DE245342C - - Google Patents

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DE245342C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/76Stripping or cleaning carding surfaces; Maintaining cleanliness of carding area
    • D01G15/80Arrangements for stripping cylinders or rollers
    • D01G15/805Arrangements for stripping cylinders or rollers by suction or blowing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die üblichen Anlagen zur Absaugung des Krempelausstoßes bestehen aus längs den Krempelreihen verlaufenden, an ein Vakuum angeschlossenen Rohrleitungen, die bei jeder Krempel ein senkrechtes Abzweigrohr entsenden. Die Verlegung der Fabrikräume durch diese Abzweigrohre und die dadurch hervorgerufene Vergrößerung der Unübersichtlichkeit der Räumlichkeiten werden als Übelstände
ίο solcher Anlagen empfunden. Es sind daher Anlagen gebaut worden, welche im wesentlichen aus einem wagerecht verlaufenden, an ein Vakuum angeschlossenen Rohrstrang bestehen, von welchem an allen zu entstaubenden Stellen mit Deckel verschlossene Rohrstutzen entsendet werden. Längs der wagerechten Rohrleitung ist ein mit einem Absaughut versehener Wagen verschiebbar angeordnet. Zum Reinigen einer Krempel wird
ao der Wagen zu der betreffenden Stelle hingeführt, und es wird nach Öffnung des Verschlußdeckels der Absaughut in Verbindung mit dem Rohrstutzen gebracht und damit an das Vakuum der wagerechten Rohrleitung angeschlossen.
Anlagen dieser Ausführung besitzen alle einen schlechten Wirkungsgrad, da die Verbindung des Rohrstutzens mit dem Absaughut keineswegs eine dichte ist und die Abdichtung durch die unvermeidliche Verschmutzung der Verbindungsstellen nur noch mangelhafter wird.
Diesem Übelstand wird durch den Erfindungsgegenstand dadurch abgeholfen, daß Saughut und Saugrohrstutzen aus einem einzigen Stück bestehen, welches mit dem Wagen dicht verbunden ist, der Wagen aber durch eine für diese Zwecke besonders geeignete Bürstendichtung gegen die Hauptrohrleitung abgedichtet ist. Zu der durch diese Anordnung gegenüber den früheren Bauarten erzielten höheren Leistungsfähigkeit gesellen sich als weitere Vorteile die größere Bequemlichkeit der Handhabung und die Vereinfachung der Bedienung hinzu, welche durch den Wegfall der jeweiligen Herstellung der Verbindung des Saughutes mit dem Vakuum und der öfteren Reinigung der Verbindungsstellen bedingt sind.
Die Zeichnungen geben den Erfindungsgegenstand in vier Figuren wieder. Die Fig. 1 und 2 stellen denselben für jenen Fall dar, in welchem das öffnen und Schließen der in der Hauptrohrleitung angeordneten Öffnungen selbsttätig erfolgt. Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Ausführung, bei welcher das Öffnen und Schließen der Öffnungen von Hand bewerkstelligt wird.
In den Zeichnungen stellt α eine wagerecht verlaufende Hauptrohrleitung dar. Genau passende Innenmuffen b verbinden die einzelnen Rohrabschnitte. An den Stoßstellen ist das Rohr α vermittels Rohrschellen c aufgehängt. Dieselben Rohrschellen c befestigen an dem Hauptrohr α die Lagerböcke d, welche die längs den Rohren α verlaufenden Schienen e tragen. An jeder zu entstaubenden Stelle, also an jeder Arbeitsstelle, befindet sich in dem Rohr α eine Öffnung f. Diese Öffnung

Claims (2)

  1. ist entweder durch eine Klappe g (Fig. i) oder durch einen drehbaren Mantel y (Fig. 3) immer dann dicht verschlossen, wenn an der betreffenden Stelle nicht gearbeitet wird. Das an die Krempel anschließende senkrechte Abzweigrohr h wird von einem Wagen getragen, dessen Laufräder i auf den Schienen e ruhen. Einfache oder auch doppelreihige Bürstensätze /, die im Inneren des das Rohr a dreiviertel umschließenden Mantels k angebracht sind, gewähren einen durchaus dichten,' zuverlässigen Anschluß des Abzweigrohres h an das Hauptrohr a. Die abdichtende Wirkung der Bürstensätze / erklärt sich dadurch, daß etwa vorhandene Zwischenräume durch den angesaugten Staub verlegt werden und ein undurchlässiges Gefüge hergestellt wird. An Stelle der Bürstendichtung kann eine solche aus Filz oder eine Labyrinthdichtung treten.
    Die Klappen g, welche die Arbeitsöffnungen im Rohr α verschließen, sind an dem einen Ende eines doppelarmigen Hebels I befestigt, welcher seinerseits auf der Welle m gelagert ist. Das am anderen Hebelende angebrachte Gewicht η drückt die innenseitig mit einer Dichtung belegte Klappe g gegen das Rohr a, so daß die Arbeitsöffnung geschlossen wird. Der Wagen trägt auf seiner einen Seite eine Schiene 0, die an ihren beiden Enden schief ansteigt, wie dies aus der Fig. 1 erkannt werden kann. Der zur Arbeitsstelle herangeführte Wagen wird mit dieser schief aufsteigenden Kante der Schiene 0 auf den die Klappe g tragenden Hebel I so einwirken, daß die Klappe g abgehoben und in die durch Fig. 1 dargestellte Lage gedreht wird. Befindet sich der Wagen in der Arbeitsstellung, deckt sich also die nunmehr freigelegte Arbeitsöffnung f im Rohre genau mit der Mündung des Anschlußrohres h, so wird der Wagen durch eine besondere Vorrichtung festgestellt. Eine Ausführungsform einer solchen Stellvorrichtung ist in der Fig. 1 dargestellt. An einer der Schienen e ist ein Stift p angebracht, welcher in die Bohrung r eines am Wagen gelagerten doppelarmigen Hebels q einschnappt, wenn sich der Wagen in der Arbeitsstellung befindet. Am anderen Ende des Hebels q greift eine über die Rolle r laufende Schnur s an.
    Durch Ziehen an dieser Schnur wird die das Einschnappen bewirkende Kraft der Feder t überwunden und die Feststellung des Wagens aufgehoben, so daß derselbe weiterbewegt werden kann.
    Bei der Ausführungsform, die durch die Fig. 3 und 4 dargestellt ist, wird die Arbeitsöffnung f durch den drehbaren Mantels geschlossen, welcher das Rohr α umgibt. An diesem Mantel ν sind zwei Ansätze u und U1 angebracht, die um ungefähr 6o° gegeneinander versetzt sind. Innerhalb der beiden Radgestelle sind um das die Bürsten tragende Mantelrohr k zwei drehbare Ringe w und W1 gelegt, die den Mantel auf ungefähr B/e seines Umfanges umgeben. An jedem dieser Ringe w und W1 sind zwei Ösen y und yx angeordnet, an welchen die Zugschnüre χ und X1 angreifen. Zieht man an den Schnüren x, so drücken die Enden Z1 der Ringe w und W1 auf die Ansätze U1 und drehen den Mantel υ in die durch die Fig. 3 dargestellte Stellung, derart, daß die Arbeitsöffnung f freigelegt wird. Es ist dies dann vollständig geschehen, wenn eine Weiterbewegung der Ansätze U1 durch die Schiene β verhindert wird. Durch Ziehen an den Schnüren X1 wird der Mantel ν in entgegengesetzter Richtung gedreht und die Arbeitsöffnung f geschlossen.
    Patent-A ν Sprüche:
    i. Vorrichtung zum Absaugen des Krempelausstoßes mittels eines längs der Hauptsaugleitung fahrbaren Absaugrohres, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Vermeidung der längs der Hauptleitung angeordneten Rohranschlußstutzen der Wagen unmittelbar gegen die Hauptleitung abgedichtet ist und ein luftdicht mit ihm verbundenes Anschlußrohr trägt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung des das Anschlußrohr (K) tragenden Wagens (k) gegen das Hauptleitungsrohr (a) durch ein- oder mehrreihige, um die Anschlußrohrmündung herum gruppierte Bürstensätze (j) geschieht, welche innerhalb des Mantels (k) angeordnet sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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