfolgt. Zudem entfällt bei dieser Ge- staltung die Notwendigkeit eines zentralen Längsträgers, was einerseits das Gewicht herabmindert und zum anderen in idealer Weise Raum z. B. für den Einbau eines Trefferanzeigegeräts 18 schafft.
  • Eine in F i g. 1 gezeigte Flugkörperspitze 42 wird mittels im Querschnitt U-förmiger Profile 44 am Flugkörper 2 angeschraubt. Die Profile 44 laufen auf einen Zentralkörper zu, mit dem sie verschweißt sind. In diesem Zentralkörper sitzt ein Dorn, der in einem Führungsstift 46 ausläuft. Auf den Dorn 46 werden Trimmgewichte 48 in Form von aufgebohrten Scheiben aufgeschoben und mittels einer Mutter gehalten.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Geschleppter Flugkörper zur Zieldarstellung bei der Schießausbildung, der mindestens drei gleichwinklig zueinander angeordnete, baugleiche Flügel von im wesentlichen länglicher, sich verjüngender Form aufweist, zwischen denen im Bereich der Symmetrieachse des Schleppkörpers ein Hohlraum gebildet wird, dadurch gekennzeichn e t, daß die Flügel (3, 3', 3") aus nicht metallischen Platten (4, 4', 4") gebildet sind, die im Bereich der Symmetrieachse (8) konkav gewölbt sind, wobei jede Platte (4, 4', 4") zwei unter einem Winkel zueinander angeordnete ebene Schenkel (10, 12; 10', 12'; 10", 12") aufweist und daß jeweils zwei Schenkel (10, 12'; 12, 12,12", 10', 10") zweier Platten (4, 4'; 4, 4"; 4', 4") aneinander anliegen, miteinander verbunden sind und so jeweils einen der Flügel bilden.
  2. 2. Schleppkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (4, 4', 4") aus einem mit einem Oberblatt (26) und Unterblatt (28) beschichteten Papierwabenkern (24) bestehen.
  3. 3. Schleppkörper nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (4, 4', 4") im Bereich ihrer ebenen Flächen Bohrungen (34) aufweisen, und die die Bohrung umgebenden Waben des Papierwabenkerns- (24) mit Kunstharz (36) gefüllt sind.
  4. 4. Schleppkörper nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder der Platten (4, 4', 4") mittels Klebestreifen verschlossen sind.
    Die Erfindung betrifft einen geschleppten Flugkörper zur Zieldarstellung bei der Schießausbildung, der mindestens drei gleichwinklig zueinander angeordnete, baugleiche Flügel von im wesentlichen länglicher, sich verjüngender Form aufweist, zwischen denen im Bereich der Symmetrieachse des Schleppkörpers ein Hohlraum gebildet wird.
    Bekannt ist ein derartiger Schleppkörper aus der US-PS 28 05 065, dessen Flügel zur Radarreflexion mit polierten metallischen Behäutungsblechen versehen sind. Jeder Flügel bildet im Querschnitt ein gleichschenkliges Dreieck und ist mittels im Hohlraum befindlicher durchbohrter Platten und Fachwerkträger ausgesteift. Die einzelnen Flügel sind mittels Scharnieren und Bolzen aneinander befestigt Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Schleppkörper der eingangs genannten Art für hohe Schleppgeschwindigkeiten zu schaffen, dessen Gestaltfestigkeit es ermöglicht, die auftretenden Kräfte mittels nichtmetallischen Werkstoffs aufzunehmen.
    Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Flügel aus nichtmetallischen Platten gebildet sind, die im Bereich der Symmetrieachse konkav gewölbt sind, wobei jede Platte zwei unter einem Winkel zueinander angeordnete ebene Schenkel aufweist und daß jeweils zwei Schenkel zweier Platten aneinander anliegen, miteinander verbunden sind und so jeweils einen der Flügel bilden.
    Die Herstellung derartiger Flügel aus nichtmetallischen Werkstoffen ist z. B. aus der US-PS 28 69 120 bekannt.
    Zur Verminderung des Gewichts und zur Erhöhung der Festigkeit bestehen die Platten aus einem mit einem Ober- und Unterblatt beschichteten Papierwabenkern. Es können auch andere nichtmetallische Werkstoffe als Kernmaterial verwendet werden, die eine genügende Steifigkeit aufweisen. Beispielsweise werden geschäumte Kunststoffe genannt.
    Erfindungsgemäß ist es ferner vorteilhaft, wenn die Platten im Bereich ihrer ebenen Flächen Bohrungen aufweisen, deren Umgebung durch Harzfüllungen oder andere Einlagen verstärkt sind. Die Bohrungen dienen dem Zusammenschrauben der Flügel, wobei metallische oder Kunststoffschrauben verwendet werden können. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Platten über ihre gesamte Berührungsfläche verklebt, so daß die Verwendung von Schrauben entfällt.
    Weiter Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Figuren, die nachfolgend beschrieben sind. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Hochgeschwindigkeitsschleppkörpers, F i g. 2 eine Querschnittsansicht des Hochgeschwindigkeitsschleppkörpers von F i g. 1, F i g. 3 ein Bauteil des erfindungsgemäßen Schleppkörpers von F i g. 1 und 2 in axonometrischer Darstellung, F i g. 4 eine vergrößerte Schnittdarstellung entsprechendFig.2.
    F i g. 1 und 2 zeigen einen erfindungsgemäßen Flugkörper 2, in Längsansicht und Draufsicht, der aus Platten 4, 4', 4" besteht und mittels eines in F i g. 1 gezeigten Schleppseiles 6 von einem nicht gezeigten Flugzeug gezogen wird. Die Flügel 3, 3', 3" bestehen aus Platten 4, 4', 4", die untereinander baugleich sind; eine dieser Platten 4 ist in F i g. 3 in axonometrischer Darstellung gezeigt. Die Platte 4 wird in einer gewölbten Form hergestellt bzw. verklebt, so daß nach Abschluß der Verklebung die Wölbung im Bereich der Symmetrieachse 8 erhalten bleibt. Sie besteht dann aus zwei ebenen Schenkeln 10, 12 und einer gewölbten Fläche 14. Der Innenwinkel zwischen den Schenkeln 10, 12 beträgt z. B. bei drei Flügeln etwa 1200.
    Jeweils drei Platten der in F i g. 3 gezeigten Bauweise werden zu einem Flugkörper 2 dadurch zusammengefügt, daß ihre Schenkel 10, 12 aneinander anliegen und mittels Befestigungsmitteln oder Verkleben aneinander befestigt werden. Es entsteht der in F i g. 1 und 2 gezeigte Flugkörper 2. Die in Fig.4 vergrößert gezeigte Einzelheit des Flugkörpers 2 von F i g. 2 zeigt deutlich, daß zwischen den Platten 4, 4', 4" ein Hohlraum 16 gebildet ist, der z.B. zur Aufnahme eines Trefferanzeigegeräts 18 geeignet ist. Vorzugsweise ist dieses Trefferanzeigegerät 18 in einen Schaumstoffmantel 20 eingebettet, der im Querschnitt dreieckförmig gestaltet ist. Am Ende des Flugkörpers 2 kann sich im Bereich des Hohlraums 16 noch ein Eckreflektor 22 befinden, der deutlich in F i g. 1 zu sehen ist.
    Aus F i g. 4 geht ferner deutlich hervor, daß die Platten 4, 4' und 4" aus einem Wabenkern 24 bestehen, der mit einem Oberblatt 26 und einem Unterblatt 28 beschichtet ist.
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