DE244629C - - Google Patents

Info

Publication number
DE244629C
DE244629C DENDAT244629D DE244629DA DE244629C DE 244629 C DE244629 C DE 244629C DE NDAT244629 D DENDAT244629 D DE NDAT244629D DE 244629D A DE244629D A DE 244629DA DE 244629 C DE244629 C DE 244629C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
explosion
electrode
electrodes
spark plug
way
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT244629D
Other languages
English (en)
Publication of DE244629C publication Critical patent/DE244629C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/46Sparking plugs having two or more spark gaps
    • H01T13/467Sparking plugs having two or more spark gaps in parallel connection

Landscapes

  • Spark Plugs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 244629 KLASSE 46 c. GRUPPE
Firma ROBERT BOSCH in STUTTGART.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Dezember 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Zündkerze mit feststehenden Elektroden für die Zündung von Verbrennungsmotoren. Zur Sicherung eines einwandfreien Betriebes von Verbrennungsmotoren müssen derartige Hochspannungszündkerzen zwei Hauptbedingungen erfüllen, nämlich einmal dürfen sich an den Elektroden keine festen oder halbflüssigen Explosionsrückstände niederschlagen, da hierdurch unter
ίο Umständen die Funkenstrecke überbrückt wird und die Kerzen demgemäß versagen, und weiter dürfen die Elektroden der Zündkerze nicht so ausgebildet sein, daß sie zu Glühzündungen Veranlassung geben.
Eine Zündkerze, die es ermöglichen würde, daß sich keine Explosionsrückstände auf den Elektroden derselben niederschlagen können, würde nun beispielsweise gegeben sein, wenn man die Elektroden so ausbildete, daß sie während der Explosion glühend werden, wodurch ein Niederschlagen von Explosionsrückständen verhindert wird, indem diese Rückstände einfach zu nicht leitender Asche verbrennen. Eine solche Kerze würde aber den Nachteil mit sich bringen, daß die glühenden Elektroden Zündungen zu ungewollter Zeit verursachen, wodurch naturgemäß ein einwandfreier Betrieb der Maschine verhindert wird.
Wie hieraus hervorgeht, ist es ziemlich schwierig, eine Zündkerze herzustellen, welche die beiden oben angegebenen Bedingungen in gleicher Weise erfüllt. Nach der Erfindung werden nun die oben angegebenen beiden Bedingungen in gleichem Maße erfüllt, indem der Zündkerze bzw. den Elektroden derselben eine solche Form gegeben wird, daß die Wärme jeder Zündung ihre Temperatur genügend erhöht, um die niedergeschlagenen Explosionsrückstände abzubrennen, daß sie aber nicht so lange in glühendem Zustande erhalten bleiben, daß vor Eintritt des gewollten Zündungszeitpunktes sogenannte Glühzündungen eintreten können.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Kerze nach der Erfindung in Fig. ι in einer Seitenansicht und in Fig. 2 in einer Ansicht von unten dargestellt.
Der Sockel A, der in gebräuchlicher Weise mit einem Schraubstutzen B versehen ist, der in die Zylinderwand eingeschraubt werden kann, umgibt einen Isolationskörper C, in dessen Mitte die eine Elektrode D derart eingespannt ist, daß ihr Ende bis zwischen die Enden der Körperelektrode vorragt.
Diese Elektrode besteht aus mehreren mit dem Körper des Sockels A durch Einlöten, Einpressen 0. dgl. fest und leitend verbundedenen Drahtspitzen aus einem schwer schmelzbaren Metall, beispielsweise Nickel.
Nach der Erfindung sind nun diese Drahtspitzen nicht einfach abgeschnitten und bis auf den gewünschten Abstand der isolierten Elektrode D zugebogen, sondern ihre Enden sind durch Abplattung so ausgebildet, daß sie zwar bei jeder Funkenentladung glühend und dadurch instand gesetzt werden, sich selbst rein zu brennen, daß sie aber anderseits infolge ihrer großen Oberfläche und geringen Masse ihre Wärme so schnell abgeben, daß sie auch schon wieder genügend erkaltet sind, um Glühzündungen auszuschließen, bevor die
folgende Zündung eintritt. Selbstverständlich ist die der Erfindung zugrunde liegende Idee nicht an die dargestellte Ausführungsform der Elektrode gebunden, sondern die Elektrode kann auch beispielsweise die Form gemäß Fig. 3 oder 4 haben.
Wesentlich für die Erfindung ist lediglich der Umstand, daß die Elektrode so geformt ist, daß durch Glühendwerden im Augenblick der Zündung und während der Explosionsperiode die sich niederschlagenden Verbrennungsrückstände zu nicht leitender Asche verbrannt werden, so daß keine Überbrückung der Funkenstrecke stattfindet, und daß weiterhin die Elektrode sich dann im weiteren Verlauf der Explosionsperiode und während der Auspuffperiode so weit abkühlt, daß keine Glühzündungen zu ungewollter Zeit auftreten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zündkerze mit feststehenden Elektroden für Verbrennungsmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß das wirksame Ende mindestens einer, vorzugsweise der Körperelektrode derart abgeplattet ist, daß es einerseits bei jeder Explosion glühend wird, anderseits vor Eintritt des folgenden Saughubes so viel Wärme abgeben kann, daß Glühzündungen nicht entstehen können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT244629D Active DE244629C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE244629C true DE244629C (de)

Family

ID=503652

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT244629D Active DE244629C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE244629C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748641C (de) * 1936-12-03 1944-11-08 Zuendkerze mit einer Brueckenelektrode

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748641C (de) * 1936-12-03 1944-11-08 Zuendkerze mit einer Brueckenelektrode

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3872027T2 (de) Zuendkerze fuer verbrennungsmotor.
DE10201697B4 (de) Zündkerzenaufbau mit hohem Wärmewiderstand und hoher Haltbarkeit
DE69614931T2 (de) Zündkerze für Verbrennungsmotor und sein Herstellungsverfahren
DE2852962C2 (de) Zündkerze
WO2009059866A1 (de) Zündkerze mit langer lebensdauer
DE19623989A1 (de) Zündkerze für eine Brennkraftmaschine
DE3607888A1 (de) Temperaturgesteuerte gluehkerze
DE244629C (de)
WO1998026481A1 (de) Zündkerze
DE69820452T2 (de) Zündkerze
DE102020110395A1 (de) Fremd gezündete Hubkolben-Brennkraftmaschine mit einem Vorkammerzündsystem
EP0554852B1 (de) Zündkerze
DE10340043A1 (de) Zündkerze
AT56335B (de) Zündkerze.
DE3003799C2 (de) Glühkerze für Brennkraftmaschinen
EP1269590A1 (de) Zündkerze für eine brennkraftmaschine
EP1881573B1 (de) Zündeinrichtung, insbesondere Zündkerze für eine Verbrennungsmaschine und Verfahren zur Positionierung von wenigstens einer Masseelektrode in der Zündeinrichtung.
DE102005043636A1 (de) Zündkerze mit höherer Haltbarkeit und Beständigkeit gegenüber Kohlenstoffverschmutzung
DE68917573T2 (de) Zündkerzen für Verbrennungsmotoren.
DE10329269B4 (de) Zündkerze mit mindestens zwei Mittelelektroden
DE3530997C2 (de)
DE112012003972B4 (de) Zündkerze und Masseelektroden-Herstellungsverfahren
WO2008055483A1 (de) Zündeinrichtung, insbesondere zündkerze für eine verbrennungskraftmaschine und verfahren zur herstellung
DE1751777C3 (de) Luft Gleitfunken Zundkere
DE395467C (de) Vorschaltfunkenstrecke fuer Zuendkerzen