DE245926C - - Google Patents
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- DE245926C DE245926C DENDAT245926D DE245926DA DE245926C DE 245926 C DE245926 C DE 245926C DE NDAT245926 D DENDAT245926 D DE NDAT245926D DE 245926D A DE245926D A DE 245926DA DE 245926 C DE245926 C DE 245926C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21C—MACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
- A21C5/00—Dough-dividing machines
- A21C5/003—Dough-dividing machines with revolving bodies, e.g. with bodies having spaces separated by radially oriented elements or walls
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Food-Manufacturing Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
ϊ 245926-KLASSE 2b. GRUPPE
in Schlitzen geführt sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom I.August 1908 ab.
Bei den bisher in Bäckereibetrieben verwendeten Teilmaschinen war es schwierig, die
für die Praxis notwendige Genauigkeit der Teilung bei ununterbrochener Arbeitsweise
zu erzielen, ohne daß die Maschine sehr kompliziert und dementsprechend verteuert
würde.
Deshalb ist mit dem Gegenstand vorliegender Erfindung eine Maschine geschaffen, die
ίο bei einfacher Ausführung und Zusammenstellung
ihrer Organe den Vorteil bietet, genau zu arbeiten, und außerdem leicht und bequem
instand gehalten und gereinigt werden kann.
Diese Vorteile werden erreicht durch die Vereinigung eines gleichförmig gedrehten und
den Teig führenden Körpers mit in Schlitzen des Drehkörpers zwangsweise geführten Messern
zwecks Bildung von Teilzellen. Die
ao Größe dieser Zellen ist leicht einstellbar, und zwecks gesicherter Füllung durch den eindringenden
Teig sind sie zunächst an mindestens zwei Seiten offen, während sie später durch
Vorbeistreifen der freien Messerkanten an den Wänden des Auslauf kanals allseitig geschlossen
werden.
Die Verkörperung dieses Erfindungsgedankens
kann in verschiedener Ausführungsform geschehen, wofür auf der beiliegenden Zeichnung
drei Beispiele dargestellt sind.
Fig. ι ist eine Ansicht des gleichförmig
gedrehten Körpers und Messerträgers, fortan Teilscheibe genannt, nebst dem in beispielsweiser
Ausführung dargestellten Antrieb der Teilmesser.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 3 durch Fülltrichter, Auslaufkanal
und Messerkopf bei vertikaler Anordnung der Teilscheibe,
Fig. 3 die Seitenansicht derselben Maschine mit Schnitt durch den Fülltrichter und die
durch Handkurbel angetriebene Teilscheibe,
Fig. 4 eine Einzelheit des Auslaufkanals, und zwar einen Schnitt durch Regulierklappe
und Rücklaufkanal,
Fig. 5 den Aufriß einer beispielsweise für Riemenbetrieb bestimmten Maschine mit wagerecht
angeordneter Teilscheibe und gerade geführten Teilmessern im Schnitt nach Linie B-B der Fig. 6,
Fig. 6 dieselbe Maschine im Schnitt nach Linie C-C der Fig. 5,
Fig. 7 die schematische Ansicht einer Maschine, bei welcher die Teilscheibe als Zylinder
ausgeführt ist,
Fig. 8 einen Querschnitt derselben Maschine mit schematischer Veranschaulichung der im
Innern der Walze untergebrachten Messer und ihres Leitkurven apparates.
Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich in der Hauptsache auf die in Fig. 1 bis 4
dargestellte Ausführungsform.
Ein wesentlicher Bestandteil der Maschine ist die um den Zapfen 3 rotierende Teilscheibe
ι, welche auf ihrer dem Fülltrichter 4 zugekehrten Seite den Messerkopf 2 trägt.
film
Die Messerhalter 6, welche beispielsweise bei Fig. ι bis 3 auf der Außenseite der Teilscheibe
um Zapfen drehbar sind, ragen mit ihren zu Teilmessern 5 ausgebildeten Verlängerungen
durch Schlitze des Messerkopfes 2 hindurch und aus der Teilscheibe heraus.
Die kreisförmig gebogenen und kreisförmig in Schlitzen des Messerkopfes geführten Messer
5 werden hierbei unter Einwirkung von Federn 7 in ihrer Außenlage gehalten und durchlaufen in dieser Stellung den nach der
Ausmündung zu sich verengenden Trichter, indem sie das Teilgut erfassen und in die zunächst
an mindestens zwei Seiten offenen Teilzellen eindringen lassen.
In Fig. 4 ist gezeigt, wie die beiden Messer 5fl und 5έ, deren ersteres dicht an der Ausmündung
steht, den äußeren Umfang des Trichterauslaufs dicht bestreichen, so daß die zwischen ihnen befindliche Teilgutmenge ein
vollständig abgeschlossenes und vom übrigen Teilgut getrenntes Stück bildet, welches bei
weiterer Vorwärtsbewegung der Messer aus dem Trichter heraustritt und ausgeworfen wird.
Um dieses Auswerfen zu ermöglichen, müssen die Messer nach Verlassen des Auslaufs in den
Messerkopf zurückgezogen werden, und dies geschieht dadurch, daß die an den Messerhaltern
6 angebrachten Zapfen oder Rollen 8 eine Leitkurve 9 passieren, unter deren Einwirkung
die Messer in den Messerkopf zurückweichen (s. Fig. 2, 6 und 8, Messerstellung 5C)
und so lange in dieser Lage bleiben, bis sie die Trichterwand 11 passiert haben, worauf
der jeweils außen an der Leitkurve stehende Zapfen 8 die Leitkurve verläßt und das betreffende
Messer unter Einwirkung seiner Feder 7 in seine Außenlage zurückschnappt.
Damit das Messer nicht hängen bleiben kann, ist eine zweite Leitkurve 10 vorgesehen, deren Wirkungsweise aus Fig. 1 hervorgeht. Die aus dem Auslauf hervortretenden Teilstücke werden nach Zurückziehen der Messer in die Lage 5C (Fig. 2) durch einen Abstreifer 20 abgestrichen und können nunmehr von Hand oder mechanisch abgenommen werden. In Fig. 2 ist ein endloses Band 21 angedeutet, welches die abfallenden Stücke in der Pfeilrichtung weiterbefördert, während Fig. 5 zeigt, wie die Teilstücke auch unmittelbar über den als Kegel ausgebildeten Rand der Teilscheibe rollen können.
Damit das Messer nicht hängen bleiben kann, ist eine zweite Leitkurve 10 vorgesehen, deren Wirkungsweise aus Fig. 1 hervorgeht. Die aus dem Auslauf hervortretenden Teilstücke werden nach Zurückziehen der Messer in die Lage 5C (Fig. 2) durch einen Abstreifer 20 abgestrichen und können nunmehr von Hand oder mechanisch abgenommen werden. In Fig. 2 ist ein endloses Band 21 angedeutet, welches die abfallenden Stücke in der Pfeilrichtung weiterbefördert, während Fig. 5 zeigt, wie die Teilstücke auch unmittelbar über den als Kegel ausgebildeten Rand der Teilscheibe rollen können.
Das Erfassen des Teilgutes durch die Messer , und dessen Hereinziehen in den Auslaufkanal
wird dadurch wesentlich unterstützt, daß sich die Teilscheibe oder Teilwalze unter Abschließen
des Trichters nach der Seite oder nach unten hin mitdreht. Hierdurch wird das Teilgut in der Drehrichtung der Scheibe
durch Reibung mitgenommen und mit Sicherheit in den Auslauf hineingezogen.
^ Mt
Es ist gezeigt, in welcher Weise das in den Trichter eingeführte Teilgut unter Einwirkung
der hervorstehenden umlaufenden Messer durch den sich schneckenförmig verengenden Auslauf
der Maschine gezogen, geteilt und abgeworfen wird. Um eine Veränderung des Gewichts
der Teilstücke und die für die Genauigkeit der Teilung ausschlaggebende gleichmäßige
Dichte des Teilgutes erzielen zu können, ist die Außenwandung des Auslaufkanals als bewegliche Klappe 12 ausgebildet, welche
sich um den Punkt 13 dreht, welcher, wie beispielsweise in Fig. 2 gezeigt, gleichzeitig
den Auflagepunkt einer die Klappe mit der festen Trichterwand verbindenden Flachfeder
14 bildet, während z. B. in Fig. 8 für den gleichen Zweck ein Gelenk vorgesehen ist.
Eine vorn auf die Klappe 12 einwirkende Schraube 15 ermöglicht, die Auslaßöffnung und
damit das Gewicht der Teilstücke innerhalb bestimmter durch die Praxis gebotener Grenzen
beliebig zu regeln. Da die Innenwandung der Klappe exzentrisch zur Teilscheibe liegt,
stützen sich die Messer von ihrem Berührungspunkt mit der Klappe an gegen diese und
treten unter Überwindung des Federdruckes so weit zurück, wie der Verengerung des Auslaufs
entspricht.
Beim Pressen des Teilgutes durch den Ausläufkanal würde die notwendige gleichbleibende
Dichte und damit ein genaues Teilgewicht nicht erzielt werden können, wenn nicht Vorkehrungen
getroffen würden, um eine gleichmäßige Pressung des Teilgutes in der letzten Phase der Arbeitsperiode herbeizuführen. Es
ist zu diesem Zweck in der Nähe der mit 5* bezeichneten Messerstellung ein unter Federoder
Gewichtsdruck stehender Ausgleichkolben 16 angeordnet, welcher zurückweicht und einer
entsprechenden Teilmenge den Eintritt in den dadurch entstehenden Hohlraum gestattet,
sobald der Druck sich in unzulässiger Weise steigert. Dem gleichen Zweck entweder allein
für sich oder in Verbindung mit dem Ausgleichkolben 16 dient die in Fig. 4 skizzierte
Anordnung, bei welcher für den Überschuß an Teilgut ein Rücklaufkanal 17 vorgesehen ist,
welcher sich über einen Teil der Breite der Messer erstreckt.
Bezüglich der Führung der Teilmesser zeigen die Fig. 5 bis 8 noch eine andere Ausführungsart,
indem hier die Messer nicht kreisförmig gestaltet und an Schwingzapfen angeordnet,
sondern geradlinig gestaltet und geführt sind. Im übrigen sind auch hier wie in Fig. ι bis 3 Federn und Leitkurven angeordnet.
Es sei noch bemerkt, daß die Maschine unter Umständen ein fortwährendes Bestäuben
mit Mehl o. dgl. erfordert. In Fig. 2 ist eine Bestäubungsvorrichtung beispielsweise an-
gedeutet. Sie besteht aus einem Trichter i8,
welcher Rührer 19 enthält, und dessen Außenseite zweckmäßig in Verbindung mit dem Abstreifmesser
20 gebracht werden kann.
5
5
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Teigteil- und Drückmaschine mit sich drehendem Messerkopf, dessen Messer in Schlitzen geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Teig durch eine seitliche Mitnehmerscheibe (1) am Messerkopf (2) und die aus diesem nach außen hervor-gedrängten Messer (5) aus dem Trog (4) durch einen sich verengenden Kanal gedrückt wird, an dessen Wand (12) die Messer entlangstreifen.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kreisförmig gekrümmten Messer (5) an Hebeln (6) um Zapfen am Messerkopf schwingen und durch Federn (7) nach außen gedrängt werden.
- 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanalwand (12) gegen den Messerträger einstellbar ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE245926C true DE245926C (de) |
Family
ID=504845
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT245926D Active DE245926C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE245926C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE963762C (de) * | 1953-11-06 | 1957-05-09 | Niepmann & Co Maschf Fr | Selbsttaetige Verpackungsmaschine, insbesondere fuer pulverfoermigen Sprengstoff |
| US3773448A (en) * | 1970-04-29 | 1973-11-20 | P Poot | Dough divider |
| EP1661463A1 (de) * | 2004-11-25 | 2006-05-31 | Aasted-Mikroverk Aps | Vorrichtung zum Ablegen von essbarer Masse. |
| EP3827667A1 (de) | 2019-11-28 | 2021-06-02 | Aasted ApS | Lebensmittelauftragungsvorrichtung |
-
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- DE DENDAT245926D patent/DE245926C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE963762C (de) * | 1953-11-06 | 1957-05-09 | Niepmann & Co Maschf Fr | Selbsttaetige Verpackungsmaschine, insbesondere fuer pulverfoermigen Sprengstoff |
| US3773448A (en) * | 1970-04-29 | 1973-11-20 | P Poot | Dough divider |
| EP1661463A1 (de) * | 2004-11-25 | 2006-05-31 | Aasted-Mikroverk Aps | Vorrichtung zum Ablegen von essbarer Masse. |
| EP3827667A1 (de) | 2019-11-28 | 2021-06-02 | Aasted ApS | Lebensmittelauftragungsvorrichtung |
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