DE2457553C2 - Asynchrone Taktgebereinrichtung - Google Patents
Asynchrone TaktgebereinrichtungInfo
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Description
— mehrere direkt oder über Verknüpfungsglieder
(60, 61) hintereinandergeschaltete Verriegelungsschaltungen
(A, B, C; F i g. 2), an die das Startsignal (DO) parallel angelegt wird, die
direkt und über logische Verknüpfungsglieder (30 ... 32) untereinander rückgekoppelt sind
und an deren Ausgangsklemmen (33 bis 38) die Taktsignale zur Steuerung der Schalteinrichtungen
abgenommen werden,
— eine Verzögerungskette aus hintereinandergeschalteten logischen Gliedern (45 bis 52) zur
Verzögerung der Ausgangssignale einer Verriegelungsschaltung (z. B. A),
— Verbindungsleitungen zwischen den Verriegelungsschaltungen
und der Verzögerungskette, derart, daß das Ausgangssignal einer Verriegelungsschaltung
(A) auf die Verzögerungskette geführt und das '-erzögerte Signal (ADLY)
zusammen mit den Ausgangssignalen weiterer Verriegelungsschaltungcn (C) als Eingangssignal
ausgewählten Verriegelungsschaltungen fß^zugeführt wird.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Taktgeber externe Anschlußklemmen
(56, 57) für Steuersignale (L, M) und logische Verknüpfungsglieder (53 bis 55, 58 bis 61) zur
Steuerung der in der Verzögerungskette verzögerten Signale (TO, Ti, T2, T3) aufweist
7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsschaltungen
(A, B, C) und die logischen Verknüpfungsglieder (i. B. 53) aus invertierenden UND-Gliedern (z. B. 20,
21) aufgebaut sind.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
a) jede Verriegelungsschaltung (A, B, C) aus ersten (23,26, 29), zweiten (21,25,28) ur.d dritten (20,
24, 27) invertierenden UND-Gliedern besteht wobei die ersten bei Vorhandensein aller ihrer
Eingangssignale die Verriegelungsschaltung setzen und die dritten bei Vorliegen aller ihrer
Eingangssignale die Verriegelungsschaltung zurücksetzen,
b) die erste Verriegelungsschaltung (A) ein zusätzliches invertierendes UND-Glied (22) zum
anfänglichen Setzen der Verriegelungsschaltung aufweist,
c) die Verbindungen zwischen den Verriegelungsschaltungen und der Verzögerungskette so
gewählt sind, daß die Verriegelungsschaltungen unter den folgenden Bedingungen ein- bzw.
ausgesetzt werden:
Einschaltungen (logisches UND) für die erste
Verriegelungsschaltung (A):
DOCBodtrDOCB
Einschaltbedingung für die zweite Verriegelungsschaltung (B):
DOADLYC
Einschaltbedingung für die dritte Verriege lungsschaltung (C):
BDODONEADLY
Ausschaltbedingung für die erste Verriegelungshl//
B Coder B C
Ausschaltbedingung für die zweite Verriegelungsschaltung (B):
ADLYC
Ausschaltbedingung für die dritte Verriegelungsschaltung (C):
DO
wobei
DO
wobei
A, B, C die Ausgangssignale der zugehörigen Verriegelungsschaltungen
sind und A, B, C die invertierten Ausgangssignale, ADLY das verzögerte Ausgangssignal der ersten
Verriegelungsschaltung (A)und ADL Ydas
dazu invertierte Signal,
DONE das Ausgangssignal eines invertierten UND-Gliedes (39) bei den angelegten
Signalen ADLY B Coder das Ausgangssignal eines invertierenden UND-Gliedes
(40) bei den angelegten Signalen A B (Steuerimpuls für kurzen Zyklus).
Die Erfindung betrifft eine asynchrone Taktgebereinrichtung für moderne Datenverarbeitungsanlagen nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Der Zeitaufwand für die Verarbeitung von Daten in digitalen Rechenanlagen sinkt immer mehr durch den
Einsatz von schnellen Schaltkreisen, beispielsweise
hochintegrierten Schaltungen; damit wird auch die Beachtung der Signallaufzeit immer wichtiger und die
Signalverzögerung während der Übertragung muß für die Schaltungsauslegung bekannt und in Rechnung
gestellt werden. Wenn Funktionseinheiten, wie integrierte Schaltplättchen mit jeweils hunderten von
Schaltungen, zum Aufbau eines Prozessors zusammengeschaltet werden, verursacht die Länge der Signalleitungen
zwischen den einzelnen Schaltplättchen einen großen Teil der Signalverzögerung und vereitek damit jo
die mögliche Zeitersparnis durch den Einsatz von hochintegrierten Schaltungen.
Bisher erfolgte die Koordination der einzelnen Funktionseinheiten mit Hilfe eines Haupttaktgebers,
dessen Taktimpulse an die einzelnen Funktionseinheiten oder Schaltungsplättchen verteilt wurden.
Bei langen Verteilungsleitungen unterliegen die einzelnen Taktimpulse unterschiedlichen Übertragungsverzögerungen, die von der Länge des Signalweges
abhängen. Die erforderlichen Korrekturen zur Anpassung der Signalimpulse wurden normalerweise für jede
Funktionseinheit einzeln durchgeführt, indem in die Signalwege Verzögerungseinrichtungen eingebaut wurden,
um eine synchrone Arbeitsweise der verschiedenen zu erreichen. Die spezifischen Probleme dieser Art von
Taktgebung liegen darin, daß die Signale verschiedene Stärke aufweisen können, daß sie bei verschiedenen
Einheiten zu versetzten Zeitpunkten eintreffen und daß sie sehr leicht verzerrt werden können.
Eine weitere Schwierigkeit bei der Synchronisation von Funktionseinheiten war durch die voneinander
verschiedenen Charakteristiken der Schaltkreise auf verschiedenen Schaltplättchen hervorgerufen. Die einzelnen
Bauteile wiesen keine identischen Arbeitskennwerte auf und im Fall von hochintegrierten Schaltkreisen
ergaben sich bei den verschiedenen Schaltplättchen Unterschiede in den Signalverzögerungen und der
Schaltgeschwindigkeit. Jedes Schaltplättchen kann beispielsweise einen großen Anteil des kritischen
logischen Pfades enthalten und man kann daher nicht damit rechnen, daß statistische Verteilungen der
Schaltparameter im Mittel die einzelnen Signalverzögerungen ausgleichen. Um sicherzustellen, daß ein
Schaltplättchen die Anforderungen des Prozessorsystems erfüllt, mußten daher für die ungünstigsten
Signallaufzeiten noch beträchtliche Sicherheitsmargen eingebaut werden.
Die Probleme bei der Zuführung von synchronen Taktimpulser an einzelne Untereinheiten eines Gesamtsystems
treten nicht auf, wenn diese Untereinheiten im sogenannten asynchronen Betrieb arbeiten (siehe z. B.
das Buch »Digitale Rechenanlagen« von A. P. Speiser, Berlin/Heidelberg/New York 1967). Diese asynchrone
Arbeitsweise bietet sich jedoch nur für Parallelmaschinen an, bei denen die einzelnen Einheiten jeweils
vollständige Funktionen zur Verfugung stellen und beispielsweise komplette Rechner-Zentraleinheiten
sind; jede beteiligte Einheit benötigt dabei eine lokale Steuereinrichtung und außerdem ist die Kontrolle der
Zeitabläufe schwieriger. Innerhalb einer aus mehreren Schaltplättchen bestehenden Zentraleinheit (Prozessor)
ist die asynchrone Betriebsweise bisher nicht eingesetzt worden, da dort zur Durchführung einer Einzelfunktion
(z. B. der Bearbeitung eines Befehls) eine sehr enge Kopplung zwischen den Schaltplättchen erforderlich ist.
Die vorliegende Erfindung stellt sich deshalb die Aufgabe, ein Taktgebersystem für ein aus mehreren
Halbleiterplättchen (monolithischen Chips) bestehendes digitales Verarbeitungswerk anzugeben, das mit geringem
Steuerungsaufwand auskommt, flexibel ist und eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit des Gesamtsystems gewährleistet
Diese Aufgabe wird durch die im Hauptanspruch beschriebene Erfindung gelöst Ausgestaltungen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
Das Lösungsprinzip von dem die Erfindung ausgeht, besteht darin, für jede logische Funktionseinheit, die im
System enthalten ist, einen unabhängigen Taktgeber vorzusehen und den Betrieb dieser unabhängigen
Taktgeber durch eine zentrale Steuereinheit in Gang zu setzen. Die einzelnen Taktgeber bestehen aus logischen
Schaltkreisen, beispielsweise mehreren bistabilen Schaltungen; außerdem enthalten sie mehrere in Reihe
geschaltete logische Kreise zur Erzeugung von Verzögerungssignalen, die je nach Bedarf zwischen
aufeinanderfolgende Ausgangstaktsignale der ersten Gruppe von logischen Schaltungen eingeschoben
werden können und damit die Taktzeiten ändern. Die variable Verzögerung läßt sich dadurch auswählen, daß
der Signalpegel auf der Eingangsleitung der Funktionseinheit geändert wird. Nachdem eine Operation in der
Funktionseinheit abgeschlossen ist ergeht ein Abschlußsignal an die zentrale Steuereinheit die darauf
ihrerseits ein weiteres Initiierungstaktsignal an die Einheit sendet die das Abschlußsignal gegeben hat oder
aber an eine andere Funktionseinheit
Der erfindungsgemäße Taktgeber mit programmierbarer Verzögerung verwendet eine größere Anzahl von
Nand-(Nicht-UND)-Gliedern für die logischen Taktschaltkreise und eine weitere Gruppe von in Serie
angeordneten Invertergliedern zur Erzeugung der programmierbaren Verzögerung. Die sequentielle Abfolge
im Betrieb der Verknüpfungsglieder liefert die Grundtaktimpulse zur Steuerung der Funktionslogik.
Die Logik für die programmierbare Verzögerung steuert die Geschwindigkeit, mit der die Folge der
Taktsignale auftritt und damit auch die relative Lage der Taktzyklen. Der Taktschaltkreis kann außerdem kurzgeschlossen werden, wenn die Einheit mit einer
zusätzlichen Hilfs-Eingabe/Ausgabe-Signalleitung versehen
wird.
Der hauptsächliche Vorteil der Erfindung liegt darin, daß eine Verteilung der Taktimpulse an entfernt
gelegene Funktionseinheiten abgeschafft wird. Da der Taktschaltkreis in jeder Funktionseinheit selbst enthalten
ist, besitzt er dieselben Arbeitskennwerte wie der Logikkreis selbst, da diese durch die Materialien und
den Herstellungsprozeß bedingt sind. Außerdem ermöglichen die Hilfsschaltkreise in dem Taktgeber und die
Hinzufügung einer in Serie geschalteten Verzögerungslogik die Auswahl einer Verzögerung für das Taktsignal,
die den Schaltungen der Funktionseinheit angepaßt ist.
Der Einbau des Taktgebers in die Funktionseinheit erlaubt außerdem, die Funktionseinheit entsprechend
der verwendeten Schaltkreistechnologie abzuändern, da der Taktgeber und dessen programmierbare Verzögerung
nur wenige externe Steuersignale benötigen und somit zur Erreichung der Signalkompatibilität nur
geringe Schwierigkeiten zu überwinden sind. Mit unabhängigen Taktgebern können weiterhin die Funktionseinheiten
bei der Fehlersuche oder bei der überprüfung individuell betrieben werden. Da der
Betrieb des Taktgebers bei der Erzeugung eines Abschlußsignals beendet werden kann, ist es möglich,
Fehlerprüfschaltkreise innerhalb einer Funktionseinheit unterzubringen, die ebenfalls von dem eingebauten
• Taktgeber mit Taktsignalen versorgt werden. Wenn ein Fehler entdeckt wird, kann das zentrale Steuermodul
denselben Initiierungsbefehl wiederholen, um festzustellen, ob ein Fehler tatsächlich existiert. Die Länge des
Maschinengrundtaktes wird nicht mehr durch den ungünstigsten Fall des kritischen Pfades im Datenfluß
bestimmt, sondern durch den ungünstigsten Fall im Pfad der gerade ausgeführten Instruktion und durch die
Zykluszeit des Steuerspeichers für eine mikroprogrammierte Maschine. Schließlich besteht noch die Möglichkeit,
den Maschinenzyklus zu verlängern, wenn eine gemeinsam benutzte Systemeinrichtung, wie z. B. ein
lokaler Speicher, durch ein anderes Programm zeitweilig belegt ist
Der Einbau von individuellen Taktgebern erfordert zwar in jeder Funktionseinheit zusätzlichen Platz, doch
beschränkt sich der Mehrbedarf auf ungefähr 5% eines Schaltplättchens. Die Vorteile überwiegen die Nachteile
bei weitem, da die Logikkreise nun selbst gesteuert werden und keine Notwendigkeit mehr besteht,
verzögerungsabhängige Kipp- oder Steuerimpulse zum Umschalten des Zustandes zu verwenden.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun im folgenden anhand von Zeichnungen
beschrieben. Es zeigt
Fi g. 1 die schematische Darstellung des Prozessors einer Datenverarbeitungsanlage mit einer zentralen
Steuereinheit und mehreren davon getrennten logischen Funktionseinheiten, die jeweils erfindungsgemäß
einen unabhängigen Taktgeber enthalten,
F i g. 2 das Schaltdiagramm eines Taktgebers mit programmierbarer Verzögerung,
F i g. 3 eine Impulsübersicht für den Taktgeber nach den F i g. 2 und 4,
F i g. 4 die schematische Darstellung eines programmierbaren Taktgebers, der in einer logischen Funktions- '
einheit eingebaut ist,
F i g. 5 die schematische Darstellung der zentralen Steuereinheit von F i g. 1, mit deren Hilfe die individuellen
Taktgeber gesteuert werden,
F i g. 6 ein Impulsdiagramm für die Wirkungsweise der zentralen Steuereinheit von F i g. 5.
F i g. 1 zeigt in schematischer Weise den Prozessor 10 einer Datenverarbeitungsanlage, in den die Erfindung
eingebaut werden kann. Dieser Prozessor besteht aus einer Mehrzahl von logischen Funktionseinheiten
(Untereinheiten) 11, von denen nur einige der gebräuchlicheren dargestellt sind und außerdem aus
einer zentralen Steuereinheit 12, die mit jeder der logischen Einheiten in Verbindung steht Beispiele für
einige der Funktionseinheiten 11 sind Dateneingabe (EINGABE), die arithmetische und logische Einheit
(ALU), das Speicheradreß-Register (SAR), die Steuerspeicheradresse
(CSA) und das Steuer-Register (CTRL REG). Bei Bedarf können noch weitere Einheiten
angeschlossen sein.
Mit der heute zur Verfugung stehenden Technologie und der Möglichkeit Miniaturschaltkreise und Bauelemente
herzustellen, werden sowohl jede der Funktionseinheiten 11 wie auch die zentrale Steuereinheit 12 aus eo
Schaltkreisplättchen mit hochintegrierten Schaltungen aufgebaut sein. Der Prozessor 10 kann beispielsweise
aus einem einzigen Modul bestehen, der mehrere Schaltplättchen mit verschiedenen logischen Funktionen
und ein Schaltplättchen mit einer Steuereinheit enthält; er kann aber auch aus mehreren Moduln
bestehen. Zum Aufbau einer Funktionseinheit 11 können ebenfalls mehrere Schaltplättchen notwendig
sein, die dann so gepackt sind, daß die Schaltverbindungen zwischen den Schaltplättchen eine minimale Länge
aufweisen.
In den bekannten Systemen enthält die zentrale Steuereinheit 12 einen Taktgeber, der Impulse mit
regelmäßiger Impulsdauer erzeugt, die dann an jede der Funktionseinheiten 11 übertragen werden, um zwischen
den Funktionseinheiten eine Synchronisation aufrechtzuerhalten. Wenn jedoch in einigen Fällen relativ lange
Signalwege auftreten, bestehen in den Übertragungszeiten der parallelen Zeitimpulse beträchtliche Differenzen
und es müssen Maßnahmen ergriffen werden, um in schnelleren Übertragungsleitungen Verzögerungen einzubauen,
die den Ausgleich bewirken. Eine weitere Schwierigkeit besteht in den unterschiedlichen Schaltkreischarakteristiken
einer jeden Funktionseinheit. Selbst wenn die logischen Einheiten oder die Schaltplättchen
der Funktionseinheiten 11 genau dieselben Herstellungsschritte durchlaufen, bestehen in den
Betriebskennwerten beträchtliche Unterschiede, die auf Variationen im Material, in der Herstellzeit oder der
Herstelltemperatur begründet sind. Zwei benachbarte hochintegrierte Schaltplättchen besitzen demnach im
allgemeinen nicht die gleichen Arbeitskennwerte.
Die vorliegende Erfindung löst diese Probleme durch Einbau eines Taktgebers 13 in jede Funktionseinheit
oder auf jedes Schaltplättchen. Die verschiedenen Taktgeber 13 werden von der zentralen Steuereinheit
12 des Moduls mit einem Minimum von Verbindungsleitungen zwischen der zentralen Steuereinheit und den
Funktionseinheiten gesteuert. Taktgeber in den individuellen Funktionseinheiten werden durch ein Initiierungssignal,
wie z. B. ein DOSignal gestartet, wobei nur
ausgewählte Funktionseinheiten 11 während eines bestimmten Schritts im Programm aktiviert werden
können. Haben die Funktionseinheiten die Sequenz abgeschlossen, so wird unter Steuerung ihrer Taktgeber
ein Abschluß- oder DCW£-Signal erzeugt und an die
zentrale Steuereinheit zurückgegeben. Damit kann die zentrale Steuereinheit zum nächsten Programmschritt
übergehen und weitere DOSignale abgeben. Die Taktgeber 13 werden zur gleichen Zeit und unter den
gleichen Bedingungen wie die logischen Schaltkreise selbst auf dem Schaltplättchen der Funktionseinheiten
11 erzeugt und besitzen dementsprechend ungefähr dieselben Betriebskennwerte. Weisen die Funktionseinheiten
jedoch in ihren Betriebskennwerten Unterschiede auf, so sollte vorzugsweise die Möglichkeit bestehen,
die Geschwindigkeit der Taktgeber zu ändern, mit denen sie ihre Ausgangstaktsignale erzeugen. Diese
Funktion läßt sich leicht in die Taktgeber einbauen.
Fig? 7eigt eine Ausführungsform eines Taktgebers,
der in eine Funktionseinheit oder ein Schaltplättchen eingebaut werden kann. Dieser Schaltkreis kann eine
Kombination von acht sequentiellen Ausgangstaktimpulsen erzeugen und umfaßt außerdem Hilfskreise zur
Einfügung einer variablen Verzögerung zwischen ausgewählten Ausgangssignalen. Der Taktgeber von
Fig.2 verwendet konventionelle invertierte UND-Glieder (AI oder NAND) und Inverterglieder (I). Wenn
die invertierten UND-Glieder als Koinzidenzglieder arbeiten, ergeben zwei Eingangssignale desselben
Pegels ein Ausgangssignal des entgegengesetzten Pegels. Beispielsweise erfordert ein Zwei weg-Koinzidenzkreis
die Anwesenheit von zwei Eingangssignalen mit positivem Pegel, um ein Ausgangssignal mit
negativem (oder unterem) Pegel abzugeben. Ist eines oder beide der Eingangssignale negativ, so ist das
Ausgangssignal positiv.
Der Taktgeber enthält im allgemeinen drei Verriegelungsschaltungen
zur Anzeige der Polarität, sowie die zugehörigen Koinzidenzglieder; die drei Verriegelungsschaltungen sind mit A, B und C bezeichnet. Die
Verriegelungsschaltung A umfaßt die invertierten UND-Glieder (Al) 20 und 21 für die eigentliche
Verriegelungsschaltung und die Koinzidenzglieder 22 und 23. Die Verriegelungsschaltung B enthält die
AI-Glieder 24 und 25 für die eigentliche Verriegelung und die Koinzidenzglieder 26 und schließlich umfaßt die
Verriegelungsschaltung Cdie Al-Glieder 27 und 28 und das Koinzidenzglied 29.
Jede der Verriegelungsschaltungen kann durch ein entsprechendes Signal an das AI-Glied 20, 24 und 27
zurückgesetzt werden. Die Verriegelungsschaltung A kann unter verschiedenen Bedingungen zurückgesetzt
werden und enthält dementsprechend zwei zusätzliche Rücksetzglieder 30 und 31, die gemeinsam einem
Eingang der Verriegelungsschaltung 20 zugeführt sind. Die Verriegelungsschaltung B weist ein einzelnes
zusätzliches AI-Glied 32 für eine zusätzliche Rücksetzbedingung auf.
Die Taktsignale zur bestimmungsgemäßen Steuerung der Schaltkreise in der Funktionseinheit werden von
den Anschlußklemmen 33 bis 38 am unteren Rand der Zeichnung abgenommen; jeder dieser Anschlußklemmen
ist mit dem zugeordneten Ausgangssignal gekennzeichnet. Bei dem betrachteten Schaltkreis wird die
Anwesenheit eines Signals an der Ausgangsanschlußklemme durch einen hohen oder positiven Pegel
dargestellt. Am rechten Rand der Zeichnung ist ein Paar von AI-Kohzidenzgliedern 39 und 40 dargestellt; jedes
dieser Glieder kann an der Ausgangsanschlußklemme 41 unter vorbestimmten Bedingungen am Ende eines
Taktzyklus ein Abschluß- oder DOA/f-Signal abgeben.
Im oberen Teil der Zeichnung ist eine Reihe von acht
in Serie verbundenen Invertergliedern 45 bis 52 dargestellt. Das Eingangssignal links vom Glied 45 wird
in jedem dieser Glieder nach einer Zeitspanne invertiert, die das Glied zur Erzeugung der Änderung
des Ausgangssignalpegels benötigt. Die hintereinander geschalteten Glieder verhalten sich für Eingangssignale
wie eine Verzögerungsleitung. Ist die Zeit bekannt, die jedes Glied für das Umschalten benötigt, so können an
den Punkten entlang der Reihenschaltung Ausgangssignale abgenommen und als Verzögerungssteuersignale
irgendwo im übrigen Taktgeber verwendet werden. Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß für die Zeit 7"0 das
Ausgangssignal am Eingang von Glied 45 abgenommen wird, für die Zeit Tl am Ausgang des Gliedes 46, für die
Zeit 72 am Ausgang des Gliedes 48 und für die Zeit T3 am Ausgang des Gliedes 52. Diese Zeitsignale gelangen
zu den jeweiligen AI-Koinzidenzgliedern 60,53,54 und
55, die ihrerseits durch von außen an die Anschlußklemmen 56 und 57 angelegten Steuersignale L und M
mitgesteuert werden. Diese Signale werden durch die Inverterglieder 58 und 59 in die komplementären
Signalpegel überführt Das Inverterglied 61 erzeugt ein komplementäres Ausgangssignal für die AI-Glieder 60,
53,54 und 55.
Die Wirkungsweise des Taktgebers wird nun anhand des Impulsdiagramms von F i g. 3 beschrieben. Hierzu
wird angenommen, daß alle Verriegelungsschaltungen zurückgesetzt sind und daß keine Eingangssignale L und
M an den Anschlußklemmen 56 und 57 anstehen. Ein Eingangssignal ist dann vorhanden, wenn die Leitung an
den Koinzidenzgliedern den hohen oder positiven Signalpegel aufweist. Die bei jedem Koinzidenzglied
notwendigen Eingangssignale sind in der Zeichnung mit_ dem entsprechenden Symbol angegeben, wobei mit B
bezeichnete Signale das Komplement eines positiven Signals anzeigen. Im Taktgeber wird die einem Glied
eigene Verzögerung zwischen einem Eingangssignal und dem Ausgangssignal verwendet um die Sequenz der
zeitlich gestaffelten Taktimpulse zu erzeugen, jedes AI-
oder Inverterglied besitzt eine dem Schaltkreisentwerfer ungefähr bekannte Reaktionszeit; die notwendigen
Glieder können so in Serie geschaltet werden, daß sich zwischen den einzelnen Taktimpulsen die erforderliche
Gesamtzeit ergibt.
Der Taktgeber wird mit einem DO-Signal in Betrieb
gesetzt, das die zentrale Steuereinheit 12 (F i g. 1) an die Anschlußklemme 62 liefert und welches von dort zu
jedem der Koinzidenzglieder 22, 23, 26 und 29 weitergeleitet wird. Wenn irgendeiner der Verriegelungsschaltungen
gesetzt ist, muß dieses Steuersignal vorhanden sein; sind alle Verriegelungsschaltungen
zurückgesetzt, so startet das initiierende Signal den Taktgeber. Beispielsweise bestimmt ein DO-Signal am
Glied 22 zusammen mit den Signalen, die angeben, daß die Verriegelungsschaltungen B und C zurückgesetzt
sind, vollständig den Zustand des Glieds 22 und erzeugt damit ein negatives Ausgangssignal an das AI-Glied 21,
der seinerseits ein positives Ausgangssignal an das AI-Glied 20 zurücksendet, um damit die Verriegelungsschaltung in dem Zustand »gesetzt« festzuhalten. Aus
den Impulsformen in Fig.3A und 3B geht hervor, daß die Verriegelungsschaltung A eine genau bestimmte
Zeit nach dem Erscheinen eines positiven DO-Signals ein positives Signal an seine Ausgangsklemme 33 abgibt.
Nach der Darstellung in Fig.2 ist das DO-Signal erforderlich, um ein Ausgangssignal vom Glied 22 zu
erhalten, welches seinerseits als Eingangssignal an das Glied 21 geleitet wird, der dann das Ausgangssignal der
Verriegelungsschaltung abgibt. Zwei Glieder arbeiten so in aufeinanderfolgender Weise. Braucht jedes von
beiden eine bestimmte Reaktionszeit, beispielsweise 2 Nanosekunden, so beträgt die Verzögerung (Fig.3)
ungefähr 4 Nanosekunden. Die Einheiten der Verzögerungen der Glieder sind in F i g. 3 längs des DO-Signals
durch kurze vertikale Striche gekennzeichnet
Ein positives Signal des Gliedes 21 gelangt an das Inverterglied 45 und das Glied 60. Eine Signalpegeländerung
am Inverterglied 45 ruft eine Reihe von abwechselnd negativen und positiven Ausgangssignalen
entlang der Kette von Invertergliedern hervor. Die Signale können zu den gewünschten Zeitpunkten durch
Anzapfen der Verbindungsleitungen an Punkten wie z. B. TX, T2 oder Γ3 abgenommen werden. In dem
bisher besprochenen Beispie! ist jedoch angenommen
worden, daß an den Anschlußklemmen 56 und 57 keine L- und M-Signale vorhanden sind, so daß die Signale
TX, T2 und Γ3 noch blockiert sind und das Glied 60 infolgedessen das minimal verzögerte Signal der
Verriegelungsschaltung A akzeptiert
Wird das Ausgangssignal der Verriegelungsschaltung A positiv, so bestimmt dieses den Zustand des
AI-Gliedes 60, dessen negativer Ausgang als Eingang an das Inverterglied 61 gelangt Das mit A DL ybezeichnete
Ausgangssignal des Inverterglieds 61 (dh, das verzögerte Ausgangssignal der Verriegelungsschaltung
A) wird als Eingang an das Glied 26 in der Verriegelungsschaltung B angelegt Das Signal A DLY
ist durch eine bestimmte Zeitspanne verzögert da daß positive Signal erst erzeugt werden muß, wenn das
auslösende Signal an das Glied 60 und das Inverterglied 61 gelangt. In F i g. 3C ist die Verzögerung im Verhältnis
zum Auftauchen des positiven Signals der Verriegelungsschaltung A (F i g. 3B) deutlich sichtbar. Das Signal
A DLY ruft mit Hilfe des Gliedes 26 ein negatives Eingangssignal im Glied 25 hervor, welches die
Verriegelungsschaltung B setzt; damit erscheint ein positives Ausgangssignal an der Ausgangsklemme 35
und die Verriegelungsschaltung B ist entsprechend der Darstellung in Fig.3D zwei Verzögerungseinheiten
nach dem Auftreten des Signals A DLYgesetzt.
Das positive Ausgangssignal der Verriegelungsschaltung B wird an das Glied 29 in der Verriegelungsschaltung
C angelegt. Das Signal ADLY ist jedoch noch nicht vorhanden und somit schaltet das Glied nicht um.
Das Ausgangssignal der Verriegelungsschaltung B wird weiterhin als Eingangssignal zum Setzen des Gliedes 23
in der Verriegelungsschaltung A und zum Zurücksetzen des Gliedes 31 in der Verriegelungsschaltung A
verwendet. Da die Verriegelungsschaltung C nicht angesetzt ist, sind nicht alle Bedingungen für das
Umschalten des Gliedes 23 erfüllt, wohl aber für das Glied 31 und somit geht ein negativer Rücksetzimpuls
als Eingangssignal an Glied 20 der Verriegelungsschaltung A. Das Glied 20 erzeugt somit ein positives
Ausgangssignal und danach das Glied 21 ein negatives Ausgangssignal. Aus Fig.3 ist zu ersehen, daß das
Ausgangssignal der Verriegelungsschaltung A drei Zeiteinheiten nach dem Einschalten der Verriegelungsschaltung
B negativ wird, und zwar infolge der Signalfortschaltung durch die Glieder 31, 20 und 21. Ist
die Verriegelungsschaltung A zurückgesetzt, so erscheint ihr Ausgangssignal am Glied 60, welches
seinerseits ein positives Ausgangssignal auf der A DLY Leitung erzeugt, um das Glied 29 für die Verriegelungsschaltung
C zu setzen. Das Glied 29 setzt die Verriegelungsschaltung so, daß sich an der Ausgangsklemme
37 ein positives Ausgangssignal ergibt.
Fig.3E zeigt, daß die Verriegelungsschaltung C
infolge der Reaktionszeiten in den Gliedern 60, 29 und 28 drei Zeiteinheiten nach dem Zurücksetzen der
Verriegelungsschaltung A gesetzt wird. Das Ausgangssignal der Verriegelungsschaltung C wird als Eingangssignal
an Glied 39 angelegt (bei welchem die übrigen Bedingungen zum Umschalten jedoch noch nicht
gegeben sind) und weiterhin als Eingangssignal zum Zurücksetzen von Glied 32 für die Verriegelungsschaltung
B, für welche ebenfalls die übrigen Bedingungen zum Umschalten noch nicht gegeben sind. Zusätzlich
wird das Ausgangssignal der Verriegelungsschaltung C zum Setzen des Gliedes 23 in der Verriegelungsschaltung
A und zum Zurücksetzen des Gliedes 30 in der Verriegelungsschalti.ng A angelegt Für das Rücksetzglied
30 sind noch nicht alle Bedingungen erfüllt da die Verriegelungsschaltung B noch angesetzt ist; dagegen
sind für das Glied 23 alle Bedingungen gegeben, um die Verriegelungsschaltung A wieder zu setzen. Ist also die
Verriegelungsschaltung C gesetzt, so sind zwei Zeiteinheiten notwendig, um die Verriegelungsschaltung A
anzusetzen. Die Verriegelungsschaltung B wird erst fünf Zeiteinheiten später ausgesetzt da ihr Rücksetzglied ein
von den Gliedern 60 und 61 erzeugtes Signal A DLY erfordert und infolgedessen drei Glieder 32, 24 und 25
mit den entsprechenden Reaktionszeiten beteiligt sind. Dieser Sachverhalt ist in Fig.3D dargestellt Nachdem
die Verriegelungsschaltung B zurückgesetzt ist sind alle Bedingungen im Rücksetzglied 30 von Verriegelungsschaltung
A erfüllt und die Verriegelungsschaltung A wird zurückgesetzt. Dies erfolgt drei Zeiteinheiten
nachdem die Verriegelungsschaltung B zurückgesetzt wurde (F i g. 3B und 3D). Wenn das Ausgangssignal von
Verriegelungsschaltung A und damit das Eingangssignal für das Glied 60 negativ wird, erscheint auf der Leitung
A DLYein positives Signal, welches die Umschaltbedingungen
für das Glied vervollständigt und an der Ausgangsklemme 41 ein AbschlußfDOJVi^ Signal
erzeugt (F i g. 3F). Das Signal DONE gelangt von da an die zentrale Steuereinheit 12 (Fig. 1), welche ihrerseits
den Pegel des Signals DO an der Eingangsklemme 62 zurücksetzt und somit den Taktgeber außer Funktion
setzt
Taktsignale für die Schaltkreise in einer logischen Funktionseinheit können von den verschiedenen Anschlußklemmen
33 bis 38 abgenommen werden. In manchen Fällen kann es jedoch wünschenswert sein,
zwischen den ausgewählten Ausgangssignalen längere Verzögerungen einzubauen. Dies kann mit Hilfe des
Schaltkreises in Fig.2 durch Hintereinanderschalten von Invertergliedem 45 bis 52 erreicht werden. Diese
Art der Signalverzögerung hängt davon ab, ob die Eingangssignale L und M an den Eingangsklemmen 56
und 57 vorhanden sind. Diese beiden Signale können entweder einzeln oder zusammen anliegen und dabei
eine unterschiedliche Verzögerung zwischen die Signale der Verriegelungsschaltung A und des Signals A DLY
einführen (Fig.3G). In der oben beschriebenen Sequenz gibt es also vier Punkte, an denen eine
Verzögerung in den Schaltkreis eingegeben werden kann.
Wenn der Verriegelungsschaltung A gesetzt wird, ruft sie wie beschrieben ein positives Ausgangssignal hervor,
das an das Inverterglied 45 angelegt wird und danach längs der hintereinandergeschalteten Glieder abwechselnd
negative und positive Ausgangsssignale hervorruft Ist beispielsweise das Eingangssignal des Gliedes 45
positiv, so werden die Punkte 7*1, T2 und Γ3 ebenfalls positiv, wenn die zugehörigen Inverterglieder angeschaltet
werden. Wird beispielsweise ein positives Signal von einem entfernt gelegenen Steuerpunkt an die
Eingangsklemme M gelegt, so bestimmt dieses das Verhalten des Gliedes 53; wenn also der Punkt 7Ί nach
zwei Verzögerungseinheiten infolge der Glieder 45 und 46 positiv wird, sind am Koinzidenzglied 53 alle
Bedingungen erfüllt um an das Inverterglied 61 ein negatives Ausgangssignal abzugeben und daß Signal
A DL Yzu erzeugen.
Die vier möglichen Pegelkombinationen der Eingangsklemmen L und M rufen einander ausschließende
Bedingungen für die Glieder 53, 54, 55 und 60 hervor. Die Anwesenheit eines positiven Signals an der
Eingangsklemme M und eines negativen Signals an der Eingangsklemme L stellt einen Öffnungsimpuls für das
Glied 53 und Sperrimpulse für die Glieder 54,55 und 60 dar. Wird dann der Punkt 7Ί zur Erzeugung des Signals
A DLYverwendet so verfließen zwei weitere Zeiteinheiten,
bevor das Inverterglied 61 ein positives Ausgangssignal erzeugt Liegt ein positives Eingangssignal
dagegen an der L-Eingangsklemme 56 und nicht an der M-Eingangsklemme an, so sind für das Glied 54
die Öffnungsbedingungen gegeben. Zum Zeitpunkt Γ2, wenn die Verzögerungsimpulse positiv werden, sind die
Koinzidenzglieder 53, 55 und 60 alle blockiert und das Inverterglied 61 empfängt ein Eingangssignal nach vier
Verzögerungseinheiten. Für den Fall, daß beide Signale L und M vorhanden sind, kann das Glied 55 geöffnet
werden und die Glieder 53, 54 und 60 sind blockiert
Zum Zeitpunkt Γ3, d. h. am Ende der Inverterkette 45
bis 52, gibt das Glied 55 ein negatives Signal an das Inverterglied 61 ab und erzeugt somit insgesamt 10
Verzögerungseinheiten zwischen dem Setzen der Verriegelungsschaltung A und der Erzeugung des
Signals A DLY.
Die durch die Invenerglieder 45 bis 52 hervorgerufene
Verzögerung bewirkt auch eine Verlängerung der Antwortzeit für das Setzen der Verriegelungsschaltung
C und für die Beaufschlagung des Gliedes 39, da diese beiden Schaltkreise vom Komplement des Signals DLY
abhängen und ein positives Signal A DL V zwischen den Gliedern 60 und 61 erfordern. Die Zykluszeit des
Taktgebers kann somit durch bloße Wahl der Kombinationsmöglichkeiten von zwei Hilfssteuersignalen
L und M varriert werden. In den meisten Fällen wird die Auswahl der einen oder der anderen dieser Signale
die notwendige Taktverzögerung liefern. Selbstverständlich kann die Schaltung nach Wunsch auch so
ausgelegt werden, daß die Verzögerung zwischen anderen Verriegelungsschaltungen auftritt.
Der Taktgeber kann auch mit Einrichtungen versehen werden, die eine Verkürzung der Zykluszeit erlauben,
wie es für gewisse logische Funktionseinheiten wünschenswert ist. Dazu wird eine zusätzliche Eingangsleitung
mit der Anschlußklemme 63 zu dem Teil des Chips erforderlich, der die Takterzeugung umfaßt. In dem
dargestellten Schaltkreis benötigt das Koinzidenzglied 40 ein Eingangssignal entsprechend »Verriegelungsschaltung
B an« und ein Eingangssignal »Verriegelungsschaltung A aus«. Wird ein drittes Eingangssignal mit
der Bedeutung »kurzer Zyklus« an die Anschlußklemme 63 angelegt, so schaltet das Glied 40 durch und erzeugt
an der Ausgangsklemme 43 ein Abschlußsignal (DONE). Das Ausgangssignal des Gliedes 40 wird an das Glied 29
rückgekoppelt, um das Setzen der Verriegelungsschaltung Czu verhindern.
Ein Beispiel für die Verwendung der Taktimpulse in einer logischen Funktionseinheit oder auf einem
Schaltplättchen ist in Fig.4 schematisch dargestellt.
Dort ist eine Funktionseinheit 11 enthalten, die einen Taktgeber 13 sowie weitere Schaltungen für Logikfunktionen
umfaßt, die zur Durchführung eines bestimmten Datenverarbeitungsschrittes notwendig sind. Der Taktgeber
ist mit den notwendigen Eingangs- und Ausgangsklemmen versehen, deren Bezugszeichen
denen in F i g. 2 entsprechen. Es werden nur einige der Taktsignale benutzt, so z. B. das Signal A an der
Ausgangsklemme 33, Can der Ausgangsklemme 37 und C an der Ausgangsklemme 38. Außerdem hat das
Schaltplättchen eine Eingangsdatensammelleitung, die Informationsbits parallel in ein Quellenregister 67
abgibt Durch entsprechende Steuersignale am UND-Glied 68 werden die Eingangsdaten im Quellenregister
67 gespeichert und an das durch den Block 69 angedeutete logische Verknüpfungsnetzwerk 69 abgegeben.
Nach dem Verarbeitungsschritt durch das logische Verknüpfungsnetzwerk werden die Daten in
einem Resultatregister 70 gespeichert, das durch das Glied 71 gesteuert ist Wenn der Taktgeber ein
DO-Signal an der Eingangsklemme 62 empfängt,
beginnt er entsprechend der Beschreibung von F i g. 2 sukzessive die Ausgangssignale zu erzeugen. Davon
werden jedoch nur ausgewählte Taktimpulse verwendet; einmal das Signal der Verriegelungsschaltung A_an
der Ausgangsklemme 33 zusammen mit dem Signal Can der Ausgangsklemme 38. Diese beiden Signale werden
im UND-Glied 68 zur Erzeugung eines Öffnungsimpulses im Quellenregister 67 zusammengeführt, um damit
die Daten von der Eingangsdatensammelleitung am Anschluß 66 über das Quellenregister 67 und die
Sammelleitung 72 in das logische Verknüpf ungsnetzwerk 69 zu übertragen. Am Ende der notwendigen
Verarbeitungsschritte innerhalb des logischen Verknüpfungsnetzwerks
erscheinen die Daten auf der Sammelleitung 73 und werden in das Resultatregister 70
gebracht, wenn die Signale A und C an den
ίο Ausgangsklemmen 33 und 37 gleichzeitig vorhanden
sind, um einen Öffnungsimpuls vom UND-Glied 71 in das Resultatregister abzugeben. Dieser letztgenannte
Impuls erlaubt die Speicherung der Verarbeitungsdaten in dem Resultatregister. Die Daten erscheinen schließlieh
an der Datenausgangsanschlußstelle 74 und können in weiteren Schaltplättchen oder Funktionseinheiten
verwendet werden.
Die Aktivierung der UND-Glieder 68 und 71 ist in Fig.3H und 31 dargestellt. Die Fig.3] gibt das
Zeitintervall an, das dem logischen Verknüpfungsnetzwerk zur Durchführung seiner Operation zur Verfügung
steht. Wie aus F i g. 3G hervorgeht, kann es wünschenswert sein, die Verzögerung zwischen dem Beginn und
dem Ende der in Fig.3] zur Verfügung gestellten Zeit
zu verlängern, indem an die Eingangsklemmen 56 und 57 des Taktgebers eine bestimmte Kombination von L-
und M-Signalen angelegt wird. Diese zusätzliche Verzögerung ist dabei so gewählt, daß sie der zu
erwartenden Verzögerung in dem logischen Verknüpfungsnetzwerk 69 entspricht. Da das logische Verknüpfungsnetzwerk
69 und der Taktgeber 13 in derselben Funktionseinheit 11 enthalten sind, können Variationen
der Herstellparameter nicht dazu führen, daß das Betriebsverhalten des Taktgebers wesentlich verschieden
ist von dem der Logikschaltungen.
Anhand der F i g. 5 und 6 wird im folgenden die zentrale Steuereinheit beschrieben, in der die Initiierungssignale
für jeden der Taktgeber in den Funktionseinheiten bestimmt werden. Die zentrale Steuereinheit
12 enthält mehrere Verknüpfungsschaltungen, Widerstände, Vergleichsschaltungen und eine freilaufende
Sequenzsteuerschaltung zur Aufrechterhaltung der notwendigen Steuerung. Die Sequenzsteuerschaltung
80 ähnelt dem in Fig.2 beschriebenen Taktgeber
abgesehen von gewissen kleinen Änderungen: Nach dem Zurücksetzen wird die Verriegelungsschaltung A
immer angesetzt im Gegensatz zu F i g. 3, wo bei Beginn der Operation im Zustand Null des Taktgebers alle
Verriegelungsschaltungen zurückgesetzt bleiben; als weiterer Unterschied bedarf der Übergang vom
Zustand 1 nach 2 und von 5 nach 6 eines positiven Signals NEXT, das den Vergleich der Signale DO und
DONE während der normalen Betriebsweise anzeigt; und schließlich werden die Signale Ä und ~B zum
Zurücksetzen der Verriegelungsschaltung C benutzt Die Rücksetzbedingung ist im Impulsdiagramm von
F i g. 6 anhand der Wellenzüge a, b, cund j dargestellt In
Fig.6 wurden zur Erleichterung der Darstellung die Zustände der Sequenzsteuerschaltung immer von
gleicher Dauer gewählt
Die zentrale Steuereinheit 12 ist mit einer konventionellen Speichermatrix 81 verbunden, zu der ein
Speicheradreßregister SAR gehört Aus der Speichermatrix kann eine Mehrzahl von Bits parallel über das
Verbindungskabel 83 als Eingangsdaten entweder zum 0-Register 84 oder zum 1-Register 85 ausgelesen
werden. Die Information gelangt in diese Register über die UND-Glieder 86 bzw. 87, die beide durch eine
Kombination von Ausgangssignalen der Sequenzsteuerschaltung 80 gesteuert werden. In der Zeichnung sind
keine Steuerleitungen von den Ausgangsklemmen der Sequenzsteuerschaltung zu den UND-Gliedern eingezeichnet,
dafür sind bei den UND-Gliedern die entsprechenden Zustände der Ausgangssignale angegeben.
Beispielsweise erfordert das UND-Glied 86, daß die Yerriegelungsschaltung B an ist und die Verriegelungsschaltung A aus. Jedes der Register 84 und 85 ist mit
Sammelleitungen für einen parallelen Übertrag von gespeicherten Daten an die entsprechenden Assembler
88 und 89 verbunden. Der Assembler 88 kann entweder durch ein Signal B oder das Signal NEXT in einem
ODER-Glied 90 geöffnet werden, während der Assembler 89 die Daten in einem ODER-Glied 91 empfängt,
wenn entweder die Signale Soder MfATanstehen.
Jedes der Register 84 oder 85 (die nach dem Zurücksetzen nur Nullen enthalten) enthält ebenso wie
die zugeordneten Assembler 88 oder 89 in Binärnotation ZX>Signale, Daten für Masken und die nächste
Adresse für das Adreßregister SAR 82. Ist eines der beiden ODER-Glieder 90 oder 91 aktiviert, so liefert der
zugehörige Assembler auf den Sammelleitungen 92 oder 93 in Parallelform eine Vielzahl von Ausgangssignalen
an das ODER-Glied 94. Ein Teil der Signale des ODER-Glieds 94 wird als DO-Signale auf die Sammelleitung
99 gegeben. Ein anderer Teil der Ausgangsleitungen des ODER-Glieds 94 wird zum Adreßregister
SAR 82 auf der Sammelleitung 100 zurückgeführt, wo sie das Auslesen der Daten bei der nächsten Adresse
bewirken. Jedes ausgelesene Speicherwort enthält u. a. die Adresse des nächsten gespeicherten Steuerwortes.
Ein weiterer Teil der parallelen Ausgangsleitungen vom ODER-Glied 94 überträgt Masken oder Vergleichsirformation,
die an die Vergleichsschaltkreise COMP95 über die Sammelleitungen übertragen wird,
um innerhalb des Vergleichsschaltkreises 95 eine Vielzahl von nichtgezeichneten Verknüpfungsgliedern
zu steuern. Für jeden individuellen Taktgeber 13 ist ein Verknüpfungsglied vorgesehen. Die Leitungen, auf
denen die Signale DONE von der Vielzahl der individuellen Taktgeber 13 zurücklaufen, werden ebenfalls
parallel über die Sammelleitung 97 an den Vergleichsschaltkreis 95 geführt. Ein weiteres Steuerglied
innerhalb des Vergleichsschaltkreises 95 wird durch das Signal A von der Sequenzsteuerschaltung 80
aktiviert. Wenn das Signal A vorliegt und außerdem der Vergleich zwischen den Maskenleitungen in der
Sammelleitung % und den zurückgeführten DONE-LeI-tungen der Sammelleitung 97 das Ergebnis »gleich«
liefert, wird ein Signal NEXT erzeugt und an die Assembler 88 und 89 geführt, sowie an die Sequenzsteuerschaltung
80, um diesen vier Intervalle weiterzuschalten.
Der Betrieb der zentralen Steuereinheit wird von der Sequenzsteuerschaltung 80 durch ein negatives Signal
auf der Rücksetzleitung (DO-Leitung) eingeleitet. Dadurch wird wie oben erwähnt die Verriegelungsschaltung A angesetzt, während die Verriegelungsschaltungen
B und C aus sind. Wenn die Verriegelungsschaltung A anfänglich angesetzt wird, erzeugt sie ein
Ausgangssignal an den Vergleichsschaltkreis 95, in den beim Zurücksetzen auf den Maskenleitungen der
Sammelleitung 96 lauter Nullen eingeschrieben wurden; es wird also ein Signal NEXT erzeugt, während die
Verriegelungsschaltung A an ist. (Siehe die Wellenzüge A und E von F i g. 6.) Die Erzeugung des MEXT-Signals
öffnet beide ODER-Glieder 90 und 91 der Assembler 88 und 89 und bewirkt das Auslesen auf den Sammelleitungen
92 und 93 zum ODER-Glied 94. Die übertragenen Signale bestehen nur aus Nullen. Der Adreßteil der
ausgelesenen Daten mit lauter Nullen wird an das Speicher-Adreßregister SAR 82 der Steuermatrix 81
gebracht In der Zwischenzeit wurde die Verriegelungsschaltung B angesetzt, so da3 nun beide Signale A und δ"
abwesend sind. Das UND-Glied 87 ist damit blockiert Kurz darauf wird die Verriegelungsschaltung B
angesetzt und die Verriegelungsschaltung A setzt sich zurück, um den Zustand 2 des Taktgebers zu beenden.
Während die Verriegelungsschaltung A aus ist, wird das Signal NEXT zurückgesetzt Das Signal B wurde schon
früher zurückgesetzt und somit ist der Assembler 88 nicht auf Durchgang geschaltet (siehe die Wellenzüge a,
e und f). Jedoch ist das O-Register 84 infolge des UND-Gliedes 86 zur Aufnahme des ersten Steuerwortes
aus der Speichermatrix 81 bereit. Dieses Wort wird parallel in das O-Register 84 ausgelesen, in dem es bleibt,
bis der Assembler 88 später zur Aufnahme bereit ist. In
der Zwischenzeit bleibi 1-Register 85 blockiert so daß
es kein Steuerwort aus der Speichermatrix empfangen kann.
Beim Fortscha ien des Taktgebers 80 wird die Verriegelungsschaltung C angesetzt und daraufhin
ebenfalls die Verriegelungsschaltung A entsprechend der Darstellung des Taktgeberzustandes 5 in Fig.6.
Wenn die Verriegelungsschaltung A angedeutet ist, erzeugt der Vergleichsschaltkreis 95 ein Signal NEXT.
da dort immer noch alle Signale auf Null stehen und das Signal NEXT damit automatisch erscheint. Das Signal
yVEXTerlaubt der Sequenzsteuerschaltung weitere vier
Zustände zu überspringen; außerdem wird der Assembler 88 durch das ODER-Glied 90 geöffnet. Damit kann
das erste Speicherwort aus dem O-Register 84 in den Assembler 88 ausgelesen werden und von dort über die
Sammelleitung 92 durch das ODER-Glied 94 auf die Sammelleitung 98. Der für die DO-Signale verwendete
Teil der Sammelleitung 98 stößt dann den Betrieb von ausgewählten individuellen Taktgebern 13 an. Ein Teil
der Bits dieses Worts auf der Sammelleitung 98 werden an das Speicher-Adreßregister SAR 82 über die
Sammelleitung 100 zurückgeführt und stellen die Adresse des zweiten oder folgenden Steuerworts dar.
Bei angesetzter Verriegelungsschaltung A ist das UND-Glied 86 für das O-Register 84 blockiert und das
zweite Steuerwort wartet, bis es in das 1-Register 85 eingelesen werden kann. Dieses Register ist jedoch
nicht aufnahmebereit bis beide Verriegelungsschaltun-
so gen A und B ausgeschaltet sind. (Siehe die Wellenzüge a.
b und /für die Zustände 6 und 7 des Taktgebers.) Wenn beide Verriegelungsschaltungen A und B ausgesetzt
sind, öffnet das UND-Glied 87 das 1-Register 85 für die Aufnahme des zweiten Steuerwortes. Das Wort bleibt in
diesem Register, bis der Assembler 89 aufnahmebereit ist, d. h. bis entweder die Verriegelungsschaltung B
angesetzt wird oder bis zum Empfang eines Signals NEXT. Da jedoch einige Taktgeber durch die
DO-Leitungen in Gang gesetzt wurden, befinden sich auf einigen der Maskenleitungen am Vergleichsschaltkreis
95 positive Eingangssignale und es kann kein Λ/EYT-Signal erzeugt werden, bis die entsprechenden
Signale von den zugeordneten DO/VE-Leitungen auf der Sammelleitung 97 erscheinen. Die Abwesenheit
eines Λ/EXT-Signals verhindert, daß die Sequenzsteuerschaltung
80 weiterschaltet und die zentrale Steuereinheit bleibt so lange statisch, bis ein Signal erzeugt ist, das
die volle Übereinstimmung beim Vergleich anzeigt. Wie
in F i g. 6 dargestellt, kann die Sequenzsteuerschaltung
80 zwischen Zuständen Null und Eins hin- und herpendeln, wo sie so lange verharrt, bis er das nächste
NEXT-Signal empfängt
Wenn beim Vergleich im Vergleichsschaltkreis 95 eine vollkommene Übereinstimmung festgestellt wird,
kann ein NEXT-Signal erzeugt werden, welches der
Sequenzsteuerschaltung erlaubt, ihre Taktsequenz fortzusetzen und dem Assembler 89 ermöglicht, die Daten
aus dem 1-Register 85 entsprechend der Öffnung des ODER-Gliedes 91 zu empfangen. Dadurch wird ein
neuer Satz von Signalpegeln an die DO-Leitungen der Sammelleitungen 9; abgegeben, sowie an das Speicher-Adreßregister
SAR 82 über die Sammelleitungen 100 und an die Maskenleitungen auf der Sammelleitung 96
für den Vergleichsschaltkreis 95. Wird die Schaltung A ausgesetzt und die Schaltung B angesetzt, so erlaubt das
UND-Glied 86 für das O-Register 84 das Auslesen des
dritten Wortes aus dem Speicher in das O-Register 84.
Während dieser Zeit ist das 1-Register 85 durch das UND-Glied 87 blockiert.
Die Sequenzsteuerschaltung 80 besitzt zwei zusätzliehe Eingangsleitungen für die Signale L und M. Entsprechend der früher für Fig.2 gegebenen Beschreibung kann jede dieser Signaleingangsleitungen mit einem positiven Signal beaufschlagt werden, um damit die Taktsequenz der Sequenzsteuerschaltung zu
Die Sequenzsteuerschaltung 80 besitzt zwei zusätzliehe Eingangsleitungen für die Signale L und M. Entsprechend der früher für Fig.2 gegebenen Beschreibung kann jede dieser Signaleingangsleitungen mit einem positiven Signal beaufschlagt werden, um damit die Taktsequenz der Sequenzsteuerschaltung zu
ίο verlängern. Ob die eine oder die andere oder beide
Leitungen aktiviert werden, hängt davon ab, ob ausreichend Zeit zur Verfügung steht, die Daten von der
Speichermatrix 81 in die Register 84 und 85 oder in die Assembler 88 und 89 zu übertragen. Die Leitungen L
und M stellen ein bequemes Mittel dar, die Taktsequenz der Sequenzsteuerschaltung an die Erfordernisse des
von der Sequenzsteuerschaltung gesteuerten Schaltkreises anzupassen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Asynchrone Taktgebereinrichtung für eine Datenverarbeitungsanlage mit einer Steuereinheit
und mehreren Untereinheiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (12) und
die Untereinheiten (11) jeweils ein Halbleiterschaltplättchen (Chip) darstellen und jeweils einen
steuerbaren Taktgeber (80, 13) enthalten, dessen Ausgangssignale die Funktionen der Halbleiterschaltplättchen
steuern, daß die Steuereinheit (12) abhängig vom gerade auszuführenden Befehl die
Taktgeber der zur Durchführung des Befehls erforderlichen Untereinheiten startet (Startsignal
DO 62), daß die Taktgeber der gestarteten Untereinheiten nach Durchführung der Funktion ein Beendet-Signal
(DONEM) abgeben, daß der Taktgeber (Sequenzsteuerschaltung) der Steuereinheit (12)
nach Empfang aller Beendet-Signale die Ausführung eines weiteren Befehls einleitet
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit die Startsignale (DO)
für die Taktgeber der erforderlichen Untereinheiten durch Decodierung von aus einem Speicher (81)
ausgelesenen Steuerbefehlen aktiviert
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit beim Empfang
der Beendet-Signale (DONE) ein Fortschreitesignal (NEXT) an ihren Taktgeber (80) abgibt und
daraufhin weitere Startsignale (DO) an die Taktgeber der erforderlichen Untereinheiten erzeugt.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangssignale
(A, C; F i g. 4) der Taktgeber über Verknüpfungsglieder (68, 71) den Schalteinrichtungen (67,69, 70) der
Untereinheit zu deren Steuerung zugeführt werden.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktgeber folgenden
Aufbau aufweisen:
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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