DE244502C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE244502C DE244502C DENDAT244502D DE244502DA DE244502C DE 244502 C DE244502 C DE 244502C DE NDAT244502 D DENDAT244502 D DE NDAT244502D DE 244502D A DE244502D A DE 244502DA DE 244502 C DE244502 C DE 244502C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- outlet
- auxiliary
- exhaust
- slide
- steam
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 3
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 5
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 5
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 description 2
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 239000002360 explosive Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B31/00—Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
- F01B31/14—Changing of compression ratio
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
- F01B17/02—Engines
- F01B17/04—Steam engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L15/00—Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
- F01L15/08—Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped valves; Such main valves combined with auxiliary valves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Exhaust Silencers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
u 244502-KLASSE 14#. GRUPPE
Firma R.WOLF in MAGDEBURG-BUCKAU.
Arbeitskolben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Oktober 1910 ab.
Bei den bekannten Gleichstromdampfmaschinen mit schmalem Arbeitskolben und von
diesem gesteuerten, in der Mitte des Zylinders angeordneten Auslaßschlitzen mit dahintergeschaltetem
Steuerorgan schließt der Kolben, bevor er seine Mittelstellung erreicht hat, diese
Schlitze ab, womit die Auslaßperiode beendet ist und die Kompression beginnt. Diese frühzeitige
Kompression ist aber besonders bei
ίο Auspuff- und bei Verbundmaschinen im Niederdruckzylinder
sehr nachteilig, da sie die Dampfökonomie, den mechanischen Wirkungsgrad
und die Leistung der Maschine herabmindert. Auch wird bei Auspuff maschinen mit Erzeugung
eines künstlichen Zuges durch den Abdampf, wie dies bei Lokomobilen und Lokomotiven allgemein üblich ist, durch den harten,
explosionsartigen Auspuff ein derartig heftiger Zug im Schornstein erzeugt, daß kleine Kohlenstücke
direkt aus der Feuerung gerissen werden. Man hat nun bereits vorgeschlagen, diese
Nachteile der Gleichstromdampfmaschine dadurch zu beseitigen, daß man die an den
Enden des Zylinders mündenden Frischdampfkanäle auch als Wechselstrom-Hilfsauslaßkanäle
benutzt und durch den Einlaßschieber steuert. Durch diese bekannte Einrichtung kann man
die Kompression herabmindern, indem zuerst der Hauptauslaß durch den Kolben und später
der Hilfsauslaß durch den Schieber abgeschlossen wird. Der Schieber öffnet dann auch
den Hilfsauslaß wieder frühzeitig, so daß die Vorausströmung durch den Hilfsauslaß eingeleitet, der Gegendruck vermindert und der
Auspuff durch die. verhältnismäßig engen Hilfsauslaßkanäle gedämpft wird.
Die bisherigen Wechselstrom-Hilfsauslaßorgane dieser Bauart öffneten aber den Hilfsauslaß
nur einmal während einer Umdrehung, und zwar bis zum Schluß der Auslaßperiode.
Damit nun trotz der seitlichen Hilfsauslaßkanäle, die auch für den Einlaß von Frischdampf
benutzt werden können, der Dampf möglichst im Gleichstrom den Zylinder verläßt, ist die den Gegenstand der Erfindung
bildende Steuerung so eingerichtet, daß die Wechselstrom-Hilfsauslaßorgane zweimal während
einer Umdrehung, und zwar zu Beginn und am Ende der Auslaßperiode öffnen, dagegen
während des mittleren Teiles dieser Periode schließen, so daß dann der Auslaß ausschließlich durch die Auslaßschlitze erfolgt.
Hiermit wird die Zeit des Hilfsauslasses und die durch den Hilfsauslaßkanal strömende Abdampfmenge
auf ein Minimum reduziert. Der Hilfsauslaß erfolgt nur während ganz kurzer
Perioden, so daß die Wandungen der Zylinderenden weit weniger durch den strömenden
Abdampf gekühlt werden.
Fig. 1' der Zeichnung zeigt den in seiner
Mittelstellung befindlichen Schieber, sein Gehäuse und die angrenzende Zylinderwand im
Längsschnitt.
Fig. 2 ist ein Diagramm, das ■ die zu verschiedenen
Kurbelstellungen gehörigen Schieberstellungen erkennen läßt.
Der Zylinder z, in welchem der Kolben k hin und her geht, hat einen mittleren, als
Dampfauslaß dienenden Kanal c, der mit' dem
Zylinder durch vom Kolben k gesteuerte Schlitze verbunden ist, und zwei seitliche Kanäle
a, a1, die in an sich bekannter Weise als
(i. Auflage, ausgegeben em 31. Mai
Hilfsauslässe, aber auch zur Einleitung von Frischdampf dienen können. Alle diese Kanäle
führen in den Schieberraum und können mit dem Abdampf kanal d in Verbindung gebracht
werden. . , -
Der in zwei Büchsen b, b1 geführte Schieber
s besitzt in der Mitte eine Einschnürung oder Ausnehmung s1 und an- jedem Ende eine
Einschnürung s2, wodurch Ringräume r1, r2
ίο gebildet werden, und hat acht steuernde
Kanten ι bis 8, von denen die beiden äußeren, ι und 8, den Einlaß von Frischdampf, die
beiden inneren, 4 und 5, die Verbindung zwischen dem Auslaßkanal c und der Leitung d
und die vier dazwischen liegenden; 2, 3, 6 und 7, den Hilfsauslaß steuern.
Läuft der Schieber s bei seiner Bewegung nach rechts mit der Kante 1 am Kanal α vorüber,
so tritt Frischdampf durch diesen Kanal in den Zylinder ein und schiebt den Kolben k
nach rechts. Sobald der Kolben die Auslaßschlitze des Auslaßkanals c überlaufen hat
(Kurbelstellüng I in Fig. 2), füllt der expandierende Dampf diesen sowie den mit ihm in
Verbindung stehenden, durch die mittlere Einschnürung s* des Schiebers und die Schieberbuchsen
h und b1 gebildeten Ringraum r1.
Inzwischen hat der Schieber seine Bewegungsrichtung geändert, er bewegt sich also
nach links. Geht er über seine Mittelstellung hinaus, so wird zunächst der Kanal α durch
die Kante 2 geöffnet und durch den von der ' linken Einschnürung s2 des Schiebers gebildeten
Ringraum r* mit dem Abdampfkanal d verbunden; es beginnt also der Dampfaustritt
aus dem linken Zylinderraum durch den seitlichen Hilfskanal α (Kurbelstellung II). Bald
darauf wird auch der mittlere Auslaßkanal c durch die Kante 4 des Schiebers mittels des
Ringraumes r1 mit dem Abdampfraum d in Verbindung gesetzt (Kurbelstellung III), so
daß eine Zeitlang der Dampfaustritt sowohl, durch den Hilfsauslaß α als auch durch den
Hauptauslaß c stattfindet. ■ In der Kurbel-.stellung IV unterbricht der Schieber, nachdem
er um die Strecke χ aus seiner Mittelstellung bewegt ist, mit der Kante 3 die Verbindung
des Hilfsauslasses α mit dem Abdampfraum d, so daß der Dampfaustritt jetzt nur noch
durch den mittleren Auslaß c erfolgt.
Erst in der Kurbelstellung V verbindet der Schieber den Kanal α wieder "unit der Abdampfleitung,
und gleich darauf schließt der Kolben k die Auslaßschlitze zum Kanal c
(Kurbelstellung VI). Ohne den Hilfsauslaßkanal α würde bereits in dieser Kurbelstellung
die Kompression beginnen.
Bevor der Kolben mit seiner anderen Kante die Auslaßschlitze wieder öffnet, muß der
Schieber die Verbindung zwischen den Kanälen c und d unterbrechen (Kurbelstellung VII),
da sonst der expandierende Dampf, ohne weitere Arbeit zu verrichten, in die Abdampfleitung
strömen würde.
Die Auslaßperiode wird erst durch den Schluß des Hilfsauslaßkanals in der Kurbelstellung
VIII beendet und somit die Kompressionsperiode wesentlich abgekürzt.
Der Schieber schließt hier also den Hilfsauslaßkanal
α später als den Hauptauslaßkanal c; es wird dann aber auch durch denselben
der Hilfsauslaß wieder früher geöffnet als der Hauptauslaß, so daß sowohl der Beginn als
auch der Schluß der Auslaßperiode durch den Hilfskanal bewirkt wird.
Zur Erklärung des Diagramms (Fig. 2) sei noch einmal bemerkt, daß der Bogen O zwischen
den Kurbelstellungen I und VI die gesamte Öffnungsdauer der vom Zylinder zum Kanal c führenden Auslaßschlitze bezeichnet,
der Bogen A1 die öftnungsdauer des Hilfsauslasses
α zu Beginn der Auslaßperiode, A2
die Öffnungsdauer dieses Auslasses am Ende dieser Periode und F die Dauer der Verbindung
zwischen den Kanälen c und d.
Der Kanal a1 spielt für den rechten Zylinderraum
natürlich dieselbe Rolle wie der Kanal α für den linken.
Claims (2)
1. Wechselstrom-Hilfsauslaßsteuerung für Gleichstromdampfmaschinen mit schmalem
Arbeitskolben, bei welchen Auslaßschlitze durch den Arbeitskolben gesteuert werden
und mit einem dahinter geschalteten Steuerorgan versehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß am Anfang, und Ende der Auslaßperiode die Wechselstrom-Hilfsauslaßorgane
öffnen, und daß während des mittleren Teiles der Auslaßperiode die Hilfsauslaßorgane
schließen und der Auslaß ausschließlich durch die Auslaßschlitze erfolgt.
2. Schiebersteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß acht steuernde
Kanten (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 und 8) eines einzigen Schiebers derart angeordnet
sind, daß die zwei äußeren (1 und 8) den Einlaß, die zwei inneren (4 und 5) die
Verbindung zwischen dem Auslaßschlitzräum (c) und dem Auslaß (d) und die vier
dazwischen liegenden Kanten (2, 3, 6 und 7) den Hilfsauslaß steuern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE244502C true DE244502C (de) |
Family
ID=503538
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT244502D Active DE244502C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE244502C (de) |
-
0
- DE DENDAT244502D patent/DE244502C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE244502C (de) | ||
| DE1045158B (de) | Brennkraftmaschine mit innerer Gemischbildung | |
| AT126845B (de) | Regelanordnung an Gasturbinenanlagen. | |
| DE645694C (de) | Vorschubrost | |
| DE463019C (de) | Zweitaktmotor mit Ventilspuelung | |
| DE437498C (de) | Verbrennungskraftmaschine, insbesondere Viertaktdieselmaschine, mit Leistungserhoehung durch Nachladen | |
| DE666450C (de) | Zweitaktbrennkraftmaschine mit kolbengesteuerten Auspuff- und Einlassschlitzen | |
| DE662954C (de) | Luftverdichtende Zweitaktbrennkraftmaschine mit Selbstzuendung | |
| DE877354C (de) | Steuerungsvorrichtung fuer im Wechselbetrieb arbeitende Wassergaserzeuger | |
| DE288443C (de) | ||
| DE53699C (de) | Steuerung von Maschinen mittelst des Arbeitskolbens | |
| DE159163C (de) | ||
| DE251463C (de) | ||
| DE210551C (de) | ||
| DE2304767C2 (de) | Gasmaschine mit einem Gasregelventil und einem Gaseinlaßventil pro Zylinder | |
| AT133396B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Regelung von Verpuffungskammern, insbesondere für Brennkraftturbinen. | |
| DE74143C (de) | Verbund-Dampfmaschine mit Hilfsventilen zwischen Ein- und Austrittskanal | |
| DE725680C (de) | Treibgaserzeuger | |
| DE269677C (de) | ||
| DE423984C (de) | Steuerung von Brennkraftturbinen | |
| DE898592C (de) | Kolbendampfmaschine | |
| DE262681C (de) | ||
| DE302267C (de) | ||
| DE247810C (de) | ||
| DE185249C (de) |