DE244239C - - Google Patents

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DE244239C
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pulley
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rollers
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/24Equipment for mounting belts, ropes, or chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 244239 KLASSE 47d. GRUPPE
HERMANN GERLACH in AALEN, Württ.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Juli 1910 ab.
Es sind bereits Vorrichtungen zum Auflegen von Treibriemen auf die Riemenscheiben während des Betriebes bekannt, die entweder als stationäre Einrichtungen neben jeder Riemenscheibe oder jedem Scheibenpaar angeordnet sind und daher viel, zu kompliziert und kostspielig in der Ausführung werden, odei sie sind als Handgeräte ausgebildet. Bei allen diesen Einrichtungen sind in der Regel feste oder verstellbare Leitrollen für den Riemen vorgesehen, um diesen von der Seite her auf die Riemenscheibe zu führen; jedoch weisen namentlich die zuletzt erwähnten Handgeräte sämtlich . den Nachteil auf, daß sie beim Auflegen des Riemens keine hinreichende Sicherheit gegen Mitreißen durch den plötzlich stark gespannten Riemen gewähren und diesem auch vielfach keine genügende Führung bieten.
Von diesen bekannten Treibriemenauflegern unterscheidet sich nun die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung im wesentlichen durch ihre besonders zweckmäßige und vorteilhafte Bauart, nach welcher eine Scheibe, welche eine Anzahl auf verschiedene Riemenscheibendurchmesser einstellbare Leitrollen trägt, deren äußerste in bekannter Weise als Gewindespindeln ausgebildet sind und geradegeführte Seitenanschläge für den Riemen tragen, mittels einer halbrunden, in bezug auf die Scheibe selbst in Richtung der Wellenachse verstellbar angeordneten Lagerschale auf die Welle aufgesetzt und durch an ihr angebrachte, beliebig vor- und feststellbare Stützen gegen jegliche Verdrehung gesichert ist, so daß Unfälle beim Auflegen von Treibriemen während des Betriebes vollkommen ausgeschlossen sind. Ein weiterer Vorteil der neuen Vorrichtung ist noch darin zu erblicken, daß sie ohne weiteres sowohl für rechts- als auch für linkslaufende Riemen sowie von jeder Seite der Riemenscheibe anwendbar ist, da die äußeren Leitrollen des Riemens als Rechtsbzw. Linksgewindespindeln ausgebildet sind.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beigefügten Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform näher erläutert: ·' .
Die Fig. 1 und 2 veranschaulichen die Handhabung der Vorrichtung in Vorder- bzw. Seitenansicht, während die Fig. 3 bis 5 dieselbe in vergrößertem Maßstab darstellen, und zwar
Fig. 3 in Vorderansicht, Fig. 4 in Seitenansicht und
Fig. 5 in Draufsicht mit teilweisem Schnitt.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer segmentförmigen Scheibe a, die mit einer beliebigen Anzahl von Schlitzen b versehen ist und um ihren Mittelpunkt herum eine halbrunde Lagerschale c trägt, die mit der Scheibe a durch zwei seitliche Winkel d derart verbunden ist, daß sich die Scheibe α auf der Lagerschale c längsverschieben läßt, wozu in den Winkeln d Führungsschlitze β vorgesehen sind. Die Schlitze .& der Scheibe α dienen zur Aufnahme der nach der Scheibe α zu verjüngten Leitrollen f für den Treibriemen g. Von diesen Rollen f sind die Endrollen f1 mit Gewinde versehen, und zwar die eine mit Links- und die andere mit Rechtsgewinde, um sowohl rechts- als auch linkslaufende Riemen be-
Lagerexempiar
dienen zu können. Auf diesen Rollen f1 sind in der Längsrichtung verstellbare Muttern h angeordnet, die auf Bügeln * geradegeführt sind und als Seitenanschläge für den Riemen g sowie dazu dienen, denselben zwangläufig von den Rollen f auf die Riemenscheibe k zu leiten. Die sämtlichen Rollen f und f1 können mit Hilfe von anf jeder Seite der Scheibe α vorgesehenen Skalen Z auf den jeweiligen Durchmesser der Riemenscheiben genau eingestellt werden. Um die Vorrichtung auf höher gelegene Wellen aufsetzen zu können, ist eine Handhabe m vorhanden, die je nach Lage der Riemenscheibe von rechts oder links an der Scheibe α mittels Schrauben o. dgl. befestigt werden kann. Damit sich die ganze Vorrichtung bei der Abnahme des Riemens durch die Riemenscheibe k von den Leitrollen f, f1 infolge der dabei auftretenden momentanen Reibung auf der Welle η nicht verdrehen kann, sind ver- und feststellbare Stützen 0 angeordnet, die entweder gegen die Decke, den Fußboden oder ein sonstiges geeignetes, festes Widerlager gestützt werden. Bei günstig liegenden Wellen können diese Stützen 0 auch direkt als Handhaben an Stelle derjenigen m benutzt werden.
Die Handhabung und Wirkungsweise der Vorrichtung ist etwa folgende:
Nachdem die Muttern h, welche als Seitenanschläge für den Riemen g dienen, ungefähr auf die jeweilige Riemenbreite eingestellt sind, etwa so, daß dieser die Leitrollen f, f1 nach außen um ein geringes überragt, wird der Riemen g über die Rollen f, f1 gelegt, die vorher auf den Durchmesser der Riemenscheibe k eingestellt waren, und die ganze Vorrichtung auf die Welle η gesetzt. Alsdann verschiebt man die Scheibe α mittels ihrer halbrunden Lagerschale c von der Seite her bis nahe an die Riemenscheibe k, so daß diese den Riemen g erfassen kann. Dieser wird sodann einerseits durch die Reibung an der Riemenscheibe und andererseits infolge der durch die in Drehung versetzten Rollen f, f1 erzeugten Verschiebung einer der Muttern h, und zwar derjenigen an der Auflaufseite des Riemens, zwangläufig auf die Riemenscheibe k geleitet. Auf diese Weise muß also stets unbedingt mit größter Sicherheit das Auflegen des Riemens auf seine Scheibe stattfinden. Wenn man auf Grund langer Naben der Riemenscheiben oder vorstehender Keile o. dgl. nicht nahe genug an die Riemenscheibe gelangen kann, so wird diese Differenz, die nie bedeutend sein kann, durch die Verschiebbarkeit der Scheibe α in der Lagerschale c wieder ausgeglichen. Falls es die Lage der Transmission erfordert, kann die Vorrichtung auch von unten oder von der Seite auf die Welle gesetzt werden, ohne daß dadurch die Funktion irgendwie beeinflußt werden würde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Auflegen von Treibriemen auf die Riemenscheiben während des Betriebes; bei welcher der Riemen von der Seite her mittels einer mit einer Anzahl verstellbarer Leitrollen versehenen Scheibe auf die Riemenscheibe geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die die verstellbaren Leitrollen ff, f1), deren äußere ff1) in bekannter Weise als Gewindespindeln ausgebildet sind und geradegeführte Seitenanschläge (h) für den Riemen (g) tragen, besitzende Scheibe fa) mittels einer halbrunden, gegenüber der Scheibe in Richtung der Wellenachse verstellbar angeordneten Lagerschale fc) auf die Welle (n) aufgesetzt und durch an ihr angeordnete, beliebig ver- und feststellbare Stützen (0) gegen jegliche Verdrehung gesichert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744466C (de) * 1940-07-31 1944-01-17 Karl Martin Alm Umschalteinrichtung fuer kettengetriebene Fahrzeuge, insbesondere Tretfahrraeder
WO2002036988A1 (en) * 2000-11-02 2002-05-10 The Gates Corporation Belt installation tool
US6533689B1 (en) 2000-11-02 2003-03-18 The Gates Corporation Belt installation tool
US7211015B2 (en) 2004-04-05 2007-05-01 The Gates Corporation Belt installation tool
DE102007062251A1 (de) * 2007-12-21 2009-06-25 GM Global Technology Operations, Inc., Detroit Werkzeug

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